Leewja
Ich hab die beiden links jetzt gefunden und gelesen. Passt aber nicht ganz zu. meiner Aussage (als Gegenargument) Memory T cell responses were detected in exposed healthy individuals lacking detectable circulating antibodies, indicating that seroprevalence alone could underestimate population immunity. Ähnlich im anderen links auch, auch ohne nachweisbare Antikörper fanden sich bei Patienten mit leichten verlaufen UND bei asymptomatischen Familienmitgliedern (die "Exposee" waren, da steht aber nicht, ob die getestet wurden (ich kenne Fälle, wo die Mutter zB positiv getestet war und als die Kinder dann Fieber und Husten bekamen, galten die als erkrankt und wurden nicht getestet, da es nicht ausreichend Tests gab. Der Mann war Exposee, aber nie symptomatisch un wurde auch nicht festsetzt. Da sehe ich ein bisschen ein Problem, gehen wir, wie Drohten davon aus, dass jedes Familienmitglied sich aufgrund der hohen Kontagiosität eben auch ansteckt, wären auch diese "Exposee Familie members" natürlich Corona-positiv zu werten, nur dass es nicht nachgewiesen wurde. Wie die Ak-Verläufe da genau sind, ist ja auch weiterhin nicht klar un ob ein signifikanter AK-Titer als "Seronarbe" erforderlich ist, um bei re-Exposition eine Immunantwort zu Postern. Bzw. muss ich sagen, vor einigen Wochen war es das noch nicht - da bin ich nicht auf dem neuesten Stand, was die Ak -Nachweise angeht. Die "healthy blood donors" zeigen ja zumindest nicht die gleiche Immunnatwort We detected potentially cross-reactive T cell responses directed against the membrane and spike proteins in healthy individuals who donated blood before the pandemic sondern nur "potentiell kreuzreaktive T-Zellen"- die vielleicht eine gewisse Immunität gegenüber SARS-Cov1 durch vorhergegangene normale "Corona-Erkältungen" bieten können, das ist aber noch keineswegs als sichere Sache zu sehen. das sind aber genau die, die ich mit "Grundimmunität" meine, die die noch NICHT erkrankt waren - ich meinte NICHT die, die schon Corona hatten (oder höchstwahrscheinlich hatten). Da hoffe ich sehr, dass eine möglichst dauerhafte Immunität vorliegt. Ist auch noch nicht sicher, aber hoffen wir es mal. Das ist aber mit der Influenza eben nicht ganz zu vergleichen und darauf beruhte die frage ja eigentlich. Da gibt es auch durchgemachte Infektionen und durch Impfung eine deutlich breitere Grundimmunität.
Ich habe es so verstanden: Die Hypothese ist, dass Covid19-spezifische T-Zellen bei Personen nachgewiesen wurden (d.h, sie hatten Kontakt mit dem Virus), diese Personen aber weder erkrankt waren noch Antikörper hatten. Daraus wurde die Möglichkeit abgeleitet, dass das Immunsystem häufig eben doch sehr gut mit dem neuen Corona-Virus fertig wird (Immunität vorliegt). Und das würde bedeuten, dass Zahlen wie ´60 Millionen` Erkrankte in D, bis dem Virus die Wirte ausgehen (mit entsprechenden Berechnungen für Todesfälle und benötigte Intensivbetten) möglicherweise/hoffentlich zu hoch angesetzt waren. Immerhin - was ich aus dem weiteren Umfeld mitbekommen habe - gibt es recht viele Fälle, wo von Personen eines Haushalts nur ein Teil positiv auf das Virus getestet wurde. Was bei täglichem engen Kontakt merkwürdig ist. Das heißt nichts, dass es nicht schlimm wird (war es in Italien ja auch). Aber z.B. 30 Millionen Infektionen (mit einem hohen Anteil sehr leichter und leichter Fälle) wären eben wesentlich weniger schlimm als 60 Millionen.
allerdings scheint es ja eben so zu sein, dass die AK-Titer nach Infektion recht rasch wieder sinken und nicht mehr nachweisbar sind (was nicht gleichzusetzen ist mit fehlender Immunität), so dass man aus dem Fehlen von Ak nicht schleißen kann, dass keine (stumme) Infektion durchgemacht wurde - mein Mutter war richtig krank, hatte kompletten geschmacks- und Geruchsverlust und kommt erst jetzt allmählich wieder zu ihrem alten Selbst (nach 4-5 Monaten), aber Abstriche (deutlich nach Ausbruch) waren negativ und Antikörper auch - ich glaube trotzdem, das es das gewesen sein könnte. Bezüglich der Abstriche: es gibt eine Studie mit täglichen Abstrichen bei amerikanischen Basketballprofis, wo die Virenmenge auch abgeglichen wird, wenn positiv - da scheint es 3 Tage nach Infektion am höchsten zu sein und ab dem 10. Tag so niedrig, dass es nicht mehr ansteckend wäre----aber damit fallen vielleicht auch bei symptomatischem verlauf welche raus? Von daher teile ich den Optimismus nicht ganz, auch wenn mehr symptomatische/leichte verlaufe natürlich super wären.
Sprich, kontrollieren SARS 2, da gibt es überhaupt keinen Streit drüber, nur darüber, wieviele (mein Stand 30-40 Prozent). Auch dass Menschen natürlicherweise immun sind, ist zu erwarten, es wäre merkwürdig, wenn das hier nicht so wäre. So hat die Menschheit bisher überlebt, es gab immer welche in der Population, die es nicht hinweggerafft hat. HIV infiziert z.B. Menschen mit einer speziellen CCR5 Variante nicht. Ob dann am Ende 20, 40 Mio symptomatisch erkranken oder 60 Mio, ist ziemlich wurscht. Die Probleme machen die, die ins KH müssen. Und von denen besonders die, die auf der Intensiv landen. Ich hab keine Ahnung, wieviele ICU Betten wirklich zur Verfügung stehen, aber selbst wenn es 17.000 sind. 0.5 Prozent Menschen, die intensivmedizinische Versorgung benötigen, wären rund 400.000 Deutsche. Die dürfen einfach nicht alle gleichzeitig krank werden.
Mich selbst kann ich als Studienobjekt anbieten. Kind positiv getestet, räumliche Trennung unmöglich, und nachdem sie so verzweifelt war, hab ich sie in den Arm genommen. Also nix mehr mit Abstand. Mein Test sowohl 2 Tage vor positivem Test von Kind als auch 3 Tage nach dem positiven Test vom Kind war negativ. Der erste freiwillig beim Arzt, der 2. in der Teststrasse, also auch verschiedene Stellen (falls eine geschlampt haben sollte). Ja, wär super, wenn sich die Immunisierung so schneller erledigen könnte, als man derzeit annimmt. Achso, auch das Kind war, außer einem leichten Schnupfen und Geruchsempfindlichkeit, quasi assymptomatisch.
Die Lebensgefährtin vom Kindesvater hingegen ist erkrankt, und hat eher mäßige 2 Wochen hinter sich. Am Damm ist sie immer noch nicht. Wer wen angesteckt hat, ist so nicht ganz klar, jedenfalls wurden beide zeitgleich getestet. Entweder hat es das Kind von der Schule mitgebracht oder die LG von einem ihrer Studenten, positive Kontaktpersonen gab es auf beiden Seiten.
So geht es meiner Mutter auch. Sie war mit ihrer "Lungenentzündung" Ende März sogar in der Klinik, wurde aber entweder nicht gestestet (sie kann sich an keinen Abstrich erinnern) oder war negativ. Trini
Dauerhafte Immunität bezweifle ich, denn Patienten, die mit als erste die Diagnose Covid 19 hatten wurden im Juli oder August untersucht und hatten schon damals keine Antikörper mehr. LG Muts
Es gibt ja auch schon einige zweit Infektionen. Bei vielen war es danach schwächer in der Ausprägung. Aber es gibt wohl auch schon die ersten bei denen die zweite Infektion schlimmer abläuft. Sogar direkt vor Ort haben wir so eine Fall in Gelsenkirchen. Ein Mitglied des Orchesters hat sich nachweislich zwei mal infiziert. Die zweite Infektion war schlimmer wie die erste. In den USA gab es wohl sogar eine zweit Infektion die dann beatmet werden musste. Die Frage, haben sich die Leute mit einer anderen Mutation des Virus angesteckt das die zweite Infektion überhaupt bemerkbar war? Es gibt wohl jetzt schon sichtbar 7 Varianten der Erkrankung unterschieden anhand der verschiedenen Symptome.
Die letzten 10 Beiträge
- RSV kurz vor Geburt
- Jetzt hat es auch meine Tochter erwischt
- Corona Impfung - Angst vor Schäden
- Wir sind ja die ganze Zeit verschont geblieben
- Hab das Gefühl es dauert jedes mal länger...
- Oh nein! Nun auch hier!
- Was tun bei Durchfall bei Corona und Kopfschmerzen
- Schaun ma mal, was noch kommt....
- Die heikelsten Themen der Pandemie sind geschwärzt
- RKI unter der Lupe - endlich!