Elternforum Coronavirus

Klinik in Sachsen wendet Triage an :(

Klinik in Sachsen wendet Triage an :(

Emmi77

Beitrag melden

https://www.n-tv.de/panorama/Klinik-in-Sachsen-wendet-Triage-an-article22239138.html Sehr traurig.... Ich kann diese Verharmlosung und /oder den Vergleich mit einer Grippe einfach nicht mehr hören.


memory

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Emmi77

Sachsen hat einen I- Wert von ü. 400 und eine alte Bevölkerung...man hätte es kommen sehen können aber nö....man übertraf sich erst mit Lockerungen, winkte Drosten und Lauterbach nonchalant ab und schimpft jetzt auf die doofe Bevölkerung.


Sterntaler-2016

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von memory

Jup, da wurde das komplette Gesundheitssystem von unseren Politiker über Jahre kaputt gespart und jetzt wird auf die Bevölkerung geschimpft!


DK-Ursel

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von memory

Das sind die mit Kretschmer als Ministerpräsident? Der ist ja auch dauernd in Talksows, wo er beilelibe niemals überzeugt, sondern wirklich wie das Fähnchen im Winde und stotternd wie ein Schuljunge rüberkommt. Nee, da wundet mich gar nichts. Trotzdem natürlich traurig, aber daß dort die AfD auch so stark ist, wundert mich nicht - da braucht man einen anderen Regierungskandidaten an der Landesspitze. Und wo die AfD ihre Querdenkerdemos betreibt, sprießen die Coronavirusse... Traurig - daß sowas alles auch noch politisch wird! Es ist doch in erster Linie eine medizinische Katastrophe, aber die Politik spielt derart rein, daß es gruselig ist - hier wie dort übrigens. Gruß Ursel, DK,


memory

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Sterntaler-2016

Das noch obendrauf....alles ist am zusammenbrechen. Mein Mann hat gestern , trotz Termin 4h in der Uniklinik gewartet , komplett überfüllt. Das KH hier , wo er eigentlich nä. Woche hin sollte , hat keine Kapazität mehr , Ärzte, Pfleger krank...Termine dieses Jahr 0. Also wieder 200km zur Uniklinik. Engmaschige Kontrollen der Patienten , nicht mehr möglich. Und wir sind erst am Anfang.


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Sterntaler-2016

Hier wird gar nicht nur auf die Bevölkerung geschimpft. Auch das Gesundheitssystem ist nicht kaputt gespart. Aber: Es wird auf einen Teil der Bevölkerung geschimpft. Meiner Meinung nach zu Recht. Ich lebe in Sachsen, arbeite im Erzgebirgskreis. Ich sehe es täglich, ich höre die Meinungen. Einen Teil der Schuld muss die Bevölkerung auf sich nehmen, auch wenn man es ungerne hört. Es gibt zahlreiche Menschen, die sich ihre Wahrheit passend zurecht legen. Und: ja, es gibt zu wenige Pflegekräfte. Hier wurden definitiv Fehler gemacht. Aber die KH sind auch an manchen Orten nicht riesig. Liegt einfach dran, dass die so bisher nicht benötigt wurden. Aber kaputt gespart ist wirklich zu weit gegriffen. Eher haben manche hier viel zu hohe Ansprüche. Wir haben eins der weltbesten Gesundheitssysteme. Vielleicht sollte man sich das ab und zu mal wieder ins Gedächtnis rufen. Zu hohe Ansprüche gepaart mit Uneinsichtigkeit und einer Prise Verschwörungstheorie bzw. dem Fingerzeigen auf andere und Verantwortung von sich schieben. Das ist das, was hier zum Problem geworden ist. Die Politiker haben ihr Fähnchen nach dem Wind gedreht. Was wäre denn losgegangen, wenn hier im November oder gar schon Spätsommer dicht gemacht worden wäre?


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von DK-Ursel

Vielleicht liegt's auch ein wenig daran, dass wir hier in Sachsen als "Die dort, die die Afd wählen" bezeichnet werden. Dass sich keiner über uns Sachsen wundern muss, weil wir ja alle Nazis oder sowas sind. Ich kann dieses Gejammere von wegen die Leistungen im Osten werden zu wenig anerkannt und die Älteren haben alle ein Trauma und sind deswegen so verkorkst auch nicht ab. Trotzdem, mich nerven solche Beiträge, die wieder trennen zwischen "die" und "wir" total an. Ich kann's nicht ändern, aber mir stellen sich da sprichwörtlich die Nackenhaare auf.


DK-Ursel

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Ich verstehe sogar, daß Du manchmal genervt bist. Sicher hast Du darum auch voriengenommen gelesen. Denn ich habe gar nicht so sehr auf die frühere DDR Bezug genommen (wo bitte genau?),die ja auch aus mehr als nur Sachsen bestand, sondern auf den CDU-Spitzenmann geschaut, auf die starke AfD in Sachsen, die Du nun mal auch nicht leugnen kannst, so sehr Du evtl. möchtest, und auf Zusammenhänge, die sich nicht nur in Sachsen zwischen AfD und Corona zeigen, dort aber natürlich besonders guten Nährboden haben,wenn die AfD dort so stark ist, immerhin kam Pegida auch von dort. Siehste - wenn in Bayern damals Strauß seine erzkonservative Politik durchgezogen hat, haben wir das genazuso kommentiert. Und umgekehrt die Bayern andere Bundesländer. In Demokratien wird das so gehandhabt. Wieso sollten wir nun nach der Vereinigung einen Bogen um die Länder machen, die in der ehem. DDR liegen??? Man könnte wirklich einen Bezug zur Geschichte herstellen,d as habe ich gerade aber nicht getan,sondern auf die aktuelle Situation geschaut. Und das muß sich jeder Sachse gefallen lassen. Er hat das Recht zu widersprechen, zu widerlegen, zu diskutieren, zu argumentieren, zu diskutieren, genau ie alle anderen (!) auch. ich beurteile die Lage dort nach jetzigen Gegebenheiten und habe nicht geschrieben, ob und in wieweit ich finde, daß das alles mit der DDR zusammenhängt etc. Das ist eine neue Situation, aber trotz aller verständlichen Genervtheit: Die obengenannten Sachbestände sind schwer zu leugnen. Oder? Gruß Ursel, DK Zumal, noch einmal, Sachsen ja nicht die ganz ehem. DDR ist - anderswo geht es doch etwas anders zu.


zweizwerge

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von DK-Ursel

Huhu, ich habe Kretschmers Position nicht durchgehend verfolgt, kann aber gut verstehen, falls sie sich vom Frühjahr bis jetzt geändert hat - die Lage in Sachsen ist ja auch komplett anders. Mir ist er diese Woche in einem Interview positiv aufgefallen, weil er, nach Fehlern gefragt, meinte, man hätte im Sommer früher wieder aufmachen sollen. Menschen können einfach nicht monatelang im Panikmodus leben, und spätestens ab Mai gab es dazu auch keinen Grund mehr. Dann würden sich die Leute jetzt auch wieder mehr an Regeln halten (z.B. Abstandhalten in Läden ist hier (Bayern) inzwischen extrem schwierig, während es im Frühjahr und noch in den Sommer hinein sehr gut ging).


Petra28

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von zweizwerge

Mal abgesehen von Großveranstaltungen - da ging doch alles? Da wurde doch nicht Abstand gehalten? Da ging doch das Leben normal weiter?


ImvPP

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Petra28

Alles außer sehr grosse Veranstaltungen war offen. Abstand war eher unüblich. Maske gern nur Kinn bzw. Mund. Und immer schön gesellig ("wir kennen die, die haben das nicht").


memory

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von ImvPP

Präsenz und keine Maske in den Schulen nicht vergessen


ImvPP

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von memory

Stimmt! Und wenn mit Maske im Klassenzimmer dann Sportunterricht in der Halle ohne ... Und Maske beim Arzt erst seit ca. November.


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Geht uns doch in Bayern nicht anders. Wie oft habe ich hier schon gelesen: Der Märchenkönig Söder........ kein Wunder, dass Bayern so viele Fälle hat, rennen ja ALLE zum Testen. So ist es aber bei Weitem nicht ! Hier steht nicht an jedem Eck einer und rammt dir das Stäbchen in die Nase, im Gegenteil. Wenn ein Chef einen Test verlangt, was durchaus häufig vorkommt, dann bekomm erstmal eine Testgenehmigung, wenn du NUR Schnupfen hast. So einfach ist es nicht, wie einige meinen.


mandala67

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Sterntaler-2016

da stimme ich dir 100%ig zu! sowas ärgert mich auch ungemein... die bevölkerung muß nun darunter leiden. ebenso das pflegepersonal, was ja "viiiiel zuviel" war....da geht doch noch was mit dem einsparen.... das entscheiden halt die, die noch niemals hart körperlich arbeiten mussten und den ganzen tag in den sessel pup.....


As

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Du hast so recht, Zweizahn!


As

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von DK-Ursel

Genau das nervt: Leute, die vermutlich im Leben nicht in der DDR und schon gar nicht in Sachsen waren dann aber erklären , wie es da zugeht. Zweizahn hat das AfD- Problem weder beschönigt, noch abgestritten. Das Corona- Problem ebenso wenig. Was den Ministerpräsidenten betrifft... Ich bin nicht direkt Fan von ihm, aber so schlecht wie du es zu sehen scheinst.... andere machen es jedenfalls nicht viel besser. Dem Laschet kann er allemal das Wasser reichen. Ich bin jetzt kein Lokalpatriot, auch kein gebürtiger Sachse, aber fühle mich nicht gut dabei wenn ausgerechnet du aus dem fernen DK über die Sachsen sehr pauschal urteilst.


DK-Ursel

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von As

Toll, wie weit muß man denn entfernt sein, oder darf man, um noch mit urteilen zu können oder zu dürfen?? Reden wir nicht auch über amerikanische Politik, über den engl .Brexit, , überdieTürkei, Belarus, Saudi Arabien, über ... ??? Ohne dort zu wohnen oder je gelebt zu haben, oft sogar, ohne die Nachrichten in der Landessprache verfolgen zu können? Ich wohne auch nicht im Norden DKs, und habe dennoch eine Meinung zu den Nerztötungen dort - oder den extrem hohen Zahlen in Kopenhagen und Umland, obwohl ich dort nicht bin. Das ist ja wohl das dümmste Argument überhaupt, daß man aus der Ferne nicht seine Meinung haben darf!!! Dann schauen wir eben nur noch bis zu unserem Tellerrand, denn wie es die Nachbarstadt - auch in Sachsen - macht, kannst Du dann auch nicht wirklich beurteilen. (Oder wo war jetzt noch mal die Grenze?) Hallooo - die Mauer ist weg - man kann sich umfassend informieren, und man darf sogar unangenehme Meinungen haben und öffentlich sagen! (Ja, und dies ist der erste Bezug zur ehem. DDR von MIR in diesem Thread, derHinweis, daß es diese DDR eben NICHT mehr giibt..) ICH habe den Bezug zur DDR nicht hergestellt, den hat Zweizahn mit ihrer Genervtheit durchblicken lassen. Ginge es dort mit den Zahlen prima und/oder könnte man dort sagen. Ja, die haben einen tatkräftigen, entschlossenen Mann an der Spitze, der sogar die AfD kleinhält - dann würde sie sich sicher nicht beschweren. Und ich bekäme von Dir keinen Maulkorb, weil ich "fern ab" sitze. Negative Kritik ist nun mal unangenehmer - aber ich meine ja gar nicht sie persönlich - ich schrieb von Kretschmer und der AfD - wieso "den Sachsen"? Wo? Ich schaue nur weiter als mein Tellerrand reicht - und ich schaue sehr genau auf 2 Länder- DK und Dtld.; den Rest so genau wie es dann eben noch geht aufgrund von Nachrichten und Co. Nennt sich Informieren. Habe ich so gelernt, kann und will und werde ich nicht abstellen. Fakt ist: Die Zahlen gehen hoch, wo die AfD stark ist und viele Anhänger zu deren Demos gehen. Fakt ist: In Sachsen IST sie stärker als die CDU! Fakt ist, daß ich diesen Ministerpräsidenten aus der Ferne nicht mag, weil er sehr lahmar... rüberkommt. (Stimmt, subjektive Meinung, aber Deine über ihn und Laschet sind ja wohl auch nicht objektiv) Da kenne ich ebenfalls aus der Ferne Politiker, die mir tatkräftiger erscheinen. DU kannst das natürlich sicher anders beurteilen, Du kennst sicher sowohl Herrn Kretschmer persönlich und Herrn Laschet auch - oder wie nahe bist Du an denen ,um das beurteilen zu können bzw., dürfen!? Ich muß Kretschmer nicht mit anderen vergleichen - ich kann jemanden auch mögen oder nicht mögen, effektiv oder ineffektiv, lahmig oder tatkräftig einschätzen, ohne ihn an anderen zu messen. Ich schaue auf die Worte und Taten, nicht darauf, wie er im Verhältnis zu ... abschneidet.-DA kann man dann auch als Herr Kretschmer immer noch super da stehen, man muß nur die richtigen danebenstellen. Vielleicht mal ein bißchen globaler und offener auf alles schauen, dann klappt´s auch mit dem Diskutieren.


DK-Ursel

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von DK-Ursel

manchmal hilft der Blick von außen, den Wald trotz vieler Bäume wieder besser zu sehen. Sowohl in der Paartherapie, Kindererziehung als auch Themen wie hier. Gruß Ursel, DK


As

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von DK-Ursel

Mannometer, das hat dich aber jetzt getriggert. Natürlich hast du pauschalisiert, auch wenn du das vielleicht nicht wolltest. Ich hab keine Lust zum Streiten. Es war mir nur ein bisschen zu viel globale Weisheit in deinem Post. Da ich selbst nicht AfD wähle und den Zusammenhang mit deren dämlichem Gewäsch und den starken Zulauf zu den Querdenkern hier in Sa. durchaus ähnlich sehe wie du, brauchen wir ja in der Sache gar nicht zu diskutieren. Ich finde es nur doof, dass so mit dem Finger auf die Sachsen gezeigt wird, weil andere wohl denken, sie sind aus der Nummer raus. Fraglich, ob das " gemeine Volk" anderswo wirklich so viel vernünftiger ist und ob nicht übermorgen ein anderes BL zum Spitzenreiter wird. Was du davon hältst, ist mir im Grunde egal. Ich habe dir auch keinen Maulkorb verpasst. Aber wenn du ihn dir anlegen möchtest.... bitte. Meinen Segen hast du.


DK-Ursel

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von As

Ach nbö, Streiten will sie nicht , aber provozieren dann doch? Du tust doch genau, was Du mir vorwirfst. Falls es Dir nicht aufgefallen ist: Die Überschrift lautet eben nun mal: Triage in Sachsen angewendet - und nicht in NRW, Bayern oder DK - dann würden wir wohl über diese Länder und ihre Maßnahmen diskutieren. Jedoch nicht mit Dir, Du hast Recht, es lohnt nicht: Ich verweigere mich da jedoch nicht, weil mich die Meinung anderer nicht interessiert - im Gegenteil, die Meinung anderer Menschen, egal woher sie sind, ist interessant. Durch Meinungsaustausch und Innen- aber eben auch auch Außensicht (weshalb Mehrsprachenforen oft spannend sind) . lernt man viel (wenn man das will). Ich verweigere mich,w eil Du nur subjektiv abfährst - und unsachliche Angriffe dienen nicht dem Meinungsaustausch und der Horizonterweiterung. Was den Maulkorb angeht, so nenne es gern anders - teil mir dann auch gern mit, wie Du es bezeichnest, wenn Du jemandem das Recht absprichst, eine Meinung über etwas zu haben, was er nicht aus der allernächsten Nähe kennt. Wobei ich eben anzweifele daß Du Deinen eigenen Ansprüchen genügst (aber Du darfst mich da auch gern eines Besseren belehren), Oder wie nahe bist Du nun wirklich an Herrn Laschet, Kretschmer und anderen Personen und Dingen , die Du hier oder anderswo diskutiertst oder zu denen Stellung beziehst. Schönen Abend noch - Ursel, DK


hgmeier

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Sterntaler-2016

Solange wir im Bundesschnitt knapp die 6-fache Menge an Intensivbetten pro 100.000 Einwohner haben als die Schweiz und auch ein vielfaches mehr als die anderen westeuropäischen Staaten, kann man nicht wirklich von "kaputtgespart" reden.


As

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von DK-Ursel

Dann lies doch bitte noch einmal mit etwas Abstand deine Antwort auf Zweizahn. Und frag dich anschließend, wer dich dazu ermächtigt, "dem Sachsen" eine eigene Sichtweise der Dinge zuzugestehen. "Der Sachse darf das diskutieren..." Whao! Wie gnädig von dir.


Felica

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von zweizwerge

Ich sehe es anders. Sachsen hat due Zahlen weil sie viel zu früh alles wieder geöffnet haben. So konnte sich das Virus nämlich schön verteilen. Getestet wurde ja auch nicht wirklich.


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Emmi77

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wieso sie erst überlegen müssen Patienten in andere Bundesländer zu verlegen. Das sollte ja wohl logisch sein


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

solange die Bundesländer drum herum die Patienten aufnehmen, weil ihre Zahlen viel besser sind.... Ich kann nur hoffen, dass unsere NICHT zu viele Schweizer aus den völlig überfüllten Kliniken rüberholen, wenn zu befürchten ist, dass es hier auch schnell geht mit der Überfüllung durch eigene Patienten. Wohin dann mit denen? Und es kann rasend schnell gehen. Hier gerade in der Nähe, Klinik mehrere dutzend Positivfälle - komplett dicht . Die andere platzt eh schon aus allen nähten. Eine bekannte Intensivkrankenschwester ist (jetzt schon) am Ende. So einfach ist es nicht mit dem "einfach weiterreichen".


misses-cat

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Und wohin??? Sachsen hat noch knapp 11% Intensivbetten frei , NRW 14% sieht also nicht viel besser aus woanders


Meyla

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Gute Idee. Dann können Sie sich die Patienten als Mahnmal in den Vorhof der Eingangshalle stellen. Mit Feldbetten aber ohne spanische Wände (sind in Kliniken halt heiß unkämpftes Gut! Es bricht nicht EINE Klinik zusammen sondern sas System. Da ist kein Ort, wo man die Leute hin bringen kann. Die alten werden jetzt zum sterben an die Seite gestellt und das wars.


Einstein2.0

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Ich muss ja immer nur kurzfristig mit voller Verkleidung arbeiten und das auch nicht schwer. Wenn ich den ganzen Tag bis zum Anschlag vermummt auf der intensiv ackern müsste, weiß ich nicht, wie lange ich das psychisch und physisch durchhalten könnte. Alleine das Tragen der FFP2 den ganzen Tag, hinterlässt ja schon Spuren. Und wir reden hier von einer Pflege an Menschen, die nicht bei Bewusstsein sind, das heißt, das sind schwere Säcke, die man mehrmals am Tag drehen und heben muss.


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Einstein2.0

Genau das meinte sie auch. Der leichteste "Spargel" wird zur absoluten Herausforderung. Sowieso aufgrund fehlender Körperspannung und dann noch in voller Schutzmontur...


lilly1211

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Emmi77

Das ist sehr traurig. War aber doch das wonach viele die ganze Zeit gerufen haben oder?


Mugi0303

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Emmi77

Lebe in Sachsen. Heute gerade vor dem Edeka gesehen: 4 Rentner treffen sich, geben sich erstmal alle schön die Hand und stehen dann nah beieinander zum quatschen. Wenigstens hatten sie Maske auf. Da wundert mich nichts mehr, es zeigt wie lax mit der Situation umgegangen wird. Auch wenn in diese konkreten Parkplatz Situation sicher kein großes Infektionsrisiko bestanden hat, es sei denn einer ist super Spreader. Mugi


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Mugi0303

Hebe auch nochmal die Hand. War vorgestern und heute beim Zahnarzt. Maskenpflicht, aber mehrere Ausnahmen. Zahnärztin (ganz liebe, nette...) schwört auf Vitamine gegen Corona. Ich bin eher so für Hygiene, Abstand, Masken + Vitamine.


Philo

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

+ Lüften


Daffy

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Emmi77

Bevor ich das traurig finde, wüsste ich gern, in welcher Verfassung die von der Triage Betroffenen vor ihrer Corona-Erkrankung waren. Im Verwandtenkreis haben wir z.Zt. 2 Personen über 85 im Alters/Pflegeheim. Gut geschützt, Kontakt über Telefon, Brief, Päckchen. Im ersten Fall: seit Jahren bettlägerig (gelegentlich Rollstuhl), stark nachlassendes Kurzzeitgedächtnis (lesen oder TV schauen fällt weg), alles und alle sind ´doof`. Im zweiten Fall: kein Typ, der jammert, ist sehr beschäftigt. Womit? Mit der eigenen Beerdigung. Seit vielen Monaten. Ich hoffe (gehe davon aus), dass Beruhigungs- und Schmerzmittel verfügbar sind. Mir machen (soweit man sich in die Situation reindenken kann) für mein eigenes Alter die vielen, vielen Intensivbetten, die wir schon vor Corona mehr hatten als z.B. Schweden oder Norwegen (Faktor 5, wenn ich micht richtig erinnere) mehr Angst als der Gedanke an Triage.


Einstein2.0

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Daffy

Du darfst es dann traurig finden, wenn die Klinik mit jungen Menschen nicht mehr angefahren werden kann und der junge Mensch im Krankentransport verstirbt. Aber, du musst es nicht traurig finden, erwarte ich von dir eh nicht. Du musst auch die infizierten Pfleger/innen nicht traurig finden, oder die, die sich im Moment bis zur Erschöpfung aufopfern und das für die nächsten Monate. Davor wurde nun über Monate gewarnt, man wollte es genau so haben und nun sind sie da, die Toden und das Chaos. Wie bestellt eben.


ImvPP

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Daffy

Du willst also anderen zumuten, über lebensunwertes Leben zu entscheiden? Was bist du für ein Mensch?


Shanalou

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von ImvPP

Das wird bei den ganz Alten schon immer gemacht. Hier im Altenheim gab es 15 Coronatote, da ist kaum einer auf Intensiv gelandet. Die meisten wurden palliativ versorgt. Es wäre auch nicht zumutbar für diese Menschen gewesen, noch ins Krankenhaus verlegt zu werden. Viele werden auch eine Patientenverfügung gehabt haben oder die Angehörigen haben mitentschieden.


Ichx4

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Daffy

Ich habe mich dazu ja schon oft geäussert und kann immer nur sagen, dass unsere Bevölkerung viel zu alt ist und künstlich am Leben erhalten wird. Mein Großvater ist in diesem Jahr altersschwach im Pflegeheim verstorben. Es war ein Gewaltakt, das Personal davon abzuhalten meinen Großvater ins Krankenhaus einweisen zu lassen. Der Hausarzt musste letztlich in unserem Auftrag ein Machtwort sprechen.


Ichx4

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Daffy

Da gab es eine Talkrunde bein Markus Lanz (ich mag den eigentlich nicht). Ein Arzt, der Bruder von Reinhold Messner, hat genua das kritisiert. Wir haben den Bezug zum Tod im Alter verloren. Es hängt ja auch ein riesiger Wirtschaftszweig incl. Arbeitsplätze dran.


Einstein2.0

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Ichx4

Nicht das Alter, sondern der Allgemeinzustand entscheidet über eine Reanimation, das war schon vor 25 Jahren so und wird sich hoffentlich auch nicht ändern, auch wenn du gerne Gott wärst und über Leben entscheiden wollen würdest. Wer im Moment beatmet wird, hätte ohne covid sehr wohl noch einige Jahre qualitatives Leben gehabt, davon ab, dass es auch junge Menschen trifft.


Finale

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Ichx4

Als Konsequenz dürfte man unabhängig von Corona niemanden mehr, der über deiner magischen Grenze ist, behandeln. Hier war gestern ein Verkehrsunfall mit 2 Personen, ein 50-jähriger Fahrer und eine 80-jaehrige Beifahrerin waren schwer verletzt. Soll man den 50-jaehrigen ins Krankenhaus bringen und die alte Dame im Straßengraben verbluten lassen? Meine Schwiegermutter wurde gerade 80, ist nicht mehr so fit wie vor 20 Jahren, siecht aber nicht dahin. Wenn sie Corona bekommt, soll sie deiner Meinung nach nur Morphium bekommen? Wo ziehen wir die Grenze? Fuer dich ist 80 alt, meine Nichte, die frueher unter Flugangst litt, meinte mal mit 13,sie wuerde erst mit 50 fliegen, da haette sie ihr Leben schon gelebt.


Daffy

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von ImvPP

> Was bist du für ein Mensch? Einer, der verzweifelt hofft, alt und wehrlos nicht jemandem wie Dir (da geht noch was, Schlauch hier, Katheter da, freie Beatmungsmaschine haben wir auch noch, abschalten können wir in ein paar Wochen, würdevolles Sterben ist nur ein anderes Wort für Euthanasie...) in die Krallen zu fallen?


Daffy

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Einstein2.0

> Du darfst es dann traurig finden, wenn die Klinik mit jungen Menschen nicht mehr angefahren werden kann und der junge Mensch im Krankentransport verstirbt. Blödsinn; Triage bedeutet eben nicht ´First come, First served`.


Daffy

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Ichx4

> Es war ein Gewaltakt, das Personal davon abzuhalten meinen Großvater ins Krankenhaus einweisen zu lassen. Logisch; damit wären sie in jedem Fall auf der sicheren Seite gewesen. Die andere Seite beinhaltet immer die Gefahr, dass jemand Anzeige erstattet und das Heim unter der Überschrift "Opas Leben war nichts mehr wert" in der Bildzeitung landet. Bei den ersten Fällen in Wolfsburg (Heim für Demenzkranke) war auch gleich ein Anwalt zur Stelle - man kann sich vorstellen, wie das jetzt läuft (Masken tragen und Abstand halten ist Demenzkranken halt schwer zu vermitteln).


Ichx4

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Finale

Deine Schwiegermutter hat sicherlich eine Patientenverfügung, weiß, was sie täglich für Tabletten bekommt, trägt keine Windeln und kann selbstständig essen? Dann ist doch alles i. O. .


Ichx4

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Daffy

Und wenn man die "alten" so sehr schützen muss, warum scheucht man sie jetzt wegen diesem "Geschenk" raus zu den Apotheken?


Daffy

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Ichx4

... der Aldi-Prospekt. Die trauen sich was Mal schauen, ob der in ein paar Tagen noch verteilt wird.

Bild zu

Daffy

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Ichx4

Weil der Staat zeigen will, wie sehr er sich kümmert? Impfung zum Verteilen hat er ja nicht...


Daffy

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von ImvPP

... hilft auch nur begrenzt; zum einen werden die Verfügungen häufig ignoriert, zum anderen gibt es natürlich auch bei älteren Menschen Situationen (akute Erkrankungen oder Unfälle), wo eine Behandlung (inklusiv Intensivmedizin) sinnvoll ist. Entweder jemand nimmt diese Abwägung in meinem Sinne für mich vor (ich hab eine Vorsorgevollmacht - die setzt aber z.Zt. voraus, dass mein Mann entscheidungsfähig ist) oder ich werde mit allem was verfügbar ist ´durchtherapiert`. Wir sind schließlich nicht umsonst Weltmeister der Intensivbettenzahl


Einstein2.0

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Daffy

Ich gehe davon aus, du hast nicht im Ansatz Ahnung von dem was du da schwurbelst. Ich sag’s mal so, es geht hierbei nicht um dich und um das wie du es gerne hättest. Erst waren’s zu wenig Tode und jetzt sind es wieder die Falschen. Ihr dreht es euch immer hübsch zurecht, gell?


Leewja

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Ichx4

nicht als "eigentlich sowieso schon fast tot" einordnen. Denen hab ich verboten, sie die abzuholen, ich schenk ihnen welche zu Weihnachten von mir aus, aber dennoch sind über 60jährige doch verdammt nochmal nicht alle sowieso zeitnah todgeweiht?


Ichx4

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Leewja

Das habe ich auch nicht behauptet.


Leewja

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Ichx4

Apotheken ind er maskenschlange an.


Ichx4

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Leewja

Die Menschen ab 60 gehören zur Risikogruppe, die schützenswert ist. So wie Deine Eltern dann auch. Nicht alle sind schwer krank oder pflegebedürftig.


Daffy

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Leewja

> Denen hab ich verboten, sie die abzuholen, ich schenk ihnen welche zu Weihnachten von mir aus, aber dennoch sind über 60jährige doch verdammt nochmal nicht alle sowieso zeitnah todgeweiht? Es war halt nicht pfiffig, Angehörige der Risikogruppe zum Schlangestehen zu animieren. Wobei ich ohnehin ein Problem mit dieser Nannyattitüde habe - es gibt seit Monaten wieder FFP2-Masken (und gab sie im Frühjahr im Baumarkt - ich hab an Eltern, Schwiegereltern und noch ein paar risikobehaftete Familienmitglieder verschickt). Was denn noch - ein aufgeschnittenes Äpfelchen täglich wegen der Vitamine?


As

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Daffy

Na du drehst es dir aber wirklich, wie du es brauchst. Triage bedeutet auch, dass die Alte mit was gut auf Intensiv Behandelbaren ( sagst ja selbst, dass es das gibt) zugunsten eines anderen ebenso dringlichen Falles beiseite geschoben wird. Möchtest du das für dich und deine Angehörigen? Immer schön Augen zu und durch. Keine Patientenverfügung heißt doch bei dir, dass du dir schön alle Optionen offenhältst. Plumpe Ausrede, dass die nicht gelten könnte.


As

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Ichx4

Alle meine Verwandten der Elterngeneration sind 80. Allen geht es gut. Sie haben ein paar altersbedingte Krankheiten, die mit Medikamenten gut eingestellt sind. Sie reisen wandern, besuchen Kinos , Konzerte, Sportgruppen ( in Nicht-Corona-Zeiten natürlich). Natürlich können sie jeden Tag sterben , aber ohne Corona durchaus noch paar Jährchen leben. Ich gehe davon aus, wer so einen Mist schreibt wie du, ichx4, hat entweder kein intaktes familiäres Umfeld oder ist selbst noch sehr jung. Oder sehr sehr dumm.


Daffy

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von As

> Triage bedeutet auch, dass die Alte mit was gut auf Intensiv Behandelbaren ( sagst ja selbst, dass es das gibt) zugunsten eines anderen ebenso dringlichen Falles beiseite geschoben wird. Möchtest du das für dich und deine Angehörigen? Wie ich in meinem ersten Antwortpost geschrieben habe - das hängt davon ab, in welcher Verfassung derjenige (´die Alte` - gepflegte Ausdrucksweise hast Du) vorher war. Jahrelanges Dahinsiechen im Pflegebett nach ´rettender Behandlung` halte ich für schlimmer als ein früheres Ende. > Keine Patientenverfügung heißt doch bei dir, dass du dir schön alle Optionen offenhältst. Wie meinen? Eine Patientenverfügung heißt NICHT, dass man ab sofort auf intensivmedizinische Behandlung verzichtet. Der Arzt (die Heimleitung/Pflegedienst...), der das so sieht, macht sich strafbar. Es gelten Voraussetzungen und solange diese nicht sicher erfüllt sind, ist man rechtlich eher mit einer fortgesetzten Behandlung auf der sicheren Seite. Im Zweifel hast Du ohne Vertrauensperson, die sich im konkreten Fall für Deine Wünsche einsetzt, einfach Pech gehabt. Und natürlich spielen auch die auszulastenden Ressourcen eine Rolle - ich lag zweimal wegen OP (gleiche OP) im KH - einmal 3 Wochen, einmal 3 Tage, selbes Krankenhaus. Rate mal, woran das lag.


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Daffy

*Was denn noch - ein aufgeschnittenes Äpfelchen täglich wegen der Vitamine?* aber nein, Daffy, das hilft doch nichts..... und ja, es wird so getan als ob alle über 60 minderbemittelt wären und nicht selbst entscheiden dürfen....


ImvPP

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Emmi77

Für die Betroffenen, deren Angehörige aber auch für das Klinikpersonal. Und ich bin wütend, dass sehenden Auges in diese Situation hineinmanövriert wurde. Sehe da die Politik, die Menschen, aber auch z.T. die Medien (MDR war da ja z.T. eher maßnahmenkritisch - so wurden die armen Fussballer bedauert, die ohne Publikum spielen) in der Verantwortung.


SybilleN

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Emmi77

Was mich in diesem Zusammenhang am Ehesten beunruhigt: Unter den Toten dieser Klinik sind auch zwei Menschen zwischen 40 und 55. Also Leute, die gut und gerne auch Eltern von Minderjährigen sein können.


SybilleN

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von SybilleN

Für das medizinische Personal ist es natürlich auch schrecklich- keine Frage.


Mehtab

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Emmi77

Momentan müsste das doch noch möglich sein. Es gibt doch in Sachsen mittlerweile auch einen strengen Lockdown. Dann müsste sich die Situation auch langsam wieder bessern.


Einstein2.0

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Mehtab

Nein, weil man an covid nicht innerhalb von paar Tagen stirbt, sondern das Virus eine lange Leidenszeit beschwert. Die, die jetzt sterben, sind schon seit paar Wochen erkrankt gewesen. Natürlich kann man die verlegen, aber dann verlegt man das Problem von A nach B und in B kann sich die Situation auch noch zuspitzen, dann verlegt man nirgendwo mehr hin. Der Lockdown wird sich erst in zwei Wochen bemerkbar machen, bis dahin kommen noch etliche Sterbende nach, oder Leute die intensivpflichtig werden.


misses-cat

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Mehtab

Ich weiß ich wiederhole mich aber die Frage ist ernst gemeint wohin verlegen??? Sachsen hat aktuell im ganzen Land noch 170 Intensivbetten frei, NRW 800 hört sich als Zahl riesig an, in Prozent sind es gerade Mal 11 bzw 14 % Das ist nix


Einstein2.0

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von misses-cat

Du das sind die, die seit Monaten alles besser wissen und auch jetzt, wo der Karren im Dreck ist, die Klappe einfach nicht halten wollen.


Ichx4

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von misses-cat

Nach MV. Aus sicherer Quelle. Und eingeschweißte Betten gibt es noch tausende. Nur kein Personal, weil vergessen.


Maxikid

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Einstein2.0

ich gehe leider stark davon aus, dass es zu den Weihnachtstage noch einmal extrem zu neu Ansteckungen kommen wird. LG


Mehtab

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von misses-cat

Es gibt Bundesländer mit einer 7-Tages-Inzidenz von unter 100. Sind auch dort die Intensivstationen überfüllt? Es geht um ca. zwei Wochen bis der Lockdown in Sachsen wirkt! Bayern wurde ja immer vorgeworfen, wir wären so schlecht im Corona-Management. Bayern fällt wegen der hohen 7-Tages-Inzidenz in Bayern leider aus. Hier sind auch schon Kliniken überlastet.


Mehtab

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Einstein2.0

Sag mal Einstein, geht es dir noch gut? Das war eine Frage, weil es in Deutschland auch Bundesländer mit einer relativ niedrigen 7-Tages-Inzidenz gibt.


Einstein2.0

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Mehtab

Die paar hellen Flecken in der BRD sind doch nur Momentaufnahmen. Bei uns ging es wochenlang ruhig zu und wir waren bis zuletzt „grün“, jetzt halten wir uns tapfer über 400. Das ging schneller, als man schauen konnte.


Einstein2.0

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Mehtab

Ja, noch geht es mir gut. Ich hab nur geantwortet, dass man das vorübergehend tun kann, aber eben nicht mehr lange. Ich kann auch nix gegen die bittere Wahrheit und hätte es mir anders gewünscht. Ich hab zwar noch nie ein Intensivbett benötigt und bin auch gesund, aber es ist ein ungutes Gefühl, dass man im Fall der Fälle eben nicht mehr auf adäquate Behandlung bauen kann.


Mehtab

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Einstein2.0

Natürlich, aber wenn jetzt jemand gerettet werden kann und noch Intensivbetten, natürlich mit dem dazugehörigen Pflegepersonal, frei sind, dann sollte er jetzt gerettet werden! Ich hoffe ja inständig, dass sich der Lockdown bis in zwei Wochen bemerkbar macht, und vielleicht kann Sachsen dann seine Erkrankten wieder selber versorgen. Ich weiß schon, dass das Ganze sehr ernst ist, wenn ich es auch nicht verstehen kann, weil wir z. B. in München schon seit Wochen Einschränkungen haben, und die Zahlen steigen, anstatt, dass sie zurückgehen.


Einstein2.0

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Mehtab

Das liegt an der Müdigkeit der Leute. Am Anfang hatte man noch Angst und hat sich vorbildlich verhalten, da haben die Maßnahmen gut gegriffen, allerdings auch bei ganz anderen Zahlen als jetzt. Jetzt geht man davon aus, dass man als junger und nicht vorerkrankter Mensch gute Chancen hat und will eben die Tatsache ausnutzen, dass man das Privatleben in dem Umfang niemals kontrollieren kann. Daher wird es diesmal eher schwer. Du siehst ja, es wird sich weiterhin getroffen, sauniert und auf die Blöden gelacht. Ich denke irgendwann macht’s auch beim letzten Spatzenhirn klick. Ich weiß noch wie mich Sille neulich hier belächelt hat, in Bezug auf das Wachstum, die ist jetzt auch lieber ruhig.


Mehtab

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Einstein2.0

Ich habe da grad etwas anderes gelesen: "Du das sind die, die seit Monaten alles besser wissen und auch jetzt, wo der Karren im Dreck ist, die Klappe einfach nicht halten wollen." Ich denke, solange wir in Deutschland die Möglichkeit haben, sollten die Patientinnen in freie Intensivbetten verlegt werden. Wenn es tatsächlich dazu kommen sollte, dass es diese Möglichkeit nicht mehr gibt, dann geht es nicht mehr, aber ich hoffe immer noch, dass es nicht dazu kommt, dass wir in ganz Deutschland keine freien Intensivbetten mehr haben. Die Tatsache ist aber, dass bereits jetzt triagiert wurde, wo es noch freie Betten gibt. Die andere Frage, die meiner Meinung nach durchaus berechtigt ist, ist die, welche Patienten nicht mehr behandelt werden konnten, denn es könnten auch Patienten sein, die ohnehin schon die eigene Beerdigung geplant hatten, aber dazu müsste man mehr Hintergrundwissen haben. Mich hat der Beitrag, so wie er ist, sehr schockiert.


Einstein2.0

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Mehtab

Damit meinte ich ja nicht dich! Sondern die, die denken dass man die Betten nun mit Schwerstpflegefällen belegt, die eh seit Jahren nur noch die Decke anstarren. So ist es aber nunmal nicht! Wie gesagt, der Allgemeinzustand entscheidet, wer noch in eine Klinik verlegt wird, nicht das Alter. Ich hab 94 mit der Ausbildung begonnen, schon damals hatte man Vermerke an der Kurve, wenn nicht mehr reanimiert werden sollte.


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Einstein2.0

Ich übersetze gerade eine Doku über eine Intensivstation in Paris, die Mitte März/Anfang April den ersten Ansturm von Covid-Patienten hatte. Die beatmeten Patienten (teilweise intubiert, teilweise an der ECMO) sind zwischen Ende 50 und Ende 60, meistens Männer, viele Ärzte, die sich bei Patienten angesteckt haben, also mitten im Leben standen. Alles Leute, die als Vorerkrankung maximal einen mit ACE-Hemmer behandelten Bluthochdruck hatten. Die liegen seit 2 bis 3 Wochen auf Intensiv unter Maximaltherapie, kein Ende in Sicht. Und haben neben der Lungenschädigung, teilweise mit bakteriellen Superinfektionen, noch heftige Gerinnungsstörungen, schwer therapierbare Harnwegsinfekte wegen Urinkatheter und "nebenbei" auch noch die Nebenwirkungen der Behandlung (ausgeprägte Narben im Gesicht wegen der Bauchlagerung bei Beatmung z. B.). Wo die Beatmungsbetten und das Personal für so viele Schwerstkranke mit so langer Liegedauer herkommen sollen, haben sich die Ärzte und Pfleger da auch gefragt. "Interessant" sind auch die Gespräche mit den Angehörigen der Patienten, denen man sagen muss, dass es keine Therapiemöglichkeiten mehr gibt, die man noch ausschöpfen kann. Da sitzen Frauen unserer Altergruppe mit Teenagerkindern, die ihre Männer und Väter verlieren werden.


kati1976

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Ichx4

MV? Sicher? Sichere Quelle? Welche denn? MV hat selber sehr hohe Zahlen und in den Kliniken gibt es Fälle beim Personal und diese sind in Quarantäne.


Leewja

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Ichx4

und da es keine "Reservisten" an Intensivpersonal geben kann, ist auch eine Vorratshaltung an Personal rel. schwierig. Natürlich gibt es eh zu wenige, aber so viele, wie wir jetzt brauchen würden, brauchen wir dann im Normalfall eben doch nicht.


Leewja

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Mehtab

https://www.intensivregister.de/#/index


Felica

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Mehtab

Es geht nicht um 2 Wochen. Die welche jetzt sterben haben such vor 4+ Wochen angesteckt. Selbst wenn, wider Erwartung, der Lockdown jetzt greift, werden solche Zahlen von fast 1000 Toten in 24 Std die nächsten Wochen eher Normalität sein. Mit Glück, viel Glück und auch nur dann wenn wirklich die allermeisten sich Weihnachten zurückhalten, sehen wir in 4-6 Wochen eine Entspannung. Wenn solange das medizinische Personal durchhält und nicht ein KH nach dem andern schließt weil dort Ausbruch. Hier ist ein KH gerade dich weil über 30 Leute sich dort infiziert haben. Also noch mal weniger Betten als eh schon. Mein Bauch sagt mit aber, die Zahlen werden weiter steigen und in 2-3 Wochen ist Triage etwas alltägliches in den KH.


Felica

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Einstein2.0

Ja, man hat es ja im Sommer gut weggepackt, da gab es ja fast nur symptomlose, so schlimm kann es also gar nicht sein. Bekomme ich es halt und bin dann durch damit. So naiv denken viele.


Luna Sophie

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Emmi77

Aber das alles war doch vorauszusehen. Und es wurde mehrfach gewarnt. Aber alle die warnten und Vermutungen über die Zukunft aussprachen wurden ausgelacht. Teilweise massiv ausgelacht. Es gab Berichte über Gewaltandrohungen, sogar Morddrohungen, weil Corona so harmlos und nicht so schlimm wie eine Grippe. Alles war Panikmache. Und selbst heute gibt es weiter die lauten Schreier, alles nur Panikmache. Wirklich leidtragend sind allerdings die Alten und Vorerkrankten und deren Angehörige.


Mehtab

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Emmi77

Gerade war ein Beitrag im Fernsehen. Die Patienten werden ausgeflogen! Die Klinik scheint an der Grenze zu sein, obwohl noch Betten frei sind. Auch nicht gerade beruhigend, aber doch nicht ganz so grass, wie die bereits erfolgte Triage.


Berlin!

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Mehtab

Danke für den Nachtrag. Ich hebegerade überlegt.... Triagiert wird ja im Grunde in jedem KH. Zum Beispiel in der Notaufnahme, um die kleine Schürfwunde vom Herzinfarkt zu unterschieden und eben die schweren Fälle auch schnell zu behandeln. Erstmal in Ordnung. Das hier ist natürlich was anderes, schon klar. Wenn ich mich mal so im europäischen und auch im nichteuropäischen Ausland umschaue....dann ist unser Gesundheitssystem der pure Luxus. Mit Goldstaub und Glitzer drauf. Wir haben tatsächlich eines der besten Gesundheitssysteme. Wir leisten uns das und jeder hat sich daran gewöhnt, alles für umme zu bekommen. Da fliegt mal eben ein Helikopter los, um den Notarzt abzuholen, der in einem anderen KH war. Zum Beispiel. Ich habe nicht recherchiert, es ist mehr meine eigeneerfahrung und was ich mal hier und da gehört habe: Hier in Berlin bekomme ich meistens binnen Tagen Termine für so ziemlich jede Fachrichtung und Untersuchung, weil das Angebot eben da ist. Gilt auch für KH mit Maximalversorgung: alleine im näheren Umfeld gibt es davon 4. Alle unter 25 Minuten Fahrzeit. Charité Mitte und Virchow gar nicht mitgerechnet. Auf dem "platten Land" st das aber schon immer deutlich schlechter gewesen mit der Versorgung. Heißt nicht, dass alles perfekt ist. Klar mangelt es am Pflegepersonal etc., Und es heißt auch nicht, dass nicht viele KH am Limit fahren.


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Mehtab

Danke! Ich wäre auch echt sprachlos, wenn in Sachsen aussortiert wird und Leute deshalb sterben müssen, während wo anders Däumchen gedreht werden. Wir sind doch immerhin ein Land


Bine1082

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Emmi77

Ich lebe im Erzgebirgskreis, eines der mit am stärksten betroffenen Regionen Deutschlands derzeit. Mittlerweile bin ich mit den Kindern zum 3. Mal in Quarantäne. Und ja, wir bleiben zu Hause, trotz negativem Test. Das es uns so schwer trifft, liegt mit Sicherheit auch am Altersdurchschnitt der hier Lebenden. Die Nähe zu Tschechien (die ja auch sehr stark von Covid 19 heimgesucht war) und damit verbundene Berufspendelein. Ja, es ist schlimm, dass Krankenhäuser an ihre Kapazitäten geraten, was Schwestern, Pfleger und Ärzte zu leisten haben..... Schuld sollte man Niemanden an dieser Situation geben. Keiner weiß, warum genau die Zahlen nicht sinken


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Emmi77

Meiner Mutter, Sachsen über 80, hat mir gerade erklärt, das sie heute den ganzen Vormittag unterwegs war.. Arzt, Rezept holen.. Apotheke , auch nach Masken fragen.. Einkaufen.. Ärzte verschicken Rezepte.., Apotheken liefern.., Masken.., auf die 15€ wäre sie nich angewiesen, wenn sie wüsste, was ffp2 Madlen überhaupt sind.. Einkaufen.., kann sie noch super allein.., Hilfe wurde Uhr schon im Frühjahr im Haus angeboten.. Ich im fernen Bayern gebe ich schon seid März mein Wissen, Tipps weiter, da wir in Bayern im Vorlauf sind.., umsonst.., ich gebe auf.. Mich wundert Betreff Sachsen nichts mehr.., es wurde einfach nicht ernst genommen, weder von der Politik noch von den Leuten selber.. Ps: impfen lassen will dich meine Mutter auch nicht, ich nehme den Impfstoff gern.


Maxikid

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

meine Schwiegereltern, beide 82 Jahre alt und leben in SH. Die beiden sind täglich on Tour, kaufen hier ein und kaufen dort ein. Jeden Tag werden andere Nachbarn eingeladen. Andere alte Leute im Dort, machen es genauso.Ach, die Zahlen sind doch bei uns so niedrig...und wir sind doch sooo vorsichtig. LG


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Maxikid

Ich muss jetzt doch nochmal schreiben, obwohl schon so vieles gesagt wurde. Viele Leute nehmen es nicht ernst, treffen sich, sicher jetzt in kleinerem Kreis, aber sie treffen sich noch. Wenn ich die vielen Jugendlichen sehe, die zwar in der Schule brav die Maske tragen, aber danach zu viert im Auto nach Hause fahren. Oder wenn man immer wieder hört, dass die Kontaktzahl im Erzgebirge so stark abgenommen hat. Warum - weil viele ihre Kontakte nicht angeben, um denen die quarantäne zu ersparen. Oder wie oft Ärzte sagen, dass es unmöglich Corona sein kann, wenn man einen Atemwegsinfekt hat, also muss man nicht zum Test, man kann nach wie vor raus, Kontakte, wenn auch vielleicht weniger, haben. Also ich sehe schon Gründe, warum es so hohe Zahlen gibt. Das Virus fliegt hier auch nicht anders durch die Luft als anderswo. Ach ja, uns Kontakte auf Arbeit. Das scheint auch ein Problem zu sein.