SybilleN
Wie hoch schätzt ihr das Infektionsrisiko beim Einkaufen (Supermarkt) ein? Ein Freund von mir arbeitet im Supermarkt, hatte aber schon Covid19. Er erzählt immer wieder so Storys am Telefon, nach denen ich mir ziemlich sicher bin, dass man sich durchaus trotz eigener Maske das Virus im Supermarkt holen kann. Die Hofläden bei uns in der Umgebung haben einen starken Umsatzzuwachs, weil man da eben gut auf Abstand einkaufen kann. Aber eben nicht alles. Eigentlich ist der Weg zur Arbeit derzeit leerer als der Supermarkt beim Wocheneinkauf. Und für den Einkauf brauche ich ca. 1 Stunde. Ich überlege, ob es sicherer ist, häufiger und dafür kürzer einzukaufen oder seltener und dafür länger? https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.supermarkt-optiker-und-co-so-hoch-ist-das-corona-ansteckungsrisiko.384070c2-3b69-408e-8012-d0cdead1a8eb.html
Ich finde es schwierig. Ich geh meistens einkaufen, wenn nicht viel los ist. Es gab schon Momente, da bin ich wieder ohne einkaufen nach Hause gefahren. Einfach, weil es mir zu voll war. Direkt nach dem Einkauf wasch ich mir auch immer die Hände. Im Auto desinfiziere ich mir noch die Hände. Ob es mich schützt, ich hoffe es
Hier genauso, auch wenn ich mittlerweile ja schon Corona hatte: Ich kaufe ein wenn nicht viel los ist. Wenn mir zu voll ist kaufe ich woanders ein oder ich kaufe wann anders ein. LG Inge
hier ist es nicht voll. Ich hab eine Maske und stehe nie lange neben einer fremden Person. An den Kassen ist Abstand. Ich komme zügig durch den Laden. Discounter meide ich. Ich schätze mein Risiko als nur Einkäufer mit sehr gering ein.
Was ist denn kein Discounter? Wir haben hier Lidl, Aldi, Netto (das sind auf jeden Fall welche), Anssonsten noch Rewe, das ist doch eigentich auch einer, oder? Mehr gibt es hier nicht!
Schenke, Kaufland, marktkauf, Real, Edeka, k&k
Discounter: Lidl, Aldi und Netto ..... kein Discounter: Rewe, Edeka, Kaufland .....
Also bei uns ist der böse Discounter leerer als kaufland und rewe. Wieso soll das Risiko dort dann höher sein?
Hamma nich...
Ich dachte Rewe gehört mittlerweile auch dazu, allerdings ist der bei uns mit am vollsten mit den engsten Gängen, daher geh ich da z.Zt. sogar mit am ungernsten hin.
Discounter sind hier voller. Vor allem von Handwerkern belagert, die sich im Bäcker-SB-Regal bedienen, Cola dazu - Kasse. Ohne Wagen und Abstand ist so lala. Ich versuche das zu meiden.
aber der Laden eben leer.
Mit gut sitzender FFP2 und entsprechender Handhygiene sehe ich da wenig Risiko. Ohne würde ich aktuell nicht einkaufen gehen. Es gibt kleine Märkte, die ziemlich stickig und scglecht belüftet sind. Und leider viele Menschen, die Masken so tragen, dass sie wenig bringen.
Ich gehe zu Zeiten einkaufen, in denen wenig Leute im Supermarkt sind. Ich gehe zügig und achte auf Abstand, ich bin selten länger als 20 Min im Supermarkt. Und ich trage eine FFP2 Maske. Im Auto desinfiziere ich mir die Hände und sobald ich zu Hause bin, wasche ich mir die Hände. Eine Garantie ist das alles nicht, aber ich glaube mein Risiko ist nicht so hoch.
Ich glaube, das weiß keiner, weil man das ja wirklich nicht so einfach feststellen kann. Ein gewisses Risiko sehe ich da schon, wenn der Markt nicht auf Einhaltung der Regeln achten. Gsd ist es inzwischen ja verboten, nur mit Visir einkaufen zu gehen und alle tragen Masken. Da fühle ich mich etwas besser geschützt... Aber wenn ich zB sehe, dass max. die Hälfte der Kunden die Einkaufswagen desinifiziert und auch max. die Hälfte der Kunden nur das Handdesinfektionsmittel am Eingang benutzt, dann ist doch klar, dass da Keime verbreitet werden. Ich muss gestehen, ich kaufe jetzt lieber abgepacktes Obst und Gemüse, da weiß ich, dass das nicht zig Leute vor mir angefasst haben. Gerade bei Obst, dass man ungekocht ist... Ob man beim Waschen nämlich wirklich alle Viren los wird`? Ich versuche jetzt, so selten wie möglich loszugehen. Mache Mo oder Di einen Großeinkauf für die ganze Woche und kaufe am Freitag nur noch frische Dinge wie Gemüse und Obst und Frischfleisch nach, was sich halt nicht so lange hält... Das ist eine Umstellung gewesen, weil man am WE dann schon das Essen für die ganze Woche planen muss, aber funktioniert gut. Was mcih nervt ist allerdings, dass ich dann immer meinen Großeinkauf alleine durch den Laden schieben und rund um mich herum viele Leute mit der ganzen Familie einkaufen gehen und nur 2 Teile kaufen (aber 3 Einkaufswagen mitnehmen müssen), weil die scheinbar einen Ausflug zum Supermarkt machen aus Langeweile... Nervt... Und Maskenpflicht auf dem Parkplatz wird auch großzügig igonriert.
Ja ich denke auch, dass es dort ein Infektionsrisiko gibt. Man sieht zu viele Kunden und Mitarbeiter mit schlecht sitzenden oder falsch getragenen Masken. Abstand ist oft nicht möglich bzw wird halt einfach nicht eingehalten. Ich mache meinen Wocheneinkauf Samstag früh, da ist nicht so viel los und es haben noch nicht so viele hustende Kunden durch den Paprika sortiert ( Du weisst, was ich meine.... eine Kiste Paprika, einer schöner als der andere, und da müssen Leute wirklich jedes anpacken und können sich nicht entscheiden ). Zwischendurch hopse ich auch mal für einen kleinen Einkauf los, aber dann meist mittags oder spät abends. Nach dem Einkauf gut Hände waschen und einmal desinfizieren mache ich auch.
Ich geh immer Vormittags einkaufen, wo es recht human ist. Ich kann mich eigentlich nicht beschweren. Es ist nicht rappelvoll, aber auch nicht leer. Man kommt gut und entspannt ohne Stress durch. Wägen sind auch immernoch on mass da. Ich gehe wenn ich Kleinigkeiten brauche zum Lidl ums Eck und der Wocheneinkauf wird bei Kaufland erledigt.
Hab mich schon öfter gefragt, warum die Verkäufer als Eigenschutz keine FFP2 Maske tragen. Ich persönlich finde dort das Risiko erhöht. Nach dem Einkauf im Auto Hände desinfizieren und Zuhause gut waschen.
Rewe abholservice. Rein, am abholcounter holen, zahlen, raus. Keine 5 Minuten.
Inwiefern eine selbstgenähte Stoffmaske schützt, ist ja eh fraglich. In einem großen Supermarkt habe ich keine Bedenken, höchstens beim Schlange stehen an der Kasse. Wenn jedoch die Abstandsregeln eingehalten werden, finde ich das (auch ohne Corona) sehr angenehm und mache mir da nicht so viel Gedanken. Letztendlich gehe ich dank Corona deutlich weniger einkaufen, dafür geplanter und das ist schon extrem entschleunigend. Außerdem kann man sich überall infizieren, an der Tanke, beim Geld abheben, beim privaten Treffen, im Büro, usw.
Im Supermarkt ehrlich gesagt geringer als im kleinen Hofladen. Schon wegen der Grösse der Ladenfläche und wegen der Lüftung. Verweildauer spielt auch eine Rolle. Wer länger braucht weil einkauf zu Stosszeiten oder viel an der Frischetheke kauft und entsprechend dort Zeit verbringt dürfte ein größeres Risiko haben wie jemand der in 5min durch ist.
Die Hofläden hier verkaufen entweder am Eingang / Tresen, so dass man eben im Hof Schlange steht oder in der großen Halle und Bestellungen abholen. Aber es dürfen nur 2 Kunden rein. Die anderen müssen draußen warten. Da klappt es sehr gut mit AHA, scheint ein anderes Klientel zu sein.
Oder andere Größen. Viele hofläden haben ja nur extrem kleine Räume und ein paar Produkte. Der wo ich kaufe hat wie gesagt vollsortiment, da kann man den kompletten Einkauf machen. Unterschied zum Supermarkt, er führt nur Bio, Laden ist auf einem Bauernhof und sie machen auch viel selbst bzw verkaufen eigenes Gemüse und Fleisch.
Also ich schätze das Risiko auch sehr gering ein - für mich! Ich brauche selbst für meinen 2-Wochen-Einkauf keine 30 Minuten. Ich weiß wie mein Supermarkt eingeräumt ist und schreibe meinen Einkaufszettel so, daß ich von A bis z durchlaufe. Ohne Stress Mein Metzger ist ab 17 Uhr verwaist, ich gehe dann eben zwischen 17 und 18 Uhr. Das ist aber nicht nur seit Corona so, das mache ich schon immer. Ich hasse einkaufen ;-) Ich bin auch so froh, daß mein Drogeriemarkt jetzt anbietet, Sachen Online zu bestellen, per Paypal zu bezahlen und drei Stunden später nur abzuholen. Klappt wunderbar.
...vor ca 2 Wochen.: Ein älterer Herr steht vor den Bananen, zieht seine Maske runter , nimmt die Rolle mit den Verpackungstüten, leckt über die Finger, nimmt die Bananen und steckt sie in die Tüte. Ich spreche ihn an, sage das sein Verhalten gar nicht geht - er kommt ohne Maske auf mich zu, will mir sagen dass er die Tüte ja so nicht auseinander bekommt. Ich gehe zurück und sage ihm dass er endlich seine scheiß Maske wieder aufsetzen soll und sich von mir entfernen soll. Er wird ungehalten und beschimpft mich, ein anderer Kunde pflichtet ihm bei und sagt er " solle die Olle doch reden lassen ". Eine andere Kundin informiert die securiti , die vorm Markt steht. Dieser sagt , da der Mann die Maske jetzt wieder tragen würde könne er nichts machen. Mitarbeiter vom Markt haben resigniert, weil es täglich mehrfach solcher Vorfälle gibt ...wundert einem da noch was ?
Klar ist sein Verhalten nicht ok, aber wie DU mit ihm geredest hast, auch nicht.
Bevor ich mich selbst in Gefahr begebe und andere darauf anquatsche, was sie zu tun und zu lassen haben, mache ich um solche Leute lieber einen Bogen. Prinzipiell. Egal bei welchem „Delikt“. Ob jemand seine Maske trägt oder nicht, ist mir mittlerweile Lachs. Ich trage sie, weil ich es muss, trage sie vernünftig. Was mich nur richtig anbricht, ist das Geschimpfe auf die jungen Leute - dabei sind es meist die älteren, die sie eben nicht richtig tragen.
Nein! Und ich lache inzwischen wenn ich hier lese die Läden sollten darauf achten. Verkäufer denen ihr Leben lieb ist werden einen Teufel tun und noch was sagen. Mein Stammhändler hat etwa 150qm Ladenfläche. Vollsortiment, hofladen mit Theken. Auch nach fast einem Jahr sind 2/3 aller Leute unfähig die einfachsten Regeln beim Einkauf zu beachten. Laden hat ca 20 Einkaufswagen, egal wann man kommt, es ist selten leer. Die Leute schlürfen in aller Gemütlichkeit durch den Laden. Beschweren sich das probieren nicvt mehr ist, das behälter nicht mitgebracht werden dürfen. Gemüse und Obst wird durch die Reihe bezazscht, obwohl schilder hängen das man das nicht machen soll. Schlange vor der Theke weil Kunde 2 Scheiben Gouda haben will, 2 Scheiben Emmentaler, 1 Stück Brie, dann noch je 2 Scheiben von 5 Kräuterkäse usw. Dazwischen wird dann schwätzchen gehalten. Oder Kunde gibt Bestellung ab, rennt dann weg um beim Brot weiterzumachen. Dann läuft die verkäuferin erst einmal hinter den Kunden her. Oder an der Kasse fällt dem Kunden dann ein er hat noch was vergessen, also wartet alles noch mal eine runde. Natürlich muss man sich noch Coffee to go bestellen, natürlich erst an der Kasse und dann fängt das kramen nach dem Geld an. Personal dort tut mir nur noch extrem leid. Vom Geräuschpegel mal abgesehen. Den in die Maske nuschelnde Kunden versteht man kaum, es muss dauern nachgefragt werden.
...ich hätte ihm auch sein Köpfchen tätscheln können und sagen wie gut ich doch verstehe dass er sich nicht an die kleinsten Regeln halten kann.
Mein Mann arbeitet in Einzelhandel und sagt das er im letzten Jahr öfter beschimpft oder körperlich angegangen wurde, als in den 20jahren zuvor insgesamt. Neulich schrie ihm ein Pärchen "Wi**ser" entgegen weil er ihnen das Brot nicht schneiden wollte. Dürfen sie nicht. Müssen die Kunden an der Maschine selbst machen (eigentlich schon immer, aber sonst helfen sie natürlich gerne). Mittlerweile überlegt er sich auch zweimal ob er was sagt.
In "meinem" Supermarkt haben sie von Anfang an die Leute sehr bestimmt auf Fehlverhalten angesprochen und tun das auch immer noch. Und die Leute reagieren auch drauf. Es ist einfach klar, dass das seitens der Marktleitung nicht geduldet wird. Ich kann mir vorstellen, dass einige Leute deswegen da nicht mehr einkaufen, ich denke aber auch, dass einige Leute gerade deswegen jetzt vermehrt da einkaufen. Es hängt also im Enddefekt davon ab, ob die Marktleitung das durchsetzen will oder nicht. LG Inge
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Wo kauft Ihr ein?
Ich hab das Beschriebene noch nie erlebt, ob mit oder ohne Corona.
Bisher in einem Jahr Corona - er jährt sich ja nun - ganz selten „Jnter-der-Nase-Maskenträger“ und nur 1x einen der unter dem Kinn trug. Ansonsten trägt hier 99,9% ordentlich MNS. Ich kenne auch nur rigorose Verkäufer(innen). Keine Maske, zu viel im Laden .... bitte raus gehen.
So etwas erzählt mir der Freund eben auch. Also sowohl Kunden, die unfreundlich/aggressiv sind also auch sehr viele, die die AHA-Regeln grob missachten.
Da möchte ich auch gern einkaufen gehen. Bin schon fast ein wenig neidisch auf dich ![]()
Du bist ja krass drauf... warum gehst du nicht einfach von diesem Mann weg oder wartest, bis er von den Bananen weg ist, wenn du unbedingt auch welche kaufen musst ? Wenn du ihn so angesprochen hast, wie du hier schreibst, fände ich das auch sehr, sehr unhöflich. Und gut, dass andere dich darauf hingewiesen haben ! Bist ja nicht die Laden-Polizei ! Erst einmal bei sich selbst nachsehen ob alles wirklich TOP ist - dann nach anderen sehen. Normalerweise hat man selbst so viele Fehler, dass man andere nicht maßregeln muss ;-) Lg, Lore
Warum kaufst Du da ein?
Wenn es geht, weiche ich auch aus, die allermeisten sind auch so, höflich, vorsichtig. Wenn man jedoch nicht mehr ausweichen kann, dann sage ich auch etwas. Erst ruhig, bestimmt und höflich, dann aber auch deutlicher, wenn man das ignorieren will. Wirklich deutlich. Da wäre ich auch ohne Abstandsregelung deutlich geworden,vweil ich Sorge hatte, geklaut zu werden.
auf meinen Aldi hier lasse ich nix kommen. Mochte viele Verkäufer vor der Pandemie nicht weil sie sehr schroff waren im Umgang mit den Kunden. Aber jetzt liebe ich ihn. Da zieht keiner die Maske runter oder läuft mal eben so durch.
Ich seh jetzt nicht wirklich, dass Du die Welt zu einem sichereren Ort gemacht hast durch das Anzetteln dieser Diskussion. Vom Tonfall abgesehen - aber da haben sich die Richtigen getroffen.
Schwierig. Ich gehe seit corona da ist immer allein einkaufen. Erst zum Aldi, dann zum Edeka. Fleisch/Wurst beim „dorfschlachter“. Bis jetzt habe ich noch kein corona (wissentlich) gehabt. Ich habe die „normalen“ stoffmasken von Van laack und eine selbst genähte. Ich desinfiziere mir die Handy sobald ich im Auto sitze und wasche sie mir dann zu Hause. Ich halte Abstand zu anderen Personen, gehe einen Gang weiter wenn der andere „besetzt“ ist und kaufe meist so zwischen 11 und 13 Uhr ein. Da sind nicht so viele unterwegs.
ich geh samstags morgens um 7:00 Uhr einkaufen, da machen die grad auf, für den Wocheneinkauf benötige ich 30 Minuten. Die Einkaufsliste ist so geschrieben, dass ich nach Kategorien sortiert haben, also erst Obst, dann Milchprodukte, dann Trockenzutaten, abschließend TK. Meist bin ich fast allein im Supermarkt und minimiere so hoffentlich das Ansteckungsrisiko.
Der Schutz im Supermarkt ist genaugenommen Lückenhaft. 1. Abstände einhalten ist nicht unbedingt jedemanns Sache. 2. Eine MNB ist primär ein Instrument um andere zu schützen (auch wenn es zum gewissen Grad auch einen selber Schützt). Somit erhöht jeder andere, der aus welchen Gründen auch immer, ohne Maske im Supermarkt unterwegs ist letztlich die anderen Kunden.
Ich möchte mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich schätze das Risiko nicht so hoch ein, sofern man sich mit den Händen nicht ständig ins Gesicht tatscht (Schleimhäute). Wenn ich nach dem Einkauf noch einen Zwischenweg habe, benutze ich aber Desinfektionsmittel. An Wasser und Seife kommt man unterwegs ja schwer ran. Wenn ich direkt nach Hause gehe, wasche ich mir zu Hause nur noch die Hände.
Ich gehe lieber seltener. Einmal die Woche im Supermarkt, einmal zum Schlachter und was wir zwischendurch noch brauchen im kleinen Edeka - das ist aber höchstens nochmal ein Salatkopf oder Äpfel, kommt selten vor. Ich kann mir die Zeiten nicht frei aussuchen, in denen ich einkaufen gehe. Entweder gleich um 7 Uhr, wenn sie aufmachen, dann liegen die Einkäufe aber den ganzen Tag im Auto. Oder dann wieder ab 16 - 17 Uhr, dann ist es aber nicht unbedingt leer. Witzigerweise sehe ich immer die gleichen Leute, es scheinen bei uns viele feste Einkaufszeiten zu haben.
Ich halte das Risiko, sich dort anzustecken für gering. Zumindest in den Märkten, in denen ich unterwegs bin. Aldi, Rewe....alles Läden mit großer Fläche, in denen man gut Abstand halten kann. Hab hier auch noch keine Begegnungen gehabt mit Maskenverweigerern, oder sonstigen Pöblern. Recht zivilisiert hier. Könnte allerdings auch ein Stadt/Land Phänomen sein. Meine Schwester arbeitet in der Stadt im Verkauf und die ist komplett bedient. Kundschaft die absichtlich ohne Maske auftaucht mit einer agressiven Grundstimmung, die eigentlich nur auf eines aus ist.....Stunk ! Abstand ? brauchen die nicht halten, watt soll der Blödsinn ? Was die mir berichtet kenne ich von hier überhaupt nicht. Im übrigen glaube ich nicht dran, dass der Supermarkt, generell das Einkaufen eine solch große Gefahr darstellt. Wir standen sen Sommer über zahlenmäßig wirklich gut da. Und alle Läden hatten offen, in den Fußgängerzonen tobte das Leben. Da hätten doch die Zahlen viel höher sein müssen ???
Lieben Dank für eure Antworten! Scheinbar ist es ja sehr unterschiedlich, das Einkaufen im Supermarkt. Da man derzeit ja besser ohne Kinder einkaufen geht, aber sowohl mein Mann als auch ich arbeiten, ist die Uhrzeit-Auswahl begrenzt. Umso mehr, als man ja um 20h zu Hause sein muss. Und noch mehr, wenn man Gemüse und Obst braucht, das dann ein paar Tage noch halten soll. Also war ich jetzt meist auch Samstag um kurz nach 7 im Supermarkt. Aber es war dann bald sehr voll, so dass man kaum Abstand halten konnte. Da um die Uhrzeit noch fleißig eingeräumt wird, sind dann auch nicht alle Waren da und man muss ein paar Minuten noch einen Anlauf starten. So kommt dann schnell mal ne Stunde zustande.
Ich kaufe fast nur im Bioladen ein. Die Leute scheinen mir dort überlegter einzukaufen und es gibt deutlich weniger Gedränge als im Supermarkt. Manchmal lassen wir auch ausliefern. Praktisch finde ich auch die Regiomaten.
Mein persönliches Risiko schätze ich als gering ein. Ich gehe grundsätzlich morgens um 8 Uhr, zw. 7.30. Schnappe mir einen Einkaufswagen und arbeite meine Liste zügig ab, halte Abstand so gut es geht. Oft liegt es tatsächlich an anderen Kunden die einem aufrücken. Ich gehe nur einmal pro Woche einkaufen und versuche auch nur einen Laden zu nutzen.
Wie erleben es denn die Mitarbeiter in den Supermärkten? Sind die nun massenhaft an COVID 19 erkrankt, weil sie sich täglich viele Stunden den Kontakten mit schlecht maskierten und drängelnden Kunden aussetzen müssen und damit ein viel höheres Infektionsrisiko haben als die Einkäufer?
Ich kann es dir nur von dem oben erwähnten Freund weitererzählen: Die hatten tatsächlich im vergangenen Frühjahr (Anfang März) ungewöhnlich viele Mitarbeiter mit Lungenentzündung nach "Grippe". 2 sogar im Krankenhaus. Er selbst hat es ja auch schon gehabt. Es wurde und wird ja nicht jeder getestet.
War das noch vor den Masken & Plexiglasscheiben? Was ich bisher gehört habe von Supermarktpersonal war eher dass nix passiert ist bisher - das waren aber beides Regionen, in denen im März generell noch wenig seitens covid los war
Ja, das war noch davor. Ende Faschingsferien, da ging es hier richtig los.
Mein Mann arbeitet im Einzelhandel. Standort mit ca 200 Mitarbeitern. Er macht seit April so viele Überstunden wie noch nie weil die Kollegen ständig ausfallen. Urlaub ist auch schon zweimal ausgefallen. Soll jetzt im Januar nachgeholt werden. Mal sehen ob's diesmal klappt, in seiner Abteilung sind sie grade schon wieder zwei weniger. So kommen sie nicht mit der Arbeit hinterher. Krankheitsbedingte Ausfälle kommen also oft vor. Schwere Verläufe gab es auch schon. Ein Todesfall und ein Kollege der seit Sommer im Koma liegt.
Wenn Mitarbeiter im Einzelhandel so häufig an COVID 19 erkranken und sich vermutlich bei der Arbeit infiziert haben, ist mir völlig unverständlich, warum sie auf der Prioritätenliste der Impfung so weit hinten sind.
Weil man dann zugeben müsste das die Chancen sich dort anzustecken recht hoch ist. Dürfte super Stimmung machen.
Mir ist ja ein Rätsel, wie diejenigen, die ja nur vorbildlich einmal die Woche einkaufen gehen, dann auch noch in 15 Minuten durch sind. Völlig egal, in welchen Laden ich gehe. Bei 5 Personen in der große einkaufswagen für die meist nur halbe Woche bis oben voll und das schaffe ich definitiv nicht in 15 Minuten. Ich weiß, die üblichen verdächtigen werden mir jetzt wieder Unfähigkeit vorwerfen. Aber diese unehrlich bauchpinselei ist hier langsam ansteckend. Ich habe übrigens nich nie Angst gehabt mich beim Einkaufen anzustecken. Die rentnerehepaare, die offenbar jeden Tag zu zweit gehen anscheinend auch nicht.
Ich gehe 2 Mal die Woche und kaufe nur für drei Personen ein. Ich kaufe immer im gleichen Supermarkt, seit vielen Jahren, und kenne diesen in- und auswendig. Ich würde dort im Schlaf jedes Produkt sofort finden- eigentlich könnten Sie mich da direkt einstellen. Und ich habe das Luxus, dass ich mir Zeiten aussuchen kann, in denen wenig los ist. Entsprechend schaffe ich den Einkauf da locker in 20 Minuten. Wenn ich ausnahmsweise woanders einkaufe, brauche ich dagegen eine Ewigkeit, da ich ewig nach den Produkten suchen muss.
Was soll denn lang dauern? Rewe: Parken. Abholschalter. Zahlen. Fertig. Wenn es 5 Minuten dauert dann ist das schon großzügig gerechnet. Mir fällt kein Argument ein mich da ewig aufzuhalten.
Ja, wenn es das in der Nähe gibt. Bei uns wäre der nächste rewe mit Abholung 35 km weit. Vielleicht nicht für alle vorstellbar, aber das gibt es sogar in Deutschland.. Und nein, ich wohne alles andere als auf dem Land. Und rewe lieferdienst ist nur ein Zeitfenster in 4 wo genau buchbar.
Mir geht es wie Crisgon, edeka gleich über die Straße - ich wüsste gar nicht, was ich da länger als 15 Minuten machen soll, wenn nicht gerade nur 1 Kasse besetzt ist. Einkaufszettel und los gehts, für uns 4 brauch ich allerdings auch nicht den Riesenkorb.
Ich fahre mit dem Fahrrad zum Einkaufen... Besonders viel bzw für lange kann ich damit nicht mitnehmen!
Ob ich es jetzt in 15 Minuten schaffe, glaube ich nicht, aber in 30-45 Minuten schon auch. Ich mache mir vorher aber auch eine genaue Liste und dazu auch neuerdings einen Essensplan. Das ist natürlich zu Hause zeitintensiver. Außerdem helfen mir meine Kinder ganz oft. Und ich gehe ganz selten zu Aldi/Lidl, denn bei Edeka/Rewe haben sie deutlich mehr Kassen offen und das spart Zeit. Und wie gesagt, ich bin Morgens unterwegs und da ist grundsätzlich sehr wenig los, sodass ich auch an der Fleischtheke nicht warten brauche. Ich glaube nicht, dass du dir Unfähigkeit vorwerfen brauchst wenn du öfter zum Einkaufen gehst.
Bei uns geht aldi und lidl deutlich schneller. Unser kaufland ist so abartig riesig und auf 2 Etagen, dass man in 20 minuten noch nicht mal oben ist. Mein einkaufswagen ist aber für den wocheneinkauf auch bis oben hin voll. Und da ist dann weder drogerieartikel noch bäckerei und Metzger dabei.
Ich gehe auch nicht nur einmal in der Woche einkaufen und brauche sicher länger als 15 Minuten. Zwar bin ich als Hausfrau wirklich ziemlich unbegabt, aber dass das nun im Corona-Wahn als Unfähigkeit abqualifiziert wird, kann mich nur noch amüsieren. Bei Edeka oder Rewe dauert das Einkaufen hier übrigens viel länger als in den Discountern, man steht ewig in den (sehr dicht nebeneinander) langen Schlangen, und überall sind die Gänge durch die gerade einzuräumende Ware verengt. Auch hier vertreiben sich die Rentnerpaare gerne die Zeit dort. Angst vor Ansteckung beim Einkaufen habe ich nicht. Und die meisten halten sich an die Regeln, oder ich laufe halt nicht mit Argusaugen herum, um das Fehlverhalten anderer anzuprangern.
Deswegen meide ich die Riesenläden. Auch schon vor Corona. Und ich gehe nicht gern einkaufen. Mein Mann braucht deutlich länger, wenn er mal geht. Er liebt es und dann gibt es bei uns auch endlich mal was anderes als das Einerlei von meinen Liste. Bei meinen 15 Minuten sind Drogerieartikel und Fleisch auch nicht dabei. Dafür stürze ich mich nochmal extra ins Getümmel. Ich glaube zudem, dass in normal gefüllten Supermärkten hier bei uns das Ansteckungsrisiko eher gering ist, mit Maske und Händewaschen.
So etwas wie Kaufland oder Real gibt es bei uns nicht und unser Edeka/Rewe ist flächenmäßig nicht größer als Aldi/Lidl und ich bekomme wirklich alles dort. Selbst die Bäckerei kann ich beim Rausgehen noch mitnehmen. Ich hab aber auch vor Corona nur einmal pro Woche eingekauft. Du musst dich doch hier nicht verteidigen vor andern Müttern. Es ist doch okay wenn du öfter zum Einkaufen gehst oder länger brauchst und das Warum ist doch auch egal.
Das bietet hier kein rewe an also muss man normal einkaufen gehen
Deswegen glaube ich solche Behauptungen auch nicht. Ich bin verdammt schnell beim einkaufen. Auch weil ich gezielt gehe. Aber nie im Leben schaffe ich einen Wocheneinkauf unter 15min. Schon deshalb nicht weil man an der Kasse anstehen miss. Selbst wenn nur 1-2 Kunden vor einem stehen. Und schon mal gar nicht wenn man auf Abstand achten muss. Man ist nämlich nie der einzige Kunde im Laden. Wenn da wer vor dem milchregal steht und erst alles genau untersucht, muss ich halt warten. Auch das hält auf. Ich schätze mal die haben kein Zeitgefühl.
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