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Da hab ich ja was angezettelt........

Thema: Da hab ich ja was angezettelt........

muss ja nicht jeder meiner Meinung sein. Ich möchte nur nicht als Versuchskaninchen agieren. Unser Unterricht im Netz ist super, man könnte für die Weiterführenden eine Mischung einführen. Alle Kinder in der Klasse finden die kleinen Klassen super, es wird viel mehr unterrichtet. Alle Lehrer geben sich Mühe. Wofür das Aufgeben? Dazu kommt noch das es halt immer ein Infektionsrisiko gibt. ich muss mich nicht in den Flieger nach Malle setzen, ich muss auch nicht ins Einkaufszentrum. Da habe ich die Wahl ob ich das Risiko eingehen würde ohne Maske oder nicht. Aber unsere Kinder haben es halt nicht, es besteht Schulpflicht. Bei er Einschränkung unsere Grundrechte sind so viele durchgedreht obwohl ich jederzeit auf die Straße konnte und "Merkel ist doof" schreien konnte. Ohne Verhaftet zu werden, nen Döner konnte ich auch in der Hand halten und vorher im Straßenverkauf kaufen. Aber wenn wir so verpflichtet werden Kinder zu schicken, wo man das Risiko eben nicht abschätzen kann was passiert ist es in meinen Augen nicht richtig. Ich möchte selber entscheiden ob ich das Risiko eingehen kann oder nicht. Das möchte ich nicht vorgeschrieben bekommen. Siehe Sachsen Anhalt. Ab 25. ohne Abstand und Masken in den Unterricht und vor ein paar Tagen die ersten Schulen dicht. Und dann die dummen Aussagen vom Amtsarzt der sich nicht erklären konnte woher die verschiedenen Fälle in so vielen unterschiedlichen Familiene kommen konnte. Sorry, das grenzt an Dummheit. Wer mitmachen will soll es tun, aber verpflichtend über meinen Kopf hinweg? Nein....

von Charlie+Lola am 15.06.2020, 15:44



Antwort auf Beitrag von Charlie+Lola

aber dann setzt doch bitte die Präsenzpflicht aus. Es ist nicht so als hätte mein Kind zu Hause nichts gemacht. Zum Teil sogar mehr als in der Schule. Das würde es für einige Eltern erleichtern.....

von Charlie+Lola am 15.06.2020, 15:50



Antwort auf Beitrag von Charlie+Lola

bestätigst du dich grade selbst? Wie viele Accounts hast du?

von Meyla am 15.06.2020, 16:29



Antwort auf Beitrag von Meyla

Auch wenn es nicht an mich ging: Warum? Es ist doch nicht ungewöhnlich, dass jemand seinen Ausgangspost in einem weiteren ergänzt.

von Johanna3 am 15.06.2020, 16:40



Antwort auf Beitrag von Charlie+Lola

Ich denke auch das beste wäre jeder darf selbst entscheiden. Ich würde meine Kinder trotzdem in die Kita und Schule schicken. Sie sollen ein Leben auch außerhalb der eigenen vier Wände haben. Und es kann jederzeit was passieren. Und hättest du es als Kind gerne gehabt dich eventuell Jahre Zuhause einsperren zu lassen nur weil das Risiko 1: 10000 ist dich mit Corona anzustecken und da ja bekanntlich, Kinder sehr selten schwer erkranken , finde ich solange es kein Risiko Fall in der Kernfamilie gibt, sollte man Kinder Kinder sein lassen. Was wenn es in 3 Jahren erst ein wirksames Mittel bzw Impfung gibt? Bis dahin sind unsere Kinder so unsozial geworden daß sie sich in der Schule gar nicht mehr anpassen können . Und das hat ja auch alles Einfluss auf ihr späteres soziales Verhalten im erwachsen alter. Das ist nur meine Meinung aber jeder kann's handhaben wie er /sie für richtig hält und das sollte nicht vom Staat vorgesetzt werden.

von Jan79 am 15.06.2020, 15:53



Antwort auf Beitrag von Jan79

Als ob Kinder die nicht in Schule oder Kita dürfen, EINGESPERRT (!) wären... Auch in NRW gibt es noch Hot-Spots, wo das Ansteckungsrisiko deutlich höher liegen dürfte. Und unwahrscheinlich ist es ja nicht, dass die ganzen Reiselustigen, das Ganze noch kräftig ankurbeln.

von Johanna3 am 15.06.2020, 16:16



Antwort auf Beitrag von Jan79

aber dennoch nicht wirklich zu Hause beschulen? Genau deswegen gibt es ja die Schulpflicht in Deutschland. Damit die Kinder, deren Eltern entweder nicht können oder eben auch gar nicht wollen, benachteiligt werden durch "keine Schule".

von cube am 15.06.2020, 16:17



Antwort auf Beitrag von cube

Was wäre es toll gewesen, hätte ich mein Kind damals zu Hause beschulen können, als es zwar seiner Schulpflicht nachkommen musste, dort aber nichts hinsichtlich seiner Bildung getan wurde.

von Petra28 am 15.06.2020, 17:20



Antwort auf Beitrag von Charlie+Lola

zieh nach Amerika, da hast du sie Freiheit dich ins Exil zurück zu ziehen und nur noch online und zu hause zu unterrichten. Diese petition wird kaum ein Mensch untetschreiben. Käme mit persönlich auch nicht in den Sinn, habe aber auch nur ekn Krippenkind. Und für sie wünsche ich mir normalen, nicht paranoiden Alltag. Übrigens schützt DICH Deine Maske nicht.

von Meyla am 15.06.2020, 16:28



Antwort auf Beitrag von Meyla

"Übrigens schützt DICH Deine Maske nicht." Das kommt auf die Maske an.

von Johanna3 am 15.06.2020, 16:41



Antwort auf Beitrag von Meyla

Da die 3er überwiegend zu lange verwendet werden, schützen die nicht auf Dauer. Sie sind nicht dafür gemacht, ständig in einem Ofen zu landen. Irgendwann ist der Filter hinüber - und das meint keine 2 Wochen. Ich würde den dingern nicht mal ekne Woche geben bei häuslicher Ofenfolter. Hier kauft wohl kaum einer für 40€ oder was die jetzt kosten einmal die Woche eine neue Filtermaske.

von Meyla am 15.06.2020, 16:48



Antwort auf Beitrag von Meyla

Die 2er bieten aber auch Schutz. Klar, keinen hundertprozentigen. Aber es ist nicht so, dass sie dem Träger keinen Schutz bietet.

von Johanna3 am 15.06.2020, 16:52



Antwort auf Beitrag von Johanna3

60-80% aber auch die kann man nicht andauernd aufbereiten im Backofen ohne das die abbauen. Und auch die kauft sich niemand hier dreimal die Woche eine neue

von misses-cat am 15.06.2020, 17:22



Antwort auf Beitrag von misses-cat

Nein - nicht dauernd. Aber man kann sie schon wieder aufbereiten. Klar nicht unendlich oft. Und es war ursprünglich auch nicht vorgesehen. Aber selbst vom RKI wird das befürwortet.

von Johanna3 am 15.06.2020, 17:38



Antwort auf Beitrag von Meyla

Aber es befürwortet nur 3x Aufbereitung. Danach muss die Maske in der klinik entsorgt werden.

von Meyla am 15.06.2020, 19:06



Antwort auf Beitrag von Charlie+Lola

Ehrlich gesagt, bin ich selbst hin- und hergerissen. Bei uns (Bayern) soll nach den Sommerferien der Schulbetrieb normal weitergehen, offiziell ist zwar noch nichts, aber laut dem Kultusministerium ist es wohl so geplant. Ich begrüße es einerseits, weil ich dann eine Erstklässlerin habe und eine in der 4. Klasse, bei der der Übertritt ansteht. Aber ich kann mir absolut nicht vorstellen wie das praktisch funktionieren soll, natürlich möchte ich nicht, dass sich unsere Familie ansteckt, da eben die Großeltern Risikopatienten sind. Dann gibt es jetzt schon die Regelung, dass Kinder mit Krankheitsanzeichen unbedingt zu Hause bleiben müssen. Im Herbst ist ja Schnupfen, Husten ganz normal, man kann sein Kind nicht wochenlang zu Hause lassen bzw. jede zweite Woche testen lassen. Wie das alles funktionieren soll, ich weiß es einfach nicht.

von FCB2011 am 15.06.2020, 16:37



Antwort auf Beitrag von Charlie+Lola

Völlig berechtigte Fragen finde ich. Wenn nämlich vorher alle wirklich gesund waren, wie kann es dann sein, dass sich gesunde Kinder aus gesunden Familien plötzlich gegenseitig anstecken? Doch wohl eher dadurch, dass die Familien privat es nicht mehr so genau genommen haben und parallel zur Schulöffnung ihre bisher reduzierten Kontakte oder Schutzmaßnahmen plötzlich erweitert/über Bord geworfen haben. Ich hoffe wirklich, dass - sollte es in der Klasse/schule unseres Kindes - zu einer Infektion kommen, genau das nachgeprüft wird - wo hat es sich angesteckt? Wo im privaten Umfeld um genauer zu sein - damit es eben nicht verwendet werden kann, um die Schulen mal per se alle wieder zu schließen.

von cube am 15.06.2020, 16:37



Antwort auf Beitrag von cube

Das ist ja eins der noch ungeklärten Probleme, die den Schulbesuch ohne Abstand zum Experimentierfeld machen: Stecken vielleicht symptomfrei Kinder munter andere an, die es dann rumschleppen? Tragen es Kinder , die es aus dem privaten Umfeld aufgeschnappt haben, unbemerkt über die Schule breit? Das ist jetzt nicht sooo abwegig, dieses Risiko muss man bereit sein in Kauf zu nehmen. Ich kann Eltern verstehen, die das nicht möchten. Ich selbst würde sehr gerne wieder geordnet arbeiten gehen und bin ( als Lehrerin) auch an einem beständigen Konzept interessiert. Genau wie meine Koleginnen, die zu großen Teilen selbst auch kleine und jüngere Kinder zu betreuen haben. Das die von der Situation genau so betroffen sind wie viele hier, wird ja doch selten erwähnt. Erstaunlich finde ich, dass viele Mütter, die sonst bei jedem Mückenstich ärztlichen Rat einholen, diese bedingungslosen Schulöffnungen gar nicht skeptisch betrachten.

von As am 15.06.2020, 17:03



Antwort auf Beitrag von As

Und warum lassen diese Mütter, die sonst wegen jedem Mückenstich zum Arzt rennen und Helikoptern ihre Kinder jetzt nicht einfach daheim weiterhin und machen das Homeschooling weiter ? Da wird euch doch was einfallen, dass eure Kinder nicht zur Schule müssen ! Sagt einfach, dass sie Husten haben - dann können sie bis zu den Sommerferien daheim bleiben. Überprüfen wird das keiner... Ich verstehe es nicht wirklich... hier kann jeder selbst enscheiden, ob die Kinder zur Schule gehen, oder nicht - das muss nicht einmal begründet werden ! Ist das überall so verschieden ? Ich bin soooo froh, dass wieder etwas Unterricht ist (ist nicht einmal Unterricht, die zuvor daheim ausgedruckten Stapel an Blättern werden mitgebracht und bearbeitet - Lehrer fragen ist nicht, da wegen Ansteckungsgefahr möglichst nicht gesprochen werden darf im Klassenraum und der Lehrer nicht zu den Schülern an die Tische gehen darf. Außerdem sind pro Woche nur 3 x 2 Schulstunden und das noch im wöchentlichen Wechsel... Ich wäre so froh - und viele andere Eltern auch und Kinder sowieso - wenn wieder etwas normaler Unterricht wäre ! Auf keinen Fall wieder nur Homeschooling - Fernunterricht gibt es bei uns nicht - schön, wenn es bei ein paar wenigen so toll läuft und Mama und Papa auch noch genügend Zeit haben, die Kinder zu unterstützen (andere müssen acht Stunden pro Tag arbeiten gehen, manche sogar mehr). Hier kenne ich leider niemanden, bei dem das so prima geklappt hat... Lg, Lore

von Loretta1 am 15.06.2020, 17:16



Antwort auf Beitrag von Loretta1

Es wird Zeit , dass die Kinder wieder ein Recht auf Bildung bekommen und erhalten. Es wird mega Zeit. Denn wer hier fröhlich reisen darf, der darf auch seine Kinder wieder zur Schule schicken. Ich selbst habe auch wahnsinnigen Respekt vor dem Virus. Aber... wenn alle Welt wieder alles machen darf, dann dürfen unsere Kinder auch wieder die Schulen besuchen. Und nicht jeder Schüler bekommt alle Aufgaben vom Lehrer zugesandt. Das sollte man sich auch mal vor Augen führen.

von ak am 15.06.2020, 17:25



Antwort auf Beitrag von Charlie+Lola

Ich verstehe, was du meinst und sehr gerne würde ich dem zustimmen. Ich wäre lieber vorsichtig. Leider trifft der Satz: "Unser Unterricht im Netz ist super, man könnte für die Weiterführenden eine Mischung einführen." bei uns gar nicht zu. Ich habe gerade die x.Tonerkartusche an unserem Drucker für zukünftiges Altpapier äh.. Homeschooling leergedruckt und meinen Sohn, der sich heulend auf dem Boden wälzt (weil er endlich wieder in die Schule will!) mit Engelszungen überredet, wenigstens ein Blatt zu bearbeiten, während seine drei Geschwister vielleicht mal kurz ruhig sind. So geht das einfach nicht! Das Recht auf Bildung ist ein Menschenrecht. Ja, es gibt Schulpflicht in Deutschland und ich hätte gute Lust (aber weder Geld noch Zeit) gerichtlich überprüfen zu lassen, unter welchen Bedingungen die auch vom Staat erfüllt werden muss. Mengenweise Blätter zu Verfügung stellen erfüllt es meiner Ansicht nach nicht.

von SybilleN am 15.06.2020, 16:41



Antwort auf Beitrag von SybilleN

Das unterschreibe ich voll mit! I

von kuestenkind68 am 15.06.2020, 23:44



Antwort auf Beitrag von Charlie+Lola

Uns betrifft es nicht da wir nicht aus NRW sind. Ich kenne leider Fälle die schlimm verlaufen sind und es waren keine Risikopatienten. Trotz allem bin ich für den normalen Betrieb in den Schulen, hier ab 3.8. Da jetzt die letzte Schulwoche läuft. Wir haben den Unterricht zu Hause sehe gut hinbekommen aber ich sehe wie glücklich meine Kinder in der Schule sind aber sie finden es blöd das sie nur sie halbe Klasse sehen. Wir wohnen in MV,da hieß es wenn die Touristen kommen werden wir sehen was wir davon haben und es ist nichts passiert. Es gab eine Situtaion da haben sich bein Gottesdienst welche angesteckt aber das waren wenige. So wie es jetzt läuft kann es nicht ewig weiter gehen, die Eltern müssen arbeiten und müssen die Kinder gut aufgehoben wissen in den Schulen. Ich kann verstehen wenn einige ihre Kinder nicht zur Schule schicken wollen die sollen dann eine Lösung für sich finden(mit der Schule reden ) aber nicht fordern das alle zu den jetzigen Bedingungen gehen. Die Masse will das die Kinder zu Schule gehen und diese sollte man auch lassen

von kati1976 am 15.06.2020, 16:48



Antwort auf Beitrag von kati1976

< < Die Masse will das die Kinder zu Schule gehen und diese sollte man auch lassen>> da wär ich mir nicht so sicher... hab gestern im Radio gehört das 52% gegen die Schulöffnungrn wären, das sind ja immerhin mehr als die Hälfte!

von SunnyGirl!75 am 15.06.2020, 17:36



Antwort auf Beitrag von SunnyGirl!75

Also wenn ich mich bei den Eltern in den Klassen meiner Kinder so umhören wollen alle das DIE Kinder nach den Ferien normal zur Schule gehen.

von kati1976 am 15.06.2020, 17:39



Antwort auf Beitrag von Charlie+Lola

"Unser Unterricht im Netz ist super, man könnte für die Weiterführenden eine Mischung einführen. Alle Kinder in der Klasse finden die kleinen Klassen super, es wird viel mehr unterrichtet. Alle Lehrer geben sich Mühe." Das ist sehr schön für dich. Aber selbst wenn alles super klappt, das momentane System sieht keine zwei arbeitenden Elternteile vor. Wie soll das auf Dauer funktionieren?

von dann am 15.06.2020, 17:12



Antwort auf Beitrag von dann

Bei Älteren ab 12 wird ja jetzt schon erwartet, das sie unbetreut daheim bleiben können.

von Petra28 am 15.06.2020, 20:36



Antwort auf Beitrag von Petra28

Sollen 6 jährige schon alleine bleiben?

von misses-cat am 15.06.2020, 20:37



Antwort auf Beitrag von misses-cat

Wie kommst du darauf? Ich schrieb: ab 12

von Petra28 am 15.06.2020, 20:43



Antwort auf Beitrag von Charlie+Lola

Hier in der örtlichen Zeitung war gerade ein Leserbrief auch zu der Thematik. Dort wurde damit Argumentiert das wenn die Kinder sich ja bei dem „Experiment Schule „ infizieren der geplanten teuer bezahlte Urlaub ggf. nicht angetreten werden kann. Ich habe fast den Eindruck das, dass im Hinterkopf doch wohl das größere Problem ist. Dabei sollte man doch möglichst auf Urlaub verzichten. Wobei ich mich echt Frage wie man in unserem Kreisgebiet noch so eine große Angst vor Ansteckung haben kann 16 aktuell Infizierte auf ca. 340.000 Einwohner im ländlichen Gebiet. Da muss die Dunkelziffer schon immens sein. Da habe ich größere Angst vom Auto überfahren zu werden. Wir hier schon erwähnt wurde. Schule anrufen das Kind verschnupft ist und schon kann Kind zu Hause bleiben.

von Dream2014 am 15.06.2020, 17:34



Antwort auf Beitrag von Dream2014

Hallo, mit Schule anrufen und Kind hat Schnupfen oder ist verschnupft oder ähnliches. Dabei ist Vorsicht geboten, denn sonst sitzt du in Quarantäne. Bei uns ist es nämlich so geregelt. Im Kiga und auch an unsere Grundschule Hat Kind, oder ein anderer Familienangehöriger nur die kleinsten Krankheitszeichen MUSS Kind zu Hause bleiben, und MUSS getestet werden. So lange bis das Ergebnis da ist, MÜSSEN alle der Familie zu Hause bleiben! VG

von Toadie am 15.06.2020, 19:43



Antwort auf Beitrag von Toadie

Und das sehen die Arbeitgeber der Eltern auch so? Meinem AG wäre es doch völlig egal was die Kita sagt oder will. Ich hab zu arbeiten auch wenn Kind Schnupfen oder Fieber hat. Wenn ich Kind krank nehme ist es was anderes, aber ich komme nicht in Quarantäne wenn mein Kind krank ist.

von FrauStorch am 15.06.2020, 20:17



Antwort auf Beitrag von Toadie

Und das ist dann eine behördlich angeordnete Quarantäne?

von Johanna3 am 15.06.2020, 20:43



Antwort auf Beitrag von Johanna3

Aber genau DAS ist dann ja gewollt: weiterhin daheim bleiben - sowohl das Kind, wie auch die Eltern, damit es weiterhin mit dem Homeschooling so gut weiter gehen kann. Von daher - wer sein Kind nicht schicken möchte und auch nicht im gefährlichen Risikobereich Schule arbeiten kann - für genau diese Leute ist das doch die Lösung. Schnupfen, Halsweh, Fieber - daheim bleiben - Testen finden diese Leute "als Vorsichtsmaßnahme" sicher auch gut - und bleiben sicher auch gerne 14 Tage und länger in Quarantäne. Aber alle anderen berufstätigen mit Kindern, die endlich ihr Recht auf Bildung und Schule vor Ort wieder haben möchten - für die sollen die Schulen bitte, bitte, bitte wieder ganz normal öffnen und weiter gehen. Ich denke dass dies auch dem Großteil der Eltern entspricht - ich selbst kenne keine Familie, die ihr Kind länger daheim mit einem Stapel Blätter 8 Stunden täglich alleine sitzen haben möchte... Lg, Lore

von Loretta1 am 16.06.2020, 06:08



Antwort auf Beitrag von Charlie+Lola

... und mein Sohn klagt, dass keiner auf den Fluren etwas zum Schutz trägt, Lehrer predigen zwar vom Abstand, dieser ist auf den Fluren aber schlicht nicht möglich! Vielen ist es eh egal, weil "Corona gibt's doch gar nicht" Die Klassen sind in 2 Gruppen eingeteilt und haben je entweder 3 oder 2 Tage Schule nach ihrem Stundenplan, hocken also teilweise von 7:30 bis 15 Uhr zusammen. Vorhin kam die Meldung, dass 3 Schüler aus der Gruppe meines Sohnes wegen Verdacht zu Hause bleiben und sich haben testen lassen, Ergebnis soll morgen vorliegen. Klassenlehrer wissen Bescheid, aber nichts!Keine Meldung, auch nicht vom Direktor. Gehen die restlichen 9 morgen zur Schule?

von angelok82 am 15.06.2020, 18:59



Antwort auf Beitrag von angelok82

Ich finde es super, dass wieder Schule ist halbwegs normal. Auch mein Sohn hat es vermisst, einfach mal die Mitschüler zu sehen, mit ihnen zu erzählen. Wir wünschen uns nur, dass auf die Umsetzung der Regeln von Seiten der Schule mehr geachtet wird

von angelok82 am 15.06.2020, 19:05



Antwort auf Beitrag von angelok82

Die testen doch im Moment alle. Meine Mutter wurde auch getestet wegen Schnupfen. Keinerlei Sozialkontakte und natürlich negativ. Wieso sollten Sie jedesmal alle Eltern informieren wenn wahrscheinlich noch nicht mal konkreter Verdachtsfälle vorliegt und nur aus Sicherheit getestet wird.

von Dream2014 am 15.06.2020, 20:12



Antwort auf Beitrag von angelok82

Naja, positiver Test beim nahen Verwandten ist schon noch einfach ein Schnupfen

von angelok82 am 15.06.2020, 20:25



Antwort auf Beitrag von angelok82

Jaja, nicht so ansteckend, nicht so tödlich blablablubb.

von mama von joshua am tab am 16.06.2020, 14:47



Antwort auf Beitrag von mama von joshua am tab

Interessant. Welch eine, - qualifizierte - "Aussage".

von Johanna3 am 16.06.2020, 14:57



Antwort auf Beitrag von Charlie+Lola

Ich würde ja wirklich gerne wissen, wie die tolle Mischung für die weiterführenden Schulen denn deiner Meinung nach aussehen soll. Mein Kind macht 2022 sein Abi. Ist jetzt in der EF und wird von März bis zu den Sommerferien genau 2 Präsenztage in der Schule gehabt haben. Es wurden keine Klausuren mehr geschrieben seither. Täglich erhält er Massen an Aufgaben für die alle eine schriftliche Ausarbeitung fällig ist. Das ist so viel, dass er jedes WE und auch an den Feiertagen gearbeitet hat. Die Kinder arbeiten wie am Fließband, für jede erledigte Aufgabe kommt sofort eine neue hinterher. Das Feedback der Lehrer ist nicht wirklich gut. Die Kinder wissen nciht, wo sie notentechnisch stehen, wo sie Fehler gemacht haben, mit welchem Thema sie sich noch intensiver beschäftigen müssen. Gerade in den "Laberfächern" wie Deutsch, Englisch, Philosophie, Sowi, Geschichte kommt kein feedback, ob es inhaltlich richtig war und vor allem kein feedback, wie man es richtig machen könnte. Klar, Matheaufgaben kann man gut trainieren und da sieht man auch die Fehler sofort und kann mit Musterlösung arbeiten. Aber wie trainiert man das Schreiben von Analysen wenn diese nicht korrigiert und besprochen werden? Ab nächstem Schuljahr zählen alle Noten mit fürs Abi. Wie sollen die Noten korrekt ermittelt werden, wenn keine Klausuren geschrieben werden? Wie will man sicherstellen, dass nicht die Leistung von Eltern, Geschwister, Nachhilfelehrern usw bewertet wird, sondern dass der Schüler seine online-Aufgaben auch selbstständig und alleine erledigt hat? Ganz ehrlich, soeinen Vorschlag kann nur jemand machen, dessen Kind noch weit von der Oberstufe und seinem Abschluss entfernt ist. Das Schlimme ist: aus dem Schulministerium kommt nichts. Gar nichts. Als hätten die Schulen noch 8 Wochen Zeit.... Aber die wollen doch auch Ferien machen, dann sind es nur noch 5 Wochen Vorbereitung maximal. Den Kindern wird hier gerade massiv das Grundrecht auf Bildung genommen. Wir haben eine Schulpflicht, das beinhaltet für mich auch, dass der Staat sicherzustellen hat, dass jedes Kind vernünftig beschult wird, dass die Vorbereitung für die Schulabschlüsse sicherzustellen ist. Das geschiet derzeit nicht. Die Oberstufe wird total vergessen! Sollen die Abi-Noten dann ausgewürfelt werden oder was?

von kuestenkind68 am 15.06.2020, 23:48



Antwort auf Beitrag von kuestenkind68

Meinst du mich damit? NUR zur Info, meiner ist in der 8. und gat in dieser ganzen Corona-Zeit mehr lernen müssen, als davor. Es kamen UNMENGEN an Aufgaben hier an. Auch jetzt sitzt er täglich an den Aufgaben. Feedback gab und gibt es nur vereintelt. Dafür wird alles mögliche und unmögliche benotet selbsterarbeiteter Stoff teilweise nicht auf Richtigkeit kontrolliert, aber Tests werden dazu geschrieben. Mich nervt es, dass in der Schule theoretisch zwar immer auf Abstand hingewiesen wird, dieser aber praktisch nicht umgesetzt werden kann, wegen der Anzahl der Kinder. Wieso wird nicht darauf geachtet, dass auf den Fluren Masken getragen werden? Da hieß es vom Direktor, Maske gilt als Empfehlung, aber sie nützt nicht wirklich was. Da fehlen einem die Worte! Welcher Schüler setzt sie dann noch groß auf? Meiner ist 8.Klasse Gesamtschule, strebt kein Abi an, macht also auch 2022 seinen Abschluss...

von angelok82 am 16.06.2020, 09:01



Antwort auf Beitrag von angelok82

Nein, ich meinte Charlie + Lola, die ja oben schrieb: "Unser Unterricht im Netz ist super, man könnte für die Weiterführenden eine Mischung einführen.". Und da kann ich nur widersprechen, genau das funktioniert hier nämlich überhaupt nicht.. Meine Kinder gehen nicht zur Schule, die 2 bzw 3 Tage, die sie insgesamt jetzt vor den Sommerferien noch haben/hatten bringen nichts, außer dass die Kinder ihre Kameraden nochmal treffen. Es bleibt einiges auf der Strecke im Unterricht inzwischen. Nächstes Schuljahr muss das anders werden, mit der Rückkehr zum vollständigen Präsenzunterricht. Es kann doch auch einfach nicht sein, dass die Kinder jetzt jahrelang aus der Schule ausgesperrt werden Das geht nicht! Da müssen sich Ministerien und SChulen jetzt langsam eine Lösung überlegen. Lange mache ich das nicht mehr mit. Man kann zugucken, wie hier ganze Abschlussjahrgänge um ihre Chancen gebracht werden. das geht einfach nicht! Der Staat hat eine Pflicht für die reguläre Bildung zu sorgen! Das kann und darf niciht auf Dauer auf die Eltern abgewälzt werden.´Wofür bezahlen wir die Lehrer denn dann noch, wenn die Hauptarbeit jetzt von den Eltern geleistet werden muss? Meine Kinder sitzen auch definitv viel länger an den Aufgaben als bisher. Es kommen auch hier soviele Aufgaben, dass immer am WE und auch an den Feiertagen gearbeitet werden musste. Hier in NRW sind gsd in 2 Wochen Ferien, aber ich erwarte, dass aus Düsseldorf da jetzt gescheite Anweisungen kommen, dass der Unterricht im August vernünftig starten kann. Bisher hört man nichts.

von kuestenkind68 am 16.06.2020, 17:17



Antwort auf Beitrag von Charlie+Lola

Ist ja toll, dass es bei euch läuft. Hier eben nicht und selbst eine Mischung aus Präsenz und Fernunterricht fände ich absolut unnötig, zumal auch das Internet nicht überall vernünftig ausgebaut ist. Mit 2Mbit kann man schon rein aus technischer Sicht nicht am Onlineunterricht teilnehmen. Was ist mit den Kindern? Pech gehabt ? Oder sollen die dann grds zur Schule und die andern bleiben zu Hause ? Risiko... da frag ich mich, ob ihr dann bei der Grippewelle, die auch wieder kommt die Kinder zu Hause lasst und selbst zu Hause bleibt ? Sicher nicht. Auch da ist überall ein Infektionsrisiko und wenn man sieht wieviele Grippetote es Jahr für Jahr gibt frag ich mich da halt, wo dann der Unterschied liegt. Es gibt quasi keine Infizierten mehr und von den wenigen möchte ich nicht wissen, wieviele falsch positiv waren, zumal diese Tests nicht explizit auf Covid19 anschlagen. Ich dreh den Spiess mal um. Ich möchte nicht, dass meine Kinder was die Schulbildung und Zukunft betrifft als Versuchskaninchen agieren. Ich möchte nicht, dass sie auf sozialer Ebene versauern. Meine Kinder brauchen richtige Gleichaltrige um sich rum und nicht diese Onlinescheiße (sorry, aber was anderes ist es bei uns nicht) und Mutti, die den ganzen Tag betüddelt. Ich muss zur Arbeit, täglich. Kontakt zu Mandanten, auch in der Hauptcoronazeit und Masken trägt hier keiner, obwohl wie alle zur Risikogruppe gehören. Und solange das so ist, dass ich arbeiten gehen muss obwohl wir im Büro definitiv nicht systemrelevant sind, kann mein Kind auch seiner "Arbeit" am Arbeitsplatz Schule nachgehen. Ich bin weder Coronaleugner noch Aluhutträger und ich behaupte auch nicht, dass es das Virus nicht gibt, aber so langsam finde ich das alles maßlos übertrieben. All die Jahre wurde immer wieder gesagt Homeschooling sei nicht möglich und jetzt brauch ich es auch nicht, nur weil es gerade ins Konzept passt.

von mama von joshua am tab am 16.06.2020, 12:34



Antwort auf Beitrag von mama von joshua am tab

"Es gibt quasi keine Infizierten mehr und von den wenigen möchte ich nicht wissen, wieviele falsch positiv waren, zumal diese Tests nicht explizit auf Covid19 anschlagen." Ich möchte lieber nicht wissen, wie viele Tests falsch-negativ ausfallen. DAS soll nämlich gar nicht so selten passieren. Und was die Grippe angeht: Die Wahrscheinlichkeit an dieser zu versterben ist deutlich geringer, als bei Corona. Außerdem ist diese auch weniger ansteckend.

von Johanna3 am 16.06.2020, 14:11



Antwort auf Beitrag von mama von joshua am tab

Das unterschreibe ich auch! Vor allem diese Abschnitte :"Ich dreh den Spiess mal um. Ich möchte nicht, dass meine Kinder was die Schulbildung und Zukunft betrifft als Versuchskaninchen agieren. Ich möchte nicht, dass sie auf sozialer Ebene versauern. Meine Kinder brauchen richtige Gleichaltrige um sich rum und nicht diese Onlinescheiße (sorry, aber was anderes ist es bei uns nicht) und Mutti, die den ganzen Tag betüddelt. " und "Ich bin weder Coronaleugner noch Aluhutträger und ich behaupte auch nicht, dass es das Virus nicht gibt, aber so langsam finde ich das alles maßlos übertrieben. All die Jahre wurde immer wieder gesagt Homeschooling sei nicht möglich und jetzt brauch ich es auch nicht, nur weil es gerade ins Konzept passt." Mir platzt auch langsam der Kragen! Es gibt eine Schulpflicht und daraus resultiert doch ein Recht der Kinder auf Unterricht. Dieser Pflicht kommt der Staat momentan nur rudimentär nach. Die Kinder machen Aufgaben am Fließband. Aber Unterricht in Form von Erklären von Inhalten, Korrektur und Berichtigung von Fehlern, Diskussion von interessanten Punkte usw usw, all das findet nicht mehr statt. Und diese Denke, dass die Eltern das schon richten, wenn es nicht läuft, ärgert mich mittlerweile sehr. Wir machen hier den Lehrerjob ohne Ausbildung und ohne Bezahlung und auch ohne die üppige Versorgung des ÖDs... Und dafür bekommen wir dann großkotzig 300 Euro pro Kind, die man dann als hart arbeitende Familie dann am Ende aber wider abgezogen bekommt... Ich fühle mich mehr als verarscht inzwischen!

von kuestenkind68 am 16.06.2020, 17:24