Sabri
Die heute Älteren sollten sich bei den heute Jungen bedanken, dass sie sich von der Pandemie ein Jahr ihrer Jugend haben stehlen lassen. So stand es heute unter "Meinungen" in der Zeitung. Was sagt ihr dazu?
nix. Mir wurde kein Jahr "gestohlen". Ich habe mich eingeschränkt, aber nicht bestehlen lassen. Das Jahr der Pandemie habe ich dennoch gelebt, im Gegensatz zu vielen anderen, die mit ihrem Leben bezahlt haben.
ist das nicht eher andersrum??? verstehe ich nicht.
Stimmungsmache. In letzter Zeit geht es irgendwie überall darum, bloß jede Gruppe gegen die andere aufzustacheln. Alt und jung, Erzieher gegen Eltern, Pflegepersonal gegen Angehörige, Nachbarn gegeneinander, arm gegen noch ärmer, dann noch die bösen Urlauber und die verweigerer/Leugner gegen die, die den Lockdown sogar verschärfen wollen.
Auf jeden Fall sind alle Schuld. Das ist schon mal klar.... ![]()
Nix. Die Pandemie hat allen ein normales Jahr geraubt, egal wie alt. Sauer kann ich auf die werden, die es immer noch nicht kapiert haben, wegen denen die Beschränkungen noch länger dauern werden.
*die es immer noch nicht kapiert haben, wegen denen die Beschränkungen noch länger dauern werden* wer sind *die* denn?
Du kannst auch nur provozieren den lieben langen Tag! Kannst jetzt drunter schreiben was du willst, ich bin weg!
oder kannst/willst du meine frage nicht beantworten?
hautsach mitgesabbelt….. ![]()
Was ist denn das bitte für eine komische Frage? Na die halt, die es nicht kapieren egal wie alt!
was ist denn das für eine komische antwort??? wer sind die denn, die es nicht kapieren? die "anderen" or?
"die es immer noch nicht kapiert haben, wegen denen die Beschränkungen noch länger dauern werden."
Bitte erkläre doch einmal WEN Du meinst!
Danke! ![]()
sunnyxy scheint ja auch bescheid zu wissen....
"Die" steht im Stall über der daneben. Oder wen meinst Du damit?
Also die,die jedes Woende ausgehen , sich mit freunden treffen und Party machen, die ,die gerade viel reisen, dauernd essen gehen, Fitnessstudios täglich besuchen , shoppen gehen, Mutter Kind Treffen besuchen ,Friseuren zum Einkommen verhelfen, Kinder Event Geburtstage feiern , Konzerte genießen .... Meinst du die, dann bin ich ganz deiner Meinung
Aha, schon mal nachgedacht was DU schreibst?
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Na, dann sind das ja sehr wenige!
Ich kenne so jemanden nicht
DIE ![]()
Heute gefällst Du mir
Du hast wohl heute nen Narren gefrühstückt... ![]()
baumstruktur beachten! "Sauer kann ich auf die werden, die es immer noch nicht kapiert haben, wegen denen die Beschränkungen noch länger dauern werden."
gsd bin ich nicht der einzige depp….
Wir haben Corona und die Älteren hatten den Krieg - diese gestohlene Jugend gibt ihnen auch niemand zurück... Es ist für wirklich alle eine schlimme Zeit voller Einschränkungen und wenn wir alle weiter gegenseitig Rücksicht nehmen / aufeinander achtgeben, ist es hoffentlich irgendwann überstanden und wir können dann dankbar sein, dass wir gesund sind & überlebt haben ![]()
Hatten keinen Krieg und halten von Coronaeinschränkungen nicht viel... Generation hedonism.
Noch nicht einmal meine Eltern haben den Krieg erlebt. Und ich bin Ende 40. Ich kenne schon seit Jahren niemanden mehr, der den 2. Weltkrieg bewusst mitbekommen hat, meine Schwiegermutter war bei Kriegsende ein Kleinkind, das zählt auch nicht.
Meine Oma ist Jahrgang 39 sie ist im Hungerwinter 44/45 geflohen. Glaube mir ich bin hart im Nehmen aber die Einblicke gehen unter die Haut
Mein Vater wird dieses Jahr 81 und hat noch Erinnrungen ...
Alle über 80 erinnern sich noch. Schwiegervater hat in den Trümmern Fußball gespielt, in den Überresten einer Kirche in Frankfurt, er ist 83 Jahre alt. LG
Sie stammt aus Syrien. Ist noch nicht so lang her, als sie ausgebombt wurde...
Ich kenne 3 Tschetschenen, war ja gerade erst. Und die ganzen Personen, die Jugoslavien miterlebten. Es gab nicht nur den 2. Weltkrieg. LG
... Zusammenhng ja nicht...
Ach, stimmt da war doch etwas. Ich finde das passt sehr gut. LG
Hast du keine älteren Verwandten über 80? Meine Mutter ist 85, also Jahrgang 1935. Die hat als Kind den Krieg miterlebt. Und das war nicht witzig. In Hamburg ausgebombt worden, im Keller gesessen, dann ohne Eltern aufs Land ausquartiert worden... Sicher, die war in keiner NS-Organisation und hat von der Politik etc nichts mitbekommen, aber sie hat garantiert schlimme Dinge erlebt.... Und es gibt ja auch immer noch jede Menge Mitbürger die noch älter sind... Trotzdem finde ich diese Kriegs-Vergleiche unsinnig. Wir leben nicht mehr 1945, sondern 75 Jahre später!!! Die Welt hat sich seither sehr verändert. Die Anforderungen an die jungen Leute auch. Das kann man einfach nicht vergleichen. Warum kann man nicht akzeptieren, dass die jetzige Lage für jeden schwierig ist und auch die junge Generation hat ein Recht darauf, das zu sagen. Das ist nämlich auch Meinungsfreiheit, dass auch die Stimmen der jungen Generation zählen, genausoviel wie die der Älteren.
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Und warum passt es nicht? Wir müssen gar nicht so weit zurück gucken, um Menschen zu treffen , die keine Jugend hatten, bzw. sind die auch nicht mehr so jung, wenn sie damals schon 18 waren. LG
Meine schon, und ich bin erst Mitte 40! Mein Vater war am Kriegs-Ende 8, meine Mutter 5! Also schon im Erinnerungs fähigen Alter!
Weil es doch hoer im Faden darum geht, dass die "Alten" den Jungen dankbar sein sollen dafür, dass sie sich zu deren Schutz so einschränken, dass ihnen (mindestens) ein Jahr gestohlen wurde. Und darauf kam dann, dass gerade ja auch die alten Menschen in diesem Land auch schon einen Mrieg mit "verlorenen Jahren" hinter sich hatten. Sprich: es geht hier im Strang konkret um das Verhältnis alt - jung hier in D Genau genommen gibt es jede Menge Kinder/Jugendlicher auf der Welt, selbst ohne Corona oder Krieg, die nicht das haben, was man bier unter "Kindheit" oder "Jugend" versteht.
Ich kenne tatsächlich niemanden, der so alt ist. Schwiegermutter mit 77 ist die Aelteste.
Ich finde diese Kriegsvergleiche ebenfalls unmöglich!
Tantchen Jahrgang 1925
hat gut was vom Krieg mitbekommen, musste Kriegsverletzte pflegen
UND
findet es unmöglich, was den Kindern und Jugendlichen heute verwehrt und genommen wird!
Auch sie möchte heute lieber sterben, als auf ihre Freundinnen zu verzichten
(da gibt's ja nun auch nicht mehr allzu viele)
Sie findet die Maßnahmen Quatsch, da das Leben endlich ist und SIE eigentlich "dran wäre"
Warum Abschirmung? So stellt sie sich Gefängnis vor... ![]()
Und wie stellt sie sich das dann so ganz ohne Maßnahmen vor mit exponentiell steigenden Infektionszahlen und dementsprechend auch zwar prozentual immer noch wenigen, aber in absoluten Zahlen halt doch zu vielen schweren Fällen auch unter jungen Menschen, die dann das Gesundheitssystem kollabieren lassen? Nach mir die Sintflut?
Ich bin Mitte 40 und bin mit den Geschichten meiner Eltern über Kriegsende und Flucht aufgewachsen. Ja, mittlerweile sind meine Eltern beide tot, aber sie sind auch nicht wirklich alt geworden. Meine Schwiegermutter war bei Kriegsende 10 - und sie wartet jetzt sehnsüchtig auf ihre Impfung, nachdem eine Freundin von ihr im Dezember an Corona gestorben ist. Ich könnte jedenfalls bestimmt nicht sagen, für den das "gestohlene Jahr" mehr schlimm ist. Zumindest hinterlässt es vermutlich bei uns allen eine grundlegende Verunsicherung. "Früher" hätte ich mir nie vorstellen können, dass z.B. monatelang die Schulen geschlossen sind. Dass man nicht mehr ins Kino gehen kann. Nicht mal mehr Essen gehen. Dass man sich überlegt, ob man in den Nachbarort zum Spazierengehen fahren darf. Oder nach 9 Uhr abends aus dem Haus... so viel, was früher selbstverständlich war, ist es jetzt absolut nicht mehr. Ich glaube, das wirkt bei allen nach, wenn auch bei dem einen vielleicht mehr als bei dem anderen. Klar, das Auslands-Schuljahr wird man nie nachholen können. Die Ausbildung wird man teilweise erst ein Jahr später abschließen können, oder noch mehr später. Der einsame Tod ohne Angehörige und Freunde im Heim oder Krankenhaus ist für immer. Aber das "schlimm" möchte ich nicht "messen", bei allen nicht.
Sie ist eben NICHT für jeden schwierig. Das solltest DU vielleicht akzeptieren. Ich mag dieses Verallgemeinern nicht. Dieses ewige - alle Bayern - alle Kinder - alle Jugendlichen - alle Alten Ich verstehe voll und ganz, daß Menschen unterschiedliche Ansprüche haben, daß es Familien gibt, denen es nicht gut geht und auch daß es Kinder und Jugendliche gibt, die sehr darunter leiden. Aber nicht alle !!
Um welche Älteren geht es denn? Für einen Teenie bin ich so alt wie Methusalem. Warum sollte ich mich bei der Jugend bedanken? Ich wusste nicht, dass meine Situation anders ist, wir sitzen doch im gleichen Boot.
Bei uns war dazu auch ein Artikel. Eine 21-Jährige hat erzählt, was sie alles vorhatte. Daraufhin war eine Woche später ein Artikel von einer älteren Dame, die berichtete, wie es damals als junge Heranwachsende im Krieg war. Was man ihr genommen hat. Resümee ist selbsterklärend..
Diese Aussage ist so unfair, dass ich das nicht kommentieren werde.
Die Frage ist ob das gestohlene Jahr ( fehlt ja wirklich allen Menschen) am Anfang oder am Ende des Lebens wertvoller ist....
Wer hat denn ´die Älteren` gefragt? Vielleicht wären viele lieber das Risiko einer Infektion eingegangen (die Zahlen schwanken; aber für erkrankte 60-70-Jährige lag das Sterberisiko m.W. größenordnungsmäßig bei 5%) und hätten dafür normale zwischenmenschliche Kontakte gehabt?
Einerseits gibt es immer noch eine (nur ausgesetzte) Wehrpflicht, die voraussetzt, dass junge Menschen ihr Leben und ihre Gesundheit opfern, weil ´unsere Freiheit` angeblich wichtiger ist als bloßes Überleben - andererseits sollen alleinstehende Senioren ihren Kindern/Enkeln/Freunden über Zoom zuwinken, bloß nicht einkaufen gehen oder Schwätzchen halten und dankbar sein, dass sie noch spazierengehen dürfen (´Spanien hatte einen RICHTIGEN Lockdown!`) - Lebensverlängerung geht über alles. Ja was denn nun?!
Abgesehen davon klingt es wie Hohn. ´Danke` bringt den Jüngeren soviel wie Klatschen vom Balkon den Pflegekräften. Es bringt keine verpassten Bildungs- und Entwicklungschancen zurück. Wie wäre es mit Blümchen vor insolventen Betrieben? Auch hübsch... ![]()
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kennt mittlerweile sehr viele Coronaopfer in ihrem Umfeld - von tod bis schwer angeschlagen. Die würde ungern das Risiko einer Infektion eingehen.
meine mutter schon..... und nu?
Ich meine mich zu erinnern, dass deine Mutter bereits verstorben ist.
rischtisch. aber sie würde das Risiko einer Infektion eingehen, der Tod lauert nämlich überall..... ist doch vieles im konjunktiv, also?
Vallie....
oder wie war das mit dem sterilisierten Kaffee im ae?
kastrierter magermilchkaffee.
fand ich witzig. kam nur zu spät. war beschäftigt ![]()
Die Aussage kann ich nicht nachvollziehen ... Die Pandemie betrifft uns doch alle
. Klar heißt es oft, die Maßnahmen dienen dem Schutz der Alten, weil sie die verletzlichsten sind. Schon auch irgendwie! Aber wenn wir jetzt alles ohne jegliche Maßnahmen laufen lassen würden, hätten wir doch auch keine super Zeit
. Dann gäbe es massig Neuinfektionen, wir hätten in Wirtschaft und Verwaltung große personelle, krankheitsbedingte Ausfälle und die Zahlen wären so hoch, dass das Gesundheitssystem auch kollabieren würde durch die schweren Fälle. Denn es gibt ja auch unter jüngeren einen gar nicht so winzigen Prozentsatz schwerer Erkrankungen...
Die Aussage kann m.E. nur von einem "Corona-Verharmloser" kommen, der der Meinung ist, Corona sei nur ein besserer Schnupfen, von dem ja die Hochbetagten auch aus den Latschen gekippt werden können (was allerdings, also letzteres, durchaus stimmt ...)
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Uns auch nicht.
...aber ich bin auch weder besonders alt, noch besonders jung.
also stellt sich die frage für MICH nicht.
aber wahrscheinlich habe ich mal wieder vieles falsch verstanden ![]()
Stimmt man muss positiv denken.
Wir haben ein totales , absolut beschissenes Jahr geschenkt bekommen.
...
Mit uns meinte ich meine Familie. Wir - jung, mittelalt, alt - hatten alle kein besch... Jahr.
Für den Schreiber der Botschaft gehörst du ganz bestimmt zu den Alten, die sich bedanken müssen, denn du hast ja ganz offensichtlich dein Jahr in vollen Zügen genossen, während die Jungen im Lockdown leiden müssen... Auch du dir selbst den Schuh natürlich nicht anziehen musst.
Dann ist ja alles gut
...???
"...Kinderärzte und Hygieniker wollen die Schulen wieder öffnen, auch bei weiterhin hohen Corona-Infektionszahlen
... Hübner verwies auf den kaum noch nachzuholenden Schulstoff. Onlineangebote seien „nicht unbedingt hilfreich“, wenn kein Computer verfügbar sei oder die Eltern nicht beim Lernen helfen könnten. Dadurch vergrößerten sich soziale Unterschiede.
Kinderärzte würden zudem als Folge der Schulschließungen eine erschreckende Zunahme von Kindesmissbrauch und Kindesmisshandlungen sehen. So komme es schneller zu Konflikten, wenn Familien den ganzen Tag zusammen auf engem Raum eingesperrt seien. Gleichzeitig entfalle die Kontrollfunktion der Schulen, weil Lehrer nun nicht mehr bei Verdachtsfällen auf Kindesmisshandlung eingreifen könnten.
...
Neben den Kinderärzten hatten sich Anfang Januar auch Schulpsychologen für schnelle Schulöffnungen ausgesprochen. So hatte die Vorsitzende des Verbandes der Schulpsychologinnen und Schulpsychologen Baden-Württemberg (LSBW), Nina Großmann, gewarnt, vor allem bei Grundschülern seien bereits deutliche Leistungsdefizite und Wissenslücken zu beobachten.
...
Ein Problem sei eine wachsende Zahl von Schulverweigerern, hatte Großmann gegenüber der Presseagentur dpa gesagt: Schüler aller Altersgruppen gewöhnten sich während der Pandemie zu Hause an das Nichtstun, vernachlässigten ihre Aufgaben und fühlten sich bei der Rückkehr auf die Schulbank überfordert. Die Hauptmotivation der Schüler zum Lernen seien die sozialen Beziehungen – sei es zu den Mitschülern, sei es zum Lehrer...."
https://www.rnd.de/gesundheit/schulen-offnen-kollateralschaden-fur-schuler-enorm-kinderarzte-und-psychologen-sprechen-sich-fur-schuloffnungen-aus-XKPEPKCMOVBFZPSYZXMXRBKMTA.html
Unseres war auch nicht sooo schlimm, bisschen Spielraum nach unten ist noch. Aber direkt schön finde ich es auch gerade nicht. Mein " Dank" gilt allerdings dem Virus.
oh, warum schreibst du das ausgerechnet unter MICH? imvpp und Petra beklagen sich doch auch nicht? ich hatte keinerlei finanziellen Nachteile und habe meinen Job immer noch. dazu sind meine Kinder schon ziemlich groß, dass sie nicht betreut werden müssen. soll ich jetzt in die ecke gehen und mich schämen? oder wie hättest du es denn gern? dass ich mitjammere??? nie ist es recht....woran das wohl liegt?
Machen dich die Kinder, die auf Lesbos in Zelten leben, gleichermaßen betroffen?
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mir nicht. Meinen jugendlichen Kindern schon. Ein Ausbildungsjahr in der Gastro bei einem und vernünftige Vorbereitung der Abschlussprüfung gekoppelt beim anderen Kind. Das verlorenen Lebensgefühl welches man n ur als Jugendlicher hat noch dazu. Die Geburtstagsparty, die Auslandaufenthalte, das suchen nach erstem Freund usw. sind einfach weg. Die lassen sich auch nie mehr SO nachholen, weil einfach die Leichtigkeit fehlt. Für m ich ist die Generation zwischen 16 und 24 der absolute Verlierer der Pandemie und niemand sieht wie sie leiden. Hauptsache die jüngeren Kinder haben Betreuung und jeder darf "Party" im Büro machen
Warum bist du so dünnhäutig? Im Prinzip stellt sich die Frage uns allen nicht, denn wir sind doch alle eher die Mittelalten? Wenn du dich nicht beklagen musst, ist doch alles gut. Ich muss mich auch nicht beklagen, bin aber auch niemandem Dank schuldig. Ich habe es unter dich geschrieben, weil du diejenige warst, die geschrieben hat, dass sich die Ausgangsfrage ja nicht auf sie selbst bezieht. Ich hab mich daraufhin gefragt, wen der Dankesforderer denn gemeint haben könnte, und kam zu der Vermutung, dass er uns "Alte" alle gemeint haben könnte, also zumindest all die, die selbst nicht direkt Einbußen ertragen müssen. Oder sollte er die ganz Alten gemeint haben, die mit dem höchsten Sterberisiko und den höchsten Todeszahlen? Wofür sollen die sich denn "bedanken"? Du musst das jetzt mal nicht so persönlich nehmen.
Ja es ist das Virus, ich sehe das genauso ....soll nur jeder froh sein , für den das Jahr unkompliziert war.
Ich finde es mittlerweile nur noch grauenvoll . Unsere Todesanzeigen sind 3 Seiten lang ...im Klinikum wartet man stundenlang auf Behandlung, meine Schwester saß 4h allein mit Fehlgeburt im KH Flur, mein Mann haben sie gleich wieder heimgeschickt( kommen sie lieber übernächste Woche) weil zuviele Coronapatienten den Ablauf sprengten , unsere Oma ist ja schon seit März tot. Die andere jetzt ein Pflegefall , die " möglichst nur ein Haushaltsmitglied besuchen " soll. Wir nicht, da über 12 km.
Die Schwiegereltern haben Angst , dass der Nachbar beim Ordnungsamt petzt , wenn wir zu zweit kommen, wenn sie Hilfe brauchen , unser Wirtshaus ist seit November geschlossen..wohlgemerkt waren wir da ja im März, April und Mai schon sooooo sozial und zu. Und meine Mama saß heute allein an ihrem Geburtstagstisch. Mein Kleiner hat schon gefragt, ob sein Geburtstagsfeier auch wieder !!!ausfällt.
Also mir reicht es um das Jahr scheiße zu finden. ![]()
Das kann ich zwar durchaus so unterschreiben, also mit dem gestohlenen Jahr (oder sogar länger, ist ja noch lange nicht rum) für die Jungen. Ich finde auch, dass Kinder/Jugendlich überproportional betroffen sind. Aber wieso sollen sich da jetzt die Alten bei den Jungen "bedanken"? Das verstehe ich an der Aussage nicht ... Selbst wenn uns die "Alten" piepegal wären, ginge es doch nicht ohne Maßnahmen/Einschränkungen.
Da hast du schon recht, aber das ist doch nicht die Schuld der Alten? Es ist ja nichtmal so, dass man " nur" die Alten "opfern " muss, damit das Lebensgefühl so ist wie vorher??
ja, kann gut sein, dass ich dünnhäutig bin. nach 5 tagen Isolationshaft wird man bissl aggro. persönlich nehme ich es, weil es unter mir steht und weil ich, wie ich oben schon geschrieben habe, das ganze ap nicht verstehe. ich glaube dir trotzdem nicht, dass du das rein zufällig unter mich geschrieben hast, v.a. das mit den vollen zügen. sei´s drum, auf streit habe ich keine lust. mir ist puplangweilig und ich habe mich mal wieder ins Forum geschmissen....
Ich war ja 14 Tage in Haft. Du hast mein Mitgefühl
ich habe auch auf Petra geantwortet, dass ihr und ihren Kindern keiner ein Jahr gestohlen hat. Baumstruktur und so. Natürlich muss sich keiner bedanken aber die Politik sollte diese Altersgruppe bitte mehr im Fokus haben
ich habe auch auf Petra geantwortet, dass ihr und ihren Kindern keiner ein Jahr gestohlen hat. Baumstruktur und so.
Das klingt nicht gut, mein Mitgefühl hast du. Ich sage ja nicht, dass es nicht Sch....ist und es kann jederzeit auch für uns noch besch... werden, nur wäre es unangemessen in meiner jetzigen Situation, zu laut zu jammern. Kommst du aus MSN?
Ich will auch nicht jammern , es ist wie es ist, aber ich beneide jeden , der kaum Einschränkungen in diesem Coronajahr hatte . Bedanken brauch sich da in meinen Augen auch keiner aber man sollte auch nicht nur seine Situation sehen. Viele leiden....weil sie Angehörige , Kollegen, Freunde verloren haben , den Job , teils die Existenz . Teils Dinge , die man einfach nicht nachholen kann. Da wirkt ein " ach so wild war es doch gar nicht" schon mal doof. Aber Petra meinte ja nur sich....da bleibt unterm Strich dann nur noch mein Neid für jeden , der es so sehen kann
Nein V .
Ich weiß. Aber im Hintergru d des gesamten Threads steht ja sxhon irgendwie die se.tsame Sache mit dem Bedanken, insbesondere, wenn die Zeit so sehr als verlorene empfunden wird. Für jüngere Kinder/Jugendliche sieht es im übrigen aucn nicht soooo rosig aus. Sie "dürfen" zwar - hier allerdings auch nur mit Arbeitgeberbescheinigung (was richtig ist) - in die Notbetreuung. Da sitzt mein 1. Klässler z.T. allein mit der Aufsichtsperson und lernt dort ... tada ... rein gar nix, weil die Aufsicht ja keinen Unterricht macht (noch verständlich), aber vielfach auch nicht wirklich kontrolliert oder schaut, wie die Aufgaben erledigt werden ... Bei der Großen steht der Übertritt an und die Klasse ist m.E. auf dem Stand von März letzten Jahres stehen geblieben... Richtig ist, dass die Kleineren noch kein so Verlustgefühl bzw. Verpassensgefühl haben
Ja, das Virus schon. Aber kein Mensch.
Alles gesagt!
Geklaute Pubertät, gestohlene Identitätsfindung!
"Für mich ist die Generation zwischen 16 und 24 der absolute Verlierer der Pandemie und niemand sieht wie sie leiden."
Ja, das ist soooo wahr! ![]()
"meine Schwester saß 4h allein mit Fehlgeburt im KH Flur" Hier ist es mir beim Lesen eiskalt den Rücken runter gelaufen. Ich hoffe, sie hat das einigermaßen verkraftet... Ganz schrecklich.
auf „Europatournee“... von 39 bis 45. Da mag ich bei meinen Teenies nicht von Leid sprechen. Oder, wer es etwas näher möchte: meine Kollegin wurde in dem Alter ausgebombt. Mit ihrer Identität ist alles in Ordnung.
von mir aus gerne
Das mag sein und war wahrscheinlich in der Tat "schlimmer" als das, was Kinder und Jugendliche heute erleben. Und ja, ich finde auch, dass man sich manchmal bewusst machen sollte, wie gut es uns hier in D trotz allem insgesamt gesehen noch geht. Und das kann man auch seinen Kindern vermitteln. Das ändert aber doch nichts daran, dass eben die Kinder und Jugendlichen hier derzeit nicht das erleben und machen dürfen/können, was für inzwischen schon viele Jahrgänge normal war.
Stimmt und ich glaube auch, dass man ein verlorenes Schuljahr aufholen kann, wenn man noch 4-10 Jahre bis zum Abschluss hat. 1-2 Jahre vor den Abschlussprüfungen wird es schon schwieriger
Das ist unbestritten. Deshalb mache ich mir auch (noch) keine gesteigerten Sorgen. Aber wenn ich so meinen Alltag und den meines Mannes anschaue und den meiner Kinder, dann finde ich, dass die Kinder größere und für die Zukunft problematischere Einschnitte haben, auch wenn sie ganz sicher noch einiges aufholen können.
Ich stimme dir zwar zu, diese Altersgruppe sind diejenigen, denen am meisten genommen wird. Dennoch gibt es ja kein Menschenrecht auf eine unbeschwerte Jugend. Studium, Selbstfindung, Selbstverwirklichung sind eben doch Luxus. Und die meisten jungen Leute wissen das auch ganz genau.
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Schulabschluss
Ausbildung
Studium
DAS IST LUXUS?
Das wusste ich nicht!
Darf ich's erfahren?:
Wie alt sind denn Deine Kinder?
Und gibt es da so einen LUXUS ?
Meine Tochter hat 2020 Abi gemacht, studiert jetzt Chemie und hat einen Studenten Job im Beck Verlag.... Die Jungen jammern lang nicht soviel wie manch 'Erwachsener'.
meine grosseltern haben ihre lange geplante kreuzfahrt letztes jahr absagen müssen und werden sie nie nachholen können, weil die krebserkrankung meiner oma zurück ist. meine schwester wird ihre abgesagte gap-year-reise nachholen können.
Was sage ich dazu? mir tun in der Tat am meisten die jungen Leute leid, deren Bildung auf der Strecke bleibt, die aber auch ihre sozialen Netze nicht gut pflegen können - und es ist jetzt, wo sie ja auch lernen, wie sie sich als (junge) Erwachsene gegenüber anderen verhalten müssen,. Und ja, mir tut es auch leid, daß sie dabei wenig Spaß haben in diesem Jahr: Viele Dinge lassen sich in der Tat nicht (leicht) nachholen: Auslandsjahr zum Arbeiten, als Aupair oder Reisen nach dem Abi, das eine Jahr Anfangsstudium, das man nur zuhause hockend verbracht hat (ich war keine wilde Hummel in meinen Studienjahren, aber Kommilitonen, Treffen, mal essen gehen, eine Patry -das war schon schön!), hierzulande das Jahr Efterskole, das niemand zurückbringen kann, das gibt es weitgehend in der 10 . Kl. und das war´s; uvm. Doch, ich finde, die Jugend leidet am meisten darunter, weil die auch noch erst - Achtung, klingt jetzt hochtrabend, mir fällt gerade nichts Besseres ein: weil die noch in der Charakterumbildung, in der Ausbildung, in der Bildung mittendrin sind. das sind die prägenden Jahre - ich merke das zumindest bis heute. DAS haben wir anderen schon gehabt, darauf können wir aufbauen, ohne daß ein Jahr Corona zuhause uns aus der Bahn werfen kann. Aber: Ich sitze ehrlich gesagt auch manchmal da und denke: Gerade lief es richtig gut, gerade hatte ich MEIN Leben zurück, wielange werde ich das noch machen können, so rein physisch und geistig (zugegeben, solche Gedanken kommen,wenn man gerade deine demente Tante nach jahrelanger Betreuung beerdigt hat und die nächste nun reif fürs hem ist), 7und dann zählen diese -3 Jahre bislang eben auch sehr viel, die ich all das nicht gehabt habe. Je älter jemand ist, umso weniger Jahre hat er realistischvorsich, schon gar in aktivem Zustand, da geht eben auch was verloren. ich glaube, wir sollten uns einfach darauf einigen, nichts aufzuwiegen - denn jedem fällt sowieso verschieden schwer, auf dies oder das zu verzichten. Wir sollten uns vielmehr zugestehen,daß es alle nicht gerade leicht haben und daß wir alle Rücksicht nehmen wollen. Damit kommen wir weiter, denke ich. Gruß Ursel, DK
.. meine Kinder verzichten gerade auf Freunde, Kontakte, ordentlichen Unterricht um gerade indirekt ihre Oma zu schützen, die jeden Tag fleißig einkaufen geht und sich weigert ffp2 Maske zu tragen..
Die Oma hat weder die Pandemie "erfunden", noch müssten Deine Kinder (oder wir alle) die Maßnahmen nocht einnalten, wenn Oma brav ffp2 tragen würde ...
Nein: Unsere Kinder werden sicher über erschreckend längere Zeit nicht (oder nur eingeschränkt) beschult, weil die EU Gesundheitspolitik zu unfähig war zeitgerecht ausreichend Impfstoff zu bestellen. Mit dem Einkaufverhalten von Senioren hat das gar nix zu tun. Und diese Sündenböck Theorien finde ich unerträglich.
das sind nicht nur alte Menschen oft die Mütter und Väter die auch ohne eigenes Zutun zur Risikogruppe gehören die noch Kinder großziehen. Sowas nennt sich Solidarität
Solidarität ist bei vielen out. Wie sich solche allerdings grundsätzlich in einer sozialen Marktwirtschaft wohlfühlen können (auch völlig unabhängig von Corona), die ja genau darauf aufgebaut ist, erschließt sich mir nicht.
Man kann ja offensichtlich nicht einmal Krankenhäuser schützen, geschweige denn Senioren Einrichtungen. Wie soll den eine 1 jährige Solidarität eine Pandemie bekämpfen?
Solidarität bekämpft die Pandemie nicht. Solidarität sorgt dafür, dass möglichst wenige Menschen dem Virus zum Opfer fallen, bis etwas da ist, was dem Spuk ein Ende bereitet: Wirksame Medikamente und Impfung.
Eben, da muss man gesundheitspolitische ansetzen. Passiert derzeit aber nur schleppend. Da regt sich aber kaum jemand auf, dafür über Kinderschuh Käufer oder Rodler oder einkaufende Omas. Und wenn man das Einschleppen von Mutationen befürchtet muss man Flüge streichen und Einreisen ohne Testungen verhindern.
"Und wenn man das Einschleppen von Mutationen befürchtet muss man Flüge streichen und Einreisen ohne Testungen verhindern."
Das sehe ich genauso. Und ich könnte auch einfach nur
über die versemmelte Impfstoffbestellung.
Dieses Ausspielen Alt gegen Jung, Sportler gegen Couchpotato, etc ist jedenfalls unerträglich.
Ähm, sie wollen doch gar keine soziale Marktwirtschaft ( die nur ein Schatten ihrer selbst noch ist, kaum noch wirklich sozial) oder nur dann, wenn SIE etwas bekommen. Sie sind nicht solidarisch, nicht vorausschauend und wollen keine soziale Marktwirtschaft. Sie wollen die "gute alte Zeit" zurück, in der geschaut wurde, wer unwert lebte und weg musste. Also jetzt die Alten, die Risikopatienten, die Ellerts dieser Welt. Zum Kotzen finde ich das. Hier tummeln sich auch genug von diesen Leuten.
Schulabgänger bzw Abiturienten mussten doch schon auf vieles verzichten!
Abschlussball.
Kontakte, Universität, Kommilitonen
Habe heute morgen im Radio gehört dass weit über 30% der Ausbildungsplätze weggebrochen sind!
Studentenjobs ebenso.
Ist doch Mist für die jungen Leute!
Komisch dass da keiner singt und klatscht
für unsere "Zukunft"
Die jungen Leute haben schon etwas Wertschätzung verdient!
Kinder müssen auf vieles verzichten
es macht sich ja keine Gedanken darum, wie vielen die Schule wirklich fehlt
und wie viele im Verliererfeld stehen
Nicht jeder hat ein Haus mit Garten, ein vernünftiges Umfeld mit blitzgescheiten Eltern, die eben noch das homeschooling wuppen....
Ich bin nur froh dass meine Kinder nicht mehr in die Schule müssen....
Mir tun die Kinder und Jugendlichen wirklich leid.
Natürlich! Ich finde auch, dass es für die Jungen keine super Zeit ist. Das kann man anerkennen und dass das gerade auch hier so als Jammerei abgetan wird, stört mich durchaus auch (wobei ich schon auch feststellen muss, dass insgesamt gesehen uns hier in D schon geht, selbst in Corona-Zeiten, und noch deutlich besser, wie vielen Mensxhen anderswo oder in früheren Zeiten ohne Corona). Aber deswegen muss sicn doch keine Gruppe bei den Jungen "bedanken". Man tut das alles doch nicht nur für bestimmte Bevölkerungsgruppen.
Abi 20 ohne was, Studium ganz anders als gedacht aber ich kenne keinen aus Kinds Umfeld das jammert glücklich damit sind sie nicht aber sie sehen den Sinn im verzicht so wird es der Abijahrgang jetzt auch machen (müssen) ich hoffe nicht der 22 auch noch
Und warum wird dann für bestimmte Berufsgruppen geklatscht und gesungen?
Ist doch ihr Job, den sie sich ausgesucht haben!
Das erschließt sich mir nicht!
Klatscht und singt jemand für den Einzelhandel?
oder Erzieher/innen?
für DHL oder andere Zustelldienste?
Was wäre ein Lockdown ohne sie?
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Vielleicht, weil sie im Moment mehr leisten (müssen) als in "normalen" Zeiten, am Rande ihrer Kräfte sind, seit fast ejnem Jahr wenig frei hatten? Dass die meisten trotzdem nicht schlapp machen, zum Dienst gehen und über sich hinauswachsen, hängt wahrscheinlicn genau damit zusammen, dass sie sich diesen Beruf ausgesucht haben ... Meinetwegen kann man auch für Verkäuferinnen oder Paketboten klatschen, wenn man will, wobei ich da keine Mehrleistung sehe, jedenfalls nicht in dem Maß. Und auch die haben sich ihren Beruf ja ausgesucht. Kinder und Jugendliche müssen nicht ungewöhnlich viel leisten, sie müssen sich "nur" einschränken, wie wir alle, wobei ich, wie ich an anderer Stelle ja schrieb, durchaus auch finde, dass es sie überproportional betrifft. Und ja, diese Situation kann man benennen und anerkennen. Aber das machen sie ja nicht nur für andere, sondern auch für sich. Denn besser wäre die Situation ja ohne diese Einschränkungen ja, zumindest perspektivisch betrachtet, nicht.
Auch die die garnichtmehr arbeiten dürfen nur eben nicht körperlich sondern seelisch !
Also, ich finde aber schon, dass in den Krankenhäusern mehr mehr geleistet wird als anderswo ... Wenn ich jetzt z.B. mich als Beispiel nehme: klar muss ich mit den Kindern Homeschooling machen, muss mich um den Notbetreuungskram mit Formular- und Bescheinigungswut kümmern (das müssen die in Medizinberufen Tätigen aber ja auch noch zusätzlich), damit ich arbeiten kann, musste z.T. bis weit in den Abend rein arbeiten im Frühjahr, als es noch nicht mal Notbetreuung gab. Aber meine Arbeit ist nicht mehr oder anstrengender oder schwerer geworden als sonst. Auch konnte ich ganz normal meinen Urlaub nehmen ...
dnnoch verlangt diese Zeit allen etwas ab. In meinen Augen gehört dann solche Arbeitsbelastung finanziell gewürdigt, Klatschen hilft da keinem und ist albern dennoch sehe ich auch dass Menschen die bisher ganz normal lebten, verdienten etc nun so finanziell zT an der Wand stehen dass sie psychisch kein Land in Sicht sehen. Die Zeiten sind für alle schwer, für manche halt noch schwerer leicht sind sie für keinen. Für mich ist es nicht das Argumt dass die armen Jungen so sehr leiden damit die Alten das Leben geniessen können, gerade kann keiner gedankenlos ein Leben geniesse
"Für mich ist es nicht das Argumt dass die armen Jungen so sehr leiden damit die Alten das Leben geniessen können, gerade kann keiner gedankenlos ein Leben geniesse" Sag' ich doch die ganze Zeit: warum sollten sich die Alten bei den Jungen bedanken! Es betrifft alle und die Einschränkungen gibt es nicht nur für die Alten! Aber Knödelchen, auf die ich ja antworte, vergleicht ja im Prinzip das "Leiden" der Jugend mit den Medizinberufen und fragt, warum man denn nur für die klatscht ... Natürlich nützt das Geklatsche keinem Pfleger oder Arzt, genauso wenig, wie die Kerze im Fenster einen Toten zurückbringt jnd ich persönlich bin nocnt der Typ für soöche "Symbolpolitik", aber der Normalbürger kann ja den Pflefern und Ärzten nocht mehr Geöd zukommen lassen und mancher möchte halt seinen Dank und seine A erkennung ausdrücken...
ich wollte auch nicht Deine Leistung kleinreden. Im Gegenteil Dir hat man das Jahr auch "geklaut" an Lebensqualität in dem Du zwar Arbeit hast aber eben so viel dass Leben und Familie sicher auf der Strecke bleibt Die Frau des Pflegedienstes die früher immer Ellert mit betreute areitet im Altenheim und kanns ich vor Schichten nichtmehr retten, AE mit zwei Kindern die schon größer sind, wie das mit kleinen ginge kann ich mir nicht vorstellen. Da werden die einen wieder sagen soll froh sein Geld zu verdienen das ist sie sicher aber das leben an sich bleibt auch auf der Strecke. Wir müssen durch, jede betroffene Gruppe muss da durch. Jede hat andere Probleme und Träume auch Träume die sie begraben musste ob die Abifeier oder die etzte schöne Reise des Rentners, das Eine ist nicht mehr oder weniger wert als das Andere Vieles wird man nachholen können Vieles aber leider auch nicht
Was erzählst Du denn da? Voll neben der Spur, sorry! Hast Du den Strang und v.a. meine Posts, insbesondere die, auf die Du antwortest, überhaupt gelesen???? Jedenfalls missverstehst Du da irgendetwas anscheinend grandios ...
Wieso meine Leistung kleinreden? Wie könntest Du das denn?
Denn ich behaute doch gar nicht, dass meine Leistung so besonders hoch ist, im Gegenteil! Wie ich doch betont habe, finde ich, dass ich nicht besonders viel mehr leisten muss als ohne Corona, ganz anders als die in den Medizin- und Pflegeberufen Tätigen
. Ich vermisse noch nicht einmal so besonders viel, außer vielleicht das Reisen in den Süden und die nicht mehr vorhandene Spontaneität, selbst zu Zeiten als noch mehr erlaubt war.
Nichts anderes, nämlich dass jede Gruppe da durch muss (mehr oder weniger und in manchen Berufen ist die Belastung eben noch größer als in anderen), sprich: die Alten müssen den Jungen nicht danken! Für die Jungen ist es kacke, aber alle sind betroffen und man macht es nocht nur für ejne Geuppe, sondern für alle.
Und weil es mir so scheint, als ob dieses mehr als merkwürdige Missverständ ismit ejnem bestimmten Bild von mir zusammenhängt: nochmals: NEIN, ich gehöre NICHT zu den Jammerern, den Corona-Leugnern oder -Verharmlosern (wie man gerade aus diesem Strang gut rauslesen könnte ...) und nicht einmal zu den Maßnahmenkritikern, obwohl man durchaus die eine oder andere Maßnahme hinterfragen kann (z.B., dass meine Kinder in der Notbetreuung, obwohl sie an einem Tag die beiden einzigen Kinder dort sind, nicht zusammen spielen dürfen, weil sie ja in verschiedenen Klassen sind, so dass jedes Kind allein mit einer Aufsichtsperson hockt ...
). Mich stört lediglicn, dass es immer die ANDEREN sind, die schuld sind, dass es so ist, wie es ist und besonders störend finde ich das dann, wenn man sich selbst auch gewisse Freiheiten gönnt ...
Die Pandemie beschert Post, Hermes und Co Riesengewinne...
Leider fällt für die Boten davon nix ab
Und zu den Kindern und Jugendlichen:
Lediglich einschränken?
Ist das Dein Ernst?
Manchmal frage ich mich
was manche Leute so wahrnehmen?
Struktur?
Schon mal davon gehört?
Das ist wohl wahr!
Ja, Struktur, lass mich nachdenken, ja, doch, sagt mir was ... Ich glaube, das ist das, was ich meinen Kindern biete, trotz Corona ... Sieht zwar etwas anders aus als ohne Corona, aber es ist trotzdem Struktur ... Tust Du das nicht? Und sage ich, dass die Bezahlung für die Paketboten gerecht ist und dass sie nicht viel (oder von mor aus auch mehr) leisten? Für vergleichbar mit dem, was da gerade im Gesundheitswesen abgeht, halte ich es aber trotzdem nicht. Ich scnätze mal, wer jetzt beim Ausbeuter-Paketdienst kündigt, zur Arbeitsagentur geht und verkündet, er wolle eine Umschulung zum Pflege(helfe)r, kann gleich anfangen ...
Völlig ernst gemeinte Frage! Ich finde nämlich, dass ich nicht so entscheidend viel mehr leisten muss als vor Corona. Homeschoolimg empfinde ich nicht als besonders anstrengend, meine Kinder ziehen gut mit, tun sich leicht, das muss och sagen, aber wir haben auch - Achtung! - Struktur drin: ungefähr zur normalen Zeit aufstehen, "Schule", Pausen, bewegen ... Mein Job ist durchaus fordernd, sieht aber nicht nennenswert anders aus als vor Corona ...
Und seien wir doch froh, dass es den Menschen hier aufs Ganze gesehen offensichtlich noch so gut geht, dass sie in Massen bestellen können ... das hält die Wirtschaft ja auch am Laufen ...
Das letzte Jahr war ätzend und dieses Jahr wird es wohl auch werden. Schuld daran sind keine Menschen und keine Maßnahmen, sondern das Virus.
Genau so.
Schönes Schlussstatement.
Ah, ok, ich werde meinen Kindern mal sagen, dass ihnen ein Jahr ihrer Jugend gestohlen wird. Meine empfinden es definitiv nicht so. Und wie meine Kinder es empfinden würden, wenn ihnen die Pandemie die Großeltern rauben würde, mag ich gar nicht denken. ( Wohnen im Haus und sind beide Risikogruppe). LG Muts
es sind ja nicht nur die Großeltern die man schützt wieviele Kinder und Teenies haben heute ältere Eltern mit schon Zipperlein Elternlos aufzuwachsen ist sicher der größte Verlust den ich mir vorstellen kann. Es hört sich immer so toll an dass die Alten in den Heimen lieber sterben würden aber erstens ist das nicht immer so und es sind viel mehr als die Alten in den Heimen aber die 35 Jährige Mutter mit nur einer Niere dient dann nicht so zur Stimmungsmache wie der 90jährige mit Demenz
Wir sind 3 Generationen in der Familie und haben uns nun alle beieinander bedankt. Schuldigkeit getan ,weiter im Text
Dafür gibt's von mir ein ![]()
Der war gut
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Es wurde doch niemandem ein Jahr seines Lebens gestohlen. Das Jahr war anders, aber doch nicht verloren. So schlimm wurde das Privatleben nun auch nicht eingeschränkt, und zudem konnte ja immer noch fast jeder frei entscheiden, in welchem Rahmen er sich bewegt. Am gesetzlichen Limit, drunter oder drüber. Ich kann nix dafür, dass andere Leute darunter leiden, ihre im Nachbardorf lebenden Eltern nicht besucht zu haben oder nicht in den Urlaub gefahren zu sein. Das haben die Beteiligten für sich so entschieden. Es war ja die meiste Zeit nicht verboten. Meine Eltern können auch nichts dafür, dass andere Senioren alleine in ihrer Bude hocken. Sie haben entschieden, dass sie ihre Familie weiterhin sehen wollen, und sie fliegen nächste Woche zum vierten Mal seit Corona nach Teneriffa. Mit allem, was an Sicherheitsvorkehrungen geboten und möglich ist. Wer sich (und seine Kinder) freiwillig weiter einschränkt als ihm (ihnen) gut tut, sollte darüber vielleicht mal nachdenken. Zwischen 0 und 100 gibt es ziemlich viele verantwortungsvolle Varianten. Eine Freundin von mir hat Corona erwischt. Sie hat keine Ahnung wo oder wie. Wegen ihres immungeschwächten Mannes trägt die ganze Familie schon ewig FFP2-Masken und hat keinerlei selbstgewählte Kontakte. Es geht ihr überhaupt nicht gut (Tochter hatte nur Geschmackverlust, Mann war GsD negativ). Und sie ärgert sich jetzt tatsächlich darüber, dass sie so viel wertvolle Zeit "verloren" hat, vor lauter Vorsicht. Sie ist nämlich ein sehr geselliger Mensch und leidet wirklich unter der selbstauferlegten Isolation. Schlimm ist es für die Schüler, die nicht superschlau sind. Für meine Tochter z.B. Deren Schulabschluss kann man dann wohl in die Tonne klopfen. Aber sie wird schon nicht verhungern. Im Privatleben fehlen ihr nur die Partys. Die finden zwar statt, aber wir lassen sie nicht hin. Sie trifft sich mit einzelnen Freunden außerhalb der Partyclique. Schlimmer ist es für die Menschen, die in Pflegeeinrichtungen leben. Teilweise wird dort aktuell nicht mal eine Besuchsperson zugelassen. Mich kostet der Homeschooling-Scheiß definitiv ein paar Lebensjahre. Meine Nerven sind zum Zerreißen gespannt, und ich werde immer fetter, weil mich nur das Fressen davon abhält, überzuschnappen. Aber das sind ja echt keine Probleme. Die Lebensjahre kann ich vielleicht wieder gutmachen, indem ich oft in den Urlaub fahre ;-) Wenn die Kinder endlich aus dem Haus sind... Ich denke nicht, dass irgendeine Bevölkerungsgruppe einer anderen zu danken hat oder die Schuld für das eigene "Leiden" einer anderen geben darf. Dank gebührt definitiv den Menschen, die das Gesundheitswesen am Laufen halten und denen, die sich um die Menschen, die alleine sind (gelassen werden) mehr als nötig kümmern.
Naja, ich kann leider nicht selbst entscheiden, ob ich meine Mutter besuche, ich hab nicht soviel Urlaub für die Quarantäne dort und daheim. Meiner Mutter geht es nicht besonders gut und das finde ich schon langsam hart. Zumal in dieser Woche zwei Menschen aus ihrem Jahrgang verstorben sind, die mir doch sehr nahe standen. Soooo lustig war/ist diese Zeit echt nicht.
Im Sommer wäre ein Besuch aber möglich gewesen. Ganz ohne Quarantäne. Da war eure Entscheidung, euch nicht zu treffen, freiwillig. Dass du jetzt nicht lange genug Urlaub bekommst, ist ätzend, liegt aber am Arbeitgeber, oder? Oder an Corona und den Fehlplanungen im Gesundheitswesen. Oder sind daran die Jungen Schuld, oder die Alten, oder die Ausländer etc.? Euer Verlust tut mir leid :-( Meine Eltern und Schwiegereltern sind zur Zeit sehr froh, ihre Kinder in der Nähe zu haben. Auch wenn man sich nicht körperlich nahe kommt, ist das doch sehr beruhigend. Meine Mutter hat sich auch dagegen entschieden, ihre Mutter in USA zu besuchen. Die Quarantänezeiten und auch die mögliche Gefährdung sprechen dagegen. Auf die Regierung oder irgendwelche Bevölkerungsgruppen schiebt sie die Schuld deshalb aber nicht. Du auch nicht, denke ich.
Seit März keine richtige Schule mehr. Schulstoff, bestimmt 50% von dem was sie hätten haben sollen. Da wir neu hier waren ,konnten sie auch keine sozialen Kontakte knüpfen. Ergo alte Freundschaften sind auch nicht erreichbar. Trotz Whastsapp schälft vieles ein. Seit März gar keinen Sport mehr, da die Sportanlagen, Vereine dicht sind. Im Leistungssport ist das unwiederbringlich verlorene Zeit. Ich und mein ü14 jähriger Sohn bekommen keine Arzttermine mehr - Mandelentzündung ist kein Grund . Gesundheitssystem ist zusammengebrochen. 40-60% des Medizinischen Personals muss für Coronapatienten da sein - bei ausgedünntem Personal. Unser 77 Jahre alter Freund bekam schon im März 2020 die Ansage :Seine seit Oktober19 überfällige Tumorkontrolle wird auf Oktober 21 verschoben - er ist mehrfach bewusstlos auf der Strasse zusammengebrochen, da der Tumor auf irgendetwas im Gehirn drückt. Bewegungsradius nur im Sommer weiter - da unbedingt Touristen ( aus Madrid/England) kommen mussten- ansonsten unter 15km , letztes Frühjahr nur eine Stunde Ausgang zum Einkaufen/Arzt...Kinder durften 3 Monate gar nicht vor die Tür. Aber durch die Touris konnte man selbst kaum an den Strand ( 6:00–8:00 morgens maximal) oder sonst wohin. Man hat sich isoliert-. Andere meinten sie müssten Party machen :-(. Seit Sommer explodieren die Zahlen hier. Die Wirtschaft schreit nach offenen Bars /Geschäften- die sobald offen auch voll sind ( weil die Mehrheit denkt, wenn geöffnet, dann ungefährlich.) Die Jugendlichen nehmen langsam nix mehr ernst - weil keine klare Linie gefahren wird. Wie sollen sie auch - sie haben weder das Wissen noch die Erfahrung und Weitsicht der Eltern/Großeltern. Mein Mann kann nicht zu seinen Klienten reisen - geschweigedenn neue richtig bedienen. Dennoch hat er Glück , viel über Homeoffice machen zu können. Es gibt keine Flüge oder die werden lustig hinundher geschoben. Dann Beherbergungsverbot in D - sein Arbeitgeber ist er selbst ... kann sich selbst aber keine „Bescheinigung“ ausstellen ... Ich - ich habe alle persönlichen Ziele aufgegeben . Einzig den nächsten Tag bestmöglich für die Kinder und die Katzen zu gestalten. Und ggf noch meinen Mann und Sky zu unterstützen. Wir haben in einem Zimmer kein Licht mehr , seit 3 Wochen kein warmes Wasser mehr- kommen kann/will Keiner bzw wegen Corona muss man sich das mehrfach gut überlegen, ob man Jemanden hier her holen will - denn Abstand/sowie grössere Reparatur ( Wandaufbrechen) unmöglich. Hausinnentemperatur schwankt zwischen 10-12 Grad C . Selbst , wenn man was tun wollte - elektrische Heizung hat wohl zu dem Ausfall des Stromzweiges geführt- da gibt es nix derzeit. Das überall Maskentragen ist nix. Meine Eltern werde ich wohl nie wiedersehen - denn dahin zu Reisen ist zu risikoreich. Traurig für beide Seiten-auch wenn kein enges Verhältnis mehr herrscht. Und es sieht so aus , als würden wir hier in dieser Situation noch auf unbestimmte Zeit feststecken.
und wieder fände ich es wichtig, zu erwähnen, dass du nicht in d bist! ich fühle trotz allem mit dir, aber Spanien impft doch schon wie verrückt!!!???
Hier ist noch niemand der nicht im Gesundheitssektor arbeitet geimpft worden , geschweigedenn weiß Keiner etwas über einen Ablauf.
warum ließ sich der 77-jährige nach dem zusammenbruch auf der straße nicht ins krankenhaus einweisen
bin gerade etwas schockiert!
da würden sie ihn doch eingehender untersuchen...
oder ist das spanien?
Vor Corona wurde er jedes Mal ins Krankenhaus gebracht und untersucht - nachdem 4. Mal wurde erst der Zusammenhang mit dem Gehirntumor festgestellt . Da sollte die weitere Behandlung zB neue Aufnahme ob der Tumor gewachsen ist ... etc, gemacht werden ... das wurde Okt 19 verschoben und dann kam Corona und er wird nicht mehr weiterbehandelt. Das ist Spanien . Es dauert . Dass alte Leute aufgrund von Wartezeit schwerer erkranken oder gar versterben ist nicht von der Hand zu weisen . Aber derzeit bekommt man mit normalen Krankheiten auch keinen Arzttermin mehr. Hier gibt es ja nur „Gesundheitszentren“ dort arbeiten Allgemeinärzte . Dein Wohnort bestimmt wem Du zugewiesen wirst. Alles geht über Deinen Hausarzt- zu Fachärzten kommst Du nur, wenn der Dich da anmeldet. Und Wartezeiten können lang sein : MRT bei Bandscheibenvorfall 8 Monate( ich) bis 2Jahre ( eine span. Bekannte) - ohne Corona
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