Sonnenschein.2020
Hallo ihr Lieben,
ich hab mich gefragt, wie ihr das mit Corona und den Medien in den letzten Monaten bei euren Kindern gemacht habt. Durften sie mehr und länger Fernseh/Handy/Tablet nutzen? Kamen bei euch neue Medien dazu? Mich würde total interessieren, welche Erfahrungen ihr gemacht habt und ob sich sogar eure Einstellung dazu geändert hat.
Wir haben ein weiteres Tablet gekauft, damit die Kinder fürs Homescooling gerüstet sind. Mehr Medienzeit haben die Kinder nicht bei uns, da achte ich ganz streng drauf. Mir ist es wichtig raus zu gehen, wir spielen auch viele Gesellschaftsspiele, gebastelt wird auch viel bei uns. Natürlich dürfen sie auch Filme gucken, aber alles im angemessenen Rahmen und auch nicht mehr als vor Corona. Habe vier Kinder zwischen 10 und 3 Jahren.
Bei uns auf jeden Fall. Mein 9jähriger wusste vor Corona kaum, wie man den Computer einschaltet, inzwischen (nach 3 Monaten virtueller Klassenzimmer) navigiert er wie ein digital native durch sämtliche Apps. Mit Hilfe seines besten Freundes programmiert er jetzt sogar kleine Spielchen selbst. Vor zwei Wochen hat er sein erstes Buch fertig gestellt, also am Laptop geschrieben, bebildert und endlich in Druck gegeben (Megaauflage von 10 Kopien, aber er war natürlich stolz ohne Ende). Die Große, die vorher zwar den Laptop gelegentlich für Word / Powerpoint- Hausaufgaben benutzt hat, ist inzwischen auch völlig souverän unterwegs und hat Skype und Zoom für sich entdeckt. Sie hängt ewig mit ihrer besten Freundin und manchmal auch mit ihrer Cousine im Videochat. Das hätten wir vorher nie erlaubt, nun drücken wir ein Auge zu, auch wenn's spät wird. Fernsehen tun sie selten, höchstens mal einmal im Monat oder so ein Film auf DVD - da hat sich nichts dran geändert.
Nein, an dem Medienkonsum des Kindes hat sich nichts geändert. Neue Medien kamen nicht dazu.
Da wir Recht strikt sind was das Treffen und rausgehen anbetrifft dürfen unsere einiges wirklich länger nutzen Sie sind dann aber eher im Voicechat mit ihren Freundinnen,manchmal streamen sie auch einen Film und schauen den gemeinsam mit ihren Freundinnen,beide zeichnen aber auch am PC ,die Große schreibt Geschichten,das zählt für mich eigentlich nicht dazu Reines Daddeln und Zeit auf YouTube und co totschlagen ist nicht wirklich mehr geworden Ehrlich gesagt bin ich um die Möglichkeiten die die Kids haben froh,sie halten auch zu Freunden die weiter weg wohnen guten Kontakt,was ohne die ganze Technik sicher nicht so einfach wäre über eine so langeZeit
Ja, auf jeden Fall. Ende Oktober gab es für die Mädels Netflix. Die Lütte geht aber trotzdem viel raus. LG
Ich bin nicht sicher wie viel am corona und wie viel am Alter (fast 13 der große) liegt. Wenn er sich aber mit Freunden online in einem Sprachchat trifft und parallel mit ihnen zusammen ein Spiel spielt (worüber sie sich eben Austauschen, dann finde ich es ok. Ohne corona würden sie das Spiel wohl auch zusammen spielen, würden dabei aber hoffentlich in einem Zimmer hocken anstatt den Chat... Strenger bin ich bei youtube und co... Allerdings war das Gerät auch vor corona schon ein Lernbegleiter (Phase 6,Anton,...)wir zahlen soetwas nicht dazu.
Devinitiv NEIN! Im ersten Lookdown im März/ April war das Wetter Super! Kein Grund dazu. Jetzt wo es so früh dunkel wird schon eher, liegt aber nur bedingt an Corona als an der Jahreszeit. Gefühlt sind die Kinder abends um 18 Uhr gesucht, Abendbrot gegessen und gelesen, während wir im Frühjahr/ Sommer erst überlegt haben langsam reinzugehen..... Da backen wir, spielen Spiele oder gucken auch schon mal TV.. Aber jetzt auch nicht so warnsinnig viel.
Wir haben da gar keine Einschränkungen. Jedes Kind hat Laptop, PC, iPad, Phone und nutzt diese Sachen, xBox und Fernseher gemeinsam. Ich glaub nicht, dass der sog."Medienkonsum" (typisch deutsch, auch die Reglementierungen) durch Corona mehr geworden ist. Ich würde auch nicht denken, dass die Kids konsumieren. Sie programmieren, machen HA online, erstellen Dokumente und mailen die zu den Lehrern, lernen, eignen sie Nadelfilzen oder Origami mit YouTube Videos an, nutzen Zeichenprogramme und spielen mit ihren amerikanischen Freunden online. Besser kann man sich doch kaum beschäftigen.
Nein. Da sind wir doch sehr streng. Es gab weder vor corona noch währenddessen viel Medienzeit! Wir sind da wirklich recht streng. Ich finde es gibt noch andere Dinge als tv/Tablett/Handy ect.
Ja, es wurde mehr: Online Chor Online Trainergespräche für den Sport Online Ballett Online Gitarre-Unterricht Online Schule Vorher fand das alles von Angesicht zu Angesicht statt.
Ja, ich habe ein schlechtes Gewissen deshalb aber es war so, dass unser 3jähriger mehr Medien nutzen durfte, im ersten Lockdown und auch gerade bei vermehrten Kita-Schließungen. Er guckt dann die "Sendung mit dem Elefanten" oder darf am ipad Puzzle bzw. Zuordnungsspiele machen. Ich bin schwanger mit so einigen Komplikationen und brauche diese Medien mehr als mein Kind - einmal bis zweimal am Tag eine halbe Stunde Füße hochlegen neben ihm auf der Couch verhindert Schmerzen. Wenn er zur Kita kann versuche ich mich in dieser Zeit körperlich so auszuruhen, dass ich den Nachmittag mit aktivem Kind gut rumkriege (wir gehen trotzdem täglich raus etc., aber gerade nach einem Spaziergang bin ich oft so fix und fertig dass ich nur noch liegen und auch nicht mehr vorlesen kann).
Das Wort Medienzeit finde ich etwas nervig und überambitioniert von pädagogisch wertvoll handeln wollenden Eltern. Die Eltern geben dem Thema vielzuviel Raum und Wichtigkeit, die Kinder sehen es als Normalität und das auch dank der immer weiter fortschreitenden Digitalisierung , die die meisten Eltern ja auch noch unterstützten bzw. fordern. Mein Kind durfte und darf immer ,wie sie es gerade möchte. Das ist mal mehr und mal weniger und wenn ich es als nervend empfinde, dann fordere ich mal eine Pause ein . Dass aber nicht anhand einer Stoppuhr ,sondern weil mein Menschenverstand und meine Nerven es mir dann genauso suggerieren. Also einfach mal wirkliche Probleme der Kinder erkennen und nicht nur immer das Problem der Medien höher heben ,als es ist.
Hier hat sich im Alltag fast nichts geändert durch Corona. Unsere Kinder gehen normal zur Schule und treffen sich normal mit ihren Freunden (bis auf Partys), aber geplant halt nur zu zweit. Wir gehen auch ganz normal zur Arbeit. Die Große mit 14 hängt altersbedingt recht viel an irgendwelchen Geräten, der Kleine hat seine normalen Beschränkungen. Wir haben für den Erstklässler vorsichtshalber ein Tablet gekauft, die Große hatte ihres zum Glück schon zum Geburtstag im Februar bekommen. Das wurde während der Schulschließung für Schulsachen genutzt, aber nur wenig. Trainingsvideos ihrer Tanzgruppe kamen ein paar Mal über WhatsApp auf's Handy. Beide waren jetzt schon wochenweise daheim wegen Krankheit bzw. Warten auf's Testergebnis. Da brauchten sie kein Tablet o.ä., sondern wurden wie immer bei Krankheit von ihren Freunden mit Aufgaben versorgt. Auch für die paar Wochen Hybridunterricht war kein Gerät nötig. Bei uns ändert sich mit den Jahreszeiten jeweils der Medienkonsum. Aber mit Corona hat das nix zu tun. Die Kinder sind ja nicht eingesperrt oder großartig eingeschränkt. Meine Große hatte in den Sommerferien das "Party machen" entdeckt. Immer mit denselben Freunden, in der Werkstatthalle eines Vaters. Da das wegen Corona wegfällt (und ihr Freund zu weit weg wohnt, um mal schnell mit dem Fahrrad hinzufahren, vor allem in der dunklen Zeit), ist sie abends jetzt öfter daheim und hängt bei uns unten rum. Wir nutzen die Zeit für Brettspiele, zum Kochen und am Wochenende auch für Filmabende. Wie vor ihrer Partyzeit.
Hallo mein Junior ist ja bereits 17 u. somit fast erwachsen aber nein, die Medienzeit hat sich nicht erhöht. Er hat sich im Frühjahr ein neues Rad gekauft, damit wurde viel gefahren bisher, zudem macht er derzeit Führerschein (wäre schon fertig wenn das Amt das mit den Papieren mal auf die Reihe bringen würde). Jetzt im Winter machen wir durchaus abends auch mal Gesellschafts- u. Kartenspiele, der Spieletisch (Tischkicker, Billard etc) ist auch oft in Gebrauch. Die Zeiten in denen wir im Betrieb weniger zu tun hatten wurden zu Renovierungen genutzt, dementsprechend sind schon 2 Zimmer u. der Hausgang grundsaniert.... unser Sohn hat da sehr viel selbst gemacht, da er handwerklich von uns am begabtesten ist..... viele Grüße
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