Benedikte
und hats erwischt, uns ist in diesem Fall meine Mutter, ueber 80, seit anderthalb Jahren wegen Pflegebeduerftigkeit in einem Altenheim. Anfang der Woche war jemand in ihrem Heim positiv gestestet worden, daraufhin sind alle Bewohner getestet worden, in der Gruppe meiner Mutter hat es JEDER. Es ist recht gemuetlich getestet worden- also vom Bekanntwerden des ersten Falls bis zum Ergebnis aller Testungen im Heim eine knappe Woche. Soweit die schlechte NAchricht. Die gute- meine Mutter zeigt, zusammen mit ihrer Zimmernachbarin- als einzige der Gruppe keinerlei Symptome. Kein Fieber, Husten oder was, absolut nichts bei eindeutig positivem Test. Ich versuche mir Mut zu machen und sage, dass sie, so wie getestet wurde, seit mehreren Tage, mindestens vier oder 5, krank sein muss und wenn sie bislang keine Symptome hatte, diese auch nicht entwickeln werde. Meine Geschwister sagen, dass ich irre. Man koenne das nicht vorhersagen oder ableiten. Kann einer von Euch was sagen? Positive antworten werden besonders gerne gelesen. Benedikte
Ich drücke die Daumen.
Die Frage könnte dir wahrscheinlich nur ein mit Covid erfahrener Pneumologe beantworten, aber ich umarme dich jetzt einfach mal virtuell und drücke deiner Mutter und euch die Daumen, dass es weiterhin so bleibt! ![]()
Das sind doch wirklich Sorgen, die man nicht braucht. Fachlich kann ich dazu gar nichts sagen, möchte Dich aber aus der Ferne ganz doll drücken. Hoffentlich bleibt es dabei, dass sie keine Symptome entwickelt.
Meines Wissens ist die zweite Woche nach Infektion die entscheidende, zwischen 7 und 10. Tag. Ich bin aber länger raus aus der Arbeit Wünsche deiner Mutter alles gute
Kann man tatsächlich nicht vorhersagen, aber man kann durchaus positiv denken, je mehr Tage symptomlos vergehen. Wenn sie dann mal negativ getestet wird, ohne je gehustet zu haben, dann kannst du aufatmen.
Deine Geschwister haben recht. Das ist sehr individuell. Der Bruder meines Exstiefvaters wurde nach über vier Wochen seit positivem Test jetzt in die Klinik eingewiesen. Noch nicht ICU, aber immerhin stationär. Er ist 51 und sonst gesund, kein Übergewicht.
Aber er war doch sicherlich nicht 4 Wochen symptomlos? Ich finde es ganz schlecht, die Angst der AP mit gefährlichem Halbwissen auch noch zu verstärken.
Ich habe grundsätzlich erstmal nur ihren Geschwistern zugestimmt. Das genauere zu seiner Erkrankung breite ich sicher nicht hier aus. Er lebt in den USA und die Zustände dort sind uns ja allen bekannt.
Eben, scheint mir gar nicht vergleichbar. Wie gesagt, da hat jemand Angst, da sollte man wirklich nur antworten wenn man sich auskennt. Oder wegen mir noch, wenn man einen vergleichbaren Fall genau kennt.
Also ich muss mich anschließen, dass es hier nicht darum geht, dass es generell schwere Verläufe geben kann. Also wäre es schon wichtig zu sagen ob oder ob nicht in der 1. Woche Symptome auftraten oder nicht. Denn wenn schon ist der Fall nicht mehr vergleichbar und somit nichts als Angst mancherlei, die hier einfach nicht angebracht ist. Und wenn es keine Symptome gab wäre doch schon interessant ab wann die Symptome begonnen haben oder so bzw. welche Situation oder Grunderkrankung vielleicht zu Grunde lag, welche die schwere des Verlaufs, nach anfänglicher Symptomlosigkeit möglicherweise beeinflusst haben könnte. Ansonsten ist dies einfach nur nicht hilfreiche und nicht zu diesem Fall passende Angst macherei. Daher kann ich aus deinem ersten Post auch nichts herauslesen, dass rein objektiv eine Zustimmung zur Meinung der Geschwister begründet. Natürlich brauchst du nichts "auszubreiten", aber es wäre schon hilfreich den Fall auf den sich deine Meinung begründet soweit auszuführen, dass er deine Meinung begründbar macht. Dennoch wünsche ich für den Bruder deines Exstiefvaters, dass er sich rasch und gut erholt.
er ist ein Inhaber eines Autohauses. Er selbst hat sich nur testen lassen, weil einer seiner Mitarbeiter positiv getestet wurde. Und sein Test war auch positiv. Ebenfalls die Ehefrau. Beide akut keinerlei Symptome. sie haben sich also von zu Hause aus, soweit es ging, weiter um die Geschäfte gekümmert. Waren ja gesund. Und jetzt nach über 4 Wochen absolute Erschöpfung, Blutwerte verrückt.
Was er beruflich macht ist nicht relevant. Aber eben, dass erst keine Symptome waren und dann doch noch welche kamen. Das macht deine Stellungnahme nachvollziehbar. Danke
Was will man da sagen...positiv denken, beten. Ich wünsche allen eine gute Besserung.
Alles Gute für Deine Mutter!!@
Denk positiv, benedikte! Und gib mal wasserstandsmeldung. Alles gute für deine mama!
Es spricht nichts gegen die Annahme, dass deine Mutter zu der Gruppe von Menschen gehört, die keine Symptome entwickeln. Es gibt mittlerweile einen Test, der die Schwere des Verlaufs prognostiziert (Dublin-Boston-Score), aber erst bei im Krankenhaus eingelieferten Patienten. Und da ist deine Mutter ja noch lange nicht.
Ich kann nichts Allgemeines dazu schreiben, aber vielleicht einen etwas ermutigenden Fallbericht anführen: In einem Altersheim, in dem zwei Verwandte von uns lebten, wurden im Frühjahr wegen einem Indexfall alle Bewohner getestet. Unsere Verwandte war positiv, sie hatte da auch schon Symptome, die sich sehr schnell verschlechtert haben. Ihr Ehemann im gleichen Heim (und ein paar weitere Personen im Heim) waren zum Zeitpunkt des ersten Tests ebenfalls positiv, haben aber auch im Verlauf keine Symptome auch keine Symptome mehr bekommen. Ich denke, das ist schon ein ermutigendes Zeichen, dass bei deiner Mutter bis jetzt keine Symptome da sind.
Finde auch, dass es erstmal positiv klingt. Allerdings meine ich (wie schon misses-cat anführte), es hieße es immer ab 7 Tage nach den ersten Symptomen (die bei ihr ja eh nicht aufgetreten sind). Also abwarten wie sich die 2. Woche entwickelt. Alles Gute deiner Mutter und allen anderen im Heim!
Auch von mir alles Gute! Meine Mutter (78, COPD — nicht besonders arg, aber doch) hat es ziemlich gut hinter sich gebracht. 2 Tage Fieber und danach 1 1/2 Wo echt üblen Husten. Seit ca. 1 Wo sitzt sie noch ihre Isolation aus, ist aber im Übrigen wieder putzmunter. Vielleicht hilft das für‘s positive Denken. ![]()
Ich drück alle Daumen mehr wird man nicht machen können. Es versterben ja aber auch lange nicht alle Senioren die es bekommen Hoffnung ist immer ! dagmar
Ohne Gewähr: Ich habe gelesen, dass, statistisch betrachtet, meist am fünften Tag nach Beginn der Erkrankung (wenn überhaupt) eine Verschlimmerung auftritt. Sofern überhaupt Symptome auftreten. Und dann meist nicht von null auf hundert. Auch wenn dies nie ausgeschlossen werden kann. Ich würde es schon positiv werten, dass es deiner Mutter bisher gut geht!
Ich drücke fest die Daumen! Dass sie bislang keine Symptome zeigt, würde ich auch sehr positiv bewerten. Eine Kollegin erzählte mir, ihr Opa habe Corona symptomlos überstanden. Alles Gute!
Ich weiß es auch nicht. Aber ich war erst vorgestern bei einer 99-Jährigen, die die Infektion symptomlos (und bisher ohne Folgen; war aber erst im August) überstanden hat. Ich drücke euch die Daumen!
O je... Ich wünsche Deiner Mutter alles Gute! Hoffentlich bleibt es so, wie es jetzt ist! Wirklich zur Sache etwas Fundiertes beitragen kann ich leider nicht. Ich meine aber auch, irgendwo mal gelesen zu haben, dass sich ungefähr an Tag 5 zeigt, wo die Reise hingeht. Und da ist Deine Mutter ja schon drüber... Ansonsten kann ich nur mit Mut machenden Geschichten aus meiner Umgebung aufwarten. Von einer Bekannten waren beide Schwiegerelternteile (Ü70, wenn nicht schon um die 80) betroffen. Die Schwiegermutter hatte durchgehend bestenfalls leichte Symptome und war schnell wieder fit. Den Schwiegervater hat es schwerer getroffen, war an der Beatmung, aber auch er ist wieder gesund, übt sogar wieder einen durchaus anstrengenden Sport aus.
Soweit ich weiß, kann man das leider nicht. Aber es ist und bleibt sehr positiv, dass bisher keine Symptome aufgetreten sind. Ich wünsche ihr und euch, dass das auch so bleibt. Und ich weiß, dass es auch in Seniorenheimen positive Fälle gab, die nie irgendwelche Symptome hatten. Wichtig ist, dass es keine weitere Virenlast von außen gibt. Also Abstand, Hygiene ... sind aktuell sehr wichtig. Das dürfte aber klar und bekannt sein. Ich schreibe noch einen Nachtrag, wie es bei uns in der Familie war. Ist nicht aufmunternd.
Das nächste möchtest du vermutlich nicht lesen. Meine Schwiegereltern (beide unter 70) waren schon in der ersten Welle positiv. Meinen Schwiegervater hat es sehr schwer getroffen, er wurde lange beatmet und in ein künstliches Koma versetzt. Ein halbes Jahr später hat er noch Probleme mit der Atmung und ist wenig belastbar- Bei meiner Schwiegermutter sah es sehr gut aus. Sie hatte sehr leichte Symptome. Ist vorsorglich ins Krankenhaus gekommen, damit ihre Versorgung gewährleistet war. Sollte entlassen werden, dann innerhalb weniger Stunden verschlechterte sich ihr Zustand rapide und die Ärzte konnten ihr nicht mehr helfen, sie starb. Für uns alle war das und ist das nicht wirklich zu verstehen. Ihr ging es Stunden vor ihrem Tod gut.
"Ist vorsorglich ins Krankenhaus gekommen, damit ihre Versorgung gewährleistet war." Dass mit deiner Schwiegermutter ist schlimm. Aber ging es ihr vorher wirklich gut? Normalerweise wird jemand, der nicht hilfebedürftig ist, nicht vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Hast du nicht damals geschrieben, sie wäre mit Atemproblemen ins Krankenhaus gekommen? Oder verwechsle ich dich da?
Mein Beileid zum Tod Deiner Schwiegermutter. Nur hilft es Benedikte nicht wirklich beim positiven Denken und müssen manche Geschichten nicht erzählt werden...und wenn Du in der Überschrift schon schreibst, dass sie es nicht lesen möchte, dann bist Du Dir dessen auch bewusst...
Wie es auch immer gewesen sein mag, vielleicht diskutiert ihr das an anderer Stelle aus und nicht gerade hier? Das hilft Benedikte jetzt gerade gar nicht.
Im Fall von Luna Sophie gab es ja Symptome und mittlerweile würde man vermutlich auch den schweren Fall vorher erkennen, anhand des Tests, den ich oben nannte.
Ist der Test denn überall gängig?
Beide Werte lassen sich unproblematisch messen, der Test ist ja ein Score, in welchem Verhältnis die Werte stehen. So lese ich das jedenfalls.
Zitat: "Es ist recht gemuetlich getestet worden- also vom Bekanntwerden des ersten Falls bis zum Ergebnis aller Testungen im Heim eine knappe Woche." Hoffentlich wurden alle Personen (spätestens) ab Testung der ersten Person voreinander ferngehalten. Ansonsten kann man ja nicht wissen, wann der hier so oft erwähnte 5. Tag war. In der nächst größeren Stadt hier war mal ein Altenheim betroffen. Auf die Idee, alle Mitarbeiter/innen und Bewohner/innen zu testen kam man, weil eine Bewohnerin im Krankenhaus (wegen was anderem) war und da Corona festgestellt wurde. Nahezu alle waren positiv getestet worden. Symptome haben nicht alle gehabt. Gestoben ist aber nur eine. Und zwar die, die im Krankenhaus war.
Alles Gute für deine Mutter. Ich würde es auch positiv sehen. Inzwischen kenne ich mehrere Personen - auch ältere - die zwar positiv getestet wurden, aber zu keinem Zeitpunkt mehr als leichte Kopfschmerzen hatten. Und auch unsere älteren Bekannten (alle 4 ü70) haben ihre symptomatische Covid19 Infektion vom März gut weggesteckt.
Als Corona im März und April hier im Seniorenheim ausgebrochen ist, gab es durchaus auch einige positiv getestete, die keine Symptome gezeigt haben. Ich hoffe und wünsche, dass es so bleibt und sie keine Symptome entwickelt! LG Muts
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