SybilleN
Hier eine Vermutung der Regener Landrätin, woher die hohen Zahlen kommen: https://www.br.de/nachrichten/bayern/landkreis-regen-mangelnde-meldemoral-bei-kontaktpersonen,SJ4TKyi
Ich halte mal "dagegen" bzw. werfe auch in´s Feld: auf deiner App einzutragen, das du aktuell unter "Verdacht" stehst und dich in Quarantäne befindest, ist nicht möglich. Das ist er möglich, wenn du einen QR-Code bekommen hast nach offiziellem Test. So gestern in Reportage gesehen am Fallbeispiel eines durchaus willigen Menschen, alles sofort in der App angeben zu wollen. De Facto konnte derjenige erst nach 7 Tagen insgesamt in der App eintragen, dass er positiv getestet wurde. Wird sicher auch dazu beitragen, dass Menschen, die also Kontakt zu einer ihr evt. gar nicht wirklich bekannten Person hatten, nicht informiert werden über eben diesen und auch weiterhin unbesorgt mit vermeintlich nur ein bisschen Schnupfen nur die Gegend laufen. Ichglaube, letztendlich kann man es nicht an einem Punkt fest machen, sondern es kommen viele Dinge, die nicht optimal laufen zusammen bzw. zu den Dingen wie falsche Einschätzung eines Kontaktes. Wäre ich jetzt zB aufgefordert, alle Kontakte der letzten 3 Tage zu nennen, kann ich das für diejenigen, mit denen ich bewusst gesprochen habe, tun - aber ganz sicher nicht für denjenigen, der mich auf der Straße anspricht und eine Wegerklärung möchte oder die Menschen, die im Supermarkt eben doch nicht 1.5 m Abstand halten konnten und an der Käsetheke auch mal 10 Min. mit mir standen. Ich würde also sagen, es kommen einige Dinge zusammen - und eben leider auch die mangelnde technische Ausstattung der GesÄ um Daten schnell verarbeiten zu können. So werden eben auch viele Kontaktpersonen erst zu spät informiert.
Du hattest es doch neulich selbst geschrieben: Es gibt Arbeitgeber, die ihren Mitarbeitern verbieten, die Kollegen als Kontakte anzugeben.
In einer Region wo das Gesundheitsamt nicht mal ansatzweise die Kapazität hat Kontakte überhaupt großartig nachzuverfolgen wird das eher eine kleine Rolle spielen.
Meine Kollegin hat mich ausdrücklich darum gebeten, nicht als Kontaktperson 1 genannt zu werden, da Sie Geburtstag feiern wollte. Tolles Argument. Andere Kollegen haben sich sofort freiwillig testen lassen. Ich habe mir damals einen Kopf gemacht wer von mir gefährdet worden sein könnte....und habe die relevanten Personen alle selbst benachrichtigt bzw. Dem Gesundheitsamt genannt. Eine Freundin hat erzählt, das es Standard ist, wenn jemand bei Ihnen positiv getestet wurde , zu sagen man solle ihn nicht nennen als KP1. Ohne Worte. Lg Marion
Die letzten 10 Beiträge
- RSV kurz vor Geburt
- Jetzt hat es auch meine Tochter erwischt
- Corona Impfung - Angst vor Schäden
- Wir sind ja die ganze Zeit verschont geblieben
- Hab das Gefühl es dauert jedes mal länger...
- Oh nein! Nun auch hier!
- Was tun bei Durchfall bei Corona und Kopfschmerzen
- Schaun ma mal, was noch kommt....
- Die heikelsten Themen der Pandemie sind geschwärzt
- RKI unter der Lupe - endlich!