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Bayern zieht Weihnachtsferien vor

Bayern zieht Weihnachtsferien vor

Wookie

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https://www.br.de/nachrichten/bayern/ministerpraesident-markus-soeder-weihnachts-ferien-in-bayern-starten-wegen-corona-frueher,SHCQTik


Schru

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Antwort auf Beitrag von Wookie

schon in die Richtung geäußert. Mir wäre es auf jeden Fall wohler bei den Weihnachtsbesuchen. Was andere dann an den Tagen machen, ist mir Wurscht. LG


dann

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Antwort auf Beitrag von Schru

Ich hoffe das Gegenteil! Vor allem für meine Kollegen.


Momvon3

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Antwort auf Beitrag von dann

Da in bw ja jedes kaff seine beweglichen ferientage selbst legt, haben viele in bw ohnehin schon diese beiden Tage frei gehabt.


SybilleN

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Antwort auf Beitrag von Schru

Augenwischerei. Bei uns sind die Urlaube für Weihnachten längst verplant. Schule zu = Betreuungsproblem.


estelle03

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Antwort auf Beitrag von SybilleN

Es wird doch sicher eine Notbetreuung angeboten. Erst mal abwarten.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Wookie

Weihnachtsfeiern und dergleichen dürfen eh nicht stattfinden und Filme können sie auch daheim anschauen Uns wird es gut tun, da hier die Lehrerin aus Panik vor Quarantäne fast durchdreht und eine Probearbeit nach der nächsten schreibt


cube

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Antwort auf Beitrag von Wookie

also Freitags ist schon letzter Schultag. Aber: wir müssen jetzt eben schauen, wie wir die 2 zusätzlichen Tage betreuen und arbeiten bzw. die Dinge erledigen, die wir an diesen Tagen mit Kind in der Schule & OGS eigentlich alleine machen wollten. Ich bezweifle, dass diese Tage flächendeckend dafür sorgen, dass Menschen sich isolieren um das Fest "sicherer" mit der Familie verbringen zu können. Für uns heißt das, entweder kommt die Oma um zu betreuen oder wir müssen Kind halt mit in die Geschäfte oder was auch immer nehmen. Also bei uns zB führt das nun eher dazu, dass zusätzliche Kontakte entstehen. Und: wie Frau Gebauer schon sagte: bzgl. der Betreuung wird es natürlich Notbetreuung geben. Jau, nur das dann die Gruppen gemischt werden müssen, weil ja nicht Erzieherin A nur 2 Kinder betreut aus ihrer Gruppe während Erz. B evt. 15 aus ihrer Gruppe da sitzen hat. Ja sogar verschiedene Schulen zusammen gelegt werden können, um die Betreuung zu gewährleisten. Heißt für mich: bringen tut das tatsächlich nur etwas für diejenigen, die eben wirklich komplett zu Hause bleiben können. Wieviele werden das sein? Der Einzelhandel wird sicher nicht seinen MA´s kurz vor Weihnachten 2 Tage Urlaub genehmigen. Sorry, für mich ist das eine Aktion, die vordergründig super wirkt - bei genauerem Hinschauen aber das eigentliche Ziel eher ad absurdum führt auf die breite Masse betrachtet.


Maxikid

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Antwort auf Beitrag von cube

Hamburg hat sowieso am 18.12. den letzten Tag. Ich gehe such davon aus, dass in den Ferientagen vor Weihnachten die Massen unterwegs sein werden. Ich glaube nicht, dass das etwas bringt. Bin auf die Zahlen nach den 14 Tagen gespannt. LG


memory

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Antwort auf Beitrag von Maxikid

Es geht aber um die, denen es wichtig ist und die nun so Kontakte reduzieren WOLLEN und nun auch können. Alle anderen wären auch so in die Innenstadt gelatscht. Gezwungen wird ja keiner. Dieses " ich MUSS !!!!1!!!11!! aber 2 Tage vor Weihnachten noch in die Geschäfte , um zu bummeln und shoppen" habe ICH eh nie verstanden. Mich zieht,s da ja mit den Haaren ( mit Kind 3× nicht) , in die Innenstadt. Zumal , sollte man nicht AE sein finde ich dieses Argument " jetzt muss ich mein Kind an den Tagen mit zu shoppen nehmen" ehrlich gesagt , total bekloppt und nur ums Prinzip willens ( weil DIE das beschließen...muss ICH ja) Gejammer.


Momvon3

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Antwort auf Beitrag von memory

Aber es geht um die große Masse und nicht deine Befindlichkeit und da fürchte ich auch eher, dass die freien Tage mit kind und keel zum Bummel genutzt werden. Und bevor du mir jetzt unterstellst, dass ich das eh mache, nein, diesesn massenansturm brauche ich aber auch in anderen Jahren nicht.


Maxikid

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Antwort auf Beitrag von memory

es geht doch nicht nur ums shoppen und Innenstadt. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass eben sehr viele sofort zu den Familien fahren und auch sehr viele Leute dann sein werden. So wie eben die ganzen Familienbesuch in den Ferien. Oder eben dann auch die Zeit nutzen sich ausgiebig mit Freunden zu treffen, in großer Runde. Was ich ja auch verstehen kann. Ich finde, man muss doch für jede Seite Verständnis aufbringen So wie jemand dieses und jenes nicht verstehen kann kann der Andere eben das Andere nicht verstehen. LG


kevome*

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Antwort auf Beitrag von Momvon3

ich hoffe immer noch sehr, dass sich die große Masse nicht derartig dumm verhält. Aber wahrscheinlich ist auch an dieser Stelle meine Hoffnung umsonst und verantwortliches Verhalten ein Fremdwort


memory

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Antwort auf Beitrag von Momvon3

Das muss halt jeder selbst wissen und wird man sehen . Da sind meine Befindlichkeiten auch nicht repräsentativer als deine Befürchtungen.


memory

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Antwort auf Beitrag von Maxikid

Ach Maxi...denen ist dann halt auch nicht mehr zu helfen, müssen se halt machen Dann aber nicht rumjammern, wenn der Staat noch mehr eingreift. Warum hat man denn immer Verständnis für die Coronamüden , aber die, die solche Maßnahmen begrüßen und für sich nutzen, sind dann plötzlich am Pranger? Verstehe ich nicht , erinnert mich wieder an ne Neiddebatte.....


kevome*

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Antwort auf Beitrag von Maxikid

In normalen Zeiten wäre ich sofort bei Dir. Aber jetzt in der Pandemie kann ich nicht das geringste Verständnis für derartiges Verhalten aufbringen. Wir leben doch nicht fast 2 Monate im Lockdown light um dann Weihnachten alles wieder aufs Spiel zu setzen, da man auf ausgiebigen Freundes- und Verwandtenbesuch oder ausgiebiges Shopping in der Innenstadt nicht mal ein Jahr verzichten kann. Von mir null Verständnis für so viel Egoismus


Maxikid

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Antwort auf Beitrag von memory

findest Du, ich empfinde es eher anders herum. Es stellt doch niemand jemanden an den Pranger? Es werden doch nur Vermutungen aufgestellt. Neidisch bin ich bestimmt nicht. Worauf? LG


Momvon3

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Antwort auf Beitrag von kevome*

Schön ist auch, dass bei 3 Wochen Weihnachtsferien sich für manche der heimatbesuch, der sonst nur im Sommer stattfindet, wieder lohnt. Das scheint keiner auf dem Schirm zu haben. Ich habe von einigen bereits gehört, dass sie ja nun endlich nochmal 3 Wochen gaben in denen es sich lohnt zu fahren. Aber das war ja schon in den Sommerferien kek Problem mit den Infektionen aus dem Ausland.


memory

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Antwort auf Beitrag von Maxikid

Mit Neid meinte ich nicht dich. Ich meinte es generell...wehe jemand profitiert, egal um was es geht...kommt sofort Gegenwind . Was meinst du mit andersrum? Mir persönlich sind andere Menschen ja eh wumpe aber, dass das Verständnis für ausgedehnte Shoppingtouren, große Feiern ect. fehlt, liegt halt an der Situation an sich oder? Ich möchte keine schärferen Regeln und wäre schon froh, wenn die Masse ( wobei wir ja immer noch von 2 Tagen reden, ja mei) sich vernünftig verhält.


Häsle

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Antwort auf Beitrag von kevome*

Ich dachte, man soll den Läden helfen zu überleben und eher mehr vor Ort kaufen als bisher? Ich kaufe eh nur hier im Ort ein, den Rest online, weil ich keinen Bock auf ÖPNV oder Parkplatzsuche habe. Aber tatsächlich, ganz objektiv gesehen, bietet sich so ein Wochentag, an dem man freinehmen muss, weil die Kinder daheim sind, an zum Einkaufsbummel. Am Samstag vermeidet man es wegen der Massen, unter der Woche arbeitet man bis abends und darf sich danach noch mit Schulzeug rumärgern bzw. schauen, dass die kleineren Kinder rechtzeitig im Bett liegen. Zusätzlich einfach mal freizunehmen ist für die meisten Eltern dieses Jahr unmöglich. Jetzt werden sie gezwungen unter der Woche freizunehmen, und es gibt noch nicht mal Homeschooling-Aufgaben zu erledigen. Da braucht man sich nicht wundern, wenn die Leute mit ihren Kindern durch die Städte bummeln und noch die letzten Besorgungen machen. Einige Städte bieten ja auch einen entzerrten Weihnachtsmarkt an. Mit Verkaufsbuden und Essen zum Mitnehmen, ohne Alkohol.


Gold-Locke

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Antwort auf Beitrag von cube

In NRW wird es am 21. und 22.12. für Kinder der Klassen 1 - 6 eine Notbetreuung geben. Eine Bescheinigung des Arbeitgebers o.ä. ist dafür nicht erforderlich. Damit dann kurz vor Weihnachten keine klassengemischten Gruppen entstehen müssen, werden wir an meiner Grundschule als Klassenlehrerinnen die Kinder der eigenen Klasse betreuen, die sich dafür anmelden, ab mittags übernehmen dann die Erzieherinnen. Ich bin wirklich sehr gespannt, wie viele meiner 20 Kinder dann am 21.12. und 22.12. tatsächlich kommen werden. Unterricht darf nicht stattfinden, ich muss mir also "Programm" für 2 x 4 Stunden überlegen .... Ich hätte es ja besser gefunden, wenn es normale Unterrichtstage geblieben wären und den Familien freigestellt worden wäre, ob die Kinder einen Arbeitsplan an den beiden Tagen zu Hause oder vor Ort in der Schule bearbeiten. Liebe Grüße, Gold-Locke


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Wookie

Auch die Politik dürfte inzwischen an den Statistiken ablesen können, dass Schulferien immer auch effektive "Wellenbrecher" waren. Schade nur, dass die Schulpolitik mangels eLearning-Kapazitäten in Deutschland keine weitergehenden Schlüsse aus diesen Statistiken ziehen kann. Es ist einfach ein Trauerspiel. Für uns spielt es sowieso keine Rolle, insofern warte ich getrost ab, was da kommen mag.


Möhrchen

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damit die Lehrer dahingehend weitergebildet werden. hier wird er Anfang Dezember stattfinden.


Momvon3

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Bei corona oder Grippe?


Sille74

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Hihi, genau, Schulferien als effektive Wellenbrecher. Man denke an die Fasnetsferien 2020. Hätte es die nicht gegeben, wäre alles sicher noch viieeel schlimmer gekommen. .. Na gut, die Ausgangslage ist jetzt etwas anders, aber icn habe trotzdem so meine Zweifel, ob das die Lösung sein soll ...


fritzi3

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Antwort auf Beitrag von Momvon3

Für Corona ist der Wellenbrecher-Effekt durch Schulschließungen hier https://logicorum.wordpress.com/2020/11/20/covid-19-aktuell-infizierte-rt-wert-und-kurzzeit-prognosen/ gut an Beispielen belegt. Viele dort behandelte Aspekte sind noch genauer hier https://twitter.com/aloa5?lang=de im Verlauf dargestellt. Die verkürzte Quintessenz: Man kann in Deutschland über alle Bundesländer, aber auch in anderen Ländern der Welt recht deutlich am der Entwicklung der Zahlen und v.a. am R-Wert jeweils bei Schulschließung/Ferienbeginn + ca. 20 Tage einen deutlichen Trend nach unten erkennen, und umgekehrt bei Schulöffnung/Ferienende + 20 Tage einen deutlichen Trend nach oben.


Sille74

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Antwort auf Beitrag von fritzi3

Aloa5 erklärt die Welt ... Der mag seine Kompetenzen in (markt)wirtschaftlichen Themen haben, aber das ist doch keine seriöse Quelle für irgendwas im Zusammenhang mit Corona ... der hat da halt auch eine Meinung ... Meine Meinung zu den Schaubildern lautet: die zeigen doch in keiner Weise, dass jetzt die Schulen an sich ein besonderer Gefahrenquell sind. Wenn Ferien sind bzw. Schulen geschlossen sind, dann nimmt oft selbst bei vielen älteren Schülern auch mindestens ein Elternteil Urlaub, bleibt zuhause, sind meistens auch im Sportverein oder in der Musikschule Ferien bzw. findet nichts statt, finden dadurch viel weniger Fahrten mit dem ÖPNV oder mit anderen gemeinsam im Auto statt etc. pp. Wahrscheinlich wirst Du mir jetzt dann gleich vehement widersprechen ... Würde es Dich vielleicht mehr überzeugen, wenn ich in meinem selbterstellten Blog als Huhla6 in gestelzter Form zu jeglichem Thema meinen Senf dazugeben würde ...Zumindest wären in meinen Texten nicht ständig das - dass - Fehler und sicher auch weniger Deppen-Apostrophe (allerdings sicher einige Tippfehler und manch seltsame Blüten der Autokorrektur ...)


fritzi3

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Antwort auf Beitrag von Sille74

Die Frage war, ob es eine Wellenbrecher-Wirkung von Schulferien tatsächlich bezüglich Corona gibt, oder nur bezüglich Grippe. Dass es den Effekt bezüglich Corona gibt, belegen die Zahlen von aloa5 m.E. recht eindrucksvoll, egal ob er nun Mediziner, Ökonom oder Hausmann ist. Ob das jetzt an dem Schulweg, den Ferien der Eltern oder der Unterrichtsgestaltung liegt, ist damit nicht erfasst. Das war aber auch nicht die Frage. Wenn es für Deutschland eine vergleichbare statistische Untersuchung eines seriösen Instituts gäbe, könnte man die natürlich als Argumentationshilfe einsetzen, aber ich habe keine gefunden. Kennst du eine? Solange es keine gibt, muss man sich eben auf solche Berechnungen wie von aloa5 stützen oder selber rechnen ....


Sille74

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Antwort auf Beitrag von fritzi3

Ich sage ja nicht, dass die Schaubilder oder seine Beobachtungen nicht stimmen können. Ich sage lediglich, dass man daraus nicht unbedingt folgern kann, dass das Problem die Schulen an sich sind und einzig wahre Konsequenz verlängerte Ferien oder Schulschließungen für alle Schüler sein müssen. Klar, das ist für den Staat natürlich der einfachste Weg, da das mit einem Handstreich schnell mal beschlossen ist und am wenigsten Gegenwehr zu erwarten ist. Es hängen da aber durchaus auch Einschnitte und Nachteile für Menschen dran. Man könnte genau so gut versuchen, an anderen Stellen anzusetzen, um den Effekt zu erreichen.


fritzi3

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Antwort auf Beitrag von Sille74

Ich habe aber auch nicht gesagt, dass die Berechnungen von aloa5 zeigen, dass " das Problem die Schulen an sich sind und einzig wahre Konsequenz verlängerte Ferien oder Schulschließungen für alle Schüler sein müssen." Sie zeigen nur, dass es eine recht deutliche Korrelation zwischen Ferienbeginn und -ende in den einzelnen Bundesländern und dem Rt-Wert gibt. Das war die Antwort auf die Frage von Momvon3, ob der Wellenbrechereffekt von Schulferien denn nur für Grippe gilt oder auch für Corona. Ob das jetzt an dem gemeinsam Rumhängen vor und nach der Schule, an dem Homeoffice der Eltern, an der risikoarmen Ferienbeschäftigung oder sonst was liegt, wird dadurch nicht beantwortet. Und zu: "Klar, das ist für den Staat natürlich der einfachste Weg, da das mit einem Handstreich schnell mal beschlossen ist und am wenigsten Gegenwehr zu erwarten ist. Es hängen da aber durchaus auch Einschnitte und Nachteile für Menschen dran. Man könnte genau so gut versuchen, an anderen Stellen anzusetzen, um den Effekt zu erreichen." Zusätzliche Ferientage werden wohl von der Politik auch nicht als wesentliche Maßnahme zur Zahleneindämmung im Allgemeinen verstanden. Aber in dem konkreten Fall der letzten Schultage vor Weihnachten verfolgt man ja das Ziel, trotz Corona Familientreffen gefahrloser zu gestalten, weil eben viele Familien an Weihnachten eben doch zusammen feiern wollen und werden. Und letztlich sind ein paar zusätzliche Ferientage doch ein relativ kleiner Einschnitt, um die Gefahr für Großelternansteckungen an Weihnachten etwas zu minimieren, weil der normale Schulbetrieb mit allem Drum und Dran eben wahrscheinlich nicht so ganz ansteckungsarm ist, sondern wohl deutlicher zur Epidemie beiträgt, als man das lange Zeit angenommen hat. Dafür hat man die Schulen ja in diesem Schuljahr bisher komplett aus den Kontaktminimierungs-Regelungen rausgehalten - auf Kosten anderer Bereiche.


dann

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Antwort auf Beitrag von Wookie

Gilt das nur für Schule, oder auch Kitas. Oder dürfen diese alle selbst entscheiden. Dann wäre das Chaos ja perfekt


Möhrchen

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Antwort auf Beitrag von dann

In NRW gilt das nur für Schulen - Kitas bleiben wie geplant offen - es besteht ja keine Kitapflicht, so dass jeder, der kann und möchte, sein Kind rauslassen kann. Wird vermutlich in Bayern analog laufen.


dann

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Antwort auf Beitrag von Möhrchen

Das setzt halt alles immer voraus, dass man auch kann. Für alle die arbeiten eher schwierig. Und Kita Pflicht besteht für das Kind nicht, für die Erzieher aber schon. Wehe dem, der da auch noch ein Schulkind hat. Also für mich ist das einfach nicht zu Ende gedacht. Reiner Aktionismus. Schön für alle die sich da freuen können.


cube

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Antwort auf Beitrag von dann

Seh ich auch so wie schon gesagt. Sehr viele (Handel!) werden nicht frei nehmen können/dürfen und müssen eine sogar aus unterschiedlichen Schulen zusammengewürfelte Notbetreuung in Kauf nehmen (zumindest in NRW). Das soll mal einer verstehen, wie das zu weniger Infektionen zu Weihnachten führen soll .


Möhrchen

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Antwort auf Beitrag von dann

Von meinen Kolleginnen können fast alle auch mehr HO machen...ist natürlich im Handel schwierig. Man kann es wohl nie allen recht machen


Häsle

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Antwort auf Beitrag von Möhrchen

Könnte man schon, wenn man wollte und etwas Geld in die Hand nehmen würde. Dann könnte man die viel sinnvollere Variante mit Hybridunterricht und echter Betreuung der bedürftigen Kinder wählen. Weniger Gedränge, weniger Ansteckungsgefahr, und kein Betreuungsproblem. Aber dazu ist der Staat zu unflexibel und zu geizig.


Möhrchen

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Antwort auf Beitrag von Häsle

Für Hybridunterricht bin ich schon von Anfang an. Dass da grundsätzlich viel verschlafen wurde und wird, ist klar. Die Lehrer an der Schule meiner Tochter haben Anfang Dezember einen zusätzlichen pädagogischen Tag zur Schulung...so etwas hätte man vielleicht eher im Sommer gebraucht. Meine Aussage bezog sich nur auf die beiden zusätzlichen Tage.


SanBo

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Antwort auf Beitrag von cube

In der Notbetreuung, die an den 2 Tagen morgens die Lehrer und ab mittags Ogs übernimmt, gilt bei uns (Stadt in NRW) ganztägig Maskenpflicht sowie 1,5m Abstand. Allerdings gibt es keine Anweisungen bisher für den 23.12., der ein regulärer Ferientag ist, an dem die Ogs aber noch Ferienbetreuung anbietet (Stand jetzt).


Finale

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Antwort auf Beitrag von Wookie

Finde ich klasse, weil wir sonst am 1.Weihnachtsfeiertag nicht zu meinen Eltern gefahren waeren, sondern frühestens Silvester. Schule findet kurz vor den Ferien eh nicht mehr groß statt. Die letzten Jahre nur Filme schauen und Plätzchen essen.


cube

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Antwort auf Beitrag von Finale

Ja. Nur das die Filme und Plätzchen dann eben jetzt einfach auch 2 Tage vorverlegt werden - mit der Begründung hätten wir dann bald gar keinen Unterricht mehr ;-)


Ludwiga

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Antwort auf Beitrag von Wookie

Ich verstehe die Begründung, die Kontakte sollten vor Weihnachten reduziert werden, in diesem Zusammenhang nicht. Die Kinder gehen doch NUR zur Schule, da nachmittags alles geregelt, mit Kontaktbeschränkungen abläuft. Wenn die Schulen, so wie von unseren Kultusministerien, als sicher bewertet wurden, sehe ich keinen Grund, diese früher als üblich zu schließen. Da die kleine Nele und der große Janik in der Schule durch regelmäßiges Lüften safe sind, bleiben auch die Großeltern am Weihnachtstisch safe. Einfach zwischendurch mal die Fenster weit aufreißen. Für die Eltern entsteht doch wieder mal ein massives Betreuungsproblem und die Kinder können nicht im ausreichendem Maße ihre schulische Bildung genießen.


Finale

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Antwort auf Beitrag von Ludwiga

Ich habe letzte Woche meine Tochter von der Schule abgeholt. Von Corona Regeln merkt man bei Schulschluss nichts. Berge von Schülern, die sich eng gedrängt ihren Doener holen. Gruppenkuscheln von jungen Mädchen, die sich alle zum Abschied ein Bussi geben, überfüllte Strassenbahnen. Schüler bestehen nicht nur aus kooperativen Grundschuelern.


cube

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Antwort auf Beitrag von Finale

Und genau die werden sicher nicht an den zusätzlichen freien Tagen plötzlich brav in häuslicher Quarantäne sitzen, oder?


Ludwiga

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Antwort auf Beitrag von Finale

Und wo sollen sie sich angesteckt haben? Die sind doch sicher, untereinander, miteinander? Eine Infekt-freie Kohorte oder Cluster, die sich nur in der Schule begegnet und somit nichts aus der Schule nach außen trägt. Finale, im Ernst. Ich habe mich genug zu diesem Thema aufgeregt und ich kann so manchen Schwachsinn mit meinem wissenschaftlichen Verständnis einfach nicht vereinbaren. Aber so ist es. Man sitzt am kürzeren Hebel und hofft unbeschadet davon zu kommen. Den Regelungen hier und dort stehe ich inzwischen gleichgültig gegenüber.


Sille74

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Antwort auf Beitrag von Ludwiga

Ironie? Also ich finde ja, es ist im Prinzip tatsächlich so, wie Du schreibst: natürlich ist die Schule keine Insel der Glückseligen, wo es keine Infektionen gibt, Lüften hin oder her. Aber da kann man Infektionesketten nachvollziehen und durch geeignete Maßnahmen unterbrechen. Unübersichtlich wird es doch durch vielfältige private Aktivitäten und Kontakte. Und wenn man da drauf achtet, dass sich nicht zu viel vermischt, dürften doch die zwei Tage Schule nicht DIE Gefahr darstellen. Das Betreuungsproblem sehe ich bei vielen Eltern durchaus und die Lösung ist oftmals sicher weniger "corona-konform" als Schule.


Finale

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Antwort auf Beitrag von cube

Ich glaube nicht, dass sie sich alle in dem Umfang treffen, in der Schule meiner Tochter sind Schüler aus dem ganzen Landkreis, einige ihrer Freundinnen wohnen bis zu 20 Km weg, das ist in der ganzen Schule so. Viele bleiben dann doch lieber in ihren Dörfern wenn frei ist. Man merkt in den Ferien schon deutliche Unterschiede wenn man unterwegs ist.


fritzi3

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Antwort auf Beitrag von Sille74

Um die Infektionsketten an Schulen zu entdecken, müsste man aber systematischer suchen und v.a. im Falle einer Infektion auch wirklich systematisch nachverfolgen. Das ist in vielen Fällen nicht der Fall.


Sille74

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Antwort auf Beitrag von fritzi3

Mag ja sein, dass es in der Praxis nicht ganz perfekt funktioniert. Aber da wäre es immerhin noch irgendwie zu schaffen (denke och mir als Laie). Wie soll es dann erst gehen, wenn es zu einem totalen Kontaktdurcheinander kommt, weil Eltern versuchen, irgendwie ihre Kinder betreut zu bekommen. Rinfacher wird's so dicher nicht.


fritzi3

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Antwort auf Beitrag von Sille74

Ich bin zuversichtlich, dass es die Mehrheit der Familien schaffen wird, für die paar Zusatztage eine Betreuungslösung ohne Kontaktdurcheinander für die Kinder zu finden. Ich habe inzwischen mit mehreren Eltern gesprochen, die sich zwar nicht vorstellen konnten und können, Weihnachten im kleineren Kreis zu feiern und die größere Zusammenkunft so oder so durchgezogen hätten, die jetzt aber kein großes Problem mit der Weihnachtsferienverlängerung haben, weil sie das über Homeoffice, Urlaub, versetzte Arbeitszeiten der Eltern etc. gut hinkriegen. Eine Mutter meinte heute zu mir: Das wird das erste Weihnachten seit langem, an dem mal richtig Zeit zum gemeinsamen Plätzchenbacken, Basteln und Vorbereiten in der Familie ist.


Sille74

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Antwort auf Beitrag von fritzi3

Hach, zu welch' einem Idyll doch Corona führt! Hätten wir doch bloß immer Corona ... Und ich habe (u.a. in der Funktion als Elternbeirätin) mit mehreren Eltern gesprochen, die eben allen Urlaub verbraucht haben, im Frühjahr in die Minusstunden gerutscht sind und noch nicht ausreichend wieder aufbauen konnten, kein Homeoffice machen können etc. Zunächst hieß es hier, dass zur Ferienverlängerung bei Schulen und Elternbeiräten ein Stimmungsbild eingeholt wird und die Voten in die Entscheidung einbezogen werden. Unser Elternbeirat hat einstimmig gegen die Verlängerung gestimmt ... Und jetzt?


fritzi3

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Antwort auf Beitrag von Sille74

Ich bestreite ja gar nicht, dass es einen nennenswerten Anteil von Familien geben wird, die an den Tagen ihre Kinder nicht problemlos betreuen können. Es gibt aber wohl auch einen sehr großen Anteil von Eltern, die kein so großes Problem damit haben. Wenn man das als gegeben akzeptiert (mein Stimmungsbild ist hier eben sehr deutlich positiv, ohne natürlich statistisch relevant zu sein), dann dürfte die Tatsache, dass alle, die das können, in der Woche vor Weihnachten dann ihre Kinder zu Hause betreuen, durchaus zur Vermeidung von Ansteckungen an Weihnachten beitragen. Und solange für die anderen (deren Anteil wir beide jetzt nicht abschätzen können) eine Notbetreuung zur Verfügung steht: Wo ist denn das Problem?


Sille74

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Antwort auf Beitrag von Wookie

Also ob's das bringt? Die zwei Tage in Ba-Wü? Ich weiß nicht ... Bei mir persönlich ist es zwar kein Problem, aber ich glaube, das bringt hins. Infektionszahlen und unbeschwerterem Weihnachten eher wenig und macht vielen Familien mit zwei berufstätigen Elternteilen nur wieder Schwierigkeiten bei der Kinderbetreuung, denn häufig sind die freien Tage ja schon ausgereizt. Und dann werden private Betreuungsmöglichkeiten organisiert, wo sich wieder alles mischt, genauso wie in Notbetreuungsgruppen, Großeltern (wenn verfügbarnja auch noch oft altersmäßig "Risikogruppe") eingespannt, die man sonst erst zu Weihnachten getroffen hätte, die freie Zeit zum Shoppen genutzt, Schüler treffen Freunde eben privat etc. ... Außerdem, so ist es bei uns geplant, werden dann freie Tage dafür im Februar oder Ostern rum gestrichen. Abgesehen davon, dass die Zeit zwischen Weihnachten und Ostern gerade für jüngere Schüler echt lang wird ohne freie Tage dazwischen, da bräuchte man vielleicht auch noch ein paar "Wellenbrecher"-Tage.


Sille74

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Antwort auf Beitrag von Sille74

Also ich fände es besser, man würde für Schüler ab Klasse 7 oder meinetwegen auch erst 8 einschl. natürlich Berufsschüler "Hybridunterricht" oder Fernunterricht machen bis Weihnachten. Die sind in einem Alter, in dem sie ggf. auch gut alleine bleiben können und auch einigermaßen selbständig lernen können sollten, zumindest zeitweise und mit Vorgaben/Anleitung. Das würde den ÖPNV entlasten und diese Ansteckungsmöglichkeit reduzieren Denn viele Schüler der weierführenden Schulen und Berufsschulen müssen diesen nutzen. Und diese außerschulischen "gefährlichen" Verhaltensweisen wie oben von Finale beschrieben ebenfalls minimieren.


Finale

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Antwort auf Beitrag von Sille74

Ich finde schon eine ganze Weile, dass das ab den weiterführenden Schulen so laufen sollte. Ab 12 Jahre, also ab 6. Klasse. Da ist ja normalerweise nicht einmal eine Betreuung vorgesehen, wenn das Kind mit 40 Grad Fieber zuhause liegt.


Maxikid

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Antwort auf Beitrag von Finale

meine 12 jährige kann zwar ohne Probleme schon lange den ganzenTag alleine bleiben und sich auch versorgen...nur, sie würde niemals alleine zu hause lernen. Selbst wenn ihre große Schwester da ist, sie macht nichts und nichts und nichts. Unser Unterstufenkoordinator hat gesagt, er ab der 9. Klasse wird es alleine lernen zu hause geben, wenn es sich vermeiden lässt. LG


Finale

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Antwort auf Beitrag von Maxikid

Bei meiner Tochter merke ich kaum einen Unterschied. Meistens läuft es hier eh so, dass man zuhause selbständig das Thema vertiefen muss, gerade vor den Schulaufgaben bekommen sie Berge von Arbeitsblaettern mit Lösungen, die man zuhause abarbeiten muss um überhaupt eine gute Note zu erreichen. Generell ist natürlich jeder Schüler anders, meine Tochter wuerde extrem profitieren wenn die Schule ein oder zwei Stunden später anfangen wuerde, sie lernt am Abend auch besser.


Maxikid

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Antwort auf Beitrag von Finale

bei meine Kinder wäre es besser, wenn die Schüler früher anfangen würde. Meine Große fängt auch mal am WE um 6 Uhr morgens an zu lernen. Generell sind meine Kinder so um 6 oder 7 am Besten drauf und könnten zur Schule. Bei meiner Große wäre Hyprid kein Problem, sie ist aber auch willens, etwas zu machen. Aber, generell holen sich meine Kinder ihre guten Noten, besonders die Große, durch die mündliche Mitarbeit im Unterricht. Die Lütte rettet damit sich immer wieder vor den ganz schlechten Noten. LG


Philo

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Antwort auf Beitrag von Wookie

um unsere Kinder zu betreuen? Meine Urlaubstage für dieses Jahr waren im April bereits aufgebraucht... Überstunden ebenso. In den Klassenchats geht es zu, wer welche Kinder betreut. Ob das der Sinn der Sache ist? Ein Teil der Kinder ist im Hort (klassenübergreifend) da müssen sie wenigstens keine Maske tragen.