Elternforum Coronavirus

Langsam hab ich das Gefühl, der kiga macht was er will...

Langsam hab ich das Gefühl, der kiga macht was er will...

Lovie

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Schreibt dann "wegen corona" dran und alle müssen es kommentarlos schlucken. Bspw wenn in einer Gruppe wegen personalmangel (!) nur eingeschränkt betreut wird, werden Eltern, von denen man weiß, dass sie eh zu Hause sind (bspw Montag eine Friseurin) darüber informiert, dass sie ihr Kind am Montag gar nicht bringen braucht weil nicht genug Personal da ist und die Kinder der Eltern, die arbeiten müssen vorgehen. Soweit, so schlecht. Knaller an der Sache : das Kind wird selbstverständlich vom Mittagessen abgemeldet ABER der Beitrag dafür muss trotzdem bezahlt werden, da das Essen ja schon bestellt war. Oooder, noch lustiger : HEUTE erfahren wir, dass spontan beschlossen wurde, dass in den herbst Ferien, übernächste Woche, zu ist. Weil wegen corona so viele Leute fehlen. Es wird, freundlichweisee, eine notbetreuung geben. Vielleicht. Aber vielleicht auch nicht, wenn nicht genug Eltern bedarf anmelden. Und sowieso nicht zu den üblichen Betreuungszeiten. Und nur, wenn man eine Bescheinigung vom AG bringt, dass man keine urlaubstage, keine Überstunden mehr hat und kein Homeoffice machen kann. Joa. Ich hab schon noch urlaubstage. Aber die brauche ich für die schließtage an Weihnachten. Also bekomme ich keine Bescheinigung, ergo keine Betreuung. Schlau gelöst, nicht wahr... Denn so geht es wahrscheinlich sehr vielen Eltern. Wie ist das bei euch in den kigas? Auch so ein affenzirkus, wo man für nicht stattfindende Betreuung und essen Geld zahlen, brav nicken und das Kind zu Hause bespaßen soll, während man versucht, den AG bei Laune zu halten, wenn man mal wieder nicht arbeiten kommen kann, so ganz spontan. Ich muss jetz gleich noch mal los und kann deshalb nicht antworten, schaue aber morgen rein.


Patti1977

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Antwort auf Beitrag von Lovie

Wenn der Urlaub bereits für andere Schließung geplant ist, warum bescheinigt der Arbeitgeber dann nicht, dass du Betreuung brauchst? Träger der Kita ins Boot nehmen, öffentlich machen, elternsprecher aktivieren. Wozu sind die Leute da?


Johanna3

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Antwort auf Beitrag von Lovie

Ja, aber was soll der Kiga denn machen? Der Caterer wird darauf bestehen, dass einige Zeit im Voraus bestellt wird. Er muss ja auch planen. Da gibt es kein Geld zurück, wenn man das Essen nicht in Anspruch nehmen kann. Wer soll denn die Kinder betreuen, wenn kein Personal vorhanden ist?


Lillimax

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Antwort auf Beitrag von Lovie

... und wo soll das fehlende Personal Deiner Meinung nach herkommen? Es ist überall dasselbe, viel zu wenige Lehrer, zu wenige Sozial- und Sonderpädagogen, zu wenige Erzieherinnen. Der Markt ist leergefegt, schon lange vor Corona. LG


Muts

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Antwort auf Beitrag von Lillimax

genau- das ist das Problem- schon vor Corona war es schwer genug Personal zu finden, nun kann man auch nicht mehr jonglieren mit Wechsel der Erzieher von Gruppe zu Gruppe. Erzieher, die früher selbstvertändlich- um die Gruppen am Laufen zu halten - mit Erkältung in den Kindergarten gekommen sind bleiben jetzt bei Erkältungssymptomen zuahause. (Und das Personalproblem hat sich ja dank Krippenausbau ( eine Krippengruppe braucht ja für 10 Kinder so viel Personal wie in einer Kindergartengruppe zwischen 25 und 28 Kinder betreuen kann.. ) noch deutlich verschärft. Hier in der Gegend kommen zu fehlenden Erziehern, Lehrern und Sonderpädagogen auch noch fehlende Ärzte und Pflegepersonal und Pfarrer sind auch Mangelware bei uns!


Junijunge

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Antwort auf Beitrag von Lovie

Bei uns läuft es bislang reibungslos. Diese Woche haben wir geplant Herbstferien. Ab nächster Woche gibt es wieder streng getrennte feste Gruppen, eingeteilt nach Betreuungszeit. Unsere Gruppe hat drei Erzieherinnen plus eine Praktikantin. Bei den anderen wird es ähnlich sein. Erzieherinnen wechseln grundsätzlich nicht und es ist bekannt, dass bei Krankheit ggf. eine Gruppe früher oder ganz schließen muss oder nur ein Teil der Kinder betreut werden kann. Das ist für viele schwierig, aber wie soll es anders gehen in diesem Jahr? Ich finde, sie geben sich alle Mühe und zumindest wird es von Anfang an gut kommuniziert. Ja, man wird sehr flexibel sein dürfen.... Wir werden uns mit der Familie des besten Freundes vom Junijungen zusammentun und dann einige Tage im Wechsel betreuen. Wir arbeiten zum Glück alle daheim, teilweise zeitlich sehr flexibel. Wir Mütter können genauso gut abends arbeiten, wenn die Väter Feierabend machen. Es muss halt irgendwie so gehen. Ich weiß, dass es für viele sehr viel schwieriger ist als für uns. Aber mehr tun, als dass wir halt ab und zu freiwillig daheimbleiben, damit ein anderes Kind gehen darf, kann ich dagegen auch nicht. Ich glaube, in unserer Gruppe ist es aber nicht ganz so kritisch. Es ist keine Vollzeitgruppe und zudem haben einige Eltern noch Elternzeit.


Momvon3

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Antwort auf Beitrag von Junijunge

"wir Mütter können genauso gut abends arbeiten, wenn die Väter Feierabend machen" Echt? Was hast du denn für einen Job? Ich und auch die anderen Projektmitarbeiter fänden es schon ganz sinnvoll, wenn ich als Projektleiterin auch an den Meetings (egal ob physisch oder virtuell) teilnehmen würde... Die wollen aber nicht abends arbeiten. Was nun? Kündigen? So Leute wie dich lieb ich ja echt.


Meyla

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Antwort auf Beitrag von Junijunge

Ach können wir Mütter das? Einfsch arbeiten wie wir lustig sind? Dad ist mir neu.....


EinTraumWirdWahr

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Antwort auf Beitrag von Momvon3

Die Mütter dieser Gruppe bzw. die offensichtlich befreundeten Mütter können das offensichtlich! Ist doch okay. Niemand sagt, dass das in allen Jobs geht. In meinem Job bin ich auch relativ flexibel, wenn auch nicht ganz so sehr. Andere dagegen haben immer feste Zeiten. Immer dieses Rumgehetze und Gemaule und dieser Neid. Und das ALLE oder NIE Prinzip. Denk mal über den Tellerrand, wenn du es kannst. Es gibt mehr als nur die eine Sicht der Dinge.


Momvon3

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Antwort auf Beitrag von EinTraumWirdWahr

Hast du irgendwas nicht verstanden? Kann man die helfen, so allgemein?


Petra28

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Antwort auf Beitrag von Momvon3

Neulich habe ich noch 22:00 Uhr gearbeitet und mein Geschäftspartner auch. War ein Mann. Vielleicht muss Junijunge ja auch mit den USA kommunizieren? Denen ist es auch lieber, wenn man das abends tut...Solche Jobs soll es geben, auch wenn es dir nicht gefällt.


EinTraumWirdWahr

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Antwort auf Beitrag von Momvon3

Lerne doch erstmal, dich anständig auszudrücken. Du hast mich schon sehr gut verstanden PS: Mir muss niemand helfen, ich helfe mir selbst. Ich erzähle aber auch nicht so einen Stuss wie du. Ich kann nämlich weiter denken als von der Wand bis zur Tapete.


Shaddi

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Antwort auf Beitrag von Petra28

Ich hab letztens auch nachts gearbeitet. Hatte aber weniger mit Corona zu tun. Bin selbstständig, arbeite von zu Hause aus, da geht das nur, wenn Papa das Kind bespaßt. Dann häufte sich was an und ich wollte es weghaben. Als ich das nächste Mal auf die Uhr geschaut hab, war es halb zwei nachts. Kenne eine Mutter, die auch so arbeiten muss, weil selbstständig und Kleinkind zu Hause. In diesem Fall können "wir Mütter" also auch arbeiten, wann wir wollen :) Aber Hauptsache, empört sein. Hach, wie herrlich man sich doch missverstehen kann^^


IngeA

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Antwort auf Beitrag von Junijunge

Ich arbeite dann wenn ich im Dienstplan stehe. Und das ist mal Frühschicht, mal Tagschicht, mal Spätschicht und mal Nachtschicht. Dass Früh- und Tag nicht ist, wenn mein Mann Feierabend hat, brauch ich glaub ich nicht erklären. LG Inge


estelle03

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Antwort auf Beitrag von Junijunge

Meinst du alle Mütter können arbeiten wie sie wollen? Ich bin Erzieherin... Du scheinst wirklich nicht über den Tellerrand zu schauen.


Petra28

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Antwort auf Beitrag von estelle03

Meinst du, als Erzieherin sollte man unterscheiden können, ob jemand von seiner eigenen Situation berichtet oder sich allgemein auf eine Personengruppe bezieht? Du scheinst das nicht zu können.


Felica

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Antwort auf Beitrag von estelle03

Und du bist der Maßstab für alle Frauen und Erzieher? Frauen dürfen nur als Erzieher arbeiten und dann auch nur in Kitas welche von 8-16.00 Uhr geöffnet haben? Es gibt sogar, wenn auch nur vereinzelt, Kitas welche rund um die Uhr Betreuung anbieten. Aber wahrscheinlich lässt man die Kleinen dann dort nachts alleine. Kommt endlich mal raus aus eurer kleinen Welt.


Momvon3

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Antwort auf Beitrag von Petra28

Neulich ist nur nicht eine Woche lang...


Momvon3

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Antwort auf Beitrag von Felica

Einige hier scheinen den 50 ern nachzutrauern. Die Frau hat für Haushalt, Kinder und das Wohlergehen des Mannes zu sorgen. Arbeiten nur wenn es unbedingt sein muss und dann bitte familienverträglich. War doch auch Mal was, dass der Mann der Frau erlauben muss arbeiten zu dürfen.


Petra28

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Antwort auf Beitrag von Momvon3

Ich könnte, bis auf Absprachen, immer nachts arbeiten. Muss ich aber nicht, ich habe ja keine kleinen Kinder.


Philo

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Antwort auf Beitrag von Lovie

Hier nicht. Unsere KiTa beteiligt sich derzeit beispielweise nicht an den Warnstreiks, da wir Kollegen finden, dass die Eltern heuer schon genug Schließtage hatten.


Junijunge

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Antwort auf Beitrag von Philo

Das haben unsere dankenswerter Weise auch nicht gemacht.


Meyla

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Antwort auf Beitrag von Philo

Hier auch nicht. Niemand hat versucht, die Notbetreuung auszureizen und Probleme wurden gut kommuniziert. Hat keiner gestreikt.


Momvon3

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Antwort auf Beitrag von Lovie

Das ist schlicht und ergreifend frech und Kindergärten können das nur machen, weil ihnen sehr wohl bewusst ist, dass nur wenige dagegen vorgehen aus Angst es könnte an den Kindern rausgelassen werden. Hier zahlen die Träger anscheinend mehr als bei städtischen Kitas, Personalprobleme (Mangel) gibt es keine. Lediglich personal, welches -sagen wir mal- nicht sehr engagiert ist und schon Mal Arzttermine auf vormittags legt, obwohl man jeden Nachmittag frei hat. Auch gibt es bei uns Springer, welche flexibel angefordert werden. Auch während Corona! Warum soll das nur hier gehen? Kommt dich immer auch auf die Bezahlung an. Wenn es aber auch so geht und die Eltern dann die dummen sind, günstiger. Als Träger kann ich eben nur so viele Kinder aufnehmen, wie ich auch betreuen kann. Und Mal ehrlich: das ist doch nicht nur im corona-winter Thema sondern jeden Herbst.


Ellert

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Antwort auf Beitrag von Lovie

Ich würde mir vom AG eine bescheinigung geben dass Du keine FREIEN verfügbaren Urlaubstage mehr hast und schauen was passiert dagmar


Momvon3

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Antwort auf Beitrag von Ellert

Aber wenn du Home-Office machen kannst, so bei uns, dann kriegst du das nicht vom AG.


makkipakki

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Antwort auf Beitrag von Lovie

Mal abgesehen davon, dass ich sowieso immer staune wie die Kitas in anderen BL mit ihren Kunden umgehen, finde ich dieses Verhalten in der Tat frech und ich kann euch nur raten da mal einem Aufstand bei der Elternvertretung oder dem Träger zu machen. Das hat nix mit Planbarkeit zu tun. Ich bin Erzieherin in einer riesen Einrictung (durch den Hort ca. 400 Kinder. Davon 8 Gruppen a 20 Kinder kiga und 3x18 krippe). Wir haben vier Gruppen jeweils zusammen gelegt,also nicht wörtlich, aber für die randbetreuung. Das heißt 3 Kollegen betreuen von 5.30 bis 7.30 jeweils Kinder aus vier Gruppen. Dann kommen weitere Kollegen und so splitten sie sich dann weiter auf. Am Abend ab 17.30 bis 20.00 Uhr dasselbe. Klar, es sind jeweils zwei Erzieher mehr und diese Woche saßen drei Erzieher bis um 7:30 Uhr mit jeweils einem Kind... aber würden wir unseren Eltern sagen, dass wir diese Zeiten nicht mehr anbieten wgen Personalmangel... ich glaube dann bräuchten wir neue Jobs... Ich bin sonst IMMER auf der Seite der Erzieher... aber hier ist es schlichtweg falsch... Natürlich müssen Eltern auch mal arbeiten gehen... dafür sind wir u.a. ja auch da... Hab schon Kopfschmerzen vom Kopfschütteln...


Johanna3

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Antwort auf Beitrag von makkipakki

Hier haben die großen Einrichtungen genau wegen dieser Vorgehensweise sehr oft unter Quarantäne gestanden. Diese wurde dann nämlich für alle Kinder und Erzieher angeordnet...


makkipakki

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Antwort auf Beitrag von Johanna3

Ich unterhielt mich grade heute mit einigen Kolleginnen... Keiner kennt irgendwen der Corona hatte oder jemanden kennt der Corona hatte... also ja, es liegt halt in einem kaum betroffenen Gebiet... da funktioniert das irgendwie dann ganz gut...


Felica

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Antwort auf Beitrag von makkipakki

Wäre hier nicht mehr erlaubt. Da die Gruppen nicht vermischt werden dürfen, auch nicht die Erzieher.


fritzi3

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Antwort auf Beitrag von makkipakki

Genau das Zusammenlegen von Gruppen in den Randbereichen ist in den Kitas hier nicht mehr erlaubt, seit die Inzidenz über 35 ist. Da bräuchte eine Kita plötzlich viel mehr Erzieher und Erzieherinnen, um die Zeiten abzudecken.


Philo

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Antwort auf Beitrag von makkipakki

Das ist hier verboten. Die Kinder müssen in ihren Gruppen bleiben und die Erzieher / Kinderpfelger dürfen nur die eigene Gruppe betreuen. Außer beim Mittagsschlaf und ausgenommen gruppenübergreifendes Personal (Schulvorbereitung und Heilpädagogen). Corona-Konzept.


Meyla

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Antwort auf Beitrag von Lovie

Hier wurde nach Corona welle 1 geklagt. Folglich trauen sie sich gar nicht erst, willkürlich Regeln aufzustellen. Wir haben ein hervorragendes Ausfallmanagement.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Lovie

Im Nachbarlandkreis fahren Morgen und die nächten Tage fast keine Busse, weil 25 - 27 BUSfahrer in Quarantäne sind. Du siehst, das kommt leider momentan überall vor !!


Korya

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Antwort auf Beitrag von Lovie

Ich kenne so etwas ehrlich gesagt nur aus Deutschland. Anderswo ist durchgängige Betreuung eine Selbstverständlichkeit. Wenn jemand ausfällt, gibt es genug andere Erzieher, die es auffangen können. Aber dafür zahlt man dort dann natürlich auch dafür.


Momvon3

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Antwort auf Beitrag von Korya

Hier zählt man auch und das nicht zu wenig.


Korya

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Antwort auf Beitrag von Momvon3

Kann sein, es ist ja auch immer von Bundesland zu Bundesland verschieden. Die meisten meiner Bekannten aus Deutschland liegen aber nach wie vor unter 1,000 Euro pro Kind - das wäre für uns ein absoluter Traum gewesen damals.


Felica

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Antwort auf Beitrag von Korya

Durchgängige Betreuung gibt es auch in Deutschland, ist aber die absolute Ausnahme. Bieten nicht viele Einrichtungen an. Ich kenne nur durch Zufall eine weil das eine firmeninterne Lösung ist.


cube

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Antwort auf Beitrag von Lovie

Das Essen für den ganzen Monat bezahlt werden muss, auch wenn Kind mal nicht kommt (zB wegen Krankheit), ist normal. Das Essen ist beim Caterer bestellt und täglich ein paar Essen abbestellen und dafür dann auch nicht zahlen geht halt nicht. Bei uns wird das Geld übrigens an die Stadt überweisen - es liegt also gar nicht im Ermessen des KiGa´s oder der OGS, da etwas dran zu ändern. Man bezahlt ja auch Beiträge für die Ferienzeit - obwohl Kind nicht kommt oder der Kiga/OGS/Schule geschlossen ist. Was ich aber nicht nachvollziehen kann: in den Ferien übernächste Woche ist nicht genug Personal da - aktuell aber schon? Das passt für mich nicht und hört sich tatsächlich danach an, dass man Corona vorschiebt, um möglichst keine Ferienbetreuung machen zu müssen. Das Eltern gebeten werden, ihr Kind nicht zu bringen, wenn es nicht unbedingt nötig ist, kenne ich auch. Dann gilt dies aber für alle Eltern als Bitte - Eltern speziell rauszupicken und für diesen Tag "auszuladen", das finde ich geht nicht. Schließlich kann der KiGa nicht wissen, was du an diesem freien Tag vor hast bzw. dir vorschreiben, dass du gefälligst Zeit zu haben hast. Der Friseur könnte Montags auch dennoch arbeiten - nur eben ohne Kunden (Buchhaltung, Büro, Aufräumen etc). Sowas kenne ich eigentlich nur von Elterninitiativen - bist du zufällig in einer solchen? Denn da gelten oft andere Regeln bzw. es wird eben alles etwas familiärer und damit oft ... wie soll ich das sagen ... willkürlicher? gehandhabt. Grundsätzlich meine ich, du solltest diese Dinge jedoch beim KiGa nachfragen bzw dir begründen lassen.


Johanna3

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Antwort auf Beitrag von cube

"Was ich aber nicht nachvollziehen kann: in den Ferien übernächste Woche ist nicht genug Personal da - aktuell aber schon? " Ganz einfach: Da haben vermutlich mehrere Erzieherinnen Urlaub. Und der Träger steht dem ausgeschöpften Vertretungspool gegenüber.


cube

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Antwort auf Beitrag von Johanna3

Ok, Urlaube mögen sein - aber dann unterstelle ich mal eine mäßige bis schlechte Planung, wenn gleich so viele MA´s im Urlaub sind, dass man nur Notbetreuung anbieten kann. Sowohl im KiGa als auch der OGS kann man ja damit rechnen, das in den Ferien nicht alle Kinder kommen werden. Da fallen also eh schon einige Kids weg - und dann fehlt trotzdem so viel Personal... s.o. schlechte Urlaubsplanung - wenn das der Grund ist. Aber hier könnte man dem KiGa ja auch den Vorschlag machen, zukünftig die Ferienbelegung abzufragen. Passiert bei uns in der OGS auch und würde dem KiGa auch mehr Planungsssicherheit geben. So kommen manche Kinder gar nicht, andere nur an einigen Tagen/nur die 1. Woche etc.


Johanna3

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Antwort auf Beitrag von cube

Jeder einzelne der fehlt kann, je nach Region, dass Konstrunkt zum Einsturz bringen. Insbesondere, da derzeit vielerorts schärfere Regeln gelten, was die Durchmischung von Gruppen angeht. Hier in NRW waren aus manchen Gruppen viele Kinder angemeldet, aus anderen nur wenige. In vielen Regionen dürfen die Gruppen für diese Zeit nicht neu gemischt werden. Und vermutlich ist es den meisten Eltern eher Recht, wenn die notgedrungene Schließzeit in den Herbstferien stattfindet - als wenn es vor Weihnachten zu Ausfällen kommt.


Lovie

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Antwort auf Beitrag von Lovie

Ich versuche mal, alles auf einmal zu beantworten - ICH bin nicht dafür zuständig, zuzusehen, dass der kiga genug Personal hat. ICH bin zahlender Kunde und erwarte für mein Geld die entsprechende gebuchte Leistung. Genauso wie ich an der tanke erwarte, dass ich für X Euro X Liter Benzin bekomme. Da muss ich als KUNDE mir auch nicht überlegen, wie das Benzin bis zur Zapfsäule kommt. - wenn ich mein Kind bringen KÖNNTE, es aber aus gefälligkeit dem kiga gegenüber an einzelnen Tagen unterlasse, erwarte ich, dass ich dafür immerhin nicht noch bestraft werde, indem ich essen bezahle, das ich nicht bekomme. Da sollte meines Erachtens dann der kiga dafür aufkommen. - wenn es generell eben schon zu wenig Personal gibt, dann kann meiner Meinung nach der kiga eben nicht so viele Kinder aufnehmen. Wenn ein Auto nur 5 Sitze hat, dann können eben auch nicht 12 Leute drin sitzen. Das muss man (nicht ich als Kunde, sondern der Träger oder wer auch immer für solcherlei Entscheidungen zuständig ist) dann eben schon beim durch rechnen fürs nächste kiga Jahr bemerken und entweder Leute einstellen oder keine neuen Kinder aufnehmen. (jaja, jetzt schreien alle wieder, dass es einen betreuungsanspruch gibt usw usw aber ich wiederhole mich gerne: nicht meine Affen nicht mein Zirkus. Soll heißen, dann ist halt die nächste Instanz dran, Entscheidungen zu treffen. - in den herbst Ferien wäre generell ganz normal offen gewesen. Soll heißen, sie haben so geplant, dass sie von 7 bis 16 Uhr alle Kinder die angemeldet sind, betreuen können. Würde man meinen. Bei der Planung muss man halt kranke ect mit einrechnen. Also ist bei der Planung schon was schief gelaufen. Schon weit vor corona. Aber jetzt kann man corona schreien und jaulen wie schwer man es hat mimimimi und alle sollen freundlich nicken und schlucken. - es handelt sich um einen kirchlichen Träger, der den kiga in den letzten Jahren immer mehr gegen die Wand gefahren hat und die Eltern immer mehr vergrätzt. - Elternbeirat ist hier nur gut zum Kuchen backen und basteln. Bewirken kann der nix, weil Beschwerden gekonnt ignoriert werden. Bspw wurde kürzlich etwas umgestellt das 85 Prozent aller eltern nicht gut heißen. Ja, zur Kenntnis genommen aber wir machen es trotzdem, trotzdem dass sich die Eltern lautstark und vehement, auch beim Träger, beschwerten. Grund : im vergangenen Jahr wurde eine 6 stellige Summe Minus gewirtschaftet, daher sind die Beschwerden wurscht, wird gemacht weil Geld gespart wird. Übrigens regnet es seit Jahren rein, Geld für die Sanierung von Dach gibt es nicht...


Johanna3

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Antwort auf Beitrag von Lovie

Dann verklag den Träger doch...


Kampfgnom27

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Antwort auf Beitrag von Lovie

Der kiga für aufkommen? Von welchem Geld? Die Erzieher schmeißen zusammen? Bei allem Verständnis für deinen Grundsatz könnte man, wenn man die Personalsituation in diesem Bereich kennt etwas mehr Verständnis aufbringen? Oder du lebst damit dass die Qualität der Arbeit noch mehr leidet und dein Kind nur aufbewahrt wird. Vielleicht einfach mal den nächsten Urlaub nutzen und eine Woche in diesem Bereich arbeiten dann ändert dich deine Sicht !


Lovie

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Antwort auf Beitrag von Kampfgnom27

Du, Verständnis hab ich. Aber davon kann ich meine Familie nicht ernähren. Dafür muss ich arbeiten. Und mein Geld nicht für Dinge ausgeben, die ich nicht bekomme. Und auch hier wieder: es ist nicht MEINE Aufgabe als Kundin, zu überlegen, wie das bezahlt wird. Ich muss im Supermarkt ja auch nicht überlegen, wann der Mitarbeiter wie viel Kartoffeln bestellen muss, damit ich Freitag welche kaufen kann.


Johanna3

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Antwort auf Beitrag von Lovie

Und was soll der Kindergarten jetzt machen? Wenn alle Einrichtungen, die jetzt Personalprobleme haben gar nicht erst eröffnet hätten.... Wie plant man denn ein, dass zwei Erzieherinnen schwanger werden, gelegentlich Urlaub haben oder nicht nur erkältungsbedingt ausfallen - sondern durch einen komplizierten Beinbruch fehlen? Soll man dann auch einplanen, dass sich auf die ausgeschriebenen Stellen niemand bewerben wird? Zu deinem Beispiel: Wenn der Supermarkt nicht genug Kartoffeln geordert hat, ist das nicht dein Problem. Auch hier ist die Berechnung nicht immer leicht. Das Personal kann nur abschätzen, welche Menge in etwa benötigt wird. Hat es zu wenig bestellt, ist es dein Problem. Dann musst du woanders Kartoffeln kaufen - oder verzichten.


Lovie

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Antwort auf Beitrag von Johanna3

Wenn alle Einrichtungen, die corona mal außen vor gelassen, Personal Probleme haben, nicht eröffnet hätten, hätten die, die es gibt, keine personalprobleme. Damit wäre der Beruf auch schon wieder attraktiver, da man nicht unter dauerstrom arbeiten muss. Und somit gäbe es infolgedessen wohl auch wieder mehr neue Erzieher, mit denen man dann eine neue Kita aufmachen kann.


Johanna3

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Antwort auf Beitrag von Lovie

Weiß aber keiner, wie viele Erzieherinnen in der nächsten Zeit schwanger werden. Oder umziehen. Oder nach dem dritten Bandscheibenvorfall eine Umschulung machen. Die Fluktuation in dem Beruf ist hoch. Außerdem sind die Kommunen verpflichtet Kitaplätze nach Kräften zur Verfügung zu stellen. Sie müssen die Einrichtungen am Laufen halten, so lange es geht. Sie müssen beweisen, dass sie alle Möglichkeiten ausgeschöpft haben, Plätze anzubieten. Eine Einrichtung kann auf einen Schlag viele Mitarbeiter verlieren, wenn ein attraktiverer Arbeitgeber das Personal abwirbt. In weiten Teilen NRWs haben 90 Prozent aller Kitas Personalprobleme. Hätten dann nur zehn Prozent öffnen dürfen? Und wenn ja- welche?


Lovie

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Antwort auf Beitrag von Johanna3

Ich wiederhole mich gern. Das ist nicht mein Problem, zu entscheiden. Da werden andere Leute dafür bezahlt. Dem entsprechend zerbreche ich mit gar nicht erst den Kopf darüber. Ansätze wären bspw. Einheitliche Bezahlung für alle Erzieher, bspw durch Verstaatlichung der Betreuungseinrichtungen. Dann hat man das abwandern nicht mehr.