Sonnenblumen77
Hallo zusammen, ich muss einfach mal was loswerden. Meine Schwiegermutter 84 Jahre, Herzpatientin hat heute in ihrem zuständigen Impfzentrum angerufen. Das Positive, immerhin hat sie jemanden erreicht. Das Negative....sie melden sich Mitte Februar wegen einem Termin, da sie ja keinen Impfstoff haben. Sie braucht auch nicht mehr anzurufen, sie melden sich. Das ist doch zum Haare raufen... Grüße Ela
Evtl.Mitte-Ende Februar.
Mein Mann ist Intensivpfleger in einer Uniklinik in NRW, er wollte sich impfen lassen, geht nur leider nicht kein Impfstoff
Das finde ich im Moment die größte Katastrophe! Man könnte den Lockdown wunderbar für Massenimpfungen nutzen und es gibt nicht genug Impfstoff!
Habe gerade wieder gelesen , dass Krankenhäuser viele Abteilungen schließen müssen, weil viele in Quarantäne oder an Corona erkrankt.., Nachtschicht kann auch kaum noch jemand machen, weil alle viel zu erschöpft.. Was ich damit sagen will? Ich verstehe das völlig.., über Jahre wurde nichts gemacht, das Problem nicht gesehen und jetzt arbeiten sie sich den arsch auf für nichts.. Wenn mich einer gefragt hätte, Ärzte, Pfleger, Schwestern hätten zuerst geimpft werden müssen und nicht alle Pflegeheime.., die älteren sind dement, alt und andere sterben, weil kein Personal mehr da ist.. So jetzt steinigt mich..
Nee, beides parallel wäre sinnvoll gewesen. Aber dazu braucht’s eben Impfstoff und tataaa auch Personal.
Dito- das hat die Politik in NRW völlig verkackt. Pflegeheime, ja, aber Ärzte/Pflegepersonal/ Therapeuten etc. in besonders sensiblen Positionen sind auch extrem wichtig. So gesehen sogar wichtiger als die Alten, weil sie viel mehr Kontakte haben und ohne medizinisches Personal der Ofen aus ist... Wenn ich eine Epidemie stoppen möchte, muss ich doch erstmal die Punkte erwischen, wo besonders viele Viren verteilt werden können. Dann kommt der Bildungs- Kinderbetreuungssektor- irgendwann sollen die Kinder die zukünftigen Renten finanzieren. Ich kann mir vorstellen, dass die gerade aufwachsende Generation davon nicht angetan sein wird, so wie sie gerade da steht.
Ich fand es ja eine Lachnummer, dass als erste Person eine 101jährige medienwirksam geimpft wurde. Es wäre toll gewesen, dafür eine Krankenschwester oder einen Pfleger einzusetzen, mit der Message, dass man sie und ihre schwere Arbeit wert schätzt.
Ich sehe es ähnlich. Natürlich muß man auch die Hochrisikohruppen in Pflegeheimen impfen. Aber muß das unbedingt zuerst sein? Kann die nicht ziemlich effektiv anders schützen? Währenddessen bleiben Betreuungseinrichtungen weiter geschlossen, Schulen sind zu. Die Hauptlast liegt bei den Familien. Und die werden zuletzt geimpft. Vermutlich nicht mehr dieses Jahr. Finde den Fehler.
Naja, es sind aber wohl die Fälle in den Alten-und Pflegeheime, die die Zahlen so extrem in die Höhe treiben. Wird hier doch oft betont. Wenn man das mit der Impfung verhindern könnte, wären die Inzidenzzahlen schnell niedriger, die Intensivbetten -nach Meinung der Masse eh nur von Alten belagert-wieder frei... Also der Hauptgrund für den Lockdown beseitigt. Schulen könnten wieder öffnen. Es müssten keine Alten mehr aufwändig geschützt werden, auch ein Vorteil. Vielleicht ist das der Plan?
Ich glaube , dass die Ausbrüche in den Alten und Pflegeheimen, die Todeszahlen nach oben treiben. Nicht unbedingt die, der Neuinfektionen. Auch die Intensivpatienten sehe ICH nicht in der Gruppe.
Würdest du alles uneingeschränkt öffnen, wenn die Alten- und Pflegeheime " safe" sind? Ich denke , dass hat nur einen minimalen Unterschied bei den KH Zahlen....kann mich aber irren. ![]()
Ich weiß nicht, ich höre ganz oft " Bei uns haben wir plötzlich irre Zahlen, das liegt an den 2 Pflegeheime, die es jetzt erwischt hat." Sind in einem solchen Heim in einer Woche 23 Fälle, und das in einem kleinen Landkreis, wirkt sich das schon aus, weil ja auf 100000 hochgerechnet wird. Die, die jetzt schon auf Intensiv liegen, werden ja sicher nicht geimpft, die sind raus. Aber von den neuinfizierten Alten würden ja sicher einige da landen? ( Schenkt man der " Corona-trifft-ja-nur -die-Alten-Fraktion" Glauben, sind es ja eigentlich NUR die Alten, die da liegen.) Ergo:Impfung in Pflegeheime schützt die ITs vor Überlastung. Gerade die, die sonst meinen, die Risikopatienten( d.h. überwiegend die Alten) müssen sich eben schützen, meinen nun, das man die nicht zuerst impfen soll? Das ist für mich widersprüchlich.
ich bin da in der Tat auch zwiegespalten bei den Prioritäten , würde zumindest nicht den Rest bis Herbst 2021 vertrösten oder alles öffnen, weil kein Altenheim mehr Hot Spot werden kann . Aber solange der Impfstoff Mangelware ist , eh müßig sich da Gedanken zu machen. ![]()
Das stimmt auch wieder ![]()
Ich habe zwei "frei lebende" 82jährige in 600 km Entfernung.
Ihre Registrierung gilt jetzt für zwei Wochen, in denen aber vordringlich Kinikpersonal geimpft werden soll von dem wenigen Impfstoff.
Hätte man das bei der Festlegung der Gruppen nicht gleich bedenken können?
Trini
PS. Der 21jährigen Tochter einer Kollegin (schulische Ausbildung zur Krankengymnastin) hat man die Impfung jetzt angeboten. ![]()
es gibt in der nächsten Zeit keine Termine da keine Imfpstoffe - liegt nicht an den Impfzentren sondern definitiv am Impfstoff
Sie wollten schon vor einer Woche im Zwei-Schicht-System beginnen, von 8 - 20 Uhr. 800 Impfungen pro Tag. 7-Tage die Woche. Nebenbei noch Alten- und Pflegeheime, deren Bewohner + Personal impfen. Die Einrichtung steht, das Personal ist startbereit. Ihr könnt ja ausrechnen, wieviel Impfstoff pro Tag gebraucht wird. Jetzt die Info: der Kreis bekommt 1400 Impfdosen vorerst alle 14 Tage... Ich muss sagen: DAS ist eine Lachnummer und wirklich ohne Worte... ...macht man alle Leute verrückt, stampft alles aus dem Boden, hat Angst, dass sich zu wenig Impfen lassen und berichtet schon davon, wie wenig sich impfen lassen - und dann die Wahrheit.. Ist doch traurig, oder nicht ?
Infos:
Hier Dokumente:
https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/impfung/
Interessant:
https://www.stmgp.bayern.de/wp-content/uploads/2020/12/covid-19_infopapier_impfzentren_22-12-2020.pdf
Aufreger:
Es gibt sehr viele alte Leute, die alleine leben, und vielleicht gar nicht wissen, wie sie an einen Termin kommen. Oder aufgrund des Alters nicht daran denken.
Wie sollen das Leute wuppen, die alleine wohnen und keine Leute haben, die sich kümmern? Die nicht mobil sind, kein Auto haben oder nicht ohne weiteres mit Öffentlichen zum Impfzentrum kommen? Davon gibt es mehr als genug.
Mein Schwiegervater ist den Medien gegenüber offen, aber nie im Internet, und traut sich nicht, alleine etwas auszufüllen. Er ist überfordert, und wir helfen ihm. Schwiegermutter traut sich per se nicht an den PC.
Als nächstes muss der Patient einen Bogen ausfüllen, und das in der Streßsituation und allem andere... Mein Schwiegervater ist schwerhörig, die werden garantiert keine Zeit haben, mit ihm laut und langsam den Zettel durchzugehen. Auch das werden wir übernehmen.
Und auch hier lange, lange Wartezeiten.
Wenn die Politiker zugeben könnten, dass das Ganze echt holprig anläuft, und es Probleme gibt. Aber die gibt es nicht, alles läuft wie geschmiert.
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Ja, geht mir genauso. Seit 2 Wochen versuche ich, in Schleswig-Holstein für meine Mutter einen Termin zu bekommen. Sie ist 85 und kriegt das online und auch mit dem Anrufen nicht alleine hin... Die letzten Male bin ich nicht durchgekommen bevor die Termine alle vergeben waren. Diese Woche gibt es nicht mal welche... Ich bin auch stinkesauer... Und ich frage mich ja ernsthaft, wie Herr Spahn da noch sein Versprechen einhalten will,dass jeder im 2. Quartal geimpt werden wird, der möchte. Das glaube ich ihm nicht mehr!!! Israel hat schon mehr als 20 Prozent der Bevölkerung geimpft, England ist uns auch weit voraus... Wir finanzieren die Firma Biontec mit Steuermitteln aber unser Staat ist zu blöde, dann genug Impfdosen zu bestellen. Der Schaden durch die Verzögerung ist immens, denn das beduetet ja wieder längerer Lockdown und längere Beschränkungen. Wird das Folgen haben für die Verantwortlichen? Vermutlich wieder nicht.
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