kamut
Hallo, ich muss mir dringend meinen Frust von der Seele schreiben. Mein Mann arbeitet im Altenpflegeheim. Am Mittwoch gab es eine Reihentestung. Vorhin kam eine SMS von einer Kollegin, eine Bewohnerin ist corona positiv. Mein Mann hat seit Dienstag frei und muss erst Montag wieder arbeiten. Er arbeitet im Nachtdienst zusammen mit nur einer Kollegin. Dennoch hat er die Bewohnerin letzte Woche versorgt, zwar nur kurz und mit Mundschutz, aber natürlich keine 2 Meter Abstand. Mein Mann war auch bei der Reihentestung und ist negativ. Morgen sollen wohl Anweisungen kommen, laut der Kollegin. Jetzt das Dilemma weswegen ich heulen könnte, unsere Tochter ist drei und nächste Woche ist St Martin, in der Kindergartengeuppe meiner Tochter. Sie freut sich so sehr und singt fleißig die Lieder. Sie hat sich ihren Laternenstarb selbst ausgesucht. Sie war so Stolz, sie ist sogar Nachts aufgewacht und hat gesagt" Mama Wir dürfen nicht vergessen den Starb mit in den Kindergarten zu nehmen. Mein Mama Herz ist gebrochen. Mein Mann ist zwar negativ, ich weiß aber nicht in wie weit das eine Rolle spielt bezüglich der Quarantäne, aufgrund der Inkubationszeit. Außerdem hat er Montag wieder Dienst.... Wäre dann zwar auf einer anderen Station. Wir bekamen kürzlich aus dem Kindergarten einen Eltetnbrief wo drinsteht, dass wir doch bitte das Kind zuhause lassen sollen, wenn ein Angehöriger im Testverfahren ist. Ich Blick da nicht mehr durch. Ich könnte nur noch k*****. Ich bin es so leid, ich wünschte diesen Virus hätte es nie gegeben! Ich Fühl mich so Hilflos, ich hätte es meiner kleinen so gegönnt. Ich weiß das alles dafür getan werden muss um die weitere Ausbreitung zu verhindern. Wir halten uns auch wirklich an alles. Aber ich hab kein Bock mehr, es ist so anstrengend, seit 8 Monaten schon und kein Ende in Sicht. Das müsste ich jetzt mal loswerden........ Was meint ihr...... Darf meine Tochter in den Kiga, aufgrund des negativen Ergebnis meines Mannes? Oder spielt das keine Rolle? Wegen der Inkubationszeit?
Ich kann dir nur sagen wie es hier war.. Eine Mama war Kontaktperson, test war negativ, Kinder durften ganz normal in den Kindergarten, sie war halt in Quarantäne. Bis zu ihrem Ergebnis blieben die kids natürlich daheim. Wenn dein Mann negativ getestet wurde sehe ich da aktuell kein Problem das deine Tochter nicht zum laternenfest kann.
Als Schülerin müsste sie auch zur Schule, also würde ich sie auch in den Kindergarten schicken.
In unserem Kiga gab es einen Fall (Kollegin), wir wurden alle getestet. Meine Kinder durften ganz normal in die Schule. Das ist Praxis und wir hatten das auch schriftlich vom Gesundheitsamt. Ich würde sie trotzdem nicht einfach schicken sondern nachfragen. Aber natürlich mit dem Hinweis auf den negativen Test. Ich gehe aber davon aus, daß der Kita Träger grundsätzlich ein Hausrecht hat-in eurem Fall der Hinweis mit dem laufenden Testverfahren - und es deshalb wirklich sein kann, das ein Besuch deiner Tochter abgelehnt wird. Anrufen!!!
Dein Kind darf gehen, dein Mann ist doch negativ. Außerdem ist er NICHT in offizieller häuslicher Quarantäne.
Noch ist er nicht in offizieller Quarantäne, aber das Gesundheitsamt wird sich sicher noch bei uns melden. Jetzt sind mittlerweile zwei Bewohner positiv, die mein Mann letzte Woche versorgt hat. Er ist zwar negativ, aber ab Montag geht er wieder arbeiten........... Er ist dann auf einer anderen Station..... Jetzt warten wir auf die Anweisungen vom Gesundheitsamt. War mir nur unsicher, weil man oft hört 1 Kontakte müssen trotz negativen Test in Quarantäne.
Ich würde sie schicken, ohne groß rum zu telefonieren. Die Bitte war ja, nur bei ausstehenden Tests die Kinder zu Hause zu lassen, nicht bei Quarantäne. Ihr seit also nicht mehr in einem ausstehenden Testverfahren.
Tja, falls dein Mann sich am Dienstag angesteckt haben sollte, so ist der Test am Mittwoch natürlich noch negativ. Aber ab Montag bestünden dann gute Chancen, dass er es in die nächste Station weiter trägt. Ist denn kein weiterer Test geplant? Ich drücke euch mal die Daumen. Denn eigentlich müsste dein Mann in Quarantäne.
Dein Mann muss in Quarantäne, du und dein Kind nicht. Wir haben das Spiel hier selber gerade durch. Meine beiden jüngsten und ich in Quarantäne, weil wir Kontaktperson 1 waren , die vier anderen Geschwister und mein Mann nicht , durften zur Schule bzw zur Arbeit
Er gilt eben nicht als Erstkontakt, vielleicht. Je nachdem, wann die Personen Symptome bekamen (dann ist K1 nur bei Kontakt 48 h vor Symptombeginn) oder wann sie getestet wurden (dann ist K1 nur 3 Rage vir Testzng bei Symptomlosigkeit) ist er gar nicht betroffen. Wenn er nur 2 Minuten in dem Raum war, wäre er sowieso niemals K1, egal, wann Symptome begannen. Wenn irgendeine Gefahr bestünde, dass er sich doch infiziert hat, hätte ich viel mehr Sorgen und die alten Leute mit denen er Kontakt hat. Klar, ist die Zeit gerade schwer, aber es gibt schlimmeres, als ein verpasstes Laternenfest. Wundert mich sowieso, dass es nicht abgesagt wurde. Auf Antenne Bayern kam der Aufruf, Laternen ins Fenster zu stellen, sodassdie Kinder beieibem Spaziergang durchs Dorf mit den Eltern und ihrer Laterne viele tolle Laternen entdecken können. Das finde ich eine tolle Idee. PS: meine Kinder waren prädestiniert dafür, krank zu werden, wenn irgendeine Feier war, auch wenn sie sich im Vorfeld sehr darauf gefreut haben. Ja das ist schwer... deswegen fände ich es besser, wenn in der jetzigen Zeit generell auf so etwas verzichtet wird.
Es ist kein richtiges Fest, die Kinder sind unter sich in ihrer Gruppe mit den Stammerziehern, es wird mit den Laternen durch die kiga gewandert und am Schluss gibt es einen Weckmann. Alles während der regulären kiga Zeit. Ein Fest wie letztes Jahr wird es nicht geben. Hatte ich wohl nicht so verständlich geschrieben.
Anweisungen vom Gesundheitsamt kommen derzeit oft viel zu spät oder gar nicht, verlass dich nicht drauf. Solange dein Mann negativ ist, darf der Rest der Familie alles.
Dein Mann wird noch häufiger gestestet werden als Pfleger - wenn Du es so genau nimmst, kann das Kind vielleicht jede vierte Woche in den KiGa. Und er wird weiterhin inmitten der Hauptrisikogruppe eingesetzt.
Eses gibt Menschen, die beruflich jeden Tag mit Coronapatienten zu tun haben. So gesehen dürften deren Kinder dann nicht nirgendwo mehr hin. Bis zur Impfung
Ich würde keine schlafenden Hunde wecken und womöglich der Leitung einen Anlass bieten, zu demonstrieren wie besonders vorsichtig man in ihrer Einrichtung ist. Das Kind ist bisher nicht mal K2 und dürfte, selbst wenn sie es wäre, in Schule/Kiga.
Es ist doch keiner bei euch positiv und dein Mann hat in schutzkleidung gearbeitet. Was soll da jetzt noch passieren? Ich würde überhaupt nicht rum telefonieren. Das darfst du dann ja bald jede Woche machen. Dein Mann ist pfleger und arbeitet nun mal mit diesem Virus, da bleibt Kontakt halt nicht aus.
In Schutzkleidung gearbeitet? Das steht nirgends...
Ne wurde nicht in Schutzkleidung gearbeitet. Mein Mann war nur ca. 2 Minuten in den Zimmern, da Nachts nicht viel zu tun ist. Er hatte nur Handschuhe und Mundschutz an. Schutzkleidung muss erst getragen werden, wenn positiv getestet wurde.
Ne wurde nicht in Schutzkleidung gearbeitet. Mein Mann war nur ca. 2 Minuten in den Zimmern, da Nachts nicht viel zu tun ist. Er hatte nur Handschuhe und Mundschutz an. Schutzkleidung muss erst getragen werden, wenn positiv getestet wurde.
Das Wichtigste ist aber die Maske.
Was für einen Aerosolübertragenes Virus völlig reicht. Schmierinfektionen spielen weiterhin keine nennenswerte Rolle, sonst hätten wir noch weit schlechtere Zahlen. Mit Schutzkleidung meine ich sicher keinen dichten Anzug, Filtermaske, Shield und Handschuhe zusammen. Und mit Maske ist die Pflege doch seit Monaten unterwegs.
Hallo, wenn wir jedesmal zuhause bleiben würden, wenn mein Mann getestet wird, dann wären wir vermutlich seit März nicht mehr in Schule oder Arbeit gewesen. Er arbeitet auf einer Intensivstation - da sind fast durchgängig positive Patienten. Test gab es teilweise wöchentlich, da nur mit neg. Test gearbeitet werden durfte. Er hat inzwischen über 20? negative Tests. Selbstverständlich sind meine Kinder oder ich deswegen nicht zuhause geblieben. Uns würde eine Quarantäne erst treffen wenn mein Mann positiv wäre. Gruß Dhana
nur falls Dein Mann positiv getestet werden sollte
War hier so und dann machst Du Dir um nichts und wieder nichts einen Kopf. Hier sind letzte Woche auch einige Kigas wegen Coronafällen komplett geschlossen worden. Ich würde dem Kiga gegenüber mit offenen Karten spielen und die Entscheidung in deren Hände legen. Wir werden mit unseren Kindern abends einen Laternenspaziergang machen, vielleicht noch ein Feuerchen anzünden. Das wird auch nett. Und dass es nervt, verstehe ich wirklich aus vollstem Herzen. Ich finde es wichtig, dass man sich solche Gefühle auch nal zugesteht und nicht immer alles wegrelativiert. Deiner Tochter gegenüber würde ich aber tatsächlich da einen Gang runterschalten, sollte es stattfinden und sie nicht mitmachen dürfen, und eher auf 'Wir machen es uns anders schön' hinschwenken. Kinder sind extrem flexibel, aber auch sehr beeinflussbar durch ihre Bezugspersonen.
Falls du in NRW wohnst, da sind die Martinsumzüge eh untersagt. Wir (Waldkiga) wollten ohne Eltern Nachmittags, dürfen wir nicht. Entweder in der Betreuungszeit oder gar nicht. Aussage Jugendamt vom Donnerstag. Wir gehen... Gibt auch dunklere Ecken im Wald, mal sehen wie das dann so zwischen 9-12 leuchtet. Steht auch in der neuen Coronaschutzverordnung für NRW.
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Das ist der Starb wo die Laterne befestigt wird.
Ach so, der Stab ... Bin auf dem Schlauch gestanden, da ja am Stab - bei unseren Laternen jedenfalls -, nichts Besonderes dran ist, wo es erwas zum Aussuchen gäbe. Der ist hier bei den ganz klassischen Laternen mit Kerze/Teelicht entweder aus Holz oder, wenn es diese Teile mit Digitallichtchen sind, aus Platik und es gibt bestenfalls die Farbe zum Aussuchen. Viel Spaß beim Laternenlaufen (so es denn überhaupt stattfinden darf)!
Hab mich wohl nicht so gut ausgedrückt. Es gibt kein richtiges "Fest". Alles findet während der regulären kiga Zeit statt. Die Kinder wandern mit ihrer Laterne durch die kiga und über den Hof, dann wird gesungen und am Ende bekommt jedes Kind einen Weckmann. Ein Fest wie letztes Jahr wird es nicht geben.
Unter 15 Minuten ist K2. Keine Quarantäne, empfohlen wird Kontaktminimierung. Das hat keine Auswirkungen auf euer Kind und dich.
Hallo mich wundert, dass bei euch der Laternenumzug einfach so stattfinden soll. Hier macht man sich Gedanken, ob die Kinder evtl. am Straßenrand stehen dürfen mit Abstand u. man macht eine kleine Vorführung. Selbst das steht auf der Kippe. Von daher Kind erklären, dass ggf. gar nix geht egal aus welchem Grund. Ist nunmal jetzt so. Dein Kind wird noch mehr Enttäuschungen erleben als einen wegen Corona nicht funktionierenden Laternenumzug. viele Grüße
Ein richtiges Fest wird es nicht geben. Es wird im Kindergarten ein bisschen gefeiert, dabei sind die Kinder unter sich. Sie laufen dann mit ihren Laternen durch die Kiga während der regulären kiga Zeit. Alles ohne Eltern und auch nur im Kiga selbst, jede Gruppe für sich. Sorry hätte ich wohl besser beschreiben müssen
man kann lernen auch aus schlechteren Situationen etwas gutes zu sehen. Dein Kind lernt Rücksicht zu nehmen wenn es zu Hause bleibt. Außerdem ist das Schreiben vom Kindergarten doch deutlich.... "Wir bekamen kürzlich aus dem Kindergarten einen Eltetnbrief wo drinsteht, dass wir doch bitte das Kind zuhause lassen sollen, wenn ein Angehöriger im Testverfahren ist."
Bericht aus dem ersten Lockdown (April):
"Überall lese ich, dass die Menschen dankbar für die Arbeit der Pflegekräfte und Ärztinnen seien, auf Balkonen applaudieren und Sonderzahlungen für systemrelevante Berufe fordern. Doch von dieser Anerkennung merke ich nichts. ...
Ich bin seit rund 15 Jahren Intensivpflegerin in einem großen Krankenhaus in Deutschland...
Jetzt ist meine Arbeitsbelastung enorm, weil ich neben den Regelpatienten auch die Covid-19-Fälle betreue. Ich arbeite auch mehr, weil unser Schichtsystem wegen Corona umgestellt wurde, damit wir länger am Stück im Dienst sein können. Ich will kein Drama daraus machen. An und für sich arbeite ich gern und ich habe Verständnis für die Ausnahmesituation. ...
Doch viel mehr belastet mich die Situation außerhalb des Krankenhauses. Gestern wollte ich nach der Arbeit in den einzigen großen Supermarkt in der Nähe meines Heimatortes gehen. Doch nach nur wenigen Minuten da drin beschwerte sich eine Kundin. Sie erkannte mich und wusste, dass ich in dem großen Klinikum angestellt bin. Mein Dorf hat nicht einmal 400 Einwohner, so etwas spricht sich auf dem Land eben schnell rum.
Die Bekannte sagte dem Sicherheitsdienst, dass ich in dem Krankenhaus arbeite, in dem die italienischen Patienten aufgenommen wurden. Ich war sprachlos. Minuten später umzingelte mich die Security und begleitete mich aus dem Laden heraus. Ich wurde tatsächlich aus dem Supermarkt geworfen. "
Die Kinder bleiben am Besten ganz zu Hause und lernen so ´Rücksicht`.
https://www.zeit.de/arbeit/2020-04/intensivpflege-coronavirus-ausgrenzung-social-distancing
Der Mann ist doch bereits negativ getestet. Es außerdem gar nicht klar, ob er K1 ist bei nur kurzem Kontakt.
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