Leewja
bin ich mir relativ sicher. Im Frühling gingen die Zahlen so gut runter, nachdem die Schulen einige Wochen zu waren. Ich glaube nicht, dass der Einzelhandel so einen gravierenden Unterscheid macht, da hält man sich nur kurz und dann mit Maske nebeneinander auf. Ich finde es auch erstaunlich, dass der Philologenverband fordert, dass Lehrer auf dr Impf-Prioritätenliste weiter nach oben sollen, obwohl wir gebetsmühlenartig seit Monaten beteuert bekommen, dass Schüler absolut kein Risiko darstellen, Kinder nicht als Überträger in frage kommen und das alles VÖLLIG ungefährlich ist. Wenn das so ist, w warum sollen Lehrer dann als Risikopersonen Zuhause bleiben und eher geimpft werden, als andere? da fühle ich mich dann verarscht, das ist doch wirklich absurd, diese bedien Aussagen nebeneinander... Ich war ja nun wirklich sehr unzufrieden mit en Schulschließungen/dem Pseudoersatzunterricht und werde es auch wieder sein, aber ich glaube, nötig wäre es.
Das ist ja eine tolle These die du da hast, aber es ist doch schon ewig bekannt, dass Viren bis März/April Hochsaison haben und sich dann bis November/Dezember größtenteils zurückziehen um danach wieder aktiver zu werden. War immer so und wird wahrscheinlich auch immer so bleiben. Von daher kann ich deine These nicht nachvollziehen.
gingen sie aber im Frühjahr. Ich glaube nicht, dass das im April schon am Sommer lag. Und ja, sie gehen auch nicht hoch, aber das Niveau ist halt immer noch zu hoch. mich nervt das genauso, wie jede andere hier, ich würde gerne mal wieder etwas entspannter leben, Du doch sicher auch. und deshalb überlege ich, warum sie wohl nicht runtergehen. Da ja Feiern, Kirchen, Hochzeiten, Familientreffen etc. nicht schuld sind und da der Einzelhandel ja zumindest sehr eingeschränkt ist und da ja der größte teil sich vernünftig verhält und die regeln beachtet, müssen es doch wohl die Schulen sein, oder? Ich bin halt eh davon überzeugt, dass zumindest ab der weiterführenden Schule auch "Kinder" Überträger sein können (fast immer symptomatisch, was es gefährlicher macht), aber angeblich ist das nicht so. Gut, warum sind dann so viele Risikolehrer Zuhause (und Krankenpfleger und ASltenpflegerinnen nicht ) und warum müssen Lehrer dringend mit den ersten geimpft werden? Das wäre doch dann vollkommener Blöädsinn? i
Dafür gehts aber mit den Infektionszahlen nach Schul-, Dienstleistungs- und Handelsschließungen schön runter. Und in den Infektionshochburgen wurden hier viele Lehrer als Asymptomatische getestet, nach 3 Wochen ausschließlich Betreuung (kein Unterricht) von nur wenigen Schülern.
Ich bin auch der festen Überzeugung das die Schulen einen grossen Teil dazu beitragen. Auf verschiedensten Wegen. Das gilt vor allen für die Klassen ab der 5ten.
Ich habe bisher erst die ersten 20 Minuten gehört, aber darin betont er, dass inzwischen wissenschaftliche Evidenz vorhanden ist, dass die Schulen durchaus sehr nennenswert zum Epidemiegeschehen beitragen und dass man sich endlich von dem Mythos verabschieden solle, dass Kinder kaum ansteckend seien und damit der Schulbetrieb weitgehend unproblematisch sei. Überzeugend finde ich auch die Berechnungen von Otmar S., der auf seinem Twitterkanal und auch hier (https://logicorum.wordpress.com/2020/11/20/covid-19-aktuell-infizierte-rt-wert-und-kurzzeit-prognosen/) sehr deutlich den Zusammenhang von Ferienbeginn und -ende in verschiedenen Bundesländern und Ländern und dem jeweiligen Absinken oder Steigen des Rt-Werts jeweils 20 Tage danach darstellt.
Richtig ist, dass ältere Schüler auch zu den Überträgern zählen. Jüngere Schüler jedoch nicht.Aber 1. ist die Gefahr der Übertragung nur geringer und nicht Null und 2. sind es eben nicht so wenige über 14 Jährige an den Schulen. Ich finde es trotzdem richtig Schulen so lange offen zu halten wie möglich. Im Moment gibt es an den meisten Schulen ja immer nur 1-2 Fälle ( Ausnahmen natürlich möglich ) und es sieht ja in der Tat so aus, als ob Schüler nicht zu den Überträgern zählen, solange eine Maske getragen wird. Lehrer sind jedoch schon Überträger. Sie können sich ja auch untereinander anstecken und wenn ein Lehrer ausfällt dann ist das eben problematisch, da dann ja zum Teil auch die Schüler zuhause bleiben müssen.ich denke somit sind die Gründe Lehrer zu impfen, vielschichtig.
1-2 sichtbare Fälle. Weil wie viele ohne Symptome infiziert sind, weiß man nicht, dafür müsste man Massentestungen machen. Meine Tochter hat sich wahrscheinlich in der Schule, oder (zugegebenermaßen fast wahrscheinlicher) in der S-/U-Bahn angesteckt LG Inge
Durch Schulschließungen wird der Öffentliche Verkehr halt auch stark entlastet.
Eben.
Doch, jüngere Schüler zählen auch zu den Überträgern. Google mal nach der Gurgel-Studie in Österreich. Daraus geht hervor, dass Grundschulen genauso betroffen sind wie weiterführende Schulen.
Ja, aber ich glaube, dass man das in Deutschland einfach nicht sehen/ wissen will. Auch Studien aus Indien belegen, dass Kinder vor allem Gleichaltrige anstecken. Vorn China hat man schon im Sommer berichtet, dass sich im Verhältnis so viele Kinder angesteckt haben wie Erwachsene- auch wenn sie im März nur von wenigen Kindern gesprochen haben. Aber in den Niederlanden blenden sie die Kinder auch aus als Überträger und wenn ein Lehrer Corona hat, dann ist nur Fernunterricht, wenn es keine Ersatzlehrkraft gibt. Hier in meinem Umfeld waren schon Kindergartenkinder und sogar Krippenkinder die Überträger. Und größere Kinder die Laut Kinderarzt "sicher kein Corona haben"! Es kann in meinen Augen über einige symptomfreie Überträger laufen, bis wieder jemand erkrankt.
Bei uns in Frankreich ist es so, dass im lycée (10-12. Klasse) Wechselunterricht gemacht wird, die anderen Schulen normal weiterlaufen, allerdings mit Maskenpflicht ab der ersten Klasse. Die Zahlen waren wahnsinnig hoch, nach dem Lockdown sind sie aber wieder sehr gut runtergegangen, obwohl die Schulen auf hatten. Ich habe Kinder an drei verschiedenen Schulen und in keiner mussten Klassen geschlossen werden. ABER: hier wird wie verrückt getestet (teilweise 2 Millionen Tests pro Woche) . Jeder kann sich jederzeit testen lassen, noch am selben Tag und das Ergebnis hat man innerhalb von 24h. Keine Engpässe, es funktioniert wunderbar. Dafür geht man direkt ins Labor. Jeder Schüler mit mehr als einem Symptom MUSS sich testen lassen und darf sogar nach negativem Ergebnis erst 2 Tage nach dem Abklingen der Symptome wieder in die Schule, frühestens jedoch nach einer Woche. So gab es zwar in unseren Schulen vereinzelt positive Fälle, aber die wurden dann schnell identifiziert und der Unterricht ging normal weiter.
Ich bin mir da nicht so sicher, dass in den Schulen soviel übertragen wird. Bei mir: drei Kinder, drei Schulen, zweimal Quarantäne, keine Ansteckung der Mitschüler (einmal vor, einmal nach Maskenpflicht). ABER: Solange die Schulen noch auf sind, nimmt es keiner mehr ernst. Das spricht für den harten Lockdown. Ich befürchte zudem: All diejenigen, deren Kinder trotz täglichem Unterricht und Beisammensein in der Klasse mit ihren Mitschülern seelische Probleme bekommen sollen, wenn sie nicht noch nachmittags miteinander abhängen, sich im echten Lockdown auch nicht mehr zusammen reißen.
Es ist wohl nicht so eindeutig, dass man bei einem negativen PCR-Test automatisch davon ausgehen kann, dass sich kein Mitschüler angesteckt hat. Erstens könnte der PCR-Test vor des getesteten Kindes bereits vor dem ersten bekannten Fall in der Klasse positiv gewesen sein, außerdem gibt es immer wieder Hinweise, dass Kinder die Infektion in einer Weise verarbeiten, dass sie nicht zwangsläufig per PCR nachweisbar sein muss - wobei man die Auswirkungen auf die Epidemiologie noch nicht genauer einschätzen kann. Siehe z.B. hier: https://www.nature.com/articles/s41467-020-19545-8 Ich kopiere mal das Abstract hier rein:: "Compared to adults, children with severe acute respiratory syndrome coronavirus 2 (SARS-CoV-2) have predominantly mild or asymptomatic infections, but the underlying immunological differences remain unclear. Here, we describe clinical features, virology, longitudinal cellular, and cytokine immune profile, SARS-CoV-2-specific serology and salivary antibody responses in a family of two parents with PCR-confirmed symptomatic SARS-CoV-2 infection and their three children, who tested repeatedly SARS-CoV-2 PCR negative. Cellular immune profiles and cytokine responses of all children are similar to their parents at all timepoints. All family members have salivary anti-SARS-CoV-2 antibodies detected, predominantly IgA, that coincide with symptom resolution in 3 of 4 symptomatic members. Plasma from both parents and one child have IgG antibody against the S1 protein and virus-neutralizing activity detected. Using a systems serology approach, we demonstrate higher levels of SARS-CoV-2-specific antibody features of these family members compared to healthy controls. These data indicate that children can mount an immune response to SARS-CoV-2 without virological confirmation of infection, raising the possibility that immunity in children can prevent the establishment of SARS-CoV-2 infection. Relying on routine virological and serological testing may not identify exposed children, with implications for epidemiological and clinical studies across the life-span."
"Ich befürchte zudem: All diejenigen, deren Kinder trotz täglichem Unterricht und Beisammensein in der Klasse mit ihren Mitschülern seelische Probleme bekommen sollen, wenn sie nicht noch nachmittags miteinander abhängen, sich im echten Lockdown auch nicht mehr zusammen reißen." Ja, genau diese Befürchtung teile ich auch! So mischt es sich dann munter weiter, das Virus kommt zu Oma und Opa ....
Bei uns sind es die Großeltern, die munter feiern und auf Tour sind. LG
Danke für den Beitrag!
Schule mit welchen Maßnahmen meinst Du? Mit Masken im Unterricht und regelmäßigem Lüften ist nach dem was ich gelesen habe, dass Risiko sehr überschaubar. Die Zahlen vom Frühjahr und von den Ferien beruhen ja alle auf Schulen ohne weitere Maßnahmen. Ansonsten müssten ja auch ganze Klassen infiziert sein. Wenn durchgetestet wird, sind es aber immer nur 1-2 Schüler pro Klasse. Für mich wäre vor den Schulen zunächst mal die Büros dran. Jeder Bürojob kann ohne große Verluste im Homeoffice gemacht werden. Das würde keinerlei Einbußen bei den Firmen bringen sondern nur den ein oder anderen altmodischen Chef mit Präsenzkultur verärgern. Vielleicht würde aber auch der erkennen, dass das gar nicht so schlimm ist, wie er sich das vorstellt. Gut ein wenig müsste in Hard- und Software investiert werden aber dann klappts. Den Nutzen sehe ich mindestens genauso groß aber den Schaden deutlich geringer als Schulschließungen
Na wenn Du ewig warten willst, bis Dein Testament beim Nachlassgericht ist, oder auf den Kaufpreis Deines Hauses, weil Du verkauft hast, aber der Vertrag nicht ausgefertigt wird, auf die Vorsorgevollmacht Deiner Eltern, obwohl Du dringend deren Wohnung kündigen musst oder oder oder...
Da kann ich Dir dann mit meinem Bürojob, den ich daheim erledigen soll, leider nicht die gewohnte zufriedenstellende Dienstleistung erbringen, dazu ist ein Notariat leider auch im 21. Jahrhundert zu konservativ
.
Aber ich weiß, was Du meinst. Und ich gebe Dir Recht, weil ich genau das Beispiel kenne - da wird mittags zuhauf gekickert und gemeinsam Mittag gegessen vom Lieferdienst, da die Restaurants geschlossen sind, Termine ohne Maske abgehalten. Es wäre schön gewesen, wenn da von oben irgendeine klare Regelung gekommen wäre, die nicht nur Restaurants, Einzelhandel und Privathaushalte betreffen.
Und ich sag Dir noch was: Es wird gelogen und getrickst. Mittlerweile weiß jeder, wie der Hase läuft, um nicht noch Dritte mit ins Hamsterrad zu ziehen.
VG ohno
Das liegt aber doch am Willen und/oder mangelnder Technik. Zumindest ich sehe kein Problem diese Aufgaben online zu erledigen.
"da wird mittags zuhauf gekickert und gemeinsam Mittag gegessen vom Lieferdienst, da die Restaurants geschlossen sind, Termine ohne Maske abgehalten. Es wäre schön gewesen, wenn da von oben irgendeine klare Regelung gekommen wäre, die nicht nur Restaurants, Einzelhandel und Privathaushalte betreffen. Und ich sag Dir noch was: Es wird gelogen und getrickst. Mittlerweile weiß jeder, wie der Hase läuft, um nicht noch Dritte mit ins Hamsterrad zu ziehen." Genau so ist es. Wir hatten im Job bisher alle neuen C-Fälle aus der Kantine!! Bis das durchgesickert ist, brauchte ich mir aber schon keine Sorgen mehr um "meine Jungs" vom Hausdienst (die evtl. den Infizierten noch irgendwas am Rechner eingerichtet hätten oder so) machen - dazu wurden wir viel zu spät informiert. Bei uns sind seit September mindestens 2% der Belegschaft an Covid19 erkrankt - im Vergleich zu einer erkrankten Lehrkraft an einer Schule mit 300 Lehrern und Schülern...
Wir haben weder Ösmaschinen noch Kopierer zu Hause. Siegel und Presse (pro Notar je eines, mehr darf nicht) müssen am Amtssitz verschlossen aufbewahrt werden. Und zu guter Letzt fehlen die Unterschriften der Notare. Die haben wir auch nicht zu Hause auf Lager. So einfach ist das.
Das liesse sich doch kurzfristig lösen, indem in regelmäßigen Abständen ( z. B. Jeden zweiten Tag) jemand vor Ort diese Aufgaben übernimmt. Und langfristig könnte man über elektronische Signaturen oder so nachdenken
Das liegt nicht an uns. Elektronische Signaturen gibt es bei Bea und für Registergerichte. Bisher sind nur 4 Bundesländer an das elektr. Grundbuch angeschlossen. Meines gehört nicht dazu. Deswegen sage ich ja konservativ. Aber das wars jetzt auch von mir zu dem Thema. VG ohno
Wir brauchen das sicher nicht an diesem Spezialfall auszudiskutieren. Meine Behauptung ist nur, dass sich die Homeofficequote massiv ohne irgendwelche Verluste nach oben schrauben ließe, so man denn wollte. Auch die von dir genannten Beispiele ließen sich sicher mit geänderten Prozessen teilweise lösen um zumindest teilweises homeoffice möglich zu machen. Und das ohne Umsatzeinbußen
Es gibt aber tatsächlich noch viele andere Bürojobs die nicht bzw. kaum möglich im Homeoffice möglich sind. Ich bin technische Zeichnerin für Großanlagen. Towerrechner und 2 riesen Monitore könnte ich mit nach Haus nehmen. Aber nicht den Großplotter. Die Zeichnungen liegen alle auf einem Server und nicht immer über 80MB groß. Das schafft meine I-Netverbindung zu Hause nicht, wenn die anderen Mieter auch zu Hause arbeiten. Außerdem habe ich einen intensiven Info-Austausch mit meinem Projektleiter. Das geht telefonisch nicht. Baumaße kann ich nur direkt auf der Baustelle am Baukörper messen und nicht in Büro. Außerdem muss ich ab Montag mein Krippenkind zu Haus betreuen, wegen Sachsenweiten Lockdown. Da komme ich nur in seinen Mittags- und Nachtschlaf zum Arbeiten. Nur ich muss auch Schlafen.
Das denke ich auch. An der Schule meine4 Tochter tauchen dort ständig neue Fälle auf - getestet wird seit der Maskenpflicht kaum noch. Aktuell sind auch ein paar Schüler in Quarantäne, weil die Mütter infiziert sind. Ausserdem ist die ganze Q2 plus 12 Lehrer in Quarantäne. Einer der Schüler wird stationär behandelt. Wieviele insgesamt infiziert sind und ob / wieviele getestet werden weiß ich nicht.
Ich bin ganz Deiner Meinung - hier sind jede Woche Schüler in Quarantäne und komplette Klassen geschlossen! Ab 5. Klasse aufwärts! Es erzählt mur doch keiner, dass sie in der Pause den Abstand einhalten, könn e n sie ja auch gar nicht, wenn sie zu 25 und mehr in ein Zimmer gepfercht sind....von der Busanfahrt ganz zu schweigen! Erst vor zwei Wochen: die Schülerin steckt sich an, trägt es am WE beim Kaffe trinken zur Oma, eine Woche später Oma tot, Opa hat's überlebt.... Bei den Grundschülern wird halt einfach nicht getestet!
War doch irgendwie klar und die These von sicheren Schulen von Anfang an unlogisch. Sicher kann man mit Lüften und Maske ( letzteres hier erst seit 1 Woche) das Ansteckungsrisiko minimieren, aber nicht verhindern. Die Maskendisziplin ist hier eher schlecht, sobald der Lehrer außer Sichtweite ist. Gerade als Lehrer äußert man sich aber besser nicht so, denn sonst läuft man Gefahr, als ohnehin fauler Sack den Lockdown herbeizusehnen. In unserer Schule in Sa. tauchen nun fast täglich neue Fälle auf. Klar, es sind zunächst Einzelfälle, die sofort aus dem Verkehr gezogen werden mitsamt der betreffenden Klasse, sodass sich gar nicht nachvollziehen lässt, ob sich evt. jemand angesteckt hat. Die Mitschüler werden ja nicht getestet. Hier ist nun die Schulschließung bis 8.1. klar. Effektiv 2 Schulwochen, die zu verschmerzen sind, wenn es ( hoffentlich) was bringt.
Na dann herzlichen Glückwunsch zur lange herbeigesehnten Freizeit.
Klar, wolltest du ja nicht und ist jetzt viiiiel stressiger. ![]()
Danke, ich werde es genießen! ![]()
Ich denke nicht, dass es die Grundschulen sind. Eher die oberen Klassen und da vielleicht auch nicht unbedingt der Unterricht, sondern das "Drumherum". Stichwort Schulweg. Aber: Wenn die Schulen zu sind, können die Eltern nicht arbeiten. Und damit könnte ein ganz erheblicher Übertragungsfaktor wegfallen! Sogar Chefs, die gegen Homeoffice sind, gestatten das dann vorübergehend, damit die Arbeit gemacht wird. Die Öffentlichen werden viel leerer. Etc. Daher: Ja, Schulen zu UND Kontaktbeschränkungen brechen sehr wahrscheinlich die Welle. Aber nicht wegen der Virenlast der Kinder.
Wir haben hier sowas nicht - aber mir erzählen dauernd Kollegen, dass sie bei Ikea waren und da war die Hölle los, oder beim Baumarkt oder Media Markt... in den Malls soll auch so viel los sein. Vielleicht sollte man das überdenken und Vorbild sein - und die Einkäufe reduzieren. Hier gab es Massentests an Schulen und es wurden bei über 1000 Schülern drei positive entdeckt... ich finde es jetzt nicht so dramatisch. Kann aber auch sein, dass die Tests nicht korrekt waren - aber man bekommt hier tatsächlich wenig mit, dass es in den Schulen rumgeht. Wenn ein Schüler infiziert ist, steckt er keinen weiteren oder wenige weitere an. Die Eltern dagegen ziehen weitere Infektionskreise. Nur so eine Idee... Lg, Lore
Es gibt immer wieder hier und da Fälle an Schulen. Bis gestern hatten wir niedrige Zahlen. Die Straßen und Läden sind hier so dermaßen voll. Jetzt sind die Zahlen auch explodiert. Ich denke, dass liegt auch am Handel. LG
3 Schüler von 1000 ergeben auch schon eine Inzidenz von 300. Das ist jetzt zwar nicht enorm hoch, aber reicht vielleicht auch schon, um über die "Netzwerkfunktion" die Schulen und Schüler haben, in verschiedenen Kreisen weiterzustreuen. Aber es gibt auch Tests mit einer wesentlich höheren Dunkelziffer: In Spremberg hat man wohl, um die Dunkelziffer aufzudecken, an einem Gymnasium 610 Schüler getestet und 30 asymptomatische Fälle gefunden. Da kann man dann nicht mehr davon sprechen, dass Schulen kein großes Problem darstellen. Schüler werden wohl, weil so oft asymptomatisch, systematisch weniger häufig oder zu spät getestet.
Ja, ich glaube auch, dass du recht hast. Wenn es aber tatsächlich zu Schulschließungen kommt, dann krieg ich die Krise. Bei meinem 12jährigen ist das ja noch ok, aber für den sechsjährigen? Deshalb wäre ich dafür den Präsenunterricht in den weiterführenden Schulen weiter zu begrenzen. Es wäre ja auch ok, wenn sie nur noch einmal die Woche in die Schule gehen müssten. Aber die Grundschulen und Kindergärten sollten meiner Meinung nach offen bleiben. Von mir aus nehm ich dafür auch Kontaktverbote über Weihnachten auf mich, das hatten wir eh so vor.
Ich sehe es auch so, nicht nur, dass die Schulen Übertagungsort sind, sondern auch ,weil solange die Schulen offen sind manche Menschen Normalität leben. ( Ohne Maske auf dem Parkplatz beim Abholen stehen die Eltern auf Tuchfühlung und tuscheln......) Ich würde gern wissen, wie viele stille Träger ohne Symptome man in einer Schule finden würde, wenn man alle testet. Auch jüngere Kinder übertragen das Virus vielleicht öfter als man denkt. Aber weil sie keine Symptome zeigen oder kaum, werden sie oft nicht getestet. Lehrer haben zudem täglich Kontakt zu vielen Kindern ( im Gegensatz zu Erziehern, die nur ihre eigene Gruppe betreuen) und sind einem hohen Risko ausgesetzt, sich zu infizieren und andere an zu stecken. Hier hat sich ein Lehrer beim Sportunterricht bei einem Kind angesteckt. Die Schüler trugen keine Maske, der Lehrer aber schon! Eben dieser Lehrer hat dann in zwei Klassen wieder Kinder angesteckt- davon geht man momentan aus. Aber dem Lehrer kann man keinen Vorwurf machen, wenn er vom Gesundheitsamt nicht in Quarantäne gesteckt wurde- so wie die Kinder der Klasse . Er sollte weiter arbeiten...... Ich wäre definitiv für wieder komplett Wechselunterricht mit halben Klassen, denn sonst ist bei jedem Coronafall die halbe Lehrerschaft in Quarantäne und die Schule kann nur Notstundenplan mit 3 Stunden vor Ort und dem Rest Fernunterricht anbieten. Und von mir aus können sie die Schulen am Montag schließen und erst Mitte Januar wieder öffnen. Ich fürchte ja derzeit eh, das im Januar der harte Lockdown kommt! LG Muts
Wir waren sehr früh Hotspot, fast bei einer Inzidenz von 400 im November. Die Zahlen gehen erst etwas runter seitdem hier die Schüler der weiterführenden Schulen im Wechselunterricht sind. Hier sind Grundschulen und Kindergärten auch mehr betroffen, ich kenne auch viele Menschen, die Corona bekommen haben obwohl sie im Homeoffice sind und nur einkaufen gehen, aber alle haben sie kleine Kinder. Ich bin schon länger für strengere Maßnahmen, aber mir reicht es gerade einfach. Ich habe seit Wochen versucht eine alte Schulfreundin zu erreichen, sie hatte Geburtstag. Heute habe ich erfahren, dass sie 3 Wochen auf Intensiv gelegen hat und auch beatmet wurde.
Ich habe jetzt in meinem direkten Umfeld bisher 9 Corona-positive Schüler mitbekommen (zwischen 1. und 11. Klasse) und in keinem dieser Fälle gab es dann in der Klasse / Gruppe weitere Fälle. Und zwei infizierte Lehrer / Erzieher, die auch nicht zu weiteren Infektionen in Schule / Kita geführt haben. So gesehen glaube ich schon, dass Schule / Kinderbetreuung nicht der große "Infektionsherd" ist, wo Corona nachhaltig weitergegeben wird. Was ich allerdings sehr anders empfinde als im Frühjahr - da war wirklich "Lockdown", wenn ich da morgens zur Arbeit gefahren bin, hatte ich über Wochen morgens die Autobahn für mich. Weil halt die Kinder nicht in der Schule waren, entsprechend viele Eltern zu Hause, die Bahnen leer, ... Das ist jetzt alles nicht mal ansatzweise wieder so, zumindest hier im Umfeld nicht. Okay, vielleicht sind die Autobahnen jetzt anders voll, weil viele vielleicht von öffentlichen Verkehrsmitteln umgestiegen sind - andererseits erzählt mein Großer, der in Ffm in die Schule geht, auch von überfüllten Bussen und Bahnen.
Ging mir auch so, so leere Autobahn habe ich höchstens mal sonntags morgens um 7 Uhr, Heiligabend 18 Uhr oder als ich wieder anfangen durfte zu arbeiten, das war irgendwann nach Ostern. Aktuell ist jetzt wieder so voll wie fast jeden November, nämlich mit vielen Staus
Genau. Und da sollte man vor den Schulen ansetzen. Homeoffice, wo möglich, verursacht im Unterschied zu Schulschliessungen nämlich keinen Schaden
Genau den Eindruck habe ich auch von den Schulen. An der Schule meiner Kinder gab es bisher ganze 2 Corona-Fälle (großes Gymnasium in NRW, um die 1000 Schüler, 70 Lehrer ca). Und bei beiden Fällen hat sich niemand weiter angesteckt, kein Schüler, kein Lehrer... Ab und an muss mal jemand in Quarantäne, weil er mit jemandem Kontakt hatte, der infiziert ist, aber auch da ergab es keine Folge-Erkrankungen...
Hier im Münsterland sind die Straßen auch wieder voll, wenn ich 1mal in der Woche ins Büro fahre. Im März war nichts los. Sagt meine Kollegin, die aus der anderen Richtung zur Dienststelle kommt, ebenfalls. Gestern in Hamm waren die Straßen voll. Ich musste kurz in die Stadt - alles wie vor Corona. Nur Masken wuden getragen. Ich bin froh, dass ich nicht mehr los muss
Dass die Zahlen - im Gegensatz zum April - nicht runtergehen, liegt, glaube ich, v.a. daran, dass damals die meisten so geschockt waren und viel vorsichtiger. Mittlerweile gehört C zum Alltag - muss ja! - und da der Mensch von Haus aus ein soziales Wesen ist, funktionieren Kontaktbeschränkungen, Abstand usw. nicht mehr so gut ... Mir geht es wie As: sobald man als Lehrer etwas sagt gegen geöffnete Schulen ohne Wechselunterricht auch bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 300 (hier), gilt man als fauler Sack. Aber es fühlt sich schon komisch an, sich jeden Tag mit ca. 100 Haushalten zu treffen. In winzigen Klassenzimmern ohne Lüftungsanlagen ... Um einen Teil der Ausgangsfrage zu beantworten: Lehrer und Schulen bzw. Lehrerverbände haben ja nie behauptet, Schüler wären nicht ansteckend! Das wurde und wird verbreitet, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Und wenn man den Tatsachen (hoppla, enorm hohe Zahlen und außer Kitas /Schulen ist das meiste geschlossen) ins Auge blickt, wird langsam deutlich, dass diese schwachsinnige These unhaltbar ist.
Egal welche Theorien hier täglich an den Mann gebracht werden , letztlich könnt ihr euch drehen und winden , was passiert am Ende entscheiden sowieso andere. Und nein ,Schulen und kitas haben niemals Viruskrankheiten verbreitet , das ist ein Mythos Ironie oft...
Und was ist mit den Seniorenheimen ? Hiergerade wieder 70 auf einen Streich....
Ich fände es gut erst mal bundesweit eine Maskenpflicht für alle Schüler auch im Unterricht einzuführen. Ab der ersten Klasse tragen bitte alle, die sich im Schulgebäude aufhalten immer eine Maske. Das ist sogar wesentlich besser zu kontrollieren als im sonstigen Alltag. Das hilft sicher gegen Ansteckung und macht eine Schulschließung vielleicht unnötig. Barbara
ebenso wenig, wie es das Fitnessstudio oder das Theater ist (Hygienekonzept vorausgesetzt). Sind diese Dinge aber geöffnet, ist das ein Anreiz dafür, sich auf den Weg dorthin zu machen. Es sind also viel mehr Menschen unterwegs und treffen sich/laufens ich über den Weg, stehen an der Bushaltestelle etc. Genau das war ja der Grund, warum man diese Orte der gesellschaftlichen Zusammenkünfte geschlossen hat - weniger Traffic. Und genau so wurde es auch kommuniziert. Das Gleiche gilt für die Schulen. Diese selber sind keine Hotspots - aber klar, solange die offen sing, generieren sie Traffic. Also würde es natürlich etwas bringen, die Schulen zu schließen - für mich aber als letzte Option. Also nach dem Handel. Denn der generiert doch deutlich mehr Bewegung in der Bevölkerung und die Kontakte kaum nachvollziehbar im Gegensatz zu den Schülern.
Weil es in Schulen kein Risiko gibt, macht man sie auch früher zu und verlängert die Ferien. Macht ja auch Sinn... Mal schauen, ob sie vor oder nach den Faschingsferien wieder öffnen.
Fasching ist sehr früh, ich denke weit nach Fasching ehrlich gesagt. Realistisch sehe ich nach Ostern die Schulen wieder zu öffnen.
die will doch keiner hören. Weiter wie immer, Augen zu und durch. Die Gebauer darf mir nicht im Dunkeln begegnen.....
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