Elternforum Coronavirus

Homeschooling - nicht wg. Corona, sondern wg. anderer Gründe ?

Homeschooling - nicht wg. Corona, sondern wg. anderer Gründe ?

Loretta1

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Hallo, vielleicht gehört der Beitrag auch eher ins Schulforum. Trotzdem hier: Die Schule macht seit den Sommerferien in zwei Klassen jeweils an festen Tagen in der Woche "Homeschooling". Weiterführende Schule. Begründung ist nicht Corona (es gibt derzeit wenig Fälle hier im Kreis und auch bisher keine Verdachtsfälle an den Schulen - hoffen wir es bleibt so !). Das Homeschooling wird angeboten wg. Personalmangel. Die Schule hat keine Lehrer um den Unterricht in Präsenz für diese Klassen an allen Tagen abzudecken. Somit wurde beschlossen, dass an festen Tagen nun immer daheim gelernt wird. Homeschooling sieht so aus: die Kinder bekommen für diese Tage ein Paket mit Lernblättern (ein Stapel Kopien), das sie selbstständig daheim, bzw. mit Hilfe der Eltern (darum wurde gebeten) aneigenen müssen. Wir dachten, dass es nach ein paar Wochen geändert wird, aber es bleibt in diesem Modus. O-Ton: demnächst wird es eh wieder Schulschließungen geben, dann kann man es gleich so lassen, außerdem fehlen immer noch Lehrer (Langzeit-Krankmeldungen, Elternzeit und vermutlich sind sie eh schon immer knapp besetzt). Bei den anderen Klassen, die immer Präsenz haben, wurden dafür die Schulzeiten gekürzt, auf ca. 8:30 - 11:00 Uhr. Ist das an anderen Schulen auch so ? Bzw. ist das überhaupt in Ordnung so ? Lg, Lore


ara-sunshine

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Welches Bundesland?


memory

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Nein hier nicht , da fallen die Stunden einfach aus. Unser Lehrerdurchschnittsalter liegt bei 50.....es fällt also viel aus Ob das erlaubt ist.....tja irgendwie scheinen die das ja zu rechtfertigen vor dem Schulamt....einfach mal so was machen , ist für Schulen in D doch sonst eh unmöglich.


kati1976

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An den Schulen meiner Kinder ist es nicht so Wenn andere Grundschule mal Lehrer fehlen gibt es eine Vertretung oder die Klasse wird aufgeteilt und die Kinder gehen in andere Klassen. An der weiterführenden Schule meiner Kinder wird so gut wie möglich vermieden das Unterricht ausfällt,wenn da Lehrer fehlen bekommen die Kinder Aufgaben und bearbeiten die in der Schule und ein Lehrer aus den Klassenräumen daneben schaut ab und zu nach den Kindern. Es kommt selten mal vor das die Kinder ausfallen haben und später kommen oder früher gehen können aber da gibt es auch Aufgaben Ob es bei euch erlaubt ist liegt sicher am Bundesland denn da kocht ja jedes BL sein eigenes Süppchen. Ich würde beim Schulamt oder Bildungsministerium oder wie es bei euch heißt nachfragen


Itzy

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Antwort auf Beitrag von kati1976

Meine Tochter ist auf einer Gesamtschule mit 3 langen Schultagen. Seit September haben die Jahrgänge 7-10 nur noch 2 lange Schultage. Die 2 Std die wegfallen, sind "Homeschooling /mehr Hausaufgaben". Die gewonnenen Kapazitäten werden für alle in Hauptfächern, besonders für die Abschlussklassen und 5+6 genutzt. Klappt super, erfolgt über MS Teams und die normalen Arbeitsmaterialien.


Gold-Locke

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Bei uns in NRW dürfen Klassen momentan nicht aufgeteilt oder zusammen gelegt werden.


kati1976

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Hier zählt die Grundschule als eine Gruppe und die dürfen sich vermischen. Ab der weiterführenden Schule sind es immer 2 Stufen die eine Gruppe bilden,Klasse 5 und 6,Klasse 7 und 8, Klasse 9 und 10,Klasse 11 und 12. Die beiden Stufen einer Gruppen dürfen sich vermischen


Gold-Locke

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Antwort auf Beitrag von kati1976

Eine ganze Grundschule zählt bei euch als eine Gruppe ? Das wären hier 200 Kinder, an anderen Grundschulen sogar mehr als 300. Wir müssen sogar getrennte Pausen machen, da die Klassen sich selbst auf dem Schulhof nicht vermischen dürfen.


Caot

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Antwort auf Beitrag von Loretta1

….einzig, wenn ein Lehrer krank ist, wird der nicht ersetzt. Es soll ja so wenig wie möglich vermischt werden. Dann fällt der Unterricht aus, aber es gibt Arbeitsblätter über die Schulcloud. Ansonsten ist hier ganz normaler Unterricht, ohne Einschränkungen. Und ich hoffe, dass das noch so lange wie möglich bleibt. Es ist etwas ganz anderes in der Schule zu sitzen als selber vor sich hin zu wurschteln.


Mitglied inaktiv

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Hier ist bisher auch ganz normal Schule, allerdings ist das Kollegium an der Schule auch verhältnismäßig jung, die meisten älteren Lehrer sind in den letzten Jahren (während meine Tochter die Schule besucht hat) in Pension gegangen. Vom Grundsatz her mag es zwar "mehr Schule" sein als wenn Stunden einfach ausfallen, aber andererseits wird da ein Standard etabliert, gegen den ich als Eltern protestieren würde - da wird das Personalproblem der Schule ja einfach nach unten durchgereicht zu den Schülern bzw. euch als Eltern...


Gold-Locke

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Antwort auf Beitrag von Loretta1

Ich arbeite an einer Grundschule und meine Schulleitung hat auch schon darüber nachgedacht. Sobald bei uns mehr als eine Lehrerin erkranken würde, könnten wir den Schulbetrieb nicht mehr für alle Klassen aufrecht erhalten. Früher haben wir das durch Aufteilen von Klassen und Zusammenlegung mehrerer Klassen aufgefangen, dass ist aber in Corona-Zeiten nicht möglich, da wir Kinder aus unterschiedlichen Lergruppen nicht mischen dürfen. Wir fänden alle Homeschooling im Wechsel total doof, aber meine Schulleitung weiß sich nicht anders zu helfen, da wir personell keine Puffer haben. Die Erkrankung einer Kollegin kann noch durch Überstunden der anderen 8 Lehrerinnen und Kürzungen für alle Klassen aufgefangen werden, mehr ist aber nicht drin. Liebe Grüße, Gold-Locke


Ellert

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Antwort auf Beitrag von Loretta1

Hier sind Vorlesen in Direktübertragung mit dem PC also live quasi Studenten schalten sich mit Kamera am Laptop zu und können Fragen stellen und der Dozent ( finde ich witzig) sieht was die machen, also ob einer nebenher frühstückt oder Handy spielt... Sowas könnte man mit entsprechender technik an den Schulen einführen