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der süden und der osten

Thema: der süden und der osten

letztens fragte jemand, warum eigentlich in münchen so hohe Fallzahlen sind. angeregt dadurch und dass ich mir heute mal die fall-karte angeschaut habe, meine frage: warum sind es im osten so wenig?? ich wunderte mich ja auch immer über Rosenheim zb, das wurde mir im internen kreis durch die grenznähe erklärt. münchen weil es dichtbesiedelt soviele Snobs gibt, die gerne après ski feiern und auch sonst mit viel Bussi Bussi glänzen, aber was ist das im osten??? grenznähe ist doch auch gegeben, dicht besiedelt wohl eher nicht oder vielleicht doch? sind jetzt alle ossis nicht mehr in den Urlaub gefahren? gibt es u.u. eine Idee? wenn das schon mal Thema war, hab ich wohl verpasst....

Mitglied inaktiv - 25.09.2020, 17:54



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Süße, da wohnen schlichtweg sehr viel weniger Menschen. Wo nix ist, kann nix sein.

von DecafLofat am 25.09.2020, 17:56



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also SEHR viel weniger ist ja nun auch nicht richtig. dort gibt es sogar flughäfen. und mein Baby muss da demnächst auch noch studieren.....

Mitglied inaktiv - 25.09.2020, 18:01



Antwort auf Beitrag von DecafLofat

Kommt aber auch nicht hin. DIE Antwort bekam ich auch schon, als Schweden erwähnt qwurde und DK - und jetzt gibt es sogar schon Quarantäne für uns Einreisende nach Dtld. (jedenfalls für Leute,die aus Kopenhagen und Umfeld (!) kommen) und wir sind anscheinend dicht davor,denn gerade sind die Maßnahmen verstärkt worden,was sogar unser übermorgiges Konzert in gesichertem Rahmen in Gefahr bringt. Unsere Großkommune zwischen aarhus und Silkeborg ist mit Sicherheit eher ländlich und klein, aber dennoch Ende august wie Aarhus und Silkeborg und Skanderbor in der roten Zone gewesen... Also - nee, NURwenig Menschen ist wohl keine haltbare Erklärung, allerdings wohl auch ein Teil davon. Gruß Ursel, DK

von DK-Ursel am 25.09.2020, 18:06



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von DecafLofat am 25.09.2020, 18:07



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Das find ich auch interessant. Gut, es ist nicht so dicht besiedelt. Tatsächlich könnte man denken, dass es auch mit der Bussi-Bussi- Manier zusammenhängt? Gerade in Österreich (Vorarlberg) und in Südfrankreich gehts ja ohne zwei bis drei Bussis gar nicht. Auch Süddeutschland grüßt generell herzlicher. Oder wie ist das im Osten?

Mitglied inaktiv - 25.09.2020, 17:58



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.....ist glaub ich noch ein relikt aus kir royal und ziemlich übertrieben. das war mal und ich habe fleißig mitgebusselt, aber schon meine Kinder sind nicht mehr scharf drauf.

Mitglied inaktiv - 25.09.2020, 18:05



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ich bin auch kein Bussi Bussi Typ. Aber ich hab mir (vor Corona) immer mal wieder anhören müssen, welche regionalen Unterschiede es beim Busseln gibt. Traditioooon! Vorarlberg küsst dreimal . Schweiz wohl auch. In Frankreich je nach Region zwischen ein und vier mal. usw...

Mitglied inaktiv - 25.09.2020, 18:31



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Ich wohne ja auch in Grenznähe und habe deshalb neben Süddeutschen auch viele Vorarlberger im Bekanntenkreis. Bussi Bussi kenne ich da genau von einem einzigen

von dann am 25.09.2020, 20:20



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so! meinst der hat mich veräppelt.... tsts... ständig will er abgebussit werden

Mitglied inaktiv - 25.09.2020, 21:21



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wahrscheinlich, der will einfach Nähe Oder die Dornbirner sind anhänglicher als die Bregenzer und die Feldkircher, müsste man direkt mal näher untersuchen.

von dann am 25.09.2020, 22:05



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ja, tatsächlich Dornbirner... Nach Corona starte ich mal einen Feldversuch

Mitglied inaktiv - 25.09.2020, 22:20



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Ich weiß nicht, ob es stimmt, aber eine Erklärung könnte schon der regere Freizeit-Grenzverkehr sein: Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ähnlich viele Bundesbürger in der Nähe der Grenze zu Polen ihren zweiten Wohnsitz in Polen haben und jedes oder jedes zweite Wochenende da hinfahren, wie Bayern nach Österreich.

von fritzi3 am 25.09.2020, 18:10



Antwort auf Beitrag von fritzi3

ja, aber viele auch nicht grenznahe städte sind ja unbehelligt. und wieviele fahren nach tschechien zum tanken und/oder zum Zigaretten kaufen? oder wtf is with Dingolfing?

Mitglied inaktiv - 25.09.2020, 18:18



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Ich glaube ja immer noch, dass der Unterschied zu einem großen Teil auch auf unsere Testerei von Symptomlosen zurückzuführen ist. Auch wenn ich immer noch keine Statistik dazu gefunden habe. All diese Fälle würden in anderen Bundesländern nie bekannt werden. Da wird man ja angeblich teilweise nicht mal bei eindeutigen Symptomen getestet.

von Häsle am 25.09.2020, 18:43



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aber was ist der sinn und zweck des ganzen, die zahlen bei uns so hochzutreiben? ohne sinn und verstand? wenns dann nicht ins supperl passt, kommen halt schnell mal 100000 ew dazu und wenn die wirte zu lustig werden, fährt ma wieder runter!? ich geh schon mal klopi kaufen, uns erwischt es bestimmt bald mit einer Quarantäne...dieser affenzirkus mit den schulen ist auch schon in den wilden münchner osten gedrungen....

Mitglied inaktiv - 25.09.2020, 18:56



Antwort auf Beitrag von fritzi3

Doch, de Grenzverkehr ist sicher vergleichbar.

von As am 25.09.2020, 18:59



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Ich find's auch schwachsinnig. Vor allem jetzt, wo es ja wirklich wieder einige Erkrankungen und viele Verdachtsfälle gibt. Da könnte man mal Prioritätensetzung üben und erstmal nicht mehr zum Spaß testen. Das müssen irre Szenen sein zur Zeit an den Teststationen. Ein paar hundert Leute pro Tag. Richtig kranke Leute, weinende kleine Kinder und dann noch ein Haufen Spaßtester, die sich aufführen, wenn nicht der Reihe nach getestet wird...

von Häsle am 25.09.2020, 19:11



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ich bin sehr neugierig, bei uns hatte es 5 grad, der rotz ist vorprogrammiert, zwei gstandne Freundinnen von mir sind schon wegen drei nieserer zum test gerannt. manchen kommt eine Quarantäne schon sehr gelegen..... aber wenn es den markus freut, dann mach ma hoit weida!

Mitglied inaktiv - 25.09.2020, 19:28



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Meine App zeigt zwei Begegnungen mit niedrigem Risiko an, und ich liege flach mit Halsweh, Husten und dem üblichen Nebenhöhlendreck. Nur 37,6° (was für meinen Körper aber schon hoch ist; ich fiebere quasi nie). Gut, dass grad Wochenende ist. Bis Montag bin ich bestimmt wieder fit und denke nicht mehr an Corona ;-) In der Arbeit werden sie auch grad wieder coronapanisch. Das hat mich im März schon vier Wochen meines Lebens gekostet. Brauch i nimmer. Meine Große ist motzig, weil sie morgen nicht zum Geburtstag ihrer "Schwiegeroma", inkl. Übernachtung beim Liebsten, gehen darf. Das ist mir zu riskant, auch wenn es nur eine Erkältung ist. Bei denen hängen drei Firmen dran, die bei Verdacht erstmal zu wären. Wochenlang, so lange wie man hier auf's Ergebnis warten muss. Eine Lehrerin an der Schule vom Kleinen wurde wegen Symptomen schon positiv getestet (Kontakt zu Schülern und Lehrerkollegen nach der Ansteckung ist angeblich ausgeschlossen). Es ist also auch hier wieder "da". Mein Mann hat nach der Mitteilung sofort ein Tablet für den Kleinen bestellt...

von Häsle am 25.09.2020, 20:28



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Dingolfing könnte vielleicht zu meinem zweiten Argument mit den Geschäftsreisenden aus dem Ausland passen. Wer weiß, ob nicht jetzt bei BMW in Dingolfing das gleiche passiert ist wie im Januar bei Webasto. Für Geschäftsreisende aus dem europäischen Ausland war ja längst wieder offen. Und so, wie in den Nachbarländern in den letzten Wochen die Zahlen hochgegangen sind, könnte man sich eine Einschleppung ja schon vorstellen.

von fritzi3 am 26.09.2020, 12:25



Antwort auf Beitrag von Häsle

37,99 !!!! aber: der exehemann wird nun hysterisch weil er Halsweh hat.....

Mitglied inaktiv - 26.09.2020, 14:19



Antwort auf Beitrag von Häsle

Dafür spricht, dass die Positivenrate inzwischen in Bayern mit 0,8% doch etwas unter dem Bundesdurchschnitt liegt.

von fritzi3 am 26.09.2020, 17:25



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huhu wir leben ja im Osten und Bussi Bussi ist hier nicht angesagt. Dünner besiedelt ist so aber die Zahlen sind ja pro 100.000 Einwohner und nicht pauschal. Ich erlebe hier dass die Menschen eher an die Ostsee in Urlaub fahren oder nach Polen und auch viel weniger Geld haben wie ich es aus dem einkommensstärkeren Süden kenne, folglich gehen die nicht so groß weit in Urlaub, zumindest auf dem platten Land. Hier verbreitet am Wochenende die Kleingartenkultur, nicht der Ausflug in die Schweizer Berge. Was wir hier grenznah haben ist viel Pendelverkehr von Ost nach BRD - sprich sehr viele polnische Arbeiter die herkommen während der Woche und doch gabs da kaum Ausbrüche wie in den Fleischfabriken. Oder sind es doch die Gastarbeiter, haben wir hier aus den klassischen Balkangebieten / Türkei nicht so viele. Gefeiert wird hier aber gerne, auch feuchtfröhlich mit Alkohol daran kanns nicht liegen. dagmar

von Ellert am 25.09.2020, 18:40



Antwort auf Beitrag von Ellert

aber bedeutet weniger Geld zu haben und vll nicht ganz so weit weg zu fliegen grds eine andere art von Urlaub? eine ansteckungsreichere art von Urlaub? für meine Logik ist es ja zb auch im schrebergarten enger als in den Schweizer bergen? oder ein Campingplatz birgt jetzt für mich mehr ansteckungsrisiken allein durch gemeinnützige Sanitäranlagen *schüttel*… und auch was das feiern angeht, ich denke mal, wer zuhause feiert, ist ja eigentlich unvorsichtiger als wenn jemand in die kneipe geht und dort die puppen tanzen läßt. und auch weniger überwacht?

Mitglied inaktiv - 25.09.2020, 18:50



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Eher ansteckungärmere Art von Urlaub. Im Schrebergarten hockt man mit Familie und engen Freunden. Campingtoiletten werden geputzt und desinfiziert und man hält sich nicht ewig drin auf. Beim Campen kochen die Leute, gehen nicht an Buffets oder ins Hotelrestaurant mit anderen Massen. Man ist an der Luft... Zu Hause feiert man nicht mit Hinz und Kunz, sondern mit den Freunden, die man auch schon mit im Schrebergarten hatte... Ich glaube aber nicht, dass der Osten verschont bleibt. Leider kommt das Elend in diesem Fall aus dem Westen. Vielleicht des " Wessis" späte Rache.

von As am 25.09.2020, 19:13



Antwort auf Beitrag von As

gut, aber massen am buffet waren in einem anderen leben, ich hörte wirklich noch nie von Ansteckung in einem Speiselokal. generell feiern tun Familien im Urlaub doch eh nicht, egal ob am wannsee oder auf Hawaii. das dürfte sich dann nichts schenken. na ja, solange die schuld nur im westen gesucht wird, soll es mir recht sein

Mitglied inaktiv - 25.09.2020, 19:19



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ich weiss es nicht aber wegfliegen kenne ich aus meinem Umfeld dieses Jahr keinen ausser uns alle waren an der Ostsee oder den Bergen auch wenn es anders geplant war. Wir hatten früh Schulferien, ggf war da noch alles zu unsicher und die bleiben daheim. Aber kommt das wirklich vom reisen ?

von Ellert am 25.09.2020, 20:58



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Wir Ossis sind darin gut ausgebildet, wenn essich auf geschlossene Restaurants und die Einschränkung der Reisefreiheit bezieht. Da sah es in der DDR ja fast noch besser aus: Hatten wir das Glück, eine Lokalität zu finden, wurden wir wenigstens platziert. Und gereist wurde nur mit und zu denen ,die man eh kannte. Der Mundchutz war imaginär, denn musste man gar nicht mal real tragen... Nur 40 jahre muss das nun nicht wieder sein, da stecken wir uns dann lieber dich noch alle an

Mitglied inaktiv - 25.09.2020, 18:41



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Was mich betrifft: Der letzte Halbsatz trifft auf mich nicht zu, sonst stimme ich dir aber zu.

von As am 25.09.2020, 19:04



Antwort auf Beitrag von As

Das ding mit dem Anstecken? muss ja auch nicht passieren;)

Mitglied inaktiv - 25.09.2020, 22:10



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Vielleicht sind die "Ossis" folgsamer, was die Regeln betrifft, weil ja 40 Jahre lang unfrei sozialisiert? Bin gespannt, ob jemand dieser Theorie folgt. Ich glaube sie übrigens nicht, nach meinem Empfinden sind die Coronaleugner und Maßnahmengegner im Osten eher überrepräsentiert.

von As am 25.09.2020, 18:58



Antwort auf Beitrag von As

*nach meinem Empfinden sind die Coronaleugner und Maßnahmengegner im Osten eher überrepräsentiert* das sehe ich genau so. gerade WEIL sie wissen, wie es sein kann und es das für die meisten zu vermeiden gilt....für mich logisch. paradox ist es ja, dass sie ja scheinbar gar nicht folgen müssen, es klappt von allein....

Mitglied inaktiv - 25.09.2020, 19:10



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Nein, ich glaube, es ist eine Kombination: ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber „der Obrigkeit“, gepaart mit einer höheren Bereitschaft, stattdessen einem anderen vermeintlichen „Heilsbringer“ hinterherzulaufen. Und ich denke, das hat wirtschaftliche Gründe.

von Petra28 am 25.09.2020, 19:17



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- weniger dicht besiedelt, auch in den Großstädten - es wird weniger Geld für außerhäusige Freizeitvergnügen ausgegeben, allgemein sitzt das Geld weniger locker - allgemein gibt es weniger Möglichkeiten für solche Vergnügungen - vielleicht gibt es eine höhere Hintergrundimmunität, da die meisten als Kind früh fremdbetreut wurden und mehr Infektionen durchgemacht haben - vielleicht gibt es Hintergrundimmunität durch Impfungen - Bussi Bussi ist im Osten nicht üblich - vielleicht gibt es weniger Reiseaktivität, weil weniger Geld vorhanden und man das Risiko, dass man auf den Kosten sitzen bleibt, nicht eingehen will? - vielleicht gibt es einen höheren Druck durch Arbeitgeber, keine Risiken einzugehen? Weil man seinen Arbeitsplatz leichter verlieren kann? Nur so Ideen. Kann gern entkräftet werden, oder bestätigt.

von Petra28 am 25.09.2020, 19:10



Antwort auf Beitrag von Petra28

Das alles könnte eine Rolle spielen. Mehr Dreck in der Kindheit... Auch Allergien sollen im Osten ja seltener sein, glaube ich mal irgendwo gelesen zu haben.

von As am 25.09.2020, 19:16



Antwort auf Beitrag von Petra28

Es gibt auch um Osten große Städte die dicht besiedelt sind.

von estelle03 am 25.09.2020, 19:29



Antwort auf Beitrag von Petra28

find ich gute Ideen dabei.... weniger die Lebensart, als das mit dem dreck und dem impfprogramm. dass geldverwertung mit reinspielt, glaube ICH weniger.

Mitglied inaktiv - 25.09.2020, 19:31



Antwort auf Beitrag von estelle03

Weniger dicht besiedelt bedeutet ja nicht nicht dicht besiedelt.

von Petra28 am 25.09.2020, 19:41



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Es ist aber - zumindest in Sachsen, für die anderen Ost-Bundesländer und Berlin weiß ich es nicht - einfach weniger Geld zum Verwerten da. Meine Tochter hatte mal eine Soziologie-Statistik, da hieß es für das Jahr 2015, dass 80% der Sachsen unter 1500 Euro monatlich zur Verfügung haben. Das dürfte in Bayern ein bisschen anders sein, auch im Verhältnis zu den Mieten und den Lebenshaltungskosten.

Mitglied inaktiv - 25.09.2020, 19:44



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Doch, es ist definitiv weniger Geld im Spiel und die Existenzängste sind größer. Ein Beispiel: mir wurde berichtet, am Monatsende sei häufig der Lidl leer - weil das Geld alle sei. Ganz normale Kleinstadt.

von Petra28 am 25.09.2020, 19:56



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das glaube ich sofort, aber das hieße ja im Umkehrschluss, dass sich weniger Geld weniger ansteckt und das will mir nicht in den kopf!? es ist ja nun nicht so, dass der süddeutsche (bawü steht ja auch ganz gut da!) sein Geld in große parties steckt und alles abschleckt was bei drei nicht auf dem baum ist. oder die unsägliche geschichte mit den bösen reisen, gar bösen flügen, die sich leute leisten. wer weniger Geld hat, reist vll mit dem zug, ist das weniger ansteckend? fahrten zur arbeit, weil kein Auto. spannend. einleuchtend ist für mich eigentlich die testerei, wer zahlt denn schon ü100€ für einen test, wenn er nicht muß? mehr internationale kontakte im süddeutschen raum, nun ja, die sind/waren ja alle weitestgehend eingefroren, trotzdem steigen die zahlen (und die toten vor denen die who ja mal wieder warnt, damit ja keiner vergisst wie tödlich das alles ist!)

Mitglied inaktiv - 26.09.2020, 09:21



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Die mehreren internationalen Kontakte in Bayern erklären sicher nicht alles, aber meine Theorie ich trotzdem, dass die Fallzahlen in Bayern im März und April durch die internationalen Kontakte so hoch waren, dass sie in der Tiefphase im Mai und Juni nicht auf ein mit MV vergleichbares Maß reduziert wurden und die Zahlen durch die unerkannten Fälle in der Fläche schneller wieder hochgehen konnten .... Und zum Zug fahren: Dass die weniger Bemittelten sich eher eine Zugreise leisten können, ist höchstens dann richtig, wenn man nur sehr kurze Zugfahrten wählt. Ansonsten ist Fliegen eigentlich immer wesentlich billiger als Zugfahren (z.B. München-Lissabon hat - vor Corona - ein Flug nicht Das mit der Strecke zur Arbeit finde ich auch bemerkenswert. Aber vielleicht ist im Osten das ÖPNV-Netz durchschnittlich um so vieles schlechter als in Bayern, und v.a in den bayerischen Ballungsräumen, dass man quasi ein Auto haben muss, weil man sonst nicht sinnvoll zur Arbeit kommt. Hier in München haben viele kein Auto mehr und müssen sich jetzt in die überfüllten U-Bahnen quetschen. Wird nächste Woche sicher lustig, wenn dann aufgrund von Streik nur noch ein Drittel der Busse und Bahnen fahren ....

von fritzi3 am 26.09.2020, 10:09



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Zugreisen ist keine billige Fortbewegungsart, im Gegensatz zu Billigfliegern. Verreise mal mit dem Zug mit einer vier- oder fünfköpfigen Familie und mach Urlaub in einem deutschen, österreichischen oder (erst recht) schweizerischen Familienhotel - da ist die Pauschalreise mit Billigflieger oder die Autofahrt mit Camping nach Südeuropa deutlich günstiger. Wer über größere Strecken billig reisen will und keine günstige Flugverbindung hat, der nimmt den Fernbus, die fahren auch nach von München aus alle möglichen Destinationen an, auch nach Osteuropa (Tschechien, Ungarn, Polen, Ukraine) Ich glaube eher, dass der Massentourismus, wie wir ihn in Westeuropa kennen, in Ostdeutschland - vor allem in Familien, die es eben nicht so dicke haben - immer noch nicht so verbreitet ist, vor allem nicht drei oder vier Mal im Jahr wegzufahren. Da bleibt man dann halt zu Hause, fährt mal an die Ostsee oder verbringt seine Freizeit im Schrebergarten oder in der Datsche oder so. Außerdem - auch wenn das natürlich wieder geeignet ist, die Rechtspopulisten auf den Plan zu rufen, obwohl Schulddiskussionen in Zusammenhang mit einer Pandemie idiotisch sind, das ist halt ein biologischer Mechanismus - in Baden-Württemberg und in Bayern wohnen nun mal wegen der wirtschaftlich besseren Situation und den besseren Arbeitsmöglichkeiten auch sehr viele Migranten zum Beispiel aus Balkanstaaten, die z. B. in der Autoindustrie arbeiten, und die jetzt im Sommer, als es wieder möglich war, Familienbesuche in der Heimat gemacht haben. Menschlich ist das absolut nachvollziehbar und war ja auch erlaubt, aber für die Ausbreitung von einem Mikroorganismus, der sich besonders gut fortpflanzt, wenn sich größere Gruppen auf engem Raum immer wieder neu mischen, ist es halt suboptimal, wenn man die kleine soziale und geografische Gruppe verlässt, in der man sich sowieso im Alltag immer bewegt. Auch AHA kann die Ausbreitung dann nicht komplett verhindern, nur minimieren. Und wenn man gar nicht auf die Hygieneregeln achtet, weil man in die normalen menschlichen Kontaktmuster verfällt, geht es halt schnell wieder los mit der Ausbreitung. Genau das ist ja auch in Hamm passiert. Deshalb werden die Politiker und Experten ja auch nicht müde, immer wieder daran zu erinnern, dass jeder zu jedem Zeitpunkt mitdenken und Verantwortung übernehmen müssen, so blöd das auch ist und so sehr es einem zum Hals heraushängt.

Mitglied inaktiv - 26.09.2020, 10:53



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also ich persönlich kann in diese billigflugmär nicht einsteigen, ich habe noch keinen echten billigen flug gefunden, ausser mal nue-man für 45€, der dann eh gecancelled wurde. aber gut, ich bin sowieso der Meinung, dass der ganz normale Sommerurlaub von liese müller egal ob süd oder ost kein infektionsgeschehen begünstigt hat. dass man tagelang hochzeit feiert, kenne ich nicht. vll sollte man appelle in der Richtung in vielen sprachen verfassen? die menschen in Hamm dürften ja ebenso angesäuert sein, wie die feli hier auf den Tönnies? aber das ist ja dann wieder politisch nicht korrekt.

Mitglied inaktiv - 26.09.2020, 12:58



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Die Hammer SIND stinksauer! Aber die türkische Community ist auch stinksauer auf die Feier. Schlimm ist, dass das Brautpaar richtig mauert und keine Informationen über die Gäste rausgibt. Es ist ein Desaster! https://www.wa.de/hamm/corona-drama-in-hamm-beteiligte-hochzeitsfeier-verschleiern-90050903.html Wir sind ja im Kreis WAF. Erst von Tönnies betroffen jnd nun die Angst, dass es aus Hamm wieder reinkommt. Viele hier aus der Gegend kaufen in Hamm ein oder gehen dort zur Schule....

von KKM am 26.09.2020, 13:27



Antwort auf Beitrag von KKM

das tut mir echt leid, ich hoffe, du hattest keine urlaubspläne für herbst!!?? interessant, dass man nicht vorgeht gegen die veranstalter, hier in Bayern wird dir bis zu 500€ bussgeld angedroht wenn du dein mäskchen unter dem näschen trägst, aber in Hamm darf man gästelisten vernichten....

Mitglied inaktiv - 26.09.2020, 13:35



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Danke. Nein, zum Glück, wir persönlich sind nicht betroffen. Haben aber viele Freunde in Hamm.... Meine Freundin wäre jetzt in Berlin, wäre..... Kind 1 reist Mittwoch nach Berlin, wollte sich mit ihrer Freundin aus Hamm treffen. Die arbeitet dort in einer KiTa... das Treffen haben sie dann abgesagt. Hammer kaufen jetzt vermehrt bei uns ein.

von KKM am 26.09.2020, 16:48



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Dort, wo mehr gereist wird, mehr Verkehr ist, dichtere Besiedelung, da ist auch mehr Corona. Schweden kommt auch deshalb so gut durch, weil eben geringe Bevölkerungsdichte. Davon bin ich fest überzeugt. Geh mal in eine Stadt wie Chemnitz. Da ist es wirklich leer im Vergleich zu westdeutschen Städten.

von pflaumenbaum am 25.09.2020, 19:31



Antwort auf Beitrag von pflaumenbaum

dann ist das Kind wenigstens sicher

Mitglied inaktiv - 25.09.2020, 19:32



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Darf ich mal fragen, was sie da studieren will. Ich habe drei Jahre dort an der TU gearbeitet. Chemnitz ist besser als sein Ruf! Aber für immer sicher nix...

von pflaumenbaum am 25.09.2020, 23:03



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Ich fahre zwischen Meck Pom und S-H hin und her und ich muss sagen, dass es definitiv nicht am Einhalten der Regeln liegen kann. Während in S-H penibel drauf geachtet wird/ wurde, war hier in Meck Pom schon Anfang April wieder „Normalbetrieb“, soweit man es eben konnte. Masken unter der Nase, Abstand halten? Ich frage mich auch schon länger, was es mit den Zahlen auf sich hat

Mitglied inaktiv - 25.09.2020, 19:56



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Du weißt doch, dass Ossis ein bisschen dümmer und fauler sind, ergo weniger verdienen und weniger Urlaub machen können. Auch die von dir beschriebene schicki-micki Bussiwelt gibt es wohl eher weniger im Osten. Nicht zuletzt hört der eh jahrelang darin trainierte Ossi vielleicht mehr auf Anweisungen von oben. Nee, mal im Ernst, die Bevölkerungsdichte ist in den meisten Gebieten geringer als in Bayern oder BaWü. Und tatsächlich, jetzt ganz ohne Ossiwitze, verdienen im ehemaligen Osten die Menschen durchschnittlich weniger. Ich könnte mir schon vorstellen, dass deshalb weniger ausgegangen wird.

von Tini_79 am 25.09.2020, 20:11



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Eine Analyse gibt es hier: https://www.tagesspiegel.de/politik/mehr-flaeche-mehr-alte-warum-der-osten-weniger-unter-corona-leidet/25796940.html Komplett überzeugend finde ich aber auch nicht alle Argumente. Aber was dran ist vermutlich schon.

von MetaN am 25.09.2020, 20:15



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Wie die anderen sagen, weniger Leute, weniger Infektionen, auch weniger Reiserückkehrer aus Risikogebieten , die z.B. in den Ferien ihre Familien in der Heimat Kosovo, Kroatien..... besucht haben, zudem in München viele junge Leute, Studenten, die vielleicht es mit den Regeln nicht so genau nehmen.....

von Muts am 25.09.2020, 20:24



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Liegt wirklich daran, dass der gemeine ossi hart wie Jenaer Stahl und zäh wie ein Mitropa Schnitzel ist... Nein ernsthaft ,Grund 1 könnte sein, dass er ein Obrigkeitsgetreuer ist und macht ,was gesagt wird( es ist wirklich hiesig so, dass hier kaum einer die Schule, Ärzte oder Polizei infrage stellt) Grund 2 könnte sein , hier wieder die osssi wessi Antipathie aufzuwaermen ,was aber auch nur wieder eine krude Vermutung meinerseits ist. Letztlich müssen wir es eh so essen ,wie es uns serviert wird, holprige Vermutungen bringen keinen weiter..

Mitglied inaktiv - 25.09.2020, 22:29



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Vielleicht sind ja gar nicht die reisenden Deutschland-Bewohner die, die die Corona-Zahlen in die Höhe schnellen ließen, sondern die Touristen und die Geschäftsreisenden aus dem Ausland, die nach Deutschland einreisen. Aus dem Ausland dürften wesentlich mehr Leute dienstlich oder für den Urlaub nach Bayern kommen, als nach Mecklenburg-Vorpommern. Deshalb war es vielleicht auch kein Zufall, dass der erste bekannte Cluster in Deutschland in Bayern lag.

von fritzi3 am 25.09.2020, 22:32



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Noch zur Ergänzung: - Hochzeiten mit 500 Gästen (siehe Hamm) sind mir im Osten nie begegnet, und ich war in jungen Jahren wirklich regelmäßig bei fremden Ost-Hochzeiten. Selbst beim Polterabend waren vielleicht 50 Leute noch üblich und 100 sehr viel. - Auch bei Familienfeiern fällt die Runde kleiner aus bzw. es wird dann eben -oft aus finanziellen Gründen- nicht im Lokal sondern im Garten gefeiert, da ist automatisch mehr Abstand.

Mitglied inaktiv - 25.09.2020, 23:03



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Ja genau!! Weniger Migranten!

von pflaumenbaum am 25.09.2020, 23:06



Antwort auf Beitrag von pflaumenbaum

Wer hat das denn gesagt? Aus Carows Post lese ich das doch nicht ...

von Sille74 am 26.09.2020, 09:50



Antwort auf Beitrag von Sille74

Nee, das hab ich gesagt. Und weil es nicht pc ist, hab ich den Smiley dran gemacht

von pflaumenbaum am 26.09.2020, 18:38



Antwort auf Beitrag von pflaumenbaum

von Sille74 am 26.09.2020, 22:38



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Im März ging die Erklärung für mich noch auf, da kamen gerade viele Bayern aus dem Skiurlaub in Coronahotspots zurück. Kenne einige Leute, die in dem Zeitraum Corona hatten (deutschlandweit), ALLE waren Skifahren. Jetzt frage ich mich aber auch was der Grund für die aktuellen Fallzahlen sind. Mehr Geld + mehr Urlaubsreisen? Mehr Werke (in Dingolfing steht ja das BMW Werk), wo Leute auf engem Raum arbeiten? Rosenheim ist auch ein ewiger Hotspot, aber wieso? Was die Theorie Grenznähe angeht, kann ich da durchaus einen Grund sehen. Klar ist man vom Osten aus schnell in Polen, aber fahren wirklich viele Ossis regelmäßig dorthin? Wenn ja, sind da dichtbesiedelte Orte und/oder Touristenattraktionen? Gibt es in Polen natürlich, aber direkt über der Grenze? Fragen über Fragen.

von Ruto am 26.09.2020, 06:53



Antwort auf Beitrag von Ruto

Und sicher spielt gerade in München, wie jemand schon geschrieben hat, eine Rolle, dass viel internationaler Verkehr über Tourismus und Firmenkultur stattfindet. Der erste Coronafall Deutschlands kam über ein Meeting mit einer Chinesin.

von Ruto am 26.09.2020, 07:01



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Im Osten gibt es kaum Freikirchen, es werden allgemein weniger Gottesdienste veranstaltet, bei denen es immer wieder zu Ausbrüchen kommt. Auch gibt es weniger Ausländer. In Meck-Pomm wirst du nur selten eine türkische Großhochzeit oder Beschneidungsfeier mit 250 Leuten haben. Diese Veranstaltungen, die immer dezent als Familienfeiern betitelt werden, sind immer wieder Superspreader-Events. Diese Feststellung möchte ich ausdrücklich nicht als ausländerfeindliche/rechte Hetze verstanden wissen, sondern als Beschreibung der Fakten. Es mag auch noch viele andere Gründe für die ungleiche Verteilung geben, aber das spielt da sicher mit rein. Silvia

von Silvia3 am 26.09.2020, 10:58



Antwort auf Beitrag von Silvia3

Sorry, aber das mit den Freikirchen ist doch Blödsinn. Das hat vielleicht vereinzelt, an Anfang der Lockerungsphase zugetroffen, dann wurden die Regeln für die Gottesdienste insgesamt angepasst. Das ist doch bitte verantwortlich für aktuell irgendeine hohe Zahl.

von miaandme am 26.09.2020, 12:51



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Da waren ein paar sehr spannende Erklärungen dabei. Interessant wäre zu wissen, wie viele Menschen im Süden sich an die Quarantäne halten oder sich bei Symptomen auch ungetestet isolieren. In UK wird beispielsweise über die seit einiger Zeit wieder stark steigenden Fallzahlen gerätselt. Dabei finde ich eine Studie vom King's College in London total erhellend: Dieser Studie zufolge halten sich mehr als 80 Prozent der Briten nicht an die Regeln zur Selbstisolation, wenn sie Symptome haben oder Kontakt mit Infizierten hatten. Und die Mehrheit der Befragten konnte Symptome der Erkrankung gar nicht erst benennen, also sowas wie Husten, Fieber oder Verlust vom Geruchs- und Geschmackssinn. Nochmal in Zahlen: Nur 18,2 Prozent der Personen, die in den letzten 7 Tagen Symptome hatten, sind zuhause geblieben. Nur 11,9 Prozent haben versucht sich testen zu lassen. Nur 10,9 Prozent der Leute mit behördlich angeordneter Quarantäne haben sich auch dran gehalten. Hohe Fallzahlen wundern also nicht, wenn der Rest fröhlich ins Pub marschiert, wo es ja nicht mal Bedienung am Tisch gibt, sondern sich jeder was vom Tresen holt, und die Leute in der Regel deutlich beengter wohnen als beispielsweise in Deutschland. Die Studie umfasst natürlich "nur" 42.000+ Leute, und regionale Unterschiede gibt es auch. Im Südwesten Englands beispielsweise, wo so viele Existenzen am Tourismus hängen, scheinen die Leute deutlich besser informiert zu sein. Entsprechend sind die Fallzahlen niedriger als als z.B. im Norden. LG terkey

von Terkey235 am 26.09.2020, 11:27



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der düstere osten also? hm, ich glaube die wenigsten waren schon hier und haben gesehen ,von was sie sprechen. liegt wohl aber daran ,dass wir noch die wendegeneration sind, die noch das wort "drüben " kennt . meine heimat, leizig und leipziger land boomt und das in wirtschaft , infrastruktur und lifestyle. umsatzstärkste branchen sindhier die automobilindustrie( ganz groß dabei : bmw und prsche), der maschinen- und anlagenbau, sowie der ereich mikroelektronik. neben diesen strukturbestimmenden sektoren sind es Branchen wie die mwelt und energietechnik, oder Bahn- und raumfahrttechnik, aber auch unternehmensnahme dienstleistungs-eereiche wie die logistik oder der software-sektor, dadurch ist der arbeitsmarkt etwas stabiler geworden der zuzug ist auch beachtlich ,aus dem in -wie aus dem ausland und dabei sind viele ,die das geld schon mitbringen. feiern,spaß und kultur stehen auch an erster stelle, hiert tobt das leben zu tag und nachtzeiten und das geld wird zuhauf umgesetzt. medizinisch sind wir ebenso gut versorgt, es geht noch was aber so wie es ist ,passt es schon mal. natürlich haben wir auch negative seiten hier ,was aber deutschlandweit nicht anders ist bei den themen kita, schulen und wohnraum. und sicher gibt es auch hier regionen , wie auch im westen , wo man luieber nicht leben möchte aber das wird woll sehr ausgeglichen sein inzwischen

Mitglied inaktiv - 26.09.2020, 12:04



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vielleicht liegt es auch daran , das hier wirklich der grßteil durchgeimpft ist. gegener von impfunden gibt es eher wenige. aber das nehme ich in meinem dummen leichtsinn auch nur an....vm wissen weit entfernt

Mitglied inaktiv - 26.09.2020, 12:07



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Leipzig ist eine tolle Stadt (mein Vater stammt daher), ist aber nicht gerade repräsentativ für den Osten. Wenn man in andere Ecken schaut, sieht es anders aus. Silvia

von Silvia3 am 26.09.2020, 12:13



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So hätte ich die Kommentare nicht aufgefasst. Natürlich sind gerade Leipzig und Dresden alles andere als "düstere" Städte. Aber genauso wenig wie München Berchtesgaden entspricht, kann man von Dresden auf Hoyerswerda schließen. Fakt ist dennoch, dass die Zahlen (prozentual) viel geringer sind als im Süden, und das Warum wäre schon interessant. Das ist weder Bayern- noch Ost-Bashing.

von Ruto am 26.09.2020, 12:16



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ostbashing war die grundfrage nicht aber die antworten darunter schon sehr. und ich sehe nicht nur leipzig ,ganz sachsen ist in der blüte , thüringen zum teil und zum teil auch anhalt. das ist aber schon ein großes terrain und eben nicht ganz osten deutschlands

Mitglied inaktiv - 26.09.2020, 12:21



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mit denen man ja vielleicht aufgewachsen ist auf beiden seiten der "republik"

Mitglied inaktiv - 26.09.2020, 12:22



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Leipzig und Leipziger land boomen definitiv (ich glaube, Leipzig war in den letzten zehn Jahren eine der Städte mit dem größten Zuzug deutschlandweit), aber Leipzig und das Umland sind auch nicht der gesamte Osten Deutschlands, oder? Ich selbst fand Leipzig sehr bunt und weltoffen, es wurde auch überall gebaut wie verrückt, und der "Ossi-Charme" hat mehr für Flair gesorgt, als dass ich es jetzt als trostlos empfunden hätte. Ein bisschen weiter in Richtung Halle sieht die Welt aber schon deutlich anders aus. Aber klar, es gibt auch im Westen furchtbare Gegenden und Städte. Ich komme ja aus Nordhessen, da würde ich auch nicht wieder hinwollen, auch wenn Kassel ein paar sehr schöne Ecken hat.

Mitglied inaktiv - 26.09.2020, 12:26



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weiß du ,das meine ich ja...es gleicht sich doch in gesamtdeutschland deutlich aus. es gibt schlimme ,trostlose gegenden und als kontrastprogramm eben die erblühenden . ost und west passiert nur nch in ( unseren?) köpfen

Mitglied inaktiv - 26.09.2020, 12:29



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So sieht es aus. Mit Familie in Sachsen-Anhalt und entsprechendem Vergleich vor und nach wende weiss ich wohin ich nicht ziehen würde. Da dann lieber hier oder in Richtung tiefstes Bayern. Ländlich und Struktur ist also weniger das Problem.

von Felica am 26.09.2020, 13:01



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als ich oben von “weniger Geld zum Ausgeben“ sprach, sprach ich tatsächlich von Gegenden, die gar nicht so weit weg von Leipzig sind. Und da gibt's auch wenig Gelegenheit, überhaupt Geld auszugeben, so im Freizeitbereich. Als ich im Sommer da war, war dort Corona auch quasi noch nicht existent. Allerdings gibt es das natürlich auch weiter westlich.

von Petra28 am 26.09.2020, 13:26



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ebendrum , das gleicht sich aus im ganzen lande

Mitglied inaktiv - 26.09.2020, 13:34



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Aber auch hier stimme ich dir zu, Pauline. Leute aus dem Westen konnten den Osten noch nie erklären und haben oft völlig falsche Vorstellungen. Kann man aber auch niemandem verdenken.

von As am 26.09.2020, 16:37



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Solltest nicht nur die Karte sondern auch die Landkreise betrachten. In der Gegend um Nürnberg (meine damalige Heimat) gibts Gebiete wo die Zahlen dauerhaft sehr niedrig sind. Wunderts echt jemanden dass die Fälle in um München extrem steigen? Wundert mich.

Mitglied inaktiv - 26.09.2020, 13:21



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warum steigen denn die fälle in um münchen EXTREM? und wo genau ist in um muc? der lk kann es nicht sein, den überprüfe ich jeden tag, extrem ist anders.

Mitglied inaktiv - 26.09.2020, 13:29



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Nein, wer lange genug in Bayern gelebt hat und auch öfters in München war, den wundert das nicht wirklich. München ist halt nicht Bayern. Wehe du sagst in bestimmten Landstrichen nur das du in München wohnhafter Bayer bist, da wird man direkt verbessert. Das passiert dir aber auch wenn du als Franke oder Schwabe sagst du bist Bayer. Würde aber wohl auch kein Einheimischer .

von Felica am 26.09.2020, 13:42



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würdest du die Freundlichkeit mit der güte verbinden, zu erklären, warum es nicht verwunderlich ist, dass in um münchen die zahlen extrem steigen? abgesehen davon, dass sie nicht extrem steigen?

Mitglied inaktiv - 26.09.2020, 13:49



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Ja, mich aus dem Landkreis München wundert das. Würdest Du so nett sein und mir das erklären?

von kevome* am 26.09.2020, 14:21



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Bitte auch mir erklären

von kevome* am 26.09.2020, 14:22



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Die Zahlen steigen nicht "extrem" an. richtig. Muss man das wirklich erklären? Warum steigen sie an: guckt Auf die Bevölkerungsdihcte. Urlaubsrückkehrer die unbewußt C verbreiten. die Nähe zu Ö spielt auch ne Rolle (Wochenendurlauber in beide Richtungen). oder andere Wochenend-Schönwetter-Ausflugsziele wo sihc alles trifft. Guckt Darauf wie die Bevölkerung sihc verhalten hat. bei diversen Festen usw. Soll ich weitermachen?

Mitglied inaktiv - 26.09.2020, 15:02



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Das überzeugt mich jetzt noch nicht: Zu Bevölkerungsdichte: Ok, gilt für München durchaus. Auch in anderen Großstädten sind die Zahlen eher höher als auf dem Land. Nähe zu Österreich: Vielleicht ein Grund, aber nur vielleicht: Ich habe Anfang August Urlaub in Bayern an der Österreichischen Grenze gemacht. Da waren die Zahlen diesseits und jenseits der Grenze niedrig. Solange Sommerferien waren, blieben die Zahlen im grenznahen Tirol relativ niedrig. Vielleicht gab es da aber unerkannt tatsächlich schon viel mehr Infektionen .... Urlaubsrückkehrer: Gab es doch anderswo auch. Höchstens dass die Bayern wegen der späteren Ferien das ""Pech" hatten in den Urlaubsländern eine höhere Inzidenz zu haben als die aus Bundesländern mit früheren Ferien. zum Verhalten: Meinst du tatsächlich der typische Bayer (oder Münchner) verhält sich unvorsichtiger als der deutsche Durchschnittsbürger (Durchschnittsgroßstadtbürger)?

von fritzi3 am 26.09.2020, 15:53



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hast du das aus der bild, wie sich der gemeine münchner so verhalten hat?? ich BIN ein urlaubsauslandsrückkehrer und habe mich nirgends angesteckt, auch kenne ich tatsächlich in meinem Umfeld niemanden, der sich fahrlässig und/oder mutwillig irgendwo so verhalten hätte, dass er sich ansteckt, auch wenn er bei schönem wetter ausflüge gemacht hat. mein Exgatte war sogar mit dem Kind in Kroatien-kein risikogebiet und ganz testbefreit. welche diversen feste meinst du? es ist alles abgesagt, auch und sogar in münchen. und selbst wenn du vom hörenundsagen das von der "wirtshauswiesn" anzunehmen glaubst, ich kann dir das vom Dabeisein bestätigen, dass da goar nix anders war, als seit 18.5. wieder gestattet ist. alles in allem war das eh ein flop, denn bei 5 grad draussen kannst du alles in der pfeife rauchen. aber hauptsach alles nach Maßnahmen hergerichtet. ich als wirt würd im strahl brechen!

Mitglied inaktiv - 26.09.2020, 15:56



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Du redest wie der Blinde von der Farbe scheint mir.

von lilly1211 am 26.09.2020, 21:54



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ihc stell keine Links rein die zu 100% zerlegt werden weil "man" das anders erlebt hat oder "man" das anders wahrnimmt.

Mitglied inaktiv - 27.09.2020, 09:28



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ja genau.....DAS wird´s sein!

Mitglied inaktiv - 27.09.2020, 09:34



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Berlin ist ja auch wieder ordentlich oben mit dabei, zumindest in Mitte und Neukölln. Und das, obwohl dort nicht zum Spaß getestet wird. Mich nerven diese Vergleiche bei komplett unterschiedlicher Ausgangslage.

von Häsle am 27.09.2020, 09:49



Antwort auf Beitrag von kevome*

Wer in München arbeitet, aber nicht in München wohnt, wird nicht zu den Münchner Zahlen gerechnet sondern zu dem Landkreis aus dem man kommt. Dadurch kommt es schon zur Verfälschung. Gerade wenn man überlegt das für viele 1-2 Stunden Pendeln aufgrund der hohen Münchner Mietkosten durchaus inzwischen normal sind. man arbeitet halt im München oder im Münchner Speckmantel, lebt aber aber in den ländlichen Gebieten wo es deutlich billiger ist. Dann steckt man sich zwar in München an, zählt aber zu der Gemeinde in der man gemeldet ist. Ich kenne das noch so das man dann als Pendler oft auch für die älteren Nachbarn mit eingekauft hat. Den Läden sind in vielen kleinen Gemeinden doch eher Mangelware. Oder der Arzt dort noch Hausbesuche gemacht hat. Bus und Bahn doch oft die Katastrophe. Mag ja sein das sich das alles geändert hat, aber das würde mich dann deutlich verwundern. Hier in NRW schreien die Leute wenn man 10min mit dem Auto benötigt um zum nächsten Laden zu kommen. Meine Erfahrungen in Bayern waren da eher, das ist nebenan. Einfach weil pendeln normal, entsprechend deutlich größeren Wirkungskreis, nicht nur Arbeit sondern eben auch privat. Und so kann ein Infizierter schon über eine deutlich größeren Bereich einzelne Leute anstecken welche es dann eben weitertragen. Was die Nachvollziehbarkeit deutlich erschwert.

von Felica am 27.09.2020, 11:31



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wann willst du denn in/um münchen gelebt haben??? ich kann dir sogar mit link versichern, dass es in allen münchner Landkreisen 2020 tatsächlich ausreichend einkaufsmöglichkeiten gibt. wo es im pendelumfeld noch deutlich günstiger zu wohnen wäre, würde mich dann auch mal interessieren. es gibt sogar echte Krankenhäuser in ebe, dah, ffb ed, fs….. und auch Einkaufszentren, neudeutsch: malls, sogar am Stadtrand! deine Mission würde mich echt interessieren, auch mit deinen horrorszenarien vom symptomlosen nachbarn mit folgeschaden. was soll das sagen? geht nimmer auf d´strass, felicas nachbar ist/war krank! ich kenne zwei, die komplett symptomlos waren und denen auch jetzt nichts fehlt und nu? das macht dann deinen Nachbarn wieder wett. und die beiden sind sogar MÜNCHNER, arbeiten UND wohnen! du kannst das leben nicht auf Umwegen leben, auch du nicht!

Mitglied inaktiv - 27.09.2020, 13:18