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Ich suche eine chronologische Zusammenfassung

Ich suche eine chronologische Zusammenfassung

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der Corona-Pandemie. Kennt Ihr da eine übersichtliche Seite? Ich bin am Fotojahrbuch 2020 und möchte, da es ja auch zur Familiengeschichte gehört, etwas Corona mit einbringen. Daher suche ich eine übersichtliche Seite der Ereignisse 2020. Damit die Kinder ihren Urenkeln davon berichten können ;-) Ich bitte um Vorschläge, Danke


niklas2006

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Ich hatte eben gerade zufällig so etwas für Österreich entdeckt: https://www.krone.at/2306445 Für Deutschland könnte das interessant sein: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/chronik-coronavirus.html


Franzie76

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Antwort auf Beitrag von niklas2006

Hier, das erste Mal, dass ich im letzten Mal von Corona gelesen hab ... Erzeugt heut immer noch eine Gänsehaut, weil es mir da so weit weg vorkam : https://www.google.de/amp/s/www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/wuhan-zentralchina-meldet-mysterioese-lungenkrankheit-a-1303225-amp.html?espv=1


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Antwort auf Beitrag von Franzie76

Puhhhh, ein Jahr ist es her, Danke für den Rückblick. Ich bin ja gerade am Fotojahrbuch für die Familie. Am 31.12.19 hatten wir mit einem befreundeten Paar Silvester gefeiert. Alle nahmen sich einen Glückskeks zum Nachtisch. In meinem Keks war kein Zettel drin. Ein leerer Glückskeks. Ich sagte damals schon, 2020 wird doof. Aber wenn ich mir die Fotos so anschaue, ja, es gab Corona, ja, meine Lieblingstante starb im November (nicht an Corona, einfach nur am Alter). Aber ja doch, wir hatten eine Menge gute Erlebnisse. Und das Komische ist, auf den Fotos, auf denen ich zu sehen bin, sehe ich entspannter aus, als all die Jahre zuvor. Das Foto zeigt den Kometen im Juli :-) Für den 31.12. ist wieder geplant mit dem Paar zu feiern, Glückskekse sind gekauft. Ich hoffe doch, das ich dann einen Glückskeks mit weisem, aber auch gutem Spruch bekomme und das das Jahr 2021 ein gutes Jahr wird.

Bild zu

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Antwort auf Beitrag von niklas2006

Vielen Dank


Muts

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Antwort auf Beitrag von Franzie76

Ja, ich weiß noch, dass wir über Silvester in bei der Oma in Holland waren und da habe ich bewußt erstmals von dem Virus gehört.... Ich schreibe seit März ein "Coronatagebuch", wo ich wichtige Infos - ob allgemein über das Virus, Fakten aus Deutschand oder der Welt, Corona- Nachrichten in der Region...... echt spannend, und ich hätte nie gedacht, dass ich wirklich bis heute noch immer etwas da rein schreibe, was neu ist. Heute z.B. dass die erste Person, die sicher das mutierte Virus hat ihre Eltern hier in unserer Gemeinde besucht.


Schnegge89

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Wikipedia


RoteRose

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Darf ich fragen, wieso Corona zu deiner Familiengeschichte gehört? Ich finde, so was muss man nicht seinen Nachfahren erzählen. Das ist für mich Vergangenenheit.


Einstein2.0

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Cool! Auf welchem Planeten ist Corona denn Vergangenheit? Natürlich gehört das dazu, wieso denn nicht?


Frau Maus

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Dieses Jahr wird dank Covid19 in die Geschichtsbücher eingehen, genau wie die spanische Grippe und der Mauerfall. Eben wie alles, was einschneidende Auswirkungen auf unsere Geschichte hat. Wir lernen aus der Vergangenheit, sie beeinflusst schließlich unsere Zukunft, ob wir wollen oder nicht. Muss man nicht seinen Nachkommen erzählen, wird sich aber wahrscheinlich automatisch so ergeben, dass irgendwann einer fragt, was du zu erzählen hast, wo du doch dabei warst. Da ist es ganz praktisch, Zeitzeugnisse parat zu haben.


RoteRose

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Antwort auf Beitrag von Frau Maus

es geht hier um ein privates Fotobuch für dieses Jahr der AP ... Und ich bin der Meinung, ich muss da nicht unbedingt eine Pandemie darin erwähnen. Geschichtliche Ereignisse, wie den Mauerfall, die kann ich in öffentlichen Chroniken nachlesen.


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Antwort auf Beitrag von RoteRose

So sehe ich es auch. Man kann es durchaus erwähnen ,um einen Punkt der Geschichte zu setzen aber ausarten sollte es nicht, denn es geht um die innere Familie. Ich bin ein Ostkind, habe die wende erlebt aber nix davon ist in irgendeinem Album meiner Familie( und da gibt es viel) zu erkennen. Diese Geschichten werden mündlich weitergegeben , wie auch meine oma aus Kriegszeiten erzählt und mir keine Fotos davon vorsetzt. die ,die sie hat ( viele) sind wirklich private Dinge intern der Familie


Petra28

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Das POW-Foto meines Vaters fand ich immer sehr interessant, ansonsten hatte er aus der Zeit fast keine, es war eines der wenigen von ihm als junger Mann. Ansonsten - es kann doch jeder das Album so gestalten wie er oder sie es möchte. Ich werde mir ein paar Dinge aufschreiben, ist vielleicht ganz hilfreich für die nächste Pandemie.


RoteRose

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Genauso ist es. Ich habe auch als "Ostkind" den Mauerfall miterlebt, damals war ich 15. In einem privaten Fotobuch gehören private Dinge.


Petra28

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Antwort auf Beitrag von RoteRose

Was in ein Fotobuch gehört, bestimmt derjenige, der es gestaltet.


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Antwort auf Beitrag von RoteRose

Für dich, ja. Für andere eben nicht. Kennst du das Sprichwort: Leben und leben lassen? Das fällt dir echt schwer zu akzeptieren, das andere anders denken. Und leider neigst du sehr dazu, anderen schon fast Vorschriften machen zu wollen, was sie deiner Meinung nach tun oder lassen sollen. Sei es jetzt hier oder auch im Hauptforum bei dhana.


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Antwort auf Beitrag von RoteRose

Und ich habe nicht um Deine Meinung gebeten, sondern um Links


u_hoernchen

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Antwort auf Beitrag von RoteRose

.. sich die zeitliche Abfolge noch mal zusammenzusuchen. Ich musste auch schmunzeln, als ich neulich die Mails aus der Schule aus dem März noch mal rausgekramt habe: Schließung zunächst für 2 Wochen... zurückblickend eine sehr optimistische Einschätzung, oder? Man vergisst, verdrängt, vermischt zurückblickend so viel, da finde ich so eine chronologische Aufbereitung gar keine so schlechte Idee. Und für ein privates Fotobuch umso mehr, wenn einen dann Jahre später evtl. die Kinder oder Enkel fragen, wieso wir vor 2020 eigentlich nie einen Mund-Nasen-Schutz getragen haben, obwohl der doch schon seit Jahr(zehnt)en zum Alltag gehört? Ulrike


Zwergenalarm

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Antwort auf Beitrag von u_hoernchen

Derzeit notwendiges Übel, aber hoffentlich gehört der MNS nie zum Alltag.


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Das hoffe ich auch und gehe optimistisch in die Zukunft.


Jayjay

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Ja und? Dieses Jahr wollte ich meinen Eltern einen Fotokalender erstellen (es war eher eine Notlösung, weil man den Kalender direkt dort hinschicken konnte - wir waren ja Weihnachten nicht dort). Da ich Kalender doof finde, wo ausschließlich wir drauf sind, hatte ich überlegt, welche Motive oder was auch immer man sonst nehmen könnte. Ein Katzenkalender mit Bildern unserer Katze wäre noch eine Idee gewesen, fand ich aber irgendwie auch nicht so prickelnd. Dann fiel mir irgendwie ein, dem Jahr 2020 mit meinen eigenen Bildern von diesem Jahr einen (teilweise humorvollen) Rückblick (und eine zweite Chance) zu geben. Und ja, Corona kam da als Thema durchaus vor, z.B. ein Bild, wo wir (ja, das einzige Bild, wo jemand von uns drauf ist) dick eingepackt in einem Partyzelt eines Restaurants bei Kerzenschein sitzen und aufs Abendesse warten. wir waren die einzigen im Zelt. Das Bild hatte einfach was und war ein Beweis für coronataugliches Abendessen im Urlaub.


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Hallo! Was Du findest, ist egal. Bist Du immer so dogmatisch drauf? Wenn Dich Corona dieses Jahr überhaupt nicht beeinflusst hat, auch nicht den Umgang mit Deinen Lieben, wenn das so an Dir vorbeigerauscht ist, ohne dass Du was gemerkt hast und ohne dass es Dich irgendwie interessiert und es für Dich keinerlei Erwähnung wert ist, bist wirklich voll und ganz zu beneiden.


hormoni

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Rose, du weißt doch gar nicht, welche Auswirkungen Corona auf die Familie der AP hatte. Ich finde, es bestimmt jeder selbst, was in einer Familiengeschichte steht. Die muss das ja nicht gefallen :-) Eine Pandemie ist definitiv nichts alltägliches. Die letzte, die wir hatten, war die spanische Grippe. Insofern ist es für die Nachwelt tatsächlich interessant, wie wir damit umgegangen sind. Gruß h


Philo

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Corona gehört insofern zur Familiengeschichte, als dass die Erstkommunion aufgrund der Pandemie verschoben werden musste und nur im kleinsten Kreis, statt mit der ganzen Familie gefeiert werden konnte. Daneben fielen unsere Urlaube aus, die Geburtstage wurden verschoben und im Sommer nachgefeiert, unseren Großcousin konnten wir noch nicht besuchen, seine Taufe fand noch nicht statt, Schule fand daheim statt, etc. Das ist Familiengeschichte aufgrund der Beschränkungen (wir haben uns daran gehalten, v.a. da unser Kind zur Risikogruppe gehört). Und daher gehört Corona und die Chronologie der Pandemie zu uns schon ins Fotoalbum dieses denkwürdigen Jahres. Ich erinnere mich, dass wir am 1. Mai erstmals nach 6 Wochen wieder unseren Wohnort / unser Grundstück verlassen und uns mit einer weiteren Person treffen durften. Meine Kinder waren um 5 Uhr wach und freuten sich den Spaziergang mit einem guten Bekannten wie auf Weihnachten. Und genau so steht das auch im Fotoalbum.


Gold-Locke

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Antwort auf Beitrag von RoteRose

Hä ? Von der Zukunft kann man ja wohl den Nachkommen kaum berichten. Ein Fotoalbum oder Familienbuch lebt doch von den Erinnerungen aus der Vergangenheit. Und da gehört dann 2020 eben auch die Corona-Pandemie dazu. Ob man das nun in einem Erinnerungsbuch aufnehmen will oder nicht bleibt ja jedem selbst überlassen. Liebe Grüße, Gold-Locke


Korya

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In der englischen Wiki-Chronologie hast du die Zeitschienen nach Monaten und Tagen aufbereitet, entweder für die Welt oder aus Sicht einzelner Länder. Jeder Eintrag ist gespickt mit Verweisen, falls du dir einen bestimmten Tag genauer anschauen wolltest. https://en.m.wikipedia.org/wiki/Timeline_of_the_COVID-19_pandemic


SybilleN

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Hallo! Das ist eine schöne Idee! Ich habe auch die Fotoalben unserer Kinder aufgestockt und mir überlegt, wie ich "Corona" da rein bringe. Schließlich gibt es ein paar Fotos von uns mit Mundschutz darin, das gab es davor nicht.


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Ich habe einige Fotos von der Arbeit mit ungewöhnlichen Dingen, die bemerkenswert sind.


Philo

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In den Zeitungen sind jetzt Jahresrückblicke abgedruckt. Von diesem Jahr werde ich diese zusammen mit den gesammelten amtlichen Bekanntmachungen zum Virus ins Fotoalbum geben.


cube

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Echt? Also sozusagen Weltgeschehen blendet man einfach weg, als wenn es das gar nicht gegeben hätte? Also unser Kind ist 8 und wird ganz sicher nicht davon zu überzeugen sein, dass es im Jahr 2020 nichts dramatisches gab ;-) Stelle mir gerade vor wie ich ihm auf eine Bemerkung a lá "weißt du noch, als ich in der x. Klasse war und wir nur mit Masken in die Schule durften..." antworte "ach, total unwichtig. Hat auch nichts mit uns privat zu tun" "Aber Mama, ich durfte meine Freunde nicht mehr besuchen, alles hatte zu, unser Kanu-Urlaub fiel aus und euer Geschäft ist fast pleite gegangen. Ist das etwa alles nicht privat?" "Genau - wir tun einfach so, als wenn es das nicht gegeben hätte und jetzt will ich davon nichts mehr hören. Erinnere dich gefälligst an andere Sachen" Super Plan :-) Herr, wirf Hirn vom Himmel!!!


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Hallo! "Also sozusagen Weltgeschehen blendet man einfach weg, als wenn es das gar nicht gegeben hätte?" Das passiert in allen Bereichen, kleinen und großen, und bis zu einem Grad ist es menschlich. Aber was die Vergangenheit angeht, ist es kein Wunder, dass die Menschen nichts daraus lernen. Es wird weggeblendet, verdrängt, und wenn dann irgendwann ähnliche Tendenzen - zu spät - zu erkennen sind: Dann ist man wahnsinnig überrascht.


tolles-timing

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Ob das in so ein Album gehört oder nicht, ist ja Ansichtssache. Schlecht finde ich es nicht, auch wenn ich selbst solche Alben nicht erstelle. Verwunderlich finde ich eher die Selbstdarstellung von dir, Steffi - dieses “Schaut alle her: Ich mache ein tolles Album, bin aber leider zu blöd, um eine Chronik zu googeln“. Wirklich jede Nachrichten-Seite hat einen Corona-Blog. Jede. Ganz nach politischer Vorliebe kannst du unter tausend Blogs in zig Sprachen wählen. Und das bekommst du nicht hin? Ernsthaft? Also was genau willst du mit diesem Post? Ratschläge wohl kaum, so blöd kannst du gar nicht sein. Oder eher „wow, toll. Ein Album. Als Zeitzeugnis. Wie einfallsreich.“? Die Selbstdarstellung deinerseits hier an manchen Tagen ist schon verblüffend


charty

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... diese Seite weiter: https://www.mdr.de/nachrichten/politik/corona-chronik-chronologie-coronavirus-100.html Da ist alles nach Monaten aufgegliedert. Meine Tochter hat ja nächstes Jahr ihren 18. Geburtstag und schreibt parallel dazu ihr Abitur und will jetzt dann auch mit dem Führerschein anfangen. Für sie spielt Corona derzeit eine große Rolle, da Corona ihr derzeitiges Leben ziemlich deutlich beschneidet und deshalb wird hierzu auch etwas in dem Fotobuch zu ihrem 18. Geburtstag vorkommen. Die Umstände unter denen sie ihr Abi schreibt wird ihr wahrscheinlich immer in Erinnerung bleiben und sie wird es ihren Kindern auch erzählen. Ich finde es sinnvoll so etwas auch in gewisser Hinsicht privat zu dokumentieren, da in den Geschichtsbüchern selten persönliche Erlebnisberichte stehen und genau diese machen die Geschichte aber interessant und lebendig. Ich erlebe das derzeit bei meiner Tochter im Geschichtsunterricht zum Thema Drittes Reich, Zweiter Weltkrieg. Es gibt tatsächlich Familien, in denen die (Ur-)Großeltern Notizen gemacht haben und das ist wertvoll. Und wir merken jetzt, dass wenn meine Eltern nicht mehr sind, ist keiner mehr da, der von der Zeit erzählen kann, weil keiner etwas aufschreiben möchte. Das finde ich traurig. Seit meine Tochter auf der Welt ist, habe ich immer Familienkalender mit einer Spalte für Besonderes. Und hier wurden auch in diesem Jahr ein paar Schlüsselereignisse zu Corona notiert inkl. Grenzschließung etc. So kann meine Tochter mal ihr ganzes Leben mit mir nachvollziehen, vom ersten Zahn angefangen bis wie auch immer. Vg Charty


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ja, Danke, das hilft weiter


Hodor

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Hallo, ich finde die Coronavirus-Chronik der Tagesschau ganz übersichtlich, weil kurz und knapp (s. Link: https://www.tagesschau.de/faktenfinder/hintergrund/corona-chronik-pandemie-101.html). Viele Grüße


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Hallo, ich komme mit dem Link nicht ganz klar, direkt läuft es nicht und über Stichworte kommen ich nur bis April? Trotzdem Danke


Luna Sophie

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Mögliche Links hast du schon einige genannt bekommen. Ich habe keine weiteren. Auch bei uns wird Corona im Jahresalbum eine Rolle haben. Leider eine sehr große. Die Großeltern unserer Kinder leben nicht mehr. Ohne Corona hätten wir sicher Bilder von ihnen, auch am Weihnachtsbaum. Ohne Corona hätten wir ganz sicher andere Fotos. Hätte ich beim Mauerfall schon Kinder gehabt (ging nicht, war selbst noch eines) und wären wir in der Nähe gewesen, ja dann wäre auch dieses Ereignis im Fotobuch aufgetaucht. Vielleicht als "Erster Besuch in der BRD" oder "Erster Besuch in der DDR" je nachdem wo wir gelebt hätten. Für mich gehört das in ein Fotojahrbuch. Man kann natürlich auch nur Urlaubsfotos und gestellte Bilder in ein Fotojahrbuch als Erinnerung nutzen. Bei uns sind in Jahresbüchern immer Fotos aus dem Alltag, aus dem Leben.


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Antwort auf Beitrag von Luna Sophie

erinnerungen leben im kopf und brauchen keine fotos aber gern geschichten ,mündlich überliefert und dabei schreibt jede generatin ihre eigenen geschichten. wäre meine oma mit ner chronik des krieges angekommen , hätte ich dem ganzen als kind nicht folgen können/wollen aber die erzhlungen von ihr als mdchen damals haben mich enorm gefesselt. nichtsdestotrotz kann jeder das ganze händeln wie er möchte aber darüber diskutieren ist, soweit ich weiß erlaubt.


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Zu Weihnachten habe ich auf Spiegel online angefangen, die Monatsrueckblicke zu lesen. Da gab es immer erst eine kurze Zusammenfassung der Geschehnisse des Monats, dann kamen insgesamt 100 Zeit zeugen zu Wort. Fand ich sehr interessant, habe aber leider nicht bis zum Schluss gelesen. Titel: Die Corona-Protokolle Für mich gehört Corona zum Jahr 2020 dazu. Es bestimmt dermaßen unser Leben, wie soll man das ausblenden? Jugendweihe, Schulschließung, Sport.... Es gibt nun mal Ereignisse, die einen prägen, zumal, wenn sie den Alltag dermaßen bestimmen. Für mich war das Jahrhunderthochwasser so ein Ereignis. Es gibt kaum Fotos, aber mein Jüngster ist davon fasziniert und will vieles wissen. Wir haben sogar ein Buch davon im Regal stehen.


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Antwort auf Beitrag von Luna Sophie

Ach Luna Sophie, für Euch ist das ein sehr trauriges Jahr. ich wünsche Euch sehr, das es jetzt besser wird


Luna Sophie

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Ach und zum Geschichten erzählen darf es keine Fotos geben? Unsere Zwillinge (gerade 5J.) werden später kaum Erinnerungen an ihre Großeltern haben. Darf es da kein Fotobuch (früher Fotoalbum) geben? Ist es falsch auch Fotos von Familie, Freunde,... Maske tragend aufzubewahren? Ich habe es als Kind geliebt in alten Fotoalben zu blättern, am liebsten bei meiner Oma auf dem Schoß. Sie hat zu den Bildern erzählt. Sie kannte die Menschen auf den Fotos. Ich nicht. Aber nur durch die Fotos habe ich meinen Opa und meine Urgroßeltern sehen können. So bekamen die Geschichten Gesichter. Ja, auf einigen Bildern waren auch zerstörte Häuser zu sehen. Es hat mich interessiert und nicht abgeschreckt. Ein Fotojahresalbum einer Familie ist ja keine Geschichtliche Chronik.


Luna Sophie

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Danke dir. Egal was kommt, wir brauchen uns keine Gedanken mehr um ältere Familienmitglieder machen. Wir gehören jetzt zu den ältesten.


Ellert

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fehlen Gott sei Dank keine Menschen aber auch Ereignisse wie Abifeier etc dazu Bilder mit Masken die wir mal gemacht haben als wir das erste mal wieder "rauskonnten zu dritt" Frauenausflug - Selfie. Chronologien stehen bei uns keine drin allerdings auch bewusst solche Bilder, es gehört zu diesem Jahr dazu auch der Corona-Negativpass den meine auf Bali bekamen bei der Einreise als wir hier noch drüber lächelten, Pandemie doch nicht bei us in Deutschland ! Als sie nach drei Wochen zurückkamen wars bei uns auch angekommen, in allen Köpfen, unbeschwerte Zeit war vorbei.... Auch im nächsten Jahrbuch werden die Bilder auftauchen vielleicht dann hoffentlich mit Bilder vom Impfen oder Impfpass ....


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Antwort auf Beitrag von Luna Sophie

Steck dein Schwert zurück , das "ach " ist überflüssig ...wie ich schrieb kann es jeder machen wie er mag


As

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Mir hat im aktuellen Spiegel die Corona-Chronologie gut gefallen ("100 Menschen, ein Jahr") Kurz zusammengefasst die wichtigsten Monatsereignisse. Vielleicht hilft dir das ja? Unabhängig von deinem Fotobuch: Ich fand sehr interessant, wie die dort zu Wort gekommenen Leute den Verlauf der Pandemie so wahrgenommen haben.


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Antwort auf Beitrag von As

Hallo, Spiegel als Print? Muss schauen, ob ich den noch bekomme. Danke y


As

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Sorry, grad erst gelesen. JA, als Print.