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Interessante Idee...

Thema: Interessante Idee...

... würde aber wohl nur funktionieren, wenn Deutschland sich hermetisch abriegelt oder die ganze Welt mitmacht. Aber die Vorstellung ist natürlich schön. https://www.google.de/amp/s/www.berliner-zeitung.de/gesundheit-oekologie/berliner-forscher-wir-koennen-die-corona-pandemie-auch-ohne-impfstoff-stoppen-li.84154.amp

von AliceBrownful am 25.05.2020, 09:26



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... und wenn man, bis der Test ausgewertet ist, keinen Kontakt zu irgendwelchen anderen Menschen hat - was faktisch nicht klappen kann, weil immer irgendwer Hilfe benötigt (Pflege, ärztliche Versorgung, Babies stillen etc.). Aber man könnte zumindest einen großen Teil abdecken. LG sun

von sun1024 am 25.05.2020, 09:33



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Wäre gerade jetzt eine gute Gelegenheit, das auszuprobieren. Zumindest wäre es sinnvoll den Sommer dafür zu nutzen, wenn wir ab Herbst wieder normal leben wollen. Aber man bevorzugt ja lieber Reisen und vielleicht bringen ganz viele wieder das Virus mit, so wie es im Fasching schon war, dann stehen wir wieder am Anfang

Mitglied inaktiv - 25.05.2020, 10:24



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von Lola2501 am 25.05.2020, 11:57



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Ich kann den link nicht öffnen, warum auch immer. Kann mir jemand erklären um was es genau geht? Ihr dauert die Sache mit dem Impfstoff auch zu lange.

von Einstein2.0 am 25.05.2020, 10:52



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An sich einleuchtend, aber ich frage mich, ob das praktisch durchführbar wäre (schon allein in D). Da müssten ja dann 83 Millionen solcher Testpakete mehr oder weniger gleichzeitig versandt werden, es gäbe so ziemlich gleichzeitig einen gewaltigen Rücklauf. Wie soll das gehen? Das können doch auch nicht die Gesundheitsämter regeln und die Post auch nicht. Viele, v.a. ältere Menschen haben kein Handy, das einen Barcode scannen kann ... etc. Außerdem: gibt es denn inzwischen einen verlässlichen Test, für den es nur den Speichel braucht? Ich bezweifle, dass alle diesen Rachen- und Nasenabstrich selbständig richtig durchführen könnten. Und dass alle mehr oder weniger gleichzeitig in den Praxen und Teststellen auflaufen, kann ja auch nicht klappen. Klingt einfach und verlockend, aber ich persönlich halte es praktisch nicht für durchführbar.

von Sille74 am 25.05.2020, 11:02



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nach dem einmaligen testen nur wer wertet die Tests in den Laboren aus wer sorgt für wasser strom gast Lebensmittel ? Könnte keiner arbeiten gehen denn da trifft er ja wieder auf andere dagmar

von Ellert am 25.05.2020, 11:37



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Praktisch ist das unmöglich, da brennen uns die AKWs durch, es gibt kein Wasser, wenn es brennt, löscht niemand, Leute, die gepflegt werden müssen, sterben in ihren Exkrementen, keine Ver- und Entsorgung und die schwedische Armee besetzt Deutschland, weil die Gelegenheit so günstig ist. In den Ställen geht das Vieh elend zugrunde und 90 %der Bevölkerung kloppt sich zu Hause, weil es noch nicht einmal den "ARD-Brennpunkt" im TV gibt. Die Überlebenden sind völlig verstrahlt oder sterben an der Ruhr...

Mitglied inaktiv - 25.05.2020, 11:44



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etwas auszurotten ginge ja nur in dem man quasi nichts weitergeben kann was nutzen Tests wenn ich 1 Minute nachher mich an einem anstecke der im Laden neben mir stand, das kann ich ja nicht nachverfolgen ? Wie man an den Ansteckungen erkennt gibt es ja noch viele akut Kranke im Lande die nichts davon wissen denn absichtlich streut es ja keiner ich hätte gedacht die "Wir bleiben Daheim Aktion" hat es viel mehr verringert interessant wäre hier zu erkennen wer es wo und wie verteilt hat ob das beim Einkaufen war, bei der Arbeit oder beim heimlichen Treffen ? Solange es diese Apps nicht gibt wird man es eher nicht rausfinden dagmar

von Ellert am 25.05.2020, 12:13



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Ich glaube nicht an die Wunder-App.

Mitglied inaktiv - 25.05.2020, 12:15



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ich glaube an Gott aber der rettet mich da auch nicht Spass beiseite es wäre halt zumindest ein Ansatz nachzuverfolger wer wo in welcher Nähe war und die dann zu warnen wenn es funktioniert nicht mehr und nicht weniger dagmar

von Ellert am 25.05.2020, 12:19



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"etwas auszurotten ginge ja nur in dem man quasi nichts weitergeben kann was nutzen Tests wenn ich 1 Minute nachher mich an einem anstecke der im Laden neben mir stand, das kann ich ja nicht nachverfolgen ?" Na ja, aber deswegen schlägt der Prof. aus dem Artikel ja auch vor, dass zum einen für jeden ca. 5 Tests im Abstand von ca. 1 Woche erfolgen sollen und dass die Test-Sets mehr oder weniger gleichzeitig versandt werden. Letzteres geht m.E. nicht, rein logistisch.

von Sille74 am 25.05.2020, 12:22



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wenbn so ein Test über 100.- kostet wer soll das finanzieren und auch ne Woche ist ja nicht alles wenn 2 Wochen Inkubationszeit ist die Idee ist sicher gut aber machbar ? dagmar

von Ellert am 25.05.2020, 12:26



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Wenn es wirklich gehen könnte, wären die Kosten vielleicht im Endergebnis geringer als die Kosten für die ganzen Hilfspakete, für Arbeitslosengeld, für Kurzarbeitergeld etc. Dazu noch Verluste an Steuereinnahmen etc.. Und ich vermute mal, wenn es dann wirklich diese riesigen "Testmaschinen" gäbe, würden die Tests an sich billiger Wegen der Inkubationszeit gäbe es ja die Testreihe für jeden von 5 Tests. Außerdem müssten alle fast gleichzeitig ihr Testset bekommen und testen. Und das halte ich, wie gesagt, einfach logistisch nicht für machbar.

von Sille74 am 25.05.2020, 12:40



Antwort auf Beitrag von Sille74

Hallo, beim Testen kann so viel falsch gehen... wobei es alleine genauso gut geht, wie wenn es jemand anderes übernimmt - wenn man eine gute Anleitung dabei hat. Trotzdem - nicht jeder kann das vermutlich umsetzen. Außerdem gibt es eine ganze Reihe Leute, die sich ungerne testen lassen möchten, auch nicht vorsorglich... die würden da nicht mit machen (merkt ja auch keiner, wenn man den Abstrich nicht korrekt durchführt). Anderes Problem: die Proben sollten bei 4 Grad gekühlt ins Labor transportiert werden innerhalb 72 Stunden (möglichst schneller natürlich) ... wer kriegt das hin ? Der Test zeigt echt nur positiv an wenige Tage vor Symptombeginn und dann während der Symptome - sonst nicht - also man müsste dauernd testen... alle zwei Tage oder so... Ich würde den Sinn dahinter also nicht verstehen. Denn wenn z.B. eine Arzthelferin oder Altenpflegerin dann positiv wäre, dürfte/müsste diese ja weiterhin arbeiten und das Haus verlassen- das mit der Quarantäne gilt ja nicht für alle und wäre auch nicht kontrollierbar... Oder alles schließen für 14 Tage - dann aber auch die Krankenhäuser, Stromversorgung - dann hätten einige den gewünschten Lockdown. Sobald einer raus geht zum Arbeiten, passt es ja sonst wieder nicht... Also auch keine gute Idee... Lg, Lore

von Loretta1 am 25.05.2020, 13:22



Antwort auf Beitrag von Ellert

...das Mobiltelefon immer brav "am Mann" hat. Und das macht man nicht beim "illegalen" Treffen mit Kumpels, aber man darf es auch oft nicht dabei haben bei der Arbeit oder man vergisst es schlicht und ergreifend, wenn man zum Shoppen oder Essen geht. Dann müsste man schon alle Leute chippen. Und, was bringt das dann? Noch viel mehr Menschen müssen ungetestet 14 Tage zu Hause hocken, weil sie mal an einem vorbei gegangen sind, der an einem vorbei gegangen ist, der mit einem beim Friseur saß, der infiziert ist. Trini

von Trini am 25.05.2020, 13:41



Antwort auf Beitrag von Trini

So sieht es aus und es ist auch nicht verpflichtend, ein internetfähiges Handy mit sich zu führen. Was ist mit den Kindern? Wer richtet das Smartphone ein für Leute, die sich damit noch nie beschäftigt haben? Alte Leute zum Beispiel. Meine Schwiegereltern haben nur Handys, kein Internet. Sind diese Leute dann für immer "raus" aus der Gesellschaft? Menschen mit anderen Beeinträchtigen? Kann ich die Mehrkosten von der Steuer absetzen? Wird das Kindergeld für den Vertrag erhöht? Was ist, wenn ich mich in den weißen Flecken auf der Mobilfunkkarte aufhalte? Freiwillig, okay, aber verpflichtend? Nein

Mitglied inaktiv - 25.05.2020, 13:57



Antwort auf Beitrag von Loretta1

Ja, eben! Wie soll das alles gehen? Da müsste JEDER mitmachen und das auch noch ganz korrekt und alle gleichzeitig... Das klappt nie! Ich glaube halt, dass es schon am gleichzeitigen Verschicken an alle scheitern würde... Wie soll schon das geleistet werden? Und dann das korrekte Testen, der Rückversand etc. Dafür, dass möglichst keiner mit einer Infektion durchs Raster fällt, soll wohl sorgen, dass man sich 5x im Abstand von jeweils einer Woche testen soll. Ich glaube schon, dass alle positiv Getesteten in Quarantäne müssten so wie jetzt ja auch schon. Symptomlos positiv getestete Alten- und Krankenpfleger und Ärzte müssen das ja jetzt natürlich auch. Sie dürfen allerdings mit eh schon Infizierten, also auf der Corona-Isolierstation, sonst nirgends, unter den normalen Sicherheitsvorkehrungen, arbeiten, so jedenfalls mein Kenntnisstand. Aber ob sich da jemand schert, wie die zur Arbeit kommen und ob da nicht der/die ein oder andere doch einen kleinen Abstecher in ein Geschäft macht, wenn keine Symptome da sind... Kontaktperson könnte man nach dem Konzept jedenfalls nicht alle in Quarantäne schicken, das wären zu viele in Quarantäne sonst. Jedenfalls: der Plan scheint mir praktisch nicht umsetzbar.

von Sille74 am 25.05.2020, 17:52



Antwort auf Beitrag von AliceBrownful

Das würde aber voraussetzten, dass jeder einzelne Bürger das Spiel mitmacht und klare Verantwortlichkeiten vergeben werden für Menschen, die sich nicht selbst testen können. Dass jeder noch dazu kapiert, wie es richtig geht und es auch ernst nimmt. Das würde auch voraussetzen, dass jeder bereit ist, seine Probe fristgemäß an die richtige Adresse zu schicken. Niemand dürfte durchs Raster fallen. Es würde außerdem voraussetzen, dass jeglicher Kontakt nach außen ( grenzüberschreitend) im Zeitraum des Testens nicht möglich ist. Was in einigen Branchen große Einschränkungen ( Lebensmittellogistik z.B.) sicher zu enormen Einschränkungen führen würde, ein weiterer kleiner Lockdown für einige. ( Reisebranche z.B.) Kaum vorstellbar ist für mich, wie Menschen, die das Coronavirus gar nicht als Problem sehen, von so einem Aufriss überzeugt werden könnten. Außerdem ist der Zeitpunkt zur Publikation so einer Idee denkbar schlecht gewählt. Gerade sind die Neuinfektionen so gering, dass die wenigsten Leute das Anschieben solch einer gigantischen -und nicht gerade billigen-Testmaschinerie befürworten würden. Das würde vielleicht anders aussehen, wenn ein zweiter Lockdown absehbar wäre. Die Idee ist in der Theorie nachvollziehbar. Ich glaube aber nicht, dass sie in der Praxis umsetzbar wäre.

von As am 25.05.2020, 14:41