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Die spanische Grippe hatte drei Wellen

Die spanische Grippe hatte drei Wellen

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Eine im Frühjahr, die Hauptwelle im Oktober und November und dann noch eine zum Jahreswechsel. Es folgten dann immer noch ein paar kleine Bachwellen Aber die fieseste Zeit war im Oktober und November 1919. Mit deutlich mehr Todesfällen, auch durch Bachkrieg, Mangel und Unterernährung. Vielleicht hält sich Covid-19 auch an diese Wellenbewegung ( bitte mit weniger Todesfällen).


Zwergenalarm

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Hmmmm…….finde ich auch nicht uninteressant. Hast du vielleicht noch irgendwelche Interpretationen, warum das so war? Hab grad wenig Zeit zum recherchieren. Aber wäre schön, wenn es so wäre, dann hätte man wenigstens eine zeitlichen Horizont zum Vergleich (ich weiß => Glaskugel, aber mein einfach gestricktes Gemüt hält sich so gern an Stundenpläne)


Maxikid

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gucke mal bei der ARd oder ZDF Mediathek, da gab es vor ca. 6 Monaten sehr interessante Reportagen zu. LG


Zwergenalarm

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Danke


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Bei Wikipedia findest Du auch etwas. Das war im Herbst 1918 nicht 19 der Hauptpeak. 10.10 - Mitte November die meisten Infektionen, natürlich nach damaligen Vorgaben, es gab jedoch bis 1920 lokale kleine Wellen. Das passt auch mit meiner "Tsunamie-Theorie", das die zweite Welle, wenn man denkt, das Schlimmste ist vorbei, zuschlägt. Das ist jetzt nur mein Gefühl. Finde ich aber auch interessant


Trini

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Und die Grippewelle 2017/18 war gar keine Pandemie, OBWOHL sie allein in Deutschland 25100 Menschen da Leben gekostet hat. https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/106375/Grippewelle-war-toedlichste-in-30-Jahren Trini


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Antwort auf Beitrag von Trini

Die Todesfälle bei den Grippeepidemie - und Pandemie lassen sich schlecht belegen. So viel ich weiß geht es fast nur aus der Übersterblichkeit hervor. Ich gehe aber auch bei Covid von leichten Unstimmigkeiten in den Zahlen aus. Ich habe aber auch die Befürchtung, das wir mit und an Covid auch an die Zahlen herankommen werden. Nur wie würde es aussehen, wenn keine Maßnahmen erfolgen würden? Die spanische Grippe hatte wohl eine Legalität von 5-10 % Covid liegt zum Glück deutlich darunter. Hinter den nackten Zahlen stehen nur Menschen, Angehörige. Und ich denke, das die Soziologen in ein paar Jahren diese Zeit als Zeit der Schuld bezeichnen werden. "Schuld" falscher Entscheidungen, "Schuld" der Angehörigen, die ihre Lieben allein lassen mussten, "Schuld" für Firmenpleiten... Das wird eine Menge Arbeit geben, diese "Schuld" abzuarbeiten. Ich hoffe auf Heilung


KKM

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Wahre Worte von Jens Spahn im Frühjahr. Es werden Fehler gemacht, natürlich. Niemand war bislang in dieser Situation. https://m.tagesspiegel.de/politik/wir-werden-einander-verzeihen-muessen-warum-jens-spahn-mit-diesen-ungewoehnlichen-worten-richtig-liegt/25772260.html?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F


Zwergenalarm

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Trini!!!! Du hast schon wieder den "pösen" Vergleich hervorgekramt...…. Ich fände es in dem Zusammenhang ja auch spannend, ob die rasante Entwicklung der Informationstechnologie mit hineinspielt. Je mehr Informationen man quasi in Echtzeit bekommt, desto größer der Hype? Keine Ahnung ob man solche Zusammenhänge überhaupt abbilden könnte, wenn es sie denn gibt.


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Ich hoffe, das diese Zusammenhänge auch aufgearbeitet werden. Wenn die anderen Wissenschaften mehr Raum nehmen dürfen.


Jomol

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Ja, so ein bißchen ein paar Fortschritte in der Medizin gab es in den letzten hundert Jahren und die meisten Leute zumindest in Nord- und Mitteleuropa gehen zunächst mal gesünder in die Krise. Es existieren inzwischen Antibiotika für Sekundärinfektionen, es gibt Beatmung, eine Infusion über mehrere Tage ist kein Problem mehr. Das besonders Denkwürdige an der Spanischen Grippe war, daß es vor allem die Jungen und nicht nur die Alten (wie die "normalen" Grippewellen) erwischt hat. Und auch damals sind Menschen sehenden Auges in den Tod geschickt worden- die USA haben z. B. Soldaten auf Kriegsschiffen losgeschickt, da sind viele gestorben (Wikipedia). Heute übernimmt der US-Präsident die Ansteckung direkt selbst... Ignoranz gab es schon immer. Hoffentlich wird es diesmal nicht so schlimm. Die Letalität war übrigens in der zweiten Welle deutlich höher als in der ersten. Grüße, Jomol


Trini

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als Kary Mullis die PCR entwickelte, wäre SARS Co V 2 nie benannt und massenhaft diagnostiziert worden. Trini


Leewja

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in den USA hätten wir total normal und unauffällig gefunden?


dhana

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Hm - du weisst aber schon noch wie das letztes Jahr abgelaufen ist oder? Das erst eine atypische Lungenentzündung festgestellt wurde, dann hat man herausgefunden das es einen Virus dazu gibt ... und er später wurde der PCR-Test dazu entwickelt. Da hatte das Virus schon seinen Namen. Und wenn es den PCR Test nicht gegeben hätte - bist da da nicht auch der Meinung, dann hätten sie was anderes gefunden zum Diagnostizieren... PCR ist ja nicht die einzige Möglichkeit Viren nachzuweisen. Nur eine der Schnellsten. Gruß Dhana


Zwergenalarm

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Antwort auf Beitrag von Leewja

Unauffällig sicher nicht, aber ob das vor der Entwicklung und vor allem Massenverbreitung von Smartphones, FB und Co auch in dieser Tiefenschärfe von allen wahrgenommen worden wäre?


dhana

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Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm

Kann ja sein, das ihr noch zu Jung seid - aber ich hab die Zeit mitbekommen, als der erste Irak-Krieg losging. Du kannst mir glauben das war damals nicht weniger emotional. Von der durchgewachten Nacht am Radio als das Ultimatum ablief bis Friedensaktionen und Gebetsnächte. Wir waren da als Jugendliche nicht weniger "betroffen" Und da gabs kein Handy, kein Internet, kein Facebook oder andere soziale Netzwerke... aber die Informationen gabs trotzdem. Gruß Dhana


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Antwort auf Beitrag von dhana

Das war aber trotzdem etwas anderes. Die Nachrichten waren weniger, "sortierter" ( wie man das auch immer sehen mag ) es gab nicht diese Filterblasen, es sei denn von den Staaten selbst verursacht. Es konnte auch nicht jede*r zeitnah ein Kommentar öffentlich stellen, es gab nicht die YouTube-Uni oder gefakte Profile in den sozialen Netzwerken um Diskussionen zu kapern (dafür hatten wir im Unterricht das Thema Propaganda durch gekaut) Es war anders. Und ich denke schon, das es, aber auch schon 2015 anders läuft wie zum Irakkri g und das grüne Flaglicht auf CNN oder damals noch die "Wolke" aus dem Osten.


Muts

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Antwort auf Beitrag von Trini

Und bis Ende Februar 2020 starben in D rund 160 Menschen nachweislich an der Influenza.... und es war hier eine extrem heftige Grippesaison.... ( vor allem auch viele Kinder hat es sehr heftig erwischt ( Klinikaufenthalt), nur falls jemand auf die Idee kommt zu behaupten es war Corona......) https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2020/02/27/hoehepunkt-der-grippewelle-vorbei LG Muts


Zwergenalarm

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Antwort auf Beitrag von dhana

Auch ich habe den Beginn des Irakkriegs im Radio mitverfolgt......Aber die große Masse draußen wurde mit den Informationen nicht dermaßen geflutet, wie heute. Vor allem nicht von anderen großen Massen, deren einzige Qualifikation die war, etwas früher und dramatischer erfahren zu haben, und der Wille es in Echtzeit möglichst noch dramatischer weiterzugeben. Die Filter sind heute schon andere........ Nicht mal der Balkankrieg, der in meinem Fall in seinen Anfängen tatsächlich quasi vor der Haustür stattgefunden hat, hat einen vergleichbaren Hype ausgelöst, wie so manches unwichtigere Thema heute.


Zwergenalarm

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Antwort auf Beitrag von dhana

Der PCR Test wurde bereits 1983 entwickelt und musste auf das aktuelle Virus nur noch angepasst werden


Zwergenalarm

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Hatten wir das Wissen über die „Wolke“ aus dem Osten denn nicht auch den Schweden zu verdanken?


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Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm

Ich glaube ja, dann ging es auch hier los mit den Infos. Ich stelle mir die "Wolke" zu Internetzeiten vor, juchu, da wäre das Klopapier-Problem sicher das Geringste.


Zwergenalarm

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Zwergenalarm

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Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm

Aber ehrlich gesagt habe ich damals 1/2 Jahr kein Frischgemüse angerührt......hätt ja verstrahlt sein können. Und ich habe jeden Tag geprüft, ob mir die Haare ausfallen. Meine Mutter war am Verzweifeln


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Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm

Ich war eine Woche nicht draußen und dann so wie immer, nur draußen, mein Vater hoffte damals schon auf das Vitamin D...Es gab das Jahr nur keine Erdbeeren. Pilze mag ich nicht. Und Wildfleisch esse ich immer noch gerne. Meines Mannes Vater und war damals aktiv in der Feuerwehr und Zugang zu einem Geigerzähler. Es war verboten, etwas zu den gemessenen Werten nach Außen zu geben. Früher war auch nicht alles Sahnesteif und Zuckerwatte.


Zwergenalarm

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Nein, war‘s nicht. Ging aber trotzdem vorbei......


Zwergenalarm

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Ich war aber hauptsächlich deswegen so panisch, weil meine Stiefoma einen Seuchenteppich aufgebaut hat und wie blöd alles abgewischt und desinfiziert hat. Darüber hinaus hat sie gaaaaanz viele Tote prognostiziert, schrecklich sterbende Menschen. Das war das Bild, das sich in meinem jugendlichen Hirn festgesetzt hat.


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Antwort auf Beitrag von Zwergenalarm

Genau. Sie dachte zuerst, ein AKW bei ihnen hätte einen Störfall, weil außenrum Radioaktivität gemessen wurde. Da brannte Tschernobyl allerdings schon 3 oder 4 Tage


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vielleicht ja auch ne dauerwelle?? ups jetzt war ich wohl zu sehr in meinem job thema drin


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Das glaube ich nicht. Irgendwann werden wir ob mit oder ohne Impfung "durchsucht" sein mit diesem Erreger, ein anderer wird aber auch folgen.


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so bierernst wie du es auffasst war es gar nicht gemeint;)


Trini

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Ich hoffe nur, dass wir lernen, mit neuen Viren umzugehen. Trini


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Antwort auf Beitrag von Trini

Und ich hoffe, dass das jetzt auch nur ein Aufflackern ist, das wir wieder in Griff bekommen und wenn man es mit der spanischen Grippe vergleichen möchte, die Leute waren damals zum Ende des ersten Weltkriegs halb verhungert und sehr geschwächt und ich glaube, es gab unter anderem deshalb auch eine so hohe Sterberate


Zwergenalarm

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Ich möchte den zeitlichen Rahmen sehr gerne mit der spanischen Grippe vergleichen, dann hätte ich wenigstens einen Zeithorizont