Elternforum Coronavirus

Impfchaos

Impfchaos

mutti6

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So, nun sollen nächste Woche die ersten Impfungen starten, laut den Politikern erst die Heime und das dortige Pflegepersonale. Impfdosen gibt es nicht soviele, dass alle damit versorgt werden könnten. Soweit auf dem Papier. Die Realität sieht hier aber anders aus, von dem meisten Heimbewohnern fehlen die Einwillungen der Betreuer, sofern sie das nicht selber entscheiden können und die Impfbereitschaft unter dem Pflegepersonal ist extrem gering, so, dass wahrscheinlich noch viele Impfdosen, die ja innerhalb kurzer Zeit verimpft werden müssen, übrig bleiben werden. Unsere Minister haben nicht bedacht, wievel Zeit und Aufwand nötig ist, die Formalitäten zu klären, speziell bei uns hier sind wir schon seit Wochen hinterher, dass alles vorliegt, wenn die Impfungen losgehen, aber es fehlen einfach die Rückmeldung. So werden die Impfungen dann wohl an die verteilt, die erst als nächste oder übernächste Gruppe dran kämen, sonst müssten die verworfen werden. Ich frage mich, wo das alles hinführen soll, jetzt sind die Impfungen da und man wird sie nicht los. Ich sage nicht, dass sich jeder impfen lassen soll, das kann jeder für sich selber entscheiden, aber sie toll, wie es auf dem Papier aussieht, ist es einfach nicht.


Ellert

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Antwort auf Beitrag von mutti6

dass schon vor Wochen die Einwilligungen versandt worden sind allerdings an Eltern untergebrachter behinderter Kinder.... Evtl sind diese verschickt worden aber keiner hat geantwortet ? dagmar


Häsle

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Antwort auf Beitrag von mutti6

Mich wundert das nicht. Wir haben sehr oft mit "Alten" zu tun, deren Angehörige kein Interesse an ihnen haben. Da wäre es schon zu viel verlangt, einen Brief zu unterschreiben und zurückzuschicken. Die haben doch ihre Angehörigen schön in ein Heim abgeschoben und sind damit raus, bis die endlich sterben und ihr Eigentum verteilt werden kann. Andere lassen ihre Verwandten alleine in ihren Wohnungen dahingammeln, nach dem Tod sind sie aber sehr schnell da, damit "nix wegkommt". Corona könnte das alles beschleunigen... Zum Glück sind bei weitem nicht alle so, aber doch erschreckend viele. Ich finde, man sollte jetzt schleunigst anfangen, Wartelisten anzulegen, nach Priorität gestaffelt. Da würden sich viele aus den nächsten Gruppen freuen früher dranzukommen und könnten dann von der Terminliste gestrichen werden. Hoffentlich ist da nicht zu viel Bürokratie involviert, sonst geht's schief.


hgmeier

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Antwort auf Beitrag von mutti6

Mussten die Betreuer nicht sogar vor Ort sein um durch den verantworlichen Arzt über die Impfung aufgeklärt werden zu können?


Lisaflower

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Antwort auf Beitrag von mutti6

Von Vorteil für die Gruppe 2.


Streifenhörnchen

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Antwort auf Beitrag von Lisaflower

Du widerst mich an! Du bist bereit die vulnerable Gruppe zu opfern, weil sich so viele nicht um ihre alten Angehörigen kümmern, nur damit du die Impfung schneller erhälst! Du zuckst mit den Schultern angesichts des AP und denkst zuallererst und alleinig an den Vorteil aus diesem Desaster? Du egoistisches Stück!!


Ellert

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Antwort auf Beitrag von Streifenhörnchen

reagieren denn die gesetzlichen Betreuer ( also nicht Angehörige) schneller ? Frist setzen und dann Betreuungsbehörde einschalten, aber so schnell geht das dann auch nicht...


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Ellert

Ich habe leider keine guten Erfahrungen mit einem gesetzlichen Betreuer gemacht, bei dem könnte so eine "mir doch egal" Haltung hinkommen. Aber das ist nicht unbedingt die Regel, ich kenne es auch anders, also, das sich gekümmert wird ( gesetzlich und Angehörige) Und es ist auch immer die Frage, wie weitreichend die Betreuung geregelt ist und bei Angehörigen, ob das Betreuungsverhältnis noch passt.


Lisaflower

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Antwort auf Beitrag von Streifenhörnchen

Das war bezogen, auf die Pflegekräfte, die sich nicht impfen lassen wollen. Und Impfdosen laut AP übrig bleiben. Es muss jetzt schnell gehen, man sieht doch jetzt die Auswirkungen. Man weiß nicht wo es lag. Ob es am späten Abfragen lag. Am Anfang wird ein Chaos sein, aber das wird man nur gemeinsam meistern können.


Ellert

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sprich was für die Akten dass der Betreuer warum auch imemr eine Impfung ablehnt, dann ist für denjenigen zumindest diese "Schwebe" vom Tisch und man kann weiterplanen, so oder so.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Lisaflower

Ich habe das schon so verstanden, es werden die Pflegeheime ja auch nicht alle am Sonntag angefahren, wenn alle im Pflegeheim A, von denen die Einwilligungen vorliegen, geimpft sind, fährt man mit dem Rest zum Pflegeheim B, das eigentlich erst am nächsten Tag"dran" wäre. Dann gibt es einen Nachtermin für A in drei Wochen, wenn die zweite Dosis dann ist usw. Es werden sich nicht alle impfen lassen wollen. Aber bevor man weg schmeisst geht es halt an andere. Die Zeit und Energie hinter den Leuten her zu rennen ist nicht da, jedenfalls nicht am Anfang.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Ellert

Es muss einfach ins Rollen kommen, für die, die wollen und nicht unnütz verzögert werden. Wenn ich mir vorstelle, das die LKWs mit Impfdosen polizeilich geschützt werden sollen, muss man eh noch mit Überraschungen rechnen.


Streifenhörnchen

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Antwort auf Beitrag von Lisaflower

Sorry, ich habe deinen Post anders aufgefasst. Wenn du es so meinst, dann unterschreibe ich deine Antwort.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Streifenhörnchen

sonst würdest Du ja nicht so reagieren. Also das die Unterschriften fehlen und es da stockt und Dich (Euch?) aus dem Konzept bringt.


lilly1211

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Das hoffe ich sehr dass es möglich ist so flexibel zu reagieren!


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von lilly1211

Ich glaube schon, das es weitestgehend so laufen wird. Ich bin auch weitestgehend optimistisch. Wenn alles kaputt geredet wird, ist es für die Lösung des Problems nicht vom Vorteil.


Mehtab

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Antwort auf Beitrag von Ellert

Ich weiß nur, dass sich die bezahlte Betreuerin meiner früheren Nachbarin schon vorher sehr sehr schlecht gekümmert hat. Wann immer ich zu Besuch kam, frage mich irgendjemand vom Personal, ob ich die Betreuerin sei, weil Angelegen anstanden, die nicht geregelt waren. Eine Schwester sagte einmal zu mir, dass das auch schon vor Corona so gewesen sei, was ich natürlich auch selber wusste, aber anscheinend haben berufsmäßige Betreuerinnen Narrenfreiheit.


Felica

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Antwort auf Beitrag von Ellert

Genau das würde ich in den Fällen machen wo sich innerhalb einer bestimmten Frist niemand meldet.


lilly1211

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Antwort auf Beitrag von mutti6

Ich hoffe sehr dass sie eine Logistik erfinden für die aufgetauten,übrigen Impfstoffe. Es wird ja immer wieder vorkommen dass weniger Leute kommen als gedacht. Das dann zu vernichten wäre Wahnsinn. Da muss es abends spontan Termine geben oder so. Für egal wen dann.


Gold-Locke

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Antwort auf Beitrag von lilly1211

Ja, so würde ich es auch gut und sinnvoll finden. Liebe Grüße, Gold-Locke


IngeA

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Antwort auf Beitrag von mutti6

Ist doch ohnehin die Frage, wie sinnvoll es wäre alle gleichzeitig zu impfen. Eine häufige, wenn auch nicht schlimme, Nebenwirkung ist Fieber und Unwohlsein (anscheinend bis zu 70%) Wenn alle gleichzeitig geimpft werden, wer versorgt dann die vielen fiebernden Bewohner? Die fiebernden Pflegekräfte? Wahrscheinlich schon, wie immer halt. LG Inge


Miamo

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Antwort auf Beitrag von mutti6

Diese pauschalen Einwilligungen sind auch nicht ganz richtig, denn auch hier müssen ärztliche Beratungen stattfinden. https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/patientenschuetzer-warnt-vor-corona-impfungen-in-heimen-ohne-vorherige-beratung-a3409371.html


mutti6

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Antwort auf Beitrag von Miamo

Ich sehe das genauso wie ihr, war auch nur mal ein "Update" wie die Wirklichkeit aussieht. Ja, die Heime sind seit fast 3 Wochen informiert, Briefe wurden an die Betreuer versandt, wir haben sogar Sprechzeiten freigehalten für Information / Einwillung für die Betreuer, es kommt einfach keine Antwort. Ich fände es auch sinnvoll, für die nicht verimpften Dosen spontane Termine anzubieten, wie hier schon vorgeschlagen. Leider sehen das die Politiker nicht, mit denen können wir hier gerne mal für ein paar Tage die Rollen tauschen. Ich wünsche allen schöne Weihnachten (ob mit oder ohne Impfung )


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von mutti6

Wer sind in Deinem Fall die "Politiker"? Die Minister*innen? Ich würde mich da an die Kommunalpolitiker (Landkreis) Landkreisabgeordneten oder Bundestagsabgeordneten wenden. Minister sind arg weit weg. Aber die "vor Ort" wissen vielleicht gar nichts von den Problemen und können, wenn sie darauf sensibilisiert sind der "Verwaltung" da was vorgeben.


Himbeere2008

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Antwort auf Beitrag von mutti6

Wenn ich auf ein Schreiben mit Nichtrückmeldung reagiere, müsste doch jeder wissen was Sache ist.


Ellert

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Antwort auf Beitrag von Himbeere2008

könntest es ja auch nicht bekommen haben. Aber ich kenne die Schreiben nicht stand da drin zu melden bis Tag x mit Zustimmung oder Ablehnung ? Betreuer haben Pflichten, dazu gehört bei Gesundheitssorge auch sowas !


As

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Antwort auf Beitrag von Himbeere2008

Eine Antwort ist aber für die Dokumentation wichtig. Manch ein Pflegeheimbewohner geht sonst leer aus, weil die Angehörigen zu faul sind zum Briefkasten zu gehen. Klares Ja oder Nein, schriftlich, dann wissen alle, wie sie damit umzugehen haben. Wo ist das zu viel verlangt?


Loretta1

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Antwort auf Beitrag von As

Hallo, Ich bin auch Pflegerin, meine Kollegen und ich wissen bisher noch nichts von Impfterminen, noch wurden wir gefragt, wer überhaupt Interesse an einer Impfung hat. Weder wir, noch Personal von anderen Stationen. So viel dazu. Lg, Lore


As

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Antwort auf Beitrag von Loretta1

Ich bezog mich auf Himbeer. Du meinst bestimmt nicht mich, denn es ging ja gerade nicht um Impfungen für Pflegekräfte, sondern fehlende Rückmeldungen von Betreuern evt. potentieller Impfkandidaten.


Felica

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Antwort auf Beitrag von mutti6

Die Heime hatten jetzt Monate Zeit sich die Einwilligung zu holen, mindestens aber die letzten 6 Wochen seitdem bekannt ist, der Impfstoff kommt. Wie schwer kann es sein einen Zettel auszudrucken, den entweder den zuständigen Betreuern per Post zukommen zu lassen mit Bitte das schnellstmöglich zu unterschreiben und zurück zu senden.


Loretta1

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Antwort auf Beitrag von Felica

Kann man denn etwas unterschreiben lassen ohne medizinische, ärztliche Aufklärung ? Ich vermute fast, dass die Aufklärung erst mit Zulassung des Wirkstoffes kommt/kam - und das ist definitiv noch keine sechs Wochen her. Ich bin auch dafür, dass die Bewohner, älteren Menschen und ihre Betreuuer/Angehörigen GENAU aufgeklärt werden und nicht "pro forma" im Vorfeld ein Formular unterschreiben müssen, ob einverstanden oder nicht. Denke daran hakt es jetzt - hat wohl keiner bedacht, dass diese Einwilligung nicht jeder selbst geben kann und darf, besonders in der 1. Gruppe nicht. Allerdings hab ich jetzt gelesen, dass der Impfstart in den meisten Gebieten wohl erst ab 15. Januar startet, Unikliniken wohl schon früher und Großstädte auch. Somit scheinen wohl auch noch andere Probleme da zu sein. Lg, Lore


Felica

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Antwort auf Beitrag von Loretta1

Also hier wird ab dem 2ten Weihnachtstag geimpft. Welcje Heime zuerst dran kommen steht auch schon fest. Und die Aufklärung kann man auch telefonisch oder per Video machen. Mann hatte beim gastro auch nur Video wegen magendarmspiegelung. Danach hätte er noch gezielte Fragen stellen können. Dafür Hotline schalten und fertig. Oder man hängt die Aufklärung in Schriftform in das Schreiben. Ist dich bei Kindern auch so.