Elternforum Coronavirus

Frage an alle, die glauben, die Maßnahmen seien übertrieben,

Frage an alle, die glauben, die Maßnahmen seien übertrieben,

Petra28

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die jetzt noch schnell am Wochenende alles ausreizen wollen, weil es noch erlaubt ist, die sich im Privaten nicht einschränken wollen mit ihren Kontakten, die glauben, dass es noch genug Intensivbetten gäbe: Wärt ihr bereit, in zwei, drei Wochen auf eine intensivmedizinische Behandlung zu verzichten, falls ihr euch doch geirrt habt?


Marianna81

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Antwort auf Beitrag von Petra28

die so über Nächstenliebe kreischen sicherlich verzichtet werdet. Ihr denkt doch ständig daran, wie man andere schützt und rettet.


Jana287

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Antwort auf Beitrag von Marianna81

Manchmal ist es gut, die Klappe zu halten. Du hast heute hier genug Grenzen überschritten. Lass das RUB doch für heute sein, mach was Schönes, Musik zum Beispiel.


Petra28

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Antwort auf Beitrag von Marianna81

Habe ich dich richtig verstanden: du würdest nicht verzichten?


Marianna81

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Antwort auf Beitrag von Jana287

deine freie Entscheidung.


Marianna81

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Antwort auf Beitrag von Marianna81

alle, die Menschen der Nächstenliebe belehren, freiwillig verzichten werden. Oder doch nicht? Ups, war das nur leeres Gelabber? Und die Nächstenliebe bekommt schnell ihre natürliche Grenzen.


Möhrchen

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Antwort auf Beitrag von Marianna81

Therapiesitzungen sind trotz LD möglich.


Petra28

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Antwort auf Beitrag von Marianna81

Du windest dich... Dann stelle ich die Frage anders: würdest du verzichten zu Gunsten einer anderen Person, wenn die Betten auch dann knapp sind, nachdem alle Menschen, die Nächstenliebe predigen, bereits verzichtet haben? Ja oder nein?


Marianna81

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Antwort auf Beitrag von Petra28

Muddi Forum. Für dich schreibe ich, ja, ich verzichte.


fritzi3

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Antwort auf Beitrag von Marianna81

Wenn diejenigen, die im Sinne der Allgemeinheit freiwillig auf Kontakte verzichten, zu wenige sind, können sie sich noch so sehr einschränken: Es wird keinen so großen Erfolg haben. Die Gesamtzahl der Kontakte um 75% zu reduzieren, klappt nicht, wenn sich weniger als die Hälfte der Bevölkerung anstrengt. Vor allem dann nicht, wenn jetzt die verzichten, die vorher schon ihre Kontakte reduziert hatten. Dass aber eine Reduzierung der Kontakte um 75% sinnvoll und notwendig wäre, ergibt sich aus der Stellungnahme sechs großer Wissenschafts-Gesellschaften: https://www.mpg.de/15953757/gemeinsame-erklaerung-zur-coronavirus-pandemie.pdf Wenn man die dort angestellten Zahlenmodellierungen ernst nimmt, haben wir ohne eine massive Kontaktreduzierung in wenigen Wochen eine Situation, wie sie im Moment z.B. in der Schweiz entsteht: Ein Ausschnitt aus einem NZZ-Artikel über die Situation an einem Krankenhaus im Unterwallis: "Sanchez ist der stellvertretende Leiter der Abteilung für Intensivmedizin des Spitals Wallis und hat vor wenigen Stunden erstmals in seiner Arztkarriere einem Patienten ein Bett auf der Intensivstation verweigern müssen, weil er keinen Platz mehr hatte: Ein über 80-jähriger Mann wurde mit schwersten Covid-Symptomen mit der Ambulanz eingeliefert. «Normalerweise hätten wir diese Person aufgenommen, damit sie mindestens eine minimale Überlebenschance hat», sagt er. «In der aktuellen Situation aber halte ich die letzten Betten lieber für Fälle frei, wo mehr Hoffnung besteht.»"


Tonic2108

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Antwort auf Beitrag von Petra28

Was verstehst du unter ausreizen? Wenn du meinst, essen gehen mit zwei Freundinnen ist ausreizen, dann hab ich das wohl am Freitag gemacht. Und ich muss ehrlich sagen, ich finde es extrem schade, dass ich das nun länger nicht mehr machen kann. Obwohl die Gastronomie alles tut um Hygienevorschriften einzuhalten. Schlimmer sind die privaten Partys wo junge Leute sich treffen ohne jeglichen Abstand und ohne Vorsichtsmaßnahmen. Frag doch mal die ob sie auf intensiv medizinische Maßnahmen verzichten würden, so denn sie diese überhaupt brauchen sollten.


Petra28

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Antwort auf Beitrag von Tonic2108

Unter ausreizen verstehe ich, sich am Wochenende in vollbesetzte Lokale begeben zu haben, nicht mit 2 Freundinnen im Außenbereichs eines Lokals oder meinetwegen auch innen, wenn wenig andere Gäste vorhanden sind. Junge Leute, die Party machen, dürfen mir gern hier auch antworten, so im Forum vorhanden.


Marianna81

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Antwort auf Beitrag von Petra28

....


Petra28

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Antwort auf Beitrag von Marianna81

Also - du würdest nicht verzichten, ja oder nein?


cube

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Antwort auf Beitrag von Petra28

Wir waren gestern auch noch mal Essen, bevor das für mindestens 4 Wochen eben nicht mehr geht. Alles total Corona-konform. Abstand zwischen den Tischen, nur mit Reservierung, Maskenpflicht etc. Finde nicht, dass dies ein "Ausreizen" ist. Ebenso war ich gestern und heute nochmal im Fitnessstudio, wo ebenfalls alles schon immer total regelkonform war und es keinen einzigen K1-Kontakt gab. Und ja, ich habe von vielen gehört, dass sie dies ebenfalls so machen: nochmal zum Sport, Essen gehen oä. Solange dies alles den Regeln entspricht, sehe ich da kein Problem. Wenn du aber mit "ausreizen" meinst, das nochmal Party gemacht wird - ich denke, damit hätte man rechnen müssen. Und wenn man das nicht wollte, hätte man eben ab sofort alles einschränken müssen. Ging ja letztes Mal bei den Schulen auch - Freitag noch normal Unterricht, Montag zu und man musste schauen, wie man das geregelt bekommt. Deine Frage finde ich wieder in die Richtung des Vorwurfs, das jeder, der eine andere Meinung hat und die jetzt noch erlaubten Dinge machen will damit Menschenleben riskiert. Und dieses Argument kann ich langsam nicht mehr hören. Ja, dann muss ich halt auf ein Intensiv-Bett verzichten. Das Leben ist nun mal nicht risikofrei.


Petra28

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Antwort auf Beitrag von cube

Noch mal nachgefragt: du würdest aktiv zu Gunsten einer anderen, dir unbekannten Person verzichten?


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von cube

"Deine Frage finde ich wieder in die Richtung des Vorwurfs, das jeder, der eine andere Meinung hat und die jetzt noch erlaubten Dinge machen will damit Menschenleben riskiert. Und dieses Argument kann ich langsam nicht mehr hören." ---> Danke, so sehe ich es auch und es wird wirklich langsam nervig.


Daffy

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Antwort auf Beitrag von Petra28

> aktiv zu Gunsten einer anderen, dir unbekannten Person verzichten? D. h. die andere Person wäre dann womöglich auf einer Halloween-Party gewesen? Wie unfair Oder es ist der Bewohner eines Pflegeheims, der keine Patientenverfügung geschrieben, aber mit dem Leben abgeschlossen hat? Und dem durch die Triage (hoffentlich mit Morphium gegen die Erstickungsangst) weitere 6 würdelose Monate im Pflegebett und in weitgehender isolation erspart bleiben? Nein, ich würde nicht verzichten. Und bin gegen die existenzvernichtenden Maßnahmen gegen Unternehmen, die monatelang an Hygienekonzepten gearbeitet haben. Allerdings lebe ich ´clean`, sogar nach den strengsten Maßstäben - einfach weil ich gern zu Hause bin, lieber im Wald als im Fitnessstudio sportele und die erweiterte Familie weit weg ist. Ich mache aber niemandem (von Extremfällen wie Großveranstaltungen oder mit positivem Test unter Menschen gehen) einen Vorwurf, dessen Umstände andere sind.


cube

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Antwort auf Beitrag von Petra28

Du bist ja gut: Weil ich noch mal Essen war erlaubter weise soll ich generell auf Behandlung bzw. Intensivbett verzichten? Nein, diese Entscheidung bei einer Triage überlasse ich natürlich den Ärzten. Sollte ich dann aber eben Pech haben, weil ein andere bessere Chancen auf Heilung hat - dann ist das eben so. Das meinte ich mit Risiko des Lebens an sich. Gegenfrage: welchen höheren Sinn hätte es, dass ich zugunsten eines zB 80-jährigen Vorerkrankten hätte, dem die Ärzte keine Chance einräumen? Weil ich dann superduper moralisch und selbstlos handeln würde? Oder weil ich es deiner Meinung nach nicht verdient habe, behandelt zu werden? Dann hoffe ichmal, dass du dein Leben ohne Fehl und Tadel führst und jederzeit allerhöchste moralische Ansprüche erfüllst - nicht, das jemand anderes kommt und meinen könnte, du hättest irgendetwas nicht verdient ;-)


Petra28

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Nein, ich wollte wissen, wie konsequent man bei der Risikoabwägung ist - wie wichtig die jetzigen Vergnügungen sind. Kann es sein, dass man einen Vorwurf herausliest, weil man ein schlechtes Gewissen hat? Geht jetzt an Cube und dich.


Petra28

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Antwort auf Beitrag von cube

Du irrst: es wird, falls das nötig ist, auch der 80jährige triagiert, der bessere Überlebenschancen hätte als du.


cube

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Antwort auf Beitrag von Petra28

Lies doch bitte auch mal Antworten richtig, die dir nicht so in den Kram passen. Ich habe genau das geschrieben: triagiert der Arzt dann zu meinen Umgunsten, ist das eben das Risiko des Lebens, dass ich tragen müsste. Und wie gesagt: denk mal darüber nach, wie das wäre, wenn du mal nicht auf der "richtigen" Seite wärst - verzichtest du dann auch auf was auch immer freiwillig? Oder wäre das dann eben etwas natürlich ganz anderes ;-)?


Philo

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Antwort auf Beitrag von Petra28

die Frage würde ich auch den Querdenkern gerne stellen. Aber wie schrieb hier jemand. Bei meiner Familie weiß ich, dass sie sich nicht anstecken. OK...


Marianna81

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...


bea+Michelle

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Antwort auf Beitrag von Marianna81

Wir waren freitag mit meiner Mutter auch nochmal im Cafe. Es war fast nichts los. Also keine Gefahr. Das machen wir eigentlich mind alle 2 Wochen, seit meine Mutter alleine ist. Und ich finde es jetzt echt blöd, das das nun erstmal nicht mehr geht.


Zwergenalarm

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Antwort auf Beitrag von Petra28

......auch unnotwendig. Was soll man darauf denn sinnvollerweise antworten? Was nennst du ausreizen? Den schnellen Besuch bei den Großeltern, bevor es vielleicht nicht mehr geht? Das letzte Fußballspiel unter Freunden (ohne Zusammensitzen in einer überfüllten Kneipe danach). Der letzte Kinobesuch mit 3 freien Sitzen links und rechts......oder, oder, oder. Mir z.B. beschert dieser lockdown light das, was ich bei miesem Wetter am liebsten mache. Zu Hause sein und mit meinen Kindern abgesegnet einfach rumhängen. Aber ich bin kein Maßstab, weil ich bereits die letzten 10 Tage in Quarantäne verbracht habe, und eines meiner Kinder die Infektion ohne große Symptome bereits hinter sich gebracht hat. Gegenfrage! Ich stellte sie hier übrigens bereits einmal, aber keiner hat reagiert. Wer von denen, die aufgrund ihres Allgemeinzustandes nicht zwingend mit einer schweren Erkrankung zu rechnen hätten und gerne auch jene, die sich, so wie du gerade mit deiner Frage, gerne über die bösen „anderen“ erheben, wäre denn im Ernstfall bereit, freiwillig und unentgeltlich aktiv an der Pflege mitzuwirken und damit das qualifizierte medizinische Personal für die qualifiziert medizinische Behandlung zu entlasten? Ich für meinen Teil habe darüber lange nachgedacht und kann die Frage mit einem vorbehaltlosen Ja beantworten. Ich wäre auch uneingeschränkt bereit möglicherweise infizierte Kinder in Pflege zu nehmen, wenn deren Eltern so erkrankt wären, dass sie sich nicht mehr selber kümmern können. Das alles, weil ich für mich selbst aufgrund meines Allgemeinzustandes keine große Bedrohung sehe und darin darüber hinaus einen echten Dienst an der Gemeinschaft sehe. Eine Erkrankung wäre für mich genauso unangenehm, aber mit hoher Wahrscheinlichkeit überlebbar. Also Gegenfrage, wäre man bereit dies im Sinne der Solidarität zu leisten? Ohne danach zu fragen, wie vorsichtig oder unvorsichtig die Patienten, mit denen man es zu tun bekäme, waren?


Zwergenalarm

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Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm

Deine Antwort dazu würde mich wirklich interessieren.


Petra28

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Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm

Sorry, war arbeiten. Übrigens, unter anderem, um sicherzustellen, dass weiter auf Corona getestet werden kann. Und damit weniger Menschen an Krebs sterben. Die Hälfte der Zeit derzeit unentgeltlich. Das heißt - nein, ich würde mich derzeit nicht freiwillig zum Pflegen melden. Wenn es nicht mehr anders ginge, dann schon.


Zwergenalarm

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Antwort auf Beitrag von Petra28

Damit hast du mich jetzt nicht überzeugt, aber lassen wir das mal so stehen. Trotzdem bin ich erschüttert zu welch abstrusen Gedankengängen sich einzelne User bereits hinreißen lassen. Die Unterscheidung zwischen lebens- und lebensunwerten Lebens hier, die Forderung nach harten Internierungslagern weiter oben, der Wunsch nach der starken, durchgreifenden Hand sowieso..........wie das im tatsächlichen Ernstfall noch werden soll, will ich mir gar nicht ausmalen! Geht‘s noch?


Petra28

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Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm

Was hat dich nicht überzeugt?


Zwergenalarm

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Antwort auf Beitrag von Petra28

Das du im Ernstfall einfach helfen würdest, ohne über gut und böse zu diskutieren.


Petra28

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Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm

Was gäbe es da noch zu diskutieren? Jedes Menschenleben ist kostbar.


Zwergenalarm

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Antwort auf Beitrag von Petra28

Nach deiner Diktion eben nicht mehr


Zwergenalarm

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Antwort auf Beitrag von Petra28

Komm, das wird jetzt witzlos. Jetzt beginnst du dich im Kreis zu drehen. vielleicht hab ich da doch einen Punkt getroffen, an dem du auch du dich plötzlich angreifbar fühlst. Wie auch immer, jetzt muß ich arbeiten gehen.......


Petra28

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Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm

Du versuchst mir doch, hier was zu unterstellen...


Zwergenalarm

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Antwort auf Beitrag von Petra28

Und du versuchst mit anhaltenden Gegenfragen die Diskussion so in die Länge zu ziehen (klassisches Instrument übrigens, wenn man sich in die Enge getrieben fühlt), dass der Ursprungsvorwurf, nämlich dass du gerade gefährlich hoch am radikalen Wind segelst, in der Versenkung verschwindet. Und jetzt bin ich wirklich weg, weil sogar mein Job für mein kleines System relevant ist.


Petra28

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Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm

In zwei Wochen wird, wenn wir die Entwicklung nicht gebremst kriegen, triagiert werden müssen. Wie man den Virus ausbremst, weiß jeder. Wann man zur Verbreitung beigetragen hat, weiß jeder auch selbst. Gefragt waren nicht die, die noch mal in einem fast leeren Restaurant waren oder sich auf der Terrasse getroffen haben. Sondern die, die in einem vollen Restaurant waren z.B. Ist es unangenehm, gefragt zu werden, ob man die Konsequenzen seines eigenen Verhaltens ggf. auch selbst tragen würde? Sicher. Die meisten gingen in die Vorwärtsverteidigung und haben sich das selbst verklärt. Ist die Frage radikal? Nein.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Petra28

Ich glaube, die, die das wirklich ausreizen, so wie Du das verstehst, hast Du in diesem Forum nicht . Vermutlich sind die, die sich hier am bescheuertsten aufführen, diejenigen, die seit Wochen mit FFP2 zum Einkaufen gehn, sich zuhause verschanzen, nebenbei aber diverse Youtube -"Es ist nur eine Microbe"- Videos inhalieren, um sich zu beruhigen. Wir haben es auch "ausgenutzt" , erst waren wir mit den Mädels bei einer (maximal coronagewappneten) Reitveranstaltung, dann noch im ebenfalls alle Hygienevorschriften einhaltenden Schwimmbad, einen vor längerem versprochenen und gebuchten Geburtstagsgutschein für die Freundin einlösen. Beides geht jetzt dann vermutlich für längere Zeit nicht mehr. Wobei unsere Zahlen erst gerade am steigen sind. Vor drei Tagen waren wir noch unter 35... aber es geht gerade schnell, ich bin froh, dass jetzt versucht wird, einen Deckel draufzumachen, wenn auch einen eher lockeren.


Petra28

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Wir sind bei über 200, daher bin ich etwas unentspannter. Allerdings würde ich die Dinge, die du nennst, auch nicht als ausreizen bezeichnen.


Einstein2.0

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Antwort auf Beitrag von Petra28

Ich hab gerade ausgereizt und war nochmal schwimmen, ich war auch am Donnerstag noch ein letztes Mal beim Vereinstraining, weil ich mich auf meine Kollegen verlassen kann und weiß dass die vernünftig sind. Dafür hab ich den Geburtstag heute beim Schwager abgesagt, weil genau das jetzt nicht mehr sein muss. Bin gerade sehr verärgert, weil ich weiß dass mir nach vier Wochen, oder noch viel länger, wieder jegliches Wassergefühl abhanden gekommen ist und ich wieder wie ein Walross hecheln werde. Mein Freund hat gerade noch mal einen 50m Sprint gemessen und ich war drei Sekunden über meiner letzten Wettkampfzeit, was für mich ein voller Erfolg ist. Tja....mal sehen wie es beim nächsten Zeitstopp dann ist. Der Bademeister hat mir noch einen guten Rutsch gewünscht...nicht schön!


wolfsfrau

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Antwort auf Beitrag von Petra28

Du brauchst deine Frage doch nicht bei jedem nochmal zu konkretisieren... Ich würde nicht aktiv verzichten, halte mich aber auch nach bestem Wissen und Gewissen an die Regeln. Das man trotzdem manches in Frage stellt ist für mich vollkommen in Ordnung.


Dream2014

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Antwort auf Beitrag von Petra28

Es sollten auch alle auf ein Intensivplatz verzichten die Übergewicht haben, Rauchen oder sonst sehr ungesund leben. Motorradfahrer bitte auch, das Risiko da sich schwer zu verletzen ist auch hoch und damit sehr unsolidarisch. Auch diejenigen die den ganzen Sommer nichts getan haben um ein ggf. vorliegendes Risiko zu minimieren. Auch diejenigen die, die Regeln jetzt vielleicht ausgereizt haben müssen sich ja nicht bei dieser Gradwanderung angesteckt haben sondern vielleicht im öffentlichen Nahverkehr oder bei der Arbeit.


Petra28

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Antwort auf Beitrag von Dream2014

Die Dinge, die du nennst, überlasten das Gesundheitssystem aber nicht. Deswegen muss kein anderer sterben.


Dream2014

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Aber die Intensivschwester kann während sie die Patienten behandelt doch keinen Covid Patienten behandeln.


Petra28

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Antwort auf Beitrag von Dream2014

Es kommen aber nicht exponentiell solche Patienten dazu.


schmelzflocken

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Antwort auf Beitrag von Petra28

Himmel! Natürlich überlasten diese Dinge das Gesundheitssystem. Denn es sind diese Verhaltensweisen, die zum Großteil dazu führen, dass man (im Gegensatz zu 99% der vermeintlich Infizierten) mit COVID-19 auf der Intensiv landet. Gedankenspiel extra für dich, liebe Petra: Kettenraucher, Cola-Trinker, Alkoholiker, kinderlos, hält sich vorbildlich und noch mehr an die Maßnahmen. Junge Mutter, kocht jeden Tag frisch und gesund für ihre Kinder, Nichtraucherin, hat am Wochenende mit 10 Leuten Geburtstag gefeiert (was ja keine Ordnungswidrigkeit darstellte). Soll die Mutter auf Behandlung verzichten?


Caot

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Antwort auf Beitrag von Petra28

Ich hab Fahrdienst für die Kursstüfler. Bin sozusagen ein privates „Busunternehmen.“ Aber ich mach das morgen so, alle Teens mit Beinlänge von 0,93 cm sollen laufen. Ich kann das ehrlich gesagt nicht mehr hören. Schwarz oder weiß. Doof oder klug. Richtig oder falsch. Meine Teens haben sich jetzt am WE im Rahmen des Erlaubten nochmal vergnügt. Pöse Eltern, pöse Teens. Alles blöde, egoistische Assis, inklusive mir.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Petra28

Und die Kettenraucher, die aktiv und bewusst ihre Lunge zerstören verzichten dann auch auf ein Intensivbett?


Marianna81

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wegen den vielen Kilos. Denn so dick muss man selber erst werden, also selber schuld.


Petra28

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Haben Kettenraucher schon das Gesundheitssystem überlastet? Wann?


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Petra28

Haben coronapatienten (Favorisiert die Partyhühner und Aluhutträger- denn um die geht es hier ja) es schon überlastet? Wann?


Petra28

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In 2 Wochen.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Petra28

Aha, das weißt du so sicher, weil.....? Dann weißt du ja auch, welche Menschen dort liegen. Nämlich hauptsächlich ältere und die mit Vorerkrankungen. Das wären schon sehr viel weniger, wenn die Menschen nicht rauchen würden. Denn die starkraucher zählen zu den Risikopatienten!


Petra28

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Das weiß ich so sicher, weil ich in Mathematik gut aufgepasst habe.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Petra28

Das kann man mit Mathe gar nicht so genau vorhersagen. Denn es kommt ja drauf an, WELCHE Menschen an Corona erkranken und nicht wie viele. Aber selbst wenn du recht hast, ändert es nichts an meiner Aussage, dass Raucher sich selbst gefährden und dann ja auch auf die Intensivbetten verzichten müssten.


Petra28

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Das kann man ziemlich genau vorhersagen - es ist ja nicht ersichtlich, warum sich jetzt plötzlich nur Menschen infizieren sollten, die einen leichten Verlauf haben werden. Ansonsten: Der Raucher gefährdet nur sich selbst. Und er kann schlechterdings nicht vor 20 Jahren aufgehört haben, weil wir jetzt eine Pandemie haben. Obwohl das natürlich besser gewesen wäre. Derjenige, der jetzt mit vielen anderen engen, vermeidbaren Kontakt hat, trifft diese Entscheidung jetzt - und gefährdet sich und andere.


mama von joshua am tab

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Antwort auf Beitrag von Petra28

Raucher sind in der Regel mit einer nicht ganz so tollen Lunge ausgestattet, von denen die unter COPD oder Lungenkrebs leiden spreche ich erst gar nicht. Häufig findet man die Kombi adipöser Raucher, die schon bei der kleinsten Bewegung keuchen. Nein, ein COPD Patient belastet das Gesundheitssystem gar nicht *ironieoff*. Meine Tante, Kettenraucherin seit sie 16 ist, hat hochgradig COPD und liegt mehrmals im Jahr deshalb auf der Intensiv. Aber aufhören zu rauchen ist bei ihr zuviel verlangt. Lieber sollen alle anderen die Einschränkungen hinnehmen, damit sie auch weiterhin mit ihrem dicken Hintern mit Sauerstoffbrille auf der Nase und Fluppe in der Hand weiterleben kann. Nicht falsch verstehen ...meine Tante ist ein netter Mensch, aber SIE treibt Raubbau mit ihrer Gesundheit, nicht ich. Und wenn ich dann halt ein beschissenes Immunsystem habe, weil es mit halbwegs gesunder Ernährung und Bewegung im Alltag auch nicht soweit her ist, muss ich dann halt auch mit eventuellen Konsequenzen rechnen, gerade wenn ich noch weiß, dass ich dem Sensemann schon ein paar mal von der Schippe gesprungen bin. Ergo: würde sie nicht rauchen, hätte sie kein COPD, ohne COPD keine Intensivstation wegen COPD. Keine Intensivstation, kein belegtes Bett. Meine Meinung.


Spirit

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Antwort auf Beitrag von Petra28

Das wird eine mühselige Diskussion. Ich würde nicht verzichten, weder für mich noch für meine Lieben. Wir halten uns problemlos an alle Maßnahmen, reizen nichts aus, weil es da nix auszureizen gibt. Immerhin ist es Corona und nicht das Ende der Welt. Es wird wieder Kino, Essen gehen und alle anderen Vergnüglichkeiren geben. Nichts desto trotz verurteile ich aber niemanden der jetzt noch diese Vergnüglichkeiten genoßen hat. Das bringt mir nix, ihm/ihr nix und der Pandemie auch nicht. In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Rest Sonntag


Jana287

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Antwort auf Beitrag von Spirit

Oh doch der Pandemie bringt es sehr viel. Wenn ich höre, wer alles nochmal... Weil ja ab Montag nicht mehr geht... Ja warum geht's denn ab Montag nicht mehr?! Aus gutem Grund! Die Zahlen heute zeigen das Infektionsgeschehen von vor 10 Tagen, also steigen trotz Lockdown die Zahlen nochmal gute 2 Wochen weiter. Wenn nun dieses Wochenende nochmal schön genutzt wurde, muss sich KEINER wundern, wenn wir uns in 2 - 3 Wochen die Augen reiben und uns fragen, warum dieser Lockdown nichts gebracht hat ... Und dann? Verschärfen, laufen lassen?


oktopus

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Antwort auf Beitrag von Jana287

Nachdem, was ich aus meinem Umfeld so höre, befürchte ich auch, dass das letzte Wochenende die Zahlen nochmal hochtreiben wird... Viele haben "schnell noch mal" gemacht, was gerade noch erlaubt war: Spaßbad, Fitnessstudio,Vereinstraining, Restaurant, Helloween-Party...Was das gestern denn ungefährlicher als heute, weil es ab heute verboten ist?? 75% der Infektionen lassen sich nicht nachverfolgen...wer weiß denn bitte, ob diese eben nicht bei diesen Gelegenheiten stattfinden? Denken viele Leute ernsthaft, so ein Virus liest die Corona-Verodnung und bleibt von den Orten fern, an denen Treffen erlaubt sind? Soweit gehen, wie der Fragestellung der TE würde ich nicht, mich ärgert jedoch, dass doch einige Menschen, die so auf ihre Eigenverantwortung pochen und keine Verbote wollen, alles maximal ausreizen, weil sie glauben, das Virus macht bei ihnen ne Ausnahme...


memory

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Antwort auf Beitrag von Petra28

Ich glaube solche Fragen kann man sich sparen. Dankbar ist in deutschen Kliniken doch schon lange keiner mehr. Das nehmen doch ( fast) alle als ihr persönliches Recht heraus , im Notfall , am besten sofort und wehe man muss zu lang warten , behandelt zuwerden. Ob selbstverschuldet oder nicht, ist ja ( und naja irgendwie auch gut so ) egal. Sonst wären die Kliniken ja oft ziehml. leer , wenn ich da an unsere COPD und Krebspatienten an der Raucherinsel denke oder die frisch amputieren Diabetiker in der Cafeteria. Ich bin mir auch sicher, dass so ein Notfallchirug öfter mal denkt " wie blöd manche doch sind" . Verzichten tut da keiner...geb ich dir Brief und Siegel drauf....gerade solche pochen dann auf ihr Recht und die Schwestern knobeln aus, wer zu dem Arsch ins Zimmer muss , wenn es zum 100x klingelt.


Barbara79

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Antwort auf Beitrag von Petra28

In dem Atemzug wo jeder Trinker auf seine neue Leber, jeder Übergewichtige auf seine Medikamente gegen Diabetes und Bluthochdruck, jeder Sonnenanbeter auf sein Hautscreening und jeder Raucher auf seine Krebsbehandlung verzichtet....klar, da bin ich voll mit dabei und verzichte auf meine Covid Behandlung Barbara


Petra28

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Antwort auf Beitrag von Barbara79

Seit wann verursachen diese Dinge eine Überbelastung des Gesundheitssystems?


oktopus

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Antwort auf Beitrag von Barbara79

Der Unterschied ist ja, dass man mit ungesunder Lebensweise (außer Rauchen...) primär die eigene Gesundheit schädigt. Wenn ich mich durch riskantes Verhalten mit Corona infiziere, gefährde ich ja meistens auch mein Umfeld, spätestens dann, wenn ich als infektiöser Patient im Krankenhaus aufschlage, oder schon zuvor, wenn ich meine symptomfrei-infizierten Kinder in die Schule schicke. Jeder sollte sich seiner Verantwortung bewusst sein.


ImvPP

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Antwort auf Beitrag von Petra28

...


Zwergenalarm

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Antwort auf Beitrag von ImvPP

.


Zwergenalarm

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Antwort auf Beitrag von ImvPP

......würdest du denn im Ernstfall aktiv helfen?


ImvPP

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Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm

Diejenigen, die alle Beschränkungen für unsinnig halten bzw sich an nix halten wollen, sondern jetzt grade privat feiern etc (also es geht nicht darum dass man einzelne Massnahmen kritisiert. Ich fände auch besser Gastro bliebe offen - aus wirtschaftlichen Gründen und weil Abstände etc eigentlich kontrollierbarer). Ich habe mich seit März extrem an alles gehalten - insges. nur einen anderen Haushalt drinnen getroffen etc. Im Ernstfall helfen - ohne medizinische Ausbildung wird das wohl nix.


Zwergenalarm

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Antwort auf Beitrag von ImvPP

Seit wann braucht man für Reinigungsdienste, Bettpfannenwechseln, Nahrung bringen, Zuspruch etc. medizinische Vorbildung? Das reicht doch wohl, wenn dir das einmal gezeigt wird? Auch über deine Denke bin ich erschüttert.........


ImvPP

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Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm

Ja, das könnte ich bei Bedarf machen und würde mich auch nicht verwehren wenn man mich "einziehen" würde. Ich denke und hoffe nicht, dass diesbezüglich auf mich zurückgegriffen werden müsste. Da sind andere, die derzeit arbeitslos bzw. In Kurzarbeit sind, sicher eher verfügbar.


LeRoHe

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Antwort auf Beitrag von Petra28

mehr als bereit, Punkt.


Petra28

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Antwort auf Beitrag von LeRoHe

Konsequent.


Gold-Locke

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Antwort auf Beitrag von Petra28

Hier werden wohl die wenigsten Mütter am WE nochmal die Sau rausgelassen haben im Sinne von Massenparty oder dergleichen .... Rauchst du ? Trinkst du mal Alkohol ? Isst du viel Fleisch ? Hast du ein paar Kilo zu viel auf den Rippen ? Treibst du nicht 4 mal die Woche Sport ? Läufst du täglich mehr als 15000 Schritte, .... ??? Nein ? Würdest du im Falle eines Herzinfarktes o.ä. auch auf eine Behandlung zu Gunsten eines fitteren, asketischeren Patienten verzichten ? Liebe Grüße, Gold-Locke


Petra28

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Antwort auf Beitrag von Gold-Locke

Seit wann sorgen die von dir genannten Dinge für einen Zusammenbruch des Gesundheitssystems?


Dream2014

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Antwort auf Beitrag von Petra28

Wieso? Gäbe es diese Erkrankungen nicht wäre auch ein Großteil der Intensivstation frei. Mehr Kapazität. Und ich bleibe dabei, so lange man noch Platz für Ausländische Patienten hat müssen wir ja noch weit vom zusammenbrechen weg sein.


Gold-Locke

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Antwort auf Beitrag von Petra28

In Zusammenhang mit der angespannten Lage durch Corona durchaus ... Kommst du noch als Herzinfarkt-Patientin oben drauf, belegst du halt auch ein Bett ....


Petra28

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Antwort auf Beitrag von Petra28

Interessante Aussagen! Oft in Richtung Vorwärtsverteidigung. Bin gespannt, ob sich die Meinungen im Laufe des Herbstes bzw. des Winters ändern.


Zwergenalarm

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Antwort auf Beitrag von Petra28

Ich hoffe jedenfalls, dass sich deine Meinung (neben einigen anderen hier) wieder entradikalisiert im Laufe des kommenden Herbst und Winters........mir graut, und das nicht vor der Seuche selber.


Petra28

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Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm

Was genau ist an meiner Meinung radikal?


Zwergenalarm

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Antwort auf Beitrag von Petra28

Deine Unterscheidung in gut und böse.......normalerweise schätze ich dich als fundierten Gesprächspartner, aber deine aktuelle Haltung ist mir gerade zuviel.


Caot

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Antwort auf Beitrag von Petra28

die sich nicht in deine selbst auferlegte Askese begeben, so wie Du. Du möchtest, dass, wenn man sich mit 2 Haushalten treffen darf, sich eben trotzdem mit null Haushalten trifft. Oder, wenn man ins Restaurant gehen darf, da trotzdem nicht hin geht. Obwohl man in den Urlaub fahren darf, man trotzdem nicht fahren soll. Obwohl das Fitnessstudio offen hat, soll man da gefälligst einen Bogen drum herum machen. Und, und, und. Weil Du das auch nicht machst und die Politiker eigentlich etwas anderes meinen, als sie sagen. Im Endeffekt sind hier die User alles schlimme Regelbrecher, die anderen dann das Intensivbett weg nehmen.


Petra28

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Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm

Wo unterscheide ich in gut und böse?


Zwergenalarm

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Antwort auf Beitrag von Petra28

Lies dir bitte deine eigenen Beiträge der letzten 48h durch. Du unterscheidest zwischen den Guten, wie dir, und den Bösen, wie denen, die Schuld an der aktuellen Ausbreitung sind, weil sie.....ja was?........rausgehen? Dass es auch Übertragungswege gibt, die wir nun Mal nicht beherrschen können, weil es ein VIRUS ist, kommt in deiner Denke gerade gar nicht vor. Ich schiebe es mal darauf, dass du im Moment hochgradig nervös bist, anders kann ich es mir nicht erklären.


Petra28

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Antwort auf Beitrag von Caot

Im Endeffekt wird hier, wenn man die Entwicklung nicht gebremst bekommt, in zwei Wochen triagiert.


Zwergenalarm

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Antwort auf Beitrag von Petra28

Dann wird das so sein.....dann aber hoffentlich weiterhin nach medizinischen Gesichtspunkten und nicht deinen


Petra28

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Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm

Ich habe nicht in gut und böse unterteilt, sondern die Konsequenz aufgezeigt, was passiert, wenn wir die Entwicklung nicht gebremst bekommen. In zwei Wochen wird triagiert. Und der Übertragungsweg ist eigentlich klar: von Mensch zu Mensch. Rausgehen ist kein Problem, in vollbesetzte Lokale reingehen schon.


Petra28

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Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm

Was sind denn meine Gesichtspunkte? Es wird nach Alter triagiert.


Zwergenalarm

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Antwort auf Beitrag von Petra28

sh. oben


Zwergenalarm

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Antwort auf Beitrag von Petra28

Das Alter wird explizit als alleiniges Entscheidungskriterium ausgeschlossen. Gleiches gilt für soziale Faktoren: Bildungsstand, Einkommen oder sozialer Status dürfen keine Rolle spielen. So schaut´s aus.....


Petra28

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Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm

"Die Empfehlungen der DIVI bekennen sich ebenso wie die Schweizer Richtlinien nur vordergründig zum Prinzip der Lebenswertindifferenz. Genau für den Fall, auf den es ankommt, nämlich für die Situation, dass die intensivmedizinischen Ressourcen knapp werden, stellen die Richtlinien konsequent von Dringlichkeit auf Erfolgsaussicht um: Nunmehr sollen diejenigen Patienten systematisch vom Zugang zur Intensivmedizin ausgeschlossen werden, die entweder die schlechtere medizinische Rettungsprognose oder eine geringere mittelfristige Lebenserwartung haben. Während die Empfehlungen der deutschen intensivmedizinischen Fachgesellschaften es vermeiden, klar auszusprechen, was Orientierung an den „Erfolgsaussichten der möglichen Intensivtherapie“ in der klinischen Praxis genau bedeutet, nehmen die Schweizer Richtlinien kein Blatt vor den Mund." https://verfassungsblog.de/gleichheit-vor-der-triage/


fritzi3

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Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm

Nach meinem Wissen hat man sich im Frühjahr in Deutschland darauf geeinigt, im Zweifelsfall nach Erfolgsaussichten zu triagieren. Dagegen haben - m.W. bisher erfolglos - Behindertenverbände geklagt, weil bei diesen Kriterien im Falle einer Triage manche Personen aufgrund ihrer Behinderung wohl eher keine Chancen auf ein Intensivbett haben. Das Alter ist nach diesem Hauptkriterium zwar nicht ausschlaggebend, spielt aber indirekt wahrscheinlich eine sehr wesentliche Rolle bei der Abschätzung der Überlebenswahrscheinlichkeit.


mama von joshua am tab

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Antwort auf Beitrag von Petra28

Ich würde ausschliesslich zu Gunsten meiner Kinder verzichten. Für beide würde ich im Ernstfall mein Leben lassen. Für andere nicht, soweit geht dann meine Nächstenliebe dann doch nicht. Ich lese zB immer mal bei den Kommentaren bei Ntv oder Focus das "Argument", man seie ja Raucher oder leide an Übergewicht und zähle deshalb zur Risikogruppe, weswegen alle anderen bitte Rücksicht zu nehmen haben. Wieso also sollte ich zu Gunsten eines fettleibigen Menschen oder einem Kettenraucher verzichten ? Auch das sind hausgemachte Probleme, die man abstellen kann, rauchen sogar von jetzt auf gleich. Aber es ist natürlich viel einfacher und bequemer von anderen zu fordern als selbst aktiv zu werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich mich auf der Arbeit oder in einer Arztpraxis anstecke (im Durchschnitt bin ich seit März einmal pro Woche in einer) ist aus meiner Sicht um vieles höher als eine Ansteckung außerhalb. Und selbst wenn bin ich der guten Hoffnung, dass ich zu den 95,% gehöre, die symptomlos sind. Es sind momentan ca 2.300 Fälle in ganz Deutschland in intensivmedizinischer Behandlung und davon ein Teil aus den Nachbarländern, mit sparsamen Gesundheitssystemen. Und dass Irgendwelche Beschränkungen ganz toll funktionieren zeigt uns ja gerade wieder Bayern, wo es 76 Bewohner eines Seniorenheims getroffen hat. Naja, wahrscheinlich sind von diesen 76 positiven Tests auch 74 falsch positiv, da kann Bayern ja auch mit glänzen ;-). Rücksichtslos? Vielleicht. Mein Leben bestand seit März mehr oder weniger aus Arbeit und noch mehr Arbeit (dank dieser idiotischen MwStSenkung und der Mehrbelastung wegen Kurzarbeit in den anderen Betrieben) und wird jetzt -den aktuellen Schließungen und Wirtschaftshilfepaket (*hahaha*) sei Dank- die nächsten Wochen auch nicht anders aussehen. Wenns blöd läuft, bekommen meine Kolleginnen noch den Weihnachtsurlaub gestrichen (mich betrifft das nicht, weil ich für diese Zeit eine Krankmeldung hab, sonst wäre ich da auch dabei). Die wenige freie Zeit, die mir zur Verfügung steht verbringe ich mit Freunden und/oder Familie. Und ob nun gewünscht ist, dass man sich quasi privat auch noch isoliert ist mir relativ schnurz. Oder um es vereinfacht auszudrücken: nein, ich schränke mich privat definitiv nicht mehr ein. Auch nicht, wenn andere Menschen mit erhobenem (Foren)zeigefinger dastehen und einem ein schlechtes Gewissen machen wollen. Ich hab bei lieben Menschen im Umfeld lange vor Corona gesehen, dass das Leben vom einen Moment auf den andern vorbeisein kann. Menschen, die immer brav das gemacht haben, was von ihnen erwartet wurde, was die Gesellschaft erwartet hat. Letztendlich haben alle eines vergessen, nämlich sich selbst, die eigenen Bedürfnisse. Wenn ich Freunde treffen will, dann mach ich das, ebenso wie andere Dinge die die Damen und Herren Politiker gerne verbieten würden, aber nicht dürfen. Du brauchst auch keine Sorge zu haben, ich nehme Dir oder jemand anderem keinen Beatmungsplatz weg, im Fall von Covid will ich nämlich gar nicht beatmet werden, genausowenig wie ich lebenserhaltende Maßnahmen in allen anderen Fällen möchte. Dies ist auch schriftlich festgelegt.