Elternforum Coronavirus

kurzes Update

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Shanalou

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Nochmal kurz zu meinem Thread unten: Ich hab mich nochmal reingelesen beim RKI und das Vorgehen ist regelkonform. Die aktuellen Vorgaben des RKI besagen (kurz zusammengefasst), Kontakte die länger als 15 Minuten und kürzer als 30 Minuten in geschlossenen Räumen waren, der Abstand unter 1,5m war, aber beide oder alle, egal welchen, MNS getragen haben, müssen nicht in Quarantäne! Wenn der Kontakt länger als 30 Minuten war und der Raum gut gelüftet war, auch keine Quarantäne! Das erklärt auch das Vorgehen mancher Schulen und den Vorschlag, auch Grundschüler Masken tragen zu lassen. Unterm Strich werden so die Quarantänezahlen gedrückt. Die Diskussion über die Schulen dürfte daher rühren, dass sie sich eben nicht sicher sind, ob das funktioniert, weshalb die Empfehlung der halben Klassen im Raum steht. Auch ein großer Teil der Buskinder ist damit abgedeckt. Alle tragen Masken, Kontakt unter 30 Minuten in einem nichtgelüfteten Raum. Für mich als Therapeutin bedeutet das, ich kann ohne schlechtes Gewissen, auch wenn ich zu einem Infizierten 2 Tage vorher Kontakt hatte, zu meinen Hochrisikopatienten gehen und muss mir keinen Kopf mehr machen. Einzig das Tragen einer einfachen MNS und lüften ist die Voraussetzung. Das ist echt harter Tobak. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das gut geht.


SassiStern

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Alles völlig logisch


Mitglied inaktiv

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Tragen die Hochrisikopatienten wenigstens FFP2? Ja, ich halte es auch für Quatsch. Wobei ich gerade überlegt habe, alle Ansteckungen die ich kenne, entstanden nicht in 15 -30 Minuten mit Maske sondern der Kontakt war länger, es war nicht gut gelüftet und nicht alle trugen ordentlich Masken. Vergleichbar mit dem Bus, in dem meine 45 min sitzen bzw stehen würden... wenn wir sie nicht fahren würden inzwischen.


Shanalou

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Nein, es trägt niemand FFP2. Manche könnten auch gar nicht.


Häsle

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Ich kenne ja nun auch einige Leute, die Corona hatten/haben. Alle, die sich nicht bei einer Person aus dem eigenen Haushalt angesteckt haben, wissen nicht, wo sie es her hatten/haben. Da ist auch keiner dabei, der sturzbesoffen an illegalen Feiern teilgenommen hat. Die meisten vermuten ÖPNV oder dienstliche Kontakte. Uns verständigt nämlich niemand, wenn ein "Kunde" positiv getestet wurde. Die App nutzen diese Leute idR auch nicht. Aber der Staat ist natürlich fein raus, solange sich keiner von uns im Dienst ansteckt. Aktuell ist ein Kollege erkrankt, der außer im Dienst nur Kontakt zu seiner (bisher negativen) Freundin hat. Kein ÖPNV, ca. ein Einkauf im Supermarkt pro Woche. Aber eine Ansteckung im Dienst wird ausgeschlossen... Eine alte Dame hat es sich offensichtlich bei einer Pflegerin geholt, die alle paar Tage kurz nach ihr sieht (ohne Körperkontakt, beide mit MNB). Die Freundin meines Kollegen bei ihrem Chef (Kontakte im Büro durch 80% Homeoffice unterhalb 1,5 m nur sehr selten und weit unter den 15 Minuten, und beide immer mit MNB). Hier an der Realschule sind schon wieder drei ganze Klassen in Quarantäne wegen einer positiv getesteten Person. Ob Schüler oder Lehrer wurde nicht gesagt. Und das alles trotz Maskenpflicht auch am Platz.


Ludwiga

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Hier im Zusammenhang mit dem Thema, eine (ausführliche) Erklärung der GfV zur Infektionsprävention durch das Tragen von Masken, Vergleich von Maskentypen etc. https://www.g-f-v.org/stellungnahmen_detail Gruß, L.


hgmeier

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Die einzelnen Maßnahmen in ihrer Wirksamkeit miteinander vergleichen zu können bzw. sie auf einem vergleichbaren Schutzniveau anzugleichen, wäre sicherlich für das Verständnis der Bürger das wünschenswerte. Leider kommt man nicht umhin diesbezüglich Kompromisse zu machen. Zum Beispiel zur Aufrechterhaltung gewisser Bereiche. Der ÖPNV würde, wollte man ihn auf vergleichbarem Niveau wie andere Bereiche halten, gar nicht mehr durchführbar sein - müsste also geschlossen werden. Andere Kompromisse/schwer im Vergleich nachvolliehbare Regelungen sind Folge der gesetzgeberischen Möglichkeiten. Dieser sind -wie man nicht zuletzt im Bereich von Demonstrationen feststellen muss- auch Grenzen gesetzt.


Mauki2007

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Genau so sehe ich das auch. Gerecht wäre nur, wenn alles geschlossen wird oder alles geöffnet bleibt. Das geht aber nicht. Jede Lösung dazwischen wird von jemandem als ungerecht empfunden werden, zumal bei jeder Situatin verschiedene Aspekte (finanziell, sozial, nicht umsetzbar...) reinspielen. Diese kann man nicht gegeneinander aufrechnen. Trotzdem bringt jede umgesetzte Maßnahme etwas weniger Risiko, dass das Virus verbreitet wird, und hat darum m.E. auch Sinn. Viele Grüße, Mauki


Mitglied inaktiv

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gern mal aus meinem arbeitsalltag: -mit dem lüften ist es in dieser jahreszeit schwierig, denn hier sitzen menschen mit nassem kopf....kontraproduktiv bei der eindämmung von krankheiten. -abstand ? kaum bis gar nicht -zeitfenster des kontakt von 10 min bis zu 2 stunden ich berichte das nicht ,um mich selber zu bemitleiden ( tue ich nicht ,da ich angstfrei bin und wie gefordert maske trage), sondern um die sinnbefreitheit anderer massnahmen deutlich zu machen


Shanalou

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Das ist ziemlich ähnlich von den Bedingungen her.


Angelis

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Hallo, Ich weiß nicht, ob der nasse Kopf als Grund gilt nicht zu lüften. Sogar im Schwimmbad wurde, als es noch offen hatte, halbstündlich für 10 Minuten quergelüftet. Ich denke, da ist mehr nass als nur der Kopf. Gruß


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Antwort auf Beitrag von Angelis

Ich glaube du redest über Dinge über die du nicht reden kannst,weil du eben nicht das Wissen dazu haben kannst. Aber es ist OK .


Muts

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Nun, das mag ja alles in der Theorie gut klingen, aber wie erklären sich dann die Verantwortlichen bis zu 75% der Coronainfizierten ,die ihre Infektionsquelle nicht kennen? Und wer versichert uns, dass in den Klassen genug gelüftet wird? Die Kinder hocken bei meinem Sohn so eng, dass sie die Einzeltische nicht mal verschieben können um bei einer Arbeit das Abschreiben zu unterbinden.... Und meine Mittlere ist Wanderklasse, jede Stunde ein anderes Klassenzimmer...und immer andere Nebensitzer, weil die Klassenzimmer ja unteschliedlich möbliert sind. Wie ist es im Bus bei längerer Fahrt als 30 Minuten ( betrifft meine Große), gilt da dann das öffnen der Türen an einer Haltestelle zum Ein und Auststeigen als Lüften?


hgmeier

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Antwort auf Beitrag von Muts

>>(...) aber wie erklären sich dann die Verantwortlichen bis zu 75% der Coronainfizierten ,die ihre Infektionsquelle nicht kennen?< < Das ist nicht verwunderlich. Viel Spaß beim Aufzählen aller Personen, mit denen du in den letzten 2 Wochen länger als 15 min zusammenwarst bzw. welche Situationen es da gab. Das gepaart mit dem Unwillen einiger Leute entsprechende Angaben zu machen und schon hast du deine 75%. >>Wie ist es im Bus bei längerer Fahrt als 30 Minuten ( betrifft meine Große), gilt da dann das öffnen der Türen an einer Haltestelle zum Ein und Auststeigen als Lüften< < Ist letztlich egal. Siehe als einer der Kompromisse, die ich hier beschrieben habe: https://www.rund-ums-baby.de/coronavirus/Kurzes-Update_60277.htm


Trini

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Antwort auf Beitrag von hgmeier

"Viel Spaß beim Aufzählen aller Personen, mit denen du in den letzten 2 Wochen länger als 15 min zusammenwarst bzw. welche Situationen es da gab." Genau eine Person fällt unter diese Beschreibung - nämlich mein Mann. Die Kontakte mit den erwachsenen Söhnen sind kürzer und auf Arbeit ist nur selten und dann kurz und mit viel Abstand physischer Kontakt. Trini


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Trini

Bei mir ähnlich, Kernfamilie und Arbeitskollegen, wobei wir nun auch auf der Arbeit Maske tragen, wenn wir nicht im Büro alleine sind und nur sehr kurz und mit Abstand mit anderen Zusammen sind. Die Sitzung heute Abend wird mit massig Abstand und von mir mit FFP2-Maske bestritten Bei den Kindern sieht es anders aus.


ImvPP

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Antwort auf Beitrag von Trini

Hier so ähnlich. Alles nachvollziehbar und so wenige, dass ich kein Kontakttagebuch brauche.


Trini

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Antwort auf Beitrag von Shanalou

Zieh in den Kreis Plön und du wirst Stammkunde bei REWE 24. Hier geht jeder K2 mit seiner gesamten Wohngemeinschaft für 14 Tage in Quarantäne. https://www.kn-online.de/Lokales/Ploen/Corona-Fall-an-Schule-Eltern-aus-dem-Kreis-Ploen-muessen-in-Quarantaene-Eltern-aus-Kiel-nicht Trini


Shanalou

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Antwort auf Beitrag von Trini

Oh Gott, nein danke! Das ist ja das andere Extrem, wobei ganz unsinnig ist es ja nicht, aber vielleicht doch etwas übertrieben. Ich hab mich damit abgefunden und schütze mich selbst, wenn ich den Bedarf sehe mit FFP2. Aber meine persönlichen Kontakte und die meiner Kinder reduziere ich deshalb jetzt nicht weiter. Das Altenheim hier hat es jetzt schwer erwischt, ich hab ja drauf gewartet. Der laxe Umgang mit den ganzen Vorschriften fordert jetzt sein Tribut.