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Juchu, unser Landkreis ist jetzt einstellig

Thema: Juchu, unser Landkreis ist jetzt einstellig

Finde ich toll. Seit einer Woche keine Neuinfektionen. Ich hoffe, das es jetzt immer mehr werden, die keine Neuinfektionen melden und ich hoffe, das es so bleibt.

Mitglied inaktiv - 12.05.2020, 17:50



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Keine untersuchten Neuinfektionen Habt ihr keinen Schlachthof? Seit im Nachbarkreis die Mitarbeiter untersucht werden, sind die Zahlen in die Höhe geschnellt

Mitglied inaktiv - 12.05.2020, 17:55



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Tut mir leid, das Wichtigste habe ich vergessen, es freut mich natürlich für dich

Mitglied inaktiv - 12.05.2020, 17:56



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liebes, kannst du mir das mal mit den Schlachthöfen erklären?

Mitglied inaktiv - 12.05.2020, 17:56



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Zum einen scheint es so zu sein, dass da in Geschlossenen Räumen eben körperlich relativ dicht aneinander gearbeitet wird. Mir ist zwar nicht ganz klar, warum das so ist, aber es scheint nun mal so zu sein. Das andere ist, dass die entsprechenden Arbeiter offenbar häufig sehr schlecht/eng untergebracht sind. Das ist sicher ein Konzept der Schlachthöfe, die Kosten gering zu halten. Allerdings hat mein Mann beruflich auch immer mal mit Arbeitnehmern aus Ost Europa zu tun, die ihn herzlich auslachen, Wenn es um die Einhaltung der Arbeitszeitgesetze geht und Ähnliches. Da wollen viele halt in kürzester Zeit möglichst viel arbeiten um möglichst viel Geld zu verdienen und davon möglichst wenig ausgeben, um möglichst viel mit nach Hause mitzubringen. Abgesehen davon ist es aber mit Sicherheit diskussionswürdig, ob die Bezahlung gut genug ist und die Bedingungen nicht verbessert werden müssen. Ich finde schon. Jedenfalls bringt diese enge Unterbringung ist aber mit sich, dass die Hygieneregeln, die derzeit zumindest von den meisten als notwendig erachtet werden, nicht eingehalten werden können. Das ist Natürlich auch bei zum Beispiel Erntehelfern der Fall, aber davon haben wir im Moment einfach noch nicht so viele im Land. Die Ausbrüche dort wird man abwarten müssen, wenn der Erntebetrieb richtig einsetzt. Fleisch essen gilt offenbar als System relevant, daher konnte da eben auch nicht ausgesetzt werden, wie es vielleicht bei anderen Betrieben der Fall ist. Sie arbeiten dann allerdings zumindest unter freiem Himmel und eben nicht in Geschlossenen räumen, so dass auch das noch mal anders verlaufen kann.

von Leewja am 12.05.2020, 18:05



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haben alle Schlachttiere Corona und Arbeiter stecken sich dann an ? Oder waren das einfach zwei Herde zufällig verteilt und einer hats je eingeschleppt ?

von Ellert am 12.05.2020, 18:05



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Das Problem haben wir hier auch. Viele rumänische Mitarbeiter sind erkrankt, sie teilten sich noch ein Quartier mit anderen. Die, die keine Symptome zeigten, sind dann zu unseren Schlachthof geschickt worden und TADA! Haben alle anderen angesteckt. Beide Betriebe geschlossen. Die Infektionskette jetzt noch nachzuvollziehen ist unmöglich. Unsere Stadt und die Nachbarsstadt(aber anderer Kreis) sind nah dran, ein "Hot Spot" zu werden. Auch weil die Mitarbeiter weiterhin u.a. Einkaufen gehen, trotz Quarantäne Anordnung. Kam aber auch keiner auf die Idee, den Menschen mal in ihrer Sprache zu erklären, was Quarantäne heißt. Und ihnen zu helfen, also Einkäufe zu übernehmen. Und auch Westirgendwas ist ein Schlachthof in NRW(?), ähnliches Muster.

Mitglied inaktiv - 12.05.2020, 18:06



Antwort auf Beitrag von Ellert

Es gibt ja nun mal viele Symptom los/Symptomarm infizierte (Dunkelziffer), in den Schlachthöfen trifft das nur eben auf perfekte Gegebenheiten, um sich prima weiter zu verbreiten.

von Leewja am 12.05.2020, 18:06



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Lusiana oder ich? Wir haben keine Riesenschlachthöfe.

Mitglied inaktiv - 12.05.2020, 18:08



Antwort auf Beitrag von Ellert

Hier hat es einer zufällig eingeschleppt. Und durch die teilweise sehr engen Arbeitsbedingungen, den engen Unterkünften(wie Leewja schon schrieb) konnte sich das Virus hervorragend verbreiten. Dann die Sprachbarriere bzw. das Unverständnis, wieso sie plötzlich nicht mehr einkaufen dürfen und weiterhin draußen unterwegs waren. Zumindest war es hier so.

Mitglied inaktiv - 12.05.2020, 18:10



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Lusiana ist gemeint. Du hast doch nichts von Schlachthöfen geschrieben ;)

Mitglied inaktiv - 12.05.2020, 18:11



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Leewja kam mir zuvor, danke

Mitglied inaktiv - 12.05.2020, 18:15



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lusiana ist nicht mein liebes.

Mitglied inaktiv - 12.05.2020, 18:15



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Ich bin mir sehr sicher, dass es damit zusammenhängt, dass Schlachthöfe/fleischverarbeitende Betriebe sehr viele Arbeiter aus Osteuropa haben, die hier nicht fest mit ihren Familien wohnen, sondern sich vergleichsweise kleine Wohnungen mkt einer Küchen und einem Bad/WC mit mehreren teilen. Bei dem besonders betroffenen Betrieb hier in Ba-Wü ist die Rede davon, dass sich biszu 16 Leute eine Voerzimmerwohnung teilen.

von Sille74 am 12.05.2020, 18:16



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Ich habe aber das mit den Schlachthöfen geschrieben Und außerdem fand ich das richtig nett von dir, jetzt nicht mehr

Mitglied inaktiv - 12.05.2020, 18:23



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hier wird wohl vermehrt in den Gemeinschaftsunterkünften auch getestet wo Enge herrscht Asylunterkünfte etc Hier ist ja Spargelgegend und viele aus Polen am stechen, bisher gabs keine bekannten Ausbrüche die Menschen wissen ja eigentlich aus den Heimatländern um die Gefährlichkeit und Massnahmen dagmar

von Ellert am 12.05.2020, 18:29



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ich kann auch nett sein, aber du hast gestern um 17.45 wieder so ein bleeds USA Posting geschrieben, da hab ich echt lang überlegt, ob und wenn was ich dazu schreibe....

Mitglied inaktiv - 12.05.2020, 18:30



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Das rki möchte den R-Faktor "glätten", weil er nicht mehr sooo aussagekräftig ist, wenn Schlachthöfe in Massen betroffen sind. Hatte ich so ähnlich vor ein paar Tagen auch geschrieben, als es hier hieß, der R-Faktor ist so hoch wegen den Lockerungen. Und wenn große Flüchtlingsunterkünfte betroffen sind, auch nicht. Ich hoffe, das diese Ausbrüche bei den Unterkünften zum Nachdenken anregen, ob es so richtig ist, die Leute so schlecht unterzubringen, um billig ans Fleisch zu kommen. Vielleicht gibt es ja irgendwann Vorgaben, wie viel Platz ein Erntehelfer, Schlachthof Arbeiter oder Wanderarbeiter so braucht.

Mitglied inaktiv - 12.05.2020, 18:39



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mir kommt es echt so vor, als würde generell extrem "geglättet" werden, egal wo jetzt was hochflammt..... plausibel wären mir die zustände von Leiharbeitern....das KANN doch gar nicht gutgehen. aber mei, die leut sind froh, wenn sie überhaupt arbeit haben, so schliesst sich wieder der kreis.... wie beim Pflegepersonal.

Mitglied inaktiv - 12.05.2020, 18:44



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Dann muss ich mal gucken, weiß ich gar nicht

Mitglied inaktiv - 12.05.2020, 18:47



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Meinst du die Fakten? Oder meine Meinung dazu? Ich gucke heute abend noch mal rein, habe jetzt erst mal 2-3 Stunden was zu tun.

Mitglied inaktiv - 12.05.2020, 18:52



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du, kein stress, ist auch eigentlich gar nicht wichtig....

Mitglied inaktiv - 12.05.2020, 18:57



Antwort auf Beitrag von Ellert

Nein, in den allermeisten Fällen mieten die Betriebe leerstehende Häuser an und stecken dann so viele Arbeiter rein wie nur geht. 10-20 erwachsene Personen sind da normal. Haben hier auch gegenüber in der Straße so ein Haus. Da Sprachbarriere hängen die auch oft zusammen, man arbeitet zusammen, man lebt zusammen, man geht zusammen in Gruppen heimwärts. Allerdings arbeitet nicht jeder in der gleichen Abteilung oder Firma, weshalb da eine Person recht schnell streuen kann. Gleichzeitig sind da mitunter in den Häusern auch die untergebracht welche in die vernetzten Betriebe arbeiten. Hier steht morgens ein Bulli der holt die Werksarbeiter gemeinsam ab, für verschieden Betriebe. nachmittags werden sie wieder heim gebracht. Davon ab wechseln die Bewohner des öfteren. Manchmal ist auch der ein oder andere Monteur dabei. Oder einer der als Subunternehmer für den Bau geführt wird. Und die gehen nicht unbedingt zum Arzt. Den wer nicht arbeitet bekommt auch kein Geld. Also schleppt man sich auch krank zur Arbeit. Richtigerweise müsste es also heißen das es kein Problem der Fleischindustrie alleine ist, sondern der Industriezweige welche stark auf solche Werksarbeiter sprich Leiharbeiter setzen.

von Felica am 12.05.2020, 18:57



Antwort auf Beitrag von Ellert

Hilft aber halt nicht, wenn die Personen nicht getestet werden bzw. die Personen, die keine Symptome zeigten einfach "weitergereicht" werden an den nächsten Arbeitgeber. Statt das man dann eben ALLE unter Quarantäne stellt und eben dafür sorgt, dass Lebensmittel ect. gebracht werden. Die Asylbewerber wohnen da leider ebenfalls noch mit auf dem Gelände. Leider gehen die Menschen auch dann noch weiter arbeiten, wenn sie krank sind. Denn ohne Arbeit, kein Geld. Und das fehlt dann wieder für die Familie, die in Rumänien lebt. Schön ist was anderes...

Mitglied inaktiv - 12.05.2020, 18:58



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Genauso wie bei den Spargelstechern stellen die Betriebe die Unterkünfte für ihre Wanderarbeiter. Die Kosten für die Unterkunft werden dann direkt vom Lohn abgezogen, mitunter wohl ziemlich hohe Kosten. So lässt sich der Mindestlohn unterwandern..

von AliceBrownful am 12.05.2020, 19:00



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Und in der Postcoronazeit ist alles wieder vergessen.

Mitglied inaktiv - 12.05.2020, 19:03



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Mein Fehler Ich gelobe Besserung

Mitglied inaktiv - 12.05.2020, 19:17



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@zwergchen Bochum,Oer-Erkenschwick, Coesfeld

Mitglied inaktiv - 12.05.2020, 18:19



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Jetzt auch Kreis Borken

von albaconi am 12.05.2020, 18:49



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Hallo unser Landkreis ist seit fast einer Woche 0stellig Glückwunsch an Euch! viele Grüße

von RR am 12.05.2020, 18:22



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Selbst Hamburg hatte gestern nur 5. LG

von Maxikid am 12.05.2020, 18:23



Antwort auf Beitrag von RR

Fast 0 Stellung, wir holen Euch noch ein Das ist gut.

Mitglied inaktiv - 12.05.2020, 18:41



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Wir seit zwei Wochen

von janthu am 12.05.2020, 19:27



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Eyyy, Angeberin

Mitglied inaktiv - 12.05.2020, 19:30



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Glückwunsch Wir sind noch weit weg von einstellig. Und da riesen Fleischindustrie sehe ich da auch schwarz. Hier begrüßen es alle das die endlich verpflichtend getestet werden. Lange überfällig. Den das es da absolut keinen mit Corona gab glaubt niemand. Auch wenn der Firmeninhaber das natürlich in der Öffentlichkeit so sagt. Aber der sagt viel wenn der tag lang ist.

von Felica am 12.05.2020, 18:45



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Unser Landkreis hat schon seit Wochen kaum Neu infizierte. Zur Zeit sind 5 aktuell erkrankt. Insgesamt waren es keine 200 seit Beginn der Pandemie. Haben auch nur 2 Todesfälle, die mit covid in Zusammenhang stehen.

Mitglied inaktiv - 13.05.2020, 08:05



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Und der Nachbar-Landkreis ist sogar Corona-frei Trini

von Trini am 13.05.2020, 08:22