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Inzidenz über 200 in Bayern

Inzidenz über 200 in Bayern

kevome*

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Versteht jemand, wie das mit den Einschränkungen bei einer Inzidenz über 200 in Bayern praktisch gehandhabt werden soll? München ist ab Heute mit 202 leicht drüber. Ab Donnerstag gibt es jetzt Distanzunterricht. Und wenn morgen der Wert bei 199 liegt, dann dürfen sie Freitag wieder hin? Oder wie ist das angedacht? Zudem verstehe ich nicht, warum weiterhin mit zu niedrigen Einwohnerzahlen gerechnet wird. Die RKI Zahl, die z. B. die Einwohnerzahl Münchens um 70.000 zu gering annimmt, ist scheinbar verbindlich. Korrekt gerechnet wäre der Münchner Inzidenzwert 192.


magistra

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In München ist ab morgen bis zu den Weihnachtsferien Distanzunterricht ab Klasse 8. Ausnahme jeweils letzter Jahrgang.


lilly1211

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Die SZ schreibt ab Donnerstag. Woher hast du ab morgen?


magistra

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Heutiges Schreiben des Kultusministeriums, dass Maßnahmen ab Mi gelten. Unsere Schule hat Schüler*innen und Eltern heute darüber informiert. An Nachbarschule ebenso.


Mehtab

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Die Lehrkräfte an der Schule meiner Tochter müssen auch ständig beim Ministerium nachfragen, und haben dann den Stress alles zu organisieren und zu informieren. Das ist natürlich alles Zusatzarbeit. Es ist nur blöd, wenn die Lehrkräfte langsam auch angefressen sind, wenn sie dann alles schön vorbereiten für den Distanzunterricht, und die Schülerinnen schaffen es nicht, sich einzuloggen. Allerdings habe ich auch nicht ganz verstanden, dass ein Lehrer schon nach einem Tag die Eltern vom "Nichtvorhandensein ihrer Sprößlinge auf Mebis" informiert hat. Die Schülerinnen gingen davon aus, dass sie etwas mehr Freiheiten haben, wenn sie 14 Tage im Distanzunterricht sind. Wahrscheinlich stand es ihm einfach auch schon alles bis oben hin, und das Nichteinloggen hat dann das Fass zum Überlaufen gebracht. Ich weiß schon, ihr Lehrkräfte habt es wirklich nicht leicht, und das schon seit März.


IngeA

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Meine Kinder müssen sich im Distanzunterricht morgens früh um 8 auf MS-Teams einloggen zum Unterricht. Wann sie ihren mebis-Kram gemacht haben war ihre Sache. Bei meiner Ältesten war das dann auch schon mal mitten in der Nacht. Schon allein deshalb, weil man sich da problemlos einloggen konnte. LG Inge


kevome*

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Genauso läuft es bei uns auch. Im Distanzunterricht gibt es bei uns Unterricht nach Stundenplan. Da müssen sie um 8 bei Teams eingeloggt sein. Aktuell hoffe ich aber, dass es bei der Klasse meiner Tochter beim Präsenzunterricht bleibt.


lilly1211

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Also als es noch um den 3 Stufenplan ging, da war es so dass es immer für eine Woche galt. Egal ob es nur einen Tag drüber war. In meiner Stadt war an einem Dienstag damals über 35, dann wurde die Maskenpflicht für eine Woche angeordnet, obwohl die inzidenz bereits am nächsten Tag bei 28 war. Ich stelle es mir mit der 200 und dem Distanzunterricht auch so vor, man kann ja nicht jeden Tag neu anders entscheiden. Wobei - zuzutrauen wäre es dem Söder!


IngeA

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Antwort auf Beitrag von kevome*

Keine Ahnung. Meine Tochter hat erst die Info bekommen, dass vor Weihnachten keine Klausuren mehr geschrieben werden, dann, dass sie morgen nur für ihre Klausur noch in die Schule kommen sollen der Rest im Distanzunterrricht, dann kam eine email an die Schüler, dass das Wechselmodell praktiziert wird und dann eine Stunde drauf eine Mail an die Eltern, dass vollkommen auf Distanz umgestellt ist Das selbe an der Realschule vom Sohn (anderer Kreis): erst die Info Wechselmodell ab Di, nur für die Schulaufgabe soll Gruppe B noch reinkommen, dann email dass ab Mi Distanzunterricht. Den Schülern wurde gesagt Wechselmodell, falls nicht noch ne andere Info kommt. Ne Stunde später Durchsage für Distanzunterricht Dann kam die mail für Wechselmodell Danke lieber Herr Söder, klarer hätte man sich sicher nicht ausdrücken können, das ist man halt so gar nicht gewohnt in der Politik. LG Inge


lilly1211

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Ist das geil! Sorry!


IngeA

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Meine Tochter geht jetzt morgen wie im letzten Elternbrief gefordert in der 3. Std. zur Klausur und danach wieder heim. Mein Sohn bleibt morgen daheim, weil er Gruppe A ist und heute Schule hatte. Und dann schaun wir mal. Wahrscheinlich ist dann doch wieder alles anders.


kevome*

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Antwort auf Beitrag von IngeA

so ähnlich läuft es bei uns auch. Gestern Abend kam die Mail zum Wechselunterricht. Heute in der Schule sagte man den Kindern, dass die Klasse meiner Tochter eine Ausnahme ist, weil die 10te am Gymnasium zwar keine Abschlussklasse ist aber sie die MSA Prüfung mitschreiben. Dann heute NM die Mail kompletter Distanzunterricht ab Donnerstag und dabei keine Ausnahme. Jetzt vor 30 Minuten eine Sprachnachricht der Klassenlehrerin an die Kinder, dass sie doch eine Ausnahme sind und weiterhin 100% Präsenzunterricht haben Dazu noch die Info, dass die Französisch Schulaufgabe morgen geschrieben wird, weil jetzt Ausnahme, wo es gestern hieß, fällt wegen Wechselunterricht aus.


magistra

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Antwort auf Beitrag von kevome*

Das wirklich Geile ist ja, dass auch die Schulleitungen es meistens erst über die Presse erfahren... Deswegen ist ja überall Chaos.


Spirit

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Antwort auf Beitrag von kevome*

Es ist jetzt nur eine Vermutung, aber ich denke der muss dann 7 Tage in Folge unter 200 sein.


kevome*

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So etwas vermute ich ja auch. Wäre eigentlich in beide Richtungen gut. Dass die Maßnahmen auch erst ab 7 Tage über 200 oder extremen täglichen Steigerungsraten gelten. Solche einen Ausrutscher nach oben für wenige Tage, der sich auch ohne weitreichende Maßnahmen wieder runter ging, gab es doch schon häufiger


Sume76

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Antwort auf Beitrag von Spirit

In Bayern ist ab morgen Wechselunterricht ab Jgst. 8 unabhängig davon welche Inzidenz in einem Kreis herrscht. Über 200 gehen Jgst. ab 8 in den kompletten Distanzunterricht. Über 300 gibt es weitere Maßnahmen. So wurde das uns kommuniziert. Hier ist eine Inzidenz um 100 schon seit 2 Wochen. Trotzdem Wechselunterricht.


IngeA

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Blöd nur, dass viele Gemeinden so um die 200 rumpendeln. Mal ein Tag drüber, dann wieder drunter. Es ist wenig sinnvoll das jeden Tag zu ändern. LG Inge


fritzi3

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Dass es massive Ausreißer in der Inzidenz nach oben gibt, und dann ohne Maßnahmen die Inzidenz wieder sinkt, gab es, glaube ich, eher in kleineren Landkreisen. In München kann ich mich an einen Ausrutscher nach oben, der ohne Maßnahmen wieder runter ging, nicht erinnern. Vor dem Mini-Lockdown war die Inzidenz schon einmal kurz über 200. Dann kam aber eben der Mini-Lockdown und eine Woche Woche Schulferien. Das hat dann die Inzidenz auf 180-190 gedrückt.


luvi

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Antwort auf Beitrag von IngeA

Hallo, Bei uns hieß es, dass Distanzunterricht ab einem Wert von 200 ist, und das erst wieder geändert werden kann, wenn der Wert 7 Tage in Folge unter 200 ist. Weiter oben meinte jemand, dass man in kleineren Landkreisen leichter niedrigere Zahlen haben kann. Zumindest habe ich das so verstanden. Das gilt aber auch umgekehrt. Einige wenige Infizierte lassen den Inzidenzwert sprunghaft in die Höhe steigen. Und sofort ist man über 200, obwohl die Zahl der tatsächlich Infizierten weit darunter liegt. LG luvi


Mehtab

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Antwort auf Beitrag von luvi

Ja, das stimmt schon, aber ich frage mich, warum die Landeshauptstadt nie wirklich schön von hohen Zahlen runtergekommen ist. Natürlich waren im Sommer die Werte besser, aber nie wirklich gut, wie in "kleineren" Gebietskörperschaften. Die kommen schnell runter, wenn eine Infektionsquelle ausgetrocknet ist, während in München anscheinend dauerhaft ein hoher "Bodensatz" an Infizierten da war und auch nicht weggeht. Jetzt sind wir wieder über 200 mit all den Konsequenzen. Die Fahrschulen auch wieder geschlossen, d. h. vor dem 11. Januar geht da nichts mehr. Ich weiß nicht, wie lange meine Tochter noch für den Führerschein brauchen wird. Sie hangelt sich halt von Lock down zu Lock down. Dabei hätte sie die Weihnachtsferien so schön für Fahrstunden nutzen können, damit sie da endlich einmal weitergekommen wäre. Ich weiß, ich jammere hier auf hohem Niveau, aber nerven tut mich das schon alles. Im Wohnzimmer findet Klavierunterricht, Gitarrenunterricht und "Band" statt, und ich muss mich verziehen, um nicht zu stören. Nach einem Dreivierteljahr bin ich davon unterbegeistert, vor allem, weil ein Ende nicht in Sicht ist.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von kevome*

mich hat gestern um halb 4 die englischlehrerin angerufen, dass die Mädchen die für heute geplante Schulaufgabe NICHT schreiben und die a gruppen kommen dürfen. heute früh las ich dann distanzunterricht bis zu den Weihnachtsferien. alles schick, wir harren der dinge die da kommen, völlig jammerfrei.


Philo

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Antwort auf Beitrag von kevome*

Inzidenz ist wie erwartet hier in München über 200. Wie die letzten Male wird jetzt erst mal geschaut, ob sie wieder runter geht und wenn nicht, dann muss man halt mal zusammenkommen und Maßnahmen besprechen. Oder den Schwellwert für die kritische Inzidenz wieder erhöhen, gibt dann halt noch eine Farbe, der Farbkasten hat ja noch was zu bieten... War bislang immer so.


kevome*

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Antwort auf Beitrag von Philo

Stimmt doch gar nicht. Gestern war der Wert über 200 und gestern wurde auch der Distanzunterricht ab morgen bekannt gegeben. Das ist es doch gerade was mich stört, dass man bei einem einmaligen überschreiten sofort in Hektik verfällt und nicht mal 2-3 Tage anguckt, ob es jetzt ein Ausreißer war. Zudem würde ich es begrüßen, wenn gerade in München endlich mal mit der wirklichen Einwohnerzahl gerechnet würde und das RKI nicht auf alte Zahlen zurückgreifen würde. Dann wäre München nämlich gar nicht über 200


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von kevome*

ich weiß auch nicht, wo Philo wirklich wohnt, münchen kann es nicht sein, lk erst recht nicht! ein gutes hat die klassensperrung: schulische Quarantäne vorerst kaum mehr möglich! Dank an lilly, hatte ich gar nicht bedacht, weil an unserer schule eh noch nie ein fall war.


kevome*

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Dann könnte sie aber zumindest mal googeln bevor sie immer irgendwelche welche Halbwahrheiten über München hier rein schreibt


IngeA

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Antwort auf Beitrag von kevome*

09.12. Stadtkreis München 205,4 ? Das ist für mich über 200. Dass sie mit falscher Bevölkerungszahl rechnen stimmt, das sollte geändert werden, aber solange das nicht gemacht ist/ wird, zählen die Zahlen vom RKI Ohnehin kommen die Zahlen im RKI oft etwas verspätet und "geglättet" an, ist halt noch eine Meldestelle mehr dazwischen. Im Nov. hatten wir deutschlandweit z. T. Zahlen von 22 000/ 23 000. Lt. RKI aber immer unter 22 000. LG Inge


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von IngeA

Philo berichtete schon von über 200, als wir noch fröhlich bei 188 waren. 188< 200+, innit?


IngeA

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Ich verfolge hier nicht alle Streaks Heute ist es definitiv über 200 und gestern war sie auch bei 202 LG Inge


kevome*

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Antwort auf Beitrag von IngeA

Habe ich doch auch geschrieben, dass München laut RKI Zahlen seit gestern über 200 ist und die Maßnahmen wurden auch sofort umgesetzt. Distanzunterricht ab morgen, nächtliches Ausgangsverbot etc. Philo schrieb aber, dass keine Maßnahmen umgesetzt werden und das stimmt nicht Ärgerlich finde ich bei diesen Konsequenzen, dass das RKI es seit Sommer nicht schafft, die korrekten Einwohnerzahlen zu nutzen


IngeA

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Antwort auf Beitrag von kevome*

Ich wohne ja nicht direkt in München. Unser Landkreis veröffentlicht keine eigenen Zahlen mehr, weil es durch die Differenzen mit den Zahlen vom RKI immer wieder zu Verwirrung der Bevölkerung gekommen ist. Das ist die bequeme Lösung Die falschen Zahlen sind ne Frechheit, mich würde es nicht wundern wenn das bei uns genau so ist, die Einwohnerzahl des Landkreises wächst seint Jahren stark. LG Inge


fritzi3

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Antwort auf Beitrag von kevome*

Nach meiner Rechnung nutzt das RKI inzwischen die aktuellen einwohnerzahlen. Bei 4314 Fällen ind en letzten 7 Tagen, kommt man nur auf die errechnete Inzidenz, wenn man eine Einwohnerzahl von mehr als 1,56 Millionen als Grundlage nimmt, sonst wäre München schon bei einer Inzidenz von über 220.


kevome*

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Antwort auf Beitrag von fritzi3

Wie kommst Du auf 4314 Fällen in den letzten 7 Tagen? Laut RKI waren es in München 3049 Fälle in 7 Tagen und 1.484.226 Einwohner. Ich bin gerade zu blöd ein Bild vom Dashboard zu machen


fritzi3

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Antwort auf Beitrag von kevome*

Entschuldigung ich habe mich vertippt. Auf der Seite der Stadt München sind es 3214 für die letzten 7 Tage. Mit der Zahl vom RKI kommt man tatsächlich auf eine niedrigere Inzidenz. Allerdings habe ich mal eine Expertin - ich glaube, es war Frau Protzer - gehört, die erläutert hat, dass das RKI durch die Strategie, die nachgemeldeten Daten nicht am Tag der Nachmeldung einzurechnen, sondern am Tag, für den sie gemeldet werden, für die letzten Tage immer systematisch zu wenig Fälle ausweist und den Inzidenzwert (noch mehr aber der R-Wert) systematisch zu niedrig berechnet und nachträglich hochkorrigieren muss. Falls das stimmt (und dafür sprechen ja die höheren Zahlen auf der Seite der Stadt München), würden sich die beiden Fehler des RKI gegenseitig ausgleichen.