bellis123
Der Mann einer Kollegin ist Beamter (Verwaltung) und musste bereits im Frühling, und auch jetzt wieder im 2. Lockdown, nur jede 2. Woche arbeiten. Um die Abstände einzuhalten wechseln sich die Kollegen sozusagen wochenweise ab. Er muss, wenn er seine zu-hause-Woche hat, kein Homeoffice machen und bekommt den vollen Lohn. Ist das tatsächlich so üblich? Mich wundert es, dass kein Homeoffice gemacht werden muss. Oder dass Beamte dann nicht anders eingesetzt werden (die Gesundheitsämter könnten bestimmt Unterstützung gebrauchen, die Bundeswehr muss ja auch schon aushelfen).
Wenn’s so ist - was mich nicht wundern würde - dann liegt es bestimmt daran, dass niemand den Einsatz der Beamten in anderen „Gebieten“ verwalten will. Außerdem zahlts ja der Steuerzahler, von daher ist es eh egal.
Ich muss daheim arbeiten wie im Büro Bei uns hat es regelmäßig übrigens Aufrufe zur Amtshilfe da die eigentliche Arbeit aber dann keiner macht können die wenigsten gehen.
Bei uns ist es auch wie bei Ellert - bei uns darf nur eine Person pro Büro arbeiten, da viele Büros regulär mit 2 oder 3 Personen besetzt sind, muss man sich eben entsprechend absprechen und die anderen Kollegen arbeiten im Homeoffice. Da wurde alles an Endgeräten und Technik zusammen gekratzt, das ging im Prinzip in einer Gewaltaktion in einer Woche, "freigestellt" ist da niemand. Und wer in seinem originären Bereichen zeitweise nicht arbeiten konnte (betraf insbesondere Prüfer im Außendienst), wurde hausintern im Innendienst eingesetzt. Es gab genügend Bereiche, da stapelte sich die zusätzliche Arbeit... Es gibt auch regelmäßig Aufrufe zur Amtshilfe, die aber nur geleistet werden könnte, wenn es amtsintern machbar wäre. Und die "eigentliche Arbeit" macht halt kein anderen... von daher wüsste ich jetzt auch keinen, der bei anderen Behörden aushilft.
Kenne ich so nicht... mein Dad war bis Dez. (jetzt ist er in Pension) als Beamter durchgehend im Homeoffice, weil "Risikogruppe"... aber arbeiten musste er schon. Bei uns im öffentlichen Dienst ist auch "Schichtbetrieb" aber auch in der Heimwoche muss ich arbeiten...
Beamte und Arbeitnehmer werden immer gleich behandelt es ist ja nicht der Angestellte der immer im Büro arbeiten muss und der Beamte der heimdarf. Meine Steuererklärung wurdegenauso schnell oder langsam bearbeitet im herbst wie ohne Corona wenn ich was vom Rathaus brauche muss ich halt jetzt anrufen und einen Termin machen wo man früher spontan hinkomme
Bei meinem Mann auch nicht. Auch da dürfen sie nur allein ins Zweierbüro, aber er muss selbstverständlich Homeoffice machen. Er war auch schon zur Corona-Hotline abgeordnet.
Ok dann ist das wirklich seltsam, wenn das bei euch (ihr seid Beamte?) anders ist. Keine Ahnung wie der Mann meiner Kollegin das hin bekommt. Er ist ein ziemlicher Prinzipienreiter, vielleicht weigert er sich weil er kein Arbeitszimmer zuhause hat oder kein Privates Gerät benutzen möchte, sowas könnte ich mir bei dem vorstellen. ;-)
Vielleicht hat er halt einfach Glück ist krankgeschrieben, Hochtisiko mit gutem Arzt ? Ich hab ne Kollegin mit Muko die schon zu Normalzeiten Leute meidet wegen der kaputten Lunge die hat Technik zu Hause und muss Akten holen wenn keiner mehr im Büro ist damit sie keinen trifft. Da hätte ich es wirklich verstanden wenn man sie beurlaubt hätte. Vielleicht gibt es auch Dienstposten wo garnicht läuft und der muss Überstunden abbauen?
Die Kollegin sagt wirklich "freigestellt mit vollem Gehalt". Risikogruppe ist er nicht (Ende 30 und kerngesund). Aber vielleicht ist tatsächlich nicht viel zu tun, wer weiß.
Private Geräte dürfen wir übrigens auf gar keinen Fall, nie und nimmer, benutzen im homeoffice. Hohes Sicherheitsrisiko, sensible Branche. Das kann ja bei dem Mann deiner Kollegin auch der Fall sein. Private Geräte sind an das notwendige interne Netz gar nicht angeschlossen...da könnte man gar nicht mit arbeiten. Das einzige was ich privat habe und nun dienstlich nutze ist mein Handy.
Bei uns gibt es keine wochenweisen Freistellungen. Evtl. Stundenweise wenn es sonst zu Überschneidungen gäbe. Das weiß ich aber nicht genau, das wissen nur die Chefs. Problem ist, dass es schlicht und ergreifend keine Technik mehr gibt bei uns zum homeoffice. Alle Laptop vergeben. Keine token mehr da für die sichere Verbindung etc. Keine Drucker, die manche aber dringend für die Arbeit benötigen... Es wird da auch nichts neues angeschafft, Haushaltsmittel ausgeschöpft. Das alles führt dazu, dass teilweise Büros bei uns noch zu zweit oder gar dritt besetzt sind. Aber komplette Wochen freigestellt fände ich schon fragwürdig. Man könnte doch wenigstens Schichten einführen oder so. Mugi
Was meinst du mit „kein Token mehr da“? Bei uns läuft das einfach über eine App, die man sich runterlädt. Lizenzen nachzukaufen dürfte wohl kein Problem sein. Aber das ist doch keine endliche Ressource, die aufgebraucht sein kann, sondern eher eine ziemlich dumme Ausrede des AG
Bis vor ca 3 Jahren hatten wir auch nur die Möglichkeit uns per Token mit dem Netzwerk zu verbinden. Heute geht's über VPN.
Trotzdem ist der Token doch kein limitiertes Gut, sondern eine App, die ich mir einfach auf mein Smartphone lade.
Die letzten 10 Beiträge
- RSV kurz vor Geburt
- Jetzt hat es auch meine Tochter erwischt
- Corona Impfung - Angst vor Schäden
- Wir sind ja die ganze Zeit verschont geblieben
- Hab das Gefühl es dauert jedes mal länger...
- Oh nein! Nun auch hier!
- Was tun bei Durchfall bei Corona und Kopfschmerzen
- Schaun ma mal, was noch kommt....
- Die heikelsten Themen der Pandemie sind geschwärzt
- RKI unter der Lupe - endlich!