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Interessante Studie der AOK

Interessante Studie der AOK

Muts

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https://www.rnd.de/wirtschaft/corona-studie-der-aok-erzieher-und-betreuer-am-haufigsten-an-covid-19-erkrankt-4VWAN6I5JFBUZK7L3IL7ALV5WI.html Ich bin überrascht, dass Erzieher so viel häufiger betroffen sind als andere Berufsgruppen. ( Wobei die Zahlen der Studie sich auf die Zeit bis Oktober beziehen, die Pflegeberufe haben vielleicht inzwischen " aufgeholt".) Leider gibt es keine Überlegungen, wie man Erzieher besser schützen könnte. Masken sind " pädagogisch nicht erwünscht" oder - wie ich hier gelesen habe- sogar verboten. Hier hat eine Erzieherin vielen aus dieser Berufsgruppe aus dem Herzen gesprochen. https://www.brigitte.de/familie/mitfuehlen/corona-aktuell--brandbrief-einer-erzieherin---was-ist-mit-uns---12256246.html Mir geht es nicht besonders gut mit diesen neuen Erkenntnissen, obwohl ich mir immer bewusst war, dass wir ein großes Risiko haben. Unser Kiga wurde bisher verschont, aber im Umkreis hat es schon viele erwischt. Und die Kolleginnen sind zum Teil nach 3 Monaten immer noch nicht Arbeitsfähig! LG Muts


Salkinila

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Antwort auf Beitrag von Muts

Überrascht bin ich darüber nicht wirklich. Anders als z.B. Lehrer können Erzieher ja kaum Abstand zu den Kindern halten, die außerdem auch keine Masken tragen.


Einstein2.0

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Antwort auf Beitrag von Muts

In der Pflege weiß man mittlerweile dass man es mit Infizierten zu tun hat, die Patienten werden ja nun getestet. Man hat Material zum Schutz und muss das auch anwenden. Das können Erzieher nun mal nicht. Fatal, wie ich finde!


Möhrchen

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Antwort auf Beitrag von Einstein2.0

Und da dann immer noch zu behaupten, dass Kinder nicht so arg zum Infektionsgeschehen beitragen, passt dann ja auch nicht mehr. Aber vermutlich haben die sich alle im privaten Umfeld angesteckt


Felica

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Antwort auf Beitrag von Möhrchen

Bestimmt Die bösen Erzieher ziehen bestimmt durch die geschlossenen Kneipen und shisha-Bar, in der Hoffnung sich zu infizieren damit ihr Ruf endlich vernommen wird. Klagen sie ja nicht erst seit gestern an.


Finale

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Antwort auf Beitrag von Muts

In meiner Stadt waren die Kindergärten immer mehr betroffen als die Schulen. Ich kenne auch eine Mutter, die wollte ihr Kindergartenkind testen lassen und daraufhin vom Kindergarten und anderen Eltern massiv angegangen wurde, inkl. Anrufe zuhause, weil man Angst hatte, es könnten unliebsame Ergebnisse rauskommen.


miaandme

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Antwort auf Beitrag von Finale

DAS ist ja ein Unding! Aber so ticken manche wirklich.


memory

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Antwort auf Beitrag von Finale

Hier war ja jede 2. Schule betroffen. Da war dieses " ach, die paar Fälle, dass muss man nun erstmal nicht an die große Glocke hängen " am Anfang der Tenor des GA ( mittlerweile wissen ja alle , dass die völlig überfordert waren) Und dann hat es eine(r ) der Presse erzählt und die hat mal in den Schulen nachgehakt.....tztztz


Momvon3

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Antwort auf Beitrag von Muts

Das ist nun doch langsam schon oft genug zitiert worden. Eine Studie ist es ebenfalls nicht.


SybilleN

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Es war leider zu erwarten. Bei uns dürfen sich Erzieher/innen auch mit Masken schützen. Die Kinder, auch die kleinen scheint es nicht zu stören. Ich fände es ein Unding, wenn man erwartet, dass sie nichts tun dürfen, um sich zu schützen! Das Problem sind dabei nicht nur die Kinder sondern auch der enge ungeschützte Kontakt untereinander. Hier gab es auch einen größeren Ausbruch in einer Kita Anfang Dezember. 5 Leuze vom Personal, aber "nur" 2 Kinder (von 40) positiv getestet. Ursprung war ein Pflegeheim, in dem die Mutter einer Erzieherin sich infiziert hatte.


Charlie+Lola

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Erklärt man einem Kind das seine Erzieherin sich schützen muss weil sie sonst krank wird, aber das Kind selber halt nicht. Dann versteht das ein 3 Jähriger. Malst du lustige Gesichter auf die Masken wäre es sogar noch lustig. Kindern Grundstätzlich zu unterstellen sie hätten für sowas kein Verständnis und oder wären zu blöde dafür halte ich persönlich für pädagogischen Unfug.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Charlie+Lola

sicher verstehen sie das, denn sie kennen es nicht anders ,da sie seit einem jahr( sehr viel für ein kind) so groß werden...und dass ist das eigentlich traurige an der geschichte


SybilleN

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Antwort auf Beitrag von Charlie+Lola

Ich verstehe das auch nicht. Mein Kleiner kennt es gar nicht anders, als das alle eben Maske tragen. Ja, er fängt etwas später an zu sprechen, als meine anderen Kinder. Aber ob das jetzt an den Masken liegt?


ImvPP

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Antwort auf Beitrag von Charlie+Lola

Man muss das noch nichtmal mit dem Schutz erklären. Man erklärt ja Kleinkindern auch nicht, weshalb Erzieherinnen manchmal Brillen etc. tragen. Bin sonst kein Freund von "ist halt so", aber diesmal spricht echt nix dagegen.


Charlie+Lola

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aber was meinst du wie traurig das ist wenn dein Kind erstmal realisiert das woanders Kinder verhungern oder wir in Europa wissentlich Menschen im Schlamm verrotten und erfrieren lassen? Das ist traurig, aber nicht weil die Erzieherin eine bunte Maske auf hat.


Ellert

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Antwort auf Beitrag von ImvPP

eigentlich stören Kinder sich daran garnicht odr fragen denn Mama und Papa beim Einkaufen tragen ja auch welche eher fragen sie warum sie keine selbst bekommen


Einstein2.0

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Antwort auf Beitrag von Charlie+Lola

In einem Land, in dem sich Leute wochenlang wegen Liebeskummer psychiatrisch stationär behandeln lassen, werden die Nachkommen eben immer weicheiiger und haben dann eben ein MNS-Trauma! Komm doch nicht mit kleinen Flüchtlingen, die frieren und hungern und von Ratten angefressen werden, die sind schließlich selbst schuld!


Felica

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Antwort auf Beitrag von Charlie+Lola

Ich habe hier ein kleinkinf. Und das hat null Probleme mit Maske. Aktuell übt er sogar selbst indem er sich immer eine Maske vor das Gesicht hält. Das Lachen dabei zeigt deutlich wie sehr er leidet.


Muts

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Antwort auf Beitrag von Charlie+Lola

Man meint, die Kinder müssen Mimik sehen können und deswegen sollen die Erzieher keine Masken tragen.......


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Einstein2.0

Jetzt musste ich heulen ...alles so traurig da draußen in der weiten Welt


Meyla

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Antwort auf Beitrag von Muts

Was soll man damit jetzt genau anfangen? Alles schließen? Da hängen dann so einige systemrelevante Berufe dran, die nicht mehr abgedeckt werden können. Mehr als Masken stellen und regelmäßig testen kann man nicht machen. Bleiben die Kinder alle daheim fallen jede Menge Pfleger, Verkäufer und Ärzte weg. Wem ist damit geholfen?


Flirrengel

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Antwort auf Beitrag von Meyla

Man könnte die Gruppen verkleinern, man bräuchte mehr Räumlichkeiten und Personal - oder nur noch systemrelevante Arbeitsgruppen dürfen das Kind schicken.... Man könnte evtl. Wald- und Naturgruppen ausbauen - draussen wäre es besser. Es ist schwierig - aber die Träger haben alles so gelassen, wie es immer war - ich habe zum Glück gekündigt, nachdem im Juli und August klar war, dass der Erzieher kaum geschützt werden wird. Lieber weniger im Geldbeutel.


Meyla

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Antwort auf Beitrag von Flirrengel

Kann ich verstehen. Suche auch grade eine neue Stelle (Arztpraxis, Krankenkasse etc). Mich auf Station wieder kaputt machen lassen werde ich nicht, da bin ich raus. Dann lieber eine etwas schlechter bezahlte stelle + Nebenjob in unserem Büro. Was wir an Mitarbeitern offiziell sparen kann dann direkt bei uns bleiben.... In unserem BL sollen Waldkindergärten an 2025 verboten werden weil sie zu gefährlich wären.... hoffentlich überdenkt man das jetzt!


Ellert

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Antwort auf Beitrag von Meyla

oder was Gefährlicheres ?


Meyla

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Antwort auf Beitrag von Ellert

Also offiziell wäre der Wald zu gefährlich (Verletzungen) und.... Pass auf.... Kein Witz..:: Kinder in dicken Klamotten können sich schlecht bewegen und wären deshalb motorisch gefährdet, Schäden aus einem täglichen Aufenthalt in wettertauglicher Kleidung davon zu tragen. Also: jeder der sein Kind täglich raus schleift gefährdet es massiv! Schämt euch und setzt sie vor dem Fernseher!


kati1976

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Antwort auf Beitrag von Meyla

Na das ist ja mal eine bekloppte Begründung. Ich habe dann ja alles falsch gemacht weil ich mit meinen Kindern auch mit dicken Klamotten.


As

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Antwort auf Beitrag von Meyla

Wer hat denn da mal wieder eine "Studie" bezahlt? Das ist ja völlig dämlich.


Meyla

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Antwort auf Beitrag von As

Ich hab das auch nur erfahren weil eine Bekannte in so einer Einrichtung arbeitet. Wollte meine Tochter ursprünglich dort anmelden, hab’s dann aber gelassen. Man Hat zu dem auch noch Angst vor giftigen Pilzen und Tannenzapfen.... aber das ist alles erst ab 2025 lebensgefährlich. Im Moment gehts


Ellert

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Antwort auf Beitrag von Muts

Kein Schutz und keine Anerkennung... Hier im Landkreis haben alle Kitas regulär auf jeder kann sie bringen, ob in HO oder nicht Werte eine Woche über 300, nun langsam fallend, dennoch einiges über 200 Masken bei Erziehern würden auch die Kinder schützen, die Asteckung sehr wohl in die eigenen Familien tragen


Muts

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Antwort auf Beitrag von Ellert

Es gibt ja kein Infektionsgeschehen in den Kindergärten, weil man es nicht wahr haben will . Warum hat man denn die strikte Trennung der Gruppen? Damit im Ernstfall nicht eine ganze Kita schließen muss, wenn ein Coronafall festgestellt wird. Wir hatten bisher echt Glück- da wo ich arbeite, aber hier im Ort und im Nachbarort hat es die Einrichtungen getroffen- alle Erzieher der Gruppe, Kinder haben es mit heim getragen und Mama, Papa, Oma und Opa angesteckt, in der anderen Kita hat es ein Kind "mitgebracht" und die Erzieher und andere Kinder angesteckt- seit den Herbstferien nur Notbetrieb, weil die Erzieher zum Teil noch nicht wieder genesen sind. Aber Kinder werden nur selten getestet, also haben sie statistisch gesehen nur selten Corona. Ich denke dass da symptomfrei mancher Virus weiter gereicht wurde und irgendwann trifft es wieder jemanden, der erkrankt und keine Ahnung hat, wo er es her hat. Ich würde gern eine Maske tragen, aber das wird einfach nicht gern gesehen. Die Kinder hätten damit wahrscheinlich das Kleinste Problem! LG Muts


Philo

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Antwort auf Beitrag von Muts

2 Tage vor Weihnachten wurde bekannt, dass eine meiner Kolleginnen im KiGa, die als Köchin mit ALLEN Kolleginnen Kontakt hat, positiv getestet wurde. Die Verunsicherung war groß, alle gingen zum Testen - und keiner hatte sich angesteckt. Unser Hygienekonzept hat in diesem Fall funktioniert.


Btby

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Antwort auf Beitrag von Muts

Also erstens Mal ist das keine Studie! Zweitens fließen in das „Ergebnis“ Faktoren mit ein die völlig unerwähnt bleiben. Das ist auch eigentlich schon bekannt und ein alter Schuh. Aber einige fahren einfach auf Panik ab wie mir scheint.


Häsle

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Antwort auf Beitrag von Btby

Die Zahlen enthalten auch Verdachtsfälle ohne Nachweis. In meiner "Branche" haben sich bisher ca. 3,3% der Beschäftigten infiziert (angeblich nachgewiesen). Fast 40% davon seit dem 23.11. Was immer das bedeutet. Wir hatten bei einer Belegschaft von ca. 60 Mann 2 nachgewiesene Fälle.


Btby

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Antwort auf Beitrag von Häsle

Genau so sieht’s aus. Ich bin Erzieherin, ich hatte Symptome, hab mich krankschreiben lassen, Symptome waren nach drei Tagen weg, Glück gehabt, wieder zur Arbeit. Trotzdem fließt mein Krankschreiben mit in die „Studie“ ein. Weil sie im ZUSAMMENHANG mit Covid-19 steht. Hinzu kommt das die AOK es noch nicht mal für nötig befunden hat die Zahl der Krankschreibungen mit denen im Vorjahr zu vergleichen! Mein Kollege hat mit den Damen und Herren gesprochen. Fazit: Diese „Studie“ ist ein Flop


Feuerschweifin

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Antwort auf Beitrag von Muts

Es gibt doch durchsichtige MNS, wieso nimmt man nicht einfach die? Besser als nichts und die Kinder sehen die komplette Mimik.


Muts

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Antwort auf Beitrag von Feuerschweifin

weil genau die die Aerosole nicht zurück halten, also die der Erzieher gelangen in den Raum, die Erzieherin atmet die der Kinder ein. LG Muts


Feuerschweifin

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Antwort auf Beitrag von Muts

Auch die aus Stoff, die waschbar sind? Und selbst wenn, besser als nichts sind sie allemal, oder?


Johanna3

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Antwort auf Beitrag von Feuerschweifin

Kaum. Mit Stoffmasken schützt man eher andere. Hier sind diverse Träger aufgeschreckt. Die ErzieherInnen bekommen FFP2 Masken.


Estepona

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Wir wohnen im drittgrößten Kreis Deutschlands und wir hatten glaub ich 5 oder 7 betroffene Kitas. Mehr durch infizierte Erzieher als durch Kinder aber weder Erzieher noch die Kinder haben andere angesteckt.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Estepona

So wie beinallen gängigen Viruserkrankungen der letzten Jahrzehnte.


Jomol

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Antwort auf Beitrag von Muts

Ich bin kein bißchen überrascht, daß ErzieherInnen häufiger Erkältungen haben als andere Berufsgruppen. Zitat:"Gezählt wurden sowohl Krankschreibungen nach einer gesicherten Diagnose als auch wegen eines klinischen Verdachts ohne Virusnachweis." JedeR, die sich mit Erkältungssymptomen oder Durchfall krankschreiben ließ, konnte gezählt werden. Damit ist der Unterschied zu "Schreibtischtätern" nicht verwunderlich. Klar ist die Ansteckungsgefahr für alles mögliche höher für ErzieherInnen. Das ist doch nicht neu! Corona ist aber nicht das einzige Virus auf der Welt. Es gibt auch Influenza-, Rota-, Noro, Adeno-, Rhino-, Coxsackie-, RS-, Herpes-, Epstein-Barr- und viele, viele, viele andere Viren. Man kann an allen schwer krank werden. Ich will hier nichts verharmlosen, aber in KiTas tobt Covid19 eben viel weniger als die vorhin genannten Viren. Mir ist nicht klar, was diese Stimmungsmache soll. Von einer betroffenen Erzieherin kann ich es nachvollziehen, als "Studie" von einer Krankenkasse verstehe ich es nicht. Grüße, Jomol