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Erster Todesfall im Bekanntenkreis

Erster Todesfall im Bekanntenkreis

DecafLofat

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Die Mutter meiner (damals, 13 bis 17 Jahre alt, besten) Freundin ist verstorben. Sie war im Dezember drei Wochen im Krankenhaus und wurde am 30.12. entlassen, eigentlich stabil und mit deutlicher Besserung. Am Abend des 3.1. haben sie sie wieder eingeliefert, mit Atembeschwerden. Sie kam dann sofort auf intensiv und wurde beatmet. Sie wurde nie mehr wach. Am 7.1. ist sie verstorben.


lilly1211

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Ohje, das tut mir leid!


Anni1500

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Von mir auch mein beileid wünscht man niemandem


ZoeSophia

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Herzliches Beileid! Ich finde es vor allem immer ganz schlimm, wenn man als quasi genesen das Krankenhaus verlassen kann und dann passiert ein Rückfall.... sowas wünscht man niemandem!


Mitglied inaktiv

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Der Mann der Bekannten meiner Mutter ist am 24.12 entlassen worden und am 27.12. verstorben. Der wurde nie beatmet, nur Sauerstoff


Mitglied inaktiv

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Die direkte Nachbarin meiner Mutter auch. Nach OP eigentlich stabil, dann kam aber die Ansteckung. Das überlebte sie leider nicht. Ihre Tochter hatte sich auch noch bei ihr angesteckt , musste auch ins KKH (um die 50 J) . Ist aber nicht der erste Todesfall im Familien/Bekanntenkreis...


RR

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Hallo mein Beileid, ich finde es ganz schrecklich, dass die Verläufe so tückisch sind, man kann nie sagen "derjenige ist über den Berg...." viele Grüße


Feuerschweifin

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Hier sterben mittlerweile auch Bekannte reihenweise weg. Wenn ich nicht eh schon an die Gefahr, die von diesem Virus ausgeht, geglaubt hätte, spätestens jetzt würde ich es tun.


ak

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Antwort auf Beitrag von Feuerschweifin

Oh je... das tut mir leid. Ich weiß selbst wie es ist, wenn jemand plötzlich verstirbt ( am 19. Dez. noch mein Neffe- allerdings kein Corona ) - und wir warten immer noch auf die Beerdigung. Es ist zum Weinen. Aber ... ich habe ja schon mal erzählt. Genau das Gleiche ist jemanden passiert. Aus Ischgl kommend- ins Krankenhaus- dann wieder raus- ein paar Tage später am Beatmungsgerät. Die ist bis heute nicht wieder fit ( Anfang 50 ). Corona- wenn es Dich richtig erwischt- ist grausam. Da verstehe ich die Gegner alle nicht. Sind die wohl blind und taub ??? Alles Gute ....


iriselle

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Das tut mir sehr sehr leid... Ich selbst hatte gerade Corona, trotz Asthma zum Glück ein moderater Verlauf, ich hätte mich sofort impfen lassen wenn es möglich gewesen wäre. In dem Heim, in dem ich arbeite, sind inzwischen 6 Bewohner an/mit Corona verstorben, die kamen nicht mal mehr ins Krankenhaus. Einige sind einfach eingeschlafen, andere hatten es schwer... Fest steht dass diese ohne Corona wahrscheinlich noch leben würden, deswegen kann ich die Diskussion ob "mit" oder "an" echt nicht mehr hören. Jedes Leben ist gleichwertig, nur weil jemand alt ist will er nicht an so einen Mist verrecken (sorry ). Das Hochbetagte oft nicht mehr ins Krankenhaus kommen kann ich verstehen, weil diese in der Regel nicht mehr von der Beatmung kommen und es nicht überleben. Und deswegen ist es wichtig solidarisch zu sein , und diese Menschen zu schützen. Dazu gehören nicht nur alte, auch viele andere chronisch Kranke ,und auch völlig gesunde gehören dazu. Und - ich selbst hatte auch Angst als ich positiv war, eben weil man nicht weiß wie es verlaufen wird. Ich bin dankbar dass es mir wieder gut geht.


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Das tut mir leid! Ich habe mich schon zur Impfung angemeldet und hoffe es geht noch alles glatt bis zur Impfung in Gr. 3.


Philo

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ich hab mich auch soeben angemeldet und hoffe, dass ich, bis ich auch in Gruppe 3 drankomme, gesund bleibe.


Mitglied inaktiv

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Mein ehemaliger Klavierlehrer, Geburtsjahr 1966! Er war "nur" Diabetiker und hätte noch lange leben können damit. Gestern verstorben, am 11.1.


Muts

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Das tut mir leid! Ganz so nah hat es bei mir noch niemand betroffen, aber doch oft genug. Ich habe die Erfahrung schon im Frühling gemacht: Die Oma meiner Kollegin, ( über 90), die Mutter vom Nachbarn, der Vater vom Kollegen meines Mannes ( und dessen beide Nachbarn). Zwar alles Menschen zwischen 75 und 92, aber das war heftig, innerhalb von 3 oder 4 Wochen. LG Muts