mirage
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat in ihrer Regierungserklärung am Donnerstag das Ziel bekräftigt, die Infektionszahlen zu senken, damit die Gesundheitsämter in der Lage sind, Infektionsketten zu unterbrechen. Am Mittwoch hatte Merkel mit den Länderchefs sieben Stunden konferiert. Beschlossen wurde, den am 28. Oktober beschlossenen Teil-Lockdown bis zum 20. Dezember zu verlängern und teilweise zu verschärfen: Touristische Reisen sollen unterbleiben, Bars bleiben geschlossen, Restaurants dürfen Essen nur außer Haus anbieten, Friseursalons dürfen öffnen. Lockerungen soll es über die Weihnachtsfeiertage und „zwischen den Jahren“ geben. Es sollen vermehrt Corona-Schnelltests eingesetzt werden, Pflegebedürftige sollen sie auf Kassenkosten erhalten. Die Kurve der Infektionen habe sich zwar abgeflacht, es gebe aber keine Trendumkehr, erklärte Merkel. Einer Separierung vulnerabler Gruppen (das würde etwa 27 Mio. Menschen betreffen), um für den Rest der Bevölkerung den gewohnten Alltag wiederherzustellen, erteilte sie eine Absage. Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) ließ bereits durchblicken, dass die Maßnahmen bis März verlängert werden, weil erst dann Impfungen zum Tragen kommen. Geimpft werden sollen zunächst die Angehörigen der medizinischen und pflegerischen Berufe. Die Opposition reagierte unterschiedlich. Während die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel die Eingriffe in das private Leben als obrigkeitsstaatlich, ungehörig und übergriffig bezeichnete, stellte sich Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende der Grünen, hinter die Beschlüsse. Sie forderte aber, der Langzeitperspektive mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Auch die FDP vermisst eine Strategie, die über mehrere Monate und nicht nur bis zum 20. Dezember trägt. Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Bärbel Bas brachte unterdessen die Einführung eines „Corona-Soli“ für Menschen mit hohem Einkommen ins Gespräch, um die enormen Kosten aufzubringen.
Und?
Wie soll das sonst funktionieren? Ich würde sagen, wir haben großes Glück, wenn das Ganze nur bis März geht! Einen Corona- Soli würde ich auch gut finden. In BW gibt es wohl nur über Weihnachten Lockerungen. Und ob das so bleibt, kommt wohl auf die Zahlen an. Es sind immerhin noch 3 Wochen bis dahin.
Ja und? Das Virus wird bestimmt nicht mit Silvester verpuffen ![]()
Bis dorthin ist dann bei uns die Innenstadt komplett ausgestorben, und Restaurants wird's dann hier keine mehr geben. All das nur um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Alle anderen Branchen sind ja egal. Und wenn sich dann nicht alle impfen lassen, geht das Spiel weiter. Keine Ahnung, wohin all das noch führt.
Es geht ja nicht um das Gesundheitswesen als "Branche", sondern darum, möglichst wenig Todesfälle zu haben. Die Innenstädte sind hier (BW) rappelvoll, es wird geshoppt, als gäbe es kein Morgen. Restaurants erhalten derzeit 70% ihres Umsatzes als Entschädigung. Dabei muss man bedenken, dass ja weniger laufende Kosten anfallen aktuell. Ich hoffe doch sehr, dass viele Restaurants so überleben können.
ich glaub nicht, dass viele Restaurants überleben können. Wenn ich mir schon alleine, wie bei uns die sehr hohen Mieten ansehe.....und es haben schon viele dicht gemacht. Und diese Hilfen wird es nicht ewig geben. Ich bin gespannt, wie viele das überleben. Ja, auch in Hamburg sind die Menschen am Sho9pen...es ist alles sehr, sehr voll. Aber, in Hamburg gehen die Zahlen immer mehr runter. Heute war es schon unter 100. Ich bin gespannt. Ich denke auch, dass sehr bald die Gebühren für die Krankenkasse erhört werden werden oder was auch immer, um die Gelder wieder reinzubekommen. LG
Wenn in anderen Branchen die Krankheitszahlen steigen, funktionieren sie auch nicht mehr. Der Betrieb in dem ich arbeite hat enorme Probleme weil so viele erkrankt sind. Es werden täglich mehr und selbst die größten Spoetter bekommen Angst, nicht davor schwer zu erkranken sondern weil wir absolut am Limit sind. Es ist kein Vergleich zur üblichen Grippewelle, die ja meistens auch nur ein paar Wochen richtig akut ist. Betroffen sind hier hauptsächlich junge Maenner, die soweit ich es ueberblicke alle nicht ins Krankenhaus müssen aber in der Regel 3 Wochen ausfallen und oft ganze Produktionslinien lahm legen. Wenn das die Polizei, Feuerwehr oder andere wirklich wichtige Berufsgruppen trifft, dann gute Nacht. Wir werden massive Verluste haben dieses Jahr, nicht durch irgendwelche Maßnahmen sondern durch die Ausfälle, gerade auch durch die Ausfaelle im Frühling in Italien, da dort viele Zulieferer sind.
habe ich schon gemerkt. Ich brauchte im diesen Jahr so einiges neu: WaMa, Geschirrspühler, Kühlschrank, Lattenrost, Matratze, Lampen. Hat alles sehr, sehr lange gedauert. Obwohl alles oder vieles in D produziert wird. Nur Ikea ging sehr schnell. Das waren neue Möbel für Kind Groß. LG
wurde bereits berichtet. Das kommt auf jeden Fall. U.u. werden Leistungen, die KK übernehmen, weniger.
Der Einzelhandel mag es schaffen durch die Krise. Aber etliche Restaurants ganz sicher nicht. Die sog. Novemberhilfe, die man jetzt erst beantragen kann, deckt 70% der laufenden Kosten. Bei 0,00 Euro Umsatz. Und den Lebensunterhalt, also die eigene Miete, private Kosten etc., dürfen die Gastronominnen nicht davon bestreiten. Übrigens: der hauptsächliche Umsatz eines Jahres wird in vielen Retaurants gerade jetzt gemacht. Das ist doch eine riesige Hilfe, oder? Ach so: man muss zur Beantragung der Hilfe seine Steuerberaterin bemühen, damit man eine belastbare BWA oder ähnliche nachweise bekommt. Kostet natürlich auch Geld.
"Nur" um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten? Ernsthaft?
Also wenn bei euch die Innenstädte leer sind, dann habt ihr ein anderes Problem als Corona. Hier ist es voll, richtig voll. Da merkt man absolut keinen Unterschied zu den Jahren früher, wenn ist es eher sogar voller.
Wenn ich raten dürfte, würde ich sagen die Restaurants fahren mit den 70% Hilfe deutlich besser als wenn sie offen hätten. Es sind 70% von dem was sie letztes Jahr verdient haben in dem gleichen Zeitraum. Wie viele werden wohl, wenn sie könnten, aktuell Restaurants besuchen? Ich wette deutlich weniger als letztes Jahr, zumal die Weihnachtsfeiern usw wegfallen.
jupp, hier auch alles brechend voll. Leer waren hier die Straßen etc.nur in den ersten 2 Wochen im März. Viele Läden verkaufen jetzt Glühwein an der Straße, da sieht man dann die ganzen Gruppen eng zusammen stehend. Und jetzt am WE, wo sonst auch unser kleienr Weihnachtsmarkt steht, findet immer auch ein Bio Wochenmarkt statt. Und ja, da gibt es jetzt Stände mit Glühwein, Mandeln, Currywurst (sowieso schon immer). Tja, es ist brechend voll,.....Weihnachtsmarkt Ersatz. Die Menschen sind erfinderisch. Die freien Tagen vor Weihnachten, werden bestimmt nicht genutzt, um brav zu hause zu bleiben. Da gute ist aber, dass in Hamburg zur Zeit die Zahlen immer weiter runter gehen und wir einen Wert von unter 100 haben. Ich bin gespannt....das bleibt bestimmt nicht so. LG
Woher wissen hier eigentlich alle wie voll oder nicht voll die Innenstädte sind? Sind doch alle brav zu Hause. Komisch.
Weil man mitunter das Pech hat dort zum Arzt hin zu müssen. Oder teils auch nur aus dem Fenster schauen muss. Mancher hat sogar das Pech und muss in die Innenstadt weil er dort arbeitet. Und ja, manchmal muss man auch in die Innenstadt weil man etwas kaufen muss oder ganz böse, zur Stadtbücherei geht. Also packe dir deine Unterstellungen sonst wo hin.
Ich habe ja nie behauptet, dass ich brav zu Hause bleibe. Wir waren bis zum Schluss sehr oft in Restaurants unterwegs....Und ich wohne in einem Stadtteil, wo man prima shoppen kann, viele Cafés und Restaurants. Arbeiten tue ich so gut wie in der Innenstadt. LG
Falsch. Bei den Novemberhilfen werden 75% des Novemberumsatzes 2019 erstattet. Einnahmen aus außer Haus verkauf werden nicht angerechnet. Damit sollte die Gastronomie eigentlich überleben können
Quelle: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2020-11-05-faq-ausserordentliche-wirtschaftshilfe.html
Restaurants erhalten BIS zu 70 % eines Vergleichsmonats... Das sind ja nicht annähernd die gewünschten Erträge - manche rechnen ja mit nem starken (Vor-) Weihnachtsgeschäft. Aber wenn viele erstmal Pleite gehen, profitiert natürlich irgendwer davon. Zum Thema : es wird geshopped, als gäbe es kein Morgen - Monatsanfang... Warte mal noch 2-3 Wochen.
Wenn du Geld dafür hast um Essen im Restaurant abzuholen, toll. Wir können es im Moment nicht leisten.
Ja, in der Theorie hört sich immer alles super an. Dann dürfte ja kein Restaurant pleite gehen. LG
Danke für die Unterstellung. Ich arbeite in der Innenstadt.
unsere Kleinstadt ist so voll wie immer, nämlich leer und in anderen Städten mit Einkaufsmöglichkeiten gehe ich nicht.
Morgen muss ich mit der Lütten shoppen gehen, sie braucht Schuhe und ich bin froh, dafür NICHT in eine Fußgängerzone zu müssen.
Na dann frag doch mal wieviele Restaurants überhaupt finanzielle hilfen bekommen. Die November Hilfe wird warscheinlich erst im Januar ausgezahlt. Ich kenne leider viele die nicht mal wissen wie sie bis dahin überstehen sollen Erstmal erkundigen bevor man schlau daher redet und offenbar keine Ahnung hat
75%. Das macht natürlich einen riesen Unterschied. Wovon werden die Kosten für die Steuerberaterin getragen? Wovon die privaten Lebensführungskosten? Ach....bei der tollen Hilfe schafft es sicher jede Gastronomie. Die Habens ja eh alle so dicke und leben einfach ein paar Monate von der Hand in den Mund.
Noch einmal glaubst du die würden nun riesen Umsätze fahren wenn offen? So ohne Weihnachtsfeiern, ohne Familienfeiern usw? Meines Wissens nach bekommen die 75% des Umsatzes des entsprechenden Kalendermonats vom Vorjahr. Das dürfte über dem liegen was sie aktuell auch nur annähernd verdienen könnten wenn offen. Schon wegen Hygienekonzept.
Blöd, wenn man aus dem Monat keine oder schlechte Zahlen hat. 75% von wenig ist ich weniger. Oder wenn man keine Kohle hat für eine BWA. Und die Lebenshaltungskosten sind damit immer noch nicht gedeckt, die darf man von der tollen Hilfe nicht bestreiten. Da muß das bissl außer Haus reichen.
Seit wann interessieren die Politik die Todesfälle? Wenn dem so wäre, hätten wir längst ein Tempolimit und Tabak wäre unerschwinglich. Außerdem sterben momentan nicht mehr Leute als sonst um diese Zeit.
Der Unterschied liegt natürlich nur marginal in der Prozentzahl, sonder vor allem darin dass sich diese Prozentzahl auf den UMSATZ des Vergleichsmonats 2019 bezieht. Basis sind eben nicht die laufenden Kosten, sondern der Umsatz, der normalerweise im November/Dezember dort gemacht wird. Auch die Weihnachtsfeiern und was sonst so zum Jahresendgeschäft beiträgt ist mit diesem Ansatz berücksichtigt. Und natürlich darf damit auch der private Lebensunterhalt bestritten werden. Das unterscheidet die Novemberhilfen von den Beihilfen im Frühjahr
Für Jungunternehmer gibt es doch sonderhilfen. Davon ab, hier hat eine weitere Pizzeria aufgemacht bzw eine bestehende aufgekauft und neues Konzept. Die gibt es nun, lass mich raten, 3 Monate. Essen dort kostete mehr als andere Anbieter, Lieferung kostet, selbst wenn 500m weit und schmecken tut es lala. Meine Wette, wenn die pleite gehen liegt es bestimmt am bösen Corona, aber nie und nimmer an deren Konzept. Unser Lieblingslieferant boomt der kommt kaum nach. Ein anderer hat expandiert. Da die festgestellt haben das aktuell viele eben Ausser Haus kaufen, haben die speziell dafür eine Zweigstelle aufgemacht wo es die Speisen gibt welche dafür geeignet sind. Corona wird die Spreu von Weizen trennen, in vielen Bereichen.
Naja, 75% des Vorjahresumsatzes oder 70% der Kosten, das ist schon ein Unterschied.
Ich bleibe tatsächlich "brav" zu Hause, aber auch ich muss zum Kinderarzt und in die Apotheke. Wollte mir eigentlich auf dem Weg beim Bäcker dann schnell noch was mitnehmen. Als ich gesehen habe, was dort und in den Geschäften los war, habe ich nur KiA und Apo besucht und bin wieder heim. Es war brechend voll.
75 % vom Umsatz des Vorjahresmonats. Kein Restaurant könnte im November oder Dezember 2020 die gleichen Umsätze wie in 2019 generieren, da viel weniger Belegung und Mehraufwand für das Hygienekonzept. Umsatz November 2019 35.000,00 € - Auszahlung für 2020 26.250,00 €, abzüglich erhaltenes Kurzarbeitergeld und bereits erhaltene Überbrückungshilfen für Fixkosten. Bei 100% Kurzarbeit bedeutet das keine Lohnkosten für das Restaurant, im Vorjahr mussten vom Umsatz die Löhne, Fixkosten, Wareneinkauf usw. bezahlt werden, wohingegen bei einer Schließung nur die Fixkosten zu tragen sind. Ohne Frage, hat die Gastronomie in allen anderen Monaten riesige Verluste eingefahren, aber für November und Dezember wurde ein großzügiger Ausgleich verabschiedet.
Bei uns sind die ersten Abschlagszahlungen der Novemberhilfe bereits überwiesen worden. Letzten Mittwoch beantragt, Bescheid der ISB am Montag, Auszahlung der ersten 50 Prozent gestern. Aber...ein Tropfen auf den heißen Stein.
Dann sind zig tausende Gastro- und Hotelbetriebe pleite. Andere Branchen ebenso. Ganz großes Kino. Selbst wenn im März die Impfungen kommen - durchgeimpft können dort nichtmal annähernd alle werden. Irgendwann muss man einen anderen Weg finden, als einen Lockdown. Gewisse Regeln - ja, ok. Aber andauernd alles dicht machen über Wochen und Monate, dann dafür den „kleinen Mann“ wieder bluten lassen, damit die Staatskasse wieder gefüllt wird? Das führt zu nichts.
zu Lockdown zu humpeln. Langfristige Strategie für das Leben mit dem Virus fehlt.
Wäre mir auch am liebsten aber wie sollten solche Maßnahmen aussehen? Nach so vielen Monaten ist doch klar, dass sich die Leute freiwillig an gar nichts halten. In unserer hiesigen Kneipe saßen die Leute dicht gedrängt kaum dass sie wieder auf war. Man hat auch nicht die Kapazitäten jedes Lokal, jede kleine Kneipe zu kontrollieren. Man könnte das alles viel besser überstehen wenn nicht alles immer ausgereizt werden wuerde. In meiner Verwandtschaft wurden bis vor einigen Wochen, da waren wir schon bei den höchsten Fallzahlen in Deutschland, ausgiebig im großen Kreis Geburtstag gefeiert. An Halloween war hier Party. Das kann niemand überwachen aber eine Schließung von Restaurants, Fitnessstudios wo eben auch viele Menschen zusammen kommen kann man ueberwachen, dann hat man schon ein Risiko weniger. Im Prinzip zaehlt ja jede Kontakt Vermeidung, nur wenn sie Mehrheit das für sich nicht akzeptieren will, gibt es eben gesetzliche Vorschriften. Wir sollten uns viel mehr bei Ländern abschauen, die es im Griff haben aber auch das will man nicht. Den Aufschrei möchte ich hören wenn man eine Verpflichtung zur Handy Mitnahme und Corona App durchsetzen wuerde.
so, wie es jetzt ist, wird auch nicht lange gut gehen. Viele Politiker sagen bereits jetzt, das Corona-Hilfen begrenzt werden müssen. Wenn man Maßnahmen weiter verlängert und bestimmte Branchen dadurch einen Berufsverbot bekommen, was ist dann? Dazu gibt es keinerlei Aussagen.
Teuer wird es eh und am Ende werden wir in irgendeiner Weise alle zahlen. Glaubst du, die Kneipen werden wieder alle voll, wenn hemmungslos geöffnet wird mit den entsprechenden Folgen? Und wer bezahlt die Langzeitpflege/Behandlung der dann viel mehr Menschen mit Langzeitschäden?
Naiv wer dachte, die Sache hätte sich zum neuen Jahr erledigt!
ich denke auch, dass nach den Feiertagen, die Zahlen erst einmal ordentlich ansteigen werden. LG
Darf ich gerade herzhaft lachen? Ich bin verdammt froh wenn wir das aktuelle PillaPallelockdownchen bis März behalten können. Ich bezweifel es ab. meine Vermutung ist das ab Anfang Januar die Zahlen extrem ansteigen werden weil alle über die Feiertage Familienhoppeln gemacht haben. Und dann nichts anderes übrigbleibt als wieder alles dicht zu machen. Würde mich nicht mal wundern wenn dieses Mal mit Ausgangssperren usw, Wenn ich aktuell sehe wie sich die Leute aufführen, welche Massen täglich in die Läden rennen und wie fleißig geplant wird wann man an Weihnachten wen besucht, dann würde es an ein Wunder grenzen wenn sich die Zahlen mal beruhigen. Am Ende werden die Leute wohl erst dann Intelligenz beweisen wenn sie selbst in den Familien Todesfälle haben oder Angehörige mit Lang-Corona-Symptom. Man bettelt ja drum.
am 2. Weihnachtstag, wollen wir ja zu den Schwiegereltern. Diese möchten dann aber auch unbedingt mit uns nach Dänemark rüber fahren und ins Restaurant gehen. So war das doch nicht gemeint, oder? (Schwiegermuttern darf rüber, da sie Dänin ist und mein Mann auch, und wir als Familie so mit dürften) LG
Was nutzt es da zu diskutieren? Die Leute werden für alles Ausreden finden warum und weshalb. Und bestimmt kommt jetzt gleich wieder wie doll doch alle leiden und das man das nur deshalb macht um Einzelhandel und Restaurants zu unterstützen und eh die alten Leute doch schon so extrem leiden. Ich vermute mal nicht deine Schwiegereltern leben seit Monaten isoliert in irgendeinem Pflegeheim und sehen auch bestimmt nicht so aus als wenn jeder tag ihr letzter sein könnte ![]()
Ne, die beiden haben sich nie isoliert...eher, jetzt erst recht. LG
Volle Zustimmung zu Felica.
Ebenfalls Zustimmung zu Felica.
Und noch mal Zustimmung zu Felica. ![]()
Auch ich stimme Felica zu. Ich bin immer wieder fassungslos, wenn ich hier im Forum lese, mit welchen kreativen Ideen die Regeln und Empfehlungen komplett ausgereizt, umgangen oder ausgehebelt werden. Viele haben offenbar den Verbreitungsweg des Virus immer noch nicht begriffen. Aktuell geht es nicht um "Verbote und Erlaubnisse" sondern um Eigenverantwortung sowie Empathie den Mitmenschen gegenüber.
Danke, da schließ ich mich an. Ggf werden wir die Erhöhung der erlaubten Personen an Weihnachten dazu nutzen, beide Omas und den Schwager mit Frau (die eigens anreisen, damit die Schwiemu nicht allein ist und auch nicht zu uns (mit drei Kindern) rein muss) zu einem Weihnachtsumtrunk mit Weihnachtsmusik und sonstigem Weihnachtsmarktfeeling auf die Terrasse einzuladen. Draussen mit Abstand und trotzdem ein, zwei Stunden Familie und Weihnachten. Natürlich dürfte man viel mehr und größer und länger, kuscheliger usw. Aber wir halten das für vernünftig. Eigenverantwortlich und Empathie für die Großeltern.
dass am 20. Dezember alles vorbei ist??? Oder am 1. Januar? Ich denke, dass sogar Mitte März sehr optimistisch ist. Genau so wie die prognostizieren 19.000 Infizieren an Weihnachten...
Ich schließe nicht aus, dass es im Januar zu einem richtigen "Lockdown" kommt. Für Bayern könnte ich mir auch vorstellen, dass Mitte Dezember die Regeln drastisch verschärft werden, Weihnachten für ein paar Tage gelockert, und vor Silvester wieder angezogen. Das würde mE mehr Sinn machen als das aktuelle Geeiere. Hier merkt man nur an den Masken und den Warteschlangen vor den kleineren Geschäften, dass "Corona" ist. Einerseits ja schön, dass wir unser Leben größtenteils normal genießen. Aber die Zahlen werden so nicht weit genug sinken. Mir persönlich wäre ein kürzerer strenger "Lockdown" lieber, als es so wie jetzt bis in den Frühling hinein laufen zu lassen. Der Januar ist eh ein sch.... Monat. Februar eigentlich auch. Perfekt für einen Lockdown.
Bis März ist aber optimistisch. Ich denke das geht länger. Weihnachten und Silvester werden sich wieder viele anstecken. Das Ergebnis sehen wir dann im Januar und Februar massiv. Dann kommt der richtig große lockdown. Und der wird m.M.n mehrere Monate andauern und nur Stück für Stück gelockert. Ich denke daher das wir bis zum Sommer die Nachwehen von Weihnachten spüren werden. Habe ich vor ein paar Monaten auch noch anders erdacht und "Ach, bis dahin ist das durch"- denkend munter und fröhlich Urlaub für Mai 21 gebucht.
ich denke gerade an den post vor ein paar wchen , wo die userin von der firma ihres mannes berichtet hatte und dass diese sich auf einen neuen lockdown vorbereiten würde. und ich erinnere mich auch an den shitstorm , mit dem sie berschüttet wurde und das ins lächerliche ziehen ,was manch einer hier so wahnsinnig gut beherrscht.... seht der sache doch ins auge, tglich wird uns doch angeküdigt, wie es weiterlaufen wird
und zu der gastrofrage: hier in der gegend sind viele gastrnomen schon fast an die 60, jüngere nachvlger gibt es wenig. diese hätten ohne weiteres noch eine weile gearbeitet, weil man diesen job mit herzblut macht und es für viele einfach auch die freude an der arbeit ist/war. reich wird man in dieser branche sicher nicht und von den vielen polstern ,die da sein mssten( lt manch einem hier) die gibt es nicht. man lebt davon , mal besser , mal schlechter und das auch saisonbedingt. viele dieser gastrleute haben jetzt genug und wollen sich dass in ihrem alter nicht mehr antun , nicht zu wissen wohin die reise gehen wird. 3 hiesige kneipen haben schon geschloen , weitere werden folgen . genau das gleiche mit den weihnachtsmärkten . viele händler hatten schon vorher investiert und sitzen nun auf einem nichts. das werden sie sicher im nchsten jahr nicht noch einmal tun, daher werden unsere weihnachtsmärkte dürftig aussehen. glaubt ihr , das wir je wieder ein oktoberfest der ähnliches in gewohnter größe erleben? niemals , denn keiner wird so in risiko je wieder eingehen , ein jahr lang zu planen und zu investieren für ein eventuelles nix. und so zieht sich das quer durch unser leben und nichts mehr wird sein,wie wir es kennen , denn eine gewisse unbekümmertheit ist verloren gegangen, die so nicht wiederkommen wird
Die letzten 10 Beiträge
- RSV kurz vor Geburt
- Jetzt hat es auch meine Tochter erwischt
- Corona Impfung - Angst vor Schäden
- Wir sind ja die ganze Zeit verschont geblieben
- Hab das Gefühl es dauert jedes mal länger...
- Oh nein! Nun auch hier!
- Was tun bei Durchfall bei Corona und Kopfschmerzen
- Schaun ma mal, was noch kommt....
- Die heikelsten Themen der Pandemie sind geschwärzt
- RKI unter der Lupe - endlich!