Gold-Locke
Heute bin ich wirklich auch mal gefrustet. Wir unternehmen privat seit Wochen so gut wie nichts mehr, gehen mal spazieren oder notgedrungen einkaufen. Unser Highlight letzte Woche war der Besuch des Verkehrsübungsplatzes mit unserem 16-jährigen Sohn. Und die Infektionszahlen gehen einfach nicht runter. In meinem Umfeld gibt es meines Wissens keine Leute, die sich nicht an Regeln halten oder sich mit vielen Menschen treffen. Zum Shoppen hat unter diesen Bedingungen hier auch keiner Lust. Ich habe fast alle Geschenke im Internet bestellt und kenne viele, die das ebenso machen in diesem Jahr. Was sollen wir denn noch machen ??? Ich will nicht mehr ! Entweder gibt es außerhalb meines Dunstkreises einfach zu viele Menschen, die sich darum nicht scheren und zu viele Kontakte ohne Abstand haben oder das Virus ist nicht besser in den Griff zu bekommen, solange man zur Arbeit und zum Einkaufen gehen kann und muss. Ich persönlich weiß jedenfalls nicht, wie ich mich noch weiter einschränken sollte. Sollte es an Menschen liegen, die sich nicht ausreichend an die Regeln halten, helfen doch auch keine weiteren Verschärfungen. Die Leute, die sich jetzt heimlich mit 20 Menschen treffen, werden das wohl auch noch tun, wenn weitere Geschäfte oder gar Schulen schließen müssen. Liebe Grüße, Gold-Locke
Ja mir geht es genau so. Man hält sich an alles und es wird nicht besser. Meine Familie habe ich jetzt schon 2 Monate nicht gesehen. Hatte nur 30 min mit den Auto. Geschenke auch nur im Internet bestellt dabei denke ich immer an die Geschäfte hier und bekomme auch noch ein schlechtes gewissen . Die Paket Fahrer tun mir auch leid sie versuchen alles und werden so oft schlecht gemacht. Ich hoffe es hat bald ein Ende
Ich warte gerade zum 4. Mal in 4 Wochen auf mein Abstrichergebnis und kriege fast die Krise. Bin nur K3 diesmal,da beruflicher Kontakt, trotzdem habe ich meine Physio solange abgesagt, beim letzten Mal konnte ich nicht zur OP vom Zwerg mit. Wir haben uns auch sehr eingeschränkt. Und dann sehe ich hier Bilder vom BlackFriday, dass die Nachbarstadt geräumt wurde wegen Menschenmassen, unsere Stadt war wohl auch voll. Gestern wurde hier in der Nähe eine Party gesprengt von der Polizei. Es gibt noch genug Menschen, die sich nicht kümmern.
Na warum hier die Zahlen nicht sinken ist erklärbar. das GA versagt ja ziemlich. Oder wie ist es zu erklären das teils die Schulen nicht informiert werden wen sie einen positiven Schüler haben? Fleischereibetriebe mit positiven Mitarbeitern, da wird dann mal getestet und dann der Betrieb weiter aufrecht erhalten. Selbst dann wenn Tage später noch der ein oder andere Symptome bekommt. Lokale welche freiwillig zu machen und in Quarantäne gehen weil das GA sagt, och euer Koch war positiv, macht nichts, ihr könnt einfach weitermachen. Schulen funktionieren super, OK, das halbe Lehrerkollegium ist in Quarantäne weil die Lehrer sich weigern Maske zu tragen - Grundschule. Leute welche nachweisbar mit Infizierten kontakt hatten, ohne Maske, ohne Abstand, über tage hinweg, kommen gar nicht erst in Quarantäne oder ihnen wird erst 2 Wochen später mitgeteilt das sie eigentlich in Quarantäne gewesen wären. Kinderärzte welche sich weigern zu testen. Begründung Kinder können nicht erkranken. Soll ich noch ein paar Sachen aufzählen warum die es hier nicht hinbekommen?
Mit dem Frust bist du nicht allein. Eigentlich bin ich wirklich ein toleranter Mensch. Nur so langsam wirklich genervt. Es gibt noch so viele Leute, denen die Gesundheit anderer völlig egal ist. Ein Bekannter von mir darf morgen zum Test. Hat Fieber und Geschmacksverlust. Klar, er hält sich an die Regeln. Hat am Freitag, Samstag und Sonntag noch jeweils mit 10 Leuten gefeiert. War ja noch erlaubt. Juhuuu! Ich bin froh, nur telefoniert zu haben und hoffe, dass seine Familie gesund bleibt.
Ich glaube eben, dass gerade Schulen doch die "heimlichen Infektionstreiber" sind, denn wo sonst kommen momentan noch größere Gruppen Menschen regelmäßig zusammen. Aber ein gewisser Teil wird unbemerkt, ohne Symptome das Virus weiter tragen und irgendwann erkrankt wieder jemand. Auch glaube ich, dass es sowohl draußen, wie auch bei Begegnungen mit Masken zu Ansteckungen kommt, aber da man die ausschließt, bleiben viele Infektionsketten ein Rästel. Ich bin auch etwas gefrustet ,wenn ich die Zahlen sehe, andererseits sind sie im Vergleich zu anderen Ländern ja nicht mehr wirklich gestiegen, seit dem Teil Lockdown, sondern bleiben eben auf dem ziemlich hohen Niveau hängen. Ich glaube, wenn wir die Zahlen wirklich runter bringen wollen, dann müssten Schulen und Kitas zu gemacht werden, damit die Leute gezwungen werden, zuhause zu bleiben. Wir sind auch ganz zurückgezogen, außer Spazierengehen, Wandern und Einkaufen, was nötigt ist, gehen wir lediglich zur Arbeit und die Kinder in die Schule. Eine Freundin trifft sich mit meinen Mädels noch ab und zu, eine einzige feste Kontaktperson. Ich bin Erzieherin und fürchte den Moment, dass ein Kind oder eine Kollegin positiv ist und wir unsere Kollegin aus der Risikogruppe ( die dann im Juni plötzlich hinfällig war) anstecken und die dann lange ausfällt...... Deswegen habe ich meine ganzen privaten Kontakte komplett gestrichen! Sohnemann ist grade in Quarantäne, Klassenkamerad ist positiv getestet, hatte aber auch außer Schule und Familie keine Kontakte in letzter Zeit! Also kommt nur eine Ansteckung in der Schule oder im Schulbus in Frage...... Bin grade echt gefrustet, denn meine Kigachefin meint, wir müssen den Kindern und Familien so viel Normalität wie möglich bieten, wir machen Teamsitzungen von 2 Stunden in einem recht engen Raum und wenn ich nicht mal ein Fenster öffenen würde, würden die ganze Zeit nicht gelüftet! Ich brauche keine Normalität, wenn ich meine Eltern in der Riskogruppe im Haus habe und vermeiden will, dass die angesteckt werden. Und ob die Eltern echt auf eine CD warten, wo wir Erzieher singen, lesen und musizieren? Ich freue mich auf ein ruhigeres Weihnachten als ich es je erlebt habe- und einen Silvester zuhause, keine Koffer packen am 27.12 um zur Schwiegerfamilie nach Holland zu fahren! Wir haben dieses Jahr bewußt Geschenke beim Einzelhandel gekauft, an einem ruhigen Nachmittag war ich mit meiner Großen unterwegs und wir wollen wirklich, dass die wenigen Geschäfte, die wir noch haben auch erhalten bleiben und deswegen kaufen wir da! LG Muts
Auch das Gedränge in der Bahn dürfte seinen Teil zum Infektionsgeschehen beitragen.
Ich glaube eher nicht, dass Schulen "heimliche Infektionstreiber" sind. Eher das Verhalten mancher vor und nach der Schule - vielleicht. Ich bin Grundschullehrerin und an meiner Schule gab es bisher 2 unabhängige Fälle. 1 Kind und eine Lehrerin. Bei dem Kind wurde die gesamte Klasse getestet, es gab keinen weiteren positiven Fall. Bei der Lehrerin wurde das Kollegium getestet - auch hier kein weiterer Fall. Wir sitzen bei Lehrer-Konferenzen mit Abständen in einem Klassenraum statt im kleinen Lehrerzimmer, seit einigen Wochen auch mit Masken und frierend, weil wir den Raum ständig lüften. Andererseits müssen die hohen Zahlen ja tatsächlich irgendwo her kommen - privat ist zumindest offiziell ja kaum noch was möglich. Das finde ich gerade so frustrierend. Man macht nichts mehr - es hilft aber offenbar nichts. Ständig wird in den Nachrichten betont, dass die Zahlen viel zu hoch sind und dass wir das in den Griff bekommen müssen. Ja wie denn bitteschön ? Ich kann mich nicht mehr einschränken ! Vielleicht sollte ich mich auch nicht persönlich angesprochen fühlen, sondern andere. Aber wie gesagt kenne ich niemanden persönlich, der sich die mahnenden Worte zu Herzen nehmen müsste, weil sich alle meine Freunde und Familienmitglieder extrem einschränken. Liebe Grüße, Gold-Locke
Es kommt halt einfach auf das Umfeld an, das ja immer auch etwas über einen selbst aussagt. Ich halte mich an alles und mein Umfeld besteht ausschließlich (ja, tatsächlich!) aus Leuten, die es ebenso halten. Aber es reicht doch schon, hier im Forum zu lesen, da siehst du doch, wieviele sich nicht an die Regeln halten und das verkünden, manche auch mit Stolz. Da wundert mich nichts mehr. Die Strafen müssten richtig drastisch sein und wehtun, alternativ generelle Ausgangssperren mit Kontrolle, denn anders halten sich einfach zu viele nicht daran. Traurig, aber wahr.
Wir sitzen in der Teambesprechung im Kiga auch auf Abstand, aber wenn ich nicht immer mal ein Fenster aufreißen würde, dann würden wir 2 Stunden ohne Lüften tagen...... ich krieg noch nen Vogel...... die Leiterin will partout "Normalität"- auch Masken hat sie lange abgelehnt....... jetzt tragen wir Kollegen sie außerhalb der Gruppe....
Ich bin ganz deiner Meinung. An unsererm Gymnasium gab es bisher 2 einzelne Corona-Fälle. Bei beiden Fällen haben sich weder Lehrer noch Schüler angesteckt. Allerdings werden hier seit den Sommerferien durchgehend Masken getragen... Aber hier fahren ganz wenige Schüler mit dem Bus. Die meisten kommen zu Fuß und mit dem Rad... Ich denke auch, dass es nicht die Schule, sondern eher der ÖPNV ist, wo die Infektionen verbreitet werden. Oder eben die privaten Treffen am Nachmittag mit den Freunden zuhause ohne Masken. Meine Kinder halten sich sehr an die Regeln, treffen max. einen Freund, aber ich weiß, dass viele das nicht einhalten. Mich nervt das auch extrem, ich fühle mich auch von vielen Sozialkontakten abgeschnitten, aber ich möchte, dass dieser Scheiß endlich vorbei geht und daher halten wir uns an die Regeln... Mich macht es nur noch wütend und traurig, wenn ich aber sehe, dass sich so viele nicht an die Regeln halten.
ich kenne nicht mal einen der Corona hatte. Ein Fall bisher in der Schule. Keine Weitergabe. Ja, es ist frustrierend. Ganz viele die ich kenne sind frustriert. Mit den aktuellen Einschränkungen ist ein Akzeptanzpunkt erreicht, den viele hier - obwohl man wirklich überall diszipliniert schaut, tut und macht - nicht mehr haargenau einhalten werden, können und wollen.
Ich kenne viele, die Corona hatten , allein hier im Ort und im Nachbarort sind je zwei Erzieher schon über 5 Wochen wegen Corona nicht Arbeitsfähig und es sieht nicht so aus, dass die vor Weihnachten wieder einstiegen können. Ein paar hatten es nur mit wenig Beschwerden, Kinder haben es vom Kindergarten heim gebracht, Mitschüler Sitznachbarn angesteckt, beim Umgangswochende den Papa und die neue Partnerin angesteckt ( Kinderarzt: das ist kein Corona)..... Hier hat es in manchen Fällen nur einzelne Familienmitglieder erwischt, aber meist sind fast alle positiv getestet worden bzw. an Corona erkrankt....... LG Muts
Ja so geht's mir auch. Mittlerweile habe ich auch kaum noch Verständnis dafür, dass alles hinten ansteht für Infizierte . Gerade Ärzte , KH , Ambulanzen ....ich weiß auch egoistisch aber ich möchte nicht Angst haben müssen schwer zuerkranken und dann nicht adäquat behandelt zu werden , weil Unvorsichtige und Unbelehrbare ,dann im Notfall die medizinischen Kapazitäten ausreizen. Nicht alle klar , aber auch die " ist doch nur nen Schnupfen Typen" fehlen dann 2 Wochen im System . Das dürfen die, die sich schützen und nicht erkranken, dann auch noch abfangen.
Bei uns gibt es immer mehr symptomfrei verlaufende Infektionen. Ich gehe davon aus, dass es hier eine erhebliche Dunkelziffer gibt und die dann unwissentlich ordentlich streuen. Gerade gehabt, getestet wegen geplanter notwendiger Reise. Symptomfrei, Test positiv. Neben größerer Familie noch Arbeitskollegen betroffen, die auch in Quarantäne müssen. Und solche Fälle gibt es zunehmend. Da ist die Ermittlung reine Glückssache. Niemand weiß, seit wann die infektiös sind und wie viele Kontakte sie in der infektiösen Zeit wirklich hatten.
Das ist sicher ein ganz wichtiger Aspekt. Verschiedene Untersuchungen zeigen ja, dass 3/4 der Infektionen nicht entdeckt werden.
Alles schön und gut. Aber ich kann mich nicht mehr einschränken, als ich es eh schon tue. Und es bringt trotzdem nichts.
und wenn man keine Kontakte hat und Symptome heisst es lapidar, Kontakte beschränken, wird es schon nicht sein und die gehen halt dann auch raus dagmar
Doch, es bringt etwas: Du hast eine niedrigere Wahrscheinlichkeit, zu erkranken. Und wenn, dann trägst du es nicht an zig Leute weiter. Du trägst dazu bei, dass es nicht schlimmer wird.
Das gleiche habe ich auch gedacht.. seit März leben wir schon sehr zurückhaltend.. seit Mitte Oktober ausser arbeiten; einmal die Woche einkaufen keine Kontakte zu irgendwem ( Unser Sohn war Mitte November hier ( muss schon wegen Job alle 3 Tage getestet werden).. in meinem Umkreis sehe ich auch nur Menschen; die sehr vorsichtig sind... und trotzdem so viele Neuonfektionen..
Leider sehe ich in meinem Umkreis keine wirklich vorsichtigen Menschen: In meiner Schülerschaft ist es weit verbreitet, dass die Kinder jeden Tag eine andere Freundin treffen - klar pro Tag nur einen, aber jeden Tag jemand andren, das Geschwisterkind darf das natürlich auch, die Eltern treffen sich auch mit weiteren Familien am WE - Haushaltsregel wird nur halbherzig angewendet. Die Kids werden immer noch in Fahrgemeinschaften zu viert im Auto rumkutschiert ect. Von ca. 20 Schülern halten sich gerade zwei! total zurück, weil Risikopatienten in der Familie! Und ich Depp treffe seit Oktober niemanden mehr privat, nur um geschäftlich durchzukommen.....mir reicht's auch langsam.....das Volk scheint echt dumm zu sein!
Hallo, ich empfinde es genauso, auch mein Umfeld. Ich gehe einmal pro Woche alleine einkaufen, bin bei der Arbeit und hab nur meinen Mann und die Kinder um mich. Habe seit Wochen (Monaten ??) niemanden mehr getroffen. Mein Mann außerhalb der Arbeit auch nicht. Die Kinder ebenso nicht, keine Freunde besucht oder eingeladen. Keine Hobbys, wir sind meist alleine mit uns. Und so geht es vielen - hört euch mal um. Ich kenne auch niemanden, der da nicht mit macht... Es ist mir auch unerklärlich und es muss schon seit Monaten aus dem Ruder laufen. Ich lache inzwischen fast über die Gesundheitsämter, das sind doch nur noch Tropfen auf die heißen Steine... empfinden das noch mehr hier so ? Ich fühle mich inzwischen fast angegriffen, wenn wieder gesagt wird, man solle sich mehr einschränken, Kontakte meiden - ja Hallo, was machen wir denn seit Monaten eigentlich ? Sonst muss ich mich im Haus einsperren und nicht mehr zur Arbeit gehen... mehr geht nicht... Lg, Lore
Ja, das ist genau mein Gefühl. Mehr geht nicht !
Wenn man so jemanden nicht im direkten Umfeld hat und kaum rausgeht, kriegt man das natürlich nicht mit. Ich sehe täglich Gruppen, die sicherlich nicht nur aus zwei Haushalten stammen, zahlreiche Personen in der Bahn mit Maske unter der Nase oder am Kinn, auch wenn direkt vor oder hinter ihnen fremde Leute sitzen, ein Kollege von mir ist Leerdenker und macht keinen Hehl draus, dass er sich genauso wie immer mit seinen zahlreichen Freunden und der großen Verwandtschaft trifft etc. Diese Herrschaften müssen Kontakte reduzieren, nicht diejenigen, die das ohnehin tun.
So sieht es aus. Problem ist eben, es fühlen sich die falschen angesprochen.
Genau. Nur wie bekommt man diejenigen dazu, ihr Verhalten zu ändern? Mit Freiwilligkeit und Appellen an den gesunden Menschenverstand funktioniert es ja offensichtlich nicht.
Wir können uns auch nicht mehr einschränken oder die Arbeit müsste aufgegeben werden. Leider ist nicht alles im Homeoffice möglich. Und die Schulpflicht müsste auch aufgehoben werden. Einmal die Woche einkaufen muss bei 6 Personen auch sein. Aber wenn ich hier die Zeitung aufschlage vergeht kein Tag an dem nicht darüber berichtet wird, wo die Polizei wieder Zusammenkünfte von größeren Personengruppen auflösen musste. Was ich selbst beim einkaufen sehe, also mich wundert da nichts.
Zum Teil kommen die Zahlen davon, dass immer mehr Altenheime betroffen sind. Das sind gleich richtig viele Leute. Und es gibt einfach auch viele Leute, die sich nur wenig zurück nehmen. Ich kenne davon sehr viele.
Ausnahmsweise schließe ich mich jetzt dem allgemeinen Frust auch an. Auch wir haben fast alles komplett gestrichen seit der Wahnsinn losgegangen ist, Bis auf Arbeit, Schule, 1x die Woche einkaufen, spazieren gehen, alle 7 Wochen Friseur läuft hier nichts mehr. Gut meine Tochter hat immer noch ihre Reitstunden und ihre Ausritte, aber da wird penibel auf die Schutzkonzepte geachtet. Und gerade heute habe ich den vollen Hals bekommen. Wir leben ja mittlerweile in der Ostschweiz und hier steigen die Zahlen und steigen. Gerade unser Kanton meint sich momentan jeden Tag steigern zu müssen und nichts passiert. Und der Bundesrat hält sich brav bedeckt und beschließt so gut wie nichts. Wobei es die Andeutung gab, dass einige Kantone jetzt Androhungen erhalten haben. Vielleicht trifft es jetzt auch unseren Kanton und evtl. hilft das ja. Unsere Stadt selbst, sehr grenznah, hält sich wacker und unsere Region an sich hat die wenigsten Fälle des Kantons, dennoch auf hohem Niveau. Ich finde es jedoch erstaunlich, dass Ihr offensichtlich fast nur Leute kennt, die sich an die Regeln halten. Das kann ich leider nicht bestätigen. Alleine die Familie unter uns, eigentlich gut befreundet, feiert hier munter Baby-Partys mit 10 Personen aus 8 verschiedenen Haushalten (ist hier erlaubt, wenn auch nicht empfohlen), veranstaltet Überraschungspartys für Freunde, fährt zu entfernten Verwandten in BW für 2 Tage, obwohl wir nur 24 Stunden in BW sein dürfen etc. Zudem haben sie die Quarantäneregelung gebrochen nach ihrer Rückkehr aus einem Risikogebiet. Die Liste könnte ich ewig bei denen fortführen. Ich glaube, dass genau dieses private Geklüngl der Grund dafür ist, warum die Fallzahlen nicht wirklich sinken, egal wo. Hinzu kommen meine Eltern, die z.B. ihre Friseure immer noch in der alten Heimat in Bayern haben. Mein Stiefvater möchte unbedingt seine Haare machen lassen und benötigt dazu ein Hotelzimmer. Pech gehabt, wobei Herr Söder ja noch nicht bekanntgegeben hat, ob die Hotels über Weihnachten öffnen werden. ABER wir sind ja nur indirekt ein Nachbarstaat (über den Bodensee) und die 24-Stundenregelung greift nicht. Blöd für ihn, da er tatsächlich aufgrund seines Toupets einen Spezialfriseur benötigt. Das will er nicht einsehen. Heute erfahre ich, dass meine Mutter - egal ob erlaubt oder nicht - für den 23.12. einen Friseurtermin in Bayern ausgemacht hat. Da ist meinem Stiefvater der Kragen geplatzt. Mir schwillt der Hals an, da ich dieses Jahr Weihnachten ausrichte und sie bei mir sind. Gerade meine Mutter weiß, dass ich derzeit alle Hebel in Bewegung gesetzt habe, eine Genehmigung für den 2. Weihnachtsfeiertag zu bekommen, um meinen leiblichen Vater nahe München besuchen zu können. Das könnte ich, sofern sie zum Friseur fährt, knicken, da ich dann noch ein Sicherheitsrisiko hätte. Himmel, er ist Witwer, alleinstehend, 84 Jahre und hat Blasenkrebs und keine weitere Familie ist in unmittelbarer Nähe. Ich bin diejenige, die trotz allem am schnellsten bei ihm wäre. Wir haben ihn seit August nicht mehr gesehen, da wir Risikoland, er Hotspot. Aber da ist von Seiten meiner Mutter und meines Stiefvaters kein Einsehen. Evtl. lass ich Weihnachten mit ihnen ausfallen, je nach Lage. Silvester mit ihnen habe ich schon abgesagt, da ich immer noch davon ausgehe, dass wir zu meinem Vater fahren können und ich will kein Sicherheitsrisiko für meine "Eltern" sein. Mich käst es jetzt wirklich an. Fühle mich als Sandwich in der Familie und jeder erwartet, dass meine Tochter und ich uns an die Regeln halten, aber sie machen, was sie wollen. Wobei mein Stiefvater im Vergleich zu meiner Mutter wirklich handzahm ist. Freunde haben sie sowie so keine hier, nur in Bayern, die dann natürlich mit besucht werden würden. So, jetzt genug gejammert und gefrustet. Aber auch das musste mal raus. Bleibt gesund und genießt die Zeit so gut es geht. Auch in diesen Zeiten gibt es noch Positives. Vg Charty
Mir geht es ähnlich, überlege ständig wie ich möglichst alles kontaktarm hin bekomme, gehe um Beispiel erst nachmittags ins Büro, um nicht 8 Stunden mit den Kollegen in einem Zimmer zu sein. Heute musste ich nach Wochen Mal wieder in die Stadt, einmal wollte ich wenigstens ein paar Besorgungen nicht online machen. Aber das war jetzt wieder das letzte Mal für lange. Folgendes war so los: Fielmann: ganz ganz wenig Kunden, habe nur noch einen weiteren gesehen, aber mindestens 10 Mitarbeiter, teilweise standen sie eng zusammen, alle aber Maske, ob das dann ausreicht, keine Ahnung, ich war aber nur sehr kurz drin Apotheke: war klein, aber ich war für einzige Kundin, war OK Draußen auf dem Markt ging es eigentlich, nicht soo viele Leute, Abstand Möglich, fast alle mit Maske An den paar Weihnachtsbuden ging es auch, manchmal kam mir aber jemand zu nahe, als ich erste bedient wurde Bäcker bin ich gar nicht rein, zu viele Leute und kein Abstand An der Zentralhaltestelle war es im, Abstand gut möglich In der Bahn furchtbar, zu viele Leute, fast alle hatten immerhin die Maske richtig auf, habe mich trotzdem nicht wohl gefühlt, ich werde weiterhin auf Bahn fahren verzichten und auch die Kinder holen wir weiterhin von der Schule ab DM: die Anzahl der Menschen im Laden ging. Die Dame hinter mir an der Kasse hielt zu wenig Abstand, ABER was ich schlecht fand: Kassierer trugen keine Maske, nur ein kleine Scheibe war davor, und beim Einpacken stand dann die nächste Kundin direkt neben mir, weil ich halt mehr hatte als sie . Das müsste von DM besser gelöst werden. Da geh ich so schnell nicht wieder hin. Kleiner Erzgebirgsladen: es dürften eigentlich nur 6 Kunden rein, 3 Mitarbeiter, das fand ich schon ziemlich viel. Aber als ich dann beraten wurde, kamen immer mehr Kunden (als ich ein bin waren es so 4 bis 5 mit mir), waren dann bestimmt 10 im Laden und die Verkäufer haben nichts gemacht. Alles in allem sieht man doch das da noch viel zu viel Potential zum anstecken ist, es gibt noch viel zu verbessern. Meine Stadt hat eine Inzidenz von ca. 200 zur Zeit, das Bundesland ist sehr hoch. Wenn man das so mit bekommt, versteht man, dass das so nichts werden kann. Wir Igeln uns jetzt wieder ein, die Kinder machen teilweise Homeschooling ab heute. So können wir wieder Kontakte vermeiden. Mugi
Ich finde die zahlen sinken extrem. Sind von 235 auf 105 runter. Eben WEIL wir uns sehr einschränken. Wäre es umgekehrt wäre ich auch sehr frustriert ja!
Aber die bundesweiten, täglichen Fallzahlen der Neumeldungen gehen nicht runter. Heute über 23000 ...
Bei uns im lk sinkt es auch, aber muc ist auf höchststand! 600 hansel hatten wir anfang nov schon. Sinniges downgelocke! Frage mich seit wochen, wo das herkommen soll, aber mei, es ist wie es ist. Dann darf ich halt nicht mehr arbeiten gehen.... Schule kind ist völlig unbehelligt von quarantäne, fälle etc. Kenne niemanden der positiv ist und auch nur sehr wenige, die sich freiwillig testen lassen.
Dann bin ich ja nicht alleine. Überlege auch ständig, wo denn diese Zahlen herkommen sollen. Ich kenne leider einige die Corona hatten/haben, aber woher die das bekommen ??? Wohnen ja nicht unbedingt in ner Großstadt. Es ist einfach nur noch anstrengend :(
...aber ich denke nicht mehr drüber nach. die obergscheidis werden dir das alles noch erklären, wart´s nur ab....
Das ist ja das Problem im Moment, man kann kaum mehr herausfinden woher man es hat. Und steckt reichlich andere an. Eine Bekannte von mir hatte es vor 3 Wochen: von ihrem Vater wahrscheinlich, zumindest waren Vater und Mutter paar Tage vor ihr krank. Es ließ sich aber nicht herausfinden woher sie es hatten, sie waren krank, unangenehm, aber ohne kkh. Ich weiß auch nicht....treffe aber eh nur einmal pro Woche jemanden. Ansonsten zackzack Lebensmittel einkaufen.
von ihrem mann, der ist bei der Bundeswehr, kA, ob da routinemäßig getestet wird? Er hatte wohl keine Symptome, sie liegt jetzt flach mit Fieber, aber zuhause. Da mein mann alle soweit wie möglich ins HO geschickt hat, hat keine sie in den letzten 2 Monaten getroffen, nur online. Ich treffe fast täglich Leute, die es hatten oder haben, aber ich treffe halt auch 40 am tag ;)
Ja, so ist das wenn man ärztin ist. Kann ich gut nachvollziehen. Der schnöde normalo hat nichts. Und die schnauze voll. Da mir weihnachten und silvester am culo vorbeigeht und ich im winter eh immer daheim bin, jammere ich nullstens. Macht nur weiter so, hauptsach ich komm weg am 11.1.
Sinnvoll wäre es gewesen regelmäßig durchzutesten es ist überall Maskenpflicht Man muss es ja nicht aus der Kaserne haben, kanns auch vom Einkaufen einschleppen. Wir hatten bisher in unserer Kaserne einen Fall seit Ausbruch was mich sehr wundert mit Erkätungssymptomen ist Betretungsverbot da wurde dann bisher immer getestet dagmar
Um die Zahlen vernünftig runter zu bekommen, müsste man R viel stärker drücken. Dazu müsste man Läden und Innenstädte schließen z.B. Auch beim Lebensmittel kaufen stecken sich die Leute an. Private Treffen verbieten. Arztpraxen und Physios runterfahren. Weiterführende Schulen auf Fernunterricht umstellen. Das wollen wir aber nicht wegen der Kollateralschäden bzw. eben auch den wirtschaftl. Schäden. Es ist nicht möglich, Kontakte nachzuverfolgen. Das wird auch so bleiben.
stand heute:Inzidenzzahl 49,9. Wie? Ist mir ein Rätsel. Die Innenstadt ist voll, Busse auch.
Vielleicht testen sie einfach weniger.
...
Meine These ist, dass hohe Zahlen ein Bildungsproblem sind... Münster ist eine Studentenstadt, da gehe ich davon aus, dass dort überproportional viele denkende Menschen leben...und dass die deshalb die Zahlen auch in den Griff bekommen haben. In unserem Kreis (auch NRW) ist es wirklich eklatant, wie stark die Fallzahlen von Stadt zu Stadt schwanken. In den sozialen Brennpunkten sind sie 3 bis 4 mal so hoch wie im Rest des Kreises... Vielleicht liegts auch an den beengteren Wohnverhältnissen, aber ich denke, zum Teil liegt es auch daran, dass manche Leute, wirklich nicht nachvollziehen können, warum sie sich einschränken sollen. Und um exponentielles Wachstum zu verstehen muss man ja zB auch schon mal im Mathe Unterricht eine Exponentialfunktion gesehen und verstanden haben... Daran wird es sicher bei manchen scheitern....
Wir versuchen auch, auf Kontakte zu verzichten. Ich sehe aber durchaus Optimierungsmöglichkeiten. Ich mache seit Monaten fast komplett Home Office. Wenn ich ins Büro fahre, dann mit dem Rad, und dann trage ich auf den Fluren, in der Küche, auf der Toilette etc. Maske, und ich lüfte regelmäßig. Das machen auch viele Kollegen so. Ich sehe aber auch Kollegen, die nie Maske tragen, selbst dann nicht, wenn sie Besprechungen zu dritt mit direktem Kontakt machen. Das ist einfach unnötig. Mein Mann fährt weiter täglich ins Büro. Bei ihm wäre für einige Tätigkeiten auch Home Office möglich, aber dem Arbeitgeber ist es lieber, die Leute kommen ins Büro. Hier in NRW finden weiter Angebote der Jugendarbeit statt. Zwar mit maximal 10 Personen, aber aus meiner Sicht gerade durchaus verzichtbar. Und dann gibt's ja immer Leute, die die geltenden Regeln ausreizen und sagen "ist doch erlaubt" - ohne die Intention der Regeln zu beherzigen (z.B., indem man sich oft mit verschiedensten Leuten trifft, aber immer höchstens 5 Leute aus 2 Haushalten). Insofern: Ja, die meisten um mich rum verhalten sich vorbildlich und vermeiden Kontakte. Aber es würde noch mehr gehen. LG sun
huhu es gibt viele die sich nicht an Regeln halten diese Woche beim Nachbarteen eine Party mit mehreren Jugendlichen und auch wenn man wohl sich im Kreis der nicht ganz so Alten umhört wird sich fleissig weiter getroffen, meine Mittlere bekam ne Einladung zu einer Babyparty mit fast 20 Personen - sie dachte sie wird veräppelt Unsere Zahlen hier im Kreis liegen konstant zwischen 120 - 140 und werden nicht wirklich weniger zwar auch Schulen betroffen aber eher so querbeet man sieht die Leute mit Maske unter der Nase beim Einkaufen, in allen Altersklassen und wenn man hier mitliest sind es viele die manches gerade auch das Treffen lockerer sehen. Ich sehe es gerade so dass zumindest die Zahlen nichtmehr steil ansteigen sondern auf dem Level bleiben, auch schon ein Fortschritt nach Weihnachten und Sylvester werden wir wissen was es wert war dagmar
Ich kenne so einige Herrschaften, oft älter, die alles ausreizen. Vorne weg, die alten aus meiner Familie. Dann werden eben Ausflüge zum Möbelhaus gemacht, große Rundreise um alle zu besuchen, Weihnschtskaffee mit dem Nachbarn, Straßen und Geschäfte brechend voll. LG
meine wöchentliche Runde vom Lidl über dm, Edeka etc ( man bekommt ja icht alles überall) es waren viele Leute unterwegs trotz Mittagszeit. Leer sind die Läden hier nicht, allerdings war ich nicht in der City wie Geschenkeläden, Spielwarengeschäfte etc Ich gehe schon lange nichtmehr zum Bummeln raus, kaufe gezielt ein, aber auf der anderen Seite ruft jeder auf und sagt unterstützt die Einzelhändler.... Ich gehe vor Ort arbeiten bis auf einen HO-Tag, ich kenne wenige die voll jetzt in HO arbeiten. Montag muss ich in die Praxis Medikamentenrezepte holen, jeder Ganz ist ein Ansteckungsrisiko aber wie soll man das auch alles vermeiden ? Ich bin dankbar dass wir es bisher nicht hatten ABER bei uns sind die Labore überlastet, Kind Mittel ist ja Erzieher und sollte sich oft testen können, in der Praxis aber mt Erkältungszeichen wird einfach telefonisch krankgeschrieben, da wird nichtmalmehr gestetet. Mir kann keiern sagen wir testen zu viel, wir testen eher zu wenig um dann Ansteckungen zu vermeiden dagmar
Voll hier auch alle Läden, die Öle, Pasteten anbieten to go, dann wird vor dem Laden im Stehen gefeiert mit dem gekauftem und Wein zum Beispiel. Die Menschen machen sich das hier im Umfeld schon schön...zwar draußen aber sehr voll. LG
Wir handhaben das so ähnlich wie ihr. Ich versuche, zufrieden und glücklich mit dem Guten zu sein, was da ist. Man muss ja auch sehen, dass es eher 4-6 Wochen braucht, bis Zahlen "richtig" zurück gehen. Innerlich finde ich manches Verhalten rücksichtslos -" zuerst auf Partys / Demos gehen und nachher trotzdem gepflegt und beatmet werden wollen". Und ich weiß auch sehr gut, dass es auch an manchem Arbeitgeber liegt, dass die Zahlen nicht runter gehen. Bei unserem Tochterunternehmen sitzen die Leute immer noch zu dritt im Büro ohne Maske und Lüftung. Obwohl sie technisch von zu Hause aus arbeiten könnten, will / erlaubt das der Chef nicht. Freund von uns arbeitet im Discounter. Er mit FFP2 Maske. Hat aber Mitarbeiter, die das nicht tun bzw. gar keine tragen wollen, obwohl ihnen selbstschützende Masken bereit gestellt würden. Tja und dann noch die Arbeitgeber, die nichts von wegen K1 und Test hören wollen...
In meinem Umfeld kennt man nur jemanden mit ganz leichten Verlauf, keiner kennt einen schlimmen Fall. Alle hören das nur in den Nachrichten. Deswegen, so meine Vermutung, nimmt man es nicht so ernst. Weil einem pers. so abstrakt vorkommt? LG
54 Jahre alt und gesund vorher ich merke auch bei mir im Umfeld wie es näherkommt seit die Nachbarn meiner Mittleren es haben ist sie weit vorsichtiger als vorher, war der Warnschuss umso mehr denn "ich hätte ja nie gedacht dass meine Nachbarn sowas bekommen" obwohl meine im garten immer nah dranw ar und auch Schubkarre getauscht etc, ratschen übern Zaun etc wurde sie weder von den Nachbarn noch vom Gesundheitsamt informiert . Die Ämter sind so unterbesetzt dass die Information K1 nichtmehr klappt weil es zu viele werden dagmr
Eben, und wenn alle noch keinen Fall privat hatten und sogar die pos. gesund waren...ist es eben für viele nicht verständlich und ganz weit weg. LG
ich kenne so einige, die die regeln vielleicht nicht verletzen, aber eben bis zum Äußersten ausreizen und da wir Immer noch verhältnismäßig wenig strenge Regeln haben, kann man da eben ich viel ausreizen. Das geht von "Geburtstagsfeier findet doch statt, ich lass mir doch in meinem eigenen haus nix verbieten" über "Jedes Geschwisterkind spielt jeden Nachmittag mit einem jeweils unterschiedlichen anderen Kind" über "wir müssen aber unbedingt mit beiden Elternteilen UND 3 anderen Kindern rein zum Arzt" über "Ich war heute bei Ikea, meine Güte, war das da voll, das die Leute alle dahin fahren müssen " (äh, Du warst auch einer von den Leuten...) und so weiter und so weiter. Alles nicht verboten. Aber das hatten wir ja schon öfter - 280 fahren auf der Autobahn ist auch nicht verboten, aber es ist eben auch weit entfernt von vernünftig und sicher und ungefährlich. Ich glaube auch, dass Schulen natürlich auch Infektionen haben, aber eben die meisten symptomatisch, werden also bei der derzeitigen Teststrategie nicht aufgedeckt, ABER Schüler IN Schulen verhalten sich ja fast alle vorbildlich. Allerdings, sobald sie draußen sind nicht mehr unbedingt - Rauchen geht ja schon mal nicht mit Maske und wenn man dabei quatscht und gemeinsam aufs Handy schaut... und es gibt ja auch immer noch ungeheuer viel, die zwar Masken tragen, ja, sie versuchen es sogar korrekt (die Penisnasen haben deutlich nachgelassen, finde ich), aber die Dinger sitzen nicht oder Leute kriegen den Kniff des Metallbügel einfach nicht hin oder tragen dicke Vollbärte drunter, die eben die Maske bei jedem Wort ein Stück weiter runterziehen - inzwischen glaube ich, es wird wohl weitgehend akzeptiert, DASS man sie tragen muss, aber wie wichtig der korrekte Sitz ist, ist Imme rnoch nicht allen klar. Und dann gibt es natürlich die, die das sowieso alles Bullshit finden und das ganze überzogen, bescheuert, wirkungslos und rechtsbeschneidend und jedes auch nur entfernt mögliche Schlupfloch eben nutzen. Die müssen wir demokratisch ertragen und eben immer und Immer längere Einschränkungen Radruch hinnehmen, das gehört zu einem freiheitlichen Rechtsstaat dazu, auch die Schwachen/Unwilligen/Rebelierenden mitzuschleppen.
Heute saß ein stark Übergewichtiger im Wartezimmer beim HNO und zwar ganz provokant OHNE Maske und zusätzlich hat er auch die Abstandsregel der Praxis, nämlich immer einen Stuhl freilassen zum Nächsten, missachtet und sich neben eine ca 80Jährihe gesetzt, die auf ihren Krankentransport gewartet hat. Ich habe kurz überlegt, ob ich was sagen soll, hatte aber Schiss und zudem haben die Sprechstundenhilfen halt auch kein Wort drüber verloren. In der Stadt bei uns ist Maskenpflicht, musste gestern meine Kollegin notfallmässig zum Augenarzt fahren, durfte aber nicht mit in die Praxis, also ein Walk durch die Innenstadt. Äh ja, wenn’s 50% Maskenträger waren, waren’s viel. Ob nun die Regeln, an der frischen Luft Maske zu tragen, sinnvoll sind, oder nicht. Es zeigt ja, dass manche eben drauf sch... und man weiß halt nicht, was hinter verschlossenen Türen abläuft. Also, mich wundern die Zahlen überhaupt nicht. Einkaufen nur noch einmal die Woche mit meinem Freund und das in einer Affengeschwindigkeit. Und ansonsten habe ich eine Kollegin, die mit dem Auge, die treffe ich ab und zu zum spazieren gehen und ablästern. Ansonsten muss ich sagen, ich liebe diesen Advent, er ist so herrlich gechillt!
Penis Nasen sieht man hier so gut wie nie....aber die Masken die getragen werden, sitzen alle schön locker...nichts mit Nasenbügel
Meine Weinhändler machen seit März den Umsatz ihres Lebens. Wurde mir von ihnen selber berichten. Da war heute ne Schlage vor meinem Lieblings Dealer....LG
Ehrlich gesagt - ich überlege auch, morgen zu Ikea zu fahren. Ich wünsche mir Sessel mit Beistelltisch fürs Schlafzimmer - seit wir hier seit 3 Monaten zu 7. leben, ist das Wohnzimmer den ganzen Tag von irgendwem besetzt und wenn ich mal allein sein will, muss ich mich ins Bett verkriechen. Ich wünsche mir einen Rückzugsraum, so langsam kriege ich hier wirklich den Rappel... Klar wäre es vernünftiger, zu Hause zu bleiben...
dass es da so voll ist... sie wäre gerne mit nur wenigen da gewesen, aber sie war ja auch eine, die es voll gemacht hat, jeder wäre ja gerne nur mit wenigen da. Ach, egal, du weißt, was ich meine. Iss nen HotDog für mich mit!
Hotdog gibt's seit Monaten nicht.
ich war seit mindestens einem Jahr nicht da, eher zwei?
Es war sogar tatsächlich relativ leer - als wir kamen, konnten wir direkt rein, als wir gingen, stand da eine Schlange am Eingang, aber mit reichlich Abstand und Masken und alles sehr unaufgeregt. Und innen im Laden verlief es sich dann ordentlich. Einen gemütlichen Sessel habe ich allerdings leider nicht gefunden, na ja, einen, der in Betracht käme, aber so richtig Volltreffer war nicht... In Island ist die Situation bei Ikea übrigens anders: Der Laden ist schon seit etlichen Wochen geschlossen, nicht, weil es vorgegeben wäre, aber wahrscheinlich wäre es unwirtschaftlich. Man kann aber online bestellen und dann beim Lager abholen. Dafür hat da der Weihnachtsmarkt im Gartenpavillon vor dem Eingang geöffnet und es gibt u.a. Mandarinen, Kleinur und anderes Gebäck... Island ist übrigens schon eine Weile kein Risikogebiet lt. RKI mehr, aktuell liegt die Inzidenz bei 45,3 - allerdings bezogen auf 14 Tage. Heute gab es vier neue Fälle - aber alle waren schon vorher in Quarantäne. Da sind die Isländer übrigens sehr strikt, mit der Nachverfolgung und Quarantäne für Kontaktpersonen - und ganz offensichtlich funktioniert das soweit ganz gut.
Nein, das siehst du falsch.....es gibt genug Leute, die schuld dran sind. Brauchst nur hier nachlesen....jede Menge. +ironoeoff+
Naja, die Übertragung verläuft von Mensch zu Mensch...
Ist das bei Viren nicht normalerweise so? Muss deswegen aber unbedingt die Welt in Schuldige und Unschuldige aufgeteilt werden?
Muss so sein! Sonst könnten sich die anderen ja nicht heilig umd allwissend über allen erhaben fühlen. Ich kotz im strahl, wenn ich nicht über jahre hier hirnige menschen kennengelernt hätt, i dad verzweifeln. DIE sind aber scho lang nimmer da....
Ich teile nicht ein, ich sagte nur, dass die Übertragung von Mensch zu Mensch stattfindet. Nicht jeder der sich infiziert ist schuldig, das wäre ja Blödsinn.
Nicht jeder der sich infiziert ist schuldig.....richtig. Aber auch nicht jeder, der infiziert. Und wenn man hier so querliest könnte man das fast glauben. Es sind immer irgendwelche „Covidioten, Leerdenker oder spaßwütiges Partyvolk“, denen wir den lockdown zu verdanken haben. Dass es das Virus selbst ist, davon liest man selten. Zuletzt hat sogar unser Bundeskanzler die Sündenbockgruppe der Reiserückkehrer politisch kreiert. Hauptsache man kann jemand dafür verantwortlich machen. Das finde ich gerade am meisten zum Kotzen.
Naja, ich denke jeder vernünftige Mensch wird im Moment eben keine private Party veranstalten. Ich denke eher, dass manchmal zu lasch damit umgegangen wird. Ein Beispiel, Ich hatte letzte Woche mit einer Kollegin Dienst, die total erkältet war. Husten, Niesen, Schüttelfrost. Ich hab sie gebeten, doch bitte ins Labor zu gehen um einen Schnelltest machen zu lassen, wollte sie nicht, weil sie am nächsten Tag Urlaub hatte und ihren Sohn in einer Großstadt besuchen wollte. Da müsste sie ja in Quarantäne und darauf hat sie keinen Bock. Also, nix Party, nix spasswütig, sondern einfach die Lage nicht ernstnehmen, weil man sonst nicht mal das Erlaubte machen darf. Ist aber halt, gerade wenn man in einer Klinik arbeitet, sehr unvernünftig. Nur, was macht man da? Die Kollegin verpetzen? Wenn man selbst Tage später infiziert ist, die Kollegin erwähnen, die mich dann hasst? Oder des lieben Friedens Willen nichts sagen und bei einem Massenausbruch in der Klinik einen auf unwissend machen? Was wäre denn moralisch am besten? Btw sie war vielleicht wirklich nur erkältet, man weiß es halt nicht.
Ich verstehe dich total, Einstein. Das ist ja die aktuelle Krux, dass beinahe jeder von uns, egal wie sehr oder wie wenig er sich an die Maßnahmen hält, fast täglich in so ein moralisches Dilemma kommt. Wer steht mir jetzt näher? Mein aktuelles Umfeld inkl. mir selbst oder das große Ganze? Das wird durch die Einteilung in "wir" und "die" nicht gerade entschärft. Bei einer Infektion mit C wird fast automatisch gefragt "woher hast du´s?". Das wird im Erstgespräch noch vermutend beantwortet, so dann ausgeschmückt weitergeleitet und schon ist das schönste Gerücht geboren...….am Ende steht dann ein Buhmann, der (Schuld erwiesen oder nicht) bitteschön SOFORT an die Wand zu nageln ist. Am besten nachdem er eine satte Strafe bezahlt hat. Diese Haltung hätte ich bei keiner Grippewelle der letzten Jahre so wahrgenommen. Dabei wäre es nicht egal? Kann man die Beantwortung dieser Frage und die entsprechende Nachverfolgung denn nicht z.B. dem Gesundheitsamt und dem Betroffenen selbst überlassen? Wenn wir uns nur eingestehen könnten, dass Maßnahmen bestenfalls ein Hilfs-, aber kein Allheilmittel sind und dass es sich letzten Endes immer um höhere Gewalt handelt, dann würden die Menschen m.E. auch wieder leichter an einem Strang ziehen. Ich glaube die wenigsten stehen morgens auf mit dem festen Vorsatz die Pandemie heute mal kräftig anzukurbeln.
Genau so! Man denkt sich halt, dass einer mehr oder weniger das Kraut nicht fett macht. Trotzdem, es gibt sehr wohl diese Gruppierungen, die sehr an der anhaltenden Krise interessiert sind. Ob das unbedingt die Treiber der Pandemie sind, weiss man nicht, die kämen ja nur zum Test, wenn sie kurz vorm ersticken wären. Und ich selbst finde es auch fies, mich monatelang akribisch an alles zu halten um am Ende trotzdem monatelang nichts machen zu können, was Spaß macht. Da entwickelt man freilich Frust und fühlt sich kollektiv bestraft für nix. Im Moment bin ich gechillt, weil ich mir schon immer eine Adventszeit ohne Stress gewünscht habe. Im Januar werde ich das aber anders sehen.
Mann Homeoffice Ich - Arbeit.., ohne Publikum.. Auto auf Arbeit.. Kinder Schule. Die Große wird von uns gefahren, damit sie volle Schulbusse umgeht. Einkaufen- einmal die Woche, voller wagen, nur ich alleine. Geschenke- nur Amazon Keine Besuche, keine Familie. Letzte Woche musste mich bekannte mit Auto von Arzt abholen.., das ging nicht anders Mehr geht nicht.. Ps: was mir aufstößt, sehe beim einkaufen sehr viele päarchen.., heute ist mein Nachbar mir 3 großen Kindern einkaufen gefahren..
Da geht es mir auch so. Wir haben beim ersten lockdown jeglichen Kontakt vermieden. Von 5 Kids haben nur die beiden großen EINE feste Freundin gehabt mit der sie sich draußen getroffen haben zum Radfahrer oder joggen oder spazieren gehen. Und da Haben sie Abstand gehalten. Natürlich hatten 4 von uns in dieser Zeit Geburtstag. Meine Mutter und mein Bruder waren die einzigen die vorbei kamen. Aber mit 3 Meter Abstand draußen auf der Terrasse für ne halbe Stunde. Erst im Sommer haben wir uns nach unserem Dänemark Urlaub zum grillen mit ihnen getroffen und an einem Tisch gesessen weil wir uns haben testen lassen an der Grenze. Auch jetzt tragen wir immer Maske wo es sein muss. Halten Abstand, gehen anderen aus dem Weg, haben den 40. Geburtstag meines Mannes abgesagt (und dabei feiern mein Mann und ich unsere Geburtstage nie, das sollte mal ne größere Feier sein) und haben nur noch Kontakt zu meiner Mutter, ihrem Partner und meinem Bruder. Alles andere nur noch über Telefon. Und dann sehe ich Bilder von Leute die feiern, keinen Abstand halten, Masken für Blödsinn halten. Und die Zahlen gehen munter hoch (wobei Niedersachsen wo wir wohnen die Zahlen besser werden) und ich mich frage wo wir jetzt wären wenn weiterhin so viel getestet würde. Denn das soll ja angeblich weniger geworden sein. Ich gebe zu: ich habe keine Lust mehr. Ich hätte gern mein altes Leben wieder. ABER: ich werde weiterhin maske tragen und Abstand halten, Geschenke leider viel im Internet bestellen und ich bin sehr froh dass ich mich noch bewegen darf wie ich möchte. Eine Ausgangssperre wäre einfach nur schrecklich
Ich sehe in meinem Umfeld täglich so viele unvernünftige Menschen, dass mich die Infektionszahlen hier in Sa. nicht wundern. Unsere Schüler ab Kl.7 tragen jetzt im Unterricht Mundschutz, aber davor und danach treffen sie sich abstandslos und küssen sich wie eh und je. Gerade diese Woche habe ich in einer 5. Klasse drei Kinder gleich im ersten Block wieder abholen lassen. Sie hatten eindeutige Symptome und saßen heulend in der Klasse. Einer davon hat dann noch im Flur gek...., na prima, 2 Tage später kam die Quarantäneanordnung für die gesamte Klasse. Außerdem verweigerte ein Fünftklässler die Maske mit lautem Geschrei " Corona ist eine Lüge!" Dessen Eltern tragen ganz sicher auch keine... ganz sicher kein Einzelfall. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass es noch Leute gibt, die keinen Coronakranken kennen. Hier sind inzwischen die Kliniken voll und halbe Belegschaften krank oder in Quarantäne. In unserer Lokalzeitung sah man Bilder vom Weihnachtsshopping im Kurort Seiffen...fragt nicht. Ich schätze, bei uns wird es keine Weihnachtslockerungen, stattdessen Schulschließungen geben. Schuld sind die Ignoranten.
Ich kenne tatsächlich niemanden der corona hat. In unserem „Dorf“ haben es jetzt 14 Leute gehabt seit Frühjahr. Nicht mal die kenne ich
Ich kenne eine ganze Liste inzwischen, weil ich beruflich mit vielen Leute Kontakt habe. Aber auch in der Familie haben wir inzwischen 5 Fälle.
Hallo, uns geht es ähnlich, wir schränken uns seit Monaten maximal ein. Einzige Kontakte: Schule, Kindergarten, Arbeit. Seit heute sind wir in Quarantäne, weil es im Kindergarten meines Sohnes einen Coronafall gab. Andere lassen es mehr krachen, verabreden sich, gehen shoppen...komischerweise sind diese Leute (gefühlt) nie kränkelnd und auch nicht unter Quarantäne. Ich habe echt die Nase voll von dieser Situation, aber es nützt ja nix...
Wir können uns auch nicht mehr weiter beschränken: Arbeit, Schule und Therapie mit dem kleinen. Einkauf nur ein erwachsener und nur noch einmal die Woche. Aber ich sehe im direkten Umfeld und auch in der Familie, dass die meisten müde sind und wieder vermehrt ein “normales“ Leben führen. Die weihnachtstage in der gesamten Familie, Verabredungen usw. Ich möchte das nicht verurteilten, es muss jeder selbst entscheiden. Allerdings führt unsere Haltung sich maximal zu begrenzen zu allgemeinen kopfschütteln. Also ja, die Zahlen steigen, Kliniken sind voll, intensivpfleger noch gesuchter als sonst und sie werden weiter steigen, weil zu viele weihnachten und Silvester feiern wollen.
Gut, offenbar haben doch einige hier die Beobachtung gemacht, dass sich zahlreiche Leute nicht um die Regeln scheren. Das ist in meiner Wahrnehmung hier anders. Aber mal ehrlich - bringen da weitere Verschärfungen was, die ständig als "Drohung" im Raum stehen ? Wenn Geschäfte auch noch geschlossen werden, vielleicht Schulen, wenn es eine abendliche Ausgangssperre gibt etc. Treffen sich dann dies unbelehrbaren Leute tatsächlich nicht mehr ? Das glaube ich nicht. Flächendeckend kann das überhaupt nicht kontrolliert werden und wenn keine Konsequenzen erfolgen, dann werden erneut nur die bestraft, die sich brav an alles halten, die aber auch vorher schon keinen erkennbaren Beitrag zum Infektionsgeschehen geleistet haben. DAS finde ich frustrierend. Heute irgendwie ganz besonders. Ich will einfach nicht mehr, weiß aber, dass ich "muss". Liebe Grüße, Gold-Locke
Ich glaube nicht, dass strengere regeln helfen würden. Aber ich würde mich freuen, wenn es kreative Lösungen gebe. Ich würde beim kleinen Händler einkaufen, wenn es online ginge, oder eine Beratung über ein Fenster. Ich würde auch Lebensmittel nur noch online bestellen, wenn es denn möglich wäre. Bei IKEA und dm kann man vorbestellen und abholen. Da muss ich nicht durch den laden schlendern. Ausgangssperre finde ich schwierig. Spaziergang und frische Luft sind wichtig. Mir begegnet auch selten jemand, Abstand halten in der Natur aber auch kein Problem
Ich weiß nicht ob der Artikel für Nichabbonenten lesbar ist: https://www.sueddeutsche.de/kultur/corona-regeln-risikogruppen-kontaktreduziereung-psychologe-eigenverantwortung-risikoverhalten-1.5132508 Seine Freunde, sein Familie kennt man, da fühlt man sich sicher. Mit denen trifft man sich und feiert man u. U. auch. Nur kann man sich da untereinander genauso anstecken wie unter Fremden. LG Inge
Aber gerade die kleinen Händler bieten das an. Bei meinem Stammhändler konnte man schon vor Corona bestellen. Dann wird der Einkauf zusammen gepackt und Kunde kann den entweder abholen oder liefern lassen. Also vielleicht einfach mal nachfragen ob es möglich ist.
Mir geht es wie Dir. Insbesondere heute fragte ich mich beim Blick auf die Zahlen auch, was da los ist ...
Ich finde eigentlich auch, dass sich die Leute weitgehend an die Regelungen halten, zumindest soweit es nach außen sichtbar ist. Meinen Beobachtungen nach sind die Innenstädte, also die, in denen ich mich bewege, echt leer, und dementsprechend auch die Läden. Auf dem Markt der Stadt, in der ich arbeite, wird das Einhalten der Regeln amtlich/polizeilich überwacht und kontrolliert, es klappt aber auch so ganz gut meinen Beobachtungen nach. Eltern lassen hier ihre Kinder erfreulicherweise zuhause, wenn sie erkältet/krank sind, der Krankenstand an unserer Grundschule ist sowohl bei Schülern als auch Lehrerin im Vergleich zu den vorherigen 3 Jahren auffallend niedrig, was ja an sich zeigt, dass die Maßnahmen wirken und Ansteckungen verhindern ... Viele sind auch im Homeoffice, was sich für mich, die ich leider von meinem AG aus kein Homeoffice machen darf, obwohl es gut machbar wäre
(andererseits habe ich auch wenig Kontakt bei der Arbeit, geht fast alles telefonisch) sehr positiv auf meine Fahrtzeit im Auto auswirkt.
Vieles darf man ja ohnehin gar nicht mehr machen. Bei uns z.B. fallen derzeit fast alle Hobbies und sonstigen regelmäßigen Aktivitäten außerhalb Schule und Beruf weg. Nur meine Tochter kann ihr Hobby noch unter strengen Reglementierungen ausüben ...
Einzig der ÖPNV ist, soweit ich das von außen beurteilen kann, fast so frequentiert wie immer ... bin im Moment froh, mkt dem Auto zur Arveig fahren zu müssen/können. Aber der ÖPNV allein kann es ja eher nicht sein ...
Entweder halten sich die Leute im ganz Privaten überhaupt nicht zurück und treffen sich hemmungslos in großer Zahl in ihren Wohnungen oder es würde richtig/extrem katastrophal aussehen ohne die Maßnahmen ... Auch wenn ich manches etwas planlos finde, was gemachg wird, glaube ich nicht, dass die Maßnahmen völlig sinn- und wirkungslos sind. Wie gesagt, man sieht es ja an unserer Schule: durch Hygienemaßnahmen und geringe Durchmischung ist schon der Krankenstand geringer.
Was ich sehe: Maskenpflicht an der Schule- die höheren Stufen kommen raus, reissen die Masken ab und ziehen im Pulk durch die Stadt... Treffen sich zu zig Mann vor dem Imiss... Kind groß hat letztens eine maskenverweigernde Busmitfahrerin beim Fahrer angeschwärzt- weil er seine Bruder mit hohem Risiko im Hintergrund hat. Bei uns geht eigentlich immer nur ein Erwachsener einkaufen- gestern wollten die Kids einen Gutschein von einem Geschäft einlösen, daher durften sie auch mal in die Stadt. Das mit dem Abstand haben immer noch nicht alle kapiert, Maskenpflicht in der Fußgängerzone ist so einigermaßen angekommen. In unserer kleineren Stadt gab es vor Wochen den Fall, dass ein Senioren Wohn- und Pflegeheim sehr stark betroffen war, und sehr viele Bewohner gestorben sind. Inzwischen sterben auch jüngeren Fälle, die auf der ICU behandelt werden mussten. Ich kenne über den Sport einige Menschen die gerade in den Sechzigern sind, da ist wirklich kaum Einsicht da- schon im Frühjahr wollten sie mit Gewalt reisen, weiter feiern mit dem Ergebnis, dass es auch einige der fitten Herrschaften ziemlich erwischt hat. Trotzdem kam letztens wieder die nötige Anfrage, ob man diese oder jene Veranstaltung nicht doch machen könnte... Ich schicke mein Risikokind jetzt wieder in den Kindergarten, obwohl die Inzidenz um die 100 bleibt- ohne Betreuung/ Entlastung schaffe ich nichts und das Kind ist dank Behinderung oft extremst anstrengend. Ich hoffe im nächsten Jahr wird es besser, bis dahin werden wir die Füße noch etwas stillhalten.... Lg
Beobachtung Kaufland, also kein kleiner Supermarkt. Alle Einkaufswagen in Benutzung, viele Familien und Paare, Schlange auf dem Parkdeck und draußen um an einen Einkaufswagen zu kommen. Der Hinweis, man solle doch evtl. darüber nachdenken an einem anderen Tag einzukaufen wird kommentiert, ja aber man braucht doch was über das Wochenende. Blick auf den gut sichtbaren Einkaufszettel, da stehen 5 ! Dinge drauf. Dazu braucht es nun 2 Erwachsene plus Kinder um diese 5 Dinge einzukaufen um das Wochenende zu überleben. Das ganze Samstag Mittag, bei einem Laden der bis 22.00 Uhr oder 23.00 Uhr geöffnet hat. Mehrere ohne Maske, obwohl Maskenpflicht hier ab Parkdeck gilt, ebenso in der angrenzenden Innenstadt in die viele gehen welche dort im Parkhaus nur parken. Um da durch zu kommen muss man an zig Leute vorbei welche genau dort rauchen müssen. Also auch die welche nicht in den Laden selbst wollen sondern in die Innenstadt. Dazu dann 4 Fahrstühle in welche man sich dann stopft. Treppe gehen nur wenige. Kommt man unten an, muss man um das Gebäude zu verlassen durch die nächste Massenansammlung, die zweite Reihe welche auf freie Einkaufswagen wartet, die wo Kinder dann noch eine Runde im Elektroauto machen, die wo Leute an dem Hähnchenstand oder dem Süssigkeitenstand stehen. Oder eben die nächsten Raucher welche eine paffen. Auch der ein oder andere mit der Bierpulle in der Hand. Noch Fragen?
"Noch Fragen?" Ja: Was hast Du dort gemacht bzw. warum warst DU genau zur Stoßzeit dort?
Die Frage stelle ich mir auch immer wieder. Mir ist es noch nicht untergekommen das die Lebensmittelgeschäfte so voll waren das es keinen Einkaufswagen mehr gibt. Die Personen die sehen wie voll die Innenstädte und Geschäfte sind, sind komischerweise auch gerade da.
Viele Geschäfte stellen nur so viele Einkaufswagen hin wie Leute ins Geschäft dürfen. Allerdings heißt es bei denen auch: JEDER einen Einkaufswagen. Ich kaufe gerade in unserem Kaufland gerne ein eben weil es da nicht so voll ist. Aldi oder Lidl ist bei uns Abstand halten selbst außerhalb der Stoßzeiten oft nicht möglich. Unser Kaufland ist so groß, da verlaufen sich die Leute. Auch herrscht da irgendwie nicht so eine "Kampfmentalität", aber das mag von Ort zu Ort unterschiedlich sein. LG Inge
Ich böse hatte einen Arzttermin, einen Termin der eigentlich hätte im April stattfinden müssen, der sich aber wegen des ersten Lockdowns verschoben hatte. Im übrigen der einzige Termin der mit der Begründung verschoben wurde. Entsprechend wenig Interesse hatte ich, das der ein weiteres Mal sich um Monate verschiebt. Ja, es gibt auch Ärzte welche samstags ihre Praxis offen haben. Notgedrungen da sie mit dem Abarbeiten der Patienten sonst nicht mehr hinter her kommen mangels Fachärzten.
Also hier der Kaufland schafft es nie wirklich leer zu sein. Ist aber auch der einzige Supermarkt dort. Kaufland liegt hier direkt am Eingang der Innenstadt, dem Füßgängerbereich. Mit kostenlosem Parkhaus über dem Laden. Im Kaufland selbst ist auch noch DM, Bäcker, Fleischer, Zeitschriften usw. Viele verbinden das also. Lidl und Aldi sind weiter weg, ebenso Netto, Schenke usw. Real und Marktkauf gibt es hier direkt nicht. Dazu müsste man in die Nachbarstadt.
So, so und da muss man dann so nah an am Kaufland und den Kaufland-Kunden vorbei, dass man sogar sieht, was die auf ihrem Einkaufszettel stehen haben ... interessant ... so nahe bin ich selbst in Vor-Corona-Zeiten und selbst Kunde den anderen Kunden meistens nicht gekommen, als dass ich das so genau hätte sehen können ... Abgesehen davon, dass es dem Virus egal sein wird, ob man wegen eines (vermeintlich) wichtigen oder unwichtigen Grund mitten im Getümmel ist. Ein Arzttermin, der von April auf November verschoben werden kann, scheint mir jetzt auch nicht allerhöchste Relevanz zu haben ... Und ich habe im übrigen manchmal auch nur wenige Notizen auf meinem Einkaufszettel stehen, trotzdem sind es viele Dinge, die ich brauche/kaufe. Auf meinem Zettel steht dann: "Sachen für Fondue" oder "Zutaten für Gulasch". Gut, dass die ganze Familie beim Einkauf dabei ist, muss nicht sein.
Hätte ich auch gemacht. Aber dieses Zeigen auf andere und das Urteilen finde ich schxxx! Vielleicht haben die anderen ja auch etwas ungemein Wichtiges zu tun gehabt und bei der Gelegenheit noch etwas eingekauft ... pder soch wochenlang total eingeschränkt und sind jetzt einmal blablabla und was sieht man dann? Öauter Leute, die sich ganz und gaaaar niemals nicht einschränken und alles ausreizen... Es sind nicht nur die anderen! Und auch nicht jeder reizt jegliches Erlaubte ständig aus. Das ist doch Quatsch!
Tja wenn du mit deinem Arsch in der Türe vom Parkhaus drin stehst, ja dann muss man so nahe dran. Und ich kann aus 2m Entfernung die Anzahl der Wörter erkennen, wenn auch nicht entziffern was drauf steht. Aber gut, eine Entschuldigung für deine Unterstellungen wäre wohl auch zuviel verlangt gewesen. Der Termin war wichtig, das es so schnell ! einen Ersatztermin gab schon ungewöhnlich. Normalerweise dauert es länger einen Termin zu bekommen.
Eine Entschuldigung?! Wofür denn? Für die Frage, was Du dort gemacht hast? Ganz schön empfindlich (v.a. vor dem Hintergrund, dass Du hier sehr gerne austeilst, andere gerne mal als dumm betitelst etc. ...)! Was soll daran beleidigend oder sonstwie ehrenrührig sein, so dass eine Entschuldigung notwendig ist? Du mokierst Dich über andere, die an einer Örtlichkeit waren, an der Du offensichtlich genau zur selben Zeit selbst warst. Da finde ich die Frage naheliegend, was DU denn dann dort gemacht hast, wenn Du das so problematisch findest. Du hast - zumindest in Deinen Augen (und in meinen im übrigen auch!) - eine nachvollziehbare Erklärung, warum Du da warst. Das hätte aber sicher ein Gutteil der Menschen dort auch. Trotzdem zeigst Du mit dem Finger auf sie, urteilst über sie, beschuldigst sie indirekt, "schuld" an der derzeitigen Situation zu sein. Und das finde ich nicht ok, wie überhaupt diese Einteilung in die "Guten", die selbstredend alles richtig machen und die Anderen, selbstredend "Bösen", die unablässig und exzessiv gegen alle möglichen Regeln verstoßen und jede Vernunft vermissen lassen. Das ist doch Quatsch! Und so ein Denken halte ich für problematisch für die Gesellschaft (und ja, auch anderes ist problematisch, und ja, vielleicht sogar noch mehr, aber darum geht es ja gerade nicht). Hatte ich eigentlich auch erklärt, aber - um mal in Deinen Ductus zu wechseln - das wirst Du eh nicht kapieren.
Ich gebe dir vollkommen Recht. Fand es immer schon interessant das (vor Corona) sich alle aufregen wenn es beim Verkaufsoffenen Sonntag voll ist, aber komischerweise war man selber auch da. Ich denke einige oder viele dieser „Gut Menschen“ die so Regelkonform leben haben nichts besseres zu tun als andere dabei zu erwischen was in ihren Augen falsch ist. Um sich dann selbst zu beweihräuchern wie toll man doch ist und das man der einzige ist der dafür sorgt die Pandemie zu besiegen. Das andere auch Gründe haben könnten just in dem Moment in der Stadt zu sein wird dabei außer acht gelassen. Wenn ich dann sowas lese man muss ja zur Bücherei etc. auch das geht mittlerweile online. Dafür muss ich das Haus nicht verlassen.
Ich habe in der Zeitung Bilder vom letzten Samstag von der Innenstadt in Dortmund gesehen und seitdem wundern mich die hohen Zahlen nicht mehr
.
Wir halten uns durchaus an die Regeln, aber meine Tochter erzählt schon von Klassenkameraden (16-18 jährige) die am Wochenende einfach mal bummeln und shoppen gehen, nur zum Zeitvertreib
Ich denke , das es eine mischkalkulation ist. 50 % halten sich an die Vorgaben und 50 %" nicht"
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