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Falsch positive Tests

Falsch positive Tests

mimel

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https://www.heise.de/tp/features/Corona-Lockdown-Droht-tatsaechlich-eine-akute-nationale-Gesundheitsnotlage-4942433.html Der Beitrag erklärt die Problematik, der falsch positiven Tests ganz gut.


lilly1211

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Antwort auf Beitrag von mimel

Danke dir sehr! Aber die 'es gibt keine falsch positiven Tests' Anhänger werden sich leider nicht überzeugen lassen.


Lauch1

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Antwort auf Beitrag von mimel

Oha, die Intensivstationen gehen zwar zu, aber nur von Patienten, die zwar intensivpflichtig nicht aber Covid erkrankt sind. Gut dass das einem „Pädagogischem Psychologen“ auffällt. Käme ja sonst keiner drauf.


shinead

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Antwort auf Beitrag von mimel

Wenn die Labors unzuverlässig arbeiten, haben wir m.E. ein ganz anderes Problem. Der Test an sich ist nämlich zuverlässig. Vielleicht sollten alle Labors mit 3 Markern testen. Das Labor wo die Testergebnisse von meinem Mann waren, macht das z.B. (Bioscientia). Es wundert mich ehrlich gesagt, dass das nicht alle so machen. Was mich aber wundert ist, dass Prof. Dr. Kuhbandner zu dem Schluss kommt, dass keine Notlage bestünde. In der gestrigen Pressekonferenz saßen Mediziner aus NRW, Berlin und München die von steigenden Covid-Patienten auf den Stationen (sowohl "normal" als auch Intensiv) berichtet haben. Das kann man natürlich wegargumentieren und sagen, dass diese Patienten eben wegen Blinddarm, gebrochenen Knochen oder Autounfällen im KH sind und lediglich positive Testergebnisse hatten, aber symptomfrei sind. Ich denke eher, dass die Schnittmenge relativ klein ist. Zumindest steigt hier die Anzahl der ECMO-Patienten an. Und das kontinuierlich. Im Krankenhaus um die Ecke werden derzeit 8 Covid-Patienten Intensivmedizinisch behandelt. Sechs werden beatmet. 35 Intensivbetten gibt es insgesamt. 5 sind noch frei. Gestern waren es nur 3 Patienten die beatmet werden mussten.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von shinead

Kuhbandner ist einer der Experten, die seit April mit alternativen Standpunkten in den Medien vertreten sind. Und deren Aussagen oft hinter dem aktuellen Status Quo herhinken. Ich frage mich, ob das daran liegt, dass die Redaktionen, die diese Interviews führen, veraltete Aussagen der Wissenschaftler zu einem Zeitpunkt in den Ring werfen, wo sie wirklich überholt sind (um ihren Lesern zu servieren, was diese gern hören möchten), oder ob manche dieser Wissenschaftler und Ärzte sich einfach nicht zeitnah genug informieren. Genauso ging es mir auch schon öfter mit Streeck und Schmidt-Chanasit. Da wurde zwar Kritik an den offiziellen Verlautbarungen geäußert, aber letztendlich war doch nicht viel dahinter. Die Intensivmediziner, die international vernetzt sind schlagen schon seit mindestens zehn Tagen Alarm, weil die Intensivstationen in Belgien, den Niederlanden, Tschechien und Frankreich volllaufen. Dass das eine saisonale Häufung von Verkehrsunfällen ist, die zufällig auch alle Sars-CoV-2-positiv sind, glaubt hoffentlich niemand. Seit vor ein paar Wochen ist z. B. in Berlin der Anteil der Covid-Patienten auf den Intensivstationen auf über 140 geklettert. Das waren vorher nur ganz wenige...


fritzi3

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Antwort auf Beitrag von mimel

Schaut man sich die Grafik zu den SARI-Fällen, auf der Kuhbandner herumreitet, im Originaltext des RKI (Influenza-Wochenbericht) an, gibt es da noch eine durchaus bedeutsame einleitende Einschränkung. Da steht nämlich: "Aufgrund der zeitlichen Verfügbarkeit der Daten wurden nur SARI-Fälle mit einer Verweildauer von maximal einer Woche betrachtet. Zu beachten ist, dass sich die Zahlen in der aktuellen Saison durch aktualisierte Daten in den Folgewochen noch ändern können." Das heißt ja im Klartest, dass die hospitalisierten Corona-Fälle der letzten Wochen nur berücksichtigt sind, wenn sie höchstens eine Woche im Krankenhaus waren und dass die Zahlen der letzten Woche noch nicht aktuell sind. Damit kann man auf dieser Grafik keine Argumentation aufbauen. Erstens dürften viele der in den letzten Wochen hospitalisierten Coronapatienten länger als eine Woche im Krankenhaus gewesen sein, viele dürften noch gar nicht entlassen sein und bei etlichen die Daten noch nicht weitergegeben sein.