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Ein Kommentar zu den Jugendlichen

Ein Kommentar zu den Jugendlichen

Maca

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https://www.google.de/amp/s/amp.tagesspiegel.de Tut echt gut so etwas in Zeiten zu lesen, in den Selbstgerechtigkeit und moralischer Impetus sich zu einer unheilschwangeren Allianz vereinigt haben.


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Antwort auf Beitrag von Maca

Maca, ich würde das gern lesen, aber mit dem Link lande ich auf einer Startseite, nicht auf einem Artikel. Kannst du vielleicht den Artikel selbst verlinken? Danke!


LeRoHe

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Antwort auf Beitrag von Maca

Aber gleich wirst du zu lesen bekommen, MEINEM Kind macht das alles nichts aus, MEIN Kind trägt auch klaglos die Bedeckung, und wenn MEIN Kind das kann und erträgt, dann haben das alle anderen auch. Dass das Kind keine Wahl hat, wird gern außer Acht gelassen. Hauptsache Muttilein steht gut da. Soviel zu dem "neuen" Miteinander.


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Antwort auf Beitrag von LeRoHe

So siehts aus!


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richtig


DK-Ursel

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Hej! Natürlich kann man darüberstreiten, was zu tun ist. Aber man darf durchaus auch die Jugendlichen verstehen, die sich benachteiligt vorkommen. neulich erst sagte ich zu meinen Mann, daß die Kriegsgeneration um ihre Jugend betrogen wurde, die jungen Menschen in den 80ern mit Aids und der grassierenden Angst incl. Vorurteilen erstmal recht ausgebremst wurden, jetzt ist es Corona. Jung sein ist nicht leicht in Ausnahmesituationen - und wird darin ausgebremst, verändert. denn, wie ein Professor mal sehr richtig bemerkte: Die Kindheit und Jugend ist die Zeit der Sozialisation. Wie soll das gehen,wenn sich junge Mensche nur noch in absolut regulierten Zusammenhängen begegnen, ohne Fremde, ohne Freunde, sie sie entweder umarmen wollen-dürfen oder nicht, ohne neue flüchtige oder auch tiefergehende Beziehungen? Natürlich stirbt man nicht an der Maske. Natürlich stirbt man nicht,wenn Partys wegfallen, und der Verzicht auf (zuviel) Alkohol tut vielen sogar gut,aber man darf durchaus bedauern - und in Fragestellen - was es mit den jungen Menschen macht. Daß soziales Miteinander (neu?) eingeübt werden muß, zeigen auf jeden Fall die Vorgänge hier in DK,wo die MeToo-Welle wieder hochschwapp und heftig diskutiert wird, was Männer sich erlauben "dürfen" und was nicht. Ein Parteivorsitzender ist wegen alter Vorfälle bereits zurückgetreten, neulich auch der ehem. Justizminister und bis dato Oberbürgermeister von Kopenhagen -andere rollende Köpfe werden fast erwartet und es wird heftig diskutiert, ob die Hand auf dem Schenkel der Praktikantin okay ist oder nicht...oder Anzüglichkeiten oder ... Wie soll man empathisches, respektvolles Miteinander lernen, wenn einem feste Regeln jeden Umgang und Kontakt eh untersagen? Auch DAS wird Folgen haben. Natürlich muß abgewogen werden, was schwerer wiegt (können wir das überhaupt schon?), natürlich ist manches -wie der Krieg, Aids etc. - nicht zu ändern, aber... man muß über die Folgen auch sprechen dürfen, ohne gleich wieder angemacht und ausgegrenzt zu werden. Daß ICH ohne Gemeinschaftssport und ohne Partys ein fast normales Leben führe, sollte doch nicht der Maßstab für alle sein - oder? Junge Leute können dafür auf manches verzichten, was mir in MEINEM Leben wichtig ist - und auch das ist natürlich nicht der Maßstab für alle. Nur, wie gesagt: darüber reden - und Folgen sowie auch nur Trauer bei allem Verzicht, über das entgangene, sollten erlaubt sein. Gruß Ursel, DK


Sommerzeit2010

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Antwort auf Beitrag von DK-Ursel

Liebe Ursel; du hast mir aus der Seele geschrieben. Danke


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von DK-Ursel

was soll man da noch sagen , alles in allem sehe ich es ebenso