Coronavirus

Forum Coronavirus

Masken - strenge Vorgaben

Thema: Masken - strenge Vorgaben

Eine Mit-Mutter ist Schneiderin, da sie Kunden ja nicht vermessen darf, näht sie entgeltlich Masken. Einmal die Woche (!) kommt das Gesundheitsamt und prüft diese. Es müssen: 1. Nur 100 % Baumwollstoffe sein 2. Es darf nur ein bestimmtes Gummi verwendet werden (Breite ist angegeben) 3. Das Höchstgewicht ist vorgegeben 4. Die Maße der Maske als solche ist vorgegeben Wie man sich vorstellen kann, gibt es dieses spezielle Gummi nicht mehr zu kaufen. Unterhosengummi ist da nicht. Außerdem muss sie unterschreiben, dass sie die Masken nicht so nennt und nicht als medizin. Hilfsmittel deklariert. Vorschriften schön und gut und sicherlich sollten die Masken Mindestvorgaben erfüllen. Aber das ist doch mal wieder typisch Bürokratie. Die privat genähten Masken darf man (bei Maskenpflicht) auch tragen und die erfüllen diese Standarts sicherlich nicht alle. Folge: sie näht keine mehr. Ziel erreicht....

von Mucksilia am 21.04.2020, 12:31



Antwort auf Beitrag von Mucksilia

Für wen hat sie denn genäht, dass das Gesundheitsamt prüft?

von DanniL am 21.04.2020, 12:47



Antwort auf Beitrag von Mucksilia

Bei uns nähen die unentgeltlich gegen Stoff-Spende.... Hatten im Keller noch Sachen der verstorbenen Oma (Bettwäsche) ... Alles dankbar abgenommen

Mitglied inaktiv - 21.04.2020, 12:57



Antwort auf diesen Beitrag

Deswegen frage ich. Hier wird auch alles vernäht, wenn ich das lese.

von DanniL am 21.04.2020, 12:59



Antwort auf Beitrag von DanniL

Privat kannst Du Dir auch nen Putzlappen vors Gesicht hängen...

von Ellert am 21.04.2020, 13:00



Antwort auf diesen Beitrag

Wir hätten für unsere auch Geld bezahlt, eine Frau näht 2 Häuser weiter. Aber: nein, wir dürfen kein Geld nehmen. Evtl. deshalb unentgeltlich. Unsere Stadt unterstützt auch mit Stoff und verteilt sogar die gespendeten Masken.

Mitglied inaktiv - 21.04.2020, 13:06



Antwort auf Beitrag von Mucksilia

Hallo, bei meiner Tante ist es ähnlich. Anfangs hat sie auch noch Masken genäht, Abnehmer war ein Altenheim und ein Kinderkrankenhaus. Material wurde sogar vom Landratsamt gestellt, mit Vorgaben wie sie zu nähen sind. Aber inzwischen stellt das Landratsamt kein Material mehr, macht nur noch Vorschriften welches Material zu verwenden ist.. Ist so viel Aufwand, das meine Tante es nicht mehr macht. Abgesehen davon, das der Gummi einfach nicht mehr zu bekommen ist, bzw. sich die Preise mehr als verdoppelt haben. Ich hab im Februar noch Schrägband gekauft (das zum Einfassen auch für Masken, oder sonstige Nähsachen) da hab ich für 100m 20 Euro bezahlt. Inzwischen verkauft es der selbe Händler 10m für 9,90 Euro.... Ich nähe auch selber - aber nur für Freunde und Verwandte, Nachbarschaft. Ich verschenke sie, damit hab ich keine Auflagen - auch wenn es für mich selbstverständlich ist, das ich die Masken so nähe, das sie in die Waschmaschiene bei 60°C könnten und aus reiner Öko-tex Baumwolle bestehen. Die innere Stofflage besteht aus weißer Baumwollbettwäsche noch von meinen Großeltern - so gute Qualität kann man heute kaum mehr kaufen - und dadurch das die schon oft gewaschen wurde, ist der Stoff sicher schadstofffrei. Gruß Dhana

von dhana am 21.04.2020, 12:58