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Familienfeier mit großer Familie - wie feiert ihr derzeit?

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Familienfeier mit großer Familie - wie feiert ihr derzeit?

MoneSi

Wir haben in der Vergangenheit seit Corona die Geburtstagsfeiern ausfallen lassen. Das war auch okay. Jetzt steht der 18. Geburtstag meiner Tochter an. „Normal“ (bisher bei jedem Geburtstag, nur Großeltern und Tanten/Onkel mit Familie als Gäste) hatten wir 26 Gäste, mit uns zusammen also 30 Personen. Die Party unter den Jugendlichen ist geklärt. Sorge bereitet mir die Feier mit Verwandtschaft, also jenen 26 Gästen. Drei Mal Feiern (am Freitag, Samstag und Sonntag) mit je ca. 10 Gästen wäre eine Option. Oder doch zusammen, aber aufgeteilt auf verschiedenen „Ebenen“, also Terrasse, Indoor, Keller und Garten? Platz haben wir. Und wenn ich mehrere Feiern mache, wie lade ich ein, nach Verwandtschaftsrichtung oder eher Alter? Machen mehrere Feiern überhaupt so viel Sinn, wenn „wir“ ohnehin mit allen am Wochenende Kontakt (natürlich mit mehr Abstand als sonst) haben? Wie macht ihr das denn? Erneut nicht feiern ist derzeit nicht so die Option, weil wir uns einfach wieder mal treffen/sehen müssen. Es war traurig genug die vergangenen Monate; zumal es einige Todesfälle, aber auch Geburten gab, wo wir uns coronabedingt nicht unterstützen konnten und etwas fehlte, leider.


Cleo1511

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Hallo, wir haben unsere Hochzeit auf nächstes Jahr verschoben, da es uns mit 50 Leuten zu riskant war. Jedoch wurde die Taufe mit knapp 20 Personen in einem Restaurant und etwas Abstand beim Sitzen und ohne umarmen etc gefeiert. Ist ja auch die Frage wie hoch sind bei Euch die Krankeheitszahlen. Auf mehrere Tage aufteilen ist denke ich nicht wirklich eine Option, wie Du schon sagst heute steckst Du Dich an und morgen hast die nächsten da.. USS denn wirklich die ganze Familie kommen?


Mitglied inaktiv

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Wir haben jetzt noch die aus April verschobene Kommunion. Das kann man schlecht auf drei Tage aufteilen. Aber es gibt in der Familie beiderseitig Hochrisikopatienten, pflegende Angehörige, die auch nichts einschleppen wollen und der Rest achtet im beruflichen Kontext sehr auf Einhaltung aller Regeln und geht nirgends hin, wo eine Infektion wahrscheinlich ist, sodass wir schon unter Druck stehn, es "richtig" zu machen. Die Schwiegerfamilie beäugt kritisch meine Familie, wo jetzt aber der Großteil nicht kommt, da sie in Risikogebieten (nahes Ausland) wohnen bzw arbeiten. Meine Mutter beäugt die Schwiegerfamilie, bei der es Fälle an der Schule gab und sieht es sehr kritisch, dass die immunsuppressierte Schwägerin kommt. Du merkst, ich freu mich total auf dieses Fest... Aber ich hab es jetzt so organisiert, dass das Mittagessen in einem eigenen großzügigen Raum der Wirtschaft stattfindet und es gibt keine gemeinsamen Platten sondern Essen von der Karte. Kaffee und Kuchen dann auch in großzügig platzierten Räumlichkeiten, mit der Möglichkeit, Fenster in versch. Richtungen zu öffnen. Die Kinder dürfen trotz Pandemie zusammensitzen und die Erwachsenen können so viel Abstand halten, wie sie für richtig halten. Kurz: Wir bieten allen an, Abstandsregeln einhalten zu können. Das wars aber auch. Wer kommen will, der kommt. Wem es nicht geheuer ist, der soll wegbleiben. Da alle, die kommen, sich generell eher vorsichtig verhalten, sehe ich nicht das Problem. Es soll ein nettes Fest werden. Aber ich bin froh, wenn der Tag vorbei ist.


Mitglied inaktiv

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Wir feiern aktuell gar nicht!


Ichx4

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Man schaut was erlaubt ist und feiert so. Wenn Ihr einen großen Garten habt, noch besser. Draussen sind ja mehr Leute erlaubt als drinnen.


ImvPP

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Hallo, wir feiern aktuell nur zu dritt und ohne Gäste. Bzw. halt zum Teil virtuell. Geht hier (UK) auch garnicht anders - man darf keinen drinnen Besuch empfangen. In deiner Situation: was möchte deine Tochter? Legt sie Wert auf ein Familienfest oder reicht die Feier mit den Jugendlichen und ggf ein Kaffeetrinken mit Eltern und Grosseltern? Falls sie die ganze Verwandtschaft sehen will - bei verteilten Terminen haben alle mehr von ihr. Viel Glück!


Lillimax

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Ich finde drei Feiern völlig übertrieben, und ich glaube auch nicht, dass Deine Tochter davon so viel hat, im Gegenteil. Mehr ist nicht mehr. Sondern es nervt und der Reiz ist weg. Es geht ja letztlich auch nicht um die Verwandten, sondern um Deine Tochter. Ich finde, SIE sollte das entscheiden, nicht Du. Wenn sie eine Party mit Freunden macht, ist das sicher viel wichtiger. Es geht ja gar nicht darum, alle Verwandten zufriedenzustellen. Es geht um Corona und um Vernunft - und jeder, der halbwegs denken kann weiß, dass im Moment eben nicht alles so möglich ist wie ohne Corona. Da muss nicht jeder eingeladen werden. Das mit den verschiedenen „Ebenen“ fände ich eine ganz gute Lösung. Aber ich würde die Zahl der Eingeladenen trotzdem reduzieren. Denn letztlich weißt Du ja selbst, dass sich bei so einer Feier letztlich doch jeder zusammenstellt und unterhält, der das möchte. Ich würde den Fokus auf die Party der Jugendlichen legen und die Familienfeier überschaubar halten. LG


Shanalou

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Mehrere Feiern würde ich nicht machen. Schau das alles gut belüftet ist und gut. Abstand halten wird nicht funktionieren. Wir hatten jetzt erst Konfirmation mit insgesamt 17 Leuten im Restaurant und zu Hause. Mit Abstand war da nicht viel, aber die Belüftung kann man hinkriegen. Wenn dann doch was passiert, ist das eben so. Es kann ja jeder selbst entscheiden, ob er kommt.


Philo

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In einer Gaststätte mit entsprechendem Hygienekonzept? Also maximal 2 Haushalte pro Tisch und entsprechend Abstand...? Bei gutem Wetter draußen. Hier sind momentan nur 25 Gäste pro Feier erlaubt...


Caot

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….Corona hin, Corona her. Allerdings sind wir nur ca. 25 Personen. Wir haben ein "Lokal" für uns. Mit sauberen Hygienevorschriften, auf die das Lokal dort eh achtet, bin ich optimistisch. Küsschen links, Küsschen rechts brauche ich eh nicht. Es werden auch alle kommen, abgesagt hat keiner. Vor ein paar Wochen waren wir auch auf einer größeren Feier, allerdings in einem BL mit echt wenig Erkrankungen. Da waren es, über den halben Tag verteilt, ca. 100 Personen.


oktopus

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Wir feiern aktuell gar nicht und haben auch alle Einladungen abgelehnt. Unser Landkreis wird gerade wieder zur Corona-Hochburg, das ist mir dann zu riskant. Ich möchte nicht der Gastgeber gewesen sein, wegen dem nachher Hunderte in Quarantäne müssen (Ist bei uns in der Nähe passiert - Es waren dort 22 Gäste mit dann 30 Infektionen als Folge und insgesamt über 400 Kontaktpersonen aufgrund von Schulen und Fußballvereinen).


Charlie+Lola

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Geburtstag steht bald an vom Kind. Erst hier mit uns, dann fährt sie zu Oma und Opa(beide Hochrisiko) mit Abstand und dann anschließend erst mit den Freunden. Da unsere ganze Verwandtschaft entweder Risikogruppe oder im Ausland ist macht es das ganze so oder so etwas schwieriger. Ein Problem hat da keiner mit.


Bineglücklich

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Gar nicht, der Geburtstag meiner Tochter musste auch ausfallen, aber sie hat es mit ihren 9 Jahren aufgrund der derzeitigen Situation auch verstanden. Wird halt nächstes Jahr vielleicht größer gefeiert...was solls...….


zweizwerge

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Huhu, wenn Ihr denn unbedingt mit der ganzen Verwandtschaft feiern wollt, würde ich an getrennten Tagen einladen. Zuerst die Hochrisikogruppe (wahrscheinlich die Großeltern) und dann wahrscheinlich nach Verwandtschaftsgruppen oder Leuten, die sich sowieso eher mal treffen. So minimierst Du die Infektionswahrscheinlichkeit für die mit dem größten Risiko. Und auch für die anderen, denn am ersten oder zweiten Tag nach einem infektiösen Kontakt seid Ihr selbst wahrscheinlich noch nicht (so doll) infektiös. Wenn Deine Tochter das mitmacht. Auch verschiedenen Ebenen klappt bestimmt nicht. Die wollen ja alle das "Geburtstagskind" Euch als Gastgeber und wahrscheinlich auch sich gegenseitig sehen. Wenn Ihr da eine Trennung durchzieht, sind im Zweifel alle beleidigt. Viel Glück!


Mitglied inaktiv

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frag doch mal rum bei den verwandten, wer denn überhaupt kommen würde, vll reduziert es sich automatisch.... der 18. IST etwas besonderes und ich würde es nicht verschieben.


Mitglied inaktiv

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Wir hätten dieses Jahr zwei Feiern gehabt. einmal einen 50. Geburtstag und einen 30. Hochzeitstag. Beide ließen wir ausfallen und feierten nur im kleinen Kreis, die Kinder und wir. Es waren dennoch sehr schöne Tage mit sehr wenig Stress. Mein Sohn hat bald seinen 18. und feiert auch nur mit seinen engsten Freunden, das wären dann 7 Personen. Er will das selber so und das muß akzeptiert werden. Dafür wird keiner gezwungen, sich den Kopf über ein Geschenk zu zerbrechen ;) Wir waren vor knapp einem Jahr auf einer Hochzeit. 150 Personen in einem gemieteten Bierzelt. Wäre das dieses Jahr gewesen, hätten wir abgesagt. Man muß das Schicksal nicht herausfordern und auch ich möchte nicht in die Schlagzeilen kommen: Neuer Hotspot wegen einer privaten Feier. Das liest man jetzt tagtäglich.


Mitglied inaktiv

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hier findet normales feiern statt. ohne mundschutz aber mit liste, im falle es fühlt sich einer berufen kontrollmechanismen in bewegung zu setzen . und wer angst hat der bleibt eben fern


ak

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Wir haben auch diverse Geburtstage ausfallen lassen... selbst den 18. meines Neffen. Aber der war auch im April. Mein Mann hat in der Weihnachtszeit.... und die Leute geben sich die Klinke in die Hand. Oder es wird kuschelig am Tisch. Dieses Jahr will ich den auf jeden Fall ausfallen lassen. Nur ich überlege, genau wie Du, wie das dann am 1. und 2. Weihnachtstag werden soll. Also... ich hätte ehrlich gesagt überhaupt keine Lust zu Dir zu kommen. Das wäre mir zu risikoreich. Aber ob man tatsächlich absagt.... weiß ich auch nicht. Schreib mal, wie Du Dich entschieden hast. Wenn überhaupt.... würde ich auf 3 Ebenen feiern. Aber... irgendwie ist das doch auch bl.... Ich würde an Deiner Stelle mit der Tochter reden.... dieses Jahr ist das so... und das müsste sie doch eigentlich auch verstehen.


Silvia3

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Müssen die Gäste übernachten oder wohnen alle in der Nähe? Falls alle in der Nähe wohnen, würde ich vielleicht am späten Vormittag bis in den frühen Nachmittag hinein eine Art Empfang machen. Also Stehtische und Fingerfood. Dadurch setzen sich die Leute nicht so fest, wie wenn es ausführlich Kaffee und Kuchen und dann noch Abendessen gibt. Die Stehtische kann man weit auseinander platzieren, evtl. in unterschiedlichen Räumen. Dazu alle 20 Minuten Stoßlüften; das aber vorher kommunizieren, damit sich empfindliche Leute Schals und warme Jacken mitbringen können. Dadurch ist über längere Zeit an dem Tag Trubel, das Geburtstagskind hat das Gefühl dass es gefeiert wird, aber ihr reduziert die Zeit, die die Leute miteinander verbringen. Außerdem, je länger die Gäste bleiben, umso geselliger (= enger) wird es. Silvia


zweizwerge

Antwort auf Beitrag von Silvia3

Wenn's doof läuft, will aber Tante Erna unbedingt Onkel Klaus sehen und bleibt deshalb 5 h da. Außerdem kommen sich die Leute im Zweifel näher, weil Stühle und Tische ja auch Abstandshalter sind. Einer der Vorteile beim Stehempfang in normalen Zeiten ist ja, das man munter durchtauschen kann und jeder mal mit jedem redet - nun mE eher ein Nachteil. fingerfood ist in der Gastronomie im Moment wegen höherem Anstackungsrisiko auch eher nicht so angesagt (ob das relevant ist, wage ich nicht zu sagen).


Felica

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In dem Umfang? Gar nicht. Hier gibt es entweder engsten Familie als Feier oder due Kinderfeier. Nicht beides. Damit es keine Option des rüberspringen gibt. Ist ja völlig egal ob eine Feier oder 3 wenn einer von euch sich ansteckt.


RR

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Hallo wir feiern derzeit einfach nix. viele Grüße


LELMA-Mum

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Der 18. meiner Tochter war Anfang August. Den haben wir auch gefeiert. Die Jugendlichen kamen abends um 19:30 und es wurde rein gefeiert. Es waren zusammen 18 Leute. Es wurde draußen im Zelt gefeiert wo die Seitenwände oben waren zur Belüftung. Mit der Verwandtschaft haben wir dann 2 Tage später gefeiert. Auch im Zelt. Abstand haben wir so gut es eben ging versucht. Den 40. Geburtstag meines Mannes in 2 Monaten haben wir abgesagt bzw. werden wir nicht groß feiern. Eigentlich sollten es alle zusammen 28 Leute sein. Ist ja eigentlich noch überschaubar. Aber wir möchten es nicht. Wird dann nächstes Jahr nachgeholt. Die Geburtstage die jetzt noch anstehen werden Evt auf zwei Tage verlegt. Den einen Tag kommt Oma mit Partner und der Onkel und am anderen Tag Opa und Tante.


aeonflux

Antwort auf Beitrag von MoneSi

Hallo, wir splitten die Familie, Samstag Nachmittag, Samstag Abend, Sonntag Nachmittag. Aufteilung ist: meine Familie mütterlicherseits, dann meine Familie väterlicherseits und am nächsten Tag die Schwiegerfamilie. Enge Freunde sortiere ich dazu wie es passt. So haben wir immer nur max 10 Personen, einmal 12 Personen, wovon wir schon 4 sind. So muss man aber nicht eng an eng sitzen. Habe festgestellt m, dass ich auf den kleinen Feiern viel mehr Zeit für den einzelnen habe. Gruß Aeonflux


Mitglied inaktiv

Antwort auf Beitrag von aeonflux

Stimmt, wenn es 10 sind , kommen alle 10 nur als Gesunde ,das ist klar Das ist wie bei Dornröschen ...12 Feen bringen den Segen ....die 13.ausgeladene ist dann genau die "todbringende" Fee.... was ja absehbar war ...warum musste sie auch kommen. Mal ehrlich , lebt ihr das wirklich so nach innen oder nur nach außen .....wobei das ja einerlei ist inzwischen


ImvPP

Antwort auf Beitrag von aeonflux

Hallo, das finde ich echt einen guten Weg - man kann alle sehen bei gleichzeitiger Risikominimierung der Übertragung zwischen den Gästen. Und mehr Abstand etc ist auch möglich.


MoneSi

Antwort auf Beitrag von MoneSi

Danke für die vielen Rückantworten. Wir haben nun die Gästeliste, auch auf Eure Bedenken hin, reduziert. Am Geburtstag gehen wir allein mit Freund der Tochter Essen. Am Tag darauf treffen wir uns mit den Familien meiner zwei Brüder auf der teilüberdachten großen Terrasse mit Lagerfeuer, egal wie das Wetter wird (es wird evtl. regnen, egal, wir sind hart im Nehmen). Sonntag dann noch Kuchen Essen im kleinen Kreis mit der Familie meines Mannes. Weitere Treffen wurden entweder aufgehoben oder auf unbestimmte Zeit aufgeschoben, da werden wir uns irgendwann noch treffen.