User-1721940186
Hallo, mein 7jähriger hat seitdem er 8Monate alt ist, immer wieder Bronchitis. Jetzt, in Coronazeiten ist es "ganz toll", weil er immer nur mit Attest zur Schule darf und dieses jede Woche neu ausgestellt werden muß, laut Lehrerin. Es könnte sich ja 5Tage später um C handeln, als um Bronchitis. Es wird auch gerade ein Allergietest durchgeführt, das die Bronchitis evtl. durch Allergie ausgelöst wird. Kinderarzt meinte, Maske stundenlang in der Schule, ist bei solchen Kindern nicht gut. Aber sie muß sich erst reinlesen und informieren, ob wir Chance auf Befreiung haben. Was meint ihr? Geht das , und wenn ich eine Befreiung bekomme, muß es die Schule akzeptieren oder können die "nein" sagen? Wie reagieren dann die anderen Schüler? Am liebsten wäre mir, man könnte bei solchen Kinder wählen, zwischen Homeschooling und Präsenz. Den nur immer krankschreiben lassen, wegen "Husten", find ich auch keine Lösung.
Ich meine gelesen zu haben, dass die Schule das Kind dann vom Unterricht ausschließen kann. Die Schulpflicht im Sinne von dann Homeschooling bleibt aber bestehen. Es ist eben nur ein Unterrichtsausschluss zum Schutz der anderen Kinder/Lehrer. Denn ein Attest zur Maskenbefreiung bescheinigt ja nicht, dass euer Kind auf keinen Fall Corona haben kann. Und ohne Maske verbreite es dann im Zweifelsfall eben die Viren. Die Schule wird sich das nichts an´s Bein binden wollen - ich sehe jetzt schon die übrigen Eltern Sturm laufen. Und ja, es könnte auch schwierig sein, die Akzeptanz der Maskenpflicht in der Klasse aufrecht zu erhalten. Es wird Eltern geben, die dann hingehen und sagen "mein Kind bekommt auch ein Attest". Ruckzuck sitzen 4 Schüler ohne Maske da. Bisher habe ich allerdings auch nur von gelesen/gehört, dass bei schweren Atemwegserkrankungen eine Maske eine starke Beeinträchtigung darstellen kann. Also dauerhafte Lungenerkrankungen, bei denen das Lungenvolumen generell stark eingeschränkt ist. "Nicht so gut" ist halt relativ. Damit könnte vermutlich ein sehr großer Anteil der Bevölkerung ein Attest bekommen.
Dank Dir für die Antwort. Ja, das sind auch meine Bedenken. Muss Mal mit der Schule reden, ob man nicht auf Homeschooling umsteigen kann, wenn ich merke, es bahnt sich was an.
Mein Ältester hat ein ähnliches Problem. Wir haben ein Attest vom Arzt darüber bekommen, dass er (morgens)diesen chronischen Husten hat. Das reichte bislang. Maske trägt er wie vorgeschrieben, das ist aber -zumindest noch - nicht lange am Tag. Im eigenen Interesse beobachte ich ihn sehr genau, ob sich an dem Husten etwas ändert.
Also auf unserem Informationszettelchen stand, Husten zählt hier nicht als Grund dem Unterricht fern zu bleiben. Dann war aufgezählt was Husten ist. Ob du jetzt Anspruch auf Homeschooling hättest, liegt wohl am BL und/oder ist schulabhängig. Dumm ist natürlich, egal ob ansteckend oder nicht, wenn da ein Kind permanent hustet. Das hängt aber sicherlich auch von der Intensität der Beeinträchtigung ab. Noch dümmer würde es wohl, alleine vom Verständnis her, wenn ein Kind keine Maske auf hat und ständig hustet. DAS verkaufe mal den vielen Eltern. Ich muss sagen: das möchte ich jetzt auch nicht haben. Ich würde schauen ob da nicht eine einvernehmliche Lösung gefunden werde kann, wie auch immer die aussieht.
Ich sehe da eher das Problem, dass auch eine Bronchitis ansteckend ist. Richtig? Ich kenne Kinder. die dann bei Bronchitis fiebern. Also wäre es nur fair, das Kind in der ansteckender Phase zuhause zu lassen. Keiner möchte zur Zeit irgendeinen Infekt, egal welchen. Mfg
Immer wieder Bronchitis - und das noch mit sieben Jahren - gehört abgeklärt. D.h. er hat aktuell auf jeden Fall ein hyperreagibles Bronchialsystem - vielleicht auch schon Asthma (die Diagnose wird leider oft erst sehr spät gestellt) und das sollte ordentlich behandelt werden. Eine ständige leichte Entzündung der Bronchien ist alles andere als gut. Zwar sind Kinder generell keine Corona-Risikopatienten, aber ein uneingestelltes Asthma (was sich durch ständige Bronchitis äußern kann bei Kindern) ist auch nicht gerade die beste Grundlage für den Infekt. Also ab zum Kinderpneumologen, der auch einen Allergietest machen kann und die Lunge untersucht, ggf ein über den Winter stabilisierendes Medikament verschreibt. Er kann dann auch sagen, ob eine Maskenbefreiung Sinn macht oder nicht. Oder ob ihr versucht, mal 1-2 Monate Homeschooling zu machen - so lange kann es gehen, bis die Medikamente wirken.
Ach so, mein Sohn, der schon deutliches Asthma hat und auch keine perfekte Lungenfunktion, hat kein Attest, aber Masken aus gut gewebtem aber leichtem Stoff. Er hat auch wirklich überhaupt keine Probleme damit, ist aber im Moment auch gut eingestellt. Der Kinderpneumologe selbst trägt seit März FFP2 trotz heftigen Lungenproblemen zum Eigenschutz, sagt aber, dass auch Stoffmasken ein Stück weit schützen und gerade "solche Kinder" Schutz auch brauchen. Wenn er aber anfangen würde, instabil zu werden und eine Bronchitis nach der anderen bekommt, sollten wir ihn aus der Schule mal einige Wochen rausnehmen zur Sicherheit.
Vielen Dank, das wusste ich noch gar nicht, das es ein Hinweis auf Asthma sein kann. Ich warte auf den Anruf vom Kinderarzt (zwecks Blutabnahme /Allergie), und dann werd ich ihn um eine Überweisung zum Facharzt bitten.
Ob es ihn mit einer Maskenbefreiung in der Schule gut gehen wird?
Bei meiner Tochter in der Klasse ist auch ein Kind von der Maskenpflicht befreit, er wird aber wie ein Aussätziger behandelt.
Sitzt ganz hinten alleine hinter einer Plastikscheibe, darf mit Abstand als letztes das Klassenzimmer betreten oder verlassen.
Lehrer und Schüler zeigen ihn deutlich das sie es nicht gut finden das er keine Maske tragen muss.
Macht ihr etwas, um dieses Kind vor Anfeindungen zu schützen? Ich leide seit meiner Kindheit ebenfalls häufig an Bronchitis. Im Erwachsenenalter wurde es etwas besser. Ich leide sehr unter der Maskenpflicht und es geht mir überhaupt nicht gut damit. Trotzdem trage ich sie. Denn mittlerweile gilt es ja anscheinend als Zivilcourage, über Menschen ohne Maske herzufallen. Wenn dein Kind wirklich ein gesundheitliches Problem hat und auch der Kinderarzt eine Befreiung befürwortet, würde ich dem folgen und dem Kind so gut es geht den Rücken stärken.
Das Problem ist ja, dass es eher vom Lehrer kommt. Der Lehrer wohnt mit seinen Eltern zusammen die Risikopatienten sind. Seine größte Sorge ist dieses Virus mit nach Hause zu bringen. Klar tut mir dieses Kind sehr Leid...
Mir tut das Kind auch sehr leid, wenn es vom Lehrer gewissermaßen als Mobbingopfer freigegeben wird. Ich verstehe, dass er sich um seine Eltern sorgt. Aber dass er diese Sorge als ERWACHSENER(!) und Pädagoge an einem Grundschulkind auslässt geht überhaupt nicht. Da fehlt mir jegliches Verständnis. Und würden seine Eltern so ein Verhalten gut heißen?
Hallo, in welchem Bundesland wohnt ihr denn? Hier in Bayern können Kinder, die der Risikogruppe angehören oder die in einem Haushalt leben, in dem Haushaltsmitglieder der Risikogruppe angehören, vom Präsenz(!!)Unterricht befreit werden. Das Attest dazu stellt der Arzt aus und es ist 3 Monate gültig, kann aber verlängert werden. Quelle: Website des Kultusministeriums in Bayern LG, Philo
Die letzten 10 Beiträge
- RSV kurz vor Geburt
- Jetzt hat es auch meine Tochter erwischt
- Corona Impfung - Angst vor Schäden
- Wir sind ja die ganze Zeit verschont geblieben
- Hab das Gefühl es dauert jedes mal länger...
- Oh nein! Nun auch hier!
- Was tun bei Durchfall bei Corona und Kopfschmerzen
- Schaun ma mal, was noch kommt....
- Die heikelsten Themen der Pandemie sind geschwärzt
- RKI unter der Lupe - endlich!