Elternforum Coronavirus

".....Eine Lehrerin erzählt..." Corona-Maßnahmen: Hefte raus, Corona

".....Eine Lehrerin erzählt..." Corona-Maßnahmen: Hefte raus, Corona

sunshine59

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http://www.msn.com/de-de/nachrichten/coronavirus/corona-ma%c3%9fnahmen-hefte-raus-corona/ar-BB1aR4Eo?ocid=ientp Den Artikel habe ich gerade gefunden und finde ihn super geschrieben. In Grunde genommen eine Zusammenfassung dessen was ich von mehreren Teenagern und Ihren Schulalltag (Sachsen-Leipzig) bisher gehört habe. Er zeigt auch wieder auf das unsere Regierung die Schulen und damit die Lehrer und Schüler regelrecht vergessen hat.


Mitglied inaktiv

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Sehr gut geschrieben, genauso ist es auch!


Mitglied inaktiv

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Schulen wurden einfach vergessen, Maßnahmen nicht umgesetzt.. Gerade die Unterscheidung zwischen Grundschule und weiterführende Schule.. genauso sehe ich das auch.. Fos Bayern.., da sind Schüler von 15- über 20 Jahre.. das sind die, die feiern.., aber keiner begreift das.. und wer, wenn nicht die könnten homeschooling ?!? Es ist zum heulen..


nilo1988

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Sorry, wenn eine Lehrkraft pauschal am Ende Jugendlichen die Schuld zu schiebt, empfinde ich dies grundlegend pädagogisch daneben. Aus vielen Gründen. Aber, wie es mit einer Meinung so ist, jeder darf die seinige haben. Da du auch aus Sachsen bist, eine kleine Story, die hier passiert ist. Vor den Herbstferien, im Erzgebirgskreis (Inzidenz war damals schon Ü50, und seitdem war der Inzidenz auch schon Ü400), vor einer Oberschule, wurden Fleyer verteilt an die in die Schule eintrudelnden Schüler, auf denen im groben stand, dass Alltagsmasken gefährlich wären und die KINDER/JUGENDLICHEN sich doch weigern sollten, Alltagsmasken zu nutzen. Die Schüler müssen bis dato nur im Schulhaus Masken tragen und in den Öffis. Der Drops war gelutscht, die Schule konnte die Verteiler nimmer ausfindig machen und es gibt Probleme, sodass Schüler von der Schule verwiesen werden mussten und "Homeschooling" bekommen. Alles sehr im grauen Bereich und Unverständnis auf allen Seiten. Trotzdessen steht der sächsische Landesschülerrat hinter den Schulen (ui, Teenager, die doch feiern gehen *hüstel*) und fordern mehr klare Linien und Unterstützung für Schüler und Lehrer. Was lernen wir aus den kleinen Bruchteilen? Jup, pauschal etwas zu Äußern ist doch eher schwer. Es gibt viele Seiten.


sunshine59

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Antwort auf Beitrag von nilo1988

Ich lese das nicht so, dass die Jugendlichen bezüglich außerschulischen Aktivitäten, im Artikel, verteufelt werden. Eher so das unsere Regierung, egal ob Landes- oder Bundesregierung, hier mit zweierlei Maß misst. Nämlich das die Teenager sich angeblich in der Schule nicht anstecken können, weil Masken in Fluren/Gängen und im Schulhof - aber nicht im Unterricht (so bei meiner Tochter Gymasium 10.Klasse), obwohl das Blödsinn ist. Aber in der Freizeit dürfen sie sich nicht mit Freunden (oft die Gleichen wie in der Schule) treffen, weil sie nur dann!!!!! sich mit Corona infizieren können und werden. Das mit den Bullshit-Flugblättern hatte ich auch gehört und gelesen. Da wurden die Ängste der Eltern (die haben doch angeblich oft Angst ihre Kinder nehmen durch die Masken schaden) vorallem geschürrt. Die Teenager die sich danach weigerten Masken zu tragen kamen höchstwahrscheinlich aus einem solchen Elternhaus. Durch die Ar****hwische sahen sie die Meinung ihrer Eltern endlich bestätigt und haben revoltiert. Trotzdem zeigt der Artikel sehr genau, dass unserer Regierung an vielen Stellen der Durchblick sowie die Einsicht fehlt. Sie sieht wohl eher das große Ganze und verliert dabei das Kleinere wie die Unvergleichbarkeit von Kitas zu Grundschulen und besonders zu weiterführenden / Berufsbildenen Schulen. 1-6 Jährige und 6-10 Jährige sind nun Mal anders infektiös als 11-20 Jährige. Und genau wie du es beschrieben hast ist es sehr wichtig das der säcische Landesschülerrat klare detaillierte Richtlinien für Schüler und Lehrer fordert. Solche Artikel sollen und können auch unsere Lokalpolitiker aufrütteln. Diese können auch kleine Gedanken nach oben weitertragen. Darauf habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben.


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Antwort auf Beitrag von nilo1988

Ergänzung Erzgebirgskreis...der Schulträger muss aktiv werden. Bitte endlich! Und mal bekanntgeben, wo denn letztendlich wirklich die Hotspots sind. Man streitet sich lieber, ob denn die 414 Indzidenz so stimmt, weil wenn man nämlich die nichtgemeldeten Tage einrechnet, ist die Inzidenz niedriger. So funktioniert das hier! Und ich muss was klarstellen: in der SekII gibt es eine Maskenpflicht im Unterricht. Aber es ist verdammt nochmal schwei...kalt im Klassenzimmer! Selbst ich, der eher warm wird im KLassenzimmer...ich friere! Ich kann vieles, was die Lehrerin in dem Artikel schreibt, nachempfinden. Vor allem: wer würde in so einem kalten Büro arbeiten? Die Kids/Jugendlichen frieren. Da kann man zehnmal sagen, dass es zumutbar ist, sich wärmer anzuziehen. Auf jeden Fall muss man das, aber es kann kein Dauerzustand sein. 8 Stunden (4x90 min mit jeweils Lüftungspausen, Stoßlüften, eisiger Luftzug). Wir haben zum Glück die großen Klassen teilen können und der Unterricht läuft hybrid. Ich denke schon, dass wir das gut hinbekommen. Nur, im Kurssystem kann man das halt nicht so einfach machen....


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P.S.: ich meine in dem letzten Teil des Artikels durchaus Ironie zu erkennen. Und ja, es ist so, dass sich viele Schüler an den Wochenenden/in der Freizeit treffen. Maskenfrei. Bekomme ich ab und zu auch so bestätigt.


Muts

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Der Artikel ist gut! Ja, vor den Ferien wurde noch alles mögliche überlegt, an das scheint sich die Politik nach den Ferien nicht mehr zu erinnern. Größerer Räume, um Abstand zu halten? ( In der Schule und in der Nähe wären bequem 10 der 16 Klassen in größeren Räumen unter zu bringen, den Rest in geteilten Klassen in zwei Räumen) Statt dessen sind die Kinder in meinen Augen mitten im größten Menschenexperiment der Geschichte: Wie verbreitet sich Corona trotz Masken und Lüften unter Kindern und Jugendlichen? Ja, ich bin dankbar für jeden Tag, an dem meine Kinder regulär Unterricht haben, aber sie klagen, dass sie in den gut belüfteten Klassenzimmern auch mit Jacke und Kuscheldecke frieren, sich wegen der Maskenpflicht schlechter konzentrieren können. Zudem kann von heute auf Morgen wieder eine oder zwei Klassen in Quarantäne landen, und die Lehrer dazu, so dass es wieder Notstundenplan gibt mit Wechsel zwischen Präsenzunterricht und Online Unterricht. LG Muts


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Antwort auf Beitrag von Muts

Unterbringung in 2 Räumen...wer beaufsichtigt die Schüler? Bzw. macht mit ihnen Unterricht? Ich habe das in der Sek II ausprobiert - Kurs geteilt, zwei Zimmer. Das kann leider keine Dauerlösung sein. Weder für die Schüler noch für die Lehrer.


Feuerschweifin

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Antwort auf Beitrag von sunshine59

Der Artikel ist super geschrieben. Der Teil mit den Jugendlichen ist eindeutig Sarkasmus.