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Grundeinkommen

Grundeinkommen

Monroe

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Es wird das Grundeinkommen diskutiert. Bislang nur für Soloselbstständigkeit. 1200€. Die Verschwörungstheoretiker hatten doch recht.


Caot

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Antwort auf Beitrag von Monroe

unserem Musiklehrer sind 85% der Aufträge weg gebrochen. Der lebt vom Einkommen seiner Frau.


tonib

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Antwort auf Beitrag von Monroe

Ich bin eigentlich grundsätzlich total dagegen, aber vorübergehend fände ich es ok unter diesen Umständen. Das ist ja wirklich nur den vorübergehenden äußeren Umständen (und darauffolgenden Regierungsmaßnahmen) geschuldet.


Maxikid

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Antwort auf Beitrag von tonib

Finde ich auf jeden Fall auch gut, um eben zu überbrücken. LG


Monroe

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Antwort auf Beitrag von tonib

Und wo führt das hin? Wer soll als Selbstständiger mit 1200€ klarkommen??? Die Maßnahmen waren von Anfang an Bullshit. Und wären die Hilfen geflossen, wäre alles ein geringeres Problem als jetzt.


Maxikid

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Antwort auf Beitrag von Monroe

1200 Euro, wären noch nicht einmal ausreichend für die Büromiete. LG


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Maxikid

büromiete zäht ja zu den fixkosten . 1200 zum leben eben ( miete ist zwar auch schon heftig und der reste eben für essen und co) ich würde es nicht grundeinkommen nennen um nicht das eigentlich damit gemeinte damit zu verwechseln . denn eigentlich bin ich dagegegn aber hier wäre es wirklich für viele eine gute tat von oben


ImvPP

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Antwort auf Beitrag von Monroe

Es wird ja immer mal wieder diskutiert. Und bei den vielen Dingen, die die VT so von sich geben, wäre es ja unwahrscheinlich, wenn sie immer daneben lägen. (Das ist so wie mit dem Affen und der Schreibmaschine - wenn er unendlich lange tippt kommt schon aus Gründen der Statistik ein sinnvoller Text raus.) Zum Thema: es wäre m.M.n. derzeit viel gerechter als mehr oder weniger willkürlich Firmen zu retten (Lufthansa) oder eben nicht.


Marianna81

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Antwort auf Beitrag von Monroe

wird aber wahrscheinlich nicht kommen. Es gibt ja Soforthilfen.


kuestenkind68

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Antwort auf Beitrag von Marianna81

Die decken aber nicht den Unternehmerlohn ab, das heißt, die Inhaberhaben keinen Cent Einkommen und müssen alle Hartz4 beantragen, wenn die Ersparnisse aufgebraucht sind... Insofern fände ich das für diese Personengruppe übergangsweise in der Pandemie okay.


mama von joshua am tab

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Antwort auf Beitrag von Marianna81

Hust....die Soforthilfen sind das Blatt nicht wert auf dem sie stehen. Die Novemberhilfe kam bei vielen erst jetzt an, die Dezemberhilfe geht auch eher gemächlich. Gleiches war bei den Überbrückungshilfen. Ausserdem frisst gerade bei kleineren Unternehmern die keine Soloselbständigen sind und über einen Steuerberater den Antrag stellen müssen die Abrechnung des Steuerberaters einen Teil des Geldes auf. Due Soforthilfen sind einfach nur gequirlte Kacke.


Marianna81

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Antwort auf Beitrag von Monroe

sieht, wie man etwas schnell durchboxen kann, hätte man es mit dem Grundeinkommen auch machen können. Eigentlich.


Silvia3

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Antwort auf Beitrag von Monroe

Ich bin gegen ein bedingungsloses Grundeinkommen und fände es in der aktuellen Situation besser (und unbürokratischer), wenn vorübergehend die Hartz-4-Regeln gelockert werden. D. h. Soloselbständige und Kleinunternehmer, bei denen zu vermuten ist, dass sie im Moment kein oder nur ein geringes Einkommen haben, können ohne Berücksichtigung ihrer Ersparnisse Hartz 4 bekommen. Denn die Ersparnisse sind ja gerade bei Selbständigen oft für die Altersvorsorge gedacht. Da mögen dann zwar ein paar Fälle darunter sein, die unberechtigt in den Genuß von Beihilfen kommen, weil aus irgendwelchen Gründen große Summen da sind (z. B. aus einem Erbe). Aber insgesamt wird die Anzahl eher so gering sein, dass es bei den Beträgen, die unser Staat im Moment ausgibt, auch nicht mehr ins Gewicht fällt. Wenn sich die Situation dann wieder ändert, gelten wieder die alten Hartz-4-Regeln. Das alles müsste sich relativ unbürokratisch regeln lassen, ich weiß allerdings nicht, ob so etwas gerichtsfest ist, wegen Gleichbehandlung. Silvia


kevome*

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Antwort auf Beitrag von Silvia3

Das ist aber aktuell genauso, wie von Dir gefordert. Keine Überprüfung von Vermögen und keine Prüfung auf angemessene Wohnkosten. https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/info-unternehmen-selbstaendige-1735010


Marianna81

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Antwort auf Beitrag von kevome*

habe bei mehreren Bekannten mitbekommen. Da wurde einigen dazu geraten sich eine neue Bleibe zu suchen, da die aktuelle zu teuer ist.


Maxikid

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Antwort auf Beitrag von Marianna81

Das stimmt, vieles hört sich immer so leicht und toll an. Kann man beantragen, geht ganz einfach. In der Realität sieht es aber eben oft ganz anders aus. Klar, funktioniert das bei vielen auch sofort, aber eben nicht nur. LG maxikid


Caot

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Antwort auf Beitrag von Marianna81

zumal viele die ich kenne auch kein HartzIV beziehen wollen.


Goldbear

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Antwort auf Beitrag von Marianna81

dem schließe ich mich an, die Realität sieht leider anders aus und die Soloselbstständigen bekommen weder Grundsicherung noch Hartz 4, dafür aber tolle Vorschläge wie kleinere oder günstigere Wohnungen zu suchen oder ihr Partner hat Einnahmen .... Es ist eine traurige Veranstaltung.


Marianna81

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Antwort auf Beitrag von Goldbear

klar, wenn man die Miete nicht mehr bezahlen kann, die Ersparnisse aufgebraucht sind, wenn man nicht in dem erlernten Beruf arbeiten muss und das Gehalt nicht reicht, ist Hartz 4 zu beantragen eine Option. Das lenkt aber vom Grundproblem ab, dass wenn man z.B. in der Kulturbranche sich Konzepte überlegt hat usw. man darf ja trotzdem nicht auf machen. Für Politiker ist aber scheint alles in Butter zu sein. Denn der Zugang zu H4 wurde ja erleichtert und Soforthilfen gibts ja auch. Daher setzt man sich damit nicht mehr auseinander.


Silvia3

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Antwort auf Beitrag von Silvia3

Ist wohl in der Realität nicht so. Es wird noch Vermögen geprüft und einige Anlagearten werden nicht als Altersvorsorge angerechnet. Diese Gelder müssen erst aufgebraucht werden, bevor Hartz 4 genehmigt wird. Eine Bekannte, die betroffen ist, hat mir das zumindest so erklärt. Ob das stimmt, kann ich natürlich nicht sagen. Sie ist jedenfalls verzweifelt, weil sie ihre Ersparnisse, die sie für die Altersvorsorge zurückgelegt hat, keinesfalls angreifen möchte. Sie ist 62 Jahre alt und kann das Geld bis zum geplanten Rentenbeginn nicht wieder verdienen, wenn es einmal weg ist. Silvia


kevome*

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Antwort auf Beitrag von Goldbear

Die Vorgaben sind ziemlich eindeutig und auf der Seite des Arbeitsamtes veröffentlicht. Das ist doch keine Ermessenssache, die nach Gutdünken abgelehnt werden kann https://www.arbeitsagentur.de/corona-faq-grundsicherung-arbeitslosengeld-2#:~:text=Besitzt%20das%20erste%20Mitglied%20der,f%C3%BCr%20Ihre%20Bedarfsgemeinschaft%20insgesamt%20durch.


wolfsfrau

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Antwort auf Beitrag von kevome*

Das die ersten sechs Monate die tatsächlichen Kosten übernommen ist nichts neues, das wird schon immer so gemacht. Finde ich frech, sich damit jetzt zu brüsten, als ob es ein riesiges Zugeständnis wäre.


Kinderland

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Antwort auf Beitrag von Monroe

Bisher in soo vielen recht.


ImvPP

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Antwort auf Beitrag von Kinderland

Klar. Sie sondern ja auch viel ab. Beispiel: innerhalb 1 h hat die gleiche Person auf facebook im März geteilt: "In Wuhan sind Millionen gestorben." Und "Covid gibt es nicht".