Elternforum Coronavirus

Frage an die medizinisch Versierten...

Frage an die medizinisch Versierten...

NummeroZwei

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Was ich mich gerade frage: Es ging ja im Sommer groß in den Medien rum, dass nach der Erkrankung teilweise keine Immunität entsteht und wenn doch, dann maximal für 2 Monate. Wie kann man dann von einer (längeren) Immunität der Impfung ausgehen? Bzw wenn es 2 Monate sind, dann sind die ersten geimpften, also sehr Alten, doch im kommenden Herbst wieder gefährdet. Und die 2/3. impfgruppe im Frühjahr / Sommer hat nicht wirklich viel davon und ist im Herbst / Winter wieder gefährdet Habe ich da irgendwo einen Denkfehler?


Leewja

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Antwort auf Beitrag von NummeroZwei

soweit ich weiß, gibt es da noch keine eindeutigen Daten zu. Aber bei der Grippe ist es ja auch so, dass ejdes Jahr neu geimpft werden muss, da das Virus mutiert.


kleineTasse

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Antwort auf Beitrag von Leewja

Das haben wir uns auch schon gefragt. Wenn die meisten geimpft sind, es aber wieder kriegen können, stehen wir dann wieder am Anfang?


Ellert

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Antwort auf Beitrag von NummeroZwei

Die Impfung ist so neu, da weiss keiner wie lange sie anhält. Evtl so wie die Grippeimpfung, jedes Jahr neu erforderlich ? Nach einer Ansteckung an sich kann man sich wieder anstecken diese Woche ging durch die Presse der Fall eines bei Zweitinfektion Verstorbenen. Es hilft nur abwarten und hoffen aber ich für mich sage, lieber eine Impfung die ein Jahr hilft als keine Impfung


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Ellert

Selbst wenn es nur zwei Jahre sind, ist die Medizin dann wieder weiter, neue Medikamente und Behandlungsmethoden. Oder die Krankheitsverläufe sind mit der Impfung 2021weniger heftig im Jahr 2025 oder ein Asteroid fällt uns auf dem Kopf und wir haben andere Probleme oder oder oder. Leben ist das, was passiert wenn man andere Pläne macht. Abwarten und Tee trinken ( oder heute Abend einen Wein @ kravallie)


Bela66

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Antwort auf Beitrag von NummeroZwei

Man geht wohl trotzdem noch von einer Immunität von etwa zwei Jahren aus nach durchgemachter Infektion. Dies hängt aber auch von der Virenmenge ab: Leichte Infektionen mit wenigen Viren hinterlassen vermutlich nur eine kurze Immunität (weshalb es ja schon Menschen gibt, die zum zweiten Mal Covid-19 haben), schwerere Infekte eine längere Immunität. Die Doppel-Impfung soll wohl eine akzeptabel lange Immunität gewährleisten. LG


Luna Sophie

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Antwort auf Beitrag von NummeroZwei

Da weiß man doch noch nicht wirklich genaues. Die Impfung könnte 6 Monate, aber auch 3 Jahre oder länger wirksam sein. Es kann neue Mutationen geben, da wirkt sie vielleicht gar nicht mehr. Aber was bringen Vermutungen? Ist gar nicht Impfen und ständig neuer Lockdown eine bessere Möglichkeit? Oder laufen lassen, wen es erwischt, Pech gehabt? Ich denke in jeder Familie, in jedem Freundeskreis gibt es Menschen die einer Risikogruppe zugehörig sind. Alter, Krankheit unbemerkte Vorerkrankung,... es kann jeden Treffen.


SassiStern

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Antwort auf Beitrag von NummeroZwei

Angstmache auf Grund von Einzelfällen, bei denen sowieso nicht geklärt ist ob deren Immunsystem überhaupt noch richtig funktionierte.


NummeroZwei

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Aha.... aber du bist dir sicher, dass deins richtig funktioniert? Oder das deiner Eltern? Deiner Großeltern? Deiner Freunde? Bist du dir sicher, dass es euch nicht trifft wie die „Einzelfälle“?


fritzi3

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Antwort auf Beitrag von NummeroZwei

Was groß in den Medien rumging, war nach meiner Erinnerung die Erkenntnis, dass bei einem großen Teil der Erkrankten nach zwei/vier/sechs Monaten keine Antikörper mehr nachweisbar waren. Schon damals haben aber Immunologen betont, dass die Antikörper-Antwort nur einen Teil der Immunität ausmacht, dass es darüber hinaus eine zelluläre Immunität gibt und dass diese bei dem überwiegenden Teil der Erkrankten wohl wesentlich länger andauert. Da diese zelluläre Immunität aber viel aufwändiger zu testen ist, wird das viel seltener gemacht.


Schnegge89

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Antwort auf Beitrag von NummeroZwei

Solche grundlegenden Dinge über die Impfung lassen sich prima ergoogeln. Im Moment geht man von einer Wirksamkeit von MINDESTENS 12 Monaten aus. Dass die Impfung regelmäßig wiederholt werden muss, davon geht man im Moment aus, die Frage der Häufigkeit steht noch im Raum. Auch, ob ähnlich der Grippeimpfung, immer gezielt gegen die jährlich am häufigsten vorkommende Mutation geimpft wird. Es wird auch noch daran gearbeitet, dass der Impfstoff weniger stark gekühlt werden muss.


NummeroZwei

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Antwort auf Beitrag von Schnegge89

Genau deshalb frag ich die versierten aus dem medizinischen Bereich. Ergoogeln kann ich auch, meine Frage war aber das Verständnis, deshalb eine „echte“ Infektion kein oder nur kurzen Immunschutz bringt, aber die Impfung schon bzw wie das sein kann.