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Im Juli nach Südfrankreich?

Thema: Im Juli nach Südfrankreich?

Im Moment sind wir ganz schön in der Bredouille. Wir haben im vergangenen Sommer eine Ferienwohnung in der Nähe von Perpignan gebucht....der Rest ist bekannt. Nun sollen ab 15.6. wieder Touristen nach Frankreich einreisen dürfen. Welche Bedingungen vor Ort gelten, kann man schlecht abschätzen. Aber mit Einschränkungen muss man wohl in jedem Fall rechnen. Und ob wir mal eben rüberfahren können nach Spanien/Barcelona, wage ich zu bezweifeln. Kurzum-für uns stellt sich die Frage: Weiterhin abwarten oder stornieren und anders planen? Schwer zu sagen, wie es dann mit der Bezahlung aussieht??? Wir haben eine Anzahlung geleistet, der Rest wäre vor Ort fällig. Das, was jetzt passiert, steht in keinem Vertrag. Echt blöd. Unser Vertragspartner ist eine ortsansässige Agentur. Im Zweifel würden wir einen Südfranzösischen Freund dort anrufen lassen, da besser vertraut mit Sprache und Mentalität. Wir überlegen hin und her, sind aber nicht sicher, ob wir diesen Urlaub -auch nach Lockerungen- antreten sollen. Was würdet ihr tun?

von sumse am 01.06.2020, 12:34



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Hallo! Wir haben unseren Frankreich-Urlaub (St Jean de Luz, Atlantikküste, Ende Aug./Anf. Sept.) storniert, v.a. da wir nicht wissen, was uns vor Ort erwarten würde. Mein Mann ist Franzose und beobachtet das Geschehen ganz genau. Anscheinend wird man am Strand nicht in der Sonne liegen dürfen, sondern nur zum Schwimmen oder Spazierengehen hin dürfen. "Plage active" nennt sich das dann. Und was ist, wenn plötzlich alles wieder geschlossen wird? Da sind die Franzosen ziemlich rigoros. Ich glaube, es ist eine gute Idee, den Freund mal nachfragen zu lassen. LG Lola

von Lola2501 am 01.06.2020, 12:56



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wir fahren im juli in die bretagne. ich mache mir keine gedanken und würde nur stornieren, wenn die grenzen wieder dicht wären (und hätte dann anrecht auf rückerstattung der anzahlung). wir haben ein ferienhaus und werden die zeit genießen. strandlieger sind wir sowieso nicht, wir lieben es aktiv zu sein, schön zu essen und zu trinken, sowohl in restaurants als auch im ferienhaus. das wird wohl alles möglich sein.

von mams am 01.06.2020, 13:23



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Wir wären im Moment in Südfrankreich, aber es ist ja noch alles zu und wir bekamen für die Anzahlung einen Gutschein, der die nächsten 18 Monate gilt (je nachdem wie sich die Lage entwickelt gibts sicher eine Verlängerung). Ich würde mir die Lage einfach noch etwas anschauen. Zum 02.06 soll jetzt ja einiges geöffnet werden. Wie das mit den Stränden aussieht, den Restaurants, der Grenze zu Spanien.. Einfach noch 2, 3 Wochen warten. Ausser eine Stornierung wäre jetzt wesentlich günstiger. Dann würde ich ehrlich gesagt stornieren und lieber kurzfristig ans nicht ganz so weit entfernte Meer. Schau mal hier steht bissle was zum Thema: https://www.frankreich-webazine.de/corona-virus-status-frankreich-tipps-urlaub/

Mitglied inaktiv - 01.06.2020, 13:41



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wenn die Grenzen offen sind , würde ich in den Urlaub fahren. sich dort an die Regeln halten und einfach genießen andere Umgebung und es wird für euch Urlaub sein.. weg vom Alltag , andere Cornona Gegend , Nschteile habt Ihr auch Daheim... vor Ort erkundigen würde ich schon , aber überall gibt es Regeln also keine Nachteile wenn ihr fahrt

von Melkerin am 01.06.2020, 14:52



Antwort auf Beitrag von sumse

Wir haben unseren Elsaßurlaub gecancelt. Selbst wenn Sachen wie Restaurants, Museen, Märkte wieder offenhaben, ist es wahrscheinlich ziemlich unentspannt. Wir haben uns auch schwergetan mit der Entscheidung, wollen aber eben Urlaub haben und nicht von allem völlig genervt sein und womöglich in Quarantäne müssen... Wir haben uns ein Ferienhaus in der Nähe gesucht. Mal sehen, wie es da ist. Grüße, Jomol

von Jomol am 01.06.2020, 14:55



Antwort auf Beitrag von sumse

Ich habe Dir vorhin im Reiseforum geantwortet. Was ich dort und auch hier so über die diesjährigen Urlaube lese, bin ich eigentlich froh, dass wir seit Jahren nur noch individuell buchen. Das erspart einem wirklich viel Aufregung, Unsicherheiten und Geldverlust.

von Frau Steinmann am 01.06.2020, 15:50



Antwort auf Beitrag von Frau Steinmann

"Das erspart einem wirklich viel Aufregung, Unsicherheiten und Geldverlust." Aber auch nur, wenn man einen kulanten Vermieter hat und Autoanreise. Ansonsten kann man da auch bzw. sogar erst recht ganz schön in die Bredouille kommen und sieht seine Anzahlung oder vielleicht schon den ganzen Mietpreis nie wieder. Ganz zu schweigen von individuell gebuchten Flügen... Bei Pauschalreisen gibt es gesetzliche Regelungen zu Stornierung und Rückzahlung und auch jede Menge Rechtsprechung. Da muss man ggf. hartnäckig sein und kämpfen, aber dann bekommt man meistens sein Geld. Blöd ist in einem Fall wie zur Zeit - vielleicht meinst Du das - wenn man nicht pauschal, aber auch nicht selbständig, sondern über einen Vermittler (Reisebüro, online oder vor Ort) bucht. Dann ist man darauf angewiesen, dass die dich für einen reinhängen

von Sille74 am 01.06.2020, 16:13



Antwort auf Beitrag von Sille74

denn da gabs alles zurück Mietverträge für Häuser mussten zT dennoch bezahlt werden dagmar

von Ellert am 01.06.2020, 17:02



Antwort auf Beitrag von Sille74

Ja, ich meine die aktuelle Zeit, die vielen Urlaubern Geduld abverlangt. Besonders denen, die über "Zwischenvermittler", die auch Geld verdienen wollen/müssen, gebucht haben. Dazu gehören auch Pauschalreisen.

von Frau Steinmann am 02.06.2020, 06:49



Antwort auf Beitrag von Frau Steinmann

In der derzeitogen Situation ist eine Pauschalreise das Beste, was man haben kann, wenn man nocht reisen möchte und sein Geld zurück! Ihr habt Glück, dass Ihr einen kulanten Vermieter habt. Wenn man einen solchen aber nicht hat und der sitzt womöglich noch im Ausland (wie z.B. bei Euch), dann schaut man leicht in die Röhre und sieht sein Geld nke wieder. Für Pauschalreisen, in D nach deutschem Recht gebucht, gibt es gesetzliche Regelungen und entsprechende Rechtsprechung dazu. Da ist derzeit eigentlich ziemlich klar, dass in vielen Fällen der Reisepreis zurückerstattet werden muss bzw. keine Stornodebühren anfallen, auch bei Stornierung durch den Reisenden (§ 651 h Abs. 3 BGB). Da mag sich der Veranstalter winden und weigern, wer es aber durchkämpft, hat sehr gute Chancen Recht zu bekommen. Wenn Du provat Mietvertrag, womöglich noch nach ausländischem Recht abgeschlossen hast, dann gelten allein diese Regelungen. Dann interessiert keine Reisewarnung, keine Unzumutbarkeit der Umstände, gar nichts. Dann zählt allein der abgeschlossene Vertrag.

von Sille74 am 02.06.2020, 09:11



Antwort auf Beitrag von sumse

Es kommt wohl darauf an, ob euch ein Urlaub mit Corona-bedingten Einschränkungen gefällt und ihr ihn trotzdem genießen könnt. Wir haben unsere Ferienwohnung in der Bretagne für Juli storniert, als es Anfang Mai gerade noch kostenlos möglich war. Unser Gedanke war auch, falls sich bis Juli wieder alles einigermaßen normalisiert, buchen wir eben neu. Aber nun sind wir mit der Entscheidung zufrieden. Wir machen zu selten Urlaub, als dass ich es dann als lustig ansehe, wenn ich beim Fremdenverkehrsbüro online für einige Stunden einen Strandabschnitt buchen muss oder der Zugang reglementiert wird. Denn ins Wasser möchte ich schon jeden Tag. Auch habe ich wenig Lust, das Urlaubsvergnügen Café, Restaurant, Läden oder Hypermarché mit Gesichtsschutz zu betreten oder in engen Gässchen ständig auf Abstand bedacht sein zu müssen. Jetzt hoffen wir auf Urlaub in Südfrankreich im Herbst.

von Tai am 01.06.2020, 16:17



Antwort auf Beitrag von Tai

Für die vielen Antworten. Morgen wird unser Freund mal in der Agentur anrufen und sich für uns erkundigen, welche Möglichkeiten wir haben.

von sumse am 02.06.2020, 10:24



Antwort auf Beitrag von sumse

Wir haben für Ende August ein Mobile Home in Südfrankreich gebucht und ich freue mich nach wie vor darauf und hoffe wir dürfen einreisen. Dass ich einen Mundschutz beim einkaufen tragen muss stört mich genauso wie in Deutschland, also warum sollte ich zu Hause bleiben ???

von miablume am 02.06.2020, 23:17