Novemberlotte
Hallo, Ich lese hier immer häufiger, was irgendjemand an "Verstößen" bei anderen so beobachtet hat. Und ich gestehe, auch ich habe z.B. an Weihnachten immer mal wieder geguckt, wer so Besuch hat in der Nachbarschaft etc. Aber warum machen wir das? Mein eigenes Infektionsrisiko steigt nicht, wenn Nachbarin A 6 Leute zu Besuch hat, oder wenn auf unserem eigentlich gesperrten Kunstrasenplatz etliche Jungs bolzen. Was glaubt ihr, warum verleitet uns diese Corona-Pandemie dazu, andere zu beobachten? Relativieren wir unsere eigenen "Fehltritte"/Außenkontakte? Erheben wir uns so moralisch über andere, um uns selbst besser zu fühlen? Ist es die Angst vor den steigenden Neuinfektionen? Oder Missgunst? Wenn ich mich kasteie, müssen andere es auch tun? Oder sind "die anderen" einfach Schuld an der ganzen Misere, weil es einen Schuldigen braucht? Langeweile? Oder...? Eure Meinungen, bitte LG Novemberlotte
eine Mischung aus allem was du schreibst!?!?
Mir persönlich ist es total egal. Ich gucke aber auch ob andere gucken wenn ich Besuch bekomme!
Warum? Weiß ich garnicht genau. Aus Angst ärger zu bekommen um zu sehen das andere auch nicht besser sind....
Grausam was da gerade passiert.
Ich finde es auch grausam, was gerade passiert. Die Menschen vergessen einfach, dass jeder für sich selbst verantwortlich ist.
Ich möchte lieber in einer Gesellschaft leben, in der Solidarität noch wichtig ist.
Sieht man ja, oder? Das für sich selbst verantwortlich sein, war auf die Gesundheit bezogen. Warum sollte jemand dafür verantwortlich sein, dass ICH gesund bleibe. Das bin ganz alleine ich und niemand sonst. Das hat doch nichts mit unsolidarität zu tun. Für seine Gesundheit ist man IMMER selbst verantwortlich. Egal, ob corona oder was anderes.
Echt? Würdest du das auch den Bewohnern im Pflegeheim so sagen?
Ach du da kümmern i sich andere drum, denn selber können und dürfen die Senioren dort das leider nicht mehr
Hast du mal gesehen, wie Bewohner in einem Pflegeheim leben? Wen haben die alten Leute denn vorher interessiert? Glaubst du wirklich, sie fühlen sich geschützt? Jetzt kommen plötzlich alle, die armen alten Menschen in den Pflegeheimen. Vor Corona hat sich keine Sau interessiert.
Gerade jetzt im Moment ist eben nicht jeder nur für sich selbst verantwortlich.
Interessant... Also ich habe jahrelang mit Menschen gearbeitet, bzw war zum Teil für Menschen verantwortlich, die nicht mal mehr ihren eigenen Namen kannten... geschweige denn heute wüssten, was corona für ein großer Scheiß ist...
Klar! Für meine Gesundheit mache ich niemanden verantwortlich. Nur mich selbst.
Die Menschen sind ja nicht ohne Grund in einem Pflegeheim, oder? Bestimmt nicht, weil sie noch so fit sind.
Den eigenen Namen kennen und sich selber gerade weltpolitisch( ja das ist es) einzuordnen nimmt eine riesen Scherenoeffnung ein ..meinst du nicht? Und dann noch entscheiden, was wohl das beste ist ,ist schon mal unmöglich, denn dann gibt es doch immer einen Vormund. Wie liest man hier oft: ich habe einen Termin für meine Mutter gemacht!
Du weichst aus Frieda. " Für seine Gesundheit ist man IMMER selbst verantwortlich. Egal, ob corona oder was anderes." Würdest du das Bewohnern im Pflegeheim so sagen?
Nein, ich weiche nicht aus. Mir geht diese verlogene Moral nur auf den Sack. Die alten Leute werden doch gar nicht gefragt. Die werden einfach alleine gelassen. Wobei, das waren sie auch schon vor Corona. Nur hat es da niemanden interessiert. Ich brauche das niemanden im Pflegeheim zu sagen. Aber die Leute in den Pflegeheimen sind bestimmt sehr dankbar, dass plötzlich so viele an sie denken...auch wenn sie null komma nix davon haben.
Dein Gerede ist völlig substanzlos. Weißt du überhaupt, was ein Pflegeheim ist?
"Die alten Leute werden doch gar nicht gefragt. "
"Die Menschen vergessen einfach, dass jeder für sich selbst verantwortlich ist." ![]()
Na da bin ich ja mal gespannt, wenn du ( hoffentlich nicht) auf der Straße unverschuldet über den Haufen gefahren wirst und sich niemand um dich kümmert.
Ja weiß ich! Sonst würde ich mich nicht anmaßen so etwas zu sagen.
Den Zusammenhang muss ich nun nicht verstehen, oder? Das macht nämlich gerade überhaupt keinen Sinn.
"verlogene Moral". Ich denke für viele waren die älteren Personen im Altersheim "weit" weg. Vielleicht ruft es auch endlich wieder mehr Menschen zur Solidarität auf. Hoffentlich! Und Solidarität heißt übrigens nicht, ich bin für mich verantwortlich.
Und?
Dass jeder selber für seine Gesundheit verantwortlich ist, geht in vielen Fällen nicht auf. Wie soll ich mich z.B. schützen, wenn die Tochter des Nachbarn aber mit meinem Sohn in die gleiche Klasse oder die Kindergartengruppe geht, und z.B. aufgrund der Party meinen Sohn mit Corona ansteckt, der es dann wiederum symptomlos in den Haushalt trägt?
Wenn du doch für deine Gesundheit allein verantwortlich bist.
Hast Recht. Alte Menschen sollten mir auch egal sein. Schließlich ist JEDER für sich selbst verantwortlich. So ist es doch, oder? ![]()
Doch, doch... Nach deinem Geschreibsel macht es Sinn.
Puh, manche hier haben echt ne lange Leitung. Für sich selbst verantwortlich zu sein, sollte selbstverständlich sein. Wenn nicht, macht man etwas falsch. Wenn man glaubt, jemand anderes ist für seine Gesundheit verantwortlich, dann macht man grundlegend etwas falsch. Ich bin sehr solidarisch, helfe wo man helfen kann und bin sehr sozial. Trotzdem nochmal für die, die etwas länger brauchen! JEDER IST FÜR SICH SELBST VERANTWORTLICH, FÜR SEINE GESUNDHEIT, SEINE GEDANKEN, SEIN GLÜCK UND UND UND
Es gibt einfach Leute, die absichtlich Dinge falsch verstehen, um zu provozieren. Darauf lasse ich mich nicht ein, sorry
Das sollte aber kein Grund für dich sein, anderen DEIN Lebensmotto aufzudrängen.
Das wird mir nun zu blöd. Das eine hat mit dem anderen überhaupt nichts zu tun.
Du schließt von dir auf andere.
Du machst es dir sehr einfach. Wie alt bist du denn? Hast du Kinder? Für die zum Beispiel und auch für deren Gesundheit bist DU verantwortlich. Und wenn er mit anderen Leuten zusammen ist, sind die verantwortlich. Und auch ein Staat trägt Verantwortung für die Gesundheit seiner Bevölkerung, eben weil sich nicht jeder selbst schützen kann. Wenn hier einer auf der Leitung steht, dann du.
Für sich selbst verantwortlich zu sein, ist kein lebensmotto. Das sollte selbstverständlich sein.
Jeder ist nur noch für sich selbst verantwortlich? In so einer Gesellschaft will ich nicht leben. Nicht mal außerhalb einer Pandemie...
Wo liegt der Unterschied?
So? Warum stellst du deine Ansicht dann als allgemeingültig hin - in Großbuchstaben?
Ich habe 2 Kinder. Natürlich, noch bin ich für die Gesundheit meiner Kinder verantwortlich und niemand sonst und schon gar kein Arzt. Sind meine Kinder erwachsen, sind sie selbst für ihre Gesundheit verantwortlich und genau so werde ich es ihnen mit auf den Weg geben. Du hast nur dieses eine Leben und niemals würde ich meine Gesundheit in die Verantwortung anderer legen!
Boah, wie ekelhaft....Meine Großmütter waren beide in einem Altenheim, weil wir uns beruflich und im Falle meiner Eltern gesundheitlich nicht ganztags um sie kümmern konnte. Beide wurden von uns sehr geliebt, täglich von jemanden besucht und so oft wie möglich zu und geholt. Wir sind froh, dass beiden Corona erspart geblieben ist. Wir hätten alle noch mehr gelitten.... Zu unterstellen, dass alle Menschen im Pflegeheim von ihren Familien abgeschoben und vergessen wurden, zeugt wirklich von einem miesen Charakter...
Deine Gesundheit und die Gesundheit anderer ist aber von anderen abhängig, egal wie eigenverantwortlich du sein willst. Zum Beispiel ob auf der Autobahn rücksichtsvoll gefahren oder rücksichtslos gerast wird... Darauf hast du keinen Einfluss... Genauso ist die Gesundheit aller momentan von dem Verhalten aller anderen abhängig...
Finde es etwas erschreckend, dass das nicht selbstverständlich ist. Denkst du denn tatsächlich , dass jemand anderes für dich verantwortlich ist? Obwohl du erwachsen bist? Wer ist denn für dich für dein Glück verantwortlich, für deine Gedanken usw? Legst du die Verantwortung wirklich in die Hände deines Mannes, oder deiner Kinder?
Ich denke absolut, dass ich für die Gesundheit anderer auch verantwortlich bin, ja.
Ausnahmen bestätigen die Regel. In 90% der Fälle ist es so. Entschuldige, wenn ich dir auf den Schlips getreten bin.
Und wer ist für deine Gesundheit verantwortlich? Dein arzt? Der Staat? Die Bevölkerung? Dein Nachbar?
Ich bin Lehrerin habe ein körperbehindertes Kind und zwei hörgeschädigte Kinder in der Klasse. Ich trage FFP2-Masken im Unterricht. Das geht im Übrigen, weil ich genug Geld verdiene, um sie mir in großer Menge selbst zu kaufen. Allerdings verstehen die hörgeschädigten Kinder mich mit Maske nicht. Aber hej, abnehmen kann ich sie leider nicht, weil ich Kinder in der Klasse hab deren Eltern gerne Party machen und ich bin ja für meine Gesundheit selbst verantwortlich. Lernen die Zeit halt nix, oder. Sind ja auch für sich selbst verantwortlich....
Dabei schließt du völlig aus, dass deine Gesundheit unverschuldet gefährdet werden könnte, durch einen Unfall, einen Brand, Krieg, Salmonellen im Essen, eine bakterielle Infektion, Krebs.... oder durch ein Virus. Wie willst du der Verantwortung denn gerecht werden, dich davor selbstverantwortlich zu schützen? Sag jetzt nicht Vitamine und gesundes Essen.
Unfälle können natürlich immer passieren. Davon spreche ich aber nicht.
Es geht nicht um Unfälle, sondern um das Verhalten der anderen, die damit auch Verantwortung für deine Gesundheit übernehmen.
Auf dem Punkt! Ich achte sehr gut auf mich und meine Familie!
Alle. In deiner Auflistung fehlt aber jemand.
Du wirst von anderen irgendwann abhängig sein. Musst du denn nicht ins Krankenhaus bei einer ernsten Erkrankung? Benötigst du nie Hilfe? Zum Beispiel Krankenwagen?.. Sie sind eben nicht für sich selbst verantwortlich, wenn sie von anderen angesteckt werden! Das ist das Problem. Deine Vorstellungskraft fehlt! Und da ist ein großer Wert verloren gegangen.
Aber das braucht niemand.
Ich? :D
Oder mit den Alten so im Allgemein? Oder woher weißt Du das alles?
Es ist dir also egal, wenn ein Autofahrer mit 50 oder 60 in eure Spielstraße fährt, wo deine Kinder gerade spielen? Auf euch braucht niemand Rücksicht nehmen? Du bist ja selbst verantwortlich - und lässt deine Kinder aus Verantwortlichkeit wahrscheinlich gar nicht draußen spielen, damit niemand Rücksicht nehmen muss...
Oh man! Noch jemand, der es nicht versteht!!!! Erschreckend, wie viele glauben, dass andere für ihre Gesundheit verantwortlich sind.
Hast Du die Leute befragt? Hast Du mit den Leuten geredet,um ihre Beweggründe kennen zu lernen?
In wie vielen Pflegeheimen warst Du denn schon?
Oder wie soll ich das verstehen mit Deiner Aussage, Du würdest niemals Deine Gesundheit in die Verantwortung anderer legen? Wie finden es Deine Kinder, das sie Dich wahrscheinlich sehr früh verlieren werden?
Die Frage ist nicht blöd, ich würde auch gern von Dir eine Antwort wissen.
schon einmal daran gedacht?
Wirklich komisch. Gott sei Dank, gibt es noch solche. In solchen Zeiten kommt das raus. Auch die Leute, die nur sich SELBST sehen.
Operierst du dich dann selber, wenn dein Blinddarm raus muss?
- Der Mann, der wegen der Kinder aufhört zu rauchen, um IHRE Gesundheit nicht zu gefährden - Der Pilot, der das Flugzeug sicher landet - Der Autofahrer, der sich an Regeln hält - die hilfsbereite Person, der einem älteren Menschen über die Straße hilft, damit dieser SICHER darüber kommt - der Retter, der ins Wasser springt, um ein Kind zu retten - Die Eltern, die sich darum kümmern, daß ihre Kinder gesund bleiben Alles Menschen, die sich auch um die Gesundheit anderer kümmern. --------------------- Nur ein paar Beispiele, man könnte die Liste weiterführen. Aber du scheinst dann eine Person zu sein, die nur an sich denkt. Die Gesundheit anderer ist dir schnuppe.
Also mir ist in erster Linie eine Frieda19 völlig egal. Alte Menschen und Kinder nicht. Und ebenso wenig sind mir Menschen unwichtig welche verstanden haben was es bedeutet Teil einer Gesellschaft zu sein. Menschen ausserhalb dieser, sollen die doch selbst machen. Eine Frieda19 mehr oder weniger, ihre Sache. Es kommt der Tag da wird dann laut geheult weil andere auch nur an sich denken. Evtl verstehen die dann worum es wirklich geht.
Haha, Frieda......du hast dich grad mit der „Nahkampfzone“ angelegt. Mutig
Ich finde auch, dass dieser spezielle Vergleich hinkt. Wie sieht es denn mit der Verantwortung des Fußgängers aus, der in besserer Kenntnis seiner Rechte als meiner Bremsen ohne nach rechts und links zu schauen auf den Zebrastreifen hüpft? Sogar wenn ich mich an die Geschwindigkeitsbegrenzung gehalten habe bin es letztlich ich, die die volle rechtliche und finanzielle Verantwortung für seine Unachtsamkeit zu tragen hat. Weil er Recht hatte und von Gesetz wegen gar nicht hätte schauen müssen, nur davon hat er nicht viel, wenn er verletzt im Krankenhaus liegt oder schlimmer.....
Ich habe das Gefühl, dass du sehr wohl verstehst, was andere dir hier sagen wollen, aber einfach unbedingt Recht behalten willst mit deiner etwas steilen Aussage, die übrigens nur funktioniert, wenn du alleine auf dieser Welt wärst. Deshalb wiegelst du auch jedes Beispiel, das eine Interaktion mit einer oder mehreren andere Personen beinhaltet, mit "das hat damit doch nichts zu tun" ab. Denkt man deine Gedanken nämlich ins Extreme zu Ende, wäre ein Vergewaltiger auch nicht für gesundheitlichen Schäden seines Opfers verantwortlich, oder ein Mörder auch nicht dafür, dass diese lästigen lebenserhaltenden Körperfunktionen seines Opfers plötzlich aufgehört haben zu funktionieren.
Tja, der fällt bei Frieda auch in die Kategorie selbst schuld. Das war ja auch nur so einer, der nur an sich gedacht hat. Dem war gdeine finanzielle Verantwortung völlig schnuppe, er dachte, er sei unverletzlich. Kannste drehen und wenden wie du willst. Speziell in der " Nahkampfzone" haste da kaum ne Chance.
Das wird nicht passieren, sie ernährt sich gesund und achtet sehr auf sich und ihre Familie ![]()
Trägt dieser Fußgänger für dich keine Verantwortung? Auch wenn er mit Ohrstöpseln gerannt ist um den Bus zu erreichen?
Natürlich, für MICH trägt er Verantwortung, und zwar nicht nur für seine Unversehrtheit, sondern auch für die des Autofahrers. Genauso, wie umgekehrt. Für Frieda sieht es anders aus. Du hast doch selbst festgestellt, was die Folgen davon sind, wenn jemand ( in deinem Beispiel der Fußgänger) meint, er sei nur für sich selbst zuständig.
Nein, ich habe lediglich festgestellt, dass es Situationen gibt, wo die Eigenverantwortung gerne von sich geschoben wird, da es (wie im konkreten Bespiel) rechtlich die Möglichkeit dazu gibt. Ich muss sie auch dort von mir schieben, wenn ich selbst nicht mehr in der Lage dazu bin meine Gesundheit, mein Glück, was auch immer aus eigener Kraft zu verbessern (der fehlende Wille dazu zählt für mich dabei allerdings nicht). Sprich, ich würde mich für die angesprochene Blinddarm OP unter entsprechender Anleitung zwar technisch gesehen in der Lage sehen, kann allerdings kein Blut sehen und bin auch kein Arzt. Also ist es für alle Beteiligten besser, wenn das wer anders macht. Genauso sehe ich das für jemanden, der an Demenz, Alzheimer oder Ähnlichem erkrankt ist, und gar nicht mehr in der Lage ist zu entscheiden. Soweit stimme ich mit der Nahkampfzone durchaus überein. Nur befinden wir uns alle zusammen, wie wir hier im Forum diskutieren, Gott sei Dank in einem Zustand, der in vielen Bereichen Eigenverantwortlichkeit zulässt. Und die sollten wir auch wahrnehmen. Ich kann die Fa. Marlboro nicht für meine Lungenkrebserkrankung anklagen, die Entscheidung zum Rauchen habe in dem Fall immer noch ich selbst getroffen. Dass dies rechtlich aber dennoch möglich ist, finde ich für eine Gesellschaft sehr erschreckend. Ich kann immer noch entscheiden, ob ich im Supermarkt eine FFP2 Maske oder einen selbstgenähten Mundschutz trage, ich kann sogar entscheiden, ob ich dort überhaupt hingehen will. Ich kann entscheiden, ob ich meinen Spaziergang zwingend zum überfüllten Rodelhügel lenken muss, oder vielleicht doch 100m davon entfernt durch den Wald marschiere. Von einer Ansteckung an genannten Orten hätte ich bis jetzt noch nichts mitbekommen. Es gibt andere Situationen, da kann ich nichts mehr entscheiden, ab da kann, darf, ja muss ich die Verantwortung abgeben. So und nicht anders habe ich Frieda verstanden, auch wenn ihr von der Nahkampffraktion ziemlich schnell alles mögliche und teilweise ziemlich untergriffig unterstellt wurde.
Dann darfst du dein Corona auch selbst auskurieren, Deine Arztbesuche zu 100% selbst bezahlen, Deine Straße selbst bauen und so weiter... Wie kann man nur so dumm sein
Da sind wir uns in vielen Dingen tatsächlich recht einig. Frieda schrieb jedoch ausdrücklich, dass jeder ausschließlich für sich selbst verantwortlich sei. Und genau in diesem Punkt bekam sie Gegenwind, von verschiedensten Seiten. Und wenn der Geisterfahrer nach dem 100.entgegenkommenden Auto immernoch darauf beharrt, dass er richtig fährt, dann kann eben wirklich keiner mehr helfen. Das wär ja im Sinne seiner Verantwortung sein Problem, wenn er dabei nicht gerade frontal mit einem Unbeteiligten, weil richtig Fahrenden, kollidieren würde. So, das war es aus der Nahkampfzone, denn ich koche jetzt gesundes Essen für meine eingesperrte Familie.
Oh oh, wie kannst du dir erlauben über andere zu urteilen, ganz böser Faux pas. Meine Zustimmung hast du.
Oh weia...
Immer dann, wenn Menschen miteinander agieren, und das tun sie in einer Gesellschaft immer, ist man automatisch auch für andere Menschen verantwortlich, selbst im stärksten Sozialdarwinismus, den man sich vorstellen kann.
Doch, das Gesamt-Infektionsrisiko steigt, wenn viele sich nicht an Kontakt-Minimierung halten, und damit auch das Infektionsrisiko für mich und meine Familie und Freunde. Das Risiko, dass keine angemessene Gesundheitsversorgung verfügbar ist, wenn jemand von uns sie dringend braucht, steigt auch. Und vor allem steigt das Risiko, dass die Einschränkungen länger dauern. Und die Einschränkungen tun uns allen weh, machen uns verletzlich. Keiner von uns hat Bock auf die Einschränkungen, und deswegen haben wir ein Interesse daran, das Infektionsgeschehen zu verringern. Und dazu gehört, dass nicht nur wir uns an die Regeln halten, sondern möglichst viele. Möglichst alle. Auch die Nachbarn und die jungen Leute draußen und die Schlittenfahrer. Die meisten, die ich kenne, hadern oft mit den Regeln und versuchen, sich sowohl an die Verordnungen als auch an die Intention dahinter zu halten, und trotzdem nicht den Mut zu verlieren. Da enttäuscht es einfach, wenn man sieht, dass andere für sich andere Entscheidungen treffen und damit riskieren, dass das Ganze länger dauert (und gefährlicher wird). LG sun
Genauso ist es.
Defizite bei anderen zu suchen und aufzuspüren lenkt gut von den eigenen Unzulänglichkeiten ab und wertet einen selber auf, weil man eben diesen "Frevel "nicht begeht. Das war nie anderes aber jetzt gibt es dafür ja ein riesen Spielfeld
"Mein eigenes Infektionsrisiko steigt nicht, wenn Nachbarin A 6 Leute zu Besuch hat, oder wenn auf unserem eigentlich gesperrten Kunstrasenplatz etliche Jungs bolzen." Doch natürlich. Weil die Gesamtzahl der Infizierten auch steigt.
Ganz genau.
Ich glaube hauptsächlich aus Unsicherheit. Und das reden darüber, um festzustellen, ob man nun mit der eigenen Einstellung richtig liegt oder es zu übertrieben oder zu lax sieht, indem man die Reaktionen der anderen bekommt.
So etwas hat es so ja auch noch nicht gegeben, da muss man und frau erst noch einiges lernen und für sich abchecken. Die letzte große Pandemie ist 100 Jahre her, ich kannte nur eine Person, die sie erlebt hat persönlich, mein Opa. Der hat mir dazu aber nichts berichtet, also muss ich neu lernen. Dazu dann noch die heutige Zeit, die so oder so anstrengend ist.
Ich glaube eher, dass das kein neues Phänomen ist. Meine Nachbarn habe mich auf meinen Freund angesprochen nachdem er das erste mal bei mir war oder ob mein Mann krank ist, weil das Auto seit einer Woche nicht bewegt wurde oder ... Es wird und wurde immer beobachtet und jetzt ist einfach nur ein weiterer Punkt dazu gekommen. Lluvia
Ich muss niemanden beobachten, ich muss nur beide Augen auf haben. Ich belügen mich aber auch nicht selbst indem ich mir vormachen, mein persönliches Risiko steigt nicht durch das brechen von Regeln der anderen. Jeder Infizierte erhöht mein Risiko. Weil ich bestimmte Kontakte nicht vermeiden kann und ich drauf vertrauen muss, der andere versucht auch alles um sich und andere zu schützen. Den nur dann funktioniert es. Selbstschutz geht nur bis zu einem bestimmten Punkt.
Gerne würde ich meine Augen verschließen. Nur leider muss ich manchmal persönlich am Arbeitsplatz sein und irgendwie dorthin kommen. Ganz ohne Einkaufen geht es nicht. Ja, ich würde mir wünschen alle würden ihre Kontakte so weit es möglich ist reduzieren. Dann hätten wir die aktuellen Zahlen nicht. Die Großeltern unserer Kinder würden noch leben. Und viele andere auch. Wenn es die Zahlen nicht nach oben treiben würde, wäre es mir vollkommen egal, was andere machen. "... etliche Jungs bolzen..." Und dann hat einer davon mit dem Fahrrad eine Panne, ein netter Anwohner hilft dem Kind. Das Kind hat seine Corona-Infektion gar nicht bemerkt. Der nette Anwohner schon. ...
Danke für eure Meinungen, die ja, wie es zu erwarten war, sehr unterschiedlich sind. Bei mir persönlich ist es weniger Angst, sondern eher, wie oben jemand schrieb, das "Vergleichen" mit anderen, um zu sehen, ob die eigene Handhabe so okay ist.
Wenn jemand eine Panne hat, helfe ich. Wenn jemand in Not ist, helfe ich. Ich lasse mir von diesem Virus nicht meine Menschlichkeit nehmen.
Gut gesagt! Das sehe ich auch so.
So hat mein Schwiegervater auch gedacht und dem Kind geholfen. Einziger direkter Kontakt zu einem anderen Menschen außer seiner Frau, jetzt sind beide Tod. Auch ich hätte geholfen. Trotzdem steigt die Wahrscheinlichkeit mit jedem Kontakt zu einem anderen Menschen. Hat dieser andere zu wenigen Kontakt, ok. Was aber, wenn dieser sich regelmäßig mit vielen unterschiedlichen Menschen trifft. Damit steigt das Risiko.
Nicht jeder muss seine -berechtigte- Trauer jede Woche in einem forum zur Schau stellen.
Oh ein Wunder , so denke ich auch
Ich weiß, ich weiß, Luna Sophie. Dein Schwiegervater hat sein Herz geopfert. Halte dieses gute Herz stets in Erinnerung. Ich sehe Deinen Schmerz.
Wieso? Nach deiner Theorie müssen sich Menschen in Not doch selbst helfen. Sind doch alle nur für sich selbst verantwortlich.
In diesen Zeiten kommt es besonders auf Solidarität an. Und eben nicht nur an sich selbst denken. Wieso soll man das jetzt nicht in Frage stellen, wenn es jetzt ersichtlich wird?
Ein Volkssport? Oder wird es jetzt zum Volkssport gemacht, weil alle Welt sich darüber aufregt, das andere sich aufregen? Liegt der Volkssport darin, anderen vorzuwerfen, sie würden das Beobachten Ihres Nächsten als Volkssport betreiben? Vielleicht ist auch Joggen gehen zur Zeit Volkssport. Es gibt sicher einige gute Ansätze und Beratungsmöglichkeiten für den Ausstieg aus diesen gegenseitigen Vorwürfen, oder? ODER? Mensch, macht Euch doch mal frei von diesen Vorwürfen. Die einen werfen vor, das die anderen rodeln gehen und die anderen werfen den einen vor, das sie Vorwürfe machen, weil sie rodeln gehen. Ich biete hier die Möglichkeit des Ausstieges. Hört doch einfach auf damit. Neustart-Taste drücken. Das Witzige dabei ist, in dem ich Euch vorwerfe, das Ihr Euch vorwerft, das... ach lassen wir das, den Witz verstehen doch nur die wenigsten und hoffentlich alle.
Grundsätzlich hast du recht. Aber machst du dich davon frei, über andere zu urteilen? Ich glaube, dass das in der Natur des Menschen liegt, das zu tun. Es stimmt, was jemand oben schrieb: dieser "Volkssport" ist wirklich nicht neu, nur das Thema ist ein anderes.
Ich bin ein Mensch, ich urteile. Aber ich weiß, das ich urteile und arbeite daran.
Keine Ahnung. Mir ist das tun anderer egal. Jeder ist für sich selbst verantwortlich
So ist es!!!!
Eben nicht. Ich bin eben nicht nur für mich verantwortlich, sondern übernehme auch einen Teil der Verantwortung für andere. Halte ich mich an kaum irgendwelcher Bestimmungen, feier weiterhin Geburtstage, Weihnachten, Silvester, als gäbe es kein morgen mehr und stecke mich an... Na prima! Ich gehe einkaufen, zur Arbeit, Mann und Kinder gehen ebenfalls ausser Haus für Schule und Arbeit. Die "Gefahr" Symptomlos zu sein ist eben da. Und dann schleppe ich es zur Arbeit, der Mann zu seiner Arbeitsstelle, die Kinder in die Schule und dann verbreitet es sich weiter. Weil viel zu viele diese "mir doch egal, was andere machen" Haltung haben. Tönnies und auch die Hochzeiten, in der sich massenhaft Menschen angesteckt haben, sind die wieder aus den Köpfen raus? Echt jetzt? Da funktionierte das "Mir doch egal was andere machen" schlichtweg nicht. Und zeigte ganz deutlich, dass gewisse Dinge eben nicht egal sein sollten.
In einer Gesellschaft mit so vielen Teilstücken wie in unserer Zivilisation ist man selbstverständlich an das Wohl und Wehe seines oder ihres Nächsten gebunden. Natürlich kann es mir nur gut gehen, wenn es meinen Nächsten auch gut geht. Sonst hätten wir Menschen es gar nicht bis zu dieser Stufe der Solidarität geschafft. Es ist jetzt die Frage, ob es die Menschen mit grundsätzlich egoistischer Einstellung schaffen, die Überhand zu bekommen, dann werden wir uns nicht mehr weiter entwickeln können und zielstrebig auf den Eisberg zu steuern oder die anderen, kooperierenden Menschen, die solidarisch sich auch mal selbst zurück stellen können, das Ruder doch noch rumreißen können. Dann haben wir eine Chance, die nächsten Jahrzehnte zu überleben und mit uns auch unsere Brut, die wir ins Leben gegeben haben (manchmal frage ich mich echt, ob den Egoisten, Narzissten, Populisten überhaupt etwas an ihren Kindern liegt, wenn sie sich so gegen die Zukunft ihrer Kinder stellen) Mal schauen, was kommt. Eins ist jedoch sicher, die Erde dreht sich weiter, sie war letztes Jahr sogar schneller am Drehen als sonst. Es juckt der Erde kein bisschen, ob unsere Alten an Corona elendig verrecken oder unsere Kinder keine Blinddarm-OP bekommen können, weil die Krankenhäuser überlastet sind. Kein bisschen, es liegt in unserer Hand und ist unser Problem.
Genau so ist es. Als Individuum sind wir nichts - wir sind für Überleben auf die Gesellschaft angewiesen und im Umkehrschluss für sie verantwortlich. Im Moment bedeutet das: auf Geselligkeit verzichten zum Wohl der Gesellschaft. Sollte eigentlich Menschen in Dienstleistungsberufen einleuchten.
Eigentlich sollte daa jedem einleuchten der kein Soziopath ist.
Und genau solchen Aussagen haben wir es zu verdanken, das es z. Zt. so ist wie es ist!!
Ich leg mich nicht auf die Lauer, das macht unser Treppenterrier vom Vorderhaus schon. Zudem macht mich manche Regeln einfach nur noch schwindelig vom Kopfschütteln. Ich differenziere also. Wenn es mich stört, dass sich andere nicht dran halten, dann a) in Situationen, in denen sie mich oder ein Familienmitglied von mir gefährden (z.B als Baby im Kinderwagen anfingern) b) wenn das Verhalten geeignet ist, ein Superspreading-Event zu werden (z.B. krankes Kind in Kita / Schule bringen, weil man sich selbst auskurieren will oder ohne Maske in Bahn/Büroflur rumhusten) Ich würde gerne wieder etwas "entspannter" leben, mit gutem Gewissen Familie und Freunde treffen, Kindern richtiges Treffen mit vielen Freunden/ Unterricht etc gönnen. Jeder, der sich nicht an die AHAL Regeln hält, verzögert das.
Ich beobachte keine Leute, aber manches kriegt man einfach mit. Und oft verwundert mich dann dieses Verhalten, weil es für mich nicht sinnvoll und sozialverträglich erscheint. Neulich wurde ein "Liegenachbar " eines Familienangehörigen aus der Dialysepraxis rausgeschmissen, weil er sich weigerte, dort seine Maske zu tragen, es würde ihn ankotzen. Da greife ich mir an den Kopf, ohne dabei mich selbst zu überhöhen. Aber ich brauche ein Ventil und rede da halt drüber. Dass das Treffen von x Leuten mir nicht schadet, wenn ich nicht dabei bin, stimmt im aktuellen Fall leider nicht. Das Virus verbreitet sich dadurch munter weiter und kommt am Ende evt. Über Umwege zu mir, und selbst wenn nicht, steigen die Inzidenzzahlen und ich darf das mit ausbaden. Bei mir ist es also reines Unverständnis über solche Leute, und ich rede über sie genau so wie zum Beispiel über Leute, die ihren Hund einfach auf die Straße kacken lassen. Ich frage mich eher, warum Leute sich wundern, dass über sie geredet wird, wenn sie sich nicht an Regeln halten. Sie tun das doch in vollem Bewusstsein. Warum fühlen die sich ständig als skeptisch beäugte Opfer? Mir ist es übrigens völlig Boogie, ob mich die " Rebellen" als überängstliches Schlafschaf bezeichnen. Ich hab eher den Eindruck, dass diejenigen, die wider jede Vernunft handeln, einen ständigen Rechtfertigungszwang und permanent ein schlechtes Gewissen haben und sich Rückversicherung müssen, dass sie auf dem richtigen Weg sind, während sie quasi von Blockwarten umzingelt sind. In diese Kategorie ordne ich auch deine Frage ein. Die Ausgangsfrage suggeriert nämlich, dass Beobachten erst sei Corona zum Volkssport geworden ist. Stimmt nicht, Tratsch gab es schon immer, nichtmal das Zielobjekt hat sich verändert. Das waren schon immer die eher Nichtkonformen, egal in welcher Beziehung.
Aus reiner Neugier: in welche Kategorie ordnest du die Frage ein? Blockwart-Tum oder Rebellion?
Sorry, dass das so unklar war. Ich denke,eher Rebellion, denn die " Blockwarte" sollen sich rechtfertigen? Oder hab ich es falsch verstanden?
Weder noch. Beide Extreme lehne ich ab. Ich finde manche Maßnahmen sinnbefreit, halte mich aber daran. Ich habe aber tatsächlich durch diese Diskussion hier meinen Blickwinkel geändert. Das Urteilen über andere ist wohl so alt wie die Menschheit...
Da unterschreibe ich.
Und warum sollte es dich nicht betreffen, wenn Kliniken schließen oder Arztpraxen oder auch einfach der Bus nicht mehr fährt, weil das gesamte Personal krank ist?
Ich weiß ehrlich gesagt nicht was das mit beobachten, ausspionieren oder sonst wie zu tun hat wenn ich andere Menschen sehe.
Soll ich mit geschlossenen Augen durch die Welt gehen? Meine Fenster abkleben?
Natürlich sehe ich wenn eine Menschenansammlung vor dem Rewe ist wenn ich daran vorbei gehe/fahre.
Natürlich sehe ich das der Nachbar gegenüber zwei statt einer Person zu Besuch hat wenn ich in der Küche bin und aus dem Fenster schaue.
Unsere Nachbarn zb haben ständig massenweise Besuch, ohne Abstand etc. Und das bekomme ich nicht mit weil ich hinter der Mülltonne lauer, sondern weil ich das von meinem Wohnzimmerfenster aus sehe und deshalb einfach automatisch mitbekomme.
Immer dieses ständige unterstellen sich daran aufzugeilen andere zu beobachten ![]()
Ich sehe auch den Baum oder den neuen Zaun der Nachbarn. Aber ich bewerte diese Bilder nicht, und urteile anschließend im Forum darüber.
Ich sehe auch den Baum oder den neuen Zaun der Nachbarn. Aber ich bewerte diese Bilder nicht, und urteile anschließend im Forum darüber.
Ich sehe auch den Baum oder den neuen Zaun der Nachbarn. Aber ich bewerte diese Bilder nicht, und urteile anschließend im Forum darüber.
Ich sehe auch den Baum oder den neuen Zaun der Nachbarn. Aber ich bewerte diese Bilder nicht, und urteile anschließend im Forum darüber.
Ich sehe auch den Baum oder den neuen Zaun der Nachbarn. Aber ich bewerte diese Bilder nicht, und urteile anschließend im Forum darüber.
Echt jetzt nicht? Ist aber unterhaltsam.
Warum eigentlich nicht, schadet doch keinem.
Oben schreibst du aber nur vom beobachten ansich. Nicht vom beurteilen der beobachteten Situation. Beobachten tut jeder irgendwo irgendwie irgendwann immer. Geht nunmal nicht anders wenn man nicht blind durch den Alltag geht. Darüber zu Urteilen, am besten noch mit erhobenen Zeigefinger öffentlich im Forum, ist dann nochmal eine andere Sache. Allerdings sehe ich es auch da so. Das tut jeder mal. Unabhängig von Corona. Einfach weil uns ein Thema beschäftigt und manchmal einfach mitreißt.
Ach, und noch nie dann zum Mann oder zu irgendwem anders gesagt: Der Baum wird aber bestimmt hoch. Oder wie haben die so schnell den Zaun aufgebaut? Oder was für ein Baum ist das wohl? Ich hätte einen anderen Zaun gewählt. Du wärst wirklich einmalig würdest du all das im Leben irgendwie wahrnehmen, aber nie darüber reden oder es werten. Letzteres machen Menschen unterbewusst. Im gleichen Augenblick in dem man es sieht. Alleine der Thread hier von Dir zeigt, du bist nicht anders.
Hier unterschreibe ich.
Genau auf die Aussage wollte ich hinaus. ![]()
Ganz einfach, solange sich nicht deutlich mehr Menschen an die Kontaktbeschränkungen halten sinken die Zahlen nicht. Solange die Zahlen nicht sinken gibt es keinen Präsenzunterricht und immer härtere Restriktionen. Daher nerven einfach Menschen, die ihr Ego auf Kosten der Allgemeinheit befriedigen
Ich denke, Regeln sind wichtig. Ohne Regeln geht die Ordnung verloren. Einige erfahren in der Kindheit, Rücksichtsnahme ist wichtig, Respekt vorm Alter, Bitte und Danke usw. Jetzt kommt es auf Werte an, die die einen gelernt oder anerzogen bekommen haben und andere haben gelernt, man muss sich nicht bevormunden lassen und jeder kann so leben wie er leben möchte. Mir war immer egal, was andere machen, wie sie leben, lieben und streiten. Jetzt aber geht es darum, dass meine Familie das heile übersteht. Meine Schwiegermutter am Beatmungsgerät, mein Mann und Sohn und meine Freunde. Ich übe Rücksichtsnahme aus. Ja, es ist ätzend, wenn die Brille beschlägt usw usw aber nichts ist so schlimm, wie einen Angehörigen zu verlieren. Deshalb verstehe ich die Ignoranz und Arroganz von Mitbürgern nicht.
Kennst du das Phänomen: Wenn du schwanger bist, siehst du plötzlich lauter schwangere Frauen, Eltern mit Kinderwägen oder Kleinkinder um dich, die dir zuvor gar nicht so aufgefallen sind. Als Beispiel.
Der nächste Thread sollte dann lauten: warum helfen die Maßnahmen denn nicht? Vielen stößt die Lage halt langsam auf, gerade die, die sich brav dran halten. Man möchte halt gerne wieder normal leben und macht sich Sorgen.
Guten Morgen, ich glaube nicht dass die Leute aktiv beobachten was der Nachbar treibt ( sprich hinter der Gardine stehen) aber manches sieht man einfach. Wenn ich zur Arbeit fahre komme ich an der Schule an der Bushaltestelle vorbei da sieht man die Leute automatisch stehen und man fährt nicht langsamer und schaut mehr hin als sonst. Wenn jemand mit dem Hund rausgeht sieht er auch was in der Nachbarschaft passiert, ob er will oder nicht, wir zB den Balkon der nachbarn und die Teenies zusammen Dinge rauchen die man nicht raucht(das riecht man auch noch) - aber man bleibt nicht stehen und schaut zu. Ich weiss nicht wer alles Nachbarn besucht und wie viele, dazu müsste ich mich ans Fenster stellen wie früher die älteren Leute mit dem Kissen auf der Fensterbank. Solange Leute etwas beobachten und nicht wegen jedem Muckenschiss die Polizei holen ist das nichts Verwerfliches. Und gerade im dörflichen Bereich wusste eh schon jeder was der andere treibt vor Corona, wussten die Eltern schneller als einem lieb war wenn man händchenhaltend mit einem Jungen rumgelaufen ist. Eine Dorftratsche gabs schon immer die alles wusste und die man alles fragen konnte wenn man Infos brauchte. Beobachten gabs schon immer nur die Frage,w as macht man mit den Infos die daraus entstehen für sich behalten oder weitertratschen oder gar melden ?
So wie mir Leute auffallen, die zu schnell oder über rote Ampeln fahren, die Musik zu laut aufdrehen oder irgendwelchen Müll verbrennen, so fallen mir auch Leute auf, die gegen andere Regeln verstoßen. Egal, ob mich das was angeht, belästigt, gefährdet oder nicht, und ob ich mich durch diese Regeln eingeschränkt fühle oder nicht. Meiner Tochter fällt natürlich auch auf, dass ihre Freunde sich ständig zu viert treffen und im Freundeskreis wie jeher Partys stattfinden. Sie findet es aus gesundheitlicher Sicht sch... und ergibt sich ihrem Schicksal mit den strengen Eltern recht kampflos. Aber sie ärgert sich auch darüber, dass sie etwas verpasst, nur weil sie sich an die Regeln hält/halten muss. Da ist schon auch ein bisschen Neid dabei. So geht es wohl vielen Menschen. Ich persönlich fühle mich immer noch nicht großartig eingeschränkt. Aktuell fehlt mir nicht mal der Urlaub, weil ich um diese Jahreszeit eh nie wegfahre. Ab Mai könnte das anders sein. Vielleicht entwickle ich dann auch Neid den Menschen gegenüber, die trotz allem in den Urlaub fahren (können/dürfen). Bis dahin bemerke ich Verstöße natürlich, aber das berührt mich im Privatleben überhaupt nicht (und dienstlich auch nur mäßig).
Also, ich kann das bei uns nicht bestätigen... wir sind ein recht kleines Dorf und ich erlebt hier weder das wir mehr beobachtet werden noch schaue ich mehr nach anderen... Wäre aber auch ziemlich langweilig, hier ist nie so mega viel los. Und man hat schon immer gesehen wenn irgendwer Besuch hat und aufeinaner geachtet. Wenn man hier draußen wen trifft schwätzt man halt wie immer. Keine sagt was, wenn sie ihre Kindergartenfreunde mal sehen und sich in die Arme fallen. Vielleicht sitzt man hier noch mehr "in einem Boot". Blöd war es eher als im Sommer die Events ausfallen mussten, im Winter herrscht hier schon immer eine Art Winterschlaf
Und ich bin soooo froh, dass wir sowas nicht haben!
Ich glaube es ärgert einen einfach, wenn man sich selbst seit Monaten !! an alles hält, eher noch mehr sich einschränkt - und die Zahlen dann nicht sinken. Dann in den Medien gefühlt dauernd erwähnt wird, dass man sich mehr einschränken soll. Vielleicht deshalb ? Ich bin inzwischen auch total frustriert, mehr einschränken geht nicht, ansonsten muss ich von der Arbeit daheim bleiben und auf das 1x wöchentliche einkaufen verzichten.. mehr geht nicht... Und dann immer zu hören, man solle sich noch mehr einschränken - ich kann es nicht mehr hören. Vielleicht deshalb regt man sich über andere mehr auf, die sich scheinbar an keine Regeln halten ?? Wobei das sicherlich auch darauf ankommt, wo man wohnt: hier ist es total ruhig, ich sehe keine solchen Verstöße, aber da hier viele davon schreiben, muss es anderswo ja anders aussehen. Lg, Lore
Ich glaub gar nicht, dass es bei dir soviel anders aussieht, als woanders. Du gehst nur anders damit um
Das glaube ich auch: Es ist eine Frage der Wahrnehmung und welcher Gewichtung ich dem Wahrgenommenen gebe.
legitimiert ;-) Früher hing dann eben die Nachbarin hinter der Gardine und war die "alte Tratschtante, die sich überall einmischen muss/einen beobachtet" und entsprechend eher unten durch. Das war nämlich nichts Positives und garantiert nicht solidarisch oder dazu gedacht, andere zu schützen. Aktuell bist du mit "genau darauf achten, wieviele Menschen beim Nachbern ein und aus gehen" aber solidarisch und kümmerst dich nicht nur um die selbst. Und dann kommen noch die dazu, die schon immer ganz vieles nicht ok fanden, aber sich nicht getraut haben, etwas zu sagen. Wie zB im Supermarkt der Mann, der sich viel zu nah an der Kasse hinter einen stellt/einem den Wagen fast in die Hacken rammt oder die Frau, die sich einfach an einem vorbei quetscht, statt zu warten etc - da fühlen sich jetzt diejnigen, die sich vorher nicht getraut haben, auch mal stark genug, etwas zu sagen.Bekommen sogar "Beifall" (Zustimmung) und Verständnis für ihre "Meinung". Meinung in " -" weil ich das nicht als echte Meinung oder Haltung sehe, sondern eher als "endlich kann ich nach Herzenslust meckern und gehöre zu den Guten damit". Ich mag´s auch nicht mehr hören, dieses beifallheischende anprangern dessen, was Andere alles falsch machen und man selber dadurch in seinen heroischen Bemühungen für die Gesellschaft torpediert wird. Wenn nämlich "sich selbst gut/überlegen fühlen können" bzw "andere Menschen der Fehler überführen können" der Hauptgrund für Regelbefolgung ist, ist das nicht wirklich sooo altruistisch wie gerne gedacht.
Aber ehrlich, cube.........das macht hier im Forum doch keiner. Das muss woanders passieren, das sind doch die anderen ![]()
Entweder man hat das Einsehen, dass das Ziel, dass durch die Maßnahmen erreicht werden soll nur gelingen kann, wenn alle an einem Strang ziehen, oder man hat es nicht... Schon mitbekommen, was zur Zeit in London los ist?
Und schon fühlst du dich legitimiert, mir zu unterstellen, ich würde irgendetwas nicht mitbekommen haben oder nicht ernst genug nehmen - ganz im Gegensatz zu dir. Nur, weil ich aufführe, was meiner Meinung nach der Grund für viele ist, andere anzuprangern, heißt das eben ganz und gar nicht, dass ich Corona und seine Auswirkungen nicht so schlimm finde.
... man sich hier im Forum darüber echauffiert, was andere irgendwo (angeblich) Regelwidriges oder Unvernünftiges getan haben?
Insbesondere, wenn man selbst vor Ort war? ...
... aber natürlich nur rein zufällig aus purster Notwendigkeit im Gegensatz zu allen anderen Pappnasen, die, selbstverständlich völlig unnötigerweise, auch dort anzutreffen waren ... Oder klar, nur beim Vorbeifahren zur notwendigen Aktivität ...
Du bist also von dem strengen Lockdown überzeugt und schränkst dich in jeglicher Hinsicht ein, damit das gemeinsame Ziel erreicht wird?
Kaum zu glauben, was? :-) Aber ich kann dir tatsächlich versichern: mehr einschränken - ob gewollt oder durch Umstände dazu gezwungen - geht nicht. Es sei denn wir würden inkl. Kind und Hund gar nicht mehr aus dem Haus gehen. Vom strengen Lockdown überzeugt ... mhhh, ich bin nicht einverstanden mit allen Maßnahmen bzw. habe das Gefühl, das diese alle gut zusammen passen. Ich wäre durchaus dafür, einiges anders zu machen bzw. meine, man hätte es anders machen müssen. Sich an Maßnahmen halten heißt nicht, dass man sie alle gut findet - genauso wie Kritik an Maßnahmen oder Vorgehensweisen/Entscheidungen nicht automatisch heißt, man wäre gegen alles, würde Corona leugnen oder sich nicht an Regeln halten. Und auch mal eine Regel vergessen heißt nicht automatisch, das es einem per se egal wäre. Tatsächlich soll es nach wie vor vorkommen, dass man total unabsichtlich jemanden anrempelt weil man ganz evt. gerade mal mit seinen Gedanken woanders war. Wenn dann aber der Angerempelte zb hier sofort einen Thread eröffnet, wie unmöglich das gewesen wäre ... das ist erschreckend. Und hat für mich nichts mit Solidarität oder "zum Wohle der Allkemeinheit" zu tun.
Da du so gut über die Lage in London (und Irland) informiert bist: Was ziehst du für dich für Schlüsse daraus? Ich ziehe den Schluss daraus, dass der jetzige Lockdown wahrscheinlich nur ein „Spaziergang“ sein wird im Vergleich zu dem, was noch auf uns zukommen wird. Zumal, wenn jetzt nicht alle mitziehen und die Variante sich schneller ausbreitet als Menschen geimpft werden können
Warum sollte ich dir jetzt irgendein Wissen beweisen müssen? Damit ich in deinen Augen auch gut genug bin eine eigene Meinung haben zu dürfen? Nein danke :-) Ich brauche weder deinen Segen, noch ist für mich irgendwie wichtig, was du von mir hältst. Aber für dich scheint es ja sehr wichtig zu sein, mir irgendetwas negatives nachweisen zu können.
Vermutlich stört dich das, weil du ständig die Zielscheibe des Geredes bist? Anders kann ich mir deinen unermüdlichen Einsatz für Leute, die sich in dieser Situation nicht regelkonform verhalten, nicht erklären.
Wenn du das so auffasst... Okay...
Naja, ein Forum ist ein öffentlicher Tratschort, und nun nicht gerade ein Ort für sinnerfüllten und ergebnisorientierten Aktivismus.
Solange die Leute hier schreiben, treffen sie sich immerhin nicht mit ihren Partygästen und verpfeifen auch keine Nachbarn bei der Polizei, sondern hocken brav am Handy. Damit kommen wir dem Ziel doch auch schon näher. ![]()
Dann mal nur weiter so! Dann ist bald alles gut ...
Mir scheint, du hast überhaupt nicht verstanden, was ich schrieb. Es hat nämlich gar nichts damit zu tun, jemanden zu verteidigen, der sich nicht an Regeln hält oä. Aber Hauptsache, du kannst jemanden irgendetwas unterstellen. Naja, wenn du dich jetzt besser fühlst ...
Wenn man also arbeiten muss und dabei sieht wie arschig einige sich benehmen, dann ist man selbst daran schuld? Weil man ja Teil derer ist? Klar man könnte kündigen, würde das so jemanden wie dich dann glücklich machen? Weil anschwärzen oder ansprechen darf man deiner Logik nach ja auch nicht, geht einen ja immerhin nichts an, hat man so hinzunehmen. Oder wenn man aus den Fenster schaut und das sieht, war man dann auch selbst dran beteiligt weil vor Ort. Oder mit Auto, Bus oder Zug daran vorbei fährt? Extrem einfache Denkweise.
Mein Gedanke, nach dem Motto getroffene Hunde bellen.
Das hat doch hier keiner geschrieben. Im Gegenteil - warum spricht man die Menschen nicht freundlich darauf an, dass sie bitte Abstand halten mögen, Maske aufsetzen etc? Anstatt hier ein Fass aufmachen, wie schrecklich "die" sich sind im Gegensatz zu einem selbst verhalten.
Selbst schuld? Woran? An Verstößen ist selbstverständlich der schuld, der sie begeht. Ich habe noch nie irgendwo gesagt, dass man Verstöße nicht anzeigen darf - im Gegenteil, ich habe hier sogar mehrmals geäußert, dass ich eine Anzeige wegen rechtswidrigen Verhaltens nicht als Denunziation sehe - oder jemanden auf falsches Verhalten nicht ansprechen darf. Aber jemanden im echten Leben anzusprechen, ist doch etwas anderes als hier im Forum rumzujammern, wie böse alle anderen sind. Und ja, wenn jemand sieht, wie voll die Innenstadt, der Schlittenhügel, der Supermarkt oder was weiß ich ist, dann war er/sie ja offensichtlich selbst dort ... Und ja, manches sieht man natürlich im Vorbeigehen oder Fahren. Es ist aber eine Frage, wie man es "verarbeitet", was man draus macht ... Sehe ich überall nur noch Verstöße und die selbstverständlich nur bei den anderen? Tritt man diese breit unter ständiger Betonung, wie man sich selbst ja kasteit? Etc.
Doch, genau das stand hier bereits mehrmals. Man hat da einfach drüber weg zu schauen. geht einen nichts an. Davon ab, wenn einem bereits mehrmals darauf hin Schläge angedroht worden ist, man bespuckt wurde oder beschimpft - und ja, keine Übertreibung weil selbst erlebt, dann überlegt man es sich mehrmals. Da geht man dann weitaus lieber zum nächsten Verantwortlichen und petzt. Oder regt sich halt an anderer Stelle drüber auf um Dampf abzulassen. Willst du das den Leuten dann verdenken?
Macht es Cube und andere denn schon zu einer berechtigten Zielscheibe, weil sie in einigen Bereichen gezielt nachfragt? Oder nur, weil es genügend Leute gibt, die ihre Pfeile in Ermangelung eines anderen Ziels dafür umso mehr Frust liebend gerne auf sie abschießen wollen um Beifall zu kassieren......
auf die Fr...e zu bekommen? Als ich im Supermarkt gearbeitet habe, gab es mehrere solche Vorfälle. Auch Busfahrer sagen nichts, da sonst es zu gefährlich werden kann.
Ich arbeite an einem dieser vollen Orten? Was soll ich machen? Kündigen? Wäre dir das genehm? Wegschauen? Sehen darf ich das ja nicht, könnte sein das man mir dann als nächstes vorwirft das ich die Leute beobachte. Ach ja, wieso könnte, passiert ja sogar hier im Thread das man als am Fenster stehenden gaffender Blockwart bewertet wird. Ich habe in der Vergangenheit Leute persönlich drauf angesprochen. Werde das nicht mehr machen. Ich bin nicht lebensmüde. Mir langt es das man mich bereits mehrmals bedroht hat, mir zum Glück nur vor die Füße gespuckt hat. Und auf meine tägliche Dosis an irgendwelchen Beleidigungen kann ich auch gerne verzichten. Verkäufer ansprechen im Laden? Keinen Sinn, die können nichts machen und ich tue einen Teufel um die in Gefahr zu bringen. Polizei rufen? Oder Ordnungsamt? Sinnlos, weil erst einmal darf man die Leute nicht festsetzen, zweitens sind die bereits derartig am Limit das da eh keiner rauskommt. Da kommen dann nur Sätze wie Personalien aufnehmen und Foto machen, dann bitte per Mail anzeigen. Es soll sogar Orte geben wo man rodeln kann und wo Leute wohnen. Die dort ihre Häuser haben, die nur aus dem Fenster sehen müssen, die die dortigen Wege nutzen, normaler weise, um dort mit dem Hund oder den Kindern alleine spazieren zu gehen. Willst du denen verbieten das zu machen, sie in ihren Häusern einsperren, weil andere Leute welche dort nicht wohnen, meinen ein Recht darauf zu haben dort zu rodeln? Ist das für dich OK? Oder wäre es nicht fairer zu sagen, nein die Touristen haben dort nichts zu suchen, die sollen die Möglichkeiten nutzen welche diese vor Ort haben. Und wer in der Stadt wohnt, hat sich irgendwann bewusst selbst dazu entschieden, mit allen Vor- und Nachteilen. In diesen Zeiten eben auch mit dem Nachteil der fehlenden Grünbereichen. Dafür nehmen die welche ländlicher wohnen eben andere Dinge bewusst nachteilig im Kauf. Wie zB der das man eben nicht mal schnell einkaufen kann oder man weniger Optionen bei der Wahl des Arztes hat. Aber auch sowas das es schwieriger wird der einen hilft wenn man wegen Quarantäne oder so das Haus nicht verlassen darf. Du sagst, wer sowas sieht ist ja gerade eben selbst da. Ja ist man. Aber nicht immer weil man eine Wahl hat und recht häufig auch deshalb, weil der Ort wo es aktuell voll ist blöderweise gerade an de falschen Stelle liegt. Das den Leuten auch noch vorzuwerfen, ist schon echt schräg. Klar, wer in der Pampa wohnt, irgendwo wo es auf 3km keine anderen Häuser gibt, auch keine Berge und aktuell vor allen keinen Schnee, der kann da leicht reden. Für den ist das alles unverständlich. Auch für die welche das Glück haben HO machen zu können, welche zu 100% auf Lieferdienste setzen können und welche das Glück haben zudem nicht zu Ärzten oder Therapeuten zu müssen, die können auch leicht Reden schwingen. Alle andere müssen eben raus und jedes mal hoffen, das man Glück hat das heute einer der Tag ist wo nicht all zu viele Idioten unterwegs sind.
Einerseits verständlich, das man nach negativer Erfahrung die direkte Ansprache scheut - andererseits: wenn ich mich für meine Meinung bzw. Überzeugung nicht einsetzen mag aus Angst, ich könnte dumme Sprüche bekommen, kann ich nicht hingehen und erwarten, dass aber gefälligst alle anderen sich so verhalten, wie ich für richtig halte und darüber motzen, wenn das nicht passiert.
mit dummen Sprüchen könnte ich gut leben. Einer Kollegin von mir wurden Zähne ausgeschlagen. Aber klar, sie war selber schuld.
Nö, es redet ja keiner schlecht über Leute, die an einigen Stellen gezielt nachfragen. Ich finde nur, sie muss sich doch nicht für anderer Leute Fehlverhalten in die Bresche werfen. Vermutlich macht sie sich darüber-sofern selbst nicht betroffen-mehr Gedanken darüber, als die Betroffenen selbst.
Nö, mir geht nur die überhebliche Selbstgerechtigkeit derjenigen auf den Sack, die sich hier immer über die Fehler Anderer echauffieren. Und schnell mit Unterstellungen von wegen "Corona-Leugner" oder auch "hast wohl immer noch nicht verstanden" oder "willst du etwa, das Menschen sterben?" (mein Favorit unter den Totschlagargumenten) dabei sind, wenn jemand nicht völlig kritiklos alles hinnimmt, was die Regierung da so macht/gemacht hat.
Es ist aber nun mal einfach so, dass umso mehr Menschen an Covid sterben, desto weniger sich an die Regeln halten. Das kannst du nicht wegdiskutieren.
Man muss zu manchen Gelegenheiten raus? Vielleicht ist das bei einer Vielzahl derer, die man antrifft, in einer Momentaufnahme im übrigen, vielleicht auch so...
wer ernsthaft versucht mit einem "individuellen Infektionsrisiko" zu argumentieren, der hat wahrscheinlich die letzten 10 Monate verschlafen. Dem müsste man dann vom Urschleim beginnend noch mal erklären: Ohne Schutzmaßnahmen haben wir in etwa eine Reproduktionszahl von 3, was dazu führt, dass Covid19 sich exponentiell verbreitet. Innerhalb kürzester Zeit wäre dann unser Gesundheitssystem derart überlastet, dass nicht nur mehr Covid19 Infizierte sterben würden, sondern auch jegliche andere Notfälle nicht ausreichend behandelt werden könnten. Deswegen versuchen wir - die Regierung, die Gesellschaft, die gesamte Welt - seit März die Verbreitung der Krankheit mit verschiedenen Maßnahmen einzuschränken, die nicht zuletzt zu erheblichen wirtschaftlichen, sozialen und persönlichen Einschränkungen und Verlusten geführt haben, aber auch mutmaßlich vielen (ich habe aktuelle Hochrechnungen nicht im Kopf) Menschen das Leben gerettet hat. Es wurde festgestellt, dass manche Maßnahmen mehr und manche weniger geeignet sind, Infektionen zu verhindern. Im Großen und Ganzen lässt sich aber zusammen fassen, dass Maßnahmen mit leichter oder gemäßigter Einschränkung ausreichend wären, wenn sich auch die gesamte Bevölkerung daran halten würde. Wenn ein recht kleiner Teil der Bevölkerung das nicht tut, müssen strengere Maßnahmen ergriffen werden, um eine expotenzielle Verbreiterung zu unterbinden. Die Wahrscheinlichkeit, dass angeordnete Maßnahmen umgesetzt werden ist höher bei denjenigen, die sich zuvor schon an vergleichsweise milde Maßnahmen gehalten haben und geringer bei denjenigen, die dies nicht getan haben. Dementsprechend öffnet sich die Schere und die Bevölkerung spaltet sich immer weiter in verschiedene Lager. Ich denke, es ist verständlich und nachvollziehbar, dass diejenigen, die persönlich besonders von den Maßnahmen betroffen sind (finanziell, sozial, psychisch..) eine Wut gegenüber denjenigen entwickeln, die durch ihr eigenes Verhalten die Zustände mitverantworten. Wenn jemand mit 100 durch eine 20er Zone vor einer Schule bei Schulschluss rast, würde man eventuell auch das Kennzeichnen notieren, selbst wenn man kein Kind in dieser Schule hat. Einfach nur, weil es wahnsinnig verantwortungslos ist und unsozial. Und man würde sich wahrscheinlich auch nicht für die Ausreden des Rasern interessieren, etwa dass er halt spät dran war. Wenn es nun also viele Raser vor der Schule gibt und darauf reagiert wird, indem nur noch Schrittgeschwindigkeit erlaubt ist...Wie reagieren nun die Beobachter und sich daran haltende Autofahrer, wenn die Raser wieder mit 100 entlang fahren? Oder, um sich ein wenig anzupassen, nur noch mit 80? Würden sie sich nicht spätestens jetzt das Kennzeichen notieren oder wollen, dass die Polizei kontrolliert oder einen Blitzer befürworten? Würde der Raser hingegen 100 fahren in einer 70er Zone auf einer übersichtlichen Landstraße, dann würden die allermeisten Beobachter nur mit den Schultern zucken. Je nachdem also, wie schlimm man ein Vergehen einschätzt, reagiert man darauf.
Das ist sicher richtig, was Du schreibst. Natürlich ärgert man sich! Aber würde man, um bei Deinem Beispiel zu bleiben, "bloß", weil man einen gesehen hat, der da durchgerast ist, gleich der Auffassung sein, dass sich ja ALLE andauernd an keinerlei Regeln halten außer man selbst? Und so stellt es sich ja fast wiederum hier im Forum dar ... Oder würde man in normalen Zeiten bei Deinem Beispiel nicht sagen, dass sich zum Glück die große Mehrheit an die 30 hält, ab und an vielleicht mit kleineren Abweichungen nach oben, so, wie es einem selbst halt auch das eine oder andere Mal passiert und krasse Ausrutscher gibt es nur selten ... Und leider kann es auch bei genauer Einhaltung der 30 zu einem Unfall kommen ...
Ich denke, wie man das sieht, ist dann sehr subjektiv. Die einen sind Optimisten, die anderen Pessismisten. Manche haben Angst und lassen davon ihr ganzes Leben und Denken bestimmen. Manche steigern sich zu sehr rein. Manche wurden eben besonders getroffen bzw fühlen sich vielleicht nur so. Die Einschätzung hängt da von sehr viel verschiedenen individuellen Faktoren ab und ich maße mir nicht an, zu beurteilen, wo genau die Grenze zwischen richtig und falsch liegt. Wobei natürlich Extreme, egal in welche Richtung, meistens nicht die Lösung sein können.
Warum tust du eigentlich von dir auf andere schließen? Nicht jeder regt sich immer und überall über jeden klitzekleinen Regelverstoß auf. Die meisten sehen es, denken sich ihren Teil und das war es. In den meisten Fällen. Außer, und jetzt kommt es, man trifft wen, man hält ein Schwätzen, oder sieht zufälligerweise in einem Forum, be FB, sonst wo einen Thread zu dem Thema. Tja dann kann es passieren das der Satz kommt,, du ich habe das auch schon das und das erlebt.... Das hier jemand einen Thread eröffnet um sich zu etwas auskotzt ist wahrscheinlich dann der der mit 100 durch die 30iger Zone fährt. Oder wenn man an dem Tag einfach mal schlecht drauf ist und es einen einfach nur noch ankotzt. Aber Moment mal, das wäre menschlich, und das darf man natürlich nicht sein. Man muss ein gefühlsloser Roboter sein der zwar alles sehen darf, aber nie und nimmer darüber werten darf oder gar darüber sprechen.
Wo TU ich denn von mir auf andere schließen? Ich stelle Fragen. Und es geht auch nicht darum, dass man über nichts sprechen darf. Natürlich tut man das und darf das auch, genau wie ab und an jammern und klagen etc. Es geht um die Art und Weise ...
in dem Fall sich weiter verlängerte Maßnahmen.Ganz einfach. Und man braucht gar nicht extra zu schauen, auf dem Weg zum Einkaufen und drin im Supermarkt erlebt man oft genug.
Wie verhindert das explizite, selektive Draufschauen (und wenn einem andauernd nur Verstöße auffallen, dann ist es ein selektives Draufachten) auf Verstöße anderer und das Breittreten in Foren die möglichen Folgen ...
Warum sollte man sich in einem Corona Forum nicht darüber austauschen dürfen, wenn es einem auffällt, dass vielfach die Verhaltensregeln missachtet werden? Inbesondere in einer Situation, wo sich alle fragen, warum der Soft Lockdown für die Katz war bzw sich darüber aufregen, dass die Regeln verschärft wurden?
wenn die Mehrheit der Leute im Supermarkt die Maske trägt, und einige keine dann fällt es auf.
Es ist aber doch eine Frage des Standpunktes: rege ich mich jetzt unbändig darüber auf, dass einer von x Kunden seine Maske nicht ordnungsgemäß trägt und echauffiere mich da ewig drüber oder stelle fest, dass es den einen Deppen halt gibt und zum Glück alle anderen x Kunden vorbildlich waren.
.
das bringt einem nichts.Wobei, wenn der LD wieder verlängert wird, dann schon. Es ist ja das verzwickte an der Situation.Es müssen alle mitziehen, sonst hocken wir ewig im LD. So einfach ist es.
Wir hocken so lange immer mal wieder im Lockdown, bis wir ausreichend durchgeimpft sind und/oder es ein (schnell) wirksames Medikament gegen Corona gibt und/oder sich das Virus von alleine abschwächt. Natürlich sind Verstöße gegen die Maßnahmen nicht hilfreich, aber weg kriegen wir das Virus auch durch 120% Einhaltung der Maßnahmen nicht.
bis wir durchgeimpft sind.....Na, wenn viele so denken und bis dahin auf alles pfeifen dann kann es passieren, dass die Rechnung nicht so ganz aufgeht.
So sieht es aus. Wo wenn nicht hier? Wenn es nervt, der braucht doch einfach um diesen Teil von RuB nur einen riesen Bogen zu machen
Wer redet von weg bekommen? Ich wäre schon froh wenn wir hier mal wieder unter einen Inzidenzwert von 100 kämen. Ich nicht mal wieder lesen müsste das die KH voll sind und keinerlei Kapazitäten mehr haben? Es eine Chance gibt das es zu Lockerungen vor März kommt. Das würde mir schon langen. Davon sind wir hier aber weit weg.
Gesellschaftlich/kulturell, z.T. auch geografisch. Und auch in den asiatischen Ländern flammen ja immer wieder Herde auf und dann wird mit Lockdown reagiert. Erst vor kurzem kamen ja auch wieder Berichte über China: Abriegelung ganzer Stadtgebiete, im wahrsten Sinne des Wortes Vernageln ganzer Wohnblocks, Einstellen des ÖPNV etc. So etwas geht bei uns so halt gar nicht Der Auffassung zu sein, dass Corona so oder so ein Problem bleiben wird mit immer mal wieder Lockdown und Einschränkungen, heißt doch nicht, auf alles zu pfeifen ... Sich an die Maßnahmen zu halten, dient ja nicht vornehmlich dazu, Corona wegzubekommen, sondern es einigermaßen im Griff zu halten hins. Leib und Leben der Bevölkerung, Funktionsfähigkeit des Gesundheitssystems und der Wirtschaft.
Offizielles Ziel des Lockdowns ist ja mindestens eine Inzidenz von 50 zu erreichen, damit die Gesundheitsämter wieder in der Lage sind, die Kontakte nachzuverfolgen. Ich denke deutlich unter 50 wäre sinnvoller, weil man sonst zu schnell wieder in den kritischen Bereich kommt. Und es wird sich nach meiner Einschätzung alles nochmal ändern, falls sich die B117- Mutation hier verbreitet, dann sind nämlich wesentlich strengere Maßnahmen erforderlich. Von daher sollten die Zahlen aus meiner Sicht so stark gedrückt werden, dass wir mit dem Impfen schneller sind als dass die Mutation sich verbreiten kann. Und um das zu erreichen ist Disziplin erforderlich. Meine Einschätzung der aktuellen Situation.
Diese unbändige Darüberaufregen wird hier im Forum ja den Leuten angedichtet , die einfach eine Beobachtung darstellen. Dabei wird hier doch einfach nur geplaudert. Dass konträre Ansichten aufeinanderprallen, passiert doch im Real life genauso. Ich jedenfalls rede da eigentlich genau so wie hier, und ich neige tatsächlich nicht dazu, mich über jeden Quark unbändig aufzuregen.
Wegkriegen, so naiv ist hier keiner. Aber sich paar Freiheiten erlauben, daran kann man arbeiten. Es bringt eh nichts, also lassen wir es, das ist doch genau die Denke derjenigen, die sichan nichts halten. Aber woher haben die diese Erkenntnis? Man kann es doch wenigstens probieren..
Ich frage mich allerdings, warum man die Inzidenz noch immer auf das ContactTracing anpasst. Warum nicht langsam damit beginnen, dass das ContactTracing auf die Inzidenz angepasst wird. Warum hat man nicht schon längst damit begonnen die entsprechenden Gesundheitsämter temporär aufzustocken? Statt immer und immer wieder die vorhandene Anzahl an Mitarbeitern an höheren Inzidenzen verzweifeln zu lassen. Ich würde mal sagen Kontakte nachverfolgen ist keine Raketenwissenschaft.
Da bin ich deiner Meinung. Allerdings, wie man es dreht und wendet, sind niedrige Inzidenzzahlen sinnvoll.
Vielleicht, weil man sich die Mitarbeiter nicht backen kann? Die Stellenpläne wurden doch massiv aufgestockt.
Dann bewerbe dich dort: https://interamt.de/koop/app/?wicket-crypt=JI59KaV-iVM Die suchen händeringend.
... möchte ich mit denjenigen nicht unbedingt "plaudern". Das mag aber ein persönliches Ding sein. Ein bisschen "liebevoller" Klatsch und Tratsch ist ja ok und amüsant. Da bin ich durchaus auch dabei. Aber solche "Plaudereien", womöglich noch mit leicht aggressivem Touch à la "hast Du die xy gesehen, wie sie ... ? Kein Wunder, dass ..." konnte ich noch nie leiden, auch schon vor Corona nicht und da werde ich dann kurz angebunden und breche schlimmstenfalls das Gespräch auch ab.
Das ist doch auch OK, ich stelle mich dann eher daneben und höre zu und manchmal wundere ich mich und manchmal gehe ich. Aber ehrlich, so wirklich nahe gehen muss einem ein Gespräch mit völlig unbekannten Leuten nicht. Es kann unterhalten, zu Nachdenken anregen, manchmal informieren... Small talk halt, sonst trifft man ja kaum noch Fremde.
Weil alle länger kotzen dürfen, wenn ein paar wenige Dummköpfe meinen, sie müssten sich an nichts halten! Es ist einfach nicht fair!
Die letzten 10 Beiträge
- RSV kurz vor Geburt
- Jetzt hat es auch meine Tochter erwischt
- Corona Impfung - Angst vor Schäden
- Wir sind ja die ganze Zeit verschont geblieben
- Hab das Gefühl es dauert jedes mal länger...
- Oh nein! Nun auch hier!
- Was tun bei Durchfall bei Corona und Kopfschmerzen
- Schaun ma mal, was noch kommt....
- Die heikelsten Themen der Pandemie sind geschwärzt
- RKI unter der Lupe - endlich!