charty
Hallo, das Thema Lüften in der Schule war ja hier schon häufiger ein Thema. Haben Eure Aktionen, Gespräche etc. etwas gebracht? Bei uns hat das Thema jetzt nochmals einen neuen Standard erreicht, zumindest für eine Woche. Meine Tochter ist ja J2, also 12. Klasse Abijahrgang und sie haben einen Gruppenraum, der nur mit Maske zu betreten ist und regelmäßig gelüftet wird. 20 Schüler dürfen ihn in den Freistunden zum Lernen, Quatschen und Essen nutzen und in der Mittagspause. Nicht jedoch in den Pausen, da alle an die frische Luft müssen, was an sich ja okay ist. Schlechtwetter-Pausen gibt es offiziell, wurden aber noch nie realisiert, auch nicht bei Regen. Das Lüften ist hier auch gar nicht mein Problem, da den Schüler*innen Decken, Jacken etc. genehmigt werden und alle 20 Minuten ein Lüft-Gong erschallt, der von den Lehrern auch eingehalten wird inkl. Durchzug durch die Türe. Leider vergessen viele Lehrer das Schließen der Fenster wieder. Aber okay, ist alles machbar. Aber jetzt kam nachfolgende Ansage von der Oberstufenkoordinatorin: Da es immer wieder Schüler*innen gibt, die sich kurz vor Ende der Pause in den Gruppenraum begeben, obwohl dies nicht erlaubt ist, wird der Gruppenraum für die nächste Woche komplett geschlossen und das bei der hiesigen Wetter- und Temperaturprognose inkl. erstem Schnee. D.h. die Schüler*innen haben keinen Raum mehr für die Freistunden, Mittagspausen, da sie die Mensa seit Wiedereröffnung des Gruppenraumes nicht mehr nutzen dürfen. Dort sitzen jetzt die 9. und 10. Klässler in den Freistunden und ab 11.30 Uhr die 5. - 7. Klässler zur gestaffelten Mittagspause. Falls die Koordinatorin, wie meist ohne Rücksprache mit ihrem Stellvertreter oder der Schulleitung, das so durchzieht, bedeutet das, dass die 12. Klässler, die nicht in unmittelbarer Umgebung der Schule wohnen, wie auch meine Tochter, teilweise bis zu 3 Stunden das Schulgebäude nicht betreten dürfen, draußen lernen, Zoom-Meetings absolvieren und essen müssen. Anschließend komplett durchgefroren in den Unterricht zurück müssen und ggf. auch Klausuren schreiben. Haltet Ihr das für verhältnismäßig? Ich habe die gute Frau jetzt angeschrieben und sie höflich gefragt, wie sie sich das vorstellt. Ich bin gespannt auf die Antwort. Geschrieben habe ich zunächst nur ihr, aber je nach Antwort überlege ich schon, ob ich das Ganze auch an ihren Stellvertreter, die Elternvertretung weiterleite. Auch habe ich bereits überlegt, ob ich meine Tochter einfach daheim lasse (geht ja in BW), aber morgen ist das absolut nicht möglich, da sie nach der Mittagspause und davor noch Freistunde, eine Klausur schreibt. Wie seht Ihr das Ganze und habt Ihr noch Tipps? Vielen Dank und ich hoffe, Ihr alle habt einen schönen 1. Advent. Vg Charty
Weil sich manche nicht an die Regeln halten wird es dann für Alle grundsätzlich verboten - kommt mir bekannt vor. Ich würde das in der 12. Klasse meinem Kind überlassen, ggf dicke Jacke und Schirm draußen, Tee und Decke im Raum. Ka
Vorab: Um das Lüften in den Klassenräumen und die Gepflogenheiten mache ich mir keinen Kopf, das ist alles machbar für meine Tochter. Sie hat alles dabei was sie braucht. Aber zu meinem Verständnis: Für Dich ist es in Ordnung und auch machbar, wenn das Kind von 7.45 Uhr - 17.15 Uhr Schule hat plus mindestens 1 Stunde Fahrradzeit pro Tag. Dabei mindestens 1 - 2 Freistunden teilweise im Anschluss noch die Mittagspause, in denen sie Arbeitsaufträge mittels Arbeitsblättern oder Tablet im Freien ohne quasi Sitzmöglichkeiten bewältigen müssen und das bei dem aktuellen Wetter? Das macht bis zu drei Stunden im Freien aus ohne wirklich viel Bewegung. Soviel Tee etc. kann sie gar nicht mitnehmen, um sich warm zu halten. Interessiert mich einfach nur.
drei Stunden Frost ist unzumutbar ! Fahren denn keine Busse oder könnte sie nicht jemand holen und bringen ? Sind doofe Zeiten, da macht man halt dann auch doofe Sachen dagmar
Mit dem Fahrrad braucht sie einfach ca. 25 Minuten, mit dem Bus, den sie in diesen Zeiten meidet, rund 40 Minuten Ich kann mir die Zeiten zwar relativ frei einteilen, aber täglich bis zu 6x (3× hin und zurück) ist selbst mir zuviel...
Ich denke Luna meint nicht dass sie das ok findet sondern dass sie das Thema dem (fast) Volljährigen Kind selbst überlassen würde - und dem stimme ich zu.
Guten Morgen, früh und mittag fährt sie mit dem Rad, dachte sie hat einmal drei Stunden frei.... klar sechs mal fahren am Tag geht nicht Aber jetzt hat es Minusgrade - drei Stunden draußen ist wirklich unzumutbar dann würde ich selbst lieber 30 Minuten mit dem Rad fahren um 2 Stunden daheim warm zu haben dagmar
Da gebe ich Dir schon recht bei ca. 3 Stunden. Aber sie lernt in den Freistunden meist auch mit anderen und das wäre ansonsten nicht möglich. Vielleicht sollte sie ihre Prioritäten diese Woche überdenken.
Ganz ehrlich.., mich wundert beim Thema Schulen nichts mehr.., es wird nichts Richtiges gemacht, keinen Plan, volle Busse, keine Software, keine Computer.., das Stiefkind der Politik.., immer nur neue kleine dämliche Flickrnteppiche und neue kuriose Ideen, statt es endlich mal vernünftig zu machen, damit meine ich halbe Klassen, lüftungsanlagen.., es passiert einfach rein gar nichts. Mittlerweile lese ich die Briefe der Schule schon gar nicht mehr, morgen kommt eh einer neuer, und alles was sich ausgedacht wurde, wird in einer Woche eh nicht durchgesetzt..
ich würde fragen, ob sie in der Zeit, wo Freistunden sind, nicht zu jemandem kann, der in der Schulnähe wohnt. Des weiteren würde ich die EV schnappen und auf eine andere Lösung bestehen. Gibt es diese nicht zügig, eine Beschwerde beim Schulamt einreichen.
Das ist schwierig mit zu jemandem zu gehen, da diejenigen, mit denen sie lernt entweder selber weiter weg wohnen und/oder die Kleinstlerngruppen, denen meine Tochter angehört, aus ca. 4 Personen bestehen. Das ist mit der 2 HH-Regel in BW nicht möglich. Ich habe ihr jetzt angeboten an den Tagen - sofern es keine neue offizielle Lösung gibt und sie nicht auf Lerngruppen angewiesen ist - zu mir ins Büro zu kommen. Da hat sie es wenigstens warm und ich sitze alleine im Büro; Fahrtweg 10 Minuten. Ansonsten käme noch in Frage, dass sie mit der Lerngruppe, sofern nicht mehr als 4 Personen, über die Grenze kommt (CH) und sie sich in einem Café niederlassen, denn hier haben die Restaurants und Café`s offen und es dürfen maximal 4 Personen an einem Tisch sitzen. Aber das ist ja auch nur eine Notlösung. Ich sehe einfach dieses Vorgehen, wieder einmal im Alleingang, nicht ein bei diesem Wetter. Die hat wieder mal nicht nachgedacht, wahrscheinlich auch, weil sie in ihrem warmen Lehrerzimmer sitzt... Ich werde bis morgen Vormittag auf eine Antwort warten. Sollte diesbezüglich keine Antwort kommen, wird das Ganze an die Kursstufen-EV und den Stellvertreter von ihr weitergeleitet. Wir hatten schon des häufigeren solche Alleingänge und den Stellvertreter hat fast immer der Schlag getroffen, wenn er durch die Schüler davon erfahren hat.
Ich finde das alles andere als hinnehmbar. Gibt es denn keine starke SMS? Können die vielleicht was erreichen?
Bei uns ist der Oberstufenraum auch geschlossen, genau wie die Bibliothek und die Mensa. In den Freistunden kann man sich nur noch draußen oder im Forum aufhalten. Mein Sohn kommt jetzt immer nach Hause (es ist ne Doppelstunde, die er frei hat). Ja, das ist doof, aber es gibt wohl immer wieder Schüler, die sich nicht an Regeln halten, wenn niemand kontrolliert... Aber das wird auch irgendwann vorbeigehen und dann gehts normal weiter. Hoffe ich...
Meine haben das gleiche Problem,bei zwei Stunden kämen sie bis zur Haustüre und müssten umdrehen,aber auch bei drei Stunden lohnt das Heimfahren einfach nicht Am irrwitzigsten ist es dass z.b.eine Mathelehrerin meiner Mittleren nicht mehr unterrichtet da sie Risikopatienten ist,die Schüler aber wenn es regnet in ihrem Büro Pause machen lässt Hier gibt es einen Raum für die Oberstufe,aber sonst war es die gesamte Mensa und zur Essenszeit die gesamte Bibliothek,jetzt ist es ein Klassenraum,ist der vollbesetzt muss der Rest draussen bleiben,wer einmal raus geht darf nicht mehr rein Am besten ist dass sie immer noch Gruppenaufgaben aufbekommen,im Privaten Rahmen offiziell gar nicht machbar,in der Schule aber wegen Platzmangel auch nicht Und das geilste ist das Ordnungsamt geht nach Schulschluss her und schreibt die Schüler auf sobald sie vom Schulgelände gehen,bei einer Schule mit 1500 Schülern ist es auch bei zwei Eingängen nicht möglich getrennt Richtung Straße zu gehen,geschweige denn dass an den Haltestellen genug Platz für Abstand wäre
allerdings schränke ich mal ein, eine benachbarte Schule lässt auch alle Kinder in der Mittagspause für 1 Stunden draußen stehen. Aufenthalt in der Schule verboten. Es ist also nicht so, dass die Handhabung in eurer Schule total exotisch wäre. An der Schule meiner Kinder gibt es zwei Räume für die Kursstüfler. Die sind offen!
Sonst wird hier immer groß getönt, man müsse mal härter durchgreifen, wenn Auflagen nicht eingehalten werden. Ob das Maske nicht tragen ist, feiern mit mehr Personen als erlaubt usw. Jetzt wird sich hier nicht an Regeln zum Schutze aller gehalten - aber die Konsequenz daraus ist dann doch wieder nicht ok. Ebenso wie bei dem Post unten, wo eine private Geb.- Feier aufgelöst und mit Bußgeld bedacht wird. Ich verstehe schon den Ansatz, dass hier alle bestraft werden, obwohl es doch gar nicht alle waren. Aber ebenso wie mit Restaurants etc. ist es eben auch an der Schule nicht möglich zu kontrollieren, wer sich nicht dran gehalten hat und wer doch. Also dürfen alle für 1 Woche nicht. Es geht mir nicht darum, ob ich das selbst gut finde oder nicht - mir fällt nur auf, dass es Strafen für die Nichteinhaltung von Regeln offenbar immer nur für die anderen geben soll. Trift es einen selbst, war das ja ganz anders und überhaupt...
Ich würde in der Schule höflich nachfragen, welche Alternativen sie für die Freistunden während des Winters bieten.
Vorneweg: Mein Sohn ist nicht betroffen (K1, also 11. Klasse, eine Stufe unter deiner), weil er mit dem Rad 8 Minuten Fahrtweg nach Hause hat und in Freistunden auch nach Hause kommt. Aber es gibt einige Schüler aus dem entfernteren Umland, die mit dem Bus bis zu 1 Stunde lang fahren müssten, und bei dem Ausmaß an Freistunden durch das Kurssystem MUSS es einen Raum geben, in dem sie sich aufhalten können, um zu essen oder Aufgaben zu erledigen. Ich finde das ein Unding. Hier ist der Mensabereich für die Oberstufe auch tabu. Für mich klingt das Vorgehen der Schule nach "Sippenhaft, weil Einzelmaßnahmen zu aufwändig sind". 3 Stunden auf dem eiskalten Schulhof zu hocken und womöglich auf den Knien oder auf der Tischtennisplatte draußen Aufgaben zu erledigen finde ich eine Zumutung. Und würde das definitiv ansprechen, wenn mein Kind betroffen wäre. Ich würde mich an die Elternvertretung der Jahrgangsstufe wenden, weil sich da Kritik bündeln lässt. Die können ja auch bei anderen Eltern nachfragen, damit man weiß, wer alles von dieser Regelung betroffen ist. Und das dann gesammelt an die Schulleitung weitergeben.
Man kann nicht dauerhaft eine Aufsicht stellen, weil man ohnehin Personalmangel hat und zig Aussichten schon doppelt und dreifach in der Sek I besetzt sind. Die Schulen müssen sich an Hygienekonzepte halten und müssen jegliche Sitzordnung nachvollziehen können. z.B. muss Schüler A, der neben Schüler B sitzt, dokumentiert werden. Ist das nicht gewährleistet, hat man rin Problem, weil die Gesundheitsämter das verlangen. Also wie bitte soll eine Schule das stemmen? 3 Stunden draußen sind nicht zumutbar, aber es gibt halt nur wenige Möglichkeiten. Bei uns stehen Zelte auf dem Schulhof, weil wir keine Dächer haben. Ist aber auch hier nicht der Wunsch der Schule. Ich bin übrigens Lehrerin und erlebe diesen Wahnsinn derzeit täglich.
Zum einen hat heute morgen meine Tochter noch den stellvertretenden Schulleiter angesprochen, den sie in den ersten beiden Stunden hatte. Er bestätigte leider das, was ich dann auch von der Oberstufenkoordinatorin erfahren habe, aber meine Tochter so noch nicht erlebt hat. Teilweise halten sich bis zu 40 Personen in dem Raum auf und die Masken werden nicht konstant getragen. Meine Tochter verlässt ja den Raum, wenn die Grenze von 20 Personen erreicht ist. Eine Stellungnahme wie in den Freistunden draußen gearbeitet werden soll, ist nicht erfolgt. Meine Tochter hat jetzt darum gebeten, dass zumindest ein Raum während der Mittagspause geöffnet wird, damit zumindest die Möglichkeit besteht, sich wieder auzuwärmen. Eine Antwort steht noch aus. In gewisser Hinsicht können wir für uns das Problem für diese Woche schon lösen, aber wie das mit den anderen Schüler*innen aussieht, die nicht diese Möglichkeit haben, ist mir ein Rätsel. Ich habe ihr schon angeboten, heute ins Büro zu kommen (10 Minuten mit Fahrrad), damit sie vor der Klausur nicht komplett durchgefroren ist. Sie kann sich halt dann nicht mit den anderen bereden. Morgen hängt sie dann tatsächlich während der Freistunden im Freien rum und Mittwoch schafft sie es problemlos nach Hause zu fahren, da jetzt auch noch Stunden ausfallen. Notfalls kann sie Donnerstag auch ins Büro kommen. Freitag ist kein Problem. Unter den Umständen kann ich das ganze schon verstehen, die Schüler*innen sind alt genug, um sich an Regeln zu halten. Aber ich frage mich schon, wie das diese Woche funktionieren soll. Würdet Ihr dennoch auf die EV zugehen? Vg Charty
Die Frage ist ja auch: Warum sind da 40 Schüler in dem Raum? Wenn es der einzige Raum ist der zur Verfügung steht, gehen sie natürlich in den Raum anstatt draußen in der Kälte rumzustehen. Wenn es genug Räume gibt und die Schüler trotzdem alle zusammen in dem Raum hocken, ist das was anderes. LG Inge
Es gibt nur diesen einen Raum für die 12. Klasse. Ich denke, da müssen sie jetzt durch. Immerhin wurde heute im Laufe des Vormittags die Mensa für die 12. Klasse wieder zugänglich gemacht, so dass dort die Freistunden verbracht werden können und auch das Mittagessen eingenommen werden kann. Das bringt schon einmal etwas und damit kann auch meine Tochter leben. Vg Charty
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