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Berliner Teststrategie

Berliner Teststrategie

Simmy86

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Mich wundert nicht mehr, dass die Zahlen hier steigen. Wird ja alles hier immer so gelobt, aber in der Praxis ist alles überlastet. Möchte man mit Symptomen einen Test machen, da man systemrelevant arbeitet, erreicht man erstmal keine Praxis, die Testmöglichkeiten anbietet. Das Krankenhaus bietet den nächsten Termin in 5 Tagen an! Die Kassenärztliche Vereinigung ist immerhin nach einer Stunde in der Warteschleife zu erreichen und auf deren Internetseite findet man doch wirklich spontan für abends im Nachbarbundesland Brandenburg einen Termin. Die rufen einen übrigens nur an bei einem positiven Test. Wenn man da nicht hinter her ist und den halben Tag am Telefon hängt, dann lässt man es. So viel mal zu der Lage hier - ich war bedient.


M.

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Antwort auf Beitrag von Simmy86

Pflichte Dir bei! Ist unglaublich hier in Berlin, auch systemrelevant und selbst erlebt... Ohne Worte!


Loretta1

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Antwort auf Beitrag von M.

Hallo, ich glaube euch das sofort, auch wenn ich nicht in Berlin lebe. Hier habe ich mehrmals folgendes erlebt: systemrelevant arbeitende Personen (Krankenschwestern, Altenpflegerinnen) wollten sich testen lassen, da sie leichte Symptome hatten und der AG gerne ein Testergebnis haben wollte. Es wurde NICHT genehmigt - kein Anrecht auf einen Test. Falscher Beruf - wären sie Lehrer gewesen, hätten sie sich testen lassen dürfen (dann sogar auch ohne Symptome). Letzendlich haben beide sich dann bei ihrem Hausarzt testen lassen, aber als Selbstzahlerleistung. Irgendetwas läuft doch da gewaltig schief ?? An manchen Orten werden die Tests prophylaktisch gemacht - an anderen Orten kommen die Zentren nicht nach, die evtl. Erkrankten und die mit Risikogruppe arbeitenden Leute zu testen. Hoffentlich komme ich nie in diese Lage, ich arbeite auch mit der Risikogruppe, wollte weder ungetestet mit Symptomen weiter arbeiten, noch einen Test dann selbst bezahlen müssen... Haben das noch mehr so erlebt ? Selbst oder aus dem Bekannten- oder Kollegen-Kreis ? Lg, Lore


Felica

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Hier hat eine Krankenschwester davon berichtet das die KH-Leitung die Empfehlung gegeben hat sich anzustecken. Nicht alle auf einmal, sondern nach und nach. Damit das medizinische Personal möglichst schnell auch ohne Impfung immun ist.


emilie.d.

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dass die Verwaltung bei sich selbst dann als erstes anfängt, auch eine funktionierende Verwaltung ist ja immens wichtig. Ironie off, ohne Worte.


ImvPP

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Wie wurde das kommuniziert? Und war das zu Beginn, oder jetzt wo mehr über mögliche Langzeitfolgen bekannt ist?


DanniL

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Kleinstadt in NRW 1. Mein Kollege war in den Niederlanden. Rückreise einen Tag bevor sein Urlaunsort zum Risikogebiet wurde. Arzt und Gesundheitsamt angerufen und Test am selben Abend. Er bekam das Ergebnis aufs Handy. 2. Unsere Auszubildende bekam um ca. 14 Uhr einen Anruf von Ihrem Freund, dass sein Lehrer positiv sei. Da sie Kontakt zu ihrem Freund hatte, haben wir sie erstmal nach Hause geschickt. Sie hat am selben Tag ihren Hausarzt angerufen und gefragt, was zu beachten sei und er hat sie am selben Abend noch getestet.


Sterntaler-2016

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Das ist halt das Problem wenn zu viel getestet wird... dann sind für die wichtige Fälle keine Kapazitäten mehr frei.


Jorinde17

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Hier (Großstadt NRW) gibt es offene Testsprechstunden an der Uniklinik, wo man sich einfach anstellen kann. Daneben gibt es in den Stadtteilen kleine, neu eingerichtete Testzentren, wo man ebenfalls ohne Termin hinkommen kann. Komisch, dass das nicht überall so geregelt ist. LG


Sabri

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Antwort auf Beitrag von Jorinde17

So einfach ist das nicht. Ich habe dort gestern mehrfach angerufen, weil ich Krankeitsanzeichen (Fieber, Husten ...) habe. Getestet wird nur bei Krankheitsanzeichen und nachweislichem Kontakt zu einer infizierten Person. Ich hatte zwar jede Menge Kontakte, auch zu hustenen und fiebrigen Personen, aber getestet wurden die auch alle nicht. So bleibe ich zu Hause und im Bett (eine Krankschreibung habe ich bekommen) und frage mich, ob mein gesunder Sohn am Montag zur Schule muss oder darf?


taram

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Habe in Berlin Reinickendorf 2x ohne große Probleme in einem Testzentrum einen Termin erhalten. Einmal sogar für 5 Personen. Ok, die Aufnahme der Daten war eine Katastrophe...die Dame gab zu schon etwas älter zu sein und es eben etwas dauern würde. Ich musste alles doppelt und dreifach wiederholen...war echt nervig. Das ganze wurde ausgelöst wegen Umgangsanbahnung eines in Therapie befindlichen jungen Mann, der schon beim 1. Treffen sagte, ich nehme das alles nicht für Ernst. Geht reglemäßig ins Fitnessstudio und da wird die Maske nicht getragen. Von dem jungen Mann habe ich eine Nachricht per FB erhalten. Habe gerade gestern mit dem Oberarzt der Therapie gesprochen und er fand es ok, dass es kein Anruf oder Brief der Leitung dieser Einrichtung gab. Und das hat mich gestern doch ein wenig erstaunt, wie lasch damit umgegangen wird


Tini_79

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Mir als Brandenburgerin wurde vom GA gesagt, ich müsse nach der Rückkehr aus einem Risikogebiet zum Test zu einem der beiden Berliner Flughäfen


oktopus

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Antwort auf Beitrag von Simmy86

Hier (BW) ruft man bei Symptomen den Hausarzt an und wird ggf. zum Drive -In überwiesen. Am nächsten Tag erhält man das Ergebnis online. Haben wir grad dieser Tage ausprobieren müssen/dürfen, klappte prima.