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Denkanregung NRW Schulen

Denkanregung NRW Schulen

Winterkind09

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Hallo, mal ganz einfach gedacht- weil es bei uns mit dem Homeschooling gerade etwas gegen die Wand läuft: Warum wird nicht in eine bessere Struktur in den Schulen gesorgt? Es gibt Luftfilter, die die Raumluft zu 95% sauberhalten können. Maske drauf, Klassengröße teilen. Und abwechselnder Prösensunterricht. Damit wäre Eltern/ Schülern und Lehrern sicherlich mehr geholfen, als mit dem Zustand der in den letzten Wochen herrscht. Wäre das aktuell keine gute Investition? Die Jugend/ Kinder sind unsere Zukunft, aber in NRW hat das niemand im Kopf? Warum wird in so einen Quatsch wie CO2 Ampeln investiert, die dann nicht mal richtig funktionieren, da falsch aufgestellt. Dann Lockdown.... Es gibt doch noch einige Möglichkeiten.... Seit wann ist das Problem da? Ach fast nur ein Jahr, da kann der Büropo doch ruhig sitzen bleiben. Was so mit Familien passiert ist egal? Die Landesregierung NRW hat nun fast ein Jahr lang ziemlich versagt. Als Mutter von drei Kindern, von denen eines behindert/ gefährdet ist, bin ich inzwischen ziemlich verzweifelt, genervt ausgebrannt. Eigentlich könnte ich in einem systemrelevanten Beruf arbeiten- das geht so aber nicht. Kind klein kann ohne Impfzngen im Umfeld auch nicht in die Kita... Außerdem kapiere ich nicht, dass Ärzt Krankenhauspersonal in NRW erst nach den Altenheimen geimpft werden. Das wäre die gleiche Priorität... Vielleicht hilft es ja, wenn ich eine Runde klatsche. Ich bin dermaßen genervt- und ja, trotzdem halte ich mich an die Regeln und die Kids auch... Liebe Grüße


cube

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Antwort auf Beitrag von Winterkind09

Gute Frage. Das frage ich mich auch immer. Ich frage mich auch, warum so viele Dinge nicht einfach mal gemacht/ausprobiert wurden statt im Zweifel halt einen LD auszurufen. Der dann ja tatsächlich unumgänglich wird, wenn man nur lange genug abwartet.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Winterkind09

Das frage ich mich an Bayerns Schulen auch! Hier will man offensichtlich kein Geld in die Hand nehmen, lieber verpulvern wir es für Testungen etc.


Caot

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Darum dreht es sich. Das kann man nur einmal ausgeben! Ich befürchte Schlimmes! Dabei ist es bei uns noch gut. Immerhin haben alle Kinder ein Endgerät, die Lehrer alle Datenschutznormen abgefragt, ein ganz gut laufendes Moodle und jetzt befähigte Lehrer auch in diesem Programm. Das kein Präsenzunterricht stattfindet finde ich eine Bildungskatastrophe. Das wird unseren Kindern noch auf die Füße fallen, die die Versäumnisse der Bildungspolitik auslöffeln dürfen.


mutti6

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Unterschreibe ich!!


cube

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Die Kinder in der Betreuung machen dort die Aufgaben unter Aufsicht. Alle zu-Hause-Kinder machen aktuell die Aufgaben - halt zu Hause. Die Plattform läuft aktuell nicht, wenn alle Schüler darauf zugreifen. Mhh... wer hätte auch ahnen können, dass wirklich alle darauf zugreifen wollen/müssen. Auch die Videoschalte kann nur in mehreren kleinen Gruppen stattfinden, weil der Server sonst abschmiert. Aber bisher gab es eh noch keine wegen technischer Probleme bzw. dem ganzen Aufwand, die Lernpakete zu erstellen und so weiter. Ja, auslöffeln werden das die Kids. Bei uns zb so: Kind bleibt ja eh länger in der Schuleingangsphase - weil er mehr Zeit braucht (unabhängig von Corona) und auch, weil ja das 2. HJ 2020 nichts dazu beigetragen hat, Lücken zu schließen/Dinge zu vertiefen. Nur: Das 1.HJ 2021 ist ja auch für die Tonne. Ich frage mich langsam, ob der Verbleib in der Schuleingansgphase nun überhaupt etwas bringt. Oder Kind nicht am Ende trotzdem kein Stück weiter gekommen ist und in der 3. dennoch Probleme haben wird.


Petra28

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Eins meiner Kinder hatte die ersten 2,5! Grundschuljahre auch keinen vernünftigen Unterricht. Über die Zeit schlossen sich die Lücken, auch weil manche Dinge mit etwas mehr Reife viel schneller erlernt werden.


Briefkopf

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So viele Handlungsmöglichkeit hat doch eine Schule nicht, oder? Es kann Präsenz-, Wechsel-, Hybrid- und Distanzunterricht geben. Mehr Alternativen gibt es nicht. zB Hessen hat versucht, die Digitalisierung voranzutreiben. WLAN in die Schulen, Laptops für die Kinder und das Lehrpersonal, Unterrichtsplattformen zu errichten. Dies ist ein Projekt für mehrere Jahre, welches jetzt innerhalb kürzester Zeit durchgezogen wurde und natürlich noch nicht überall reibungslos funktioniert. Luftfilter mit sogenannten HEPA-Filter der Klasse H13 und H14 kosten derzeit ca 3.000 EUR pro Klassenzimmer. An unserer Schule wären dies 30.000 EUR. Wir haben ein Gesamtbudget von 10.000 EUR p.a. Auch die späteren Wartungskosten für die Anlagen sind immens. Wer soll dies zahlen? Es gibt 1.200 Grundschulen in Hessen, durschnittlich ca 10 Räume pro Schule. also 12.000 Räume , also 36 Mil. EUR. Und dies, obwohl die Grundschüler nicht die Treiber der Pandemie sind.


cube

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Wo staatliche Milliarden zur Rettung eines Reiseunternehmens da sind, das hinterher dennoch weitere staatliche Hilfe braucht, sollten die paar Millionen für die Schulen doch drin sein - oder wären dort besser angelegt. Und bezgl. Handlunsgmöglichkeiten: ja, darauf kann man sich immer schön zurück ziehen. Erstaunlicherweise gibt es ja aber Schulen/Lehrer, die machen einfach und es klappt. Es scheint für mich dann eben doch eher so, dass man oft einfach nicht will, weil es Arbeit bedeuten würde bzw. gewohnte Pfade verlassen bedeutet.


Winterkind09

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Antwort auf Beitrag von Briefkopf

Was das Geld betrifft, die Kosten kenne ich: da gibt es sicherlich einige Eltern die bereit wären für die Bildung ihrer Kinder etwas locker zu machen. Da wäre ich durchaus bereit einen größeren Teilbetrag zu übernehmen und ich kenne noch einige Eltern die mitmachen würden/ können. Mich ärgert dieses ganze Unproduktive. Hybridunterricht wurde bei uns nicht mal wirklich angedacht. Klassenteilungen sofort abgelehnt. Im Zweiwochwechsel Unterricht wäre für einige Familien eine riesige Erleichterung.


Briefkopf

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Antwort auf Beitrag von cube

Dann erzähl mal: welche Handlungsoptionen gibt es denn flächendeckend für ein Bundesland?


Caot

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Antwort auf Beitrag von Winterkind09

es ist auch eine Sache der Haftung! Und das ist an staatlichen Schulen nicht so einfach. Da kann ich nicht einfach eine Luftfilteranlage, finanziert von all den großzügigen Eltern, einbauen. Auch keine Standgeräte. Im Moment ist Lockdown. Wenn es dann wieder geht wird sicherlich ein Wechselunterricht stattfinden. Das gab es ja im Frühjahr schon einmal.


cube

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Antwort auf Beitrag von Briefkopf

Ezähl du doch mal: warum geht so viel bei uns nicht? Du scheinst ja Kenntnisse zu haben, die wir/ich nicht habe. Du darfst mich gerne informieren, warum etwas nicht geht. Du kannst gerne mit mir diskutieren. Aber dieses immer nur (provokant) Gegenfrage reinhauen ist mir zu blöd.


cube

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Antwort auf Beitrag von cube

Es geht doch genau darum: das wir von den ganzen offenbar nur hemmendenVorschriften dann eben mal Abstand nehmen müssten. Ganz viel kann mit der Begründung Corona plötzlich geändert werden, beschränkt werden usw. Aber die der Bildung ist es plötzlich nicht möglich, auch mal etwas anders zu machen als bisher? Da darf keine Regel aufgebrochen werden? Darum geht es. Nicht darum, das du evt. ganz genau weißt, warum was nicht geht und mir das gerne haarklein auf´s Brot schmieren möchtest.


Briefkopf

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Antwort auf Beitrag von cube

Es ist schwierig mir zu diskutieren, wenn du nur pauschale Äußerungen machst und auf Nachfragen nicht einmal ins Detail gehen willst. Mal ein Beispiel von vielen: Zitat:"Aber die der Bildung ist es plötzlich nicht möglich, auch mal etwas anders zu machen als bisher? Da darf keine Regel aufgebrochen werden?" Von welchen Regeln sprichst du? Wie willst du diese Regeln aufbrechen? Wie soll dies konkret umgesetzt werden? Wer ist dafür zuständig? Was soll "anders gemacht werden wie bisher"? Gibt es da schon Pilotprojekte? Kann dies fäckendeckend erfolgen? Welche Vorarbeiten sind dafür nötig? Wenn du nur pauschal schreibst, kann ich jedenfalls nicht in die Diskussion einsteigen. So wie mit deiner Aussage über Wissenschaftler, deren Meinung nicht zählt. Behauptung aufgestellt, aber auf Nachfrage nicht konkret geworden.


Winterkind09

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Antwort auf Beitrag von Caot

Das ist aber gar nicht das Problem, wie man Gelder "legal" in passende Sachen über Förderverein generiert weiß ich, das ist durchaus möglich. Ich sehe aber kein Engagement und den Willen dazu. Immerhin hätte die GS Tabletts für Schüler zur Verfügung. Beim Gymnasium ist es schon schwieriger. Der Kontakt zu den Lehrern ist quasi nicht vorhanden. Heute musste das Kind zur Schule und seine fehlenden Bücher und Heft holen, da hatte er wenigstens kurz Kontakt. Und wie gesagt: Wechselunterricht wäre toll.


Winterkind09

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Antwort auf Beitrag von Briefkopf

Wo ich z.B. dran denke: Luftfilter, Aufsplittung der Klassen bzw. Unterricht im Wechselmodell. Schnellere Impfungen bei Lehrern. Nachfragemölglichkeiten, besserer Kontakt zum Lehrer? Die Möglichkeit überhaupt zu Testen, was funktioniert?


emilie.d.

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Antwort auf Beitrag von Winterkind09

Muss man leider so sagen. Die guten Firmen haben es ja auch hinbekommen. Ivh glaub nicht, dass es am Geld gescheitert ist.