luna8
...aber die Probleme waren schon da. Ich sag nur ' Niedriglohn' ! Pflegeberufe, Schule, ... Polizist oder rtw Wagen Fahrer ist man nicht mehr gern. Braucht jemand mehr Beispiele??
und dazu dürfen diejenigens ich anhören sie sollen froh sein einen Job zu haben ohne Kurzarbeit dagmar
in der aktuellen Situation.
Ich hab auch Kurzarbeit - dank Sperrstunde.... interessiert die meisten auch nicht. Jeder hat Einschränkungen. Aber die wichtigen AN ( Kitas, Schule, Verwaltung, KH, Pflege und andere....) haben da wohl garnix zu melden. Das nervt mich.
Ich habe im Umfeld welche in Altenheimen die arbeiten und arbeiten und arbeiten weil viele Kollegen ausfallen klar haben sie sicheres Einkommen aber irgendwann klappen auch die fittesten zusammen. dagmar
dann hast Du auch was zu melden. Machst Du das nicht? Dann mecker nicht!
Auf jeden Fall! Da fehlt die Lobby .. ..
Warum meckerst du dann hier so oft ( im Mutti Forum)? Wenn's verboten ist, dann sorry
Hab ich nich nie aufgeregt, dass ich nichts zu melden hätte! Wenn Dich das stört, hilft nicht meckern sondern glotzen.
Hab zwar nicht wirklich alles verstanden.
aber du meinst sicher klotzen, oder?
Was genau nervt Dich?
Das wichtige und harte Jobs zu wenig bezahlt werden. Und damit mein ich nicht mich, als Kellnerin.
wie oben unter „Schule“ von Dir aufgeführt, verdienen eigentlich ganz gut.
Selbst der Hausmeister als städtischer Angestellter. ![]()
Was denn so? Interessiert mich. Mehr als 2,5 im Mo hat wird s wohl nicht sein - jedenfalls nicht viel mehr. Für den Stress...
Monat ... sorry.
Google sagt mir bei einem Gymnasiallehrer 4.500 brutto. Als arm würde ich die nicht bezeichnen.
Du wirfst hier zu viel in einen Topf.
Das Pflegeberufe unterbezahlt sind, auch für die Verantwortung die sie tragen, da bin ich bei Dir. Will man das ändern, muss man sich, das schrieb ich schon, auf politischer Ebene engagieren. Aber mit Corona hat das für mich nichts zu tun.
Ja, man könnte zum Beispiel an den aktuellen Streiks teilnehmen. Aber ach halt, geht nicht, weil die Notversorgung gewährleistet sein muss. Ich hab deshalb diese Woche deshalb nicht teilnehmen können. Also, lassen wir’s wie es ist, es funktioniert ja...
Schrieb ich ja, war eigentlich vor C schon Thema. 4.5 Brutto.... naja, wenn mehr als 2 bleiben, super. Verbeamtet. Komisch nur, dass sich die Lehrer an Privat Schulen deutlich mehr engagieren. Kann natürlich so sein, wie du schreibst.
Okay, dann verstehe ich es. Die meisten dieser Jobs sind in weiblicher Hand und würden schon traditionell schlechter bezahlt. Nun wird im Öffentlichen Dienst gewarnstreikt und ziemlich deutlich wird klar, das Klatschen für viele als Entlohnung reichen soll. Und viele sind gar nicht gewerkschaftlich organisiert ( ist ja auch verpönt, tststs) und so geht die Lohnspirale weiter abwärts. Wenn z.b. Pflegekräfte und Erzieher*innen, die im ÖD sind besser bezahlt werden, dann wirkt sich das auch auf die anderen aus, weil die nicht gebundenen AGs immer schlechter Fachkräfte bekommen, wenn sie mit der Bezahlung nicht mitziehen. Eigentlich hätten die ANs Macht, wenn sie zusammen arbeiten und sich solidarisch verhalten würden. Das wird aber unterbunden und die Leute gegeneinander ausgespielt. Klar, Du als Kellnerin im Familienbetrieb kannst da gar nichts machen. Aber die anderen könnten etwas besser zusammen stehen und sich nicht gegenseitig zerfleischen. Es gibt aber trotzdem auch Bereiche im ÖD, die immer noch von Kurzarbeit betroffen sind, Bäderfachangestellte z.b., auch kleine Leute. Andererseits ist es so, das die freie Wirtschaft für manche sehr wichtigen Jobs im ÖD deutlich bessere Bezahlungen liefern können, z.B. im Bereich der Trink- und Abwasserversorgung, so das es da wirklich Probleme gibt, die eigentlich recht gut bezahlten Stellen zu besetzen. Und das betrifft deutlich die Infrastruktur und unsere Versorgung. Die Fachkräfte werden wirklich weniger. Und wer möchte es sich antun, dauerhaft angefeindet zu werden als Sesselpupser, Erzieherinnen als zu hoch gezahlt? Arbeitsplatzverdichtung ist auch ein Thema, wo früher 2 Leute zuständig waren, soll es jetzt eine Person am besten in Teilzeit schaffen, egal, ob die Aufgaben komplexer geworden sind. Der Fachkräftemangel wird uns in den nächsten Jahren besonders im ÖD auf die Füße fallen, in Verwaltungen, Einrichtungen, Infrastruktur.
Dafür gehen die Kitabeschäftigten bei uns war streiken. Ich bin noch nicht aufgefordert worden, wenn ja, dann streiken ich für Dich mit, dann streiken ich besonders für Dich und Deine Kolleginnen mit.
Du hast mit Allem Recht, aber das war auch vor C so.... darum ging s mir.
Bi n übrigens nicht im Familienbetrieb, außer dem von meinem Chef.
Ja und es wird nach Corona so weiter gehen, wenn die Leute weiterhin nicht wirklich zusammen stehen und sich solidarisch zeigen. Und wo anders scheffeln Leute Geld, das sie nicht Mal bis zur Super-Nova unserer Sonne ausgeben können. Wenn sie wenigstens die Steuern dafür zahlen würden...
Aber Du bist doch mit Deinem Chef verbändelt, oder? Auch wenn Du Dein Gehalt bekommst, was super ist, ist es doch dann ein anderes Arbeiten, als nur angestellt.
Und echt nötig!
Nein... Ich arbeite angestellt. Mein Mann macht seine Arbeit. Arbeiten zusammen passt bei uns nicht.
Absolute Zustimmung.... aber ! Man schaut halt, wo man selbst bleibt. Leidet ist das nötig. Ich verschließe meine Augem aber nicht.
Dann können die ganzen AZ Mamis nicht arbeiten. Toll. :) Ich hab meine Kids jetzt 2x mit dem Taxi zur Schule geschickt( wg Streik). Wer fragt da nach den Kpsten? Niemand. Solang es nicht weh tut
Das kommt darauf an...erst einmal ob angestellt oder verbeamtet...als angestellter Lehrer kann man in den Tabellen des TV-L schauen: E 11 Lehrer an Grund-, Haupt-, Real- und Gesamtschulen Lehrer im Bereich Sekundarstufe I im Seiteneinstieg E 12 Lehrer im Bereich Sekundarstufe II im Seiteneinstieg E 13 Lehrer an Gymnasien, Gesamtschulen und Förderschulen Wissenschaftliche Mitarbeiter (Doktoranden) an Universitäten Die zugehörigen Tabellen sind auch frei zugänglich...bzw. ebenfalls einschlägige Gehaltsrechner: https://oeffentlicher-dienst.info/c/t/rechner/tv-l/west?id=tv-l-2020&matrix=1. Man steigt idr mit Stufe 1 ein , nach 1 Jahr kommt man in Stufe 2, nach 2 Jahren Stufe 2 dann in Stufe 3 usw. Dazu gibt es eine Jahressonderzahlung und zusätzliche Altersvorsorge. Die verbeamteten Kollegen verdienen deutlich mehr, haben aber auch sonst die Vor- und Nachteile des Beamtenstatus inne. Auch die E13, die gleichgesetzt mit wissenschaftlichen Mitarbeitern an Unis ist, zeigt doch keine Unterbezahlung an. Da promovieren Leute oder haben schon den Dr. und werden genauso gut / schlecht bezahlt wie Lehrer...und bei denen reicht die 40 Stunden-Woche auch selten aus.
Ich habe in meiner sehr nahen Verwandtschaft eine Hauptschullehrerin, die jetzt noch 2 Jahre bis zur Pension arbeiten muß. Sie bekommt weit aus mehr als nur 2500 NETTO. Das bekommt ein Lehrer schon als Pension, verbeamtet wohlgemerkt. Aber ICH persönlich möchte nicht mit ihr tauschen. Heutzutage Lehrer zu sein, geht an die Substanz. Wieviele Lehrer gehen krank in Pension? Auch meine Verwandte ist psychisch sehr angeschlagen und muß Medikamente nehmen. Klar gibt es auch andere Berufe, bei denen es so ist, aber gerade bei Lehrern gibt es immernoch sehr viele Menschen, die glauben, bei einem Lehrer fängt um 13 Uhr die Freizeit an und Urlaub haben sie auch viel mehr als 6 Wochen.
Ähnliches wird doch auch von Erzieherinnen gedacht. So von wegen: auf ein paar Kinder aufpassen und den ganzen Tag nur Kaffee trinken... Die wenigsten wissen, dass da mehr hintersteckt.
Ebenso wie es nicht sein kann, das eine Erzieherin so für 12 Kinder zuständig ist. Tendenz steigend. Gerade wer Kinder im Alter zwischen drei und 6 Jahren hat, weiß wie anstrengend es ist. Ich hab drei Kinder innerhalb von drei Jahren bekommen. War kein Zuckerschlecken in dem Alter. Aber es waren "nur" drei Kjnder, keine 12!
Neuerdings gibt es noch die sogenannten "Familiengruppen" hier. Kinder von 1-5 Jahren. Ansicht ja eine schöne Idee, aber in so einer Gruppe arbeiten will ich nicht. Mir waren schon die Krippenkinder zuviel, wobei ich nur zwei zu betreuen hatte. Beide Kinder hatten Behinderungen, die anderen 14 nicht. Fiel eine Kollegin aus, musste ich einspringen. Zusätzlich natürlich.
Aber klar, es wird nur Kaffee getrunken und gequatscht
ja, oder dass sie während dem Lockdown ihren Lohn voll bekommen haben und "nicht" gearbeitet haben, wie Erzieher, die eben Notbereuung und andere Aufgaben gemacht haben.....
Kurzarbeitergeld gibt es jetzt 24 Monate. Wer gerade so, vor Corona schon über die Runden kam, der hat es jetzt noch schwerer. Nächstes Jahr wird es bestimmt einige Immobilien auf dem Markt geben.
Zum Berufseinstieg liegt das Grundschullehrer-Gehalt bei 3.771,26 Euro brutto im Monat. Dazu kommt noch ein Familienzuschlag (sofern berechtigt, diesen zu bekommen), der bei ca. 140 Euro anfängt (verheiratet, ohne Kind) und je nach Kinderzahl noch mal zusätzlich ab ca. 270 Euro pro Kind und ab dem dritten Kind noch mal ca. 400 Euro mehr. Wir reden hier von Einstiegsgehalt. Alle 2 Jahre gehts dann noch eine Besoldungsstufe höher. Also, ich verdiene bei weitem nicht so viel und meine Rente ist auch nicht abgesichert. Ok, man muss sich privat versichern - aber dafür gibts ja dann auch noch mal einen unterstützenden Beitrag. Tariflohn bei GS-Lehrern liegt auch bei 3.400 Euro. Und erhöht sich ja auch regelmäßig in Stufen. Eine Erzieherin ohne besondere Schwerpunkte steigt nach TVöD mit 2830 ein. Auch nicht so irre wenig. Aber das ist jetzt nur mal so zur Info. Das ändert nichts daran, dass die Pflegeberufe total unterbezahlt sind bzw. für die Bezahlung einfach viel zu viel gelistet werden muss auf Grund von Personalmangel oder oft ja eher Einsparungen. Und das man zB im Kita-Bereich gerne eben keine VZ-Stellen vergibt. Teilweise ist das auch gar nicht anders möglich, weil die Stadt nach einem bestimmten Schlüssel die Zuschüsse vergibt. Wenn die Stunden gemäß VZ-Plätze etc eben nur eine TZ-Stelle für die Förderkraft, die Kinderpflegerin usw hergibt, kann der KiGa eben auch nur entsprechend TZ-Stellen ausschreiben. Die Anzahl der Kinder mit den jeweiligen Betreuungsstunden muss zB monatlich an die Stadt gemeldet werden. Da können sich Zuschüsse schnell ändern wenn x & y wegziehen, aber noch keine neuen Kinder bereits stehen oder 3 Familien die Stunden kürzen, weil man eh mit Kind 2 zu Hause ist usw. Bei Lehrern sehe ich ehrlich gesagt keine Unterbezahlung. Wir haben selbst genug Lehrer in der Familie/Freundeskreis - und ich sehe/höre auch nicht, da diese sich wirklich Sorgen machen müssten um TZ, Arbeitszeiten oder gar Geld.
Kinder von manchen Eltern zu unterrichten ist bestimmt nervig. ;) Mal davon ab... normales Gehalt für Studierte, oder? Soviel verdien ich ja fast in TZ.
ich kenne aus meiner Heimat nur Kindergärten des ÖD hier hats nur welche in privater Trägerschaft oder Kirche, ÖD musst Du suchen wenn wir bei den Erziehern bleiben. und die Privaten zahlen keine Löhne wie im ÖD Ich schaue über meine Bundeslandgrenze und sehe den ÖD der nicht aus Faulheit Monate Wartelisten hat Autos zuzulassen, Wochen sich umzumelden etc Es wird Personal gespart wo es geht, man kann ja für zwei arbeiten und das am Besten halbtags..... Sichere Jobs ohne Zweifel, vielleicht trägt Corona dazu bei dass doch nicht so viele abwandern...ich befürchte eher dass mehr zusammenklappen Der ÖD besteht auch nicht nur aus Akademikern, da gibts auch Angestellte die mal 1500.- heimbringen, sind die auch überbezahlt weil ÖD davorsteht ? Was ich neutral besehen erkenne ist dass viele über Ihre Jobs froh sind die sie nie so toll fanden, eben weil sie nicht unter der Kurzarbeit leiden, Bekannte von mir ist Verkäuferin, die ist besser beschäftigt als je zuvor. Traumjobs dagegen sind weggebrochen, Reisebüros, Künstler einkommenslos etc Es hat sich viel an Wertigkeit verschoben spannend wäre es ob die Schulabgänger nun neu planen werden in den nächsten Jahren durch diese Erfahrung. Der Jahrgang meiner Großen ( da gingen einige ab in der 10. mit dem Hoteltraumjob und der Option damit viel zu reisen) Ob und wie sich der Arbeitsmarkt an sich verändern wird? dagmar
Nö, im ÖD keine normalen Einstiegsgehälter für Studierte, kommt darauf an, was Du studiert hast, ob FH oder Uni, BA, Dipl. MA, welcher Tarifbereich zutrifft...Würde ich VZ arbeiten, wäre es meine Gehaltsklasse, nach 20 Jahren Berufserfahrung und nicht als Anfangerin Deshalb ist es ja in Teilen ein Problem, Fachkräfte zu bekommen. Dipl. Ings. (FH) zeigen Dir nen Vogel für das Geld, was geboten wird und auch solche Berufe arbeiten in den Rathäusern bzw. werden gebraucht. Lehrkräfte, mit denen habe ich nichts zu tun, kenne mich da nicht aus, weiß aber, das auch da neue Aufgaben wie Bändigen von Verhaltensauffälligen die Arbeitsplätze verändern.
Ich fühle mich nicht unterbezahlt, sondern angemessen bezahlt. ( als Lehrerin) Unterbezahlt sind Pflegekräfte, das ist definitiv so, aber es bringt nichts, die Leute gegeneinander auszuspielen. Würde man den Lehrern das Gehalt kürzen, würde deshalb keine Pflegekraft einen Cent mehr bekommen.
und nur so kann es eigentlich gemacht werden mehr zu zahlen für die am unteren Ende Mich würde interessieren ob alle auch ja rufenw ürden wenn die Kassenbeiträge steigen. Sollte man man ausrechnen, ob das wirklich so viel wäre ? ( Also an mehr Beträgen) Sparen durch andere Dinge nichtmehr zahlen will auch keiner die Lösung der privaten Kassen, Beitrag pro Mitglied will auch keiner haben ( also pro Kind, für Ehegatten etc extra) So sehr die Politik gefragt ist, welche Lsöung will der verbraucher oder ist er sich am Ende doch seöbst der Nächste der es nicht "mitzahlen" will ? dagmar
Gehalt kürzen will ja auch keiner, auch ich nicht. Lehrer sind nur einfach nicht wirklich unterbezahlt. Das sind eben die Pflegeberufe und einige andere Berufe. Ob durch tatsächlich niedrige Löhne oder TZ-Verträge, befristete Verträge ohne Aussicht auf eine Gehaltserhöhung oä. Aber hey - wir haben doch für diese geklatscht, oder? Das muss jetzt aber auch mal an Anerkennung reichen... denn tatsächlich wird doch niemand wirklich von seinem Gehalt etwas abgeben wollen, damit diese Berufe besser bezahlt werden können. Also über Steuererhöhungen oder höhere Kassenbeiträge oder was auch immer. Allerdings sind viele Einrichtungen ja auch inzwischen privatisiert - und da könnte sicher viel mehr Geld bezahlt werden als es häufig getan wird. Dafür müsste es aber so etwas wie einen wirklich angemessenen Mindestlohn geben. Das alles wird sicher nicht passieren. Außer der Einmalzahlung, über die ja nun glaube ich auch schon wieder gestritten wird. Wer wann und wieviel überhaupt bekommen soll usw.
Wir erhalten ein angemessenes Gehalt. Allerdings gibt es große Unterschiede. Das geht schon mal bei der Verbeamtung los. Ich war 2 Jahre zu alt, bin nicht verbeamtet worden, als es letztes Jahr in meinem Bundesland soweit war. All diese Vorteile habe ich nicht, damit muss man als angestellter Lehrer leben. Allerdings bin ich von einem privaten Bildungsträger in den Staatsdienst gewechselt vor ein paar Jahren. Ich weiß schon, was ich hab und dass es mir mit meinem Gehalt gut geht. Allerdings werde ich nie im Leben in die genannten Pensionsbeträge kommen. Wenn ich die Hälfte bekomme, werde ich froh sein dürfen. Was mir nicht passt, ist, dass wir Lehrer aktuell Kanonenfutter in der Pandemie werden. Bei uns gibt es keinen Maskenzwang in Schulen. Nur ein "Soll", die Schulleitung hat die Hausordnung nicht gändert, also ohne Maske im Unterricht, nur die Lehrer tragen Masken in den Gängen. Im Lehrerzimmer kann man keinen Abstand halten, hier wird nichts unternommen, um die Situation zu verbessern. Ausweichmöglichkeiten habe ich nicht. Und ich habe in den Tagen vor den Ferien bereits in Winterjacke unterrichtet, weil es teilweise so kalt war. Mir tut das für die Schüler auch ganz sehr leid, denn die müssen still sitzen, die können sich nicht so bewegen, wie ich das mache.
Ich finde, im Moment merkt man mal wieder, das die Familien, dort allen voran die Frauen, oftmals die meiste Last in jeder Krise tragen müssen. Entlastung? Entschädigung? Fehlanzeige Außer warmen Worten und halbherzigem Aufschlag aufs Kindergeld nix gewesen. DAS nervt mich ohne Ende. Nicht erst, seit hier ein neues Virus im Umlauf ist.
noch anders ist dafür kann es keinen Grund geben... Vieleicht tragen Frauen die Last weil Mänenr oft mehr verdienen ? Allerdings merke ich ein großes Umdenken, wir haben viele Mänern die Elternzeit nehmen, viele die Stunden runterfahren damit die Frauen wieder arbeiten können ich kenne viele Männer die daheim kochen und waschen und bügeln die ganz junge Generation macht das anders als meine noch. Kindkrank für Männer war vor 30 Jahren bei uns undenkbar dass das einer gemacht hätte heute ist das völlig selbstverständlich geworden dagmar
Es hat sich da viel geändert - das es aber selbstverständlich geworden ist, dass Männer genau so Kind-krank-Tage nehmen, während Corona zu Hause bleiben etc - das beobachte ich eher auch nicht so. Ichglaube aber, das liegt sehr oft daran, dass eben doch die Frauen diejenigen sind, die auf Grund der Kinder nicht VZ arbeiten. Und die bleiben dann natürlich viel eher zu Hause, weil es weniger Verdienstausfall bedeutet. Und tatsächlich ist es doch in vielen Unternehmen trotz allem nach außen getragenen "familienfreundlich", "Gleichberechtigung" etc so, dass den Männern durch die Blume mitgeteilt wird, dass Karriere nicht so drin ist, wenn man die Kinder/Familie als Prio sieht. Es nehmen immer mehr Väter EZ - aber das bezieht sich auf die 2 Monate. Das Väter jetzt überwiegend das ganze Jahr nehmen ist ja nun nicht so. Als mein Mann noch fest angestellt war, hat er 2 Monate genommen. Fanden alle super - damit war er praktisch Superadddy. Klar war aber auch: 1 Jahr - dann bist du raus als Lead. Klar behältst du deine Position - muss man dann halt sehen, wo ein Lead gebraucht wird. Bei mir war auch klar - 1 Jahr als Mutter ist gängig. Länger... mhh... müssen wir dann schauen, wo du dann eingesetzt werden könntest. Vielleicht eben auch 150 km weit weg - natürlich wollen wir das nicht , aber ... Von der Selbstverständlichkeit bzw. der echten Gelebtheit der Gleichberechtigung bzgl. Familie wie in den skandinavischen Ländern sind wir noch sehr weit entfernt. Meiner Meinung nach zumindest.
Im letzten lockdown hatten einige Altenpfleger Kurzarbeit angemeldet, obwohl sie eigentlich ausreichend Arbeit gehabt hätten. Dafür durften Sie neben der offiziellen Kurzarbeit nebenbei in der Pflege arbeiten ohne dass es angerechnet wurde.
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