Marianna81
irgendwie weiß ich nicht, was ich davon halten soll. Da sie bei Veranstaltungen hart vorgehen will, werde ich wohl weiterhin nicht in meinem ursprünglichen Beruf arbeiten können/dürfen.Gut finde ich, dass Schulen und KiTas nicht direkt dicht gemacht werden. Bedenken habe ich bei Äußerungen a la Kontaktbeschränkungen. Ok, Gastronomie macht ab einem gewissen Zeitpunkt zu. Und? Dann feiern Leute weiter, nur eben privat. Ob das was bringt?
Schulen/Kigas würden sehr wohl geschlossen - nämlich überall da, wo es sehr hohe Zahlen gibt. Und dann schau dir mal die Karte an, wo es überall dunkelrot ist ... Aber hey - ist doch super: wenn die Schulen/Kigas schließen, müssen Eltern ja wieder zu Hause bleiben. Und schon sind damit auch andere Kontakte wieder eingeschränkt, obwohl man nur 1 Maßnahme getroffen hat. Und hinterher heißt es dann wieder, dass die Schulschließungen maßgeblich zur Senkung der Zahlen beigetragen hätten... Sorry für den Sarkasmus - aber ich glaube kein Wort mehr davon, dass Schulen ja offen bleiben sollen. Da wird sich immer ein Hintertürchen offen gelassen. Muss ja auch - wurde ein halbes Jahr lang recht wenig getan, um funktionierende Konzepte voranzutreiben. Grundsätzlich zum Lockdown - ob light oder heavy: das können wir uns wirtschaftlich nicht leisten.
“Aber hey - ist doch super: wenn die Schulen/Kigas schließen, müssen Eltern ja wieder zu Hause bleiben. Und schon sind damit auch andere Kontakte wieder eingeschränkt, obwohl man nur 1 Maßnahme getroffen hat. Und hinterher heißt es dann wieder, dass die Schulschließungen maßgeblich zur Senkung der Zahlen beigetragen hätten...“ Was ja dann auch stimmen würde.
Und zwar hauptsächlich deshalb, weil man seit Beginn der ganzen Chose einfach nur immer abwartet und dann hektisch reagiert. Ich sehe keine echten Bemühungen, einen gangbaren Mittelweg zu finden, mit dem alle - auch die Kinder und deren Eltern - halbwegs normal leben können. Ich könnte ja auch zB eine Ausgangssperre verhängen - nur zur Arbeit, Einkaufen von Lebensmitteln und zur Schule ist erlaubt. Arbeit nach Möglichkeit im HO. Keine Geschäftsreisen mehr, bei denen man sich 72 Std in einem RG aufhalten darf und das ist ok. Keine Feiern mehr etc. Nicht, dass ich das will - aber es ist halt viel einfacher, die Schulen zu schließen. Da kommt nicht so viel Gegenwehr. Denn alle ohne Kinder zucken mit den Schultern und finden es ok. Ebenso die Eltern, die ihr Kind eh lieber zu Hause behalten möchten und auch können. Heißt: das ist der Weg des geringstmöglichen Widerstandes in der Gesamtbevölkerung. Ausgetragen auf dem Rücken der Kinder und (hauptsächlich) der Mütter.
Wenn man sich die Diskussion zu einem positiven Fall in der Schule unten anschaut (der sich so ähnlich auch in zwei Fällen in meinem Bekanntenkreis widerfindet), hat man ja stark den Eindruck, dass die Verantwortlichen schon auch einiges dransetzen, dass ja nicht der Gedanke aufkommt, an Schulen könnte doch eine relevante Zahl von Ansteckungen stattfinden, weil man dann nämlich in einem massiven politischen Dilemma landet: Lässt man die Schulen offen, schreien berechtigterweise die einen, dass das verantwortungslos ist. Schließt man sie oder stellt auf Schichtbetrieb um, schreien berechtigterweise die anderen, dass die Bildungsgerechtigkeit den Bach runtergeht und v.a. dass sie sich nicht zweiteilen und hier arbeiten und gleichzeitig dort die Kinder beim Homeschooling überwachen können. Was aber könnte denn eine Lösung sein, wenn der normale Schulbetrieb doch in relevantem Maße zur Ansteckungsquote beiträgt? irgendwie gibt es da keine elegante Lösung. Hier: https://www.thelancet.com/journals/laninf/article/PIIS1473-3099(20)30785-4/fulltext haben Forscher die Auswirkung verschiedener Corona-Maßnahmen bzw. ihres Auslaufens auf den R-Wert verglichen. Ein statistisch signifikanten Anstieg des R-Werts fand sich wohl nur bei der Rücknahme von 2 Maßnahmen, nämlich: - Beendigung von Schulschließungen und - Beendigung der Deckelung von Teilnehmerzahlen einer Veranstaltung (auf 10). Wenn man mal annimmt, dass das stimmt, hätte man vielleicht eine Chance gehabt, ohne größere Schulschließungen durch die nächsten Monate zu kommen, wenn man vor Wochen schon größere Veranstaltungen jeder Art verboten hätte. Nachdem diese Deckelung der Teilnehmerzahl aber seit Wochen versäumt wurde, glaube ich, dass es zum jetzigen Zeitpunkt in der gegenwärtigen Lage wohl kaum mehr eine möglich ist, ohne größere Schulschließungen durch den Winter zu kommen. Oder gibt es eine Alternative zu Schulschließungen in nächster Zeit oder in ein paar Wochen, wenn man wirklich die Zahlen wieder senken muss?
Ich stimme dir zu, dass vielleicht ein guter Mittelweg ohne Schulschließungen möglich gewesen wäre. Jetzt glaube ich aber, ist der Zug dafür abgefahren. Oder meinst du, man kann jetzt mit den von dir vorgeschlagenen Maßnahmen ohne Schulschließungen und auch ohne Klassenteilung in Gebieten mit hoher Inzidenz noch das Ruder herumreißen?
Ich bin ganz deiner Meinung!
In NRW - Lockdown mit Schule, so, wie du es beschreibst. Hätte man aber vorher nicht mal andenken können, die Klassen von älteren Schülern zu halbieren? Einfach um da schon mal Dampf aus dem Kessel zu lassen?
Nein, jetzt wohl nicht mehr. Aber darin liegt ja meine Kritik: man wartet einfach ab und dann ist es - huch - zu spät, um noch gute Lösungen für alle Beteiligten zu finden. Dann muss leider der Holzhammer kommen und am Besten sind dann wir alle noch ganz alleine Schuld, wegen Masken nicht richtig tragen etc. Auch das lenkt eben schön davon ab, dass man mit echten langfristigen Wegen gar nicht erst angefangen hat. Das Stichwort hieße "proaktives Planen" - hier wird aber nur reagiert auf das, was man hätte voraussehen können bzw. absolut im Bereich des Möglichen liegt. Oder kommt zB der Herbst & Winter genau so überraschend wie Weihnachten?
Da bin ich ganz bei dir. Ich wundere mich seit Wochen, dass - obwohl die Problematik der großen Feiern die ganze Zeit bekannt ist - eigentlich in der Richtung kaum etwas passiert ist. Man wartet ab, bis es gar nicht mehr anders geht. Vorher hat man wahrscheinlich zu viel Angst vor dem Wähler-Unwillen, weil bei noch niedrigen Zahlen vielen der Sinn proaktiver Maßnahmen wohl schwer vermittelbar ist.
Ich seh das wie du... Man wusste ja der Herbst kommt und die zahlen gehen hoch. Da hätte man sich im Sommer mal überlegen sollen wie man das handhabt. In den höheren Klassen ist ja durchaus eine klassenteilung möglich weil die kids nicht so betreut werden müssen wie ein Grundschüler oder Kindergarten Kind. Aber nein, da schließt man lieber bei hohen Zahlen Kindergärten und Schulen komplett und die Eltern können wieder zu sehen wie sie das geregelt bekommen. Homeoffice ist nicht für jeden möglich und oma/opa sollte man dann ja wohl auch nicht einspannen zum aufpassen. Notbetreuung wird wieder nur begrenzt stattfinden... eine Kindergarten Mama hat schon gesagt, wenn der Kindergarten nochmal für eine Weile schließt dann macht sie sich ernsthaft Sorgen um ihren Arbeitsplatz. Ich bin auch nicht sicher ob sperrstunden oder gastro Schließungen das richtige sind. Denn dann verlagert sich alles in die privaten Haushalte und wer soll das denn noch kontrollieren? Man hätte sich im Sommer einen guten Mittelweg überlegen sollen, aber jetzt wird in der Hektik einfach irgendwas entschieden, was dann warscheinligh mehr schadet als nützt. Mir fehlt bei unseren Politikern die längerfristige Planung... finde die Entscheidungen immer alle etwas zu kurz gedacht
Ich habe da Zweifel. Im Sommer tönte es doch höhnisch, wo denn die 2. Welle bliebe...
Ich bin in der Arbeit ausgelacht worden, ob ich gefragt habe, ob ich meinen Homeoffice PC noch eine Weile behalten könne, falls die Zahlen im Herbst steigen würden. Da hieß es, Corona wäre vorbei. Das war Anfang September.
Das war aber nicht sehr weitsichtig...Bei uns war das Gegenteil der Fall. Wir wurden aufgefordert, ab dem 1.9. deutlich mehr Zeit im Büro anwesend zu sein als im HO, ABER es wurden parallel noch Hardware angeschafft für mögliche Quarantäne-Fälle oder weitere Einschränkungen...der Wechsel von Präsenz ins HO ist ja jetzt quasi jederzeit möglich.
Das sehe ich allerdings genauso. Noch vor ein paar Wochen überwogen hier doch die Stimmen, die die Maßnahmen für überzogen hielten, und sich damit brüsteten, zwar nichts ausdrücklich verbotenes zu tun, aber halt auch nur das. Und jetzt wird sich empört, dass nicht schon vor Wochen die Leine enger gezogen wurde. Passt nicht zusammen.
Aber um Verschärfung der Maßnahmen schon vor Wochen geht es doch gar nicht. Sondern um eine langfristige Planungen - damit es eben nicht zB heißt "huch, es wird ja tatsächlich kalt - was machen wir denn jetzt nur in den Schulen?"
Ich hatte dich schon so verstanden, als ob du frühere Verschärfungen befürwortet hättest. Du hast doch einen gangbaren Mittelweg eingefordert. Darunter verstehe ich, dass man früher bestimmte Dinge (die auch weh getan hätten, aber nicht so weh wie Schulschließungen) hätte verbieten sollen. Oder wie hätte eine längerfristige Planung laufen können, die nicht mehr Einschränkungen gebracht hätten? Das Problem ist ja weniger, dass festgestellt wird: "Huch, es ist kalt, was machen wir mit den Schulen", sondern mehr, dass man sagt: "Ach, jetzt steigen ja die Fälle tatsächlich über die 50er Inzidenz. Egal, wir haben zwar mal Maßnahmen für den Fall beschlossen, aber wir machen weiter, als ob nichts wäre, also keine Masken für Grundschüler und keine Klassenteilungen. Ach jetzt steigt die Inzidenz über 100: Egal, wir machen weiter, wie bisher. Schulen sind ja keine Epidemietreiber." Und dann als nächste Stufe (wie gerade in Augsburg): "Ach wir haben jetzt eine Inzidenz von über 200. Dann sollen die Grundschüler Masken tragen. Aber Klassen werden nicht geteilt." Und so läuft man in eine Situation, in der dann als letztes Mittel wieder nur die großflächigen Schulschließungen bleiben und andere gravierende Maßnahmen bleiben Dabei hätte man mit früheren "kleineren" Maßnahmen vielleicht das gleiche erreicht. Aber den Unmut der Bevölkerung wollte man sich wohl nicht zuziehen.
Also unser Oberbürgermeister hat versichert, dass die Schulen bei allen Verschärfungen ganz am Ende der Liste stehen und die Aufrechterhaltung des Präsenzunterrichts höchste Priorität hat.
In meinem Umfeld würden restriktive Ausgangssperren sehr viel eher akzeptiert als flächendeckende Schulschließungen.
Außerdem können wir es uns nun wirklich nicht erlauben, die Jugend zu “verlieren“.
Auf deren höchstmögliche Kooperationsbereitschaft wird man noch lange angewiesen sein, wenn man diese verspielt haben alle verloren.
Durch zwei eigene Tennagerkinder und diverse Bekannte mit Kindern, nehme ich in der Community der Kids eine Veränderung wahr. Da regt sich so langsam Widerstand.
Ich glaube ehrlich nicht, dass die sich so einfach erneut ins Homeschooling schicken lassen. Diesmal könnte das unangenehme und durchaus unerwünschte Nebenwirkungen haben.
Meine alte Mutter hat nicht mehr Recht auf körperliche Unversehrtheit als meine Kinder auf seelische und sieht das selbstverständlich ganz genauso.
Alles andere wäre extrem egoitisch.........oder?
An nee, sorry. Wir sind ja neuerdings der Meinung, dass die junge sich Generation zgunsten der älteren Mitmenschen maximal zurückzunehmen hat.
Diesen Aspekt berücksichtigend wird es wohl doch zu Schulschließungen kommen.
Mein Mann gehört übrigens zur Risikogruppe ( aber wer tut das nicht).
Deshalb wäre es doch sinnvoll gewesen, die Klassen zu teilen, zumindest für ältere Schüler. Das hätte wenigstens einen Teil des Drucks vom Kessel genommen. Meine fühlen sich übrigens ziemlich im Stich gelassen, jetzt noch vollbesetzt in der Schule sitzen zu müssen.
Ok, da hast du schon Recht. Einige Dinge hätte man evt. nicht so früh wieder erlauben dürfen - was natürlich auch als "schärfere Maßnahmen" interpretiert werden kann. Ich gebe aber zu, das mit der langfristigen Planung beziehe ich zu einem großen Teil auf die Schulen. Da passiert einfach zu wenig an vorausschauend handeln/planen. Man hätte evt. große Veranstaltungen bzw. Feiern in geschlossenen Räumen gar nicht erst erlauben dürfen. Ebenso habe ich mich gewundert, dass Urlaube im Sommer erst als "geht dieses Jahr nicht" deklariert wurden - dann aber doch plötzlich erlaubt waren. HO hätte evt. verpflichtender länger durchgezogen werden müssen - ich kenne genügend Menschen, die ziemlich schnell wieder komplett im Büro waren/sind - obwohl sie genau so gut hätten im HO weiter arbeiten können. Ja, die ganze Sache ist schwierig - ganz sicher. Und ich habe keine Patentlösung (bei Schulen würde mir recht viel einfallen - ohne Gewähr natürlich auf die Umsetzbarkeit :-) - aber mein Eindruck ist eben der, dass man nachdem die Curve geflattet war, nicht wirklich darüber nachgedacht hat, wie es denn nun weitergehen sollte ohne das die Kurven wieder derart ansteigen.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass sehr viel darüber nachgedacht wurde. Und das dann abgewogen hat gegen eine unmittelbar möglichst geringe Schädigung der Wirtschaft und gegen den Unmut der Bevölkerung.
Vielleicht würde es erstmal reichen, wenn man die freiwillige Heimbeschulung vor der Komplettschließung anböte. Ich verstehe nicht, warum das so kategorisch ausgeschlossen wird. Verunsicherte Kinder, die zur Zeit zu Hause besser lernen könnten, müssen aktuell in den Unterricht und labile Kinder, die auf die schulischen Strukturen nahezu angewiesen sind, dürfen bald vermutlich nicht mehr. Man hätte die Krise ja auch mal als Impuls verstehen können, im Bildungbereich die Weichen für mehr Flexibilität und Individualisierung zu stellen.
Da unterschreibe ich jedes Wort!!!
Zwei Aspekte sehe ich genauso: Ich bin einerseits seit Wochen entsetzt darüber, dass man die Personenzahl für Veranstaltungen und Feiern nicht (früher) reduziert hat. Außerdem glaube ich, dass man etwas blauäugig den Arbeitsbereich doch stark ausgespart hat, so dass in vielen Bereichen doch unnötige Treffen, gemeinsame Autofahrten etc. stattfinden dürfen, die nicht unentbehrlich oder unersetzbar im Arbeitsprozess sind. Andererseits bin ich aber sehr froh, im Moment nicht Politiker zu sein und solche sinnvollen Entscheidungen gegenüber einer Bevölkerung vertreten zu müssen, die zu einem nicht ganz unerheblichen Teil eine komplett andere Sicht auf die Sachlage hat, sich über die Maßen eingeschränkt fühlt und teils mit erheblichem Hasstiraden bis zu Morddrohungen agiert. Wer weiß, wie die Stimmung in der Bevölkerung gekippt wäre, wenn man zu einem Zeitpunkt im August oder im frühen September bestimmte Einschränkungen verkündet hätte, wo man noch keine aktuell steigenden Zahlen hatte, um diese zu rechtfertigen, sondern nur Expertenprognosen? In der aktuellen Lage ist das Austarieren von Maßnahmen zum Durchbrechen der exponentiellen Wachstumskurve einerseits und dem Ziel, die Wirtschaft und den Bereich Schulen/Kita nicht zu sehr einzuschränken, auch keine Aufgabe, um die ich irgendjemand beneide. Mal sehen, was morgen rauskommt ....
Also bei uns in bw darf jeder sein Kind daheim lassen, der Angst hat oder wie auch immer man das formuliert. Insofern muss hier keiner vollbesetzt in der Schule sitzen. Komischerweise sehnen sich alle Schüler, die ich kenne, nach sozialen Kontakten, die nun Mal auch in der Schule Stattfinden. Kinder, die sich im Stich gelassen fühlen... Oder Eltern, die ihnen das suggerieren? Aber das werden diese Eltern ja nie zugeben. Meine Kinder fürchten jedenfalls alles mögliche, ganz sicher aber nicht in ihrer Klasse sitzen zu müssen. Wenn das so wäre, würde ich mich fragen, was ich falsch gemacht habe und wie sie wohl jemals wirkliche Bedrohungen psychisch verkraften würden.
Herzlichen Glückwunsch, du darfst dich bei uns als Bildungsministerin bewerben!
Ansonsten ist die Meinung der Schülerschaft folgende: https://lsvnrw.de/aktuell/pressemitteilung-kultusministerinnen-schuetzen-sich-aber-nicht-die-schuelerinnen/
Auch in BW ist wieder Präsenzschulpflicht für alle Kinder. Ausgenommen Kinder die Hochrisikopatienten sind. Dass man seine Kinder in BW von der Präsenzschule entschuldigen konnte ist mit der neuen Verordnung vorbei. Sonst hätten wohl einige Eltern ihre Kinder bei Maskenpflicht im Unterricht daheim gelassen. Barbara
Sehe ich zwiegespalten. Ja, ich fürchte es ist nötig. Dennoch sind wir danach wirtschaftlich am A****. Die Probleme sind ja nicht bei Bekleidungsgeschäften und nur seltenst in Restaurants entstanden. Oder zumindest nicht dominant..... Urlaube stärker einschränken, Einschränkungen für Hotels und andere Beherbergungen (maximale Personenzahl festlegen), Grenzkontrollen, Einreise nur mit geprüfter Buchung, kein Tagestourismus.... Hochzeiten untersagen oder ohne Gäste, quasi regeln wie beim Treffen im Freien, keine Familienfeste und Großveranstaltungen. Rote Zonen für den Tourismus grundsätzlich sperren. Auf die eigene Vernunft kann man sich beim Gro der Bevölkerung ja nicht verlassen.... Trotzdem darf nixht wieder dad Meiste einfach verboten werden und fertig. Solange es keine Therapie gibt, muss ein Mittelweg her, keine Schließungen.
Ich finde das alles nicht mehr gerechtfertigt! Solche Maßnahmen werden auch nicht bei anderen Krankheiten ergriffen. Und die Sterberate ist deutlich gesunken trotz hoher Infektionen.
Wenn die Zahlen sich so weiterentwickeln wie die Simulation der Uni Saar das vorhersieht, wird man aktiv keine Lockdowns verhängen müssen. Das Ganze kommt dann über die Anzahl der Infizierten und der Kontaktpersonen von ganz alleine.
handel und dienstleistung werden wohl weitesgehend geöffnet bleiben aber mit irrsinnigen vorschriften . somit wird ihnen die " möglcihkeit" geboten ,weiter geld zu verdienen und der staat ist raus aus der pflicht finanzpackete zu packen . nur wird dann kaum ein kunde dies auch nutzen ,wei alle hypersensibilisiert vor angst daheim bleibem werden ... ganz großes kino am ende
kleinere kneienbrauchen gar nicht öffnen , denn laut abstandsregeln ist dann die anzahl der gäste wohl minimalistisch , so das sich der betrieb fast nicht lohnt
Ich sehe es auch zwiegespalten Auf der einen Seite denke ich, es geht nicht mehr ohne LD, aber auf der anderen Seite möchte ich keinen, da dann unsere Wirtschaft den Bach runtergeht. Und nein, ich bin auch keine Person, die sich über steigende Zahlen freut, im Gegenteil !!
Egal welche Branche geschlossen wird (und wenn es "nur" Gastronomie und Veranstaltung ist), das zieht wirtschaftlich einen Riesen Rattenschwanz nach sich. Das überlebt unsere Wirtschaft nicht. Sie wird teilweise ja jetzt schon nur noch mit staatlicher Unterstützung irgendwie über Wasser gehalten. Ob ein wirtschaftlicher Totalschaden das nur kurzfristige aufhalten der Virusverbreitung wert ist? Ich persönlich sage nein, aber ich hab das auch nicht zu bestimmen. Barbara
Ich persönlich sage ja, weil es durch das Ausbremsen keinen wirtschaftlichen Totalschaden geben wird. Wir verhindern damit einen größeren Schaden.
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