iriselle
Ich wurde am 28.12. per Schnelltest positiv getestet, einen Tag später die Bestätigung durch PCR Test. 3 Tage ging es mir ziemlich schlecht, inzwischen aber besser. In unserem Haushalt leben weitere 4 Personen- bis jetzt hat sich keiner angesteckt ( Schnelltest ) . Wir haben keine Vorsichtsmaßnahmen getroffen (dachten dass es dafür eh zu spät ist ), weiter gelebt wie bisher. Ich selbst bin noch die bis zum 7.1. , die anderen bis zum 11.1. in Quarantäne. Ich finde das sehr erstaunlich...ich arbeite in der Altenpflege, dort haben sich sehr viele angesteckt- sowohl Kollegen als auch Bewohner- trotz Masken und Schutzkleidung. Und hier zu Hause steckt sich keiner an ?! Komischer Virus.... Wie war das bei euch ?
Ich wurde am 22.12. positiv getestet. Mein Mann und unsere Kinder haben sich nicht angesteckt. Zumindest gehen wir davon aus, da keiner Symptome hatte. Getestet wird hier nur, wenn jemand Symptome hat. Wir haben auch keine besonderen Maßnahmen ergriffen. Aus denselben Gründen wie ihr.
Meine Angehörigen hier würden auch nur bei Symptomen getestet, da sie ja eh in Quarantäne sind. Die Schnelltests hatte ich im Haus. Bin mal gespannt ob da noch was kommt...
Vielleicht hatten es die anderen Familienmitglieder (oder zumindest einer davon) symptomlos vorher?
Daran hab ich auch schon gedacht...wäre zumindest ne Möglichkeit. Aber dann hätte ich mich als einzige nicht angesteckt ?!
Ich glaube, wenn "wir" dafür eine Erklärung hätten, wäre wir schon viel weiter. Aber ich habe noch keine wirkliche Erklärung dafür gefunden. Es heißt ja immer Viruslast, aber ob das wirklich eine Erklärung ist, das manche Angehörige im engsten Raum negativ bleiben? Weiterhin gute Besserung und das Deine Familie auch negativ bleibt
Danke dir ! Ich bin echt froh, dass es den anderen gut geht, hoffe auch dass es so bleibt.
In der Kita meiner beiden jüngsten waren Kita Leitung und die Bezugserzieherin meines Sohnes positiv ( mein Sohn ist ein Kuscheltyp er hat täglich mit ihr gekuschelt) in der Kita würde, trotz intensiven Testen kein weiterer positiv getestet
Es ist wirklich erstaunlich... Wir hatten im Frühling auch einen Covid Fall beim Personal- kein einziger steckte sich an. Und jetzt ist fast das ganze Haus betroffen. Erst war es nur eine Etage, jetzt wandert " es" weiter..
Bei einer befreundeten Familie, waren alle drei, Vater, Mutter und Kind (5) recht krank mit Fieber, Husten etc. Die Eltern wurden mit PCR positiv getestet, das Kind hatte trotz gleicher Symptome 2x kein positives Testergebnis. Der Kinderarzt meinte wohl, das sei ihm jetzt mehrmals passiert und er hätte den Eindruck, dass der PCR-Test (aus welchen Gründen auch immer) bei (kleineren) Kindern nicht zuverlässig sei.
Das ist auch sehr merkwürdig...hoffentlich haben sich alle wieder gut erholt, da Kinder ja meist wenig oder keine Symptome haben.
Ich glaub schon, dass die körperliche Grundkonstitution in Verbindung mit der Virenlast eine erhebliche Rolle spielt, und die ist in einem Pflegeheim halt schlechter als bei Personen, die keine Dauerpflege benötigen. Natürlich mit Ausnahmen, wie man immer wieder sieht.
Bei uns war zuerst das Personal betroffen, erst später die Bewohner- was zeigt, dass die Hygienemaßnahmen wenig gebracht haben. Ich selbst habe ein sehr gutes Immunssystem, selbst wenn mich Bewohner direkt anniesen steck ich mich nicht mit Erkältungen an. Umso mehr war ich erstaunt , dass es mich im Vergleich zu meinen Kollegen und auch vielen Bewohnern nun recht heftig erwischt hat.
Hier auch so. Erst das Personal und jetzt die komplette Station dazu. Kein Spaß, weil die eben nicht in der Lage sind Regeln einzuhalten. Ein gutes Immunsystem hilft bei einem neuen, ihm unbekannten Virus leider nicht viel.
wie meint ihr das, dass die Hygieneregeln nichts bringen? Steh auf dem Schlauch.
Die bringen dann was, wenn man sie umsetzt. Wie der Lockdown übrigens auch...
Aber sie wurden doch umgesetzt vom Personal wie ich das verstanden habe?
Bei uns halt eben nicht. Wobei es auch nicht leicht ist, wenn man Stress hat und von A nach B rennt. Innerhalb einer Klinik von mir kein Vorwurf, falls es so rüberkam.
nein, ich hatte das nur nicht verstanden warum zuerst die Mitarbeiter dann die Bewohner wenn Hygienekonzept umgesetzt wird. Würdet ihr als Risikopatient in einem Altenheim arbeiten?
Ich würde so oder so nicht im Altenheim arbeiten, nicht für den Hungerlohn!
aber wenn du wollen würdest: einer Person mit Risikofaktoren, würdest du ihr in dieser Situation abraten? Also aufgrund der Situation?
Ja, wahrscheinlich schon
Ich wage mal zu vermuten wie es bei uns zu der Ausbreitung kam... Jemand von den Mitarbeitern hat es rein gebracht, wir Kollegen trinken schon mal nen Kaffee zusammen, oder ziehen uns zusammen in der Umkleide um- da war dann die erste Ansteckung. Und wir haben es dann zu den Bewohnern gebracht- wobei ich das erstaunlich finde, ich selbst habe immer mit ffp2 gearbeitet. Allerdings weiß ich dass es Kollegen gibt , die es anders sehen und nicht immer so konsequent sind. Als Asthmatiker bin ich Risikoperson und war jetzt auch nie besonders ängstlich. Aber ich gebe zu, dass ich die ersten Tage der Infektion dann doch Angst hatte und jetzt echt froh bin es bald überstanden zu haben. Meine Quarantäne geht noch bis zum 7.1. , aber ich denke ich werde noch eine Woche zu Hause bleiben, weil ich sehr schlapp bin und der Dienst im Heim momentan mehr wie schwer ist. Es tut mir für die Kollegen leid, aber inzwischen weiß ich wie wichtig die Selbstpflege- besonders in diesem Job- ist.
Ok, danke für deinen Bericht und weiter gute Gesundheit, dass es weiter bergauf geht
Naja, die Virenlast wird schon auch großen Einfluss haben. Bei Freunden von mir, die sich alle bei einem Treffen angesteckt haben, hat der Grad der Erkrankung mit der Entfernung vom Sitznachbarn abgenommen. Muß nix heißen, kann aber.....
Auch eine interessante Frage. Aber wie will man das herausfinden? Also wissenschaftlich.
Ah, also bei euch auch. Bin ich nicht vor ein paar Tagen der Lüge bezichtigt worden, weil ich so dreist war zu behaupten, dass das Personal es in kkh und Pflegeheim verbreitet hat? Wr aber auch echt frech von mir, diese Erkenntnis einfach ein paar Tage zu früh zu äußern.
und wie könnte das verhindert werden?
Warum , wieso und wer wird man wohl nie rausfinden... Fest steht dass wir alle Menschen sind und Fehler oder Unachtsamkeiten passieren- wobei ich denke , dass das Ansteckungsrisiko in einem Krankenhaus geringer ist weil die Hygieneregeln da generell strenger sind. Und bei dem Virus reicht es ja nun mal wenn einer sich nicht richtig daran hält- ich bin sicher dass die meistes es tun. Viele meiner Kollegen haben sich zum Schutz der Bewohner mehr eingeschränkt als sie mussten.
Aber, aber, mir wurde Lüge und verunglimfung von pflegekräften vorgeworfen für ähnlichen bericht in unserem Pflegeheim. Hier bei uns haben (ich glaube es waren ) 5 zusammen Pause gemacht.
Na zumindest ist kaffepause zusammen in kleiner teeküche kontraproduktiv. Zumindest meine laienmeinung.
sowas erübrigt sich von selbst. Ich meine vor allem in Bezug auf die Tests....
sowas erübrigt sich von selbst. Ich meine vor allem in Bezug auf die Tests....
sowas erübrigt sich von selbst. Ich meine vor allem in Bezug auf die Tests....
von mir nicht.
..vielleicht war es eine trügerische Sicherheit, weil wir so lange Covid-frei waren.
Eigentlich sollten wir allein Pause machen, haben aber mal zu zweit gesessen mit Abstand...dazu kommt Übergabezeit wo man sich mal unter dem Mundschutz an der Nase kratzt etc. Es sind die kleinsten Dinge gewesen...wer letztlich der " Einschlepper " war wird man nicht feststellen können.
So hat sich das Virus bei uns auch schön verteilt. Im Pausenraum. Ich wurde wegen meiner „Maskenparanoia“ immer belächelt. Tja...
Eine Geschichte aus unserer Familie: Kind1 hatte Windpocken, Kind2 bekam sie trotz ganz engem Kontakt nicht. Wobei ja Windpocken viel ansteckender sind als Corona. Kind2 bekam sie dann erst im jungen Erwachsenenalter, hatte also keine unentdeckte Immunität. Bei deiner Familie kann es neben dem zufällig nicht angesteckt werden auch Immunitäten geben, von denen man (noch) nichts weiß. Ich kenne einige Familien, wo sich eine unterschiedliche Zahl an Familienmitgliedern angesteckt hat, von einem bis alle ist alles dabei.
Mit den Vermutungen hast du sicher recht- und gerade bei Covid weiß man sicher vieles einfach noch nicht.
Wir hatten in der Arbeit unzählige Faelle, es betraf 80 Prozent der Mitarbeiter am Band, wir mussten sogar einige Tage schließen, weil keiner mehr da war. Die Leute haben sich teilweise beim gemeinsamen Besuch am Kaffeeautomaten angesteckt, das Interessante ist, dass viele die einzigen Infizierten in der Familie waren. Ich verstehe es auch überhaupt nicht, wie man sich bei kurzen Treffen anstecken kann, aber im gemeinsamen Haushalt nicht. Bezgl. Windpocken habe ich mich auch nicht bei meinem jüngeren Bruder angesteckt, obwohl ich mich sonst immer bei ihm angesteckt habe, er hat nur einmal niesen müssen, schon war ich krank. Die Windpocken habe ich dann 20 Jahre später bekommen, keine Ahnung woher.
Ich finde es auch sehr komisch...vielleicht wird irgendwann rausgefunden warum das so ist.
Man geht nach dem derzeitigen Stand wohl davon aus, dass ca. achtzig Prozent der Infizierten nur wenige anstecken - die anderen zwanzig Prozent hingegen viele. Bei Weitem sollen eben nicht alle gleichermaßen ansteckend sein...
Aber warum stecken sich in der Einrichtung, in der ich arbeite, extrem viele an- ich hier zu Hause stecke keinen an, ist doch der gleiche Virus?! Verstehe es nicht wirklich.
Ja - aber einige Personen sind eben wenig infektiös - und andere hochgradig. Vielleicht traf auf dich ersteres zu - während unter deinen Kollegen auch Superspreader sein könnten.
Das kann natürlich gut sein...aber anscheinend steht die Viruslast auch nicht unbedingt im Zusammenhang mit den Symptomen- denn es ging mir echt recht schlecht. Zu deiner Vermutung würde passen , dass mein Schnelltest anfangs nur schwach positiv war- Symptome hatte ich aber schon einen Tag vorher als er noch negativ war.
Ich denke deine Viruslast war trotzdem nicht so wahnsinnig hoch oder du hast eine gute Immunabwehr. Drei Tage Recht schlecht gehen und dann bist du wieder so fit, dass du hier schreiben kannst, das ist ein ziemlich milder Verlauf. Finde ich natürlich gut für dich. Aber zur Einordnung, ich kenn einige denen es Wochen schlecht ging, mehrere Tage schwerste Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit und co. Und selbst das zahlt noch als milder Verlauf. Wenn du am Ende nur 3 Wochen krank geschrieben bist, dann ist das ziemlich gut. Drunter kenn ich nur 2 ziemlich junge Personen mit Anfang 20. Vielen Dank in deinen Einblick. Ich habe immer vermutet dass zu 80 Prozent unsere Probleme in der Pflege liegen, leider. Wäre man da aber so streng wie man müsste, würde es fast unmenschlich werden. Mugi
Im Vergleich zu meinen Kollegen fand ich meinen Verlauf schon heftig- war er aber sicher nicht, wie du ja auch schreibst. War nur meine Empfindung weil ich mich sehr krank gefühlt habe. Aber ja, ich denke auch dass ich letztlich gut weggesteckt habe- obwohl ich Asthma hab- dafür bin ich sehr dankbar.
Die Schnelltests taugen bei symptomfreien Personen nichts. Ich vermute, dass ein Teil deiner Familie mit PCR positiv getestet werden würde und einfach einen asymptomatischen Verlauf hat. Warum werden denn die K1 bei euch nicht getestet? Wir testen die grundsätzlich, egal ob mit oder ohne Symptome. Dir noch gute Besserung!
das heißt Schnelltests zeigen bei symptomfreien aber Corona infizierten Personen negativ an?
Sie würden nur getestet wenn sie Symptome haben, da sie ja eh in Quarantäne sind. In meiner Einrichtung waren viele mit dem Schnelltest positiv die keinerlei Symptome hatten.
Bei uns waren einige per Schnelltest positiv und hatten keine Symptome. Bei einem Kollegen war der Test morgens negativ- da er sich nicht gut fühlte , wurde er nach Dienstende noch mal getestet- positiv. Mein Schnelltest war trotz Symptome anfangs nur schwach positiv. Die Regel zeigt, dass es keine Regeln gibt...
und welchen Nutzen haben dann die Tests?
Die Wahrscheinlichkeit für falsch negative Ergebnisse ist laut unseren Ärzten deutlich erhöht bei symptomfreien Personen. Für uns zählt nur das Ergebnis vom PCR, wobei es da natürlich auch falsche Ergebnisse gibt und viel von der Qualität der Abstriche abhängt.
Meinst du die im Altenheim ? Natürlich um positiv getestete in Quarantäne zu schicken.
aber wenn Menschen ohne Symptome negativ getestet werden ohne dass der Test dann positiv ist, dann ist das ja für die Katz. Und Menschen mit Symptomen bleiben hoffentlich so oder so daheim? Nein?
Wenn Sie positiv anzeigen, gibt es einen PCR. Grundsätzlich dienen sie dazu, in vulnerablen Bereichen das Infektionsrisiko zu senken. Es gibt bei keinem Test 100% Sicherheit und es gibt auch falsch positive Schnelltests. Besser, als einfach jeden ungefiltert in eine Einrichtung zu lassen ist es auf jeden Fall.
Nicht jeder asymptomatische Mensch wird negativ getestet, die Wahrscheinlichkeit ist höher, dass ein Test falsch negativ ist.
ok also nach einem positiven Test folgt immer ein PCR Test? So? Und: gibt es auch falsch negative Tests oder wie kam es dass Iriselles Kollege zunächst negativ und dann positiv getestet wurde innerhalb weniger Stunden die dazwischen lagen, wenn ich richtig verstanden hab?
Bei uns ist das so,ja. Positiver POC wird uns gemeldet und wir veranlassen dann einen PCR Test. Es gibt falsch negative Tests, korrekt.
...nach einem positiven Schnelltest ist der PCR Test Pflicht. Bei meinem Kollegen war es so, dass die Viruslast morgens wahrscheinlich noch nicht hoch genug war. Letztlich weiß ich aber auch nicht wie hoch sie sein muss bis er anzeigen würde. Wir werden zumindest täglich per Schnelltest getestet, die Angehörigen alle 48 Stunden. Haben wir Symptome dürfen wir auch öfter testen.
werdet ihr jeden Tag getestet und magst du mir sagen wie das abläuft? Steht dann morgens um 5.30 jemand an der Tür, der das Personal testet? Bekommt ihr (gute!!) Ffp2 Masken gestellt? Sorry, für die vielen Fragen aber ich frage für eine Risikoperson, die demnächst ihren Praxiseinsatz in einem Heim haben wird.
Wir haben eine Teststation im Haus, die zu bestimmten Zeiten besetzt ist -wo sich Angehörige und auch Mitarbeiter testen lassen können/müssen. Ist diese nicht besetzt testen wir uns gegenseitig auf den Wohnbereichen- das ist z.B, beim Frühdienst so. Zur Not kann man sich auch selbst testen. Da unser Haus vor ein paar Tagen vom Gesundheitsamt geschlossen wurde- d.h. es dürfen jetzt keine Besucher mehr rein- haben wir momentan keine Teststation und testen nur noch auf den Wohnbereichen. Ja, wir haben ffp2 Masken- KN95- allerdings seit einiger Zeit welche ohne CE Siegel. Ich vermute auch da einen Zusammenhang ...
Bei uns hat meine Tochter (Erzieherin) Corona aus der Einrichtung mitgebracht. Sie war in Quarantäne und wir als K1 auch. 7 Tage nach dem positiven Test meiner Tochter haben wir anderen (mein Mann, meine große Tochter, mein Sohn und ich) einen Test machen lassen und der war negativ. Wir haben auch bis zum Ende unserer Quarantäne am 07.12. keine Symptome bekommen. Meine positive Tochter hat auch mit uns anderen 7 Tage nach ihrem positiven Test nochmals einen Test gemacht, der zwar noch positiv anzeigte, aber laut dem CT-Wert, war sie da bereits nicht mehr ansteckend. Gruß Sylvia
Wir hatten monatelang keinen Fall beim Personal, jetzt vor Weihnachten ca 70%, keiner weiß, wieso. Ich vermute, dass es an den ganzen Aushilfen/Fremdkollegen liegt, die durchs ganze Haus wandern seit ein paar Wochen. Im letzten Dienst hatte ich nur Fremdkollegen und die wollten tatsächlich zusammen frühstücken wie am Vortag. Da fehlt mir jedes Verständnis, ist von der KHLeitung und vom gesunden Verstand her verboten. Ich war dann tatsächlich der Spielverderber. Die Schnelltests zeigen leider oft falsch negativ an, hatten wir schon öfter. Und wenn der PCR erst nach 2 Tagen kommt, liegt ein Pat schon mal solange nicht isoliert auf Normalstation. Und selber testen finde ich schwierig, wer steckt sich das Stäbchen schon richtig selber in Hals/Nase
Da ist es euch ja ähnlich ergangen... Ich werde allerdings nicht noch mal getestet, mein Mann überlegt ob er trotz negativen Schnelltest noch einen PCR Test machen lässt.
Als ich ganz ähnliches berichtete, wurde mir vorgeworfen, dass ich ja keine Ahnung haben kann, da schon lange keine Pausen mehr bei khpersonal gemacht werden. Hier wurden die 5 pflegekräfte von der Leitung abgemahnt nachdem dann alle positiv waren. Aber die Station war halt auch dicht.
Von wenigen auf alle schließen. Sehr erklärend.
Gibt's dich auch in irgend einer Weise bereichernd? Wenigstens ein Kommentar mal aus versehen?
Hier fehlt die Stellungnahme zur Äußerung.
Sorry, such dir jemand, der bei deinem sinnlosen Spiel mitmachen will.
Einfache Frage: wieso schließt du von wenigen zu allen?
Meine Erfahrung deckt sich mit der von Momvon3. Wie erklärst du dir denn, den starken Anstieg in Altersheimen? Die Besucher können es ja nicht nur sein, da sie ja nur ihre eigenen Angehörigen anstecken können. Die einzige Erklärung ist, dass die Konzepte nichts taugen oder eben das sich nicht daran gehalten wird, auf Personalseite. Wenige sind das im Moment wahrlich nicht. Auf viele kann man schließen, wenn man weiß, wie die ganzen Heime normalerweise funktionieren. Da ist es eher so, dass es wenige gibt, bei denen alles gut funktioniert!
Die Besucher werden wohl in erster Linie ihre eigenen Angehörigen anstecken. Aber diese eben wiederum auch andere Bewohner des Pflegeheims...
In den zwei Altenheimen, die ich kenne, dürfen die Bewohner Besuch auf dem eigenen Zimmer empfangen. In diesem Fall wird der Besuch vorher mit Schnelltest getestet und Maske getragen. Die Bewohner dürfen aber im Moment auch umgekehrt ihre Angehörigen besuchen. Da es dort keinerlei Sicherheitsvorgaben gibt, können sich die Altenheimbewohner bei den Angehörigen anstecken und tragen es dann in die jeweiligen Wohnbereiche ein.
Bei uns werden bei jedem Bewohner jede Woche schnelltest gemacht. Während diese quasi keine Möglichkeit haben dem zu entgehen, sind die Tests bei den pfleger auf freiwilligenbasis. Aber diese verwandtenbesuche daheim sind seit November eh wieder untersagt. Das kann es also hier zumindest nicht gewesen sein. Unterscheiden muss man wohl auch zwischen einzelnen Stationen. So gibt es ja durchaus bettlägrige, schwerst pflegebedürftige, die nicht zu den verwanden nach Hause gehen. Auch halten sie sich nicht außerhalb ihres Zimmer auf. Sogar mobile senioren dürfen derzeit keine gemeinschaftsräume nutzen.
Das ist zwar alles gut, bietet aber auch keine ausreichende Sicherheit. Wenn der Schnelltest am Montag erstmalig positiv wäre, die Person aber sonntags getestet wird, hat sie eine ganze Woche Zeit, andere Bewohner anzustecken, wenn die Bewohner in den Gemeinschafträumen aufeinandertreffen. Und das ist anscheinend in vielen Heimen eben noch so, weil man die Bewohner ja auch nicht über Monate auf ihren Zimmern isoliert halten kann und will. Anscheinend regelt das aber jedes Heim für sich. Hier in München gab es ein Alten- und Pflegeheim, in dem man wohl in der Demenzkranken-Abteilung nichts unternommen hat, als Corona-Fälle auftraten. Die Bewohner sind ganz normal weiter im gesamten Bereich unterwegs gewesen. Das Ergebnis war, dass fast die ganzen Bewohner sich angesteckt haben und es einige Todesfälle gab. Das Argument, warum man nicht einmal die eigentlich angeordnete Trennung zwischen sicher Infizierten, evt. Infizierten und Nicht-Infizierten durchgeführt hat, war, Demenzkranke könne man nicht einfach so aus ihrem gewohnten Lebensumfeld reißen. Der Artikel ist leider hinter der Bezahlschranke, aber 10 Artikel pro Monat sind eigentlich frei: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-sendling-coronavirus-pflegeheim-1.5146106?reduced=true
Die Konzepte taugen nichts, weil es einfach zu wenig Personal gibt. Kleinere Gruppen geht einfach nicht. Von den Demenzabteilungen ganz zu schweigen. Wenn der Virus einmal drin ist, gibt es eine Kettenreaktion, die nicht aufzuhalten ist. Hier haben mit Sicherheit Personal und Bewohner das Virus verteilt.
Wenn die Heime davor schon geschützt waren, dann kann es am Wahrscheinlichsten das Personal eingetragen haben. Hier gibt's aber mehrere wunde Punkte, als dass das Personal nicht konsequent die Hygiene Vorschriften gehalten hat. Schwarze Schafe gibt's immer. Wunde Punkte könnten sein, dass die Schutzausrüstung nicht qualitativ hochwertig ist. Auch trotz qualitativ hochwertiger Ausrüstung, ist prozentual eine Ansteckung möglich. Hier stellt sich die Frage, noch so gut das Hygienekonzept ist, der Virus ist schwer zu kontrollieren. Sehr enger langer Kontakt. Patienten, die Immungeschwächt sind. Viele Menschen auf "engem" Raum für lange Zeit. Das wird alles evaluiert werden, aber zu sagen, es liegt am Personal, daher sind die Heime sehr betroffen, hier ist Vorsicht zu walten.
Ältere Menschen haben ein schwächeres Immunsystem, erkranken deshalb oft schwerer und spreaden auch deshalb mehr. Viele (insbesondere Jüngere) können das Virus sehr gut kontrollieren, haben kaum Symptome, spreaden nicht. Covid wird von den Superspreadern getrieben. Nicht davon, dass jeder Erkrankte jeden ansteckt, den er trifft.
Danke für die Info. Was würdest du einem Menschen raten, der zur Risikogruppe gehört aber im Heim seinen Praxiseinsatz machen soll: tun oder lassen?
Danke für die Erklärung !
Wenn man sich schützen kann (genügend PPE) und es vom Stress her ginge, würde ich mit Impfung (Biontech) es machen. Nach der 1. Impfung hat man nach 12 Tagen schon Schutz. Ich würde mich da jetzt aber wirklich zeitnah kümmern, an eine Impfung zu kommen. Das ist zur Zeit was ich so mitkriege ganz schön chaotisch. Meine Freunde in dem Bereich sind seit 22.12. auf einer Liste, bisher aber immer noch kein Termin. In den Hotspots ohne Impfung würde ich versuchen, den Praxiseinsatz in den Sommer zu schieben, wenn das irgendwie ginge. Da kenne ich mich nicht aus.
Bei Familien hier im Umfeld hatten es eigentlich fast immer doch noch alle bekommen. Hat aber manchmal auch eine Woche gedauert, bis die anderen positiv waren. LG Muts
Manche waren gar nicht ansteckend, manche waren Superspreader, andere in der Mitte. Und keiner weiß warum das so ist und scheint auch unabhängig vom Verlauf der Krankheit zu sein. In ein paar Jahren sind wir vielleicht alle schlauer und ich denke dass die Ergebnisse nicht nur Corona betreffen sondern auch andere Krankheiten, nur hat es da noch nie so viele Fälle gegeben, dass man das hätte untersuchen können/wollen. Gute Besserung! Laufente
Hallo ,ich kann von genauso einem kuddelmuddel berichten. Vor neun Wochen wurde mein Mann positiv mit einer enormen Virenlast getestet . Drei seiner Arbeitskollegen waren ebenfalls positiv. Alle hatten auch typische Symptome. Alle haben im Büro alleine gesessen, wenn der Platz verlassen wurde, musste die Maske aufgesetzt werden etc. Wir als Familie welche keinen Abstand gehalten haben und gerade auch ich welche meinen Mann immer Küsschen etc gegeben hat sind negativ geblieben. Zweimal sind wir getestet worden. Jetzt hatte ich Freitag plötzlich keinen Appetit mehr ,Samstag folgte Fieber,starke Kopfschmerzen und komplette ko sein . Gestern dann, da ich in der 32.ssw bin ins Krankenhaus und dort war der Schnelltest hochgradig positiv. PCR wurde ebenfalls gemacht und das Ergebnis bekomme ich heute . Der Arzt meinte die Ansteckung muss zwischen Weihnachten und Neujahr gewesen sein . Ich war da genau einmal kurz beim Arzt , welcher sich erkältet anhörte aber Maske trug ,einmal in der Apotheke und einmal ganz kurz im Babymarkt um unsere gelieferte bestellte Ware abzuholen. Es ist also meiner Meinung nach echt verrückt und wirklich wenig verständlich was für Faktoren zur Ansteckung führen. LG Inchen
Das ist wirklich alles merkwürdig...hier werden Angehörige nur getestet wenn sie Symptome haben. Ich wünsche dir und deinem Baby alles Gute und dass es dir bald wieder besser geht !!!
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