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Berliner Schule im Digitalstreik

Berliner Schule im Digitalstreik

hgmeier

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Ausnahmsweise will ich mal nicht auf Berlin rumhacken. Das im Artikel geschilderte Spannungsfeld zwischen Politik, Schulen, Eltern und Datenschutz gibt es in allen Bundesländern. https://www.berliner-zeitung.de/lernen-arbeiten/lichtenberger-grundschule-tritt-in-eine-art-digitalstreik-li.122047?utm_term=Autofeed&utm_medium=Social&utm_source=Facebook&fbclid=IwAR1W1ehY1Q9bP0cyxXJ8BNE40yPK18NbWpzlgQU_1GpvMKzEYtuHLNkTGCI#Echobox=1606582576


Marianna81

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Antwort auf Beitrag von hgmeier

Vatti, der erwähnt wurde, gibt, wird es nichts. Aber gut, dass die Schulleiterin es macht. Ich würde den Namen vom Vatti ruhig an die Elternvertreter geben. Damit die mit ihm paar Wörtchen reden.


Berlin!

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Antwort auf Beitrag von Marianna81

Du hast da etwas nicht verstanden. MS Teams ist nicht datenschutzkonform. Und das mag einigen egal sein, aber eben nicht allen. Und dann darf man etwas dagegen sagen. Das Problem bestünde doch ohne besagten Vater ganz genau so. Denn MS Teams ist nicht datenschutzkonform, Und es gibt kein Programm, dass an Berliner Schulen verwendet werden kann, das sicher ist, stabil und eben tut, was es tun soll, also für die Zwecke gut geeignet ist. Aber klar, eine Person an den Pranger stellen ist da sicher DIE Lösung und bring alle weiter. Und die Gesamtelternvertreter, die die Vertreter der Eltern sind, sollen dann einen Elternteil vorführen..... Da kann ich echt nur den Kopf schütteln.


Marianna81

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Antwort auf Beitrag von Berlin!

als AB per Mail zu bekommen und die Kinder entweder sich selbst überlassen oder diese ggf.wochenlang selbst zu beschulen.


Marianna81

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Antwort auf Beitrag von Marianna81

für sein Kind auf MS verzichten. Wo ist das Problem? Aber wegen dem einen Kind alle andere gehen leer aus? Nö, soll nicht sein.


Berlin!

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Antwort auf Beitrag von Marianna81

Du willst es nicht verstehen oder verstehst es wirklich nicht. Es gibt Vorgaben zum Datenschutz. MS Teams erfüllt diese nicht. Das ist auch so, wenn besagter Vater (nicht: Vatti...was ein blödes Wort) nichts gesagt hätte. Auch dann hätten es ALLE nicht benutzen dürfen. Aber klar, natürlich ist es besser, jemanden vorzuführen und fertig zu machen, als Lösungen zu finden. In Deiner Welt. Der GEV-Vorstand ist nicht für die Maßregelung einzelner Eltern zuständig.


Marianna81

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Antwort auf Beitrag von Berlin!

Arbeitsblätter schon fast freuen.


Berlin!

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Antwort auf Beitrag von Marianna81

Sie erreichen alle, auch die, die kein internetfähiges Endgerät zu Hause haben. Oder keinen Drucker. Das es in Sachen Digitalisierung erhebliche Probleme gibt, bereitet keine. Aber die bestehen doch nicht, weil ein einzelner Fan von Datenschutz ist. Ich fasse mir nur an den Kopf, wenn jemand dazu aufruft, Einzelne an den Pranger zus stellen.


Marianna81

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kostet nicht die Welt.


Berlin!

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Antwort auf Beitrag von Marianna81

Internet, PC, Drucker kostet nicht die Welt. Wenn man Geld hat. Haben aber nicht alle und schon gar nicht übrig. Mag in Deiner Einhorn-Glitzerwelt nicht vorkommen, aber viele Menschen haben auch keine 50 Euro übrig. Stell Dir mal vor.


Marianna81

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Antwort auf Beitrag von Berlin!

man kann dann etwas mehr arbeiten oder an anderer Stelle sparen. Lebe leider nicht in der Glutzerwelt.


Berlin!

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Antwort auf Beitrag von Marianna81

Ist das Dein Ernst? Wie soll man mehr arbeiten, wenn mankeine Arbeit hat? Wenn man einen Minijob hat? In Elternzeit ist und Elterngeld bekommt? Wenn man einfach keine Überstunden machen kann? Aber ja, klar. Einfach mal nen Drucker anschaffen...klar...wer kann das nicht. Ich gebe auf. Es ist sinnlos.


kunstflair

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Antwort auf Beitrag von Berlin!

und vor allem investieren sie die 50 euro nicht in einen drucker fürs kind, auch nicht, die knapp 50 euro übrig hätten. es gibt schüler, die müssen selber alternativen suchen, weil die internetverbindung zuhause gekappt wurde wegen schulden. aber berlin hat recht: in glitzer-einhorn-geschichten gibt es solche situationen nicht.


kunstflair

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Antwort auf Beitrag von Berlin!

sinnlos, richtig. nicht mal so selten sind auch kinder und jugendliche, die vernachlässigt werden und aus irgendeinem grund gar nicht daheim wohnen und auswärts noch mehr probleme haben (und noch weniger drucker, um mal ein handfestes beispiel zu nehmen). aber das kann man sich wirklich nicht vorstellen, wenn man in einer welt lebt, wo man doch nur einen zusatzjob angeln muss, um zusätzliche kosten zu bewältigen.


hgmeier

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Antwort auf Beitrag von Berlin!

In Hessen hat man jetzt übrigens TEAMS als Standard in den Schulen definiert.


hgmeier

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Antwort auf Beitrag von Berlin!

Nur komischerweise sind die (nebst Nachwuchs) selten ohne Smartphone. Und auch PlayStation & Co findet man da überproportional.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von hgmeier

Smartphone nützt gar nichts, wenn keine stabile Verbindung vorhanden ist. Nicht jeder kann sich W-LAN leisten. Der Freund meiner Tochter hätte ohne meinen Sohn nicht einmal ein Smartphone. Seines ging kaputt, Mama AE, kein Unterhalt vom Erzeuger, Geld ist knapp. Ein neues Smartphone ist einfach nicht drin, geschweige denn ein PC, ein Drucker oder ähnliches! In der Klasse meiner Jüngsten geht ein Kind, bei denen regelmäßig der Strom abgestellt wird. Ebenso wie Telefon und Internet. Was soll man da machen? Ich selber kenne eine Familie, 7 Kinder, keiner der Elternteile ging arbeiten. Als das Alg2 Geld kam, wurde erstmal geshoppt. Playstation, Fernseher usw. Kindergeld für ähnliches auf den Kopf gehauen. Am Monatsende wurde alles zum An-und Verkauf gebracht, damit was zu essen auf dem Tisch stand. So ging es jahrelang, inzwischen sind die 7 Erwachsen und lediglich einer hat die Kurve gekriegt. Die anderen 6 handhaben es so, wie ihre Eltern...


kunstflair

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Antwort auf Beitrag von hgmeier

Das kind kann aber nix dafür, wenn ne playstation rumsteht statt ein drucker. Soll das ins gesetz? Oder wie stellt man sich das vor?


Häsle

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Antwort auf Beitrag von kunstflair

Wer keinen Drucker hatte, bekam die Arbeitsblätter im Frühjahr von unseren Grundschullehrern frei Haus geliefert. Kontakt lief über's Telefon. Ganz altmodisch, ohne Internet. Wir haben aber auch richtig engagierte Lehrkräfte.


kunstflair

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Antwort auf Beitrag von Häsle

So kenne ich das auch. Die schulen und lehrkräfte finden lösungen, damit möglichst viele nicht den anschluss verlieren,


SybilleN

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Antwort auf Beitrag von hgmeier

Es gibt datenschutzkonforme Lösungen. Und Teams ist es halt nicht. Da zu sagen "meine Daten sind mir doch egal" und andererseits (wie viele Bürger hier) bei der Corona-App Verschwörung und Überwachung zu fürchten, das ist einfach unlogisch und widersprüchlich. In BW gibt es seit Beginn der Pandemie datenschutzkonforme Lösung(en). Es geht. Wenn man will. Unsere Schulleitung will nicht. Wir arbeiten immer noch mit Kopien...ist das jetzt besser?


hgmeier

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Antwort auf Beitrag von SybilleN

Was Datenschutzkonform ist oder nicht, ist aber nicht Entscheidung der Schule. Die können nur innerhalb der Parameter arbeiten die ihnen zugebilligt werden. Im Übrigen dürfte so ziemlich jeder technische Ansatz scheitern sobald Eltern sich (begründet oder auch nicht) wehren.


SybilleN

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Antwort auf Beitrag von hgmeier

Ich weiß jetzt nicht, ob du evtl. meinen Post missverstanden hast. Natürlich ist Datenschutz keine Ermessen der Schule. Das Kultusministerium BW hat die technischen Voraussetzungen geschaffen. Es gibt eine eigene Jitsi und eine BigBlueButton-Instanz. Die Schulleitung müsste in unserem Fall laut Schulamt ein Formular ausfüllen - mehr nicht. Sie will aber weiter mit Kopien arbeiten.


emilie.d.

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Antwort auf Beitrag von SybilleN

Mit der DSGVO ist es mE vereinbar. Dann kann das doch nur eine Richtlinie sein, die ein KM auf Länderebene erlassen hat? Ja, die Daten werden auf US amerikanischen Servern gespeichert und sind damit natürlich weniger sicher, als wenn man sich eine eigene Serveranlage in der Keller stellt. Die Frage ist, braucht man das, wenn es darum geht, zu unterrichten? Die großen Firmen haben extrem sensible Bereiche, die entsprechend gut geschützt sind. Normale Chats, TKs, business classified Dokumente darf man aber eben über Teams austauschen. Arbeiten in den IT Abteilungen dieser Firmen nur Idioten? Die haben würde ich annehmen deutlich mehr Expertise als Kultusministerien auf dem Gebiet.


drosera

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Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Mein Verständnis der aktuellen Rechtslage ist: Eine Firma, die in den USA ihren Sitz hat oder an einer US-börse notiert ist, unterliegt dem Patriot Act. Sie kann jederzeit verpflichtet werden, die Daten ihrer Kunden den US-amerikanischen Ermittlungsbehörden zu übergeben und zudem darüber Stillschweigen zu bewahren ("Gag order"). Da hilft auch IT-Sicherheit nichts. Das EU-Konstrukt eines Datenschutzschirms mit den USA ist doch vor kurzem gerichtlich gekippt worden. Damit gelten Server in den USA per se nicht mehr als sicher genug und nicht als DSGVO-konform - eben weil die Exekutive dort an alles dran kann. Ich glaube auch nicht, dass Trump & Co sich besonders für den Deutschunterricht einer Berliner Grundschulklasse interessieren. Allerdings sieht das bei einer Politik- oder Ethikstunde vielleicht anders aus. Die Amerikaner sammeln bereits Daten als gäbe es kein Morgen und sind sicher bald in der Lage auch automatisch mit Personenidentifikation auf Vorrat Profile anzulegen. Die haben wohl schon früher 20 Jahre alte Polizeiakten bei der Prüfung von Visumsanträgen bemüht. Automatisch und digital- welch ein feuchter Traum.


emilie.d.

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Antwort auf Beitrag von drosera

Wie kann es sein, dass Dax notierte, global operierende deutsche Unternehmen Teams für sicher genug befinden, damit global zu operieren, das Berliner KM anscheinend aber nicht? Weiß das KM etwas, was den IT und RA und DS Beauftragten der Firmen entgangen ist? Oder haben deutsche Tech Firmen nichts vor der Öffentlichkeit zu verstecken? Entschuldige bitte die Ironie, ich will hier keine Firmennamen nennen, bekomme aber mit, welche Art Dokumente auf Teams geteilt werden und das wäre bei Weitem interessanter für Wirtschaftspinage als ein deutsches Ethikunterricht Arbeitsblatt. Also, warum nutzen die Unternehmen das trotzdem? Und ja, sicherer geht natürlich immer. Ich kann den Schuleingang und das Lehrerzimmer von Panzern bewachen lassen. Oder ich schließe bloß die Türen ab.


drosera

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Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Ich denke, einige Unternehmen sind unbedarft und haben keine Expertise, um Alternativen einzusetzen. Die sind ja auch eher rar. Anderen reicht es, wenn man ihnen einfach nur nicht an den Karren pinkeln kann. Ich weiß, was du meinst. Ich sehe das auch bei meinem AG und bei meinen Kunden. Alles toll ISO-security-zertifiziert und in Ordnung nach Policies. Sicherheits-relevantes IT-Design unverschlüsselt in der MS-Cloud gespeichert? Kein Problem. Die EU hat ja gesagt, dass es sicher sei. Also rechtlich alles ok. Ob de facto ok, ist was ganz anderes. Aber in einer Firma, die ihre eigenen Produkte schützen müsste, würde man das so nicht machen. Ich denke da in Berlin auch nicht an das Ethik-Arbeitsblatt, sondern an die Personenprofile zu politischen Ansichten, die im Unterricht geäußert werden


hgmeier

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Antwort auf Beitrag von drosera

>>Ich denke, einige Unternehmen sind unbedarft und haben keine Expertise, um Alternativen einzusetzen.< < >>Aber in einer Firma, die ihre eigenen Produkte schützen müsste, würde man das so nicht machen.< < Deutsche Bahn AG,AXA, L'Oreal, Ikea ...


kevome*

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Antwort auf Beitrag von drosera

Ganz sicher sind die Firmen, die ich kenne nicht unbedarft oder gleichgültig. Im Gegenteil Datenschutz ist mit wirklichen Fachleuten und eigener Abteilung mit vielen Befugnissen hoch aufgehängt


As

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Antwort auf Beitrag von kevome*

Ich denke, das Kultusministerium ist weniger daran interessiert, die Ethik-Arbeitsblätter oder die politische Gesinnung der Schüler zu schützen, sondern möchte sich selbst vor ( nach Rechtslage erfolgversprechenden) Klagen von besessenen Eltern schützen, die einfach aus Prinzip klagen könnten, um "dem Staat" an die Karre zu fahren. Davon gibt es vermutlich mehr als man glaubt. Solange zu Hause vom Kind private Rechner genutzt werden, die sonst evt. von den Eltern auch geschäftlich oder für andere Zwecke genutzt werden, könnte ich evt. Bedenken von Eltern sogar noch ein klitzekleines Bisschen nachvollziehen. Erinnert euch an den Anwalt-Vater, der einst im Hessischen gegen die Präsenzbeschulung seiner Tochter klagte... Die Firma kann dagegen höchstens sich selbst verklagen.


emilie.d.

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Antwort auf Beitrag von drosera

Sorry, für mich nicht logisch. In meiner Nachbarschaft nutzen wirklich alle bei den Tech Firmen Teams. Ich will die Namen nicht schreiben, weil dann klar ist, wo ich lebe, aber das sind definitv keine kleinen 5.000 Mann 'Klitschen'.


Berlin!

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Antwort auf Beitrag von hgmeier

Spannender Artikel, der tatsächlich auf viele Schulen übertragbar ist. Auch auf die meines Großen, eine Berliner Grundschule wie viele andere auch. Die Grundschule geht hier von Klasse 1-6. Gerade in der SAPH ist digitaler Unterricht m.E.n. nicht möglich. Da braucht es eine andere Interaktion beim Lernen. Und der Lernraum Berlin ist wirklich ein gutes Programm/Projekt, mit dem man viel machen kann. Aber in der Tat ist es ziemlich unübersichtlich und für kleine Kinder, wenigstens bis Klasse 3, eher nicht geeignete, weil zu kompliziert. Ich bin selbst Vorsitzende der Gesamtelternvertretung.Und es gibt im Moment weder auf Bezirks- noch auf Landesebene eine Lösung für dieses Problem. Auch bei uns wird sicher einiges gemacht, was nicht datenschutzkonform ist. Immer in dem Wissen, dass es schnell vorbei sein kann, wenn jemand dagegen ist. Wir werden in aller nächster Zukunft das Problem haben, welche Meetingsoftware wir benutzen, wenn die nächsten Gremienversammlungen anstehen.


Feuerschweifin

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Antwort auf Beitrag von Berlin!

Berlin!, dazu eine Frage, weil du ja quasi an der Quelle sitzt. Diese datenschutzkonformen Plattformen gibt es ja schon, viele Firmen nutzen solche ja schon lange. Wieso ist es nicht möglich, diese Programme auch für Schulen zu verwenden?


hgmeier

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Antwort auf Beitrag von Feuerschweifin

>>Wieso ist es nicht möglich, diese Programme auch für Schulen zu verwenden?< < 1. Entweder eigene IT-Infrastruktur, die zwar Großunternehmen, nicht jedoch Schulen haben (eigentlich lösbar...) 2. Andere (überzogene! anders gelagerte Anforderungen an Datenschutz. 3. Eltern...


SybilleN

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Antwort auf Beitrag von Feuerschweifin

Ich vermute, es liegt an der Instanz. Um z.B. Jitsi oder BigBlueButton datenschutzkonform nutzen zu können, brauchst du einen eigenen Server. Der kann auch zentral für mehrere Schulen irgendwo stehen, aber irgendwer muss ihn eben aufbauen, warten etc. Dafür gibt es kein Personal und manchmal fehlt es auch am "Blech".


Berlin!

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Antwort auf Beitrag von Feuerschweifin

Ich stimme meinen Vorrednerinnen zu, das sind alles richtige Anmerkungen. Gerade der Serverstandort st ein häufiges Argument gegen eine Software. DEN Grund, warum ein Programm nicht konform ist, gibt es meistens gar nicht. Es ist eher ein Strauß von Problemen. Und man darf nicht vergessen, dass hier Kinder das Programm nutzen. Grundschüler, die in vielen Dingen unbedarfter sind und einfache ine sicherer Umgebung auf dem PC brauchen. Im Grunde baden die Schulen und als letztes dann die Schülerinnen aus, was seit jähren versäumt wurde. Und auch in diesem Jahr, in dem das Problem offensichtlich geworden ist, wurde von Seiten des Senats (austauschbar gegen jede beliebige Landesregierung) NICHTS unternommen, nicht nachgebessert. Ich könnte im Strahl kotzen.


Feuerschweifin

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Antwort auf Beitrag von Berlin!

Ich danke euch. Also wäre die Lösung, dass jedes Bundesland beispielsweise große Server anschafft (und natürlich auch wartet), auf denen dann diese Programme laufen, richtig?


Berlin!

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Antwort auf Beitrag von Feuerschweifin

Das wird in Berlin versucht, ein zentraler Schulserver, auf dem die Schulen jetzt schon zB ihre Mailprogramme laufen lassen. Aber bis wann das so ausgebaut ist, dass ALLE SuS damit/darauf arbeiten können, steht in den Sternen. Also ja, das ist eine Lösung. Keine schlechte, wie ich finde. Aber auch auf sicheren Servern müssen sichere Programme laufen, alles geht auch da nicht.


Feuerschweifin

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Antwort auf Beitrag von Berlin!

Und das wäre definitiv umsetzbar. Es müsste sich halt endlich mal richtig drum gekümmert werden. Aber bei den Schulen war es schon immer so, dass sie als letztes bedacht wurden. Dabei meine ich sogar mal irgendwo gelesen zu haben, dass für den Ausbau der technischen Infrastruktur von Schulen sogar Gelder bereitstehen, die aber einfach nicht abgerufen werden. Tatsächlich richtig ätzend das alles.


Kinderland

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Daumen hoch für die Schule.


emilie.d.

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Antwort auf Beitrag von hgmeier

Viele große, aktiennotierten Unternehmen, die ich kenne, arbeiten mit der Businessversion von Teams. Und da geht es in den Gruppen tatsächlich um echte Geschäftsgeheimnisse und nicht bloß um Mathehausaufgaben. Ich denke eher, dass die Schulen keine Lizenzen kaufen können oder wollen und eventuell in dem Fall tatsächlich weniger Kontrolle da ist, was mit personenbezogenen Daten genau passiert. Oder Inhalten von Gruppenchats. Was mir bei meinem Kind aber tatsächlich egal ist. Dass der Unterricht weiterläuft, ist mir tatsächlich wichtiger in dem Moment.


hgmeier

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Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Wie bereits oben beschrieben: Hessen hat es in den Schulen zum Standard gemacht und für alle Schüler einen Account eingerichet.


kevome*

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Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Da geht es dir wie mir. Ich kenne auch einige Firmen, die den Datenschutz sehr hoch aufgehängt haben und Teams nutzen


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von hgmeier

Situation in Sachsen: wir haben eine eigene Plattform Lernsax. Funktioniert ganz gut zum Datenaustausch. Wir haben auch ein spezielles Login für Bigbluebutton bekommen, datenschutzkinfom, anscheinend eine eigene Lizenz vom Freistaat. Bei meinem Grundschüler gab es im Frühjahr Emails von der Schule mit Wochenplänen. Rücksendung der bearbeiteten Aufgaben Freitag, Rückmeldung der Lehrer immer Dienstag. In meiner Schule wurden den Schülern Leihlaptops angeboten ohne Bedürftigkeitsprüfung. In meiner Klasse wollte keiner einen haben, auch die nicht, die sich im Frühjahr noch beschwert haben, dass es unmöglich sei, so eine technische Ausstattung zu verlangen. Bei meinem Großen am Gymnasium wird der Nachweis einer Bedürftigkeit verlangt. Wo wir noch nicht helfen können, ist eine gute und kostenlose Internetverbindung. Ich denke, es wurde viel getan. In manchen Schulen sogar noch mehr.


emilie.d.

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Es gibt ja reichlich vorhandene Lernportale auf dem Markt, aber Verwaltungsmühlen malen zu langsam. MS Teams ist für den Notfall nach den Herbstferien in Betrieb genommen worden, damit man eben nicht wie beim Letzten Mal komplett lost im Arbeitsblätterwald steht, wenn man die Schule schließen müsste. Keine Ahnung, ob hier auch Eltern querschießen könnten, ich hoffe wenn, dann nur fürs eigene Kind.