iriselle
Ich arbeite in der Pflege , im Frühling wurde ich bereits 3x per Rachenabstrich getestet- unangenehm , aber nicht schlimm. Gestern nun wurden wir geschult wie die neuen Schnelltests angewendet werden. Damit sollen zukünftig regelmäßig Bewohner, Mitarbeiter und Besucher ( die unsicher sind, ansonsten sollten die auch mit einer Erkältung zu Hause bleiben) getestet werden. Da ich Erkältungssymtome hab war ich das Anschauungsmodell. Und ich kann sagen- freiwillig mach ich das nicht nochmal. Ein dünnes flexibles Stäbchen wird gefühlt von der Nase zum Hirn geschoben und darin dann noch gerührt. Es war nicht nur unangenehm , sondern schmerzhaft. Eine Kollegin, die auch getestet wurde empfand es genauso- ihr kamen die Tränen. Und das sollen wir dementen oder kranken Bewohnern antun ? Das Ergebnis ist nach 15 Minuten ablesbar, was natürlich gut ist. Hat jemand von euch Erfahrung mit den neuen Schnelltests ? Ich war übrigens negativ- bin aber nun trotzdem wegen zusätzlichen Fieber zu hause... VG
Weder den normalen noch den Schnelltest habe ich bisher über mich bringen müssen. Wenn der Schnelltest mir den Besuch bei Angehörigen ermöglicht, würde ich es machen. Tränen oder Würgreiz hätte ich so oder so.
Aber es ist die Frage, ob man Euch, Lehrkräfte, Erzieher*innen das wöchentlich zumuten kann, wenn es so schmerzhaft ist und wie es bei Kindern ist. Ich würde eher eine Blutprobe abgeben wollen
Gute Besserung beim fieberhaften Infekt.
Hatte schon mehrere, Nasen/Rachen und Schnelltest nur Nase. Klar, sind unangenehm, aber es gibt schlimmeres. Noch keiner unserer Patienten hat einen Schaden genommen, selbst mein 8 jähriger hat es gut überstanden. Das dauert nur wenige Sekunden.
Wieso schon mehrere Tests? Ich staune manchmal, das einige Menschen schon mehrmals zum Test mussten. Oder musst Du / kannst Du aus beruflichen Gründen Dich testen lassen? Eigentlich hoffe ich, so ganz ohne Test durch diese Pandemie zu kommen. Angehörige mussten bisher nur wegen Krankenhausaufenhalte vor der Aufnahme zum Test. Und da ich annehme, das heute kein Anruf vom Doc kommt und ich nicht ins KH muss, hoffe ich, das ich auch weiterhin daran vorbei komme.
...sondern wie man bei z. B. dementen Bewohnern den Test durchführen soll ? Viele werden es nicht zulassen.
Wir hatten im Frühling einen positiv getesteten Mitarbeiten, die Bewohner wurden 1x getestet, wir 3x im Abstand von ein paar Tagen.
Mehrere Test dank dem 2. Lockdown wegen Tönnies, weil ich irgendwann stationär war mit Sohnemann, der operiert wurde und die Schnelltests, da ich auf einer Coronastation arbeite und wir wöchentlich getestet werden können. Ich mache die nicht, weil ich die so lustig finde oder panisch bin.
Ne, freiwillig würde ich mir das auch nicht vorstellen, aber es gibt Leute, die wirklich viel Pech haben und deshalb "testerfahren" sind. Beruflich ist ja dann auch vollkommen nachvollziehbar.
Ich hab den Schnelltest auch machen müssen, er ist wirklich unangenehm. Mir kamen auch kurz extrem die Tränen. Aber es geht schnell und das Ergebnis kommt sofort. Es ist auch jeder anders empfindlich. Manchen findens nicht so schlimm, andere sagen nie wieder ... Gute Besserung !
Ich arbeite auch in einem Pflegeheim für Menschen mit Behinderung. (Im päd. Bereich nicht in der Pflege). Derzeit wird das ganze Haus getestet mit Schnelltest, allerdings war das ein Rachenabstrich, war gar nicht schlimm. Unser Team war negativ.
Hallo, ich hatte bisher zwei Tests. Der erste war ein "normaler" Test mit Nasenabstrich. War unangenehm, aber ok. Da es an dem Tag aber bei allen Proben zu Problemen kam, musste am Folgetag ein Schnelltest gemacht werden. Die Ärztin meinte, man müsse bei den Schnelltests 15 Sekunden in der Nase bleiben. Also zählte sie gaaaaaanz langsam bis 15. Furchtbar, möchte ich nie wieder und würde ich auch meinen Kindern nicht antun wollen. VG, Jesse
...hat es bei mir auch gedauert. Ich bin nicht zimperlich, fand es aber echt fies. Liegt vielleicht auch am Tester.
Ich habe gerade erfahren, dass ein Bewohner vom Wohnbereich auf dem ich gestern gearbeitet hab, heute positiv getestet wurde. Er ist wegen Atembeschwerden gleich ins Krankenhaus gekommen. Dann wird sich wohl demnächst das Gesundheitsamt bei mir melden denke ich mal. Aber so lange ist man doch nicht in Quarantäne, oder ? Kollegen wussten auch nichts, nur dass auf dem Wohnbereich jetzt mit ffp2 gearbeitet wird. Ich bin ja ab heute bis Sonntag krank geschrieben, worüber ich gerade ganz froh bin...
Mein zweiter Test lief so. Danach habe ich mich geweigert, den nochmal so zu machen. Nur noch rachen, ansonsten nehme ich dann gerne das Einzelzimmer. Besuch ist ja eh verboten. Man gab sich nach der Ankündigung auch mit einem halb rein gesteckten test zufrieden.....
Wir werden auch wöchentl. per Schnelltest getestet,allerdings per Rachenabstrich. Ich bin Krankenschwester in einer Seniorenresidenz. Diese Test sind nicht soooo zuverlässig ,wir hatten im Haus bereits falsch pos. Testergebnisse. Abstrich durch d.Nase kann ich mir sehr unangenehm vorstellen. Unsere Tests lassen beides zu. LG K
Hier werden alle Tests in Rachen UND Nase gemacht und ich kenne keinen, der nicht mindestens feuchte Augen bekommen hat. Einigen sind wohl richtig die Tränen gekommen vor Schmerz. Ich war bisher einmal und muss sagen, es war gerade so zum aushalten. Nichts, was ich öfter haben muss. Barbara
Genau diesen Test, so wie Du ihm beschreibst, macht mein Mann einmal wöchentlich. Er ist sehr hart im Nehmen, kein Typ "Männergrippe" und er sagte, es wäre unangenehm. Wenn er unangenehm sagt, ist es super ätzend!!! Ergebnis nach 10 min scheint der einzige Vorteil zu sein.
Ich bekomme eher Angst beim Lesen, dass mir Personen, die mal kurz geschult werden nen Stäbchen in die Nase stecken wollen. Äh neeee, aller höchstens würde ich mir diesen Test von meinem HNO Arzt machen lassen
Warum eigentlich ein Nasenabstrich kurz vorm Gehirn? Ich dachte immer, Nase ist eigentlich irrelevant bei Corona. Ich habe seit heute Mittag richtigen Fließschnupfen und erhöhte Temperatur und fühle mich ziemlich bescheiden. Aber ich dachte, bei Schnupfen bin ich auf der sicheren Seite, das hat nichts damit zu tun. Und ich würde mal gar nichts in die Nase schieben lassen von niemanden, weil ich ja jetzt weiß, dass es wehtut und ich bin äußerst empfindlich in der Nase
Ich hatte bisher 3 PCR-Tests mit "Nasenabstrich" (selbstbezahlt bei Einreisequarantäne in Island) und fand die "Nasenprobenentnahmen" auch immer sehr unangenehm. Ich bekam dann immer gesagt, ich muss mich entspannen - und dann geht es auch wirklich besser, auch wenn mir gar nicht bewusst ist, mit wie verspannter Nase ich anscheinend so rumlaufe. Ich fand es aber mit jedem Test schon weniger schlimm... ein Hobby wird's für mich bestimmt nicht, aber mit bewusster Entspannung geht es. Bei Menschen, denen man der Sinn der Übung aber nicht mehr wirklich vermitteln kann, und denen man auch nicht vermitteln kann, dass es harmlos ist und sie sich entspannen müssen, dann geht es, stelle ich mir diese Art des Abstrichs aber auch suboptimal vor.
Wir machen die Tests auch und ich finde sie wesentlich angenehmer als durch den Mund,durch den Mund kann ich den Würgereflex nicht unterdrücken,durch die Nase war es zwar auch nicht schön,aber ausser einer Träne die einfach so lief ist da nichts passiert. Das Handling ist nicht ganz einfach,man soll das Stäbchen schon einführen bis zum Wiederstand,aber andererseits muss man eben nicht mit festem Druck abstreichen ,das muss man üben,eben auch das drehen,manche sind da sehr zaghaft,dadurch dauert die Prozedur unnötig lange. Wenn du gefühlt am Hirn warst ist es eh falsch eingeführt,man muss es relativ gradeaus in die Nase schieben und nicht nach oben,eben damit man nicht oben in der Höhle Richtung Hirn landet sondern hinten im Rachen. Wir haben uns alle regelmäßig getestet,ca 10o Mitarbeiter und auch schon etliche Patienten und die meisten fanden es besser als den Abstrich durch den Mund ,und auch die Patienten wo wir es gemacht haben fanden es nicht schlimm. Ob wir allerdings die Patienten weiter testen ist wieder fraglich da die Kasse die Kosten nun doch nicht trägt. Ich finde es immer noch besser ab und an den Test zu machen ,als ständig Ungewissheit zu haben,ich habe schließlich auch Familie und versorge obendrein meine Eltern,mich beruhigt das schon ein bisschen.
und muss Montag früh nochmal. Es ist ziemlich unangenehm, ja, aber ich bin sicher, dass wir "alten, kranken Patienten" auch viele andere unangenehme Dinge zumuten ohne mit der Wimper zu zucken - weil wir sie eben als notwendig sehen. insofern ist es halt ein ebenfalls notwendiges Übel aktuell.
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