ramalamadingdong
Mich umtreibt die Frage, wie man es besser machen kann als bisher und ich kam auf folgende Idee: Einen Lockdown für die, die in Risikogruppen fallen. Bislang arbeiten auch jene im Supermarkt, beim Bäcker, beim Fleischer, überall, die in ... arbeiten. Denn DAS sind die, die geschützt werden müssen und die, die das Gesundheitssystem überlasten würden. Jetzt kommen sicher Argumente wie dass das Virus auch andere hart treffen können. Ja, das stimmt. Aber die Wahrscheinlichkeit ist eher gering. Bereits im vergangenen Jahr hätte man anfangen können das Gesundheitssystem aufzustocken, ja auch mit Personal und attraktiven Angeboten etc. Das hätte weniger gekostet als Milliarden in Unzernehmen zu stecken und die Erde hätte sich weitergedreht für all jene, die das Virus nicht hart treffen würde. Vielleicht eine abwegige Idee, aber auch der Lockdown und die Ausgangssperre waren bis zur Coronakrise komplette Hirngespinste.
Hat in Schweden ja schon grandios funktioniert...
Und wo hättest du das Personal her genommen? Eine Ausbildung im Gesundheitswesen dauert seine Zeit, mit ungelernten Kräften kommt man da nicht weit. Und wie hättest du die Risikoleute, die du in den Lockdown stecken willst, ersetzen wollen? Auch da gilt in vielen Bereichen, dass ohne Ausbildung nix geht.
Selbst die BILD schreibt, dass 76% Covid-Langzeitfolgen haben… Und das will schon was heißen… https://www.bild.de/ratgeber/2021/ratgeber/monate-nach-corona-erkrankung-76-prozent-haben-covid-langzeitfolgen-74849690.bild.html
Die Bild ist ja auch der Nabel der Welt und glänzte schon immer mit genau recherchierten Fakten... Ich kenne niemanden mit Langzeitfolgen.
Bezüglich der BILD gebe ich dir recht... https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-langzeitfolgen-genesen-und-noch-sechs-monate-spaeter-symptome-a-d8f39ae0-ba9b-4831-9efe-e02de6e2e4e0
Die BILD ist nicht der Nabel der Welt. Okay. Aber du bist es? Weil du niemanden mit Langzeitfolgen kennst? Träum weiter! Übrigens: Ich kenne NIEMANDEN mit Corona, niemanden. Und dennoch erkenne ich die Situation und die Gefahr. Ich kenne übrigens auch niemanden, der beim Flugzeugabsturz ums Leben kam und dennoch freue ich mich, wenn dort Techniker sind, die die Flugzeuge warten, mit denen ich fliege. Soviel Dämlichkeit und Egoismus und eigene Blase lese ich selbst hier selten.
"Die Forscher haben 1733 Patientinnen und Patienten aus Wuhan von Anfang Januar bis Ende Mai 2020 beobachtet, alle waren wegen eines schweren Verlaufs von Covid-19 im Krankenhaus behandelt worden.
Die Forscher fanden heraus, dass 76 Prozent der Genesenen noch sechs Monate nach der Infektion mindestens ein Symptom aufwiesen:
- Die meisten litten unter Müdigkeit oder Muskelschwäche (63 Prozent),
- rund ein Viertel unter Schlafstörungen (26 Prozent),
- 23 Prozent der Genesenen litten ein halbes Jahr nach der Erkrankung an Depressionen oder Angststörungen."
Hat mal jemand Vergleichszahlen, wieviele durchschnittlich 57-Jährige Einwohner eines repressiven Staates mit drastischen Lockdownerfahrungen aber ohne Covid-Klinikeinweisung 8 Monate nach Ende des Lockdowns an "Müdigkeit oder Muskelschwäche"/Schlafstörungen/"Depressionen oder Angststörungen" leiden? Das wäre mit Sicherheit noch besser gegangen, mit Kategorien wie: "Müdigkeit/Muskelschwäche/Haarausfall" oder "Schlafstörungen/faltige Haut" wären sie glatt auf 90% gekommen
Bild und Spiegel geben sich gerade gemeinsam staatstragend; das renitente Wahlvolk hat es offensichtlich nötig.
1 oder mehrere der folgenden Symptome: Müdigkeit/ Muskelschwäche Schlafstörungen Depressionen/Angststörungen Anomalien der Lunge verringerter Sauerstofffluss von Lunge zu Blutkreislauf verminderte Nierenfunktion „Eine Untersuchung aus den Niederlanden stellte etwa fest, dass bei 16 Prozent der Teilnehmenden auch drei Monate nach Beginn der Erkrankung die Sauerstoffsättigung im Blut bedenklich absank, nachdem sie sechs Minuten schnell umhergegangen waren. Viele Betroffene berichteten von anhaltenden Problemen wie Atemnot, Müdigkeit und Brustschmerzen. Mehr als ein Drittel litt unter mentalen Problemen und hatte etwa Schwierigkeiten mit der Konzentration oder dem Gedächtnis.“
Ja, aber der ´Aufmacher` waren die 76%. 76% mit Spätfolgen - das sollte hängen bleiben, am besten in Verbindung mit Lungenanomalie oder Nierenschäden. Dass es im Zweifel Müdigkeit/Schlafstörungen waren - geschenkt... ![]()
Schonmal was von „Fatigue“ gehört? https://deutsche-fatigue-gesellschaft.de/
"Schonmal was von „Fatigue“ gehört?" Da steht ´Müdigkeit`, und das kann alles heißen (z.B. Folge von monatelangem Eingesperrtsein, Existenzsorgen, Stress durch zu viele Menschen auf zu wenig Platz, Mangel an Licht und frischer Luft, schlechte Ernährung...). Zu ´Angststörungen/Depressionen: " Schon gewusst? 15,3 Prozent der Bevölkerung leiden an Angststörungen" lehrt uns das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Noch 8% Bevölkerungsanteil mit Depressionen dazu (oder waren bei der Studie womöglich auch depressive Verstimmungen dabei? Immerhin ist das eine Übersetzung, da geht mal was verloren; die Absicht der Artikel ist jedenfalls eindeutig) und voilà - Du hast 23%. Stimmt nicht ganz, weil man an beidem leiden kann - aber größenordnungsmäßig ist das nichts Besonderes, ganz ohne Corona. https://www.bmbf.de/de/15-3-prozent-der-bevoelkerung-leiden-an-angststoerungen-4392.html
Das ist schon klar. Aber ich meinte natürlich „Fatigue“ in Bezug auf Corona. Nach einer Covid-10-infektion scheint es verstärkt vorzukommen, viele Betroffene. Und es ist nicht mit einer normalen „Müdigkeit“ gleichzusetzen. Hier auch noch einmal nachzulesen: https://www.mecfs.de/postvirale-fatigue-nach-einer-corona-infektion-kann-man-von-me-cfs-lernen/ https://www.apotheken-umschau.de/Coronavirus/Post-Covid-Syndrom-Erschoepfung-und-Schmerzen-als-Spaetfolge-560073.html
Gute Idee - darauf ist ja bisher auch noch niemand gekommen. Müsste man nicht dann erst einmal sicher wissen, wer unter die Risikogruppe fällt - also die gesamte Bevölkerung erst einmal gründlich durchchecken...die, die bisher "bekannt" sind, machen ca. 30-40% der Bevölkerung aus. Ich könnte nicht sicher sagen, ob ich Risikofaktoren haben - würde es aber nicht herausfinden wollen. Außerdem sind die Langzeitfolgen der Erkrankung noch nicht ausreichend bekannt. Ich finde es interessant, dass die Leute bei der Impfung Sorge haben wegen der fehlenden Langzeiterfahrung, aber die Langzeitfolgen der Erkrankung sorglos in Kauf nehmen. Wie soll das in Familien laufen? Kommt dann die gesamte Familie in den LD? Separiert man diese Menschen räumlich? Und zum Gesundheitssystem: Ja, man hätte da etwas tun müssen! Definitiv! Hat man aber nicht - hätte, hätte...bringt uns aktuell jetzt was?!
Bezahlte Freistellung für alle Risikopatienten, meinst du? Problem 1: Wer soll deren Arbeit machen? Problem 2: Wie kann man sicherstellen, dass diese Personengruppen dann nicht nur das Gehalt abfassen, sondern wirklich zu Hause bleiben? Problem 3: Die Volksseele. Ich erinnere mich an die Neiddebatte, als die Schulen im 1. LD spontan schlossen und die Lehrer anfangs mangels Alternative teilweise 3 Tage untätig zu Hause saßen.
Ich glaube die Volksseele wäre weniger gehässig,wenn die meisten ihr Leben leben könnten. Natürlich kann man nie wissen, ob man zur Risikogruppe gehört. Ich sehe aber durchaus Vorteile. Fehlen LKW Fahrer, hätten wir wahrscheinlich nicht viel anderes Szenario als im vergangenen Jahr:leere Regale. Es gibt aber auch einigeLKW Fahrer, die der Lockdown betrifft, die könnten einspringen. Es wäre etwas zu umfangreich das jetzt alles hier niederzuschreiben, aber wenn man da mal ein Stück weiterdenkt... Es war eine Idee, darüber kann man diskutieren. Müssen denn alle ersetzt werden, die dann irgendwo fehlen? Natürlich dauert eine medizinische Ausbildung Zeit, zumindest um sie zuende zu führen, aber Azubis im ersten Lehrjahr können schon mal mehr als Lieschen Müller bis jetzt. Und es wird wahrscheinlich auch noch eine Welle kommen und die Politiker hoffen auf ihre sinnlosen Maßnahmen und lassen dabei Zeit verstreichen wenigstens mal anzufangen ins Gesundheitswesen zu investieren. Das Gesundheitssystem das ja dauernd vor Überlastung geschützt werden soll. Es ist auch kein neuer Zustand,dass das Gesundheitssystem überlastet und unterbezahlt und unterbesetzt ist. Anstatt den Job überhaupt erstmal lohnenswerter und damit attraktiver zu machen, verpulvert man an anderen Stellen das Geld. Natürlich lässt sich das nicht von jetzt auf gleich ändern, wenn die Risikopatienten aus dem Verkehr gezogen werden, schützt man sich aber so vor Überlastung. Nicht jeder weiß, ob er Risikopatient ist, viele wissen es aber doch. Der geringe Anteil derer, die es dann "rausfinden", überlasten das System nicht. Davon ab, ich bin nicht so sicher, ob Corina nicht schon einmal reihum gegangen ist und die, die nur eine kleine Erkältung hatten, nicht doch Corona hatten. Es ging ja lange nicht jeder mit Husten zur Testung. In Altenheimen hätte das aber Sinn gemacht.
Das ist doch Schwachsinn! Hier sind leider die Hälfte jüngere Menschen < 50 Jahr in den Krankenhäusern und Intensivstationen, viele ohne Vorerkrankungen.
Wie erklärst du dir das?
Der mutierte Virus aus GB befällt gerne jüngere Leute und Kinder, da sind die KHs überfüllt.
Sowas aber auch... ![]()
Um welche Krankenhäuser handelt es aich da? Heliosklinik hat für alle Kiniken transparente Auslastung. Ich habe mir bisher nur allgemein angesehen wieviel "Platz" die noch haben und war erstaunt, dass es nicht an die Belegung des Vorjahres herankommt. Von Überlastung (außer bestimmt beim Personal - was Dauerzustand und nichts Neues ist) kann da keine Rede sein. Auch unser Klinikum hier (kein Helios) hat sehr viele Kapazitäten frei, wie ich neulich in der Zeitung gelesen habe. Es ust vestimmt nicht überall gleich leer in den Kliniken, aber Platz ist noch massig vorhanden.
Nicht notwendige OPs werden im Moment nicht gemacht. Im November gab es am hiesigen Krankenhaus an manchen Tagen die Situation, dass man mitten am Tag einen OP Stop machen musste, weil sie die Patienten nicht mehr auf Normalstation verlegt bekommen haben. Weiterhin sind die Intensivstationen recht gut belegt und man kann sich ausrechnen, wann die Kapazitäten überschritten werden. Ich würde dir außerdem empfehlen, ab und zu über deinen eigenen Erfahrungstellerrand zu schauen. Nur weil etwas in deinem Umfeld nicht stattfindet oder du es nicht mitkriegst, heißt das nicht, dass es überall so ist!
Deshlab die Frage in welchen Kliniken Notsrand herrscht.
Keine Ahnung. Da musst du wohl die Daten von jedem Krankenhaus abfragen.
Okay, du weißt es also auch nicht,behauptest aber es ist so. Danke.
also die Menschen denen OPs abgesagt wurden oder in den Presseabteilungen der Kliniken nach.
Ich mag Vergleiche mit der Grippenicht sonderlich, aber auch das wurde bei der Grippe fast jedes Jahr so gehandhabt, dass nicht lebensnotwendige OPs abgesagt bzw verschoben wurden.
London, B117 „Die Krankenhäuser sind so überfüllt, dass Krankenwagen am Wochenende bis zu neun Stunden mit Patienten vor der überforderten Notaufnahme warten mussten, bis die Patienten von den Hospitälern aufgenommen werden konnten.“ https://www.zeit.de/politik/ausland/2021-01/corona-krise-grossbritannien-notsituation-intensivbetten-virusvariante-lockdown-impfung?utm_referrer=https%3A%2F%2Ft.co%2F
In dem Artikel heißt es "überwiegend ältere Leute". Nochmal: unbedingt schützenswerte Gruppe. Nur in dieser Richtung passiert anscheinend norgends genug, um wenigstens etwas mehr, wenn auch nicht totalen, Schutz bieten zu können. Die gratis FFP2 Masken fand ich aber einen guten Schritt, der leider viel zu spät kam.
ich lebe am Rande zweier großen Städte und wenn man sich unterhält mit den Klinikbediensteten und Ärzten mussten sie noch niemals eine so große Kapazität vorhalten, was ja nur klappt wenn man andere Sachen absagt. Normale Grippewellen wurden nebenher gehandelt, vielleicht lief das bei Euch ja auch anders ?
Erstens ist ein Mensch für mich immer gleich viel wert - unabhängig vom Alter. Zweitens steht im Artikel „Ganze Familien wurden in Krankenhäuser eingewiesen“ und „Zwar sind es derzeit noch meist ältere Personen, die an der Infektion sterben. Aber Krankenhäuser berichten, dass auch zuvor gesunde Vierzigjährige dem Virus erliegen.“
Abgesehen davon ging es um die Auslastung von Krankenhäusern, die du abgestritten hattest
Ich habe gar nichts behauptet, lern lesen! Planbare OPs sind aufgeschoben, das weiß jeder. Ich hab vom hiesigen Krankenhaus gesprochen, von nichts anderem. Du laberst irgendwas von den Helioskliniken, als ob das alle Krankenhäuser wären und redest von leeren Krankenhäusern. Schau halt ins Intensivregister, das ist relevant. Wie die Belegung im einzelnen ist, hängt an der Inzidenz in der Region.
Das stimmt nicht.
Wir waren im November Spitzenreiter mit Neuinfektionen in Deutschland. Ist zum Glück vorbei, wir liegen sogar unter 200. Unser Krankenhaus hat große Probleme, es gibt seit November regelmäßig Video botschaften über die aktuelle Lage auf der Stadthomepage. Es wurden Patienten ausgeflogen und es gibt einen Aufnahmestop. Meine Tochter haette jetzt zur Kontrolle einen Termin gehabt, war absolut nicht möglich. Unsere lokalen Maßnahmen (wir hatten schon länger Wechselunterricht und auch eine nächtliche Ausgangssperre) entstanden durch Betreiben der Kliniken. Ich gehe davon aus, dass die Kliniken hier den Vergleich zur jährlichen Grippewelle haben und auch nicht sofort Panik schieben, so dass ich es komplett glaube, was veröffentlicht wird. Es sind jeden Tag ca. 5 bis 6 Personen, die wegen Corona kommen, das hört sich erst einmal wenig an, aber die Leute bleiben sehr lange im Krankenhaus und es dauert jetzt schon Wochen. Aber, wie gesagt, die Zahlen sind jetzt endlich nach Wochen gesunken. Wir haben hier aber auch schon seit November strengere Maßnahmen, hat jetzt fast 2 Monate gedauert bis man eine Besserung sah.
Mir ging es um Krankenhäusern in Deutschland. Da ist mir keine Aus- oder Überlastung bekannt.
Nirgends steht, dass ein alter Mensch wenigerwert wäre. Die alten sind besonders schützenswert, weil sie stärker betroffen sind. Bei dem Rest gebe ich dir recht.
Ach ja, du kennst alles KH? Wow
Also wenn alle welche Risiko haben daheim bleiben müssen, dann dürften die meisten Läden usw schließen müssen. Ich überlege gerade bei mir auf der Arbeit wer alles noch arbeiten dürfte. Also wer U60 ist, bisher keinen Krebs hatte, kein Übergewicht, keinen Diabetes, keine schweren Lungenerkrankungen, keine Herzerkrankung, keinen Bluthochdruck. Aber vor allen, wer keine Angehörigen haben welche im gleichen Haushalt leben und nicht unter Risiko fallen. Mist, selbst mein AG müsste dann daheim bleiben. Es blieben ein paar studentische Aushilfen und ein 2-3 Single. Von über 30 Leuten. Damit können wir den betrieb nicht aufrecht erhalten. Firma wäre also zu. Und das obwohl wir gerade mit Arbeit überschwemmt werden und Chef ordentlich plus macht.
wenn die Hälfte der Leute nur daheim bliebe wegen Vorerkrankungen und auch gerade die Führungskräfte, Sitzen der Gesellschaft, die sind nicht 18 oder 20 Jahre alt und gesund. Das Heulen wäre groß wenn der Supermarkt zu wäre wenn der Arzt geschlossen hätte, die Klinik viele Abteilungen dicht hätte Müll nichtmehr geholt wird und und und Risiko ist ja schon Ü50 wenn ich mich im Leben umschaue gerade im Supermarkt etc und auch in den Schulen, da sind sehr viel betroffen. und was haben wir dann gewonnen ?
Nun, wäre das schlimm? Geht Homeoffice nicht oder kürzere Öffnungszeiten? Wäre es schlimm, wenn man sich daran gewöhnen würde,das ein Laden nicht von 7 Uhr früh bis 22Uhr spät geöffnet ist? Wäre es schlimm, wenn nicht wahllos jeder nocht systemrelevante Betrieb schließt, sondern manche noch geöffnet haben? Wäre es schlimm, wenn ich statt im Penny beim Rewe einkaufen muß, weil im Penny nur Risikogruppen arbeiten und Penny die Hilfen vom Staat bekommt, die derzeit andere nicht systemrelevante Betriebe bekommen? Wäre es schlimm, wenn wir nicht mehr 5 Minuten Fußweg zum nächsten Laden hätten sondern mehr? Wäre es wirklich schlimm?
wo nehmen wir die Leute her für diese einzukaufen, wo auch immer ?
Freiwillig sollte es sein. Die die arbeitem unter nötigen und möglichen Hygienemaßnahmen, wie jetzt ohnehin schon, vielleicht verschärft. Die, die das Risiko untragbar finden und die Maßnahmen zu lasch sitzen auf Kurzarbeit Zuhause. So, wie es jetzt unfreiwillig Millionen Menschen geht. Kerngesunde Gastronomen, Zoobetreiber, etc sitzen unfreiwillig Zuhause, umMenschen zu schützen,die weiter arbeiten müssen, obwohl sie sich da schlimmstenfalls den Tod holen können.
Kein Laden muß von morgens um 7 bis abends 22 Uhr geöffnet haben, oder? Siehst du da wirklich notwendigkeit? Auch die Geschäftsführung muß nicht Zuhause bleiben, im Büro ist mit Hygienemaßnahmen keine Gefahr, ansonsten geht sicher auch Homeoffice. Die Mitarbeiter von bspw Penny können bei Rewe arbeiten. Ich finde es eh sinnlos im Radius von 500m mehrere Supermärkte haben zu "müssen". Da kann man umdenken. Aber bislang haben ALLE Supermärkte geöffnet,egal in welchem Radius zum nächsten. Man könnte die Mitarbeiter auf einen Markt zusammenstellen. Könnte man! Ohne großes Drama und ohne allzugroße Zumutung.
5 min Fußweg fände ich super, das wäre etwas. Viele Leute leben aber weiter entfernt vom Supermarkt. Wie Ellert schon fragte, wer kauft ein? Wenn die 30-40 %Risikogruppe zu Hause bleibt, fehlen schon einmal Menschen, die arbeiten, auch Fachkräfte. Wenn die verbleibenden Leute einkaufen für die, die Zuhause sind, fehlen sie auch noch. Wenn die Öffnungszeiten der Supermärkte reduziert werden, muss die Versorgung auf engeren Raum statt finden. Wenn Nahversorger schließen, wird wieder der Raum verengt. Die Wahrscheinlichkeit, das ich mich dann beim Einkaufen anstecke, erhöht sich. Mal sehen, wie kräftig ich bin, einen Einkaufswagen zu erobern, damit ich eingelassen werde. Ehrenamtlich Tätige, die vielleicht einkaufen könnten, sind gerne Ü 60, die aber dann zur Risikogruppe gehören. Weshalb sind sie Ü 60? Weil sie schon in Rente sind. Wir können ja die jungen Mütter fragen, die in Elternzeit sind. Die können ja einkaufen, aber ohne ihre Kinder, bitte. Wir können auch die Bundeswehr fragen, ob sie die Versorgung der Millionen von Menschen übernimmt, sie haben ja genug Leute und LKWs. THW, Feuerwehr? Die Ehrenamtler im besten Alter reichen sicher aus und haben auch keine andere Arbeit zur Zeit. Also? Wer kauft ein? Wer bezahlt die Einkäufe?
Das Weiterarbeiten ist freigestellt, es ginge ja auch weiterarbeiten. Bislang sieht es, besonders im Supermarkt, so aus, dass auch Verkäufer Innen arbeitem, die Herzprobleme haben und trotzdem Regale aufräumen und an der Kasse sitzen. Ist das nicht der blanke Hohn, wenn andere kerngesunde Zuhause sitzen? Ich lebe ländlich und habe auch keine 5min zum nächsten Laden, erst recht nicht zu Fuß. Es ist aber egal,ob ich in Richtung a oder b aufbreche, es ist etwa gleich weit. Und es wäre auch nicht schlimm (hier auf dem Land) wenn nochmal 3 km dazukämen. So weit wäre es aber nicht. In der Stadt sind allerding nicht selten mehrere Supermärkte im kleinen Radius. Da wäre es ziemlich egal. Momentan beziehen viele Toilettenpapier aus dem Ausland, da sollte es auch kein Problem darstellen von anderen Lieferanten beliefert zu werden (Pennylieferanten fahren zum Rewe). An "geht nicht" scheitert es ja nicht. An unbequem würde es schon eher scheitern. Aber frag mal alle, die gerad enicht arbeiten dürfen,obwohl sie wollen, jung und gesund sind, wie unbequem es für die ist. Das ist der Widerspruch. Es wird nur auf den Betrieb als solches geschaut, nicht auf die Mitarbeiter. Das würde aber doch mehr Sinn machen,denn um Menschen (und deren Gesundheit und Leben) geht es doch bei dem Ganzen. Egal welches Hygienekonzept vorgelegt wird, nicht systemrelevante Betriebe schließen. Wohingegen JEDER Supermarkt geöffnet haben darf, egal wie alt oder krank die Mitarbeiter sind und egal wieviele andere Supermärkte um sie herum stehen. Ich sehe kein Problem darin Supermärkten Hilfen zu finanzieren. Restaurants bekommen es ja auch (die haben hohe Verluste, allein durch verdorbene Lebensmittel - anders liefe es im Supermarkt auch nicht). Also erklär mir bitte, warum nicht auf die Menschen geschaut wird, sondern nur auf ihren Beruf.
"und das obwohl wir gerade mit Arbeit überschwemmt werden und plus machen" das ist ein ziemlich doofes Argument. Auch Restaurants schließen obwohl sie ordentlich plus machen könnten, nicht wenige Restaurantbetreiber sind verschuldet und brauchen die Einnahmen. Du siehst dabei nur dich und dein nahes Umfeld. Das ist sehr schade,denn es sollte doch allen gleich gut gehen DÜRFEN nach Corona.
Nein, das geht nicht. Habe auch wenig Bock zu erklären warum das nicht geht, wäre so oder so vergebliche Liebesmühe. es gibt eben Jobs da ist Homeoffice und kürzere Arbeitszeiten absolut keine Option. Kürzere würde hier immer noch bedeuten das mit den paar Leuten es egal wäre ob 1 Stunde gearbeitet wird oder 10, es ist nicht möglich weil eine Mindestmenge an Personal nötig ist um überhaupt einen Handschlag zu machen.
Ich bezweifel das jemand der 3 Doktortitel hat oder der Bürokauffrau gelernt hat meinen Job machen KANN. Dafür kann ich deren Job nicht machen. So einfach ist das.
Wenn Konzerne nicht zusammengehören wird kaum der eine zum anderen die Leute zum Arbeiten schicken die haben alle geltende Arbeitsverträge mit xy nicht mit vz. Kein Laden muss so lange auf sein, das stimmt wir hier habens eit Coronabeginn verkürzte Zeiten allerdings hast Du dann auch die Leute zu weniger Zeiten im Laden zu versorgen, sprich es ist voller was ja auch nicht sein sollte. Steuerberater A wird auch nicht an die Konkurrenz seine jungen Leute abtreten weil dort die Alten daheim bleiben und ich sehe neben dem Arbeiten vor Ort auch die Öffis als Infektionsherd, trotz Maske. Du kannst auch keine Klinik A zumachen und die alten Mitarbeiter heimschicken, die Jungen zur Klinik B abordnen weil da die Alten auch ausgefallen sind. Auf dem Papier klingt die Idee ja praktisch, im echten Leben klappt das nicht.
Super Idee! Dann rennen die Leute in einem kleinen Zeitfenster alle in einen Laden. Sehr sinnvoll! Die Risikogruppen sperrst du dann zu Hause ein oder wie stellst du dir das vor?
Dann äre immernoch die Option ganz zu machen oder unzer schärferen Regeln weiterarbeiten. Anscheinend ist es ja auch möglich Milliarden Menschen Zuhause zu lassen, egal welcher Gruppe und welchen Alters, warum sollte es nicht andersrum gehen? Weil der Lockdown soviel einfacher ist???
Wir können aber nicht zumachen!!!! Sagt dir der Begriff systemrelevant etwas? Wenn wir den Betrieb zumachen, dann zieht das einen riesen Rattenschwanz mit sich. Und es wären weitaus mehr andere Betriebe direkt und indirekt davon betroffen. Wir können auch nicht mit weniger Personal arbeiten, weil das Personal da sein MUSS damit es läuft. Macht ein Friseur zu, ein Lokal, ein Möbelladen, dann ist das doof. Aber da hängt kein anderer betrieb von ab. Eigentlich kann das nicht so schwer zu verstehen sein, das bekommen sogar Grundschulkinder hin.
Ist bei euch denn Abstand etc möglich? Ich nehme an ihr arbeitet in einer Produktionsfirma!? Da ist Abstand meistens gut möglich. Das betrifft diese hypothetische Lockdownsache ja gar nicht.
Ab welchem Risiko, im Falle der Erkrankung zu sterben (oder bleibende Schäden zu erleiden), würde man in dem Modell dann in die Risikogruppe fallen? ab 1%, ab 5%, ab 10%?
Zitat: "Bereits im vergangenen Jahr hätte man anfangen können das Gesundheitssystem aufzustocken, ja auch mit Personal und attraktiven Angeboten etc. " Wer ist man? Viele Krankenhäuser oder Altenheim sind privatrechtlich organisiert und der Staat (Bund, Land, Kreis und Kommune) hat hier keine Eingriffsmöglichkeit. Soll die Kommune für das Altenheim Personal zur Verfügung stellen oder für das private Krankenhaus? Zumal es auch kaum Fachkräfte in diesem Bereich gibt. Der Markt ist "leergefegt".
Das sehe ich auch so. Jeder kann freiwillig zu Hause bleiben, wer will. Oder eben Masken tragen, die den Träger schützen.
Ich bin dabei. Bin kurz vor der Altersgrenzenze ü50. Lasst mich und meinen Mann bezahlt zuhause, organisiert mir einen Einkaufsservice, mir reichen meine Spaziergänge im Wald. Meine Tochter haette mehr Probleme, aber da ihre beste Freundin eine Mama mit Diabetes hat, wären sie ja beide zuhause. Homeschooling klappt bei uns ganz gut. Wir versorgen mit anderen Familienmitglieder alte Verwandte, die sollen dann bitte alle auch zuhause bleiben. Teilweise haben meine Verwandte richtige Knochenjobs, ich glaube, die freuen sich, wenn sie auf Staatskosten zuhause bleiben dürfen.
ich hab die 50 überschritten, wir bleiben alle daheim werden versorgt und wenn die anderen dann alle weggestorben sind die sich dennoch aussen aufhalten undgeschützt und halt erkranken ohne Risikogruppe zu sein kommen wir alle aus unseren Löchern und übernehmen die Weltherrschaft - evtl war das ja der Plan der dahintersteckte ?
Ich wäre auch dabei. Würde mir ein Video schalten lassen zur Arbeit und mich kaputtlachen wie Frieda19 und Ramadingsbumsda meinen Job machen. Könnte verdammt lustig werden. Für mich. Fraglich ob die Kunden es so lustig finden würden.
Hm, also ich bin dank meines Übergewichts Risikogruppe. Anstatt mich draußen zu bewegen, bleibe ich nun daheim sitzen und werde einfach noch dicker. Wie lange? 5 Monate? 18 Monate? Meine Kinder (3 Jahre, 12 Monate) schicke ich zum Einkaufen. Die sind ja keine Risikogruppe. Dann kommen sie auch gleich an die frische Luft. Am besten kaufen sie für den Rest der Straße (fast alles Rentner) und die Oma mit ein, denn die sind ja auch alle freiwillig im Lockdown. Generation selbständig! Es fällt mir schwer, mich mit dieser Idee anzufreunden.
nein, die kannst Du nicht einkaufen schicken die Kinder weil sie ja ungeschützt rausdürfen und Dir so das Virus heimbringen die bleiben dann gleich mit daheim. Und gleich kommt eienr um die Ecke Du sollst nicht so viel essen dann wirst Du dünner und kannst wieder raus. manchmal habe ich den Eindruck dass alle die nunmal Risikomenschen sind entweder selbst schuld dran sein sollen oder eh es auf die nimmer ankommt weil alt und krank und eh bald versterbend.
Gehen denn jetzt Risikopatienten arbeiten? Was spräche dagegen das weiterhin zu tun? ;-)
Sie sollen sich doch selbst schützen. Wenn sie unter den Bedingungen des freiwilligen LD freiwillig arbeiten würden, würden sie sich einem viel größeren Risiko aussetzen, als jetzt im Moment, wo alle anderen die Risikomonimierung durch Verringerung der Ansteckungsmöglichkeiten mittragen. Ich wäre ja gespannt, was die freilebenden Nichtrisikopatienten sagen würden, wenn die Seuche sie reihenweise befällt, während die Risikopatienten mit ihren Familien bezahlt zu Hause bleiben und (wie eigentlich) kontaktlos versorgt werden. Könnte das die Gesellschaft spalten?
die Menschen, die es in unserer Gesellschaft eh schon schwer haben, weil sie beeinträchtigt, alt, behindert etc. sind, werden weggesperrt, damit die anderen Party machen können?
Klar, lass die Alten doch alle beisammen sitzen und fröhlich Corona verbreiten. Falls es dir nicht aufgefallen ist, es sitzen derzeit Milliarden Menschen Zuhause, um genau diese Menschengruppe zu schützen, die nicht "weggesperrt" werden soll.
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