Banu28
Der dm-Drogeriemarkt verkauft jetzt Corona-Selbsttests für zu Hause, für knapp 60 EUR. Allerdings muss man auch hier die Probe wohl einschicken. Man bekommt dann inh. von zwei Tagen das Ergebnis aufs Handy. Vorteile: Man muss nicht in die Arztpraxis. Viele wollen das ja nicht, weil sie Angst vor Ansteckung im Wartezimmer haben. Nachteil: Die Probenentnahme erfolgt laienhaft. Außerdem wird nur eine überstandene, nicht aber eine akute Infektion nachgewiesen. Mehr dazu hier: https://m.tagesspiegel.de/wissen/einsende-kit-fuer-rund-60-euro-drogeriemarktkette-dm-verkauft-corona-antikoerpertest-online/26303054.html?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.de%2F Ich find‘s nicht überzeugend und frage mich, wer den teuren Test kauft, anstatt zu einer der Teststationen zu gehen. LG
Nein. Mir leuchtet der Sinn nicht ein. Bei meiner Hausärztin kann ich im Garten warten, wo hinter einer Papptrennwand auch der Test stattfindet.
Nein, das würde ich auch nicht machen. Einen IGG-Test gibt es beim Arzt für 30-50 €, warum sollte ich beim dm mehr bezahlen und insgesamt mit Bestellung, Einsenden und Auswertung ist es auch nicht schneller als beim Arzt. Dass die Probeentnahmen "laienhaft" ist, sehe ich jetzt aber nicht als wesentliches Risiko. Das ist das Vorgehen, das jeder Diabetiker von der Blutzuckermessung kennt. Das ist ja fast nicht falsch zu machen. Raus war ich bei: "angeben von Beschwerden und Vorerkrankungen", da ergibt sich mir der Zusammenhang zur Antikörperbestimmung mal so gar nicht. Da frage ich mich: warum wird das gesammelt?
Nein, für den Preis nicht. Und ich vertraue da auch eher auf die Erfahrung meines Hausarztes was die Durchführung der Tests angeht. Einen Schnelltest würde ich ggf kaufen aber so einen Labortest nicht.
dafür sind Ärzte da, und eine überstandene Infektion zu kennen hilft mir auch nichts wo man sich auch ggf nochmals anstecken könnte dagmar
...
Antikörpertests zum Einsenden gibt es schon seit Mai/Juni z.B. von Cerascreen und Lykon. Ob man einen solchen lieber beim Hausarzt oder durch eigentätige Blutentnahme macht, hängt wahrscheinlich sehr von den individuellen Umständen ab. Auch die Frage, ob man einen PCR-Abstrich zu Hause macht (und dafür viel Geld zahlt) oder ob man zu einer Teststation kommt, hängt wahrscheinlich sehr von den Gegebenheiten ab (Auto vorhanden?, Krankheitssymtome? Modalitäten des Tests beim Hausarzt?). Ohne Auto und mit Krankheitssymptomen finde ich persönlich eine Wanderung zur Teststation oder zum Hausarzt (wenn man Glück hat) mit nachfolgendem Warten in der Kälte eigentlich unzumutbar. Dazu kommt, dass ich in den teilweise winzigen Kabuffs, wo die Abstriche gemacht werden und die man oft im Fernsehen sieht, aber auch in den Wartebereichen vorher doch eine gewisse Ansteckungsgefahr sehe, die man vermeiden kann, wenn man sich selber das Stäbchen in den Rachen schiebt.
Da bin ich mal bei fritzi, ich würde das jedem gang irgendwohin vorziehen. Allein dass es möglicherweise nicht anerkannt wird könnte mich abhalten, denn das ist rausgeschmissenes geld.
Wenn es um einen Test ginge der eine aktuelle Infektion nachweist oder ausschließt mag das ja stimmen. Da wäre ein freier Verkauf durchaus sinnvoll. Voralken wenn schnellest als schwangerschaftstest und relativ idiotensicher. Aber hier geht es um einen test der zeigen soll ob man irgendwann mal infiziert war und nun Antikörper besitzt. So jedenfalls verstehe ich das.
Nein. Wenn will ich wissen das ich aktuell erkrankt bin. Was nutzt es mir zu wissen das ich evtl letzten Monat Corona hatte? Lebenslange Immunität gibt es ja eher nicht.
Das heißt nicht, dass es sie nicht gibt. Dass Ak runter gehen, ist völlig normal. Eher klassisches Lehrbuchverhalten nach einer Infektion. Es ist aber durchaus möglich, dass B-Zellen (die wieder Antikörper machen) und/oder T-Zellen, die z.B. zur Bekämpfung infizierter Zellen auch sehr nützlich sind, länger überdauern. Wie lange, weiß man aus naheliegenden Gründen nicht, und der Text ist auch einfach viel aufwändiger als nach Antikörpern zu schauen. Aber ich würde mich schon sicherer fühlen, wenn ich wüsste, ich hätte eine Infektion überstanden. Ungefähr so sicher wie nach einer Impfung halt ;-).
Mein Bruder hat neulich erzählt, dass er so einen vor Weihnachten machen will, damit er ganz entspannt unsere Eltern besuchen kann und nichts einschleppt. Er hat beruflich viele Aussenkontakt und kommt mit allen möglichen Leuten zusammen, er hat auch schon mehrere angeordnete Tests hinter sich.
Ich habe auch direkt an Weihnachten gedacht und finde die Möglichkeit gar nicht schlecht, bevor sich vermeintlich gesunde Menschen reihenweise in "verseuchte" Arztpraxen und Teststationen begeben. Liebe Grüße, Gold-Locke
Die Anzeige einer durchgemachten Infektion bringt halt null. Was wäre der Nutzen, den man davon hätte? Immunität nach einer Infektion ist nicht garantiert.
Nein
Hier in Bayern werde ich kostenlos von medizinischem Personal getestet, von daher käme er für mich nicht in Frage.
wenn man getestet wird, kommt man meist in kein Wartezimmer, hier wird man im Auto getestet. Ob man sich das Teststäbchen weit genug in den Rachen schieben würde? Wenn der konkrete Verdacht besteht, lieber an einer Teststation testen lassen!
Das ist ein Antikörper-Test, kein Test auf SARS-Cov-2! Mir fällt kein vernünftiger Grund ein, wozu ich das machen sollte. Selbst wenn ich Antikörper hätte, kann mir kein Mensch sagen wie lange die "halten", da müsste der Test ja regelmäßig wiederholt werden. Außerdem kostet das beim Arzt ca. 20 € für's Labor plus ca. 15 € für die Blutentnahme einschließlich Befund-Besprechung.
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