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Begegnungstagebuch - Führt ihr eins?

Begegnungstagebuch - Führt ihr eins?

SybilleN

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Das ist ja der neue Vorschlag von Jerrn Drosten, dass jeder seine (riskanten) Begegnungen / Treffen notiert, um damit die Nachverfolgung zu erleichtern. Keine dumme Idee an sich, es würde den Gesundheitsämter bestimnt auch helfen. Aber ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das hinbekomme... Wie seht ihr das? Führt ihr ein solches "Tagebuch"?


Felica

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Antwort auf Beitrag von SybilleN

Nein, wäre bei meiner Kontaktanzahl auch utopisch. Dann wäre ich nur am schreiben. Genau deshalb habe ich die App.


Mitglied inaktiv

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Unser Online-Kalender wird gut gepflegt, da kommen auch private Treffen rein, damit jeder der Familie schauen kann, wo alle - zumindest die Eltern- gerade stecken. Vielleicht führe ich den Kalender noch etwas genauer, wenn denn dann die Zahlen auch bei uns hochgehen.


Mitglied inaktiv

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wie schräg...natürlich nicht.


Mitglied inaktiv

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Nein, mache ich nicht. Ich habe die App, trage mich brav in Listen ein, das muß reichen


Shanalou

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Ich merke mir, wenn ich in einer Clustersituation außer der Reihe war.


luna8

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Als Kellnerin natürlich utopisch... aber wir führen ja die Gästelisten. Privat hab ich zur Zeit eher wenige Kontakte, weil keine Zeit. Schule, Sport und Freundetreffen der Kinder .... da wird schon schwieriger ( vor Allem bei den erst genannten). Ich würde so ein Tagebuch nicht führen wollen.


cube

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Alles, was offiziell erlaubt ist, kann ja eigentlich nicht riskant sein. Alles, was verboten ist, wird wohl kaum einer wirklich aufschreiben wollen. Was ist denn dann riskant? Busfahren? Wir kommen hoffentlich nicht so weit, dass jeder den Namen eines Mitfahrers erfragen darf, weil ER persönlich das gerade für riskant hält.


fritzi3

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Antwort auf Beitrag von cube

Die Aussage: "Alles, was offiziell erlaubt ist, kann ja eigentlich nicht riskant sein." halte ich für einen gravierenden Trugschluss Erstens kann der Gesetzgeber gar nicht jeden Einzelfall erfassen. Zweitens müsste man, wenn man alles, was riskant sein könnte, verbieten würde, viel mehr als jetzt reglementieren und einschränken. Dann würde ein noch größerer Teil der Bevölkerung als jetzt auf die Barrikaden gehen, die Wirtschaft müsste noch gravierendere Einbußen hinnehmen, der Schulunterricht und der Betrieb in den Kitas würde noch weiter eingeschränkt, .... Die gesetzlichen Verordnungen sind doch alle eine Gratwanderung, bei der man versucht, mit möglichst wenig Eingriffen in das tägliche Leben möglichst viele Neuinfektionen zu verhindern. Sie können aber ja gar nicht erfassen, dass eine Besprechung eben doch in einem kleinen Raum stattgefunden hat, dass Mitglieder der Klasse 7c mit solchen der Klasse 6d nach der Schule eine Rangelei haben oder dass man im Inneren des Cafés, in dem man am Freitag war, eben doch recht gedrängt saß.


IngeA

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Termine stehen im Kalender. In der Arbeit ist Nachverfolgung auch kein Problem Ansonsten: Sportverein: kein enger Kontakt zu den Kindern und es wird eine Liste geführt wer wann da war. Kampfsport: immer der selbe Trainingspartner und zu den anderen viel Abstand. Aber auch hier werden Listen geführt wer wann da war. Ich wüsste nicht was ich in irgendein Tagebuch eintragen sollte. LG Inge


Meyla

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Nein und das möchte ich auch nicht. Corona hat sehr viele Eingriffe in unser Leben. Und das wird es auch noch lange haben! Irgendwo möchte ich eine Grenze ziehen.


Muts

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Ja, schon seit Juni notiere ich täglich, wer wo unterwegs war, sich mit wem getroffen hat. So kann ich im schlimmsten Fall sehen, wen ich informieren muss.


emilie.d.

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In Form eines Kalenders


Caot

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Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Es gibt wieder Weihnachts-Smileys.


Häsle

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In der Arbeit lassen sich die Kontakte zu Kollegen durch den Dienstplan ganz gut nachvollziehen. Bei Kontakt zum Bürger tragen wir Masken. Da dürfte ja theoretisch nix passieren bzw. würde man diese Leute dann nicht berücksichtigen wegen fehlenden ungeschützten Kontaktes, 15 Min. Face to Face (Was ich für schwachsinnig halte, aber mei. Das Virus hüpft halt erst nach 16 Minuten und nach 22 Uhr über). Privat weiß ich, wem ich wann längere Zeit näher gekommen bin. Schwiegereltern täglich, alle anderen Treffen werden per WhatsApp ausgemacht. Und so wahnsinnig viele Termine haben wir eh nicht.


kati1976

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Nein das mache ich nicht


RR

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Hallo wäre bei uns unmöglich, weil jeder von uns hat täglich mind. zu 100 Personen Kontakt u. das sind nicht jeden Tag die gleichen.... viele Grüße


Ellert

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Nein, ich habe die App und erwarte dass andere diese auch haben, ich gehe seither nie ohne Handy raus halte das für sinnvoller als mir zu notieren wann in welchem Supermarkt ich evtl 5 Minuten hinter wem an der Kasse stand


Maxikid

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Antwort auf Beitrag von Ellert

nein und die App habe ich auch nicht. Im Bekanntenkreis weiß ich gar nicht, ob die überhaupt jemand hat, war noch nie das Thema. LG


mirage

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Antwort auf Beitrag von Ellert

Garantiert nicht, weder in schriftlicher Form noch als Kalender oder App.


fritzi3

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Antwort auf Beitrag von Ellert

Die App können aber viele gar nicht aufspielen, weil die Handys zu alt sind. In unserer Familie besitzt niemand ein Handy, auf dem die App laufen würde, mein Mann besitzt nicht einmal ein Smartphone. Deshalb würde ich jetzt eigentlich erwarten, dass im Zweifelsfall nicht nur die App mit der Information gefüttert wird, sondern ich persönlich informiert werde (notfalls über einen Aushang), falls nach einem Zusammentreffen z.B. an einem Elternabend, an einer Chorprobe oder im Tante-Emma-Laden, ein Coronafall bekannt wird.


Mitglied inaktiv

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Jetzt hab ich auf irgendwas nettes philosophisches gehofft. Schade. Wieder ne neue doofe Idee die für die meisten völlig inpraktikabel ist.


Loretta1

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Ja, wer sonst nichts anderes zu tun hat, kann das gerne machen ;-) Lg, Lore


nilo1988

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Schließlich kenne ich die Namen nicht von den Personen, die ich als riskant einstufen würde.


MetaN

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Ich notiere mir abends stichpunktsrtig im Kalender, was ich so gemacht habe (Treffen, Termine etc), als Gedächtnisstütze für drn Fall der Fälle. Dauert 2 Minuten, das sollte doch für die meisten praktikabel sein. Natürlich nicht die 3 Minuten ratschen vor der Tür mit der Nachbarin... aber sonst weiß ich doch in 2 Wochen nicht mehr, mit welchem Kollegen ich dann doch 20 Minuten gesessen habe


magistra

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Bei mir utopisch... Klar, wäre schon sinnvoll, um zu wissen, mit welchen Kolleg*innen ich länger was zu tun hatte, aber es sind einfach zu viele, dazu die Schüler*innen... Ich hoffe auf die Masken (bei uns tragen ja alle immer) und die App. Begegnungen außerhalb hab ich nur beim Einkaufen und ab und im ÖPNV... da kenne ich keine Namen.


Tini_79

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Och, da wären tagelang leere Seiten, auch ohne Corona Und deshalb habe ich die App auch nicht.


Mitglied inaktiv

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Über die Arbeit lässt es sich auch ohne Kontakttagebuch nachvollziehen, ansonsten schreibe ich Zettel für die Gastronomie oder kann sehr gut die privaten Kontakte der letzten 14 Tage nachvollziehen.


Philo

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Antwort auf Beitrag von SybilleN

Bei uns steht im Kalender, wer welche "Termine" hat. Und die Supermarktbegegnungen liste ich nicht extra auf.


InmeinemkleinenApfel

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Sinnvoll wäre es vermutlich. Aber irgendwie bin ich noch nicht panisch genug dafür.


AliceBrownful

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Nein, ist im Moment auch nicht nötig. In den Öffis trage alle Maske, im Supermarkt auch, im Kinderladen beim Abholen auch. Bin jetzt gerade bis Mitte November noch in Elternzeit, habe also beruflich keine Kontakte, die Vorstellungsgespräche liefen alle Corona-konform ab, also Abstand und offenes Fenster. Privat treffe ich mich mit immer den gleichen Personen, das ist überschaubar. Wenn ich dann wieder arbeite, habe ich 4 Bezugsklientinnen und ihre Kinder, mit denen ich enger Kontakt habe, und 8 weitere Klientinnen, für die ich zwei Mal die Woche Ansprechpartnerin bin, die wohnen dort alle im Haus, Besuche sind streng reglementiert, einen Fall gab es schon im Haus, niemand hat sich angesteckt. Habe auch die App, sehe keine Notwendigkeit für ein extra-Kontakttagebuch. Ich versuche auch einfach die Möglichkeiten in eine Quarantäne geschickt zu werden gering zu halten.


Sonne09

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Antwort auf Beitrag von SybilleN

Hallo zusammen, als ärzliche Kollegin und Mitarbeiterin auf der Covid-Intensivstation, nur eine kurze Anmerkung. Das Kontakttagebuch soll geführt werden, um Clustersituationen zu dokumentieren. Zum Beispiel Chorproben, Meetings mit mehr als 5 Personen, Familienfeiern, Gottesdienst, Theater, Kino. Nicht für jeden Termin und jede kurze Begegnung im Supermarkt/Büro. So wie einige hier geschrieben habe, tut es praktikablerweise dann einfach die Hervorhebung im gut geführten Terminkalender und hat nichts mit Zusatzarbeit oder Kontrolle zu tun. Freut auch uns medizin. Personal, für Situationen wie im März,wenn wir die Patienten aufnehmen und positiv testen und sie selbst dann nicht mehr in der Lage sind die Infos an das Gesundheitsamt weiter zu geben. Spart uns wertvolle Zeit, die man dann für die Patienten zur Verfügung hat. Alles Gute und herzliche Grüße