Elternforum Coronavirus

Bin verwirrt

Bin verwirrt

Einstein2.0

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Die Tochter meines Kollegen ist positiv mit Symptomen, die kleine Schwester wurde in Quarantäne geschickt, mein Kollege nicht. Alle in einem Haushalt und somit Erstkontakt. Die Infizierte Tochter ist Schwesternschülerin in einem anderen KH und hat sich auch dort infiziert. Getestet wurde er heute, kann aber arbeiten. Kann mir das einer erklären?


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Einstein2.0

Euch wurd doch ein Gegenmittel implantiert, damals zur Einstellung, weißt Du das nicht? Damals, war in der Stuhllehne versteckt, als Du Dein Vorstellungsgespräch hattest. Deshalb werden Pflegekräfte nicht krank und können natürlich zur Arbeit ( sie stecken auch keine Kollegen, Patienten oder Externe an, das können sie gar nicht) Beim amerikanischen Präsidenten läuft es anders, da ist ein spezieller Wirkstoff im Selbstbräuner drin.


Einstein2.0

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Vermutlich ist das so. Meine andere Kollegin hatte gestern leichtes Fieber (38,2) und wurde gebeten trotzdem zu arbeiten. Wir haben kein Fieber, wir sind nur auf Betriebstemperatur!


sternenfee75

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Antwort auf Beitrag von Einstein2.0

Als Besucher kommt man mit Temp über 37,5 bei uns nicht rein, als Personal darf man locker weiter arbeiten. Hier wäre es aber vom Gesundheitsamt auch so, dass er auch in Quarantäne müsste.


misses-cat

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Antwort auf Beitrag von Einstein2.0

Pflegekräfte dürfen ja auch positiv weiter arbeiten Ich war zwei Wochen in Quarantäne weil ich Kontakt 1 war, wäre ich nicht im Beschäftigungsverbot hätte ich nach 7 Tagen aus der Quarantäne gedurft und dann wieder arbeiten ( mein Arbeitgeber hatte mich freigestellt aber vom Gesundheitsamt wäre es hier so gelaufen Ich verstehe schon seit April vieles nicht mehr


Johanna3

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Antwort auf Beitrag von misses-cat

"Pflegekräfte dürfen ja auch positiv weiter arbeiten " So pauschal stimmt das nicht. Hier steht auch Pflegepersonal unter Quarantäne.


Einstein2.0

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Antwort auf Beitrag von Johanna3

Ja, halt Job und Arbeit. Arbeit halt mit Risikopatienten. Ich bin wohl irrtümlich davon ausgegangen, dass man eben die schützen soll und deshalb der Aufwand betrieben wird. Ergibt für mich keinen Sinn, sorry!


misses-cat

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Antwort auf Beitrag von Johanna3

Ich schrieb wie das dass Gesundheitsamt hier handhabt, hier im Kreis


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Einstein2.0

Habe ich schon im Sommer geschrieben, eine Freundin die in der Geriatrie arbeitet, war in Quarantäne, musste aber weiterarbeiten, durfte aber keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzen, durfte nicht zum Tanken anhalten, durfte nicht einkaufen. Ist doch bekloppt, hätte das gesundheitsamt entschieden, sie darf nur nicht in die Geriatrie, hätte ich das ja noch verstanden, aber so rum gar nicht


sun1024

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Antwort auf Beitrag von Einstein2.0

Nein, warum der Vater aus dem gleichen Haushalt nicht als direkte Kontaktperson gelten, kann ich dir absolut nicht erklären. LG sun


DanniL

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Sorry, aber verstehen muss man das alles nicht mehr. Absolut null Logik. Und das ist ja genau das schlimme, dass viele Menschen das Zweifeln anfangen, wenn man solche Vorgaben hört.


Tonic2108

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Antwort auf Beitrag von Einstein2.0

Wer sagt das er arbeiten kann? Das Gesundheitsamt? Wenn dem so ist dann wundert mich nicht, wenn die Akzeptanz der Corona Maßnahmen bei den Leuten langsam aber sicher nachlässt. Diese Willkür beleidigt jeden gesunden Menschenverstand


Einstein2.0

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Antwort auf Beitrag von Tonic2108

Naja, sie haben bei ihm keine Quarantäne empfohlen. Ich gebe nur weiter, was er mir erzählt. Am Samstag mussten wir die Familienfeier mit sofortiger Wirkung auflösen, weil das Geburtstagskind Erstkontakt hatte (auch sozialer Beruf); die ist bereits negativ getestet, muss aber isoliert bleiben.


like1101

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Antwort auf Beitrag von Einstein2.0

wieso muss jemand der negativ getestet ist, isoliert bleiben ? Das versteh ich nicht.


Einstein2.0

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Antwort auf Beitrag von like1101

Weil ein zweiter Test erforderlich sei. Macht Sinn, wenn man zu früh getestet wurde.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von like1101

allein dieses wissen macht eigentlich schon angst genug, einen anderen menschen auch nur anzuschauen.... hier kommt man um die 2 Wochen nicht mehr rum, wenn dich das ga dazu bestimmt.


Momvon3

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Antwort auf Beitrag von Einstein2.0

Hier hilft auch kein 2. Test. Hier müssen alle 14 Tage in Quarantäne.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Momvon3

Negativ plus Negativ macht positiv, weiß doch jede... Im Ernst, das ist auch etwas, was ich nicht verstehe.


User-1724012798

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Antwort auf Beitrag von Momvon3

Hier sogar 14 Tage Quarantäne trotz 3 negativer Tests.


Felica

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Antwort auf Beitrag von like1101

Weil kontaktperson, völlig normal. Ist hier auch so. K1 gehr ab Kontakt 14 tage in Quarantäne, selbst wenn 5mal negativ getestet wurde wegen Inkubationszeit von 14 Tage. Nur Pflegepersonal darf weiter arbeiten, selbst wenn positiv.


Sonnenkäferchen

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Antwort auf Beitrag von Einstein2.0

Bei uns wäre er, wenn es keine nachweisliche häusliche Trennung gibt, ein K1 und somit 14 Tage in Quarantäne. Er arbeitet in der Pflege? Dann kann der AG einen Antrag auf Ausnahmegenehmigung stellen und er dann bei Symptomfreiheit und einem negativen Test, arbeiten gehen. Trotzdem gilt die Quarantäne weiter, er muss direkt zur Arbeit und zurück, darf ansonsten das Grundstück nicht verlassen etc.


sternenfee75

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Antwort auf Beitrag von Sonnenkäferchen

Das ist moderne Sklaverei. Leben, um zu Arbeiten. Arbeiten darf man, aber nix zum Essen kaufen oder Tanken. Ich fahre 150 km 1 Strecke, das würde nicht lange klappen.


Sonnenkäferchen

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Antwort auf Beitrag von sternenfee75

Das ist kein Automatismus sondern muss beantragt werden und geht ausschließlich bei systemrelevanten Berufen.


Loretta1

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Antwort auf Beitrag von Sonnenkäferchen

Ja, genau, das hinterfrage ich auch: in den medizinischen und pflegerischen Berufen ist das anders geregelt, Quarantäne für 14 Tage gibt es nicht wirklich, auch wird nicht gleich getestet (bzw. muss der Test selbst bezahlt werden auf Wunsch). Ich dachte auch, dass man wenn man täglich mit kranken, alten, schwachen - also der Risikogruppe - arbeitet - und das körpernah und teilweise länger als 30 Minuten an einem Patienten/Bewohner, dass man dann besonders vorsichtig sein muss. Aber was ist schon logisch... Vielleicht sind Pflegekräfte nicht ansteckend.... Kenne es auch, dass Kollegen mit "nur leichtem Fieber" arbeiten gehen mussten oder mit Halsschmerzen und Gliederschmerzen, weil sonst die Dienste nicht abgedeckt werden konnten. Es ist eh alles schon so knapp bemessen, wenn noch einer fehlt, ist es nicht mehr machbar, diese Arbeit. Ganz ehrlich ? Die letzte Zeit überlege ich, warum ich das überhaupt noch mit mache... fühle mich eigentlich noch jung genug, einen anderen Beruf noch zu erlernen.. Lg, Lore


Sonnenkäferchen

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Antwort auf Beitrag von Loretta1

Bei uns gibt es mit Symptomen keine Ausnahmegenehmigung und getestet wird jeder K1 Kontakt. Bei Symptomen sollte der Hausarzt den Test veranlassen. Systemrelevant sind z.B. auch Feuerwehr und Polizei, also nicht ausschließlich der Pflegebereich.


Ellert

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Antwort auf Beitrag von Sonnenkäferchen

haben eine eigene Gesundheitsvorsorge und wir testen auch nicht jeden Kontakt auch keine Quarantäne bei jedem Kontakt. Habe ich gerade es wird der "med.Dienst" eingeschaltet, die wägen ab ob gefährlich gewesen oder nicht bei mir nur 45 Minuten und mit 1,5 meter Abstand also leben wie bisher dagmar


Sonnenkäferchen

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Antwort auf Beitrag von Ellert

Ich kann ja nur für uns sprechen. Und wir als Gesundheitsamt handhaben das so. Jeder K1 zwei Tests, über 30 Minuten in einem Raum ist K1, also hätte ich dich in Quarantäne geschickt. Außer, du bist bei der Bundeswehr, die regeln das selbst.


Tai

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Antwort auf Beitrag von Loretta1

Das ist wohl eines der Grundprobleme des Pflegepersonals, sie fühlen sich verantwortlich und wollen weder die Patienten noch die Kollegen im Stich lassen. Also springen sie an freien Tagen ein oder schleppen sich krank zur Arbeit. Denn im Gegensatz zu manchen Schreibtischtätern kann diese Arbeit nicht mal ein paar Tage liegen gelassen werden, also sehen sie sich verpflichtet, immer weiterzuackern. Aber spätestens bei Corona sollte diese Ausbeutung ein Ende haben. Das solltest du nicht mitmachen und im Fall einer möglichen Infektion eben auf jeden Fall „erkranken“ und dich krank schreiben lassen. Irgendwann ist es genug. Allein schon die Formulierung „das Pflegepersonal hat es eingeschleppt“ ist eine Unverschämtheit.


Einstein2.0

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Antwort auf Beitrag von Loretta1

Ich geh mit! Was wollen wir neu lernen? Ich wäre für einen Job in der Apotheke! Würde mir echt Spaß machen, man hat noch mit Menschen zu tun, muss sie aber nicht pflegen und ist weniger der Depp!


Loretta1

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Antwort auf Beitrag von Einstein2.0

Ich möchte wirklich raus aus der Pflege. Hast du nicht auch das Gefühl, dass es von Monat zu Monat noch schlimmer wird ? Du denkst "das ist nicht mehr zu schaffen" - und zack fehlt zukünftig noch eine weitere Kraft pro Schicht... Woher dauernd die Kraft nehmen ? Ich schlafe seit Monaten nachts nicht richtig und das nicht wegen Corona, sondern vor Angst, etwas im Dienst vergessen oder falsch gemacht zu haben bei der Hetze :-( Uns wurde jetzt gesagt, dass wg. Corona in nächster Zeit evtl. wieder die Personaluntergrenze ausgesetzt wird und auch, dass evtl. Urlaubssperre oder Mehrarbeit notwendig sein wird... Ich kann das ehrlich gesagt nicht mehr... Lg, Lore


Felica

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Antwort auf Beitrag von Einstein2.0

Nützt wenig. Das Problem ist viele die diese Jobs wählen machen das ja aus Überzeugung und weil man sich verpflichtet fühlt zu helfen. Diese Eigenheit der eigenen Natur lässt sich nicht so leicht abstellen nur weil man den Job ändert. Da spreche ich aus Erfahrung. Man muss also erst einmal sich selbst ändern, dann kann man versuchen beim Job Dinge zu bewegen.